Autor Thema: Presseschnipsel - Rechtsextremismus  (Gelesen 171024 mal)

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Offline Anmaron

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Die eingelegte Revision

Weder in Spreewäldersaft noch in Chemtrails, aber immerhin, eingelegt.

Zitat
https://www.die-linke-thl.de/aktuelles/startseite/detail/news/koenig-preuss-erstattet-strafanzeige-gegen-thorsten-heise-und-weitere-personen/

Ich denke nicht, dass in Schweden Senioren frei erhältlich sind, irgendeine Verbindung wird in nächster Zeit offengelegt. Ich bin gespannt.
Wer sich politisch nicht engagiert, hilft im Grunde jenen, die das Gegenteil von dem wollen, was man selber für wichtig und richtig hält. (Alain Berset)
Die Demokratie ist so viel wert wie diejenigen, die in ihrem Namen sprechen. (Robert Schuman)

Anmaron, M. Sc. univ. Universität Youtübingen
 
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Offline Reichsschlafschaf

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Zitat
Hamburg
Staatsschutz nimmt 17-Jährigen nach brutalen, mutmaßlich rechtsextremen Überfällen fest

Von Denis Fengler
Redakteur WELT/WELT AM SONNTAG Hamburg
Stand: 01.04.2026

Mehrere Wohnungen in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sind am Mittwochmorgen durchsucht worden. Im Zentrum der Ermittlungen steht ein 17 Jahre alter Deutscher, der mit Komplizen einen 19-Jährigen in dessen Jugendwohnung schwer misshandelt und beraubt haben soll und mit rechtsextremen Straftaten auffiel.

Nach einer Serie schwerer Gewalttaten und mutmaßlich politisch motivierter Delikte hat die Hamburger Polizei am Mittwochmorgen mehrere Durchsuchungsbeschlüsse sowie einen Haftbefehl vollstreckt. Einsatzkräfte der Staatsschutzabteilung des Landeskriminalamts durchsuchten nach Angaben der Polizei seit 6 Uhr morgens insgesamt sechs Wohnungen in Altona, Bergedorf, Billstedt und Lohbrügge sowie in der mecklenburg-vorpommerschen Stadt Lübtheen. In Lohbrügge nahmen die Beamten einen 17 Jahre alten Deutschen fest, der als Hauptverdächtiger gilt.
Spoiler
Die Maßnahmen gehen auf Ermittlungen zurück, die nach Einschätzung von Polizei und Staatsanwaltschaft ein erhebliches Gewaltpotenzial offenbaren. Der Jugendliche steht unter anderem im Verdacht, gemeinsam mit mehreren weiteren Beteiligten einen 19-Jährigen zweimal in dessen Jugendwohnung überfallen, misshandelt und beraubt beziehungsweise räuberisch erpresst zu haben. Ein Richter hatte die Durchsuchungen und den Haftbefehl auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen der bisherigen Ermittlungsergebnisse erlassen, unter anderem wegen des Verdachts der versuchten räuberischen Erpressung.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der Kriminalpolizei soll sich der erste Angriff am 4. März ereignet haben. Demnach drang der 17-Jährige gemeinsam mit einem 16-jährigen Deutschen und einem 19-jährigen Mann mit usbekischer Staatsangehörigkeit in die Wohnung des 19 Jahre alten Geschädigten ein. Unter Vorhalt eines Messers sollen sie von ihm die Herausgabe eines vierstelligen Geldbetrags verlangt haben. Als der junge Mann sich weigerte, eskalierte die Situation offenbar massiv.

Laut Polizei traten die Angreifer so lange auf ihn ein, bis er zu Boden ging. Selbst dort sollen die Täter weiter auf ihn eingeschlagen und eingetreten haben. Besonders brutal wirkt in der Darstellung der Ermittler ein Detail: Die Angreifer sollen zur Tatzeit Springerstiefel getragen haben. Bevor die Gruppe flüchtete, nahm der 17-Jährige laut Polizei noch eine Trainingsjacke des Opfers an sich.

