Autor Thema: Presseschnipsel - Rechtsextremismus  (Gelesen 227845 mal)

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Offline Odysseus

Erst besuchte dieser "Dutch Travel Maniac"
(niederländischer Kurt Caz) Düsseldorf und jetzt besucht "Holland-Hitler" Deutschland? Wenn das so weiter geht, das weitere rechts bis rechtsextreme Holländer nach Deutschland kommen, werde ich einen Schild aufstellen wo draufsteht "Rechtse Nederlanders ga naar huis!". (Romani ite Domum)

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Mit anderen Worten, wir haben schon genug mit unseren Landsleuten zu kämpfen. Da brauchen wir schon keine aus den Nachbarländern.


« Letzte Änderung: 21. Juli 2026, 12:19:07 von Odysseus »
 
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Zitat
Gewaltfantasien gegen Merkel und Merz
Eklat auf AfD-Veranstaltung: Kabarettist Steimle engagiert Ex-DDR-Minister als Anwalt

Nach einem Auftritt des Kabarettisten Uwe Steimle auf einer AfD-Wahlkampfveranstaltung in Sachsen-Anhalt ermittelt die Staatsanwaltschaft. Steimle holt sich prominente anwaltliche Hilfe: Ex-DDR-Innenminister Peter Michael Diestel.

Dass sich Diestel für nichts zu schade ist, war ja schon bekannt.

Fast übersehen, wo doch Schleich bei mir unter Beobachtung steht:


Zitat
Nach kritisiertem AfD-Auftritt
Schleich kündigt Zusammenarbeit mit Steimle auf

Jan Werner  • 21.07.2026 - 17:26 Uhr
Die beiden Kabarettisten Helmut Schleich und Uwe Steimle werden nicht mehr gemeinsam auftreten. Der Münchner Strauß-Parodist begründet den Schritt bei Facebook.

Sein Auftritt bei einer Wahlkampfveranstaltung der AfD hat Kabarettist Uwe Steimle nicht nur bundesweit Kritik und Ermittlungen wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat eingebracht. Nun kündigt dem Komiker auch sein bayerischer Kollege Helmut Schleich die langjährige Zusammenarbeit. Das schreibt Schleich auf seiner Facebook-Seite.

Am 19 Juli postete das Münchner Kabarett-Urgestein auf der Sozialen Plattform: „Offenbar gab es gestern anlässlich eines angekündigten, gemeinsamen Auftritts mit Uwe Steimle in Rüdersdorf, der dann seitens des Veranstalters abgesagt und nach Fürstenwalde verlegt wurde, ein Missverständnis. Ich hatte den gemeinsamen Auftritt bereits vor mehreren Wochen terminbedingt abgesagt und Uwe Steimle gebeten, den Abend alleine zu gestalten. Dass das seitens des Vorverkaufs nicht kommuniziert wurde ist ärgerlich. Ich bedauere das, hatte darauf jedoch keinen Einfluss. Inzwischen ist ja einiges passiert, Uwe Steimle ist bei einer Wahlkampfveranstaltung der AfD aufgetreten, das finde ich gar nicht gut.“

Auftritte mit AfD lehnt Schleich ab
Weiter führt Schleich aus, „auch Pointen, und wenn man sie als geschmacklos empfinden mag, dürfen keine Angelegenheit für den Staatsanwalt sein“. Aber gemeinsame Auftritte mit der AfD lehne er ab, „weswegen Uwe Steimle und ich in Zukunft beruflich getrennte Wege gehen werden.“
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Helmut Schleich ist unter anderem mit seinen Parodien des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Franz-Josef Strauß und von Papst Benedikt XVI. bekannt geworden. Aktuell läuft seine TV-Sendung „Schleich pur“ im Bayerischen Rundfunk und der ARD-Mediathek. Auch mit Bühnenprogrammen tourt er in Bayern und darüber hinaus.
DDR-Hymne angestimmt
Nach einigen gemeinsamen Auftritten mit Uwe Steimle – Schleich spielte Strauß während sein Dresdner Kollegen Erich Honecker parodierte – entstand das gemeinsame Programm „Mir san mir … und mir ooch!“, das etwa bei den Leipziger Academixern sowie im Lustspielhaus München aufgeführt wurde.

