Autor Thema: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?  (Gelesen 228091 mal)

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Offline John

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Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Antwort #2535 am: 31. Januar 2026, 23:00:00 »
Das Gesetz stammt aus der NS-Zeit, aber vielleicht gab es solche Quacksalber schon vorher. Sogar wahrscheinlich.
Der Berufsbegriff des Heilparktikers  wurde 1928 eingeführt, die Homöopadingsbums stammt aus dem Jahr 1796. Also der Berufsstand der Quacksalber ist entsprechend alt. Wobei sich Quacksalberei und "ernsthafte" Medizin ja auch mangels Erkenntnis erst langsam getrennt hat. Zu der Zeit gab es an der Donau auch noch Not-Tabakklistiere, um Ertrunkene rektal wiederzubeleben.



Das Schlimmste ist hier wirklich, wie viele Menschen hier nicht erkennen wollen oder können wie paradox das ist.
Nun ja... Wie es so oft ist, ist hier die Menschliche Seele auch dazu aus, die Bestätigung zu suchen. Daher kann man das ja auch leicht zum beruhigen des eigenen Weltbildes umdrehen:

Ärzte sind ein hochregulierter Beruf in dem man mehrfach beweisen muss, dass man niemanden schädigt und kompetent ist.

Ich übersetze einmal kurz ins Depperische: Der Arztberuf ist ein Beruf, in dem man vielfach beweisen muss, dass man auch nur auf den vorgesehenen Wegen wandelt.

Auch wenn das nachdem man die Approbation hat gefühlt keiner mehr überprüft und man fast Alles tun kann ohne diese zu verlieren.
Also so lange man tut, was "sie" wollen, dann kann man ruhig weiter Menschen schädigen und es wird erst problematisch, wenn man was anderes macht und "die Wahrheit" offenbart.

Ähnliches gilt bei echten Medikamenten, hier muss in jahrelangen und ausgesprochen teuren Freigabeverfahren bewiesen werden, dass ein Medikament auch mehr gegen das hilft gegen das es gedacht ist als schadet.
Die Pharmalobby macht so lange Pharmalobbysachen, bis der maximale Gewinn herausgeholt werden kann.

Sprich hier beklagen sich Anhänger eines faktisch unregulierten Marktes darüber, wenn sie reguliert werden sollen.
Die Pharmalobby will also, dass die einzig wahren Gesundmacher nicht mehr gesund machen dürfen, damit die Lobby mehr verdienen kann.

Das Problem ist ja gerade, dass diese Menschen sich superfrei fühlen wollen und daher alles Ablehnen, was die überwiegende Mehrheit macht. Also auch auf die Medizin. Die Regulierung dieses Marktes bedeutet dann also auch, dass man sich den Menschen ein bisschen anpassen würde. Das ist ja der Kern des Problems.
I'm gonna build my own nation, with blackjack and hookers.
 
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Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Antwort #2536 am: 1. Februar 2026, 04:05:58 »
Zu der Zeit gab es an der Donau auch noch Not-Tabakklistiere, um Ertrunkene rektal wiederzubeleben.

Das Zitat im Artikel finde ich richtig passend.

Zitat
Es war keine Verzweiflungstat. Beim Heilen geht es immer auch um Glauben. Und in diesem Fall hatten die Menschen mehr Vertrauen in die Heiligen als in die Medizin.
Philippe Wanner – Historiker am Pharmaziemuseum Basel
"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler wieder machen, aber ein bisschen früher anfangen, damit ich mehr davon habe."

