Autor Thema: Presseschnipsel - Rechtsextremismus  (Gelesen 185327 mal)

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Offline hair mess

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Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2310 am: 30. April 2026, 13:09:38 »
Nerozumim vam.

Oder so ähnlich, wenn sich mein Vater nicht einen Scherz mit mir erlaubt hat.
Fällt Dir nur Unsinn ein und immer,
erzähle nichts, sonst wird es schlimmer.
 
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Offline Gerntroll

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Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2311 am: 30. April 2026, 13:42:27 »
Sind eigentlich alle Nazis solche Weicheier?
Ich liebe Sarkasmus. Es ist wie jemandem die Tastatur in die Fresse zu hauen, nur mit Worten.
 
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Offline Morris

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Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2312 am: 30. April 2026, 14:46:39 »
Sind eigentlich alle Nazis solche Weicheier?

Ja, siehst du auch bei der Alternative für Daueropfer.
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Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2313 am: 30. April 2026, 14:57:40 »
Muss man sich wundern, wenn Marla Svenja sich mädchenhaft anstellt?
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!
 
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Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2314 am: 30. April 2026, 16:03:34 »
Wieder einer von Weidels Messer-Fachkräften?




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Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2315 am: 30. April 2026, 22:34:15 »
Alternative für Daueropfer.

Den klaue ich mir ;D :salut:
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Alternative für Daueropfer.

Den klaue ich mir ;D :salut:

Ist bestimmt schon bei Squishi Nobones geklaut.  ;D
 
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Offline Morris

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Nope, ich ich gucke kein squischi.
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Zitat
Rechtsrock-Konzert aufgelöst
Polizei löst rechtes Konzert im Landkreis Greiz auf

Greiz. Mitten in der Nacht stoppt die Polizei ein geheimes Konzert der rechten Szene. Teils waren die Personen von weit her angereist.

03.05.2026, 08:42 Uhr


Ein Konzert der rechten Szene ist von der Polizei in einer kleinen Ortschaft an der Grenze zwischen Thüringen und Sachsen aufgelöst worden.

Polizisten stellten die nicht genehmigte Veranstaltung in einer Werkhalle in dem Greizer Stadtteil Dölau am Samstagabend fest. Laut einer Mitteilung der Beamten sollen dort 125 Menschen gefeiert haben.

Zusammen mit Beamten der Bereitschaftspolizei seien die Teilnehmer kontrolliert und dann weggeschickt worden. Teils waren die Feiernden den Angaben zufolge auch von weiter her angereist.

dpa
https://www.otz.de/lokales/landkreisgreiz/article411884459/polizei-loest-rechtes-konzert-im-landkreis-greiz-auf.html
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Versuch einer Warmsanierung

Zitat
Er soll sein eigenes Restaurant angezündet haben : Polizei nimmt bekannten Neonazi-Wirt im Spreewald fest

Bei Durchsuchungen in Burg nimmt die Polizei Daniel G. wegen möglichen Versicherungsbetrugs fest. Die Ermittler finden zudem Hitler-Büsten im „Deutschen Haus“.

Er gilt als einer der umtriebigsten Rechtsextremisten der Spreewald-Region, als Netzwerker und Geschäftsmann: Daniel G. Der 43-Jährige betreibt seit vielen Jahren als Wirt die Gaststätte „Deutsches Haus“, direkt am Ortseingang des Spreewald-Orts Burg. Am Montag wurde G. von der Brandenburger Polizei im Rahmen von umfangreichen Durchsuchungsaktionen festgenommen, wie der Tagesspiegel aus Sicherheitskreisen erfuhr. Zuerst hatte die

https://www.tagesspiegel.de/potsdam/brandenburg/er-soll-sein-eigenes-restaurant-angezundet-haben-polizei-nimmt-bekannten-neonazi-wirt-im-spreewald-fest-15557686.html
An Rüdiger Hoffmann: Der Faschist sagt immer, da ist der Faschist  (in Anlehnung an die Signatur des geschätzten MitAgenten Schnabelgroß)

Wir kamen
Wir sahen
Wir traten ihm in den Arsch
 
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Online Seb

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Zitat
Großrazzia gegen Neonazi-Nachwuchs
Sie nennen sich »Deutsche Jugend Voran« oder »Jung und Stark« und gelten als gewaltbereit. Nach SPIEGEL-Informationen ermittelt nun der Generalbundesanwalt gegen Dutzende junge Rechtsextremisten – wegen der Bildung krimineller Vereinigungen.

