Frau Bär
Die Doro ist so schön!
Ich glaube, ich möchte ein Kind von Ihr!

Muß eine Partei überhaupt rechtsstaatlich sein?
Im Prinzip, glaube ich, nicht (sie ist ja keine Behörde), aber wenn sie es nicht ist, dann wird das auf jeden Fall ihrer Attraktivität ziemlichen Abbruch tun. So gefestigt ist unsere Demokratie und das Denken der Wähler durchaus, denke ich. Je offener die afd ihr Gesicht zeigt, desto unwählbarer wird sie für die Mehrheit.
In diesem Sinne: weiter so!

(Auch ich bin der Meinung, die afd kommt zu oft in den Medien vor. Wenn die Tagesschau zum Beispiel der Meinung ist, die Position der afd zu einem Thema erwähnen zu sollen, dann genügt eine Zusammenfassung von deren Position. Da braucht es kein Interview und sei es auch nur ein Schnipsel von 30 sek.)
Rechtsruck der Partei
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Extremismus-Forscher erhebt Zweifel an Rechtsstaatlichkeit der AfD
Saarbrücken Der Rechtsextremismus-Forscher Fabian Virchow sieht die AfD als Fall für den Verfassungsschutz. Grund dafür sei eine zunehmend aggressive und antidemokratische Haltung der Partei.
Spoiler
„Der Partei gelingt es nicht, sich selbst zu mäßigen“, sagte der Leiter des Forschungsschwerpunkts Rechtsextremismus und Neonazismus der Hochschule Düsseldorf am Donnerstagabend in Saarbrücken. Seit ihrer Gründung sei die AfD immer weiter nach rechts gerückt, sagte Virchow. Gegenwärtig würden zwar erst Teile der AfD, wie deren Jugendorganisation, vom Verfassungsschutz, beobachtet. Es gebe aber „erhebliche Zweifel, dass die AfD zu den demokratischen Rechten“ stehe, sagte der Soziologe.
Rechtspopulisten attackierten derzeit einzelne Abgeordnete aus dem linken Spektrum, erklärte Virchow. Aber auch der aufgeklärte CDU-ler gelte als Feind. Daher sei es wichtig, dass alle Demokraten zusammenstünden. Ihm fehle derzeit eine Bündelung aller Akteure, die der Menschenfeindlichkeit und dem Nationalismus von Rechtspopulisten entgegenträten. Denn es gebe viele Gruppen, etwa in Kirchen, Gewerkschaften oder Wohlfahrtsverbänden, die sich engagierten, sagte er bei der Diskussion der Veranstaltungsreihe „Demokratie in Gefahr“.
Die Journalistin der „tageszeitung“, Andrea Röpke, die seit 25 Jahren zum Thema Rechtsextremismus recherchiert, kritisierte, dass die Medien oft unkritisch über Aktionen der AfD, etwa über ihre Aussagen im Internet, berichteten. Auch böten Talkshows häufig AfD-Vertretern eine Bühne. Journalisten sollten hier intensiver recherchieren und dies nicht aus Zeitmangel vernachlässigen. Röpke zeigte sich zuversichtlich, dass die AfD nicht auf Dauer die Hoheit in den sozialen Netzwerken behalte. Es gebe einige ermutigende Ansätze, dass sich auch Demokraten mehr und mehr dieses Weges bedienten.
https://rp-online.de/politik/deutschland/rechtsruck-der-afd-extremismus-forscher-erhebt-zweifel-an-rechtsstaatlichkeit_aid-38401493