Nur vier Tage später soll es zu einem weiteren Überfall gekommen sein – erneut in derselben Jugendwohnung. Diesmal sollen neben den drei bereits genannten Tatverdächtigen auch ein 16-jähriger Pole und ein 15 Jahre altes deutsches Mädchen beteiligt gewesen sein. Wieder habe die Gruppe Geld und Wertgegenstände gefordert. Wieder sei der 19-Jährige geschlagen und getreten worden, obwohl er bereits am Boden lag. Anschließend flohen die mutmaßlichen Täter.

Besonders brisant: Teile der Taten sollen gefilmt und später veröffentlicht worden sein. Nach dem derzeitigen Ermittlungsstand könnte eine Kontaktanbahnung des 19-Jährigen zu dem 15 Jahre alten Mädchen Auslöser der Angriffe gewesen sein.

Hitlergruß gezeigt
Der festgenommene 17-Jährige steht nach Polizeiangaben auch im Verdacht, bereits am 13. Februar gemeinsam mit einer gleichaltrigen Deutschen in Billstedt einen 39 Jahre alten Mann mit Migrationshintergrund mit einem Messer bedroht und rassistisch beleidigt zu haben. Eine weitere Tat mit politischer Dimension soll eine Woche später gefolgt sein: Im Bereich des U-Bahnhofs Kiwittsmoor in Langenhorn habe der Jugendliche ein Wahlplakat beschädigt und dabei den sogenannten Hitlergruß gezeigt.

Bei den Durchsuchungen stellten die Einsatzkräfte nach Angaben der Polizei szenetypische Propagandamaterialien sowie weitere mögliche Beweismittel sicher. Diese werden nun ausgewertet. Der 17-Jährige wurde nach seiner Festnahme dem Untersuchungsgefängnis zugeführt. Dort sollte ihm ein Richter den Haftbefehl verkünden.

Die Ermittlungen des Landeskriminalamts und der Staatsanwaltschaft dauern an. Dabei geht es nicht nur um die genaue Rekonstruktion der bereits bekannten Taten, sondern auch um mögliche weitere Beteiligte. Der Fall zeigt in bedrückender Deutlichkeit, wie eng rohe Gewalt, Einschüchterung und mutmaßlich extremistische Symbolik in einzelnen Jugendmilieus ineinandergreifen können. Für die Ermittler dürfte nun entscheidend sein, ob sich der Verdacht auf ein weiterreichendes Tat- und Beziehungsgeflecht erhärtet.
[close]
https://www.welt.de/regionales/hamburg/article69cd64d554836f652f88b9b5/hamburg-staatsschutz-nimmt-17-jaehrigen-nach-brutalen-mutmasslich-rechtsextremen-ueberfaellen-fest.html
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Offline Reichsschlafschaf

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Offline Neubuerger

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zahlschranke

https://www.otz.de/lokales/saalfeld-rudolstadt/article411620498/kandidat-nr-4-der-naechste-rudolstaedter-der-landrat-werden-will.html

Volltext:

Zitat
Kandidat Nr. 4: Der nächste Rudolstädter, der Landrat werden will
Rudolstadt/Saalfeld. Den Namen des Bewerbers, der bereits Unterstützungsunterschriften sammelt, kennt kaum einer. Ein unbeschriebenes Blatt ist er nicht.

So schnell kann es gehen: Anfang der Woche sah alles nach einem Zweikampf um das Amt des Landrates im Kreis Saalfeld-Rudolstadt aus, inzwischen muss man davon ausgehen, dass sich bei der Wahl am 7. Juni 2026 mindestens ein Quartett dem Votum der Wählerinnen und Wähler stellt. Zwei Rudolstädter, ein Gräfenthaler und ein Probstzellaer wollen demnach künftig die Verwaltung führen.

