Leonard macht mit seiner besungenen Heldenreise weiter und "analysiert" mal die ganze Geschichte um R. G. (ich kürze das mal ab, weil auch für R. G. ein Recht auf Vergessen besteht, ihr müsst euch den kompletten Namen aus dem Titel selbst holen), welcher grob 430.000 wertlose Kunstgegenstände, die immer gerne genommen wurden, in das KRD
versenkt investiert hatte.
R. G. / KRD - Wie kam es zum Streit mit Peter Fitzek? - private Filmausschnitte und Briefe
https://www.youtube.com/watch?v=TJB2oqdOYKcTranskript im Anhang, wesentliche Sprecher getrennt erfasst, sogar mit Zeitmarken.
Eineinhalb Stunden, wobei das erste Drittel mit königlichem Videomaterial und der Rest ist seine eigene Interpretation. Zusammenfassend würde ich sagen, dass Leonard zunächst alles einordnen möchte, daran scheitert und dann dem mehr oder weniger geneigtem Zuschauer (m/w/d/r) selbst überlässt, sich eine Meinung zu bilden.
Grober Ablauf: R. G. hat dem KRD (Fitzek) 430.000€ in zwei Chargen gegeben. Leonard erklärt dieses damit, dass Fitzek die "spirituelle Welt" um
wertlose Kunstgegenstände harte Euros gebeten hat und daraufhin wäre R. G. aufgetaucht. Oha.
Aber der R. G. wollte dann später die wertlosen Kunstgegenstände zurück. R. G. war der Meinung, dass die aufzubauenden Strukturen und die Gemeinschaft schon eine tolle Idee wäre, aber man bräuchte dafür nicht unbedingt ein KRD mit Fitzek. Böser Fehler.
Es gibt die "Gerichtsverhandlung", Menschen werden nicht aus den Raum gelassen, Kameras blockiert, alles die liebenswerten Eigenschaften einer freien Gemeinschaft, besser als die BRD GmbH. Tja Leonard, schon immer wussten einige es besser und liessen Menschen leiden, weil es einem höherem Wohl diente. Damit sind die größten Verbrechen an Menschen gerechtfertigt worden. Fitzek ist keine Ausnahme und seine Macht stützt sich darauf, dass verblendete Menschen als willige Helfer fungierten und eben nicht kritisch die Ideologie hinterfragten, sondern alles damit erklärten, dass "es doch irgendwie notwendig wäre".
@Leonard: Wo stehst du bei solchen Dingen? Wie kannst du das mit deiner Erleuchtung und deiner Liebe zu den Menschen vereinbaren?
Jedenfalls wird R. G. antisemitisch behandelt (die von
@Karl Martell bereits erwähnten äußeren Körpermerkmale), Fitzek spricht von Hochverrat, geht jedenfalls alle Kritiker ad hominem an. Und Leonard relativiert und findet das vielleicht, aber nur ein wenig, wenn überhaupt, die Sache mit dem Hochverrat übertrieben. Die wesentlichen, strukturellen Merkmale von Gewalt und Antisemitismus werden jedoch von Leonard geflissentlich übersehen, der Zuschauer mag selbst entscheiden.
Ich habe entschieden: Fitzek präsentiert sich als Gewalttäter, Antisemit und zeigt Verhaltensweisen, die der Manipulation dienen. Ein meiner Meinung nach typisches Verhalten eines Sektenführers.
Fitzek erpresst (meine Interpretation) R. G. damit, dass dieser ein Teil seines Geldes nur dann bekommt, wenn er das Maul hält. R. G. hatte zwischenzeitlich um monatlich €500 gebeten, weil er sich in einer Notlage befand, Fitzek bot ihm freie Kost und Logis im kranken Haus an.
Fitzek legt nach, bezeichnet R. G. als Judas und sowie ist der Oppermann an allem schuld, R. G. wolle das KRD übernehmen und sowieso ist R. G. doof. In der Summe droht der Fitzek dem R. G. auf diverse Weisen, Leonard scheint keine wesentlichen Probleme damit zu haben.
Daher sollen wir uns lieber selbst unsere Meinung bilden. Anscheinend kann Leonard es nicht wirklich gut erklären, denn ansonsten müsste Leonard sich eingestehen, dass er einen Straftäter und vermeintlichen Betrüger unterstützt.
In der Summe sind diese 90 Minuten recht schwer zu ertragen, ich würde das als einen wesentlichen Tiefpunkt von Leonards besungener Heldenreise betrachten.