Autor Thema: AfD im Bundestag  (Gelesen 374592 mal)

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Offline Reichsschlafschaf

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1275 am: 10. Februar 2019, 19:44:58 »
Wenn sich zwei Rechte vor Gericht prügeln, gewinnen alle anderen. Sollen sie also mal schön machen.

Also, ich will die nicht davon abhalten

Diese Partei ist doch immer für gute Laune zu haben! Die einen kloppen sich verbal und vor Gericht, der andere macht die Biege:
 :rotfl:

Zitat
Kai Kollenberg

 
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Man erlebt immer wieder Neues bei der #AfD in #Markneukirchen: Gerade wurde ein Parteimitglied als Delegierter in den Bundeskonvent gewählt. Es wird gefragt, ob er die Wahl annehme. Er ist aber nicht mehr da. Es heißt, die Person sei abgereist und aus der Partei ausgetreten.

9:39 AM - 10 Feb 2019

https://twitter.com/kollenbergkai/status/1094651969979994113?fbclid=IwAR0qs7Y65FYzijpvMOW3HsJLf_JmaggDuWS8Piaa9sOtzjbYL6_0Trqk8Jo

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1276 am: 11. Februar 2019, 12:10:43 »
Man könnte so ein Messer natürlich auch einfach kommentarlos den Sicherheitsleuten überlassen.
Nicht so ein Mann der afd!
 :facepalm:

Jetzt ist klar, was die Weidel mit den "alimentierten Messermännern" meinte...
 
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Offline Reichsschlafschaf

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1277 am: 12. Februar 2019, 09:05:51 »
Ob das eine perfide Strategie von Lucke ist?
Die afd-ler manchen ja bekanntlich immer genau das Gegenteil dessen, was richtig wäre ..    :whistle:
Für die afd kann es eigentlich nur eine "Weiter so!" geben. Damit sie möglichst schell wieder weg ist.


Zitat
DEUTSCHLAND
PARTEIGRÜNDER
Lucke schreibt Brandbrief an AfD – „Machen Sie Ordnung im eigenen Haus“
Stand: 07:57 Uhr

2015 verließ Bernd Lucke die AfD, die er 2013 gegründet hatte. Nun wendet er sich in einem offenen Brief an die moderaten Parteimitglieder: Sie sollten Rechtsextremen die Stirn bieten – und einige Funktionäre zum Rücktritt auffordern.
150
 
 
AfD-Gründer Bernd Lucke hat die gemäßigten Mitglieder seiner ehemaligen Partei aufgefordert, Rechtsextremen in ihren Reihen die Stirn zu bieten. In einem offenen Brief „an die nicht rechtsextremen Mitglieder der AfD“ schreibt Lucke: „Brechen Sie mit den Rechtsextremisten in der AfD! Grenzen Sie sie aus und fordern Sie sie auf, Ihre Partei zu verlassen.“

Wer noch Zweifel an der Gesinnung dieser Parteimitglieder habe, müsse sich nur das Gutachten des Verfassungsschutzes über die AfD zu Gemüte führen. „Warum lassen Sie es zu, dass die Rechtsextremen bei Ihnen eine Heimstatt gefunden haben?“, heißt es in dem Brandbrief des Volkswirtschaft-Professors. Und: „Wer dazu schweigt, macht sich mitschuldig.“

Nicht nur Holocaust-Leugner und Skinheads seien rechtsextrem, sondern auch Deutsche, die sich „über Menschen anderer Herkunft erheben, nur weil diese nicht deutsch sind“.

Lucke für Beobachtung von Teilen der AfD durch Verfassungsschutz
Lucke hatte die AfD 2015 verlassen, nachdem er als Parteichef abgewählt worden war. Er gründete die Partei Alfa, die wegen eines Namensstreits heute Liberal-Konservative Reformer (LKR) heißt. Lucke ist LKR-Bundesvorsitzender und Europaparlamentarier.

In den vergangenen Tagen hat er nach eigenen Angaben zahlreiche wütende Zuschriften von AfD-Anhängern erhalten. Anlass war ein „Zeit“-Interview, in dem er sich für die Beobachtung von Teilen der AfD durch den Verfassungsschutz ausgesprochen hatte.

