Autor Thema: Die Ibiza-Affäre der FPÖ in Österreich  (Gelesen 24409 mal)

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Online dtx

Die österreichische BLÖD war da kürzer und trockener:

https://twitter.com/krone_at/status/1178358334325432323/photo/1

Es gab da mal den Spruch mit dem Fahrstuhl ...
Wobei es in dem Fall auch bemerkenswert ist, daß sich Strache selbst nach der "Gleichschaltung" der "Krone" nur 34 Prozent erhoffte. Mit ein bißchen Arsch in der Hose hätte er die absolute Mehrheit haben wollen.

Und, apropro Wahlbeeinflussung der Krone:
https://twitter.com/woltron2/status/1178510494858125312
« Letzte Änderung: 30. September 2019, 08:49:36 von dtx »
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Zitat
WAHLANALYSE ÖSTERREICH:
Ein Sieg über fast alle Milieus und Schichten hinweg

VON TIMO STEPPAT-AKTUALISIERT AM 30.09.2019

Sebastian Kurz war überall. Er dominierte die Fernsehduelle, von denen es im österreichischen Wahlkampf „zahllose, wirklich zahllose“ gab, wie Bundespräsident van der Bellen Sonntagabend sagte. Kurz tingelte durch jede noch so abgelegene Gemeinde, machte permanent Social Media-Wahlkampf – mit Videobotschaften und im Chat mit seinen Anhängern. Die Ibiza-Affäre, in die sein ehemaliger Koalitionspartner, die FPÖ, verworren ist, hat ihm nicht geschadet – im Gegenteil.
https://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/oesterreich-sebastian-kurz-nur-in-einer-waehlergruppe-abgeschlagen-16409843.html


Schon im Mai habe ich festgestellt, daß Kurz die Sache in geradezu machhiavellistischer Weise ausnutzt.

Das kann man jetzt gut finden oder schlecht, auf jeden Fall hat sich die FPÖ das anders vorgestellt.

Denn stets konnte sich Kurz als Opfer präsentieren.
Was eigentlich eine  "Dömäne" der Populisten ist (wobei auch Demokraten manchmal populistisch sein müssen, das hat ja auch Helmut Schmidt schon mal gesagt).
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Auch die Fans sind empört, wie man an den Kommentaren teils sehen kann:




https://www.facebook.com/merkuronline/posts/10157636801538328
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Und furt ist er!
(Sein Nachfolger im Parteiamt hat ihm ja gestern unverhohlen gedroht.)


Zitat
Heinz-Christian Strache beendet seine politische Karriere
Stand: 11:00 Uhr

Der frühere österreichische Vizekanzler Heinz-Christian Strache hat zwei Tage nach dem Wahldebakel der FPÖ in Österreich seine politische Karriere beendet. Zudem lässt er seine Mitgliedschaft bei den Rechtspopulisten ruhen. Er strebe unter anderem zum Schutz seiner Familie keine politischen Funktionen mehr an, sagte der 50-Jährige in Wien.

Auch wolle er jeden weiteren Schaden von der FPÖ abwenden und „eine Zerreisprobe und Spaltung“ der Partei verhindern. Es sei wichtig, dass die FPÖ ein bedeutender Faktor in der österreichischen Politik bleibe.

Strache war seit Sonntag teils sehr deutlich eine große Mitschuld am desaströsen Wahlergebnis der Rechtspopulisten gegeben worden. Das sogenannte Ibiza-Video mit Strache in der Hauptrolle hatte im Mai den Bruch der ÖVP-FPÖ-Koalition herbeigeführt, eine Woche vor der Wahl geriet die Partei zudem in eine Spesenaffäre. Die Staatsanwaltschaft Wien ermittelt gegen Strache, weil er möglicherweise Spesen falsch abgerechnet und sich so Parteigelder in die eigene Tasche gesteckt hat. Die Vorwürfe hatte ein früherer Bodyguard Straches aufgebracht.

Offiziell bestätigt wurden von der Partei bisher 2500 Euro Mietzuschuss monatlich für die Villa der Straches sowie die Zahlung von 10.000 Euro pro Monat zur freien Verfügung. Andere Medien wollen von weiteren Geldbeträgen wissen, die monatlich geflossen seien.