Mit einer groß angelegten Durchsuchungsaktion gehen Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt (BKA) seit dem frühen Morgen gegen zwei rechtsextreme Jugendorganisationen vor. Die Maßnahmen richten sich nach SPIEGEL-Informationen gegen 36 mutmaßliche Mitglieder der Gruppen »Deutsche Jugend Voran« (DJV) und »Jung und Stark« (JS). Viele von ihnen sind Jugendliche, Heranwachsende oder junge Erwachsene, der jüngste Beschuldigte ist 16 Jahre alt. Durchsucht werden nach Angaben aus Sicherheitskreisen rund 50 Objekte in zwölf Bundesländern. Schwerpunkte des Einsatzes liegen nach SPIEGEL-Recherchen in Nordrhein-Westfalen, Sachsen und Berlin.

Hintergrund der Großrazzia sind Ermittlungen des Generalbundesanwalts wegen des Verdachts auf Bildung krimineller Vereinigungen. Dadurch sollen offenbar vor allem Informationen zu Struktur und Vernetzung der Gruppen aufgeklärt werden. Verhaftungen oder Festnahmen gab es zunächst offenbar nicht.

Hass auf Linke, Queere und Einwanderer
Aktivisten und Sympathisanten von DJV und JS fielen in der Vergangenheit wiederholt durch brutale Angriffe auf Andersdenkende auf. Die Gruppen verstehen sich als Teil einer rechtsextremen Jugendbewegung, aus der sich seit Sommer 2024 mehrere einzelne Gruppen herausbildeten.

Sie werben über Social-Media-Plattformen wie Instagram oder TikTok um Mitstreiter. Ihre Mitglieder sind oft minderjährig, sie organisieren sich in Onlinechatgruppen. Viele von ihnen gelten als militant. Ihre Feindbilder: Einwanderer, queere Menschen und Linke. Betrieben wird auch eine Art »Jagd« auf vermeintliche Pädophile.

Unter anderem wegen Störaktionen gegen Paraden zum Christopher Street Day und gewalttätigen Angriffen auf politische Gegner gerieten sie schnell ins Visier der Sicherheitsbehörden – darunter die Gruppen DJV und JS.

Die groß angelegte Razzia des BKA ist nicht die erste gegen Aktivisten der beiden Organisationen. Erst im vergangenen Jahr hatte das Berliner Landeskriminalamt mehr als ein halbes Dutzend Durchsuchungsbeschlüsse gegen mutmaßliche Mitglieder von »Deutsche Jugend Voran« vollstreckt. Ein Anführer der Gruppe wurde schon im Frühjahr 2025 wegen gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung und Nötigung zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Der Fahndungsdruck hat die Szene offenbar beeindruckt – bei »Jung und Stark« zeigen sich nach Einschätzung von Sicherheitsexperten inzwischen mancherorts Auflösungserscheinungen.

Im Fall einer anderen Gruppe aus dem Spektrum der Jung-Neonazis hat die Bundesanwaltschaft Anklage erhoben: In Hamburg läuft seit Anfang März der Prozess gegen mutmaßliche Mitglieder der »Letzten Verteidigungswelle« . Ihnen wird unter anderem ein Brandanschlag auf ein Kulturzentrum in Brandenburg sowie ein Anschlag auf ein Flüchtlingsheim in Thüringen vorgeworfen.
https://www.spiegel.de/panorama/justiz/grossrazzia-gegen-neonazi-nachwuchs-schwerpunkte-in-nordrhein-westfalen-sachsen-und-berlin-a-53379443-b998-425d-b06d-e89d78a955e3


Nachtrag:
Die Welt berichtet auch. Ich habe mal einige der Kommentare überflogen. Viele sind so, wie es zu erwarten war. Wer sich den Vormittag verderben möchte.
https://www.welt.de/politik/deutschland/article69fa3382a7290d694d079455/razzien-ermittler-gehen-bundesweit-gegen-junge-neonazi-strukturen-vor.html
« Letzte Änderung: 6. Mai 2026, 09:49:40 von Seb »
Niemand sollte diskreditiert werden, weil er anderer Meinung ist. Aber wer Blödsinn erzählt, hat kein Recht darauf, ernst genommen zu werden.
 
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Offline Knallfrosch

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Siehe hierzu die Pressemitteilung des GBA:

Zitat
Durchsuchungen bei mutmaßlichen Mitgliedern zweier rechtsextremistischer krimineller Vereinigungen („Jung & Stark“ und „Deutsche Jugend Voran“/„Neue Deutsche Welle“)
Ausgabejahr2026
Datum 06.05.2026


Die Bundesanwaltschaft lässt seit heute Morgen (6. Mai 2026) auf Grund von Beschlüssen des Ermittlungsrichters des Bundesgerichtshofs derzeit rund 50 Objekte in zwölf Bundesländern durchsuchen. Die Maßnahmen richten sich gegen insgesamt 36 Beschuldigte. Im Einzelnen finden sie in folgenden Gebieten statt: Bayern (Landkreis Eichstätt), Berlin, Brandenburg (Potsdam und Landkreise Dahme-Spreewald, Havelland, Spree-Neiße, Teltow-Fläming), Hessen (Frankfurt a. M.), Mecklenburg-Vorpommern (Rostock und Landkreis Vorpommern-Greifswald), Niedersachen (Celle, Braunschweig und Landkreise Cuxhaven, Goslar und Helmstedt), Nordrhein-Westfalen (Bochum, Duisburg, Essen, Mülheim a. d. R., Oberhausen, Hochsauerlandkreis und Kreise Mettmann und Minden-Lübbecke), Rheinland-Pfalz (Landkreise Ahrweiler und Mayen-Koblenz), Saarland (Landkreise Neunkirchen und St. Wendel), Sachsen (Landkreise Bautzen, Görlitz, Mittelsachsen und Leipzig), Sachsen-Anhalt (Burgenlandkreis und Landkreise Börde und Harz) und Schleswig-Holstein (Lübeck).

Den Beschuldigten wird die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung (§ 129 Abs. 1 StGB) vorgeworfen, wobei sie teilweise als Jugendliche mit Verantwortungsreife oder als Heranwachsende (§§ 1, 3, 105 JGG) gehandelt haben sollen. Den meisten Beschuldigten wird darüber hinaus Rädelsführerschaft zur Last gelegt (§ 129 Abs. 1 Abs. 5 Satz 2 StGB). Gegen acht Beschuldigte wird auch wegen gefährlicher Körperverletzung (§ 223 Abs. 1, § 224 Abs. 1 Nr. 4 StGB) ermittelt.

Es besteht der Verdacht, dass die Beschuldigten herausgehobene Mitglieder der rechtsextremistischen Vereinigungen „Jung & Stark“ (JS) oder „Deutsche Jugend Voran“ (DJV) sind. Diese Gruppierungen existieren jedenfalls seit Mitte 2024. Die DJV tritt bisweilen auch unter dem Namen „Neue Deutsche Welle“ (NDW) auf. Die JS und die DJV sind bundesweit organisiert und unterhalten in den Ländern Regionalgruppen. Ihre Mitglieder vernetzen sich sowohl über soziale Medien als auch durch regelmäßige Treffen. Dabei wird zu Gewalttaten gegen politische Gegner sowie gegen vermeintlich Pädophile aufgerufen. Einige Beschuldigte sollen dementsprechend Angehörige der linken Szene oder Personen angegriffen haben, die sie für pädophil hielten. Die Opfer wurden jeweils von mehreren Angreifern geschlagen und trugen nicht unerhebliche Verletzungen davon.

Festnahmen sind nicht erfolgt. Die heutigen Durchsuchungen dienen dazu, die bestehenden Verdachtsmomente aufzuklären.

Für die Maßnahmen sind über 600 Polizeikräfte des Bundes und der beteiligten Länder im Einsatz.
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Offline Neubuerger

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Die Partei "Die Heimat" (Ex-NPD) geht es ja finanziell schlecht, jetzt wollen sie das Haus ihrer Parteizentrale in Berlin verkaufen.

Zitat
Die Heimatlosen

Der Neonazipartei Die Heimat geht es finanziell schon lange schlecht. Nun steht deren Parteizentrale in Berlin zum Verkauf.

Es ist die zentrale Immobilie der extremen Rechten in Berlin: die Parteizentrale der Neonazipartei Die Heimat, einst NPD in der Seelenbinderstraße 42 in Köpenick. Seit mehr als 25 Jahren hat die Neonazipartei hier ihren Sitz. Doch damit ist wohl bald Schluss.

Eine Annonce, in der das Haus ab sofort zum Verkauf angeboten wird, fand sich kurzzeitig auf der Plattform Immobilienscout, ist inzwischen aber wieder gelöscht. Zu sehen waren dort Fotos des Innenhofs sowie von Räumlichkeiten im Gebäude, von Wohn- und Büroflächen, nicht aber die Außenfassade – wohl auch, um mit dem Verkauf keine Aufmerksamkeit zu erregen. Der Kaufpreis für die Immobilie samt des 736 Quadratmeter großen Grundstücks beträgt demnach 1,5 Millionen Euro.

Auf eine entsprechende taz-Anfrage bestätigte der Heimat-Vorsitzende Peter Schreiber die Pläne, Berlin zu verlassen. Es gehe um eine „strategische Neuaufstellung“ der Partei, erklärte er. Man wolle „gebundenes Kapital an anderer Stelle zielgerichteter“ einsetzen, um „künftige Projekte effizienter voranzubringen“.

Oliver Igel (SPD), Bezirksbürgermeister von Treptow-Köpenick, zeigte sich erfreut über den Verkauf. Die Nachricht sei „interessant und gleichzeitig überraschend“, sagte Igel der taz. „Wäre es nicht toll, aus dem Standort nun ein Zentrum für Demokratie- und Bildungsarbeit zu machen?“

Igel verwies darauf, dass sich der Bezirk schon vor Jahren an den Bundestag wandte, wo die Parteienfinanzierung beaufsichtigt wird, und Interesse an einer Übernahme der Immobilie bekundete. Der NPD war Anfang 2024 wegen ihrer verfassungsfeindlichen Ausrichtung die staatliche Parteienfinanzierung entzogen worden. Zudem musste sie dem Bund beträchtliche Zuschüsse aus der Parteienfinanzierung zurückzahlen. Igels Hoffnung war, dass das Grundstück durch Forderungen des Bundestages an den Staat zurückfällt.
Partei im Niedergang

Auch wenn die Partei nun selbst den Verkauf anstrebt, steht der Verlust sinnbildlich für ihren Niedergang. Saß die NPD zwischenzeitlich in den Landtagen von Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern, in verschiedenen Kommunalparlamenten und mit einem Sitz auch im Europaparlament, befindet sich Die Heimat, wie sie seit 2023 heißt, seit Jahren im Sinkflug – verdrängt von der AfD und mit Konkurrenz des noch extremeren Dritten Wegs.

Ihre Bundesparteizentrale hatte die NPD im Jahr 2000 bezogen. Zu dieser Zeit galt der Bezirk Treptow-Köpenick als einer der Hotspots der extremen Rechten in Berlin, die NPD saß hier auch in der Bezirksverordnetenversammlung. Der im vergangenen Jahr verstorbene frühere Parteivorsitzende Udo Voigt, der bis zuletzt in Köpenick lebte, hatte die Zentrale als „national befreite Zone“ bezeichnet.

Entsprechend waren von dem Gelände schon mal „Sieg Heil“-Rufe zu vernehmen. Immer wieder kam es auch zu Angriffen in der Nachbarschaft. Zuletzt erst Anfang dieses Jahres, als Neonazis einen Pressevertreter vor dem Haus attackierten. Die Immobilie diente der Partei nicht nur für die Parteiarbeit, sondern bot auch die Möglichkeit zur Vernetzung und war Austragungsort für zahlreiche Rechtsrock-Konzerte.

Finanziell sieht es für die Neonazis schon seit vielen Jahren düster aus. Schulden setzten der Partei bereits in den 2010er Jahren erheblich zu. Wegen Fehlern im Rechenschaftsbericht der Partei verhängte die Bundestagsverwaltung 2009 eine Strafzahlung von 1,27 Millionen Euro. 2021 verlor sie dank miserabler Wahlergebnisse im Bund und den Ländern ihren Anspruch auf staatliche Mittel. Im Januar 2024 folgte dann der Ausschluss aus der Parteienfinanzierung durch das Bundesverfassungsgericht.

Somit ist die Partei heute weitgehend auf Spenden und die Beiträge ihrer Mitglieder angewiesen. Deren Anzahl sinkt allerdings stetig. Hatte die Partei laut Verfassungsschutzbericht 2021 noch 3.500 Mitglieder, sind es inzwischen noch etwa 2.500. Ex­per­t:in­nen sprechen von einem „langsamen Sterben“ der Partei. Ablesbar ist der zunehmende politische Bedeutungsverlust der faschistoiden Kleinpartei auch an den geringen Teilnehmerzahlen bei Aufmärschen, wie zuletzt am 1. Mai in Essen, als sich trotz bundesweiter Mobilisierung nur 200 Neonazis beteiligten.
Kaum noch Aktive

Mit Blick auf den geplanten Verkauf der Parteizentrale nimmt Ben Hotz vom örtlichen Zentrum für Demokratie zudem an, die Partei habe „keine Leute mehr in Berlin, die die Parteistrukturen aufrechterhalten können“. Der „klassische Aktivenkreis“ sei in Berlin inzwischen eher bei anderen Gruppierungen zu finden, etwa beim Dritten Weg oder Jungnazigruppen wie Deutsche Jugend voran (DJV), die am Mittwoch Ziel einer bundesweiten Razzia wurde.

Ob Die Heimat schon eine neue Bleibe in Aussicht hat und wohin sie es nun verschlägt, ist offen

Die Parteizentrale habe lange „in einem Dornröschenschlaf“ gelegen, berichtet Hotz. Seit dem vergangenen Jahr hätten die Aktivitäten dort jedoch wieder zugenommen, etwa in Form von Rechtsrock-Konzerten und Parteiveranstaltungen. Zudem habe die Partei gezielt versucht, jugendliche Neonazis, vor allem von der DJV, an die Strukturen der Partei zu binden, und etwa Schulungen organisiert.

Ob Die Heimat schon eine neue Bleibe in Aussicht hat und wohin sie es nun verschlägt, ist offen. Denkbar wäre, dass die Partei ihre zentralen Strukturen nach Sachsen verlegt, denn dort sind die Neonazis geringfügig besser aufgestellt als in den anderen Landesverbänden. Zudem wohnt der Parteivorsitzende Schreiber im sächsischen Riesa. Dort findet sich auch der Sitz des Verlags „Deutsche Stimme“, des zentralen Publikationsorgans der Partei.

Klar ist aber auch: Eine vergleichbare Immobilie hat die Partei bundesweit nicht. Für Berlins Antifas ist der geplante Umzug der Partei allerdings kein Grund, mit ihrem Protest gegen die Neonazis abzurücken. Schon am kommenden Samstag soll dort wieder ein Rechtsrock-Konzert stattfinden. „Solche Veranstaltungen bringen alte Kader und junge Neonazis zusammen, stärken ihre Strukturen und haben direkte Folgen – auch in unseren Kiezen“, heißt es in einem entsprechenden Aufruf der Antifa Treptow-Köpenick zur Gegendemonstration. Diese soll am Samstag um 17.30 Uhr S-Bahnhof Köpenick starten.
https://taz.de/Nazis-verkaufen-Parteizentrale/!6176582/
Sebastian Leber über Rüdi: Hoffmanns Beweisführung ist, freundlich ausgedrückt, unorthodox. Es geht in seinen Filmen drunter und drüber wie bei einem Diavortrag, bei dem der Vortragende kurz vor Beginn ausgerutscht ist und alle Dias wild durcheinander auf den Boden flogen.
 
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Offline desperado

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Ich wäre ja dafür, eine Schul(!) draus zu machen. Oder mal was ganz anderes, sowas wie das "Auswandererhaus" in Bremen. Dort können sich die hochgebildeten Paydrioten mal ansehen, was Auswanderung bedeutet, das Warum und die Strapazen. Vielleicht auch im Zusammenhang mit dem, wie deutsche(-sprachige) Auswanderer teilweise Länder, wie die USA geprägt haben. Und damit meine ich nicht Rockefeller, Böing und Co., sprich die Wirtschaft. Eher politisch aktive, wie Carl Schurz und so einige andere der sogn. 48er. Oder auch, auch wenn er wohl teilweise überschätzt wird/wurde, einen von Steuben. Und als Gegensatz dazu das Schicksal der ersten Generationen von Auswanderern. Aber ich denke eher, das die meisten dieser ♥♥♥en nur Stolz auf Diaper Donnie und seine Abstammung sein würden.*

Die erste Idee würde schön zeigen, daß das Judentum definitiv zu DE gehört. Und trotzdem es innerhalb von 1.200 Jahren immer wieder Schikanen und Anfeidungen, bis hin zu Pogromen und Holocaust gegeben hat, haben die Juden nie aufgegeben und sich oftmals als "Deutsche" gefühlt, vergl. die "Judenzählung" im WK1. Also mehr, als der durchschnittliche NPDler in seinem Leben geleistet hat.

Die zweite Idee könnte aufzeigen, das auch und gerade Deutsche/-sprachige sich teils genötigt sahen zu fliehen. Sei es vor Krieg, Hunger, aus religiösen oder politischen Gründen. Und auch wenn sie teils als "nicht integrationswillig" galten (USA) haben sie es dennoch geschafft, sich "zu benehmen", um es mal platt und kurz auszudrücken. Also etwas, was NPDler und sonstiger Rechtsschrott auch nicht können!

*ist es nicht traurig? Durch den WK1 sahen sich Deutsche in den USA gezwungen, sich zu assimilieren. Der WK2 und die Nazis haben das Ansehen weiter geschädigt. Und nun? Da denkt man "Endlich, 70 Jahre nix gewesen" und dann kommt Donnie mit seinen Wurzeln in DE....

Ich könnte es verstehen wenn die Welt sich fragen würde, was mit uns in DE nicht stimmt! :whistle: ;D
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Die Welt berichtet auch. Ich habe mal einige der Kommentare überflogen. Viele sind so, wie es zu erwarten war. Wer sich den Vormittag verderben möchte.
Danke für die Triggerwarnung. Ich hätte es wirklich lassen sollen :puke:
Da kann man doch sagen: "Beim SSL haben wir etwas gelernt!"
https://www.youtube.com/watch?v=WrJPEqOWB48
 
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