Diese "XYZ stehen auf!"-Versuche sind ein vergeblicher Versuch der Mobilisierung weiterer Schichten. Der "weiße, alte Mann" merkt, dass seine Felle davonschwimmen und will jetzt um jeden Preis neue Mehrheiten bilden, indem er versucht, irgendwen dazu zu holen. Geht allerdings schief, weill der WAM keine Ahnung davon hat, wie man andere einbindet. Schliesslich geht es nicht um Studenten und deren Probleme, sondern um den Corona-Maßnahmen-Butthurt des WAM. Studenten haben ganz andere Probleme und gerade in Dresden und Leipzig sind die Unis politisch am anderen Ende des Spektrums angesiedelt. Die paar Geronto-Hobby-Hörsaalsitzer, die auch noch fragen, was dieses "Lernportal" ist, wie sie in der Bib dieses doodle finden, über das sich Lerngruppen organisieren und warum der Vorlesungsreader nur als pdf existiert und nicht mehr im Handapparat sind da irrelevant.
Viel schlimmer finde ich in solchen Veranstaltungen immer die plumpe Instrumentalisierung von "Opfer"-Gruppen. Da haben die Kryptorechten sauber von der Gedenkkultur bzgl der Opfer des NS-Regimes gelernt. Stilisieren sich als Opfer und Verfolgte, um Aufmerksamkeit und Immunität zu erlangen. Widerlich.