Unter anderem habe Philippa Strache eine „hohe vierstellige Summe“ für ein „ehrenamtliches Mandat als Tierschutzbeauftragte“ bekommen, meldet die „NZZ“. In österreichischen Medien wurde auch darüber spekuliert, dass nicht das Ibiza-Video, sondern vielmehr der Spesenskandal die Partei Stimmen gekostet hat.

Strache bestreitet Vorwürfe vehement
Strache bestreitet die Vorwürfe gegen ihn bisher vehement. Mit der Ankündigung seines politischen Rückzugs kam er den Parteigremien zuvor. Die Rechtspopulisten wollten am Montag darüber beraten, ob Strache nach den Skandalen der vergangenen Monate aus der Partei ausgeschlossen wird. Für den Fall eines nachgewiesenen Fehlverhaltens kündigte Hofer dessen Parteiausschluss an. Er nannte diesen Schritt auf die entsprechende Frage am Sonntagabend im ORF „logisch“.
Spoiler
Ex-Verteidigungsminister Mario Kunsaek (FPÖ) sagte am Montag: „Wenn das stimmt, sehe ich keine andere Möglichkeit. So leid es mir tut.“ Auch weitere FPÖ-Politiker erklärten, dass Strache ihrer Ansicht nach keinen Platz mehr in der Partei habe.

Die Rechtspopulisten waren am Sonntag auf 16,2 Prozent der Stimmen abgestürzt – ein Minus von fast zehn Prozentpunkten im Vergleich zur Wahl 2017. Die FPÖ-Spitzen deuteten am Wahlabend an, dass sie die Partei künftig auf der Oppositionsbank sehen. Zahlreiche vom FPÖ-Ergebnis enttäuschte Wähler kritisierten bereits am Sonntag und Montag auf der Facebook-Seite Straches und sahen in ihm den Schuldigen für das Wahldesaster. „Lieber heinz, schuld an der misere hast du und der gudenus“, schrieb dort ein User. Ein anderer versuchte es mit Sarkasmus: „Super, Herr Strache – das heute war Ihr Verdienst. Gut gemacht, wirklich.“

Bekommt Philippa Strache ein Mandat?
Ob Straches Frau Philippa den Sprung ins Parlament geschafft hat, ist noch nicht abschließend geklärt. Die 32-Jährige hatte auf Platz drei der Wiener FPÖ-Landesliste kandidiert. Unklar ist aber auch, ob sie das Mandat überhaupt annehmen würde. Nach einem Parteiausschluss ihres Mannes wäre das sehr unwahrscheinlich.

Auslöser für die vorzeitige Wahl in Österreich war das von „Spiegel“ und „Süddeutscher Zeitung“ veröffentliche Ibiza-Video von 2017, das Strache anfällig für Korruption erscheinen lässt. Es hatte eine Kettenreaktion ausgelöst.

Nach dem Rücktritt Straches von allen Ämtern kündigte Kurz auch die ÖVP-FPÖ-Koalition auf. Wenige Tage später folgte ein Misstrauensvotum, mit dem Kurz als Kanzler vom Nationalrat gestürzt wurde.

Seitdem regiert ein Expertenkabinett unter Kanzlerin Brigitte Bierlein das Land. Neben der FPÖ treffen sich auch die Gremien von ÖVP und Grünen, um über das Wahlergebnis und seine Folgen zu beraten. Die beiden Parteien sind mit 37,5 Prozent und 13,8 Prozent der Stimmen die klaren Wahlsieger und könnten in den kommenden Wochen ein Regierungsbündnis bilden.
[close]
https://www.welt.de/politik/ausland/article201211830/Heinz-Christian-Strache-Ex-FPOE-Chef-beendet-politische-Karriere.html
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Das dürfte Kurz wieder helfen:



Zitat
IBIZA-AFFÄRE
Ermittlungen: Ibiza-E-Mails der ÖVP waren gefälscht

Somit bestätigt sich die ÖVP-Darstellung, wonach die E-Mails, die beweisen sollten, dass die Volkspartei vom Ibiza-Video wusste, gefälscht waren

3. Oktober 2019, 09:24
https://www.derstandard.at/story/2000109398472/betrueger-gefasst-ibiza-e-mails-der-oevp-waren-gefaelscht
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 :lol:



Zitat
OFFLINE
FPÖ legt Straches Facebook-Seite still

Strache will seine Ansprüche nun vor Gericht durchsetzen. Facebook hatte der FPÖ zuvor eine Zusammenlegung mit der Seite, die 786.000 Fans zählt, untersagt

19. Oktober 2019, 10:03

Die FPÖ hat Freitagnacht die Facebook-Seite ihres früheren Parteichefs Heinz-Christian Strache deaktiviert. Damit ist der Auftritt, der zuletzt noch 786.000 Fans hatte, vorerst nicht mehr erreichbar. Die von Strache geforderte Herausgabe der Administratorenrechte für die Seite verweigert die FPÖ.

Strache hatte der FPÖ zuletzt bis Freitag Zeit gegeben, ihm die Zugangsdaten für seine von der Partei betriebene Facebook-Seite zu geben. Andernfalls kündigte Straches Anwalt eine Klage gegen die Partei an. Die FPÖ ist dieser Aufforderung aber nicht nachgekommen. Im Gegenteil: Die Partei erkundigte sich bei Facebook, ob eine Fusion der Strache-Seitemit der deutlich kleineren Seite der FPÖ möglich wäre. Und nachdem Facebook eine solche Zusammenlegung diese Woche öffentlich untersagte, wurde der offizielle Auftritt Freitag um 23:45 Uhr deaktiviert. Außerdem kündigte die FPÖ die Deaktivierung weiterer Social-Media-Seiten ihres früheren Obmannes an.
Spoiler
"Mittel durch die FPÖ"

"Der Aufforderung von Ex-Parteichef Strache, ihm die alleinigen Administratorenrechte zu übertragen, kann die FPÖ aus rechtlichen Gründen nicht nachkommen, denn die Seiten wurden unter Einsatz von Mitteln – sowohl finanziell als auch personell – durch die FPÖ aufgebaut und betrieben", hieß es in einer Aussendung der Partei. Die Seiten seien Eigentum der FPÖ. Die Deaktivierung sei daher der einzige Weg, sowohl Straches Persönlichkeitsrechte als auch die Interessen der FPÖ zu sichern, befand die Partei.

"Nachdem sich auf den Seiten auch persönlich erstellte Fotos und Texte von Heinz-Christian Strache befinden, ist die Stilllegung die einzige Möglichkeit, dessen Rechte zu wahren und damit zugleich die Interessen der FPÖ als Medieninhaber (Impressum) zu sichern", heißt es in einer Aussendung der FPÖ.

Strache wollte die Zugangsdaten
Damit dürfte die Causa ein Fall für die Gerichte werden. Denn Straches Anwalt Ben Irle hatte bereits zuvor eine Klage gegen die FPÖ in den Raum gestellt, sollte sie die Herausgabe der Zugangsdaten verweigern. In der Nacht auf Samstag wertete Irle die Deaktivierung der Facebook-Seite in einer ersten Reaktion als "Zeichen von Hilflosigkeit". "Die FPÖ beweist mit ihrem Vorgehen abermals das Fehlen jedweden Konflikt- und Krisenmanagements", hieß es in einer schriftlichen Stellungnahme. Strache werde seine Ansprüche nun "mit gerichtlicher Hilfe durchsetzen".

Die FPÖ habe die bis Freitag gesetzte Frist ohne Stellungnahme verstreichen lassen, kritisierte Irle: "Der Versuch, durch die Stilllegung der streitgegenständlichen Social Media Präsenzen Fakten zu schaffen, ist ein Zeichen von Hilflosigkeit und bleibt ohne Auswirkungen auf einen offenbar von der FPÖ provozierten Rechtsstreit sowie das hierdurch für unseren Mandanten erzielbare Ergebnis."

"Komme nicht nur auf Facebook wieder"

Strache selbst meldete sich über seine private Facebook-Seite zu Wort und versicherte seinen (dort etwa 51.000) Fans: "Jedes Ende ist ein neuer Anfang. Keine Sorge, ich komme nicht nur auf der Facebookfanseite wieder."

