Autor Thema: Dipl.-Ingo (alles zum Diplom von Dennis Ingo Schulz / TTA)  (Gelesen 33062 mal)

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Offline Müll Mann

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Re: Dipl.-Ingo (alles zum Diplom von Dennis Ingo Schulz / TTA)
« Antwort #450 am: 22. Dezember 2018, 22:16:16 »
Off-Topic:
Dennis,
zu Deiner Frage, warum ich das hier mache. Nun, die Antifa zahlt nicht nur Demogeld sondern auch Zeilenhonorar.
Der Karmawert gibt das Zeilenhonorar in Ct an. Du siehst, dank Dir und Deiner Nazi-Kumpel verdiene ich hier pro Zeile mehr als 4,50 EUR. Der letzte Post hat mir somit über 270 EUR eingebracht. Für 2 Stunden Arbeit ist das doch ganz ordentlich. Die Zahl der Dankeschön sind übrigens die Jahresprämie in EUR. Du siehst also, ich könnte mir einen schönen Urlaub im nächsten Monat leisten. Aber mache ich nicht, das Geld wird für die Ausbildung der Tochter gespart, die soll ja schließlich nicht so enden wie Du.

An den 6 Stunden auf der Wiese stehen und dem Nikkie beim Hüpfen, bzw Dir und Haru beim auf der Wiese sitzen, zuzugucken hat übrigens auch 270 EUR gebracht. Da gehen dann aber noch Steuern und die Sozialversicherung von ab, das gleicht dann aber wieder der steuerfreie Wochenendzuschlag aus.

Du siehst, das System funktioniert. Mit den Steuern von unseren Honoraren wird dann Dein Hartz IV bezahlt und Du kannst uns dann weitere Einnahmen bescheren. Das ist eine Symbiose, deswegen wollen wir Dich auch gar nicht wirklich in den Knast bringen, das würde uns ja finanziell benachteiligen.

Falls der Staatsführung das jetzt zu viele Interna sind, dann bitte löschen oder verschieben.

Offline dtx

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Re: Dipl.-Ingo (alles zum Diplom von Dennis Ingo Schulz / TTA)
« Antwort #451 am: 23. Dezember 2018, 08:18:39 »
Off-Topic:
Wobei letzteres natürlich Quatsch ist: Uns tun bloß die anderen Knastis leid, denen Dennis dann auf den Senkel gehen würde. Aber das muß man dem nicht auf die Nase binden. Forensik ginge ja auch noch, aber da wird eben kein Platz frei. Falls sich Dennis aus Langeweile mal wieder in Selbstverstümmelung üben würde, wäre das ganz schön blöd.
 
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Re: Dipl.-Ingo (alles zum Diplom von Dennis Ingo Schulz / TTA)
« Antwort #452 am: 23. Dezember 2018, 10:40:56 »
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Re: Dipl.-Ingo (alles zum Diplom von Dennis Ingo Schulz / TTA)
« Antwort #453 am: 23. Dezember 2018, 13:13:02 »
Normalerweise verfolge ich die Dingo-Threads nicht mehr, der Typ ist mir viel zu luschig. Die Vorsehung hat mich heute aber doch in diesen Fred geführt und schon verdient @Müll Mann 4,56 Euro pro Zeile.  8)
 
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Offline Müll Mann

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Re: Dipl.-Ingo (alles zum Diplom von Dennis Ingo Schulz / TTA)
« Antwort #454 am: 1. Januar 2019, 14:26:48 »
Dennis und sein Kammerakind Haru Wunderlich waren wieder produktiv. Diesmal traut sich Haru sogar vor die Kamera. Sie hat wohl mit ihrer Karriere in der Designerwelt endgültig abgeschlossen. Falls sie noch damit rechnet, dort jemals einen Job zu finden, dann wäre es kontraproduktiv, sich mit dem "Reichsdeutschen Nr. 1" gemeinsam vor der Kamera zu zeigen.