Bis zum 31. März seien drei Wahlvorschläge bei Kreiswahlleiter Olaf Neugärtner eingegangen, bestätigte das Landratsamt am Mittwoch auf Anfrage dieser Zeitung. Darüber hinaus habe eine weitere Person Formulare für eine mögliche Kandidatur erhalten. Zum jetzigen Zeitpunkt könne noch keine Auskunft über die Namen möglicher Bewerberinnen und Bewerber erteilt werden. Hintergrund sei, „dass Wahlvorschläge noch bis zum 24.04.2026 zurückgenommen werden können bzw. Bewerberinnen und Bewerber ihre Zustimmung zur Kandidatur widerrufen können“, heißt es dazu aus der Kreisbehörde.
Unterschriftenlisten liegen öffentlich aus
Nach Informationen dieser Zeitung handelt es sich bei den vier Bewerbern um Amtsinhaber Marko Wolfram (SPD), AfD-Kandidat Thomas Benninghaus sowie die beiden Einzelbewerber Prof. Dr. Wolfgang Wehr und Mario Ralf Brehme. Wolfram und Benninghaus waren von ihren Parteien offiziell nominiert worden, Wehr kündigte seine Kandidatur am 1. April via OTZ an, Brehme sammelt bereits Unterstützungsunterschriften. Die entsprechenden Listen liegen in den Rathäusern aus.

Dicke Osterüberraschung: Dritter Kandidat für Landratswahl in Saalfeld-Rudolstadt
Der Name Mario Brehme dürfte im Landkreis kaum einem etwas sagen, ist der 1977 in Rudolstadt Geborene bisher doch nirgends kommunalpolitisch in Erscheinung getreten. Ein unbeschriebenes Blatt ist der 48-Jährige dennoch nicht. Mitte der 1990er Jahre war er die Nummer 2 der örtlichen Neonazi-Szene nach Tino Brandt. Brehme gehörte zum engen Kameradenkreis um Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt, Beate Zschäpe und Ralf Wohlleben und beteiligte sich vielfach an gemeinsamen Aktionen.
Aussage als Zeuge im NSU-Prozess in München
Im NSU-Prozess in München sagte der Pharmareferent, der in Bayreuth Jura studiert hat, mehrfach über seine Verbindungen zum NSU-Trio und zu anderen Rechtsextremisten aus, die vor dem Abtauchen regelmäßig an Stammtischen der „Anti-Antifa Ostthüringen“ und des Thüringer Heimatschutzes in Saalfeld-Gorndorf teilnahmen. Von November 1995 bis 1997 wurde gegen Brehme, Tino Brandt, André Kapke und weitere Personen wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung ermittelt. Das Verfahren wurde eingestellt.

Treffen der kommunalen Wahlleiter zur Vorbereitung der Landratswahl, vorn der Kreiswahlleiter Olaf Neugärtner mit seiner Stellvertreterin Teresa Schneider.
Dieses Team soll die Landratswahl im Kreis Saalfeld-Rudolstadt schaukeln
Was ihm – von einem Anschlag auf das Mahnmal der Opfer des Faschismus in Rudolstadt über eine Quartiersuche für das NSU-Trio in Südafrika bis zu paramilitärischer Ausbildung – sonst noch so vorgeworfen wird, kann man auf den einschlägigen Rechercheportalen der linken Szene nachlesen. Was Mario Brehme bewegt, als zweiter Rudolstädter neben Thomas Benninghaus für das Amt des Landrates zu kandidieren, muss vorerst offenbleiben. Man findet im Netz weder Kontakt noch aktuelle Fotos des jüngsten der vier Kandidaten.
Sebastian Leber über Rüdi: Hoffmanns Beweisführung ist, freundlich ausgedrückt, unorthodox. Es geht in seinen Filmen drunter und drüber wie bei einem Diavortrag, bei dem der Vortragende kurz vor Beginn ausgerutscht ist und alle Dias wild durcheinander auf den Boden flogen.
 
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Offline hair mess

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https://www.derwesten.de/region/ice-nrw-beweise-motiv-staatsanwaltschaft-id302033441.html
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