14-Tage-Frist
Mit der Stilllegung ist "HC Strache" nicht mehr erreichbar. Grundsätzlich erlaubt Facebook zwar eine Wiederherstellung, jedoch bindet das Unternehmen hier seine Nutzer normalerweise an ein Zeitlimit von 14 Tagen. Sollte man sich bis dahin nicht entschieden haben, wird eine Seite in der Regel permanent entfernt.

Etwas kulanter hat sich das Unternehmen in der Vergangenheit aber gegenüber Business-Accounts verhalten, die verwendet werden, um Werbung auf dem sozialen Netzwerk zu buchen. Hier muss von Fall zu Fall Kontakt mit dem Unternehmen aufgebaut werden. Bei der "HC Strache"-Seite dürfte es sich dabei um ein Konto der FPÖ handeln.

Zusammenlegung mit offizieller Parteiseite von Facebook verboten
Die Löschung durch die FPÖ steht auch in direktem Zusammenhang mit einer Entscheidung von Facebook. So ist die Seite aufgrund ihrer hohen Reichweite enorm wertvoll. Daher wollte die Partei sie mit der offiziellen Parteiseite zusammenlegen und auf diese Weise hunderttausende Likes auf einen Schlag dazu gewinnen. Dies wurde aber von Facebook mit der Begründung verboten, man dürfe zwei Seiten nur zusammenlegen, wenn sie einen ähnlichen Namen tragen und dasselbe Thema behandeln. Das sei in diesem Fall nicht gegeben.

FPÖ kann Reichweite nicht nutzen
Für die FPÖ bedeutet dies nun, dass es mit der Seite kaum mehr etwas anzufangen gibt. Ein Rechtsstreit mit Strache beschert wenige gute Aussichten: Spricht ein Gericht der FPÖ, die auch immer im Impressum genannt war, die Urheberschaft der Seite zu, könnte die Partei trotzdem wenig damit anfangen. Sie trägt nämlich weiterhin Straches Namen, und nach Facebooks Entscheidung wird die FPÖ voraussichtlich keine Änderung umsetzen können.

Strache könnte in dem Fall hingegen der FPÖ juristisch verbieten, Beiträge in seinem Namen zu veröffentlichen. Demnach wäre "HC Strache" dann de facto sowieso stillgelegt. Gewinnt hingegen Strache den angekündigten Rechtsstreit, würde der bei der Partei in Ungnade gefallene ehemalige Parteichef auf einen Schlag eine massive Reichweite für sich gewinnen. Für eine Liste Strache, über welche zuletzt immer wieder spekuliert wurde, wäre dies ein enorm wertvolles Instrument – und eines, das die FPÖ vorzugsweise unterbinden will.

Zweitgrößte politische Seite
Straches öffentliche Seite war mit 786.000 Fans die zweitgrößte politische Facebook-Seite Österreichs hinter jener von ÖVP-Chef Sebastian Kurz (803.000 Fans) und konnte bis zuletzt bei einzelnen Postings auch überdurchschnittlich viele Nutzer erreichen. Strache selbst wurde zuletzt seinem Anwalt zufolge "ausgesperrt" und hatte keinen Zugriff mehr auf die von sieben Administratoren verwaltete Seite. Auch die FPÖ bespielte sie nicht mehr aktiv – der letzte Beitrag ist am 2. Oktober erschienen – etwa zu diesem Zeitpunkt, kurz nach Einlangen der ernüchternden Wahlergebnisse, lässt sich daher auch der Anfang des Streits zwischen Strache und seiner ehemaligen Partei verorten.

Strache zeigte sich verärgert über den Umstand, dass ihn seine Partei von seiner Facebookseite ausgesperrt hat. In Kommentaren schrieb er unmissverständlich: "Es ist eine Seite mit meinem Namen und meinen Bildern. Die gehört mir und niemand anderem." Die FPÖ habe durch die Unterstützung seiner Facebook-Seite "ihren Vorteil und das 100-Fache zurückbekommen". (muz, red, 18.10.2019)
[close]
https://www.derstandard.de/story/2000110074316/fpoe-kuendigt-stilllegung-von-straches-facebook-seite-an
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Wenn Strache die damals (wie sie jetzt herausstellt vorgeblich) als Seite des Parteivorsitzenden angelegte jetzt als in Wirklichkeit seine persönliche reklamiert, waren das Tragen der Erstellungs- und Betriebskosten durch die Partei eine Veruntreuung von Parteigeldern. Daher würde ich ihm als Richter zur Herbeiführung einer gütlichen Einigung nahelegen, diese Kosten auszugleichen und ihm als Alternative anbieten, den Vorgang an die Staatsanwaltschaft zu geben.
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Zitat
Neu: 2019-10-19:

[15:00] ET: Kampfansage von Strache nach Deaktivierung von Facebook-Seite: „Ich komme wieder – nicht nur auf Facebook”

    Die FPÖ hat die offizielle Facebook-Seite ihres ehemaligen Parteichefs Heinz-Christian Strache deaktiviert.