In beiden Videos schafft es Dennis, dass ich zunächst denke, dass er ja doch icht so ganz falsch tickt, gegen Ende aber so eklig wird, dass ich das dringende Bedürfnis nach einer Dusche verspüre.

Video 1: Dennis besucht die Gedenkminute für die Opfer des Weihnachtsmarktanschlags in Berlin.

https://tinyurl.com/y9crtt8f

Dennis mit blinkender Weihnachtsmannmütze vor der Gedächniskirche. Er betont, dass es ja politisch inkorrekt sei, von Weihnachten zu sprechen. Dann gibt er erst einmal seine reichsdepperte Version von Jingle Bells zum Besten. Pünktlich zum Zeitpunkt des Anschlags werden die Lichter an der Dekoration und die Musik abgeschaltet, stattdessen läutet die Glocke der Gedächniskirche. Dennis freut sich mit ner Tasse Glühwein oder Punsch in der Hand, dass überall Finsternis sei, nur "seinereiner nicht", weil seine weihnachtliche Hampelmannmütze weiter blinkt. Dennis muss natürlich betonen, dass eines der Opfer jüdischen Glaubesn war und selbst der Zentralrat der Juden erklärt hätte, dass aller aggressiver Antisemitismus nicht von Europäern kommen würde. Dennis ergänzt sogleich, dass der einzige von Europäern stammende Antisemitismus die berechtigte Kritik an Israel sei (er ergänzt dannweiter: "wenn überhaupt"). :puke:

Haru filmt dann die Betonabsperrung. Dennis analysiert fachmännich, dass das Ding wohl Trucks aufhalten könnten aber keine Messermänner. Dennis findet dann auch eine Lücke in der Betonabsperrung (bei einem Fußgängerüberweg). Das sei zwar schwierig da durchzukommen, aber wer mit zwei Flugzeugen drei Türme zum Einsturz bringen könnnte, dem sei auch das möglich.

Nächste Szene in einer lauten Lokalität. Dennis zeigt anhand der BZ, dass es wirklich der 19.12. ist. Er betont, dass jetzt auf seine Kosten im Steakhaus richtig geschlemmt werden würde. Dann beschwert er sich noch über die Preise auf dem Weihnachtsmarkt.

Abschließend wird noch ein unbeleuchtetes Klingelschild im Dunklen gefilmt, angeblich stalkt er da Rayk Anders und freut sich, dass an dessen Wohnung der Name nicht mehr stehen würde. Entweder sei Rayk ein Feigling oder hätte sich von "seiner Türken-Frau" getrennt, weil "jeden Tag Döner" doch nicht so toll sei.  :facepalm:


Video 2: Haru und Dennis gönnen sich Tequila-Shots, während sie Obdachlose bedauern.

https://tinyurl.com/y7s7pvs3

Er beginnt wieder damit, dass er nur frohe Feiertage wünschen würde, weil frohe Weihnachten ja islamophob wäre. Haru erzählt von den 20 bis 30 Obdachlosen, die auf dem Bahnhof (vermutlich Lichtenberg) übernachten würden. Es seien fast Zustände wie in einem Flüchtlingsheim, nur ohne Feldbetten.

Einschub: Haru nehme ich ihre Anteilnahme für die Obdachlosen ab. Die Wahnwache Berlin macht auch jedes Jahr ihre Winteraktion auf dem Alex (so eine Art Winterhilfswerk), in der sie Obdachlose mit warmem Essen, Schlafsäcken etc versorgen. Da Haru ja zu den Wahnwichteln gehörte, bevor sie bei Dennis gelandet ist, wird sie da wohl früher tätig gewesen sein.
Zwei Stationen von Lichtenberg entfernt, am Abhnhof Frankfurter Alleee ist übrigens eine große Traglufthalle von der Stadtmission, wo Obdachlose übernachten können, aber halt nicht mit Tieren.