In seinem offenen Brief schlägt Lucke moderaten AfD-Mitgliedern vor, Funktionäre wie den Thüringer Fraktionschef Björn Höcke, den Bundestagsabgeordneten Thomas Seitz, den sächsischen Landtagsabgeordneten Jörg Urban und den Brandenburger AfD-Fraktionsvorsitzenden Andreas Kalbitz immer wieder öffentlich zum Parteiaustritt aufzufordern. Er schreibt: „Machen Sie Ordnung im eigenen Haus, indem Sie zumindest sagen, wo es stinkt.“
https://www.welt.de/politik/deutschland/article188627227/Parteigruender-Lucke-schreibt-Brandbrief-an-AfD-Machen-Sie-Ordnung-im-eigenen-Haus.html
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1278 am: 13. Februar 2019, 20:19:43 »
Ohne Worte
An Rüdiger Hoffmann: Der Faschist sagt immer, da ist der Faschist  (in Anlehnung an die Signatur des geschätzten MitAgenten Schnabelgroß)

Wir kamen
Wir sahen
Wir traten ihm in den Arsch
 
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1279 am: 13. Februar 2019, 20:40:22 »
Coole geschichte für's Ferienlager.
Lothar Maier schleicht Nachts mit sinem uralten, rostigen Kraniometer über das Gelände und wenn er dich erwischt dann misst er deinen Kopf aus und nennt dich ein Liunksgrünversifftes Rotzbalg!

BUH!
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1280 am: 13. Februar 2019, 20:45:42 »
dass ein Prof. Dr. ein derart primitives, von Schubladen geprägtes Weltbild pflegt, ist bedenklich. Gefährlich wird sowas, wenn so eine Type in die Politik drängt. Wenn ich mich recht erinnere, hatten wir in Deutschland schonmal einen Typen, dessen Weltbild primitiv und von Schubladendenke geprägt war.
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1281 am: 13. Februar 2019, 21:17:25 »
@Reichskasper Adulf Titler

Interessant ist der gesamte Beitrag. Dieser hochintellektuelle Professor bezieht sein immenses Wissen nämlich von "Wikimannia"....
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Offline kairo

Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1282 am: 13. Februar 2019, 21:19:01 »
Ohne Worte

Ich ahnte schon immer, dass in Herrn Maiers Hirn etwas nicht in Ordnung sein kann.
 
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Offline Reichskasper Adulf Titler

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1283 am: 13. Februar 2019, 21:24:39 »
ein weiteres Beispiel, mit dem sich Neurologen mal eingehender beschäftigen sollten. Ich habe ja schon lange den starken Verdacht, dass im Hirn rechter Extremisten und Radikaler weite Areale der Hirnstruktur schlicht deaktiviert sind.
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Offline Grashalm

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1284 am: 13. Februar 2019, 21:57:42 »
Offensichtlich schützt auch ein Überragender Intellekt nicht vor unglaublichen Unsinn!
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Offline Reichsschlafschaf

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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1285 am: 14. Februar 2019, 12:55:00 »
Nachdem man gestern auf FB Sachen lesen konnte wie vom "Bombenholocaust" oder "Bomben-Genozid" (an den Dresdnern?) wundert das folgende nicht wirklich:

Zitat
AfD-Politiker irritiert mit Nazi-Sprech – und relativiert den Holocaust
Auf Facebook teilen In Messenger teilen

14.02.19, 12:05

Für Alexander Gauland ist der Nationalsozialismus "nur ein Vogelschiss" in der deutschen Geschichte, für Björn Höcke ist das Berliner Holocaust-Mahnmal ein "Mahnmal der Schande". Die Haltung weiter Teile der AfD zur deutschen Geschichte ist so bekannt wie problematisch.

Ein AfD-Abgeordneter im Landtag Sachsen-Anhalts relativierte nun in einem Facebook-Post und einem Kommentar über den Jahrestag der alliierten Luftangriffe auf Dresden den Holocaust.
Spoiler
Gedenken an die Bombardierung Dresdens

Ab dem 13. Februar 1945 bombardierten die Westalliierten - allen voran die britische Royal Airforce - Dresden. Bis zu 25.000 Menschen starben bei den Flächenbombardements. Bis heute wird auch unter Historikern darüber gestritten, ob diese Bombardements militärisch notwendig, oder ob sie ein ungerechtfertigter Angriff auf die Zivilbevölkerung waren.