Warum gibt er nicht endlich Ruhe. Also wird es wohl Zeit für Enthüllungen über ihn.WE.
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Und furt ist er!

Noch nicht ganz:

Zitat
Neu: 2019-10-23:

[12:30] Krone: Strache auf Facebook Rundumschlag gegen „ehemalige FPÖ-Wegbegleiter“

    „Wie haben ,meine ehemaligen FPÖ-Wegbegleiter‘ es mir gedankt?“, poltert Strache weiter. „In dem (sic) sie in Folge gegen meine Frau Philippa und mich öffentlich Stimmung gemacht haben. Und meiner Frau Philippa nach ihrer demokratischen Wahl in das Parlament sogar widerrechtlich das Mandat absprechen wollten, ihr in Folge die Aufnahme in den FPÖ-Klub verwehrt haben (FPÖ-Selbstschädigung) und unsere Fan-Facebook-Seiten stillgelegt haben“, wettert der Ex-FPÖ-Chef. Da solle jeder einmal über Anstand und Charakter nachdenken.

Er will es immer noch nicht vestehen. Also werden die Enthüllungen kommen müssen. Etwa das mit dem Bauernhaus.WE.
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Zitat
[17:45] Krone: „Parteischädigend“ FPÖ schmeißt Philippa Strache raus!

Warum hat sie ihr Nationalratsmandat angenommen? Sie hat ohnehin nichts zu sagen. Wegen dem Gehalt?WE.

https://www.krone.at/2028890

Zitat
Die Verbindung der FPÖ zu ihren beiden früheren Stars Heinz-Christian und Philippa Strache ist nun auch offiziell zu Ende. Nachdem Frau Strache bereits die Mitgliedschaft zum FPÖ-Klub verwehrt blieb, schmiss man sie nun auch aus der Partei. Und das just am Tag ihrer Angelobung als „wilde“ Abgeordnete. Ehemann Heinz-Christian war bereits vor einigen Wochen suspendiert worden.

Zitat
„Ausschluss war erst mit der Angeblobung Straches möglich“
Möglich war der Ausschluss durch den Bundesparteichef laut Nemeth erst mit der Angelobung Straches im Nationalrat. Damit wurde Strache nämlich automatisch Mitglied der Bundesparteileitung. Und für den Ausschluss von Mitgliedern der Bundesparteileitung ist in der FPÖ die Bundesorganisation und nicht - wie bei allen anderen Mitgliedern - die jeweilige Landespartei zuständig.

Und hier noch mal zu Ibiza: https://www.krone.at/2028942

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Wie lange wird dem H.C. sein Trophy Wive noch erhalten bleiben?
"Lieber eine rote Ratte als eine braune Schmeißfliege" - Linie 1
 

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Gute Frage. Natürlich wird sie nicht für ihre Schulden haften, die hat ja alle ihr Mann gemacht ...
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Zitat
Neu: 2019-10-24:

[14:50] Krone: Post von Jeannée Holen Sie Ihre Frau dort heraus, Herr Strache!

    Sie, der die „Spielregeln“ der Politik kennt wie kein anderer, lassen Philippa als „wilde“ Abgeordnete zu. Setzen sie den Wellen von Hohn und Hass, süffisanten Leitartikeln, ständiger journalistischer Beobachtung, dem Wüten von Social-Media-♥♥♥en und - vor allem - dem gnadenlosen Rachedurst eines Herbert Kickl aus.

Die Artikel kommen schon. Der Rachedurst des HC Strache dürfte nicht viel kleiner sein.WE.