Dennis muss aber das Wort gleich an sich reißen und erläutern, dass die Obdachlosen nur deswegen nicht in Flüchtlingsheimen wohnen würden, weil ihnen da "Ngluglu am Zeh knabbert" (Dennis macht damit Anspielungen auf einen angeblichen Kanibalismus von Schwarzafrikanern).
Haru guckt beschämt zur Seite und nippt lieber an ihrem Shot. Sie greift dann doch ein und erläutert, dass die in den Unterkünften nicht schlafen würden, aus Angst beklaut zu werden. Dennis räumt ein, dass auch deutsche Obdachlose klauen könnten, aber Haru widerspricht, "in einer anderen Stadt" (vermutlich Hannover, wo sie jetzt wieder wohnt und vorher studiert hat) wären es "die ganzen Zigeuner". Dennis tadelst sie für den "bububösen Nazi-Sprech", das wären Sinit und Roma. Sie als "Linke" müsse das doch wissen. Im übrigen wäre das auch "Neudeutsche".

Haru erzählt von den Streetworkern, die sich um die Obdachlosen auf den Bahnhof kümmern. Gestern seien zwei Skins da gewesen und hätten eine "richtig fette" Spende (10 EUR oder so) gegeben. Es sind auch ein 12 jähriger Junge und ein 15 jähriges Mädchen dabei. Jedenfalls saß der Streetworker neben der 15jährigen und die Skins haben ihn gleich angemacht, dass er die Minderjährige in Ruhe lassen sollte. Dennis schaltet sich dann ein und erzählt, dass Antifas dagegen mit einem Ghettoblaster um 1 Uhr nachts noch Lärm gemacht und ihnen den Stinkefinger gezeigt hätten. Weiterhin gibt es Mimimi, weil sogar einer der Obdachlosen Katzen hätte und Dennis hat nur die Blumen von seinem Bruder.

Auf den Schock muss Dennis erst einmal einen Tequilla nehmen, den "guten" mit Hut (aber ohne Salz und Zitrone). Haru freut sich über die viele Unterstützung, insbesondere in Form von Essen, für die Obdachlosen. Aber an Schlafsäcken würde es fehlen. Viele würden auch spöttisch gucken. Dennis erklärt, dass er keine Videos zeigen kann, weil ihm die Streetworker das verboten haben. Dennis zeigt aber Bilder. Die häßlichen gelben und weißen Kacheln im Schachbrettmuster deuten auf den Bahnhof Lichtenberg hin.

Dennis bedankt sich dann noch bei den "Multikultispinnern" der "Einheitspartei" für die desolaten sozialen Zustände. Dennis bittet um gute Taten, allerdings nur für Einheimisch eund nicht für "Ngluglu" und "Jamal", die nur als Wirtschaftsflüchtlinge herkommen würden. Das Handy von Haru stört immer wieder, was von Dennis bissig kommentiert wird.

Beruhigend ist, dass Haru die Ausführungen von Dennis peinlich zu sein scheinen, andererseits zwingt sie ja keiner, ständig mit dem Kerl rumzuhängen.


« Letzte Änderung: 1. Januar 2019, 14:33:00 von Müll Mann »
 

Offline John

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Re: Dipl.-Ingo (alles zum Diplom von Dennis Ingo Schulz / TTA)
« Antwort #455 am: 1. Januar 2019, 15:31:10 »
Beruhigend ist, dass Haru die Ausführungen von Dennis peinlich zu sein scheinen, andererseits zwingt sie ja keiner, ständig mit dem Kerl rumzuhängen.