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Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Antwort #2537 am: 4. Februar 2026, 19:51:43 »
Zitat
Verwaltungsgericht Leipzig Streit mit dem Ordnungsamt:
Leipziger Tantralehrer wehrt sich gegen Einstufung als Prostitution

04. Februar 2026, 12:40 Uhr

Ein Yoga- und Tantralehrer streitet seit Jahren mit den Behörden. Ein Auslöser war seine Anfrage, nach Corona wieder reguläre Tantra-Behandlungen und Kurse für Paare anbieten zu dürfen. Statt einer Klärung erhielt er ein weitreichendes Verbot – auch für die sexualtherapeutischen Angebote. Der Konflikt dreht sich auch um die Frage, ob seine Tätigkeit ordnungsrechtlich als Prostitutionsgewerbe gilt.

von MDR SACHSEN

Sind Tantramassagen Prostitution? Ja, sagt das Ordnungsamt Leipzig und will dem psychotherapeutische Heilpraktiker und Tantra-Masseur Helfried Lohmann die Massagen verbieten. Der wehrt sich gegen das Massage-Verbot, das ihm auferlegt wurde. Er ist nicht bereit, seine Tätigkeit als Sexarbeit unter dem Prostituiertenschutzgesetz anzumelden: "Sie schreiben ausdrücklich - und das ist wirklich eine peinliche Entgleisung: Sämtliche sexualtherapeutischen Tätigkeiten sind Prostitution", berichtete er im Gespräch mit MDR SACHSEN über seinen Streit mit dem Ordnungsamt.
Klage abgewiesen
Spoiler
Am Dienstag diskutierte Lohmann zwei Stunden lang mit dem Verwaltungsrichter in Leipzig. Der wies am Ende seine Klagen ab und verbietet ihm grundsätzlich Tantramassagen, egal, ob zu Wellnesszwecken oder sexualtherapeutischen Zwecken. "Das möchte ich so nicht stehen lassen", sagte Lohmann am Mittwoch. Zwar liege das schriftliche Urteil erst in einigen Wochen vor, aber: "Ich werde dagegen in Berufung gehen."

Der ausgebildete Sexualtherapeut will sich vom Leipziger Ordnungsamt keine Therapien verbieten lassen. Er habe dem Gericht einen Kompromiss angeboten, dass man Tantramassagen zu Wellnesszwecken einschränken könnte. "Aber dass man Opfern von sexueller Gewalt und Traumatisierten auch die Therapie verweigern will, finde ich traurig."

Warum Behörden Tantra-Massage als Prostitution werten

Das zentrale Problem des Streits: Die Behörden orientieren sich an der Legaldefinition des Prostituiertenschutzgesetzes von 2017, das jede sexuelle Handlung gegen Entgelt erfasst – unabhängig von Intention oder Kontext. "Angesichts einer uneinheitlichen Rechtsprechung und unter einer unklaren Definition, was sexuelle Handlungen überhaupt seien, zieht sich die Landesdirektion auf die Legaldefinition zurück", erläutert der 62-jährige Tantraexperte weiter. Er kritisiert, dass hier der falsche rechtliche Maßstab angelegt werde. Das zu schützende Rechtsgut seien Therapiefreiheit und das Recht auf sexuelle Bildung.
Therapeut widerspricht: Ist Arbeit an Seele und Körper

Auch betont er, dass es in seinen Kursen nicht um sexuelle Erregung oder sogar entsprechende Handlungen gehe, sondern um Heilung, Bildung und vor allem Arbeit mit Seele und Körper. Anders als klassische Therapieformen ermöglicht Tantra-Massage in bestimmten Fällen Berührungen im Intimbereich. Doch was fachlich zur Auflösung traumatischer Spannungen diene, werde rechtlich als "sexuelle Handlung" interpretiert, so Lohmann, der seit 2009 in Leipzig lebt.

Das Rechtsamt der Stadt sieht das anders. In einem Schreiben vom August 2025, das MDR SACHSEN vorliegt, wird als unerheblich bezeichnet, "ob bei den Leistungen des Klägers nach dessen eigenen Angaben eher sexualtherapeutische Aspekte als sexuelle Stimulation im Vordergrund stehen. Denn auch die vom Kläger angebotenen sexualtherapeutischen Dienstleistungen stellen im vorgenannten Sinne eine sexuelle Dienstleistung dar."

