Autor Thema: Presseschnipsel  (Gelesen 1530099 mal)

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Offline DinoVolare

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Re: Presseschnipsel
« Antwort #9465 am: 6. Oktober 2021, 12:05:47 »
Zitat
Jetzt mal ehrlich, ja die betreffenden MA haben sich als Armlöcher erwiesen, jetzt das Hotel in Grund und Boden zu flamen, es am liebsten niederzubrennen (kommt in manchen Googlerenzensionen durchaus vor) und Salz drüber zu streuen ist dann doch ein „wenig“ overdone.

Sehe ich auch so, obwohl ich den Shitstorm an sich schon angemessen fand, ausgenommen der zitierte Beispiele natürlich. Das Hotelmanagement in Leipzig trifft es nicht ganz unverdient. Ehe man sich dazu entschloss, doch mal eine Stellungnahme im Netz zu posten, mussten erst ein paar Stunden, inkl. ebendiesem veritablen Shitstorm, vergehen. Die Stellungnahme selbst liest sich, als habe man das Problem nicht verstanden

Zitat
Wir sind besorgt über diesen Bericht und nehmen die Angelegenheit sehr ernst. Wir versuchen mit allen Mitteln, mit Herrn Ofarim in Kontakt zu treten, während wir dringend nachforschen, was passiert ist.
Unser Ziel ist es, alle Gäste und Mitarbeiter zu integrieren, zu respektieren und zu unterstützen, unabhängig davon, welcher Religion sie angehören.

Bei der Solidaraktion gestern Abend vor dem Westin, hat das Hotel die Mitarbeiter mit einem Banner ausgestattet, auf dem sich das Hotel-Logo in der Mitte fand und von Israel-Flaggen und Halbmonden umgeben war.
Das mag gut gemeint gewesen sein, zeigt jedoch, dass man sich wohl nicht damit befasst hat, worum es eigentlich geht.

Laut Jüdischer Rundschau, schildert der betroffene Mitarbeiter den Fall anders und hat anzeige gegen Verleumdung gestellt.
https://www.juedische-allgemeine.de/politik/nach-antisemitismus-vorwurf-gil-ofarim-und-zentralrat-kritisieren-hotel/

Das Management von Gil Ofarim hat vom Hotel lediglich eine Mail mit der Bitte um eine Unterhaltung mit dem Musiker