Nun, als Schreiberling bei der "Krone" muß es der Jeannée ja wissen:

https://www.krone.at/2029247

Spoiler
„Wenn du heute in deiner Post schreibst, dass du mit ,Philippa allein im Hohen Haus‘ Mitleid hast, red ich kein Wort mehr mit dir“, wurde ich gestern redaktionsintern angeblafft. Ich hab geantwortet: Ich hab kein Mitleid mit IHR, aber ER kann einem leidtun.

Nämlich Sie, Herr Strache, als Jämmerling und Kümmerling von einem Ehemann, der seine Frau, die Mutter seines Sohnes, bedenkenlos ins Feuer schickt. Und das tun Sie.

Sie, der die „Spielregeln“ der Politik kennt wie kein anderer, lassen Philippa als „wilde“ Abgeordnete zu. Setzen sie den Wellen von Hohn und Hass, süffisanten Leitartikeln, ständiger journalistischer Beobachtung, dem Wüten von Social-Media-♥♥♥en und - vor allem - dem gnadenlosen Rachedurst eines Herbert Kickl aus.

Und das alles nur wegen 8.990 Euro Monatseinkommen, die Philippa jetzt „nach Hause“ bringt.

Ach Herr Strache, Herr Strache, Herr Strache: Man konnte Sie für alles Mögliche halten, nur nicht für einen Waschlappen, der hinter den Rockzipfeln seiner Gattin in Deckung geht.

Ich dachte, ich würde Sie kennen. Und habe vor Wochen darauf gewettet, dass Sie niemals zulassen würden, was jetzt Realität ist: Philippa allein im Hohen Haus. In der letzten Reihe. Einsam, verzweifelt. Ratlos.

Herr Strache: Holen Sie Ihre Frau dort heraus. Bevor es zu spät ist. Bevor sie zerbricht.

Michael Jeannée, Kronen Zeitung
[close]

Von irgendwas müssen die Mieten eben bezahlt werden, wenn die Parteikasse nicht mehr zur Verfügung steht.
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Online dtx

Wer hätte das gedacht:

Zitat
[16:30] Krone: FPÖ hat kein Interesse Projekt gestoppt: Strache wird doch kein Filmstar

    Vor etwa einem Jahr ist der Film in Auftrag gegeben worden, die Dreharbeiten begannen noch im Jahr 2018. Im November 2019 hätte er angeblich in die Kinos und danach auch ins Fernsehen kommen sollen. Am Dienstag ließ die FPÖ aber wissen, dass die Doku „seinerzeit von Heinz-Christian Strache kreiert und beauftragt“ worden sei, an einer Fertigstellung des Projektes habe die Partei nun aber „kein Interesse mehr“.

Die Enthüllungen über den eitlen Strache kommen also schon.WE.

https://www.krone.at/2032629

Zitat
Heinz-Christian Strache wird doch kein Filmstar - ein kostspieliges und bereits bezahltes Projekt, das der damalige FPÖ-Chef und Vizekanzler bei Autor und Regisseur Gabriel Barylli in Auftrag gegeben hatte, wird nicht fertiggestellt. Der Grund dafür wurde am Dienstag im ORF-„Report“ genannt: Die FPÖ will nach dem endgültigen Bruch mit ihrem ehemaligen, über das Ibiza-Video gestolperte Aushängeschild nichts mehr mit der Strache-Doku zu tun haben.

Daß der Eichelburg mit seinen Vorhersagen auch ein mal Recht behält, schafft nur die FPÖ ... Stellt sich nur noch die Frage, ob es für die außer "HC und Philippa" noch andere Ausgabeposten gab.
« Letzte Änderung: 31. Oktober 2019, 11:43:28 von dtx »
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Online dtx

Wenn die Yellow-Press etwas gegen Strache findet, ist auf Waldi Verlaß:

https://www.trend.at/wirtschaft/casinos-austria-chats-mails-loeger-strache-11221677

Zitat
Neu: 2019-11-18:

[19:00] Trend: Casinos Austria: Chats und Mails belasten Löger und Strache

Wir sehen hier einen gewaltigen Justiz-Skandal: Ermittlungsergebnisse wurden an Medien weitergeleitet. Offenbar gab es dazu Aufforderungen von erpressten Oberen im Justizapparat.WE.
« Letzte Änderung: 19. November 2019, 04:06:32 von dtx »
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