Das ist ein Phänomen, dass sich in meinen Augen bei vielen dieser Typen (ob Reichsdeutsche, oder besorgte Bürger) zeigt. Sie sind eine Art SoDa-Freund.
Irgendwie sind die einem schon peinlich, aber man distanziert sich nicht von denen, weil man ja befreundet ist und lässt den Kram einfach über sich ergehen
« Letzte Änderung: 1. Januar 2019, 15:33:19 von John »
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Re: Dipl.-Ingo (alles zum Diplom von Dennis Ingo Schulz / TTA)
« Antwort #456 am: 1. Januar 2019, 15:59:41 »
Dennis muss aber das Wort gleich an sich reißen und erläutern, dass die Obdachlosen nur deswegen nicht in Flüchtlingsheimen wohnen würden, weil ihnen da "Ngluglu am Zeh knabbert" (Dennis macht damit Anspielungen auf einen angeblichen Kanibalismus von Schwarzafrikanern).
In Sachen Kannibalismus: Angeblicher Kannibalismus spukt seit Jahrhunderten durch die Literatur. Ein Höhepunkt stellt das Buch eines Deutschen "Unter Menschenfressern in Brasilien" dar. Wie wir heute wissen, beruht dieses Werk im Wesentlichen auf Fantasie. Das ist auch recht bezeichnend für die Akte Kannibalismus: Solcher wird immer wieder erwähnt, aber immer unter Berufung auf angebliche Augenzeugen, auf Erzählungen oder Indizien. Selbst gesehen hat Kannibalismus bisher offenbar niemand.
Dass es einzelne Fälle von Verzehr menschlichen Fleisches gegeben hat, ist nicht der Streitpunkt. Einen Fall (kriminellen) Kannibalismus' gab es ja erst vor wenigen Jahren in Deutschland.
Die Frage ist, ob es jemals ganze Bevölkerungen gab, die sich durch den Verzehr von menschlichem Fleisch ernährt oder das Essen menschlichen Fleisches anderweitig, z. B. im Rahmen von Kulten, systematisch betrieben hätten. Und dafür gibt es leider bis heute keinerlei Evidenz. Geht man Berichten nach, stellen sich diese immer wieder als Hörensagen heraus.
In der Forschung werden von Zeit zu Zeit Knochenfunde angeführt, an denen sich Spuren von Schnitten finden, die als Beweise für angeblichen Verzehr der betreffenden Menschen gedeutet werden. Dummerweise lassen sich solche Schnittspuren auch anders erklären, denn es gibt (bis heute) Bestattungsbräuche, bei denen die "Glieder gelöst" werden, wobei entsprechende Schnitte vorgenommen werden. Daher kann man sich nicht sicher sein, ob die Menschen, an deren Knochen sich Schnitt finden, tatsächlich verzehrt oder einfach nur bestattet wurden.
Kurz: Der angebliche Kannibalismus ist bis heute trotz vieler "Berichte" leider, leider ein Phantom geblieben.
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Re: Dipl.-Ingo (alles zum Diplom von Dennis Ingo Schulz / TTA)
« Antwort #457 am: 6. Januar 2019, 03:56:10 »
Kurz: Der angebliche Kannibalismus ist bis heute trotz vieler "Berichte" leider, leider ein Phantom geblieben.

Einspruch, Euer Ehren. Die den meisten geläufigen und früher oft behaupteten Formen von Kannibalismus hat es grösstenteils nicht oder nicht so wie kolportiert gegeben. Und ein paar Wissenschaftler vertreten die These, dass sich alle Belege für Kannibalismus anders erklären lassen als mit "Menschenfressern".

Die Mehrheit der Wissenschaft vertritt aber schon die Meinung, dass es zwar selten aber wiederholt in meist archaischen Kulturen zu wenigstens zeitweilig anhaltendem Kannibalismus gekommen ist. Zzgl. den kulturell begründeten Formen von Kannibalismus, wo mir nicht ganz einleuchten will, warum diese Formen regelrecht "wegdefiniert" werden.

Vielleicht weil dazu der bestens belegte "medizinische Kannibalismus" gehört, der just in unserem Land wie in ganz Europa bis in das 18. Jahrhundert erstaunlich weit verbreitet war. Da wurden die absonderlichsten Teile von Gelehrten, Kindern, Jungfrauen und anderen Menschen als Medizin gegen alle möglichen Krankheiten verschrieben, verspeist und getrunken. Da wurden vermoderte Reliquien als besonders potente Heilmittel angeknabbert, was erheblich zu dem schwunghaften Handel mit den (meist falschen) Leichenteilen beigetragen hat.