Bis heute wird in Dresden der Toten der Bombardements gedacht. Und bis heute instrumentalisieren Rechtsextreme dieses Gedenken für Geschichtsrevisionismus und Hetze.

Jahrelang war der 13. Februar eines der Haupt-Events der deutschen Neonazi-Szene. organisiert von der rechtsextremen "Jungen Landsmannschaft Ostdeutschland" demonstrierten ab dem Jahr 2000 teilweise mehrere tausend Menschen in Dresden, im Jahr 2010 nahm auch der heutige AfD-Politiker Björn Höcke an der Neonazi-Demo teil. Es kam zu Gegenprotesten und Blockaden, auch für Antifaschisten in ganz Deutschland entwickelten sich die Dresdner Februar-Demos zu einem festen Kalendertermin.

Teile der Dresdner Politik und Zivilgesellschaft gedenken den Luftangriffen unterdessen mit Menschenketten. Dieses Jahr kamen laut "Sächsische Zeitung" 11.500 Menschen zusammen, um den Toten zu gedenken, sich aber auch gegen die Vereinnahmung von Rechtsaußen zu verwahren.

Die gibt es jedoch trotzdem auch weiterhin.

Durch die AfD etwa, die auf dem Dresdner Altmarkt demonstrierte – gemeinsam mit André Poggenburg, der gerade erst aus der Partei ausgetreten ist und seinen eigenen rechtsextremen AfD-Ableger gegründet hat.

Und auch im Internet. Der sachsen-anhaltische AfD-Landtagsabgeordnete Mario Lehmann veröffentlichte am Mittwochmorgen ein Gemälde des brennenden Dresdens auf seiner Facebook-Seite. Dazu schrieb er:
"Der 13.02.1945 war auch ein Holocaust, der sich über eine ganze, wehrlose Stadt ergossen hat."

Als "Bombenholocaust" werden die Luftangriffe auf Dresden sonst vor allem von knallharten Neonazis bezeichnet. 2015 sorgte die Verwendung des Begriffs durch einen NPD-Abgeordneten im sächsischen Landtag noch für einen Skandal.

Auf den jährlichen Neonazi-Demos trugen Rechtsextreme aus der Kameradschaftsszene Transparente vor sich her, auf denen vom "Bombenholocaust" die Rede war. Damit einher geht seit jeher eine Übertreibung der Opferzahlen. Statt der von Historikern ermittelten Zahl von bis zu 25.000 übernehmen Rechtsextreme die Propagandazahlen der Nationalsozialisten und sprechen teilweise von hunderttausenden Opfern.

Jahre später findet die Relativierung des Holocausts nun ihren Platz in der AfD. Bei dem Post auf seiner eigenen Timeline beließ es Mario Lehmann nicht. Er verfasste auch noch einen Kommentar unter einem Post der Amadeu-Antonio-Stiftung.

In dem Post geht es um die Verantwortung deutscher Ingenieure, die an der Konstruktion der Todesöfen für Konzentrations- und Vernichtungslager wie Auschwitz-Birkenau mitgearbeitet haben.

Lehmann stellte in seinem Kommentar daraufhin die Frage "Wie war das wohl mit den Ingenieuren, die die Lancaster und die B-2-Bomber konstruiert hatten?" Auch seine Behauptung, es habe am 13. Februar 1945 einen Holocaust in Dresden gegeben, wiederholte Lehmann in seinem mittlerweile verborgenen Kommentar.

Die "Recherche- und Informationsstelle Antisemitismus" wies auf Twitter auf Lehmanns Post hin und kam zu dem Schluss: "Damit relativiert er die Schoa und nimmt eine Täter-Opfer-Umkehr vor."