Auch als Begriff nicht geschützt

Für Lohmanns Klientinnen - es sind vor allem Frauen, die bisher zu ihm gekommen waren - sei Tantra-Massage wichtiger Bestandteil von Heilungsprozessen, etwa nach Erfahrungen mit sexualisierter Gewalt. "Nach sexueller Gewalterfahrung ist jetzt der Tantramasseur nicht die erste Anlaufadresse", erklärt er. Dafür sei unter anderem die Gesprächstherapie zentral, doch es könne vorkommen, dass Menschen von Kolleginnen und Kollegen in seine Behandlung empfohlen werden oder umgekehrt.

Auch in der Paararbeit habe sie hohen Stellenwert: "Ganz für die Bedürfnisse des empfangenden Partners da zu sein, ist wichtig und ist eine hohe Schule." Lohmann berichtet, dass es über den Tantra-Verband verschiedene Qualifikationsstandards gibt. Rein rechtlich sei der Begriff aber nicht geschützt: "Jeder darf unter diesem Begriff Dinge anbieten, und sei es die 30-Minuten-Erotikmassage Tantra zu nennen."


Ausnahmeregelung für Tantra als Sexualtherapie?

Der Begriff der Prostitution wird auch laut Evaluationspapier zum Prostituiertenschutzgesetz aus dem Juni 2025 weit gefasst. Im Papier des Bundesministeriums wird erwähnt, dass zukünftig Tantra-Massagen als Ausnahmefall gelten könnten. Dass dann mit dieser Art der Sexualtherapie keine unangemeldete Prostitution durchgeführt wird, könne "durch ein anerkanntes, von einem vertrauenswürdigen Verband durchzuführendes Anerkennungsverfahren gemindert werden", heißt es in dem Papier weiter.

Tantralehrer und Sexualtherapeut Lohmann jedenfalls ist sich der noch aktuellen rechtlichen Grauzone bewusst. Er hatte vor dem Verwaltungsgerichtstermin am Dienstag auf eine Lösung gehofft, dass ihm nicht weiterhin verboten wird, Tantra-Massagen anzubieten: "Kooperation statt Repression und sexuelle Bildung ermöglichen." Das war Lohmanns Hoffnung. Die Klageabweisung nun will ihm nicht einleuchten. Er will mit juristischen Mittel weiterkämpfen.
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https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/tantra-massage-therapie-sexarbeit-prozess-102.html



„Liebe KI, welche harte Ausbildung hat ein psychotherapeutischer Heilpraktiker hinter sich zu bringen?“  :think:

Zitat
Für die Tätigkeit als psychotherapeutischer Heilpraktiker (Heilpraktiker für Psychotherapie) ist keine staatlich festgelegte Ausbildung vorgeschrieben. Zwingend erforderlich ist jedoch das Bestehen einer amtsärztlichen Überprüfung beim Gesundheitsamt. Zur Vorbereitung dienen meist 12 bis 24-monatige Kurse an privaten Heilpraktikerschulen, die fundiertes Wissen in Psychopathologie, Diagnostik und Rechtskunde vermitteln.
Wichtige Voraussetzungen für die Prüfung:

    Mindestalter: 25 Jahre.
    Schulbildung: Mindestens Hauptschulabschluss.
    Führungszeugnis: Einwandfreies polizeiliches Führungszeugnis.
    Gesundheit: Körperliche und geistige Eignung (ärztliches Attest).
    Staatsbürgerschaft: EU-Angehörigkeit (bzw. Ausnahmen).
Spoiler
Inhalte der Ausbildung (Vorbereitungskurse):

    Psychopathologie: Kenntnisse über psychische Störungen (z. B. ICD-10/ICD-11, Depressionen, Angststörungen, Schizophrenie).
    Diagnostik & Anamnese: Fähigkeiten zum Erkennen von Krankheitsbildern und Grenzen der Heilkunde.
    Rechts- und Berufskunde: Kenntnisse über das Heilpraktikergesetz, Sorgfaltspflichten und Schweigepflicht.
    Therapieverfahren: Grundlagen psychotherapeutischer Methoden (z. B. Gesprächstherapie, kognitive Verhaltenstherapie).