Wobei die damaligen Begründungen für diesen echten Kannibalismus sich ironischerweise in weiten Teilen mit den Erklärungen decken, die dann später von moralisch hochfahrenden Europäern den (fast immer nur erfundenen) Kannibalen und Wilden zugeschrieben wurden.
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Re: Dipl.-Ingo (alles zum Diplom von Dennis Ingo Schulz / TTA)
« Antwort #458 am: 6. Januar 2019, 07:54:01 »
Ich kaufe noch für EUR100 die beiden Begriffe "aktiver" und "passiver" Kannibalismus. Die beiden Begriffe werden wenigstens bei den Biologen selten benutzt und differenzieren zwischen dem Verspeisen eines bereits toten Artgenossen (Kadaver) bzw. dem aktiven "Jagen", Töten und nachfolgendem Verzehr eines Artgenossen. Mit dem Begriff Kannibalismus ist in der Regel der aktive Kannibalismus gemeint.

Interessanterweise ist im deutschten Wikipedia-Artikel zum Thema Kannibalismus die Differenzierung zwischen "aktiv" und "passiv" vorhanden, während die englisch sprachliche  Literatur sich das eher schwer tut. Ich bin vor ein paar Jahren im Rahmen einer Recherche nur in einem Artikel auf diese, in meinen Augen sinnvolle, Unterscheidung getroffen.

Kannibalismus gilt in der Biologie als interessant, jedoch nicht sexy. Dennoch scheint Kannibalismus in seinen vielen Formen (Filialkannibalismus, Sexualkannibalismus, Kannibalismus im Mutterleib, ...) so häufig im Tierreich exkl. des Menschen verbreitet zu sein, so dass man eher die Spezies aufführen sollte, wo man keinen Kannibalismus vermutet.

Knifflig wird die Kannibalismusdebatte dann, wenn man sich nicht mehr an den Artgrenzen (weil der Artenbegriff nicht einheitlich definiert ist) orientiert und gröbere Einteilungen vornimmt. Dann wäre der Konsum von "Buschfleisch" (inkl. der Primaten) eine praktizierte Form des Kannibalismus. Und die Sache mit den Schweinen, welche dem Menschen genetisch so nahe stehen, dass man über Organverpflanzungen nachdenkt, ist dann auch ein interessanter Diskussionspunkt.
 
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Offline kairo

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Re: Dipl.-Ingo (alles zum Diplom von Dennis Ingo Schulz / TTA)
« Antwort #459 am: 6. Januar 2019, 10:14:50 »
Vielleicht weil dazu der bestens belegte "medizinische Kannibalismus" gehört, der just in unserem Land wie in ganz Europa bis in das 18. Jahrhundert erstaunlich weit verbreitet war. Da wurden die absonderlichsten Teile von Gelehrten, Kindern, Jungfrauen und anderen Menschen als Medizin gegen alle möglichen Krankheiten verschrieben, verspeist und getrunken. Da wurden vermoderte Reliquien als besonders potente Heilmittel angeknabbert, was erheblich zu dem schwunghaften Handel mit den (meist falschen) Leichenteilen beigetragen hat.

Reliquien wurden natürlich nicht gegessen, die wurden ja noch gebraucht.

Aber noch im 20. Jahrhundert gab es Leute, die das Blut von Hingerichteten als vorzügliches Mittel gegen Epilepsie schätzten (wie schon die alten Römer, und die mussten es ja wissen). Irgendwann zwischen 1900 und 1914 gab es in Sachsen einen Fall, bei dem am Abend vor der geplanten Hinrichtung einer Kindesmörderin eine Frau beim Gefängnisdirektor auftauchte, die ein kleines Gefäß bei sich hatte und ihn eindringlich bat, ihr doch etwas von dem Blut der Hingerichteten zu verschaffen, und seinen es nur ein paar Tropfen. Sie wollte damit einer Verwandten helfen, die an Epilepsie litt. (Wie sie bis dahin das Blut am Gerinnen hindern wollte, wird nicht überliefert.)
 