[close]
https://www.watson.de/deutschland/rechtsextremismus/697221001-dresden-gedenken-afd-abgeordneter-mario-lehmann-relativiert-den-holocaust
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1286 am: 14. Februar 2019, 13:22:02 »
Ich poste mal den beschriebenen Post. Es gab wohl auch mal kurz eine FB-Sperre, aber bei solchen Posts sind sie dann ja grundsätzlich äußerst großzügig.
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1287 am: 14. Februar 2019, 15:24:20 »
Sowohl Lehmann wie auch Meier ist bestimmt nur die Maus ausgerutscht. #kannjamalpassieren

Nachtrag: ich habe Snopes.com gebeten das Churchill Zitat mal zu prüfen, das kommt nämlich direkt von Irving. Im Internet findet es sich nur auf einschlägigen Seiten. Wenn ich was von denen höre stelle ich es hier ein.
« Letzte Änderung: 14. Februar 2019, 15:48:31 von Rolly »
Da kann man doch sagen: "Beim SSL haben wir etwas gelernt!"
https://www.youtube.com/watch?v=WrJPEqOWB48
 
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1288 am: 14. Februar 2019, 16:02:10 »
Wie man sich wieder windet!
Es war diesmal "nicht abgesprochen".


Zitat
Gedenken in Dresden
:
AfD-Fraktion verteidigt "Bombenterror"-Äußerung
Für ihr Gedenken der zivilen Opfer der Zerstörung Dresdens bediente sich die Bundestagsfraktion eines umstrittenen Begriffs. Nachts wurden die Kranzschleifen entwendet.
14. Februar 2019, 12:49 Uhr

Die Führung der AfD-Fraktion hat die Verwendung des von Rechtsextremisten genutzten Begriffs Bombenterror beim Gedenken an die Zerstörung Dresdens im Zweiten Weltkrieg verteidigt. Bombardements gegen die Zivilbevölkerung "sind grundsätzlich Terrorakte", sagte Fraktionsvize Tino Chrupalla und verwies auch auf die Angriffe deutscher Truppen auf Rotterdam, Coventry oder London. Vertreter der Partei hatten an einem der zentralen Gedenkorte in Dresden einen Kranz mit der Aufschrift "Den zivilen Opfern des Alliierten Bombenterrors In stillem Gedenken – AfD Bundestagsfraktion" abgelegt.

Seine Wurzel hat der Begriff Bombenterror einerseits in der Propaganda der DDR, die den angloamerikanischen Angriff nutzte, um ihr Feindbild vom aggressiven Westen zu festigen. Auch von NS-Propagandaminister Joseph Goebbels oder dem Holocaustleugner David Irving ist die Einordnung des Bombardements als Terror überliefert. Heute wird der Begriff von rechtsextremen Gruppen im Zusammenhang mit dem Gedenken der Opfer von Dresden genutzt, darunter von der Partei Der Dritte Weg oder der NPD.

Der Begriff Bombenterror findet sich nur auf der Kranzschleife der AfD. In einer Mitteilung und auf Facebook gebrauchte die AfD das Wort Bombenkrieg. Aus Kreisen der Fraktion war zu hören, die Formulierung des Schleifenaufdrucks sei nicht mit der Fraktion abgestimmt worden.   
Fraktionsvize Chrupalla sagte weiter, es habe 1945 auch keine militärische Notwendigkeit gegeben, "gegen die Dresdner Zivilbevölkerung vorzugehen". Dresden sei damals Flüchtlings- und Lazarettstadt gewesen. Er verwies auf den Historiker Frederick Taylor, dem zufolge die Dresdner Industrie "nachweislich nicht das Ziel" der Bomben war. 
Über Nacht wurden die Kranzschleifen nach Informationen von ZEIT ONLINE von bislang Unbekannten entwendet. Die AfD will sie im Laufe des Nachmittags durch nachgedruckte Schleifen ersetzen.   

Chrupallas ostdeutscher AfD-Landesverband ist auch von der nationalistischen AfD-Gruppe Der Flügel geprägt. Landeschef Jörg Urban ist zudem in einem Dossier des Bundesverfassungsschutzes erwähnt, auf dessen Grundlage die Behörde bekannt gegeben hatte, dass sie derzeit prüft, ob sie die AfD zum Beobachtungsobjekt macht. Die AfD geht dagegen juristisch vor. In Umfragen zur Landtagswahl im September liegt die AfD kurz hinter der regierenden CDU. Chrupalla hatte zur Bundestagswahl 2017 in Görlitz eines von drei Direktmandaten der Partei errungen und den heutigen Ministerpräsidenten Michael Kretschmer so um sein Bundestagsmandat gebracht. Er wird in seiner Partei als Kandidat für das Ministerpräsidentenamt gehandelt. Eine förmliche Nominierung steht noch aus.
https://www.zeit.de/politik/deutschland/2019-02/gedenken-dresden-afd-rechtspopulismus-13-februar
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Re: AfD im Bundestag
« Antwort #1289 am: 14. Februar 2019, 18:58:58 »
Durchblickerin Höchst ("Es gibt keine Klimakrise!"), Mutter der gescheiterten Poetry-Slammerin von Speyer, mag wohl keiner?


Zitat
Wahl zum Kuratorium der Hirschfeld-Stiftung
Bundestag lehnt Homo-Hasserin zum dritten Mal ab
Nicole Höchst ist auch beim dritten Anlauf gescheitert: Im deutschen Parlament erhielt die homophobe AfD-Politikerin nicht genug Stimmen, um ins Kuratorium der Hirschfeld-Stiftung gewählt zu werden.

Der Bundestag hat am Donnerstagnachmittag den AfD-Wahlvorschlag für das Kuratorium der Bundesstiftung Magnus Hirschfeld erneut abgelehnt. Die Rechtspopulisten wollten Nicole Höchst und als ihren Stellvertreter Petr Bystron in die 2011 gegründete Stiftung entsenden. Für die beiden Kandidaten stimmte lediglich die AfD-Fraktion, alle anderen Abgeordneten votierten bei einigen Enthaltungen bei Union und SPD mit Nein. Eine Aussprache zum Thema fand nicht statt. Die Wahl der beiden AfD-Politiker war bereits vergangenes Jahr am 8. November und am 13. Dezember am Widerstand der anderen Parteien gescheitert

Die bereits vor über einem Jahr von der AfD-Fraktion bekannt gegebene Nominierung Höchsts war auf heftigen Widerstand gestoßen, weil die 49-Jährige mit vielen homosexuellenfeindlichen Äußerungen kaum für eine Bundesstiftung geeignet sei, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, der gesellschaftlichen Diskriminierung von Lesben und Schwulen entgegenzuwirken. Als Kuratoriumsmitglieder hätten die AfD-Abgeordneten eine zentrale Rolle gespielt: Das Gremium fasst die wichtigsten Beschlüsse zur Arbeit der Stiftung, etwa zur Vergabe von Forschungsaufträgen und Förderungen und zur Ernennung des Vorstands.

Dem Kuratorium gehören Vertreter mehrerer LGBTI-Verbände und für die jeweilige Legislaturperiode Vertreter mehrerer Ministerien sowie aller Fraktionen des Bundestags an. Bislang aus den Fraktionen gewählt wurden Stefan Kaufmann und Jan-Marco Luczak (beide CDU), Johannes Kahrs und Susann Rüthrich (beide SPD), Jens Brandenburg (FDP), Doris Achelwilm (Linksfraktion) und Sven Lehmann (Grüne) sowie ihre jeweiligen Stellvertreter.

Höchst wirft Schwulen Kindesmissbrauch vor

Nicole Höchst hat sich als Unterstützerin der homofeindlichen "Demo für alle" einen Namen gemacht und bekämpfte nicht nur die Erwähnung von Schwulen und Lesben im schulischen Aufklärungsunterricht als "Frühsexualisierung", sondern warf schwulen Männern sogar vor, eher Kinder zu missbrauchen als Heteros. Konkret behauptete sie 2017 laut einem Bericht der "Rhein-Zeitung" bei einer Wahldebatte vor Schülern, Studien belegten, "dass es unter homosexuellen Männern mehr Pädophile gibt".

Auch der als Höchsts Stellvertreter vorgeschlagene AfD-Politiker Petr Bystron hat sich mit homophoben Tiraden hervorgetan. So bezeichnete er 2017 etwa auf Facebook Pläne zur Gleichbehandlung von Schwulen und Lesben im Ehe-Recht als "abartig". Dazu veröffentlichte er ein Foto, auf dem ein Junge zu sehen ist, der einen Delfin küsst.

Auch nach der dritten Niederlage hat die AfD die Möglichkeit, Höchst und Bystron erneut aufzustellen oder andere Kandidaten zu benennen. (dk)

https://www.queer.de/detail.php?article_id=32986
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