Nun kam es zum Bruch zwischen den Bühnengefährten wegen einer AfD-Veranstaltung in Dessau-Roßlau, auf der Uwe Steimle unter anderem mit dem Anstimmen der DDR-Nationalhymne für Entrüstung sorgte. AfD-Chef Tino Chrupalla sowie Ulrich Siegmund, Spitzenkandidat der AfD zur Landtagswahl in Sachsen-Anhalt im September, stimmten mit ein. Für Kontroversen sorgten auch Aussagen von Steimle zu Bundeskanzler Friedrich Merz („Wo bleibt Stauffenberg, wenn man ihn mal wirklich braucht“) und der früheren Kanzlerin Angela Merkel. „Im Moment hängt sie erst mal“, sagte Steimle über ein Porträt-Bild der Kanzlerin. Doch wenn der Nagel breche, „dann stellen wir sie an die Wand“. Die Staatsanwaltschaft Dessau-Roßlau ermittelt nun gegen Steimle wegen des Verdachts der Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung einer Straftat.
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https://www.frankenpost.de/inhalt.nach-kritisiertem-afd-auftritt-schleich-kuendigt-zusammenarbeit-mit-steimle-auf.c35f5fed-d795-4569-9b0c-1c0b4ef5c6fc.html




https://www.facebook.com/20531316728/posts/10154009990506729/


Hat mich eh gewundert, wie lange der Schleich sich das angesehen hat.
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Ist die Androhung konkret genug? Wenn das so interpretiert wird wie Aufruf, dann kanns sein, dass es nichts wird damit.
Wer sich politisch nicht engagiert, hilft im Grunde jenen, die das Gegenteil von dem wollen, was man selber für wichtig und richtig hält. (Alain Berset)
Die Demokratie ist so viel wert wie diejenigen, die in ihrem Namen sprechen. (Robert Schuman)

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„Kolek gehe aktuell keiner Arbeit nach und will aktuell von Ersparnissen leben“

Ah, ja ...
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Dem haben sie aber auch fest ins Hirn gesch....


„Künstler“ nennt ihn das Blättle des IM „Bernstein“

Zitat
Nach Terminverschiebung auf Hiddensee
Auftritt des umstrittenen Kabarettisten Uwe Steimle auf Rügen abgesagt

Der Auftritt des Kabarettisten Uwe Steimle auf der Waldbühne Bergen im August wurde abgesagt. Zuvor wurde schon seine Show auf Hiddensee verschoben. Der Künstler steht für Aussagen am Rand eines AfD-Parteitages in der Kritik.

Von Hannes Lorenz
29.07.2026, 09:36 Uhr
 
Bergen. Der Auftritt des Kabarettisten Uwe Steimle auf der Waldbühne in Bergen auf Rügen im August wurde abgesagt. Die Tickets können unter den bekannten Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

Gründe für die Absage wurden nicht genannt. Zuvor wurde der Auftritt auf Hiddensee nach Kritik an dem Kabarettisten Uwe Steimle verschoben.

Aussagen des Künstlers beschäftigen Staatsanwaltschaft
Der Künstler ist zuletzt immer wieder angeeckt. Grund sind Aussagen über die CDU-Politiker Angela Merkel und Friedrich Merz. So sagte er bei einer AfD-Veranstaltung in Sachsen-Anhalt: „Wenn ich Friedrich Merz sehe, frage ich mich manchmal: Wo ist eigentlich Stauffenberg, wenn man ihn mal wirklich braucht?“

Seine Aussagen werden aktuell von der Staatsanwaltschaft überprüft. Ihm wird Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten vorgeworfen.
https://www.ostsee-zeitung.de/lokales/vorpommern-ruegen/ruegen/auftritt-des-umstrittenen-kabarettisten-uwe-steimle-auf-ruegen-abgesagt-CETTEZL5NFC4BAHQFQKSNX3SEQ.html
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Wieder ein armer Künstler der gecancelt wurde, weil er seine Meinung gesagt hat, Kunst ist immerhin stets neutral! /Sarkasmus aus
NWO-Agent auf dem Weg zur uneingeschränkten Weltherrschaft

*mMn - meiner (ganz persönlichen) Meinung nach
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Szeneübliche Delikte und die Kuscheljustiz:


Zitat
30.07.2026 12:01

Neonazi missbraucht und versklavt Stieftochter jahrelang: Muss er nach Haft in Sicherheitsverwahrung?

Von Birgit Zimmermann

Görlitz - Im Fall des Ex-NPD-Kreis-Chefs aus Bautzen, der jahrelang seine Stieftöchter sexuell missbraucht hat, muss das Landgericht Görlitz noch einmal neu über die Anordnung einer Sicherungsverwahrung entscheiden.

Das hat der Bundesgerichtshof (BGH) auf die Revision der Staatsanwaltschaft entschieden. Ursprünglich hatte das Gericht eine Sicherungsverwahrung abgelehnt.

Der damals 40 Jahre alte Marco W. aus dem Landkreis Bautzen war im Oktober vorigen Jahres wegen Vergewaltigung, sexuellen Missbrauchs von Schutzbefohlenen und Betrugs zu 13 Jahren Haft verurteilt worden. Laut Urteil hat er seine beiden Stieftöchter über Jahre missbraucht.

Als die Taten begannen, waren die Töchter seiner Lebenspartnerin 15 und 17 Jahre alt. Vor allem die Ältere sei regelrecht versklavt und vermarktet worden.
Spoiler
Eine Jugendschutzkammer des Landgerichts Görlitz hatte von der Anordnung der Sicherungsverwahrung abgesehen. Es sah bei Marco W., einem der bekanntesten Gesichter der Lausitzer Neonazi-Szene, lediglich einen Hang zu Betrugsstraftaten, nicht aber zur Begehung von Sexualdelikten.

Die Erwägungen des Gerichts dazu erwiesen sich jedoch als "durchgreifend rechtsfehlerhaft", entschied der BGH.

Sicherungsverwahrung nach Missbrauch von Stieftöchtern?
Eine andere Kammer des Landgerichts muss jetzt prüfen, ob doch Sicherungsverwahrung angeordnet wird. Die Maßnahme würde sich an die Haftstrafe anschließen. Sie dient dem Schutz der Allgemeinheit vor besonders gefährlichen Straftätern.

Auch der Angeklagte hatte Revision eingelegt. Sie wurde vom BGH weitgehend verworfen. Lediglich eine Strafe für eine einzelne der vielen angeklagten Taten und die Geldsumme, die von dem Mann eingezogen wird, setzten die Bundesrichter herab.
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https://www.tag24.de/justiz/gerichtsprozesse-sachsen/neonazi-missbraucht-und-versklavt-stieftochter-jahrelang-muss-er-nach-haft-in-sicherheitsverwahrung-3520273



„Sicherheitsverwahrung“ bedeutet vermutlich, die Sicherheit wird verwahrt …?    :doh:
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Offline kairo

Zitat
Der damals 40 Jahre alte Marco W. aus dem Landkreis Bautzen

... Eine Jugendschutzkammer des Landgerichts Görlitz hatte von der Anordnung der Sicherungsverwahrung abgesehen.

Wieso Jugendschutz? Ist der so zurückgeblieben? Als Neonazi ist er von Natur aus dumm, aber soooo ...
 
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Offline theodoravontane

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Wieso Jugendschutz? Ist der so zurückgeblieben? Als Neonazi ist er von Natur aus dumm, aber soooo ...

Keine Ahnung, wie Ihr wisst, aber vielleicht, weil es um Minderjährige ging …?
"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler wieder machen, aber ein bisschen früher anfangen, damit ich mehr davon habe."

Marlene Dietrich
 
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Genau: wenn Kinder oder Jugendliche durch eine Straftat geschädigt wurden, ist nach § 74b GVG die Jugendkammer (auch) zuständig.
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!
 
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Jetzt hab ich doch fast ein Mitleiden …




Nur Bares ist Wahres! :oldtimer:

;)

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Jetzt hab ich doch fast ein Mitleiden …

Ja, manchmal kommt alles zusammen. Und jetzt noch der fällige Besuch beim HNO-Arzt... (wie riecht eigentlich ein politischer Grund?)
Ich habe mir bereits eine feste Meinung gebildet! Verwirren Sie mich bitte nicht mit Fakten!
 
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Offline kairo

Genau: wenn Kinder oder Jugendliche durch eine Straftat geschädigt wurden, ist nach § 74b GVG die Jugendkammer (auch) zuständig.

Ich hoffe nur, dass dann für die Strafen, die gegen den Schuldigen verhängt werden können, nicht auch das Jugendstrafrecht gilt. Aber da liegt ja die Höchststrafe meines Wissens bei 10 Jahren, sogar für Mord.
 
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Offline Knallfrosch

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Nein, es geht ja nur um die Zuständigkeit. Ab 21 Jahren gilt Erwachsenstrafrecht und die hierin verankerten Strafrahmen. Ich kenne das aber auch so, dass ein normales Strafgericht die Sache verhandelt und bei der Vernehmung von geschädigten Minderjährigen die Öffentlichkeit ausgeschlossen wird.
Nobody except for Goedel became famous by saying it can't be done.
 
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Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2489 am: 2. August 2026, 12:54:50 »




Zitat
Sonntag, 2. August 2026
·
Neue Geschlechtsangabe

Gericht erlaubt Neonazi den Namenszusatz Adolfa
Wegen Hakenkreuz-Tattoos musste er sich nun vor Gericht verantworten.

Bobbi
01. August 2026

Erfurt (Thüringen) – Mit Hitlerbärtchen und akkurat gescheiteltem Haar betritt Adolfa B. (55) am Freitag den Sitzungssaal des Landgerichts Erfurt. Adolfa? Dieser Vorname sorgt für verwunderte Blicke im Gerichtssaal, als ein unübersehbarer Mann in den Raum marschiert. Ein Rechtsextremist, dem man auf den ersten Blick ansieht, wer ihm zu diesem Namen verholfen hat.

Im Inneren verkündet der Angeklagte mit sonorer Stimme, der weibliche Vorname stehe „sogar in meiner Geburtsurkunde“. Denn im Sommer 2025 ließ der Mann, der damals noch André hieß, beim Standesamt Erfurt seinen Geschlechtseintrag ändern und benannte sich offiziell in Adolfa Andrea B. um. Doch wegen des Vornamens muss sich diese Person, die sich zudem selbstbewusst als „schönste Frau von Apolda“ bezeichnet, nicht vor Gericht verantworten. Vielmehr geht es – wie der Anblick bereits vermuten lässt – um verbotene Neonazi-Tätowierungen.
Spoiler
Schon am 15. Dezember 2025 wurde der Gerüstbauer, der inzwischen auf dem Papier als Frau geführt wird, wegen der Verwendung von Kennzeichen verfassungswidriger und terroristischer Organisationen verurteilt. Am 31. Januar 2025 hatten ihn Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei nahe seiner Wohnung in Apolda gestoppt, weil er mit einem Compoundbogen in der Hand unterwegs war. Bei der Kontrolle entdeckten die Beamten zwei Hakenkreuz-Tätowierungen an den Fingern seiner linken Hand.

1200 Euro Geldstrafe für Hakenkreuz-Tattoos
Für das Amtsgericht Apolda war der Fall eindeutig: Der Neonazi, der zuvor bereits wegen verschiedener Delikte wie gefährlicher Körperverletzung, Diebstahl und Fahrens ohne Führerschein im Gefängnis gesessen hatte, wurde zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt. Doch André B., inzwischen Adolfa, wollte das Urteil nicht hinnehmen und legte Berufung ein.

Stinkefinger Richtung Staatsanwältin
Sein Anwalt, der als Szenenanwalt bekannte Andreas Wölfel, bemühte sich um eine Einstellung des Verfahrens, scheiterte jedoch an Staatsanwältin Rena Sophie Heß. „Bei so offensichtlichen Tätowierungen muss man damit rechnen, dass sie jederzeit gesehen werden können“, führte sie aus. Dafür erhielt sie von Adolfa B. kurz darauf den ausgestreckten Mittelfinger.

Offenbar dient Rechtsextremist Liebig als Vorbild
Warum sich der Angeklagte inzwischen als Frau ausgibt, wird in einer Verhandlungspause deutlich, als sich B. und sein Verteidiger über Marla-Svenja Liebich (55) unterhalten. Der Rechtsextremist hatte 2024 seinen Geschlechtseintrag ändern lassen und trat danach in Frauenkleidung auf. Und Adolfa? Spottet über das Selbstbestimmungsgesetz: „Die müssen mich als Frau ansprechen!“ Das Gespräch wird durch einen Anruf unterbrochen. Klingelton: Die erste Strophe der Deutschlandhymne. Adolfa meldet sich mit den Worten „Heil Hitler“. Schamloser geht es kaum.

Doch Richter Peter Andres lässt sich von dem skurrilen Auftreten nicht beeindrucken. Sein Urteil: Die Berufung wird verworfen, das Urteil aus Apolda bleibt bestehen: 40 Tagessätze à 30 Euro zuzüglich der Verfahrenskosten. Adolfa B. hat bereits angekündigt, Revision einzulegen.

Offen bleibt vorerst nur eine Frage: Warum wurde einem offenkundigen Neonazi ausgerechnet der Vorname Adolfa genehmigt? Eine entsprechende Anfrage beim Standesamt Erfurt blieb bislang unbeantwortet.
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https://thepik.de/gericht-erlaubt-neonazi-den-namenszusatz-adolfa


Weitere „nette“ Bilder im Artikel.
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Folgende Mitglieder bedankten sich: desperado, Rolly, Goliath