Autor Thema: Presseschnipsel - Rechtsextremismus  (Gelesen 159550 mal)

0 Mitglieder und 1 Gast betrachten dieses Thema.

Offline Gerntroll

  • Souverän
  • *
  • Beiträge: 8149
  • Dankeschön: 28911 mal
  • Karma: 423
  • Mein Name ist Troll, Gern Troll
  • Auszeichnungen Ein einzigartiger Award der nur für beteiligte der Plakataktion verfügbar ist. Für unerschütterlichen Kampf an forderster(!)  Front Dieser Benutzer hat dem Sonnenstaatland besondere Dienste erwiesen! Der Träger dieses Abzeichens war im Außendienst! Auszeichnung für 7500 Beiträge
    • Servicetelefon
    • Auszeichnungen
Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2085 am: 19. November 2025, 22:20:11 »
Blöd nur, dass das BaMF keine Staatsangehörigkeiten verteilt.
Ich liebe Sarkasmus. Es ist wie jemandem die Tastatur in die Fresse zu hauen, nur mit Worten.
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: Goliath, Anmaron, Feiertag

Offline theodoravontane

  • Souverän
  • *
  • Beiträge: 6962
  • Dankeschön: 29737 mal
  • Karma: 727
  • Institut für Milchwirtschaft und Gärungswesen
  • Auszeichnungen Autor im Sonnenstaatland-Wiki Auszeichnung für 5000 Beiträge Sehr Wertvolle Beiträge! Bereits 1000 "Danke" erhalten! Wertvolle Beiträge! Schon 100 "Danke" erhalten Auszeichnung für 2250 Beiträge
    • Auszeichnungen
Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2086 am: 20. November 2025, 02:23:11 »
Ich halte das eher für ein schlechtes durch KI generiertes Bild. In Russland würde kaum ein Schild "GESCHLOSEN" (inkl. Schreibfehler) am Tor hängen.

Wiederum die K"I" meint, das sei irgendwo in Georgien. Aber der K"I" traue ich nur so weit, wie ich meinen PC werfen kann. Also ungefähr einen halben Zentimeter.

Fräulein Liebich und arbeiten? Da habe ich doch glatt etwas versäumt. Soll nicht wieder vorkommen. Was tut sie denn aktuell für ihren Lebensunterhalt?

Abhauen und betteln. Ich denke, das dürfte ihr Geschäftsmodell ganz gut beschreiben …
« Letzte Änderung: 20. November 2025, 02:26:31 von theodoravontane »
"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler wieder machen, aber ein bisschen früher anfangen, damit ich mehr davon habe."

Marlene Dietrich
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: Goliath, Anmaron

Online Reichsschlafschaf

  • Souverän
  • *
  • Beiträge: 23867
  • Dankeschön: 75712 mal
  • Karma: 693
  • Auszeichnungen Auszeichnung für 20000 Beiträge Auszeichnung für 15000 Beiträge Auszeichnung für 10000 Beiträge Auszeichnung für 7500 Beiträge Auszeichnung für 1000 Beiträge
    • Auszeichnungen
Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2087 am: 20. November 2025, 08:50:59 »
20. November

Die Startseite der WP erinnert daran, wie man heute vor 80 Jahren in Nürnberg mit Rechtsextremisten redete:



https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite


Für mich ist es immer noch eine große Leistung der Alliierten, schon im Krieg und dann im Nachkriegschaos valide schriftliche Beweise und glaubhafte Zeugenaussagen (General Erwin Lahousen Edler von Vivremont, z.B.) ausfindig  gemacht und dann noch innert eines halben Jahre eine tragfähige Anklage gegen die Bande zustandegebracht zu haben.

Genau 30 Jahre später stirbt ein Faschist.
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

„Wenn die verdorbenen Leute sich zusammentun und dadurch eine Macht werden, dann müssen die anständigen Leute nur das gleiche tun. So einfach ist das. (Leo Tolstoi, Krieg und Frieden)
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: theodoravontane, Gelehrsamer, Goliath

Offline Mr. Devious

  • Personalausweisler
  • ***
  • M
  • Beiträge: 1069
  • Dankeschön: 3589 mal
  • Karma: 161
  • Auszeichnungen Auszeichnung für 1000 Beiträge Auszeichnung für 750 Beiträge Sehr Wertvolle Beiträge! Bereits 1000 "Danke" erhalten! Wertvolle Beiträge! Schon 100 "Danke" erhalten Auszeichnung für 500 Beiträge
    • Auszeichnungen
Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2088 am: 20. November 2025, 18:23:04 »
Zitat von: swr
Festnahme in Crailsheim
Jäger mit Nazi-Symbolen drohte, Geflüchtete zu töten - was bisher bekannt ist

Ein Jäger ist den Ermittlungsbehörden aufgefallen, weil er diffuse Drohungen gegen Ausländer ausgesprochen haben soll. Offensichtlich handelt es sich um einen bekennenden Neonazi.

Spoiler
Der verdächtige 26-jährige Toni H. aus Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) darf Waffen besitzen. Gleich fünf Schusswaffen sind nach SWR-Recherchen auf den geprüften Jäger eingetragen. Auch deshalb wurden baden-württembergische Ermittlungsbehörden auf den bis dahin unbescholtenen Mann aufmerksam, als sie ein bedrohliches Video von ihm auf einer Social Media-Plattform entdeckten.

Denn Toni H. trat auf dem Video mit nackten Oberkörper auf. Zwei Zeichen - möglicherweise Tattoos - waren auf seiner Brust zu erkennen: ein Hakenkreuz und die doppelte Sigrune - das Zeichen der paramilitärischen Schutzstaffel SS der berüchtigten Sicherheitsorganisation der NSDAP im "Dritten Reich".
Wegen NS-Zeichen: Polizei vernimmt 26-Jährigen

H. bekam daraufhin Besuch von der Polizei und wurde vernommen. Wie es denn um seine Gesinnung stehe, wollten die Ermittler wissen und prüften zudem eine Strafbarkeit der NS-Zeichen. H. wurde offensichtlich klar, dass er nun Probleme bekommen könnte. Auch sein persönliches Umfeld sei alles andere als erfreut über den Polizeikontakt gewesen, erfuhr der SWR aus Ermittlungskreisen.

Denn H. offenbarte noch mehr: Er habe seinen Jagdschein nur deshalb gemacht, um Waffen haben zu dürfen, soll er gesagt haben. Und falls es ihm einmal schlecht gehen sollte, wolle er diese Welt nicht verlassen, ohne noch möglichst viele Menschen zu töten, die versuchten, in Deutschland Asyl zu bekommen. Dabei soll er auch die LEA Ellwangen genannt haben.
Es wird nach möglichen Mitwissern gesucht

Diese düsteren Drohungen blieben auch der Polizei nicht verborgen. Wie ernst sie gemeint sind, ist nun ein Teil der Ermittlungen, die von der örtlichen Kriminalpolizei und der zuständigen Staatsanwaltschaft bearbeitet werden. Landeskriminalamt, Generalstaatsanwaltschaft und weitere Behörden wurden informiert. Außerdem wurde nach möglichen Mitwissern gesucht - doch bislang gibt es dafür keine Anhaltspunkte.

Neben einem Strafverfahren drohen dem Mann jetzt auch waffenrechtliche Konsequenzen. Als "kaum vorstellbar" bezeichnete es ein Ermittler gegenüber dem SWR, dass der Mann unter diesen Voraussetzung künftig noch legal Waffen besitzen dürfe.
[close]

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/jaeger-droht-fluechtlingen-100.html
Liberté, Egalité, FCKAfDé
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: hair mess, Gerntroll, Reichsschlafschaf, Goliath

Offline desperado

  • Personalausweisler
  • ***
  • Beiträge: 2346
  • Dankeschön: 9019 mal
  • Karma: 168
  • Auszeichnungen Auszeichnung für 2250 Beiträge Auszeichnung für 1500 Beiträge Auszeichnung für 1000 Beiträge Auszeichnung für 750 Beiträge Auszeichnung für 500 Beiträge
    • Auszeichnungen
Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2089 am: 20. November 2025, 20:47:36 »
Für mich ist es immer noch eine große Leistung der Alliierten, schon im Krieg und dann im Nachkriegschaos valide schriftliche Beweise und glaubhafte Zeugenaussagen (General Erwin Lahousen Edler von Vivremont, z.B.) ausfindig  gemacht und dann noch innert eines halben Jahre eine tragfähige Anklage gegen die Bande zustandegebracht zu haben.

Vorallem wenn man bedenkt, was sie alles nicht gefunden bzw. in der Kürze der Zeit beibringen konnten. Ansonsten hätte man sich das Gefängnis in Spandau mangels Insassen wohl sparen können. Dazu noch ein "neues" Recht zu kreieren und dabei eben keine Siegerjustiz zu üben. Denn wohl niemand außerhalb DEs hätte sich gewundert oder beschwert, wenn man es nicht so genau mit Recht und Gesetzen genommen hätte....
As usual, I'm writing slowly because I know you can't read fast.

(Radar writting a letter to his Mom an me, writting Comments for our Customers)
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: hair mess, theodoravontane, Reichsschlafschaf, Goliath

Online Reichsschlafschaf

  • Souverän
  • *
  • Beiträge: 23867
  • Dankeschön: 75712 mal
  • Karma: 693
  • Auszeichnungen Auszeichnung für 20000 Beiträge Auszeichnung für 15000 Beiträge Auszeichnung für 10000 Beiträge Auszeichnung für 7500 Beiträge Auszeichnung für 1000 Beiträge
    • Auszeichnungen
Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2090 am: 21. November 2025, 16:59:34 »
Das kommt schon früh:


Zitat
Unter anderem Heinz Rühmann

Wegen NS-Vergangenheit: Verband entzieht Filmgrößen Ehrenmedaille

Aktualisiert am: 21. November 2025, 07:05 Uhr

Autor: Deutsche Presse-Agentur (dpa)
Nach einer Studie zur NS-Vergangenheit wird 14 Filmemachern eine Ehrenmedaille entzogen. Unter ihnen sind zum Beispiel Leni Riefenstahl, Olga Tschechowa und Heinz Rühmann.

Leni Riefenstahl, Heinz Rühmann und Olga Tschechowa zählen zu 14 Filmgrößen, denen eine Ehrenmedaille entzogen wird. Die Spitzenorganisation der Filmwirtschaft (Spio) zieht damit Konsequenzen aus einer Studie zur NS-Vergangenheit ihres Führungspersonals und der Preisträger.

14 Ausgezeichneten wird die Spio-Ehrenmedaille nachträglich aberkannt, wie die Organisation mitteilte. Dazu zählen unter anderem die Nazi-Propaganda-Filmemacherin Leni Riefenstahl, Schauspieler Heinz Rühmann, der ehemalige Berlinale-Leiter Alfred Bauer, der Regisseur August Arnold, Filmdiva Olga Tschechowa und Filmemacher Ludwig Waldleitner.
Spoiler
Die 14 Filmgrößen wurden demnach bei der vom Institut für Zeitgeschichte (IfZ) in München durchgeführten Untersuchung als "NS-belastet" oder "NS-konform" eingestuft.

Es gibt einen Ausnahmefall
In einem Ausnahmefall wurde laut der Spio entschieden, die Auszeichnung nicht abzuerkennen: Bei Hilmar Hoffmann, ehemaliger Kulturdezernent der Stadt Frankfurt am Main, stellten die Wissenschaftler des IfZ demnach eine Besonderheit heraus.

Hoffmann habe sich nach 1945 zeitlebens "wirksam für eine kritische Auseinandersetzung mit der NS-Vergangenheit eingesetzt und Akzente für eine künstlerische Gegenposition zum nationalsozialistischen Filmerbe gesetzt." Das Spio-Präsidium habe dies als Beleg dafür gesehen, dass Menschen sich ändern und kritisch-selbstreflektiert aus Verfehlungen lernen können und sich daher für eine differenzierte Beurteilung entschieden, hieß es.

Filmverband hat Vergangenheit der Preisträger "wissenschaftlich aufarbeiten lassen"
Die Spio hatte die Studie zur NS-Vergangenheit nach eigenen Angaben vor dem Hintergrund des 100-jährigen Bestehens der Organisation und des aktuellen Erstarkens rechtsextremer Ansichten innerhalb der Gesellschaft in Auftrag gegeben.

"Die Spio hat aus einer tief empfundenen gesellschaftspolitischen Verantwortung heraus entschieden, die NS-Vergangenheit des Führungspersonals der Spio sowie der Preisträger und Preisträgerinnen der Ehrenmedaille wissenschaftlich aufarbeiten zu lassen", erklärte ihr Präsident Peter Schauerte. "Uns war klar, dass wir mit Belastungen von Personen aus der Vergangenheit und eigenen Fehlern konfrontiert werden. Elementar war, mit der Studie eine wissenschaftlich fundierte Basis zu haben, um adäquate Konsequenzen ziehen zu können."

Organisation vergibt keine neuen Ehrenmedaillen mehr – das ist stattdessen geplant
Als weitere Konsequenz werde die Spio-Ehrenmedaille in ihrer bisherigen Form nicht mehr vergeben, kündigte die Organisation an. Stattdessen rufe man einen neuen Preis ins Leben, dessen Kriterienkatalog derzeit erarbeitet werde. "Dieser Preis wird zukünftig nicht nur besondere Leistungen und Verdienste für die Filmwirtschaft würdigen, sondern explizit auch das gesellschaftspolitische Engagement für Demokratie und Rechtsstaatlichkeit", hieß es.
[close]

https://www.tvspielfilm.de/news/stars/heinz-ruehmann-wegen-ns-vergangenheit-verband-entzieht-filmgroessen-ehrenmedaille,13206729,ApplicationArticle.html


Zu Lebzeiten von Rühmann und Riefenstahl wollte man das nicht machen.

Es hätte sie verletzen können.
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

„Wenn die verdorbenen Leute sich zusammentun und dadurch eine Macht werden, dann müssen die anständigen Leute nur das gleiche tun. So einfach ist das. (Leo Tolstoi, Krieg und Frieden)
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: Gerntroll, Gelehrsamer, Goliath

Offline Gelehrsamer

Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2091 am: 23. November 2025, 15:03:48 »
Zitat von: swr
Festnahme in Crailsheim
Jäger mit Nazi-Symbolen drohte, Geflüchtete zu töten - was bisher bekannt ist

Ein Jäger ist den Ermittlungsbehörden aufgefallen, weil er diffuse Drohungen gegen Ausländer ausgesprochen haben soll. Offensichtlich handelt es sich um einen bekennenden Neonazi.

Spoiler
Der verdächtige 26-jährige Toni H. aus Crailsheim (Kreis Schwäbisch Hall) darf Waffen besitzen. Gleich fünf Schusswaffen sind nach SWR-Recherchen auf den geprüften Jäger eingetragen. Auch deshalb wurden baden-württembergische Ermittlungsbehörden auf den bis dahin unbescholtenen Mann aufmerksam, als sie ein bedrohliches Video von ihm auf einer Social Media-Plattform entdeckten.

Denn Toni H. trat auf dem Video mit nackten Oberkörper auf. Zwei Zeichen - möglicherweise Tattoos - waren auf seiner Brust zu erkennen: ein Hakenkreuz und die doppelte Sigrune - das Zeichen der paramilitärischen Schutzstaffel SS der berüchtigten Sicherheitsorganisation der NSDAP im "Dritten Reich".
Wegen NS-Zeichen: Polizei vernimmt 26-Jährigen

H. bekam daraufhin Besuch von der Polizei und wurde vernommen. Wie es denn um seine Gesinnung stehe, wollten die Ermittler wissen und prüften zudem eine Strafbarkeit der NS-Zeichen. H. wurde offensichtlich klar, dass er nun Probleme bekommen könnte. Auch sein persönliches Umfeld sei alles andere als erfreut über den Polizeikontakt gewesen, erfuhr der SWR aus Ermittlungskreisen.

Denn H. offenbarte noch mehr: Er habe seinen Jagdschein nur deshalb gemacht, um Waffen haben zu dürfen, soll er gesagt haben. Und falls es ihm einmal schlecht gehen sollte, wolle er diese Welt nicht verlassen, ohne noch möglichst viele Menschen zu töten, die versuchten, in Deutschland Asyl zu bekommen. Dabei soll er auch die LEA Ellwangen genannt haben.
Es wird nach möglichen Mitwissern gesucht

Diese düsteren Drohungen blieben auch der Polizei nicht verborgen. Wie ernst sie gemeint sind, ist nun ein Teil der Ermittlungen, die von der örtlichen Kriminalpolizei und der zuständigen Staatsanwaltschaft bearbeitet werden. Landeskriminalamt, Generalstaatsanwaltschaft und weitere Behörden wurden informiert. Außerdem wurde nach möglichen Mitwissern gesucht - doch bislang gibt es dafür keine Anhaltspunkte.

Neben einem Strafverfahren drohen dem Mann jetzt auch waffenrechtliche Konsequenzen. Als "kaum vorstellbar" bezeichnete es ein Ermittler gegenüber dem SWR, dass der Mann unter diesen Voraussetzung künftig noch legal Waffen besitzen dürfe.
[close]

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/jaeger-droht-fluechtlingen-100.html

Und nur wird der Betroffene angehört, dann ergeht irgendwann Widerruf / Rücknahme der Jagdberechtigung und / oder der WBK. Und sehr viel später wird das mit Zwangsmitteln durchgesetzt.

In der Zwischenzeit hat der gefährliche Irre weiter Zugriff auf Waffen.

Man fragt sich, warum hier nicht sofort eine Sicherstellung (in Ba.-Wü. heißt das komischerweise Beschlagnahme) erfolgt ist. § 38 Abs. 1 Nr. 3 PolG Ba.-Wü. gibt das her.
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: Gerntroll, Neubuerger, Goliath

Offline Mr. Devious

  • Personalausweisler
  • ***
  • M
  • Beiträge: 1069
  • Dankeschön: 3589 mal
  • Karma: 161
  • Auszeichnungen Auszeichnung für 1000 Beiträge Auszeichnung für 750 Beiträge Sehr Wertvolle Beiträge! Bereits 1000 "Danke" erhalten! Wertvolle Beiträge! Schon 100 "Danke" erhalten Auszeichnung für 500 Beiträge
    • Auszeichnungen
Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2092 am: 25. November 2025, 10:27:30 »
Zitat von: Spiegel.de
Anti-Nazi-Merchandising
Rechtsextreme scheitern mit Onlineshop-Beschwerde vor Gericht
Das rechtsextreme Unternehmen Druck18 hat am Oberlandesgericht Hamburg eine juristische Niederlage erlitten. Es wollte dem Verein »Laut gegen Nazis« den gleichnamigen Onlineshop verbieten.

Spoiler
Der Verein »Laut gegen Nazis«  darf seinen Onlineshop »Druck18« , der sich gegen Rechtsextremismus richtet, weiterhin unter diesem Namen betreiben. Ein gleichnamiges rechtsextremes Unternehmen hatte Beschwerde eingelegt, doch das Oberlandesgericht Hamburg hat diese abgewiesen, wie eine Gerichtssprecherin der Deutschen Presse-Agentur mitteilte.

Der Verein betreibt einen Onlineshop unter der Adresse www.druck18.com, in dem Artikel gegen Rechtsextremismus verkauft werden. Hintergrund ist, dass der rechtsextreme Webshop mit dem gleichen Namen, jedoch unter der deutschen Domain, nach Ansicht des Vereins ein bedeutender Vertriebskanal der rechtsextremen Szene ist. Deshalb habe er diesen Kanal übernommen, um dessen gewerbliche Nutzung für die Szene zu unterbinden, heißt es vonseiten des Vereins.

In rechtsextremen und neonazistischen Kreisen gilt die Zahl 18 als Code für »Adolf Hitler«. Dies beruht auf einer simplen Buchstabenzuordnung: Die 1 steht für den ersten Buchstaben im Alphabet, das A und die 8 für den achten Buchstaben, das H. Zusammengesetzt bedeutet 18 also AH – Adolf Hitler.

Mehrmals erfolglos vor Gericht
Geschäftsführer des rechten Webshops ist laut Impressum Tommy Frenck. Der Rechtsextremist hatte 2024 in Thüringen als Landrat kandidiert. Er wurde bundesweit bekannt, weil er eine Reihe großer Neonazi-Konzerte organisiert hatte, zu denen auch Rechtsextremisten aus anderen europäischen Ländern anreisten.

Laut dem Verein »Laut gegen Nazis« hat Frencks Unternehmen ihn abgemahnt und aufgefordert, die Bezeichnung »Druck18« nicht mehr zu nutzen. Schließlich zog das Unternehmen vor das Landgericht Hamburg und stellte einen Antrag auf Erlass des Verbots wegen Rechtsmissbrauchs. Dieser wurde jedoch zurückgewiesen, da er aus formellen Gründen nicht zulässig war, wie eine Gerichtssprecherin mitteilte.

Die Druck18 GmbH legte sofort Beschwerde beim Hanseatischen Oberlandesgericht ein. Auch diese wurde abgewiesen, diesmal jedoch aus inhaltlichen statt aus formellen Gründen. Konkret konnte das Unternehmen den Angaben zufolge nicht glaubhaft machen, dass der Name »Druck18« ein eindeutiges Unternehmenskennzeichen beim Vertrieb von Textilien ist.

»Laut gegen Nazis« auf Spenden angewiesen
Laut der Gerichtssprecherin kann das Unternehmen gegen die Entscheidung keine weiteren Rechtsmittel einlegen. Es könne jedoch ein Hauptsacheverfahren anstreben und somit gegen »Laut gegen Nazis« klagen. Dies sei bislang jedoch nicht geschehen. »Der Verein schreckt davor nicht zurück, ist aber auf Spenden angewiesen, um weitere Prozesskosten tragen zu können«, sagte Vereinschef Jörn Menge dazu.

Der Verein hat sich auch die Markenrechte an rechtsextremen Kürzeln und Codes wie »Döp dö dö döp«, »VTR LND« und »ness« gesichert. »Döp dö dö döp« ist eine Anlehnung an die Melodie des Songs »L’amour toujours«, die immer wieder für rassistische Parolen genutzt wird. Die Abkürzung »VTR LND« steht für Vaterland und »ness« ist Lautschrift für »NS« und damit für Nationalsozialismus. Beide sind ebenfalls als Codes unter Rechtsextremen beliebt.
[close]

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/hamburg-rechtsextreme-scheitern-mit-onlineshop-beschwerde-vor-gericht-a-8a9f26dc-516f-43e5-ad9b-072790910cf5
Liberté, Egalité, FCKAfDé
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: Gerntroll, Reichsschlafschaf, Goliath

Offline Seb

  • Personalausweisler
  • ***
  • Beiträge: 1990
  • Dankeschön: 6999 mal
  • Karma: 62
  • Auszeichnungen Beliebt! 50 positives Karma erhalten Auszeichnung für 1500 Beiträge Auszeichnung für 1000 Beiträge Auszeichnung für 750 Beiträge Auszeichnung für 500 Beiträge
    • Auszeichnungen
Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2093 am: 26. November 2025, 10:29:29 »
Zitat
Thüringen darf Extremisten von juristischer Ausbildung ausschließen
Die AfD-Fraktion im Landtag war gegen die Regelung vorgegangen. Der Eingriff in die Berufsfreiheit sei gerechtfertigt, entschied der Thüringer Verfassungsgerichtshof nun.

Der Freistaat Thüringen darf Bewerber, die sich gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung betätigen, vom juristischen Vorbereitungsdienst ausschließen. Das Vorgehen ist mit der Landesverfassung vereinbar, wie der Verfassungsgerichtshof in Weimar am Mittwoch entschied. Die AfD-Fraktion im Thüringer Landtag war gegen die entsprechende Regelung vor Gericht gezogen.
Der Gerichtshof erklärte nun, dass der Eingriff in die Berufsfreiheit gerechtfertigt ist. Denn die Funktionsfähigkeit der Rechtspflege setze Vertrauen in die Justiz als Ganzes voraus. Damit sei es nicht vereinbar, wenn Referendare beschäftigt würden, die gegen die Demokratie agierten.
Die verfassungsfeindlichen Handlungen müssen aber ein gewisses Gewicht haben, wie das Gericht ausführte. Die bloße Zugehörigkeit zu einer Partei genüge in der Regel nicht.
https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/thueringen-darf-extremisten-von-juristischer-ausbildung-ausschliessen-110791601.html


Auch wenn in diesem Artikel nicht steht, ob es speziell um Rechtsextreme geht, ich vermute nicht, dass die AfD-Fraktion in Thüringen sich  Sorgen um die juristische Ausbildung von Linksextremen macht.
« Letzte Änderung: 26. November 2025, 10:34:05 von Seb »
Niemand sollte diskreditiert werden, weil er anderer Meinung ist. Aber wer Blödsinn erzählt, hat kein Recht darauf, ernst genommen zu werden.
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: hair mess, Gerntroll, Goliath

Online Reichsschlafschaf

  • Souverän
  • *
  • Beiträge: 23867
  • Dankeschön: 75712 mal
  • Karma: 693
  • Auszeichnungen Auszeichnung für 20000 Beiträge Auszeichnung für 15000 Beiträge Auszeichnung für 10000 Beiträge Auszeichnung für 7500 Beiträge Auszeichnung für 1000 Beiträge
    • Auszeichnungen
Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2094 am: 27. November 2025, 08:05:08 »
Zitat
Razzia nach SA-Parole

27. November 2025 Paul Gravenstein

Mindelheim, 09.09.2025. Wegen des Verbreitens von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen durchsucht die Polizei die Wohnung eines Beschuldigten. Dabei kommt es zu zwei Leichtverletzten.

Wegen des Verdachts auf das Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen, durchsuchte die Kriminalpolizei Memmingen am Morgen des 9. September die Wohnung des Verdächtigten in Mindelheim und sicherte dabei ein Mobiltelefon, Laptops und weitere Datenträger als Beweismittel, wie die Augsburger Allgemeine am 11. September berichtete. Demnach mussten die Beamt*innen, nachdem sie über ein Fenster in die Wohnung gelangten, den sich wehrenden Bewohner fesseln, wobei dieser und ein Beamter leicht verletzt worden seien.

Auf Anfrage von Allgäu rechtsaussen teilt die Polizei mit, dass der Beschuldigte »die verbotene Losung der SA mit dem Inhalt ›Alles für Deutschland‹« über eine Social Media Plattform verbreitet habe. Den Vorfall bewerte sie als politisch-rechts motivierte Kriminalität.
https://allgaeu-rechtsaussen.de/2025/11/27/mindelheim-razzia-nach-sa-parole/
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

„Wenn die verdorbenen Leute sich zusammentun und dadurch eine Macht werden, dann müssen die anständigen Leute nur das gleiche tun. So einfach ist das. (Leo Tolstoi, Krieg und Frieden)
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: Goliath, Lonovis

Online Reichsschlafschaf

  • Souverän
  • *
  • Beiträge: 23867
  • Dankeschön: 75712 mal
  • Karma: 693
  • Auszeichnungen Auszeichnung für 20000 Beiträge Auszeichnung für 15000 Beiträge Auszeichnung für 10000 Beiträge Auszeichnung für 7500 Beiträge Auszeichnung für 1000 Beiträge
    • Auszeichnungen
Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2095 am: 27. November 2025, 10:06:33 »
Zitat
Prozess beginnt

Burschenschaft "Germania Halle zu Mainz" zieht gegen Verfassungsschutz vor Gericht


Das Mainzer Verwaltungsgericht verhandelt heute die Klage der umstrittenen Burschenschaft gegen den rheinland-pfälzischen Verfassungsschutz. Die Burschenschaft wehrt sich gegen ihre Nennung im Verfassungsschutzbericht 2024.

27.11.2025, 6:03 Uhr

Die Burschenschaft "Germania Halle zu Mainz" möchte nicht als "extremistische Gruppierung" vom rheinland-pfälzischen Verfassungsschutz bezeichnet werden. Deshalb ist ihr Altherrenverband jetzt gegen die Verfassungsschützer vor das Mainzer Verwaltungsgericht gezogen.
Spoiler
Burschenschaft ist "Beobachtungsfall" für Verfassungsschutz
Schon im März 2024 wurde bekannt, dass der Verfassungschutz die umstrittene Mainzer Burschenschaft als "extremistischen Beobachtungsfall" einschätzt.

Es bestünden Anhaltspunkte, dass die Burschenschaft ein Zusammenschluss sei, der gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung, vor allem gegen die Menschenwürde arbeite.

Wenige Monate später stufte das Landesamt für Verfassungsschutz die Burschenschaft in seinem Verfassungschutzbericht vom 3. Juni 2024 als "extremistische Gruppierung" ein.. Außerdem schrieben die Verfassungsschützer, dass die Burschenschaft verfassungsfeindliche Ziele verfolge oder verfolgt habe.

Kontakte zur rechtsextremen Szene
Laut Innenministerium pflege die Burschenschaft zudem zahlreiche Kontakte zu einschlägig bekannten rechtsextremistischen Kreisen.

Immer wieder würde das Haus der Burschenschaft in der Mainzer Oberstadt von rechtsextremen Personen aus der Region und anderen Teilen Deutschlands besucht, heißt es aus der Landesregierung,

Burschenschaft weist Vorwürfe zurück
Die Burschenschaft "Germania Halle zu Mainz" hat diese Vorwürfe stets zurückgewiesen. Sie würde sich seit der Gründung im Jahr 1861 für die Freiheit der Meinung und des Wortes sowie für den Rechtsstaat einsetzen. Extremismus lehne sie ab.
[close]
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/mainz/burschenschaft-germania-halle-zu-mainz-klagt-gegen-verfassungsschutz-rlp-100.html
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

„Wenn die verdorbenen Leute sich zusammentun und dadurch eine Macht werden, dann müssen die anständigen Leute nur das gleiche tun. So einfach ist das. (Leo Tolstoi, Krieg und Frieden)
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: Goliath, Lonovis

Online Reichsschlafschaf

  • Souverän
  • *
  • Beiträge: 23867
  • Dankeschön: 75712 mal
  • Karma: 693
  • Auszeichnungen Auszeichnung für 20000 Beiträge Auszeichnung für 15000 Beiträge Auszeichnung für 10000 Beiträge Auszeichnung für 7500 Beiträge Auszeichnung für 1000 Beiträge
    • Auszeichnungen
Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2096 am: 27. November 2025, 18:48:30 »
Ein Rechtsextremer hatte Besuch.
(Wundert mich eh, dass der noch Waffen und Mun besitzen darf.)






Waffenbesitzer dürfen unangemeldet kontrolliert werden.

Sofern sie zu Hause sind.

§ 36 WaffG

Von einer Mindest- oder Höchstanzahl von Kontrollierenden steht da aber nichts?

Wo das mit der Zulässigkeit von PVB bei einer Waffenkontrolle stehen soll, würde mich mal interessieren.

Warum also sollte da etwas „offensichtlich“ sein?   :scratch:
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

„Wenn die verdorbenen Leute sich zusammentun und dadurch eine Macht werden, dann müssen die anständigen Leute nur das gleiche tun. So einfach ist das. (Leo Tolstoi, Krieg und Frieden)
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: theodoravontane, Gerntroll, Goliath, Lonovis

Offline Schreibtischtäter

  • Praktikant- Lennéstraße
  • ****
  • S
  • Beiträge: 2785
  • Dankeschön: 15058 mal
  • Karma: 431
  • Auszeichnungen Auszeichnung für 2250 Beiträge Auszeichnung für 1500 Beiträge Auszeichnung für 1000 Beiträge Wertvolle Beiträge! Schon 100 "Danke" erhalten Sehr Wertvolle Beiträge! Bereits 1000 "Danke" erhalten!
    • Auszeichnungen
Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2097 am: 27. November 2025, 19:58:09 »
Die Kontrolle bemängelt er ja auch gar nicht, sondern die Begleitung durch die Polizei. Das ist normalerweise auch nicht üblich, die Kolleg:innen von der Waffenbehörde machen das allein und in Zivil. Anders sieht es aus, wenn eine wahrscheinliche Gefährdung im Raum steht... und bei Maaßen ist es mindestens die Gefahr der instanten Kontaktverdummung. Wozu hat der überhaupt eine Waffe?
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: theodoravontane, Goliath, Lonovis, Gofastablue

Offline Anmaron

  • Souverän
  • *
  • Beiträge: 7919
  • Dankeschön: 24470 mal
  • Karma: 234
  • schwarzes Systemschaf und kompetenter Nichtskönner, Abteilungsleiter Qualitätskontrolle im Wackelpuddingreferat.
  • Auszeichnungen Wertvolle Beiträge! Schon 100 "Danke" erhalten Auszeichnung für 7500 Beiträge Auszeichnung für 5000 Beiträge Auszeichnung für 1000 Beiträge Sehr Wertvolle Beiträge! Bereits 1000 "Danke" erhalten!
    • Auszeichnungen
Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2098 am: 27. November 2025, 21:42:11 »
Wenn es offensichtlich unzulässig war, soll er klagen und wird erfolgreich sein.
Wer sich politisch nicht engagiert, hilft im Grunde jenen, die das Gegenteil von dem wollen, was man selber für wichtig und richtig hält. (Alain Berset)
Die Demokratie ist so viel wert wie diejenigen, die in ihrem Namen sprechen. (Robert Schuman)

Anmaron, M. Sc. univ. Universität Youtübingen
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: theodoravontane, Goliath

Offline hair mess

  • Souverän
  • *
  • Beiträge: 8556
  • Dankeschön: 20514 mal
  • Karma: 749
  • Ein kerniger kluger Ur-Bayer mit breitem Dialekt
  • Auszeichnungen Auszeichnung für 2250 Beiträge Geheimnisträger, Sir! Auszeichnung für 7500 Beiträge Sehr Wertvolle Beiträge! Bereits 1000 "Danke" erhalten! Wertvolle Beiträge! Schon 100 "Danke" erhalten
    • Auszeichnungen
Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2099 am: 27. November 2025, 23:36:04 »
Das Gejammere wegen unseres mehrfachen Klingelns oder Sturmklingelns hat mich schon immer lachen lassen.
"Unverhältnismäßig," kam immer, wenn einer dann doch endlich geöffnet hat, und "Dieses Geklingle macht doch gar keinen Sinn, wenn keiner zu Hause ist".
"Machte aber Sinn, da doch zu Hause. Daher verhältnismäßig. Wenn nicht zu Hause, stört es ja auch Keinen, " war meine Antwort.
Wird auch da so ähnlich gewesen sein.
Fällt Dir nur Unsinn ein und immer,
erzähle nichts, sonst wird es schlimmer.
 
Folgende Mitglieder bedankten sich: theodoravontane, Gerntroll, Reichsschlafschaf, Goliath, Anmaron