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« Antwort #460 am: 6. Januar 2019, 15:08:30 »
Reliquien wurden natürlich nicht gegessen, die wurden ja noch gebraucht.

Was aber nur eine Frage des Vermögens und der Durchgeknalltheit war. So wie Mr. Hearst sich vor knapp einhundert Jahren Lampenschirme aus altertümlichen ägyptischen Papyri herstellen ließ; aus Reichtum und aus Langeweile.

Eine besonders schöne Illustration des mittelalterlichen Zeitgeistes finde ich aber diese Vision einer Franziskanerin:

Zitat
So Christus beweinend und bemitleidend, fing sie an darüber nachzudenken, wo das Präputium sei. Und siehe da! Bald fühlte sie auf der Zunge ein kleines Häutchen, gleich dem Häutchen eines Eies, voller übergroßer Süßigkeit, und sie schluckte es hinunter. Kaum hatte sie es hinuntergeschluckt, da fühlte sie schon wiederum das Häutchen mit der Süßigkeit auf der Zunge und sie schluckte es nochmals hinunter. Und so machte sie es wohl hundertmal. Es wurde ihr offenbart, dass das Präputium mit dem Herrn am Auferstehungstag auferstanden ist. So groß war die Süßigkeit beim Hinunterschlucken dieses Häutchens, dass sie in allen Gliedern und in allen Muskeln der Glieder eine süße Umwandlung fühlte.

Wobei es nur glücklichen Umständen geschuldet war, dass die Dame für das hundertfache Verspeisen von "Jesu Heilig Vorhaut" damals nicht heilig gesprochen wurde. So konnte man ihre Offenbarungen später schnöde auf den Index setzen. Wohingegen die heilige Katharina von Siena immer noch mit dem Ring am Finger dargestellt wird, der just jene ominöse Vorhaut sein soll.
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Re: Dipl.-Ingo (alles zum Diplom von Dennis Ingo Schulz / TTA)
« Antwort #461 am: 6. Januar 2019, 15:54:47 »
So Christus beweinend und bemitleidend, fing sie an darüber nachzudenken, wo das Präputium sei. Und siehe da! Bald fühlte sie auf der Zunge ein kleines Häutchen, gleich dem Häutchen eines Eies, voller übergroßer Süßigkeit, und sie schluckte es hinunter.

Der sel. Dominikanerin Margareta Ebner von Kloster Medingen widerfuhr ähnliches.
So zeichnete jedenfalls ihr Beichtvater Heinrich von Nördlingen ihre Vision auf.
Die Ebnerin spürte nicht nur die Vorhaut Christi auf ihrer Zunge, sondern wurde auch einmal das, was man heute als scheinschwanger bezeichnen würde. Ihre Mitschwestern hörten beim Chorgebet die Schreie der Ebnerin am 24.Dezember vom "Wochenbett".

Nein, sie fühlte natürlich nicht die Vorhaut ihres Beichtvaters, das ist völlig ausgeschlossen!
Ansonsten zu Visionen siehe Helmut Schmidt!
;)

Merke: Es genügt natürlich nicht, dämlich zu sein. Es soll schon auch jeder davon wissen!
 
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« Antwort #462 am: 17. Januar 2019, 20:18:05 »
da hat jemand Stress mit Dennis Ingo.

"Als kommissarischer SHAEF-Souverän in staatlicher Selbstverwaltung ist es meine heilige Pflicht, die Menschenrechte der BRiD-Insassen gemäß der Haager Landkriegsordnung gegen die Wortmarke-Schergen der EU-SSR und der NWO GmbH zu verteidigen - so wahr mir Putin und die Bereinigungsgesetze helfen!"
 

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« Antwort #463 am: 17. Januar 2019, 20:35:58 »
Endlich hat Dennis wieder jemanden zum Spielen gefunden.
 

Offline Pantotheus

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« Antwort #464 am: 17. Januar 2019, 20:40:19 »
Das wird nicht lange dauern. Niemand spielt gern mit Dingo.
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