Leonard legt nach, angeblich mit exklusivem Material. Bin mir nicht sicher, ob ich das Video schon einmal woanders gesehen habe, dann wäre halt nicht exklusiv.
Exklusiv - Unveröffentlichtes Interview von Peter - Hintergründe KRD und Schöpfungsgesetze!
https://www.youtube.com/watch?v=L9Gnt0FAF6ATranskript im Anhang, Links nahe am Text.
Laut Transkript, das teilweise unlesbar ist (Ton ist schlecht und Peter nuschelt gelegentlich gerne), schildert Peter, er habe ab ca. 2008 ein Dreivierteljahr mit einem Finanzamt (Sachbearbeiter "Herr Holz") und der Oberfinanzdirektion über einen Gemeinnützigkeitsbescheid für Verein und Stiftung verhandelt. Diese Verhandlung deutet er zu einer Art Vertragsschluss um, welcher ihm den Aufbau eigener Staatsstrukturen erlaubt hätte. Von 2009 bis 2012 habe er dann Bank, Krankenkasse, Renten-, Pflege- und Unfallkasse, Bildungssystem und eigene Gesetze aufgebaut. Alles sei allein aus seinem Kopf gekommen, die Verfassung habe er in zwei Tagen einem schnell tippenden Mitstreiter ("Alexander") diktiert. [War das nicht über die Nacht, so mit Federkiel?]
Zum Glück hat Gott die Verfassung verbrochen, denn sie sei nicht von ihm, sondern von Gott inspiriert. Dieser Gott sei konfessionslos und "der eine Schöpfer", zu dem er persönliche Erfahrung habe. Der Staat sei laut Artikel 15/16 "seiner" Verfassung "Ausdruck der Schöpfungsordnung" und deren "Garant". Mit dem Begriff "Theokratie" hat Fitzek keine Berührungsängste.
Zwei "Schöpfungsgesetze" führt Fitzek aus:
1. Gesetz der Entwicklung: Wer sich der Weiterentwicklung verweigert, macht zwangsläufig Leidenserfahrung. Ziel sei ein "Christusbewusstsein"/Nirvana/Erleuchtung.
2. Gesetz der Resonanz: Man erlebe nur, was der eigenen Schwingung entspricht. Man erlebt deshalb nur Erfahrungen, die man bewältigen könne.
Das alles kann man in Seminaren ("Die Macht der Gedanken" 1–5, "Werde dein eigener König") lernen und in seinen Bücher, eines in 2016–2018 in Untersuchungshaft geschrieben, lesen. Gebets- oder Meditationspflichten gebe es nicht, denn Spiritualität sei "Alltagshaltung".
"Souveräne" seien Menschen, die sich aus dem alten System abgemeldet und alle Verträge gelöst hätten; "wohnhaft" wäre militärrechtliche Unterbringungsform. Drei Staatsgebiete kennt Fitzeks "System", nämlich das originäre Kernstaatsgebiet in Wittenberg, das Kernstaatsgebiet (das sind zugestiftete/gekaufte Flächen, deutlich größer als der Vatikan), und das Gesamtstaatsgebiet (ganz Deutschland/"Deutsches Reich"), wo man BRD-Recht noch gelten lasse. Dann gibt es noch die Dorfprojekte: Bärwalde, Wolfsgrün, Rutenberg? und Halsbrücke. Alle ganz viel Hektar, jedoch die tatsächlichen "Einwohnerzahlen" eher klein: so um die 100 Personen. Aber wenn eine Kommune "überlaufen" möchte [was damals dem Fitzek immerhin einen Präsentkorb mit Toastbrot einbrachte], gibt es noch ein "Gemeindewechselhandbuch" [vermutlich mit einer überschaubaren Anzahl an Einträgen].
Warum gibt es ein Königreich? Ursprünglich wollte Fitzek eine Basisdemokratie mit Räten und dafür vier "Erneuerungskonferenzen" sowie kostenpflichtige Gründungsveranstaltungen abgehalten. Keiner wollte die Verantwortung, daher schrieb er mal selbst die Verfassung von Rätemodell auf Monarchie um. Da gibt es die Klausel, dass der König Kompetenzen zurückgibt, sobald eine Basis nachgewachsen wäre. "Ein Königreich ist viel pressewirksamer.", daher gibt es das KRD.
Fitzek streitet nicht ab, ob er der "dritte Sargon" [ich habe jetzt nicht nachgeschlagen] sei, was er bescheiden nicht ausschloss. Die Behörden adressierten ihn angeblich als "Peter, Menschensohn", was voll der Beleg ist, dass diese an seine Sonderrolle glaubten. Ein Nachfolger sucht er nicht aus, sondern nur "der Schöpfer" [zu dem er ja einen guten Draht hat].
Dann noch ein wenig Reichsbürgergelaber, Carlo Schmid, Veto-Recht der USA etc. Haben wir, ist ja Thema des Forums. Sucht euch etwas aus, Peter hat es.
Beim ethnischen Volksbegriff windet sich der Fitzek ein wenig und sucht die Rettung in einer Kulturdefinition: Deutsch sei, wer Sprache, Kultur und Werte teile, daher könne auch eine muslimische Person deutsch sein. Aber nicht natürlich die "nicht integrationswillige" Ausländer, so viel Zucht und Ordnung muss sein. Im KRD gebe es kein dauerhaftes Sozialsystem, denn Untätige bekämen zwar Staatsangehörigkeit, aber keine Versorgung [da gab es doch so eine Szene auf einer Veranstaltung, wo Fitzek seine soziale Seite vergaß, weil Eltern ihre "behinderte Tochter" mit in das KRD bringen wollten. Die Tochter war da nicht so willkommen, aber so sind Herzensmenschen halt]. Einbürgerungsprüfung nurrr auf Deutsch.
Peter deutet Verwaltungsvorgänge zu Rechtsakten um, ein Gemeinnützigkeitsverfahren wird zur "Vertragsrunde" zur Staatsgründung. [Kann man so machen, ist aber falsch, aber so ist das KRD entstanden und wartet daher noch auf die Anerkennung in dem jetzigen Gerichtsverfahren, Start Anfang November und Freispruch, Verhaftung der Richter und Staatsanwaltschaft Mitte November.]
Behelfsweise übetüncht Peter eine paar echte Paragraphen und versucht so zu überzeugen. Weil es Auslegungsprobleme gibt, gab es Repressionen, u. a. durch Razzien, was natürlich der Beleg ist, dass er der Menschensohn wäre. Ausbleibender Zulauf ist auch eine Bestätigung, weil "das Volk" eben bequem wäre.