Die Ausbildung erfolgt häufig berufsbegleitend und bereitet gezielt auf die schriftlichen und mündlichen Prüfungsteile vor. Die Erfolgsquoten variieren je nach Anbieter.

Inhalte der Kenntnisüberprüfung
Die Prüfung besteht meist aus einem schriftlichen Teil (Multiple-Choice) und einem mündlichen Teil vor dem Gesundheitsamt. Sie deckt folgende Bereiche ab:

    Psychopathologie: Erkennen und Diagnostizieren psychischer Störungen nach dem ICD-10 (z. B. Depressionen, Schizophrenie, Persönlichkeitsstörungen).
    Klinische Psychologie: Kenntnisse über Psychopharmaka, Notfallmedizin (z. B. Suizidalität) und Grenzen der eigenen Behandlung.
    Rechtskunde: Wissen über das Heilpraktikergesetz, das Betreuungsgesetz und das Unterbringungsgesetz.

Ausbildungsmöglichkeiten
Da das Gesetz keine spezifische Schulform vorschreibt, können Sie sich auf unterschiedlichen Wegen vorbereiten:

    Privatschulen: Viele Institute bieten Kompaktkurse oder mehrjährige Lehrgänge an (z. B. Campus Naturalis oder Paracelsus).
    Fernstudium: Flexibles Lernen über Anbieter wie BTB.
    Methodenausbildung: In der Praxis ist es für die Sorgfaltspflicht unerlässlich, mindestens eine fundierte psychotherapeutische Methode (z. B. Gesprächspsychotherapie oder Verhaltenstherapie) zusätzlich zur Prüfungsvorbereitung zu erlernen.
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„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

„Wenn die verdorbenen Leute sich zusammentun und dadurch eine Macht werden, dann müssen die anständigen Leute nur das gleiche tun. So einfach ist das. (Leo Tolstoi, Krieg und Frieden)
 
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Offline SchlafSchaf

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Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Antwort #2538 am: 5. Februar 2026, 16:21:46 »
Kennedy hat eine Studie gesehen... Hat er die selbst mit Buntstiften gemalt?

Zitat
Robert F. Kennedy Jr. is now claiming a keto diet can “cure” schizophrenia and erase bipolar disorder.

His evidence: “I saw a study two days ago.”

https://x.com/allenanalysis/status/2019401394273366285?s=20
An Rüdiger Hoffmann: Der Faschist sagt immer, da ist der Faschist  (in Anlehnung an die Signatur des geschätzten MitAgenten Schnabelgroß)

Wir kamen
Wir sahen
Wir traten ihm in den Arsch
 
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Offline kairo

Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Antwort #2539 am: 5. Februar 2026, 17:24:16 »
Kennedy hat eine Studie gesehen... Hat er die selbst mit Buntstiften gemalt?
Zitat
Robert F. Kennedy Jr. is now claiming a keto diet can “cure” schizophrenia and erase bipolar disorder.
His evidence: “I saw a study two days ago.”
Dann sollte es aber Herrn Musk viel besser gehen. Ich weiß nicht, wie der Mediziner das nennt, was er hat, aber er läuft jedenfalls kräftig neben der Spur.
 
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Offline Reichsschlafschaf

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Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Antwort #2540 am: 7. Februar 2026, 19:25:56 »
Unterdessen geht man in der Schweiz unverdrossen dem Völkamoad nach:




Reaktion der Kundschaft noch verhalten:
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

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Offline Reichsschlafschaf

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Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Antwort #2541 am: 9. Februar 2026, 09:14:00 »
Uups ...


Zitat
Trotz Kennedy
US-Arzt appelliert an Amerikaner, sich ausnahmsweise gegen Masern impfen zu lassen

Die USA erleben den schwersten Masernausbruch seit Jahrzehnten, zugleich macht Gesundheitsminister Kennedy Stimmung gegen Impfungen. Nun gibt es aus seinem Ressort einen Hilferuf.

09.02.2026, 07.03 Uhr

Masern gehören zu den ansteckendsten Infektionskrankheiten und können in Extremfällen lebensbedrohlich sein. In den USA fährt die Trump-Regierung auf Geheiß von US-Gesundheitsminister und Impfskeptiker Robert F. Kennedy Jr. ihre Impfpläne jedoch zurück. Nun warnt ein führender US-Gesundheitsbeamter aus Kennedys Haus angesichts von Masernausbrüchen in mehreren Bundesstaaten. Laut Mehmet Oz, Leiter der Centers for Medicare and Medicaid Services (CMS), drohen die USA ihren Status als masernfreies Land zu verlieren.

»Bitte lassen Sie sich impfen«, richtete Oz einen Appell an die US-Bevölkerung. »Wir haben eine Lösung für unser Problem.« Oz verteidigte zwar den jüngst überarbeiteten Impfplan seines Vorgesetzten, aber will für Masern eine Ausnahme geltend machen. »Nicht alle Krankheiten sind gleich gefährlich, und nicht alle Menschen sind gleich anfällig für diese Krankheiten«, sagte Oz dem US-Sender CNN. »Aber gegen Masern sollten Sie sich impfen lassen.«
Spoiler
Ein Ausbruch in South Carolina mit Hunderten von Fällen hat die Fallzahlen des texanischen Ausbruchs von 2025 bereits übertroffen. Auch an der Grenze zwischen Utah und Arizona gibt es einen Ausbruch. In mehreren anderen Bundesstaaten wurden in diesem Jahr Fälle bestätigt. Bereits im vergangenen Jahr erlebten die USA den schwersten Masernausbruch seit mehr als 30 Jahren, mit mehr als 2000 gemeldeten Fällen im Jahr 2025. Nun steigen die Zahlen weiter.

»Ganz vorne mit dabei«
Die Ausbrüche betreffen hauptsächlich Kinder und fallen in eine Zeit, in der Experten für Infektionskrankheiten warnen, dass das wachsende Misstrauen der Bevölkerung gegenüber Impfungen generell zur Ausbreitung einer Krankheit beitragen könnte, die von Gesundheitsbehörden einst für ausgerottet erklärt wurde.

Auf eine Frage von CNN, ob man Angst vor Masern haben sollte, antwortete Oz: »Oh, ganz bestimmt.« Er sagte, Medicare und Medicaid würden die Masernimpfung weiterhin im Rahmen ihrer Versicherungsprogramme übernehmen. Die Masernimpfung sei weiterhin Teil des Standardimpfplans. Auch Gesundheitsminister Kennedy setze sich für Masernimpfungen ein und sei »ganz vorne mit dabei«.

Impfskeptiker Kennedy
Viele Menschen in den USA dürfte die Aussage überraschen: Kennedy gilt als bekannter Impfskeptiker. Unter US-Präsident Donald Trump hat er im Land deutlich Stimmung gegen Impfungen gemacht, zum Leidwesen vieler Ärztinnen und Ärzte. Er hatte in der Vergangenheit wiederholt einen Zusammenhang zwischen Impfungen und Autismus behauptet – ein Zusammenhang, für den es nach übereinstimmender Einschätzung der Wissenschaft keine Belege gibt.

Erst im Januar ließ Kennedy mehrere Impfungen runterfahren. Mehrere Impfstoffe, darunter gegen Rotaviren und Influenza, werden künftig nicht mehr als Standardimpfungen für alle Kinder empfohlen. Die Vakzine bleiben zwar verfügbar, sollen aber nur noch bei besonderen Risiken oder nach individueller ärztlicher Beratung eingesetzt werden. Bislang galten sie als fester Bestandteil der routinemäßigen Kindervorsorge.

Fachleute reagieren mit scharfer Kritik: Die Entscheidung widerspreche jahrzehntelangen wissenschaftlichen Erkenntnissen zur Wirksamkeit von Impfprogrammen. Routineimpfungen hätten maßgeblich dazu beigetragen, gefährliche Infektionskrankheiten stark zurückzudrängen.
mrc/dpa/AFP
[close]
https://www.spiegel.de/ausland/usa-arzt-der-gesundheitsbehoerde-ruft-zu-dringender-masern-impfung-auf-a-284e4198-a97c-4bbe-a656-171f191b3979
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Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Antwort #2542 am: 9. Februar 2026, 11:48:41 »
Morgen ist er seinen Job los.
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Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Antwort #2543 am: 9. Februar 2026, 11:54:59 »
Da kann man doch sagen: "Beim SSL haben wir etwas gelernt!"
https://www.youtube.com/watch?v=WrJPEqOWB48
 
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Offline Peta1

Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Antwort #2544 am: 9. Februar 2026, 16:02:51 »
Morgen ist er seinen Job los.

Wir könnten ihm in Österreich einen Job anbieten,  da könnte er sich austoben!
Wir sind nämlich schon viel weiter als Amiland.
WHO: Österreich offiziell nicht mehr „masernfrei“ - science.ORF.at https://share.google/BByQSWKCyJxzitX5l

don't buy american
 
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Offline theodoravontane

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Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Antwort #2545 am: 9. Februar 2026, 16:50:35 »
Uups ...

Zitat
Nun warnt ein führender US-Gesundheitsbeamter aus Kennedys Haus angesichts von Masernausbrüchen in mehreren Bundesstaaten. Laut Mehmet Oz, Leiter der Centers for Medicare and Medicaid Services (CMS), drohen die USA ihren Status als masernfreies Land zu verlieren.

Wenn ich das richtig verstehe, könnten sie den schon verloren haben und wissen es nur noch nicht. Seit Januar 2025 haben sie ein Masernproblem. Das wäre Stand heute deutlich mehr als ein Jahr, was die Grenze zum Statusverlust markiert. Allerdings wird wohl erst am 13. April 2026 die Eliminationslage geprüft. Dann wird entschieden, ob es endemisch war/ist und wenn, so verstehe ich das, ist der Status futsch.
« Letzte Änderung: 9. Februar 2026, 16:53:16 von theodoravontane »
"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler wieder machen, aber ein bisschen früher anfangen, damit ich mehr davon habe."

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Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Antwort #2546 am: 12. Februar 2026, 12:04:19 »
Empfindliche Gemüter gehen bitte weiter.

Es geht um Krebs.


Spoiler








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Die Frage, wie man auf solch einen Schei$$-Dreck kommt, kann mir eh keiner beantworten.


:banghead:
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Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Antwort #2547 am: 12. Februar 2026, 12:25:02 »
Die Frage, wie man auf solch einen Schei$$-Dreck kommt, kann mir eh keiner beantworten.

"Die" Chemotherapie. Muss ich unseren Onkologen mal erzählen, dass es nur eine ist und sie nicht immer überlegen müssen, was sie da jetzt anwenden. Ist natürlich sehr geschickt von Big Farma, dasselbe unter verschiedenen Namen zu vermarkten.
Sebastian Leber über Rüdi: Hoffmanns Beweisführung ist, freundlich ausgedrückt, unorthodox. Es geht in seinen Filmen drunter und drüber wie bei einem Diavortrag, bei dem der Vortragende kurz vor Beginn ausgerutscht ist und alle Dias wild durcheinander auf den Boden flogen.
 
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Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Antwort #2548 am: 12. Februar 2026, 13:05:40 »
Kein Wunder, dass der Mann auf der Abbildung Kopfweh hat.

Meerwasser i.v., dann hat sich die Krebstherapie erledigt.

pH ab 7,23: im Gehirn?
Wer sich politisch nicht engagiert, hilft im Grunde jenen, die das Gegenteil von dem wollen, was man selber für wichtig und richtig hält. (Alain Berset)
Die Demokratie ist so viel wert wie diejenigen, die in ihrem Namen sprechen. (Robert Schuman)

Anmaron, M. Sc. univ. Universität Youtübingen
 
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Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Antwort #2549 am: 12. Februar 2026, 13:45:28 »
700 cm2 Meerwasser intravenös ... wo sind meine Tabletten.

Ich ahne dunkel, dass es cm2 heißen müsste, und dass eigentlich 700 cm3 gemeint sind. Besser wird es davon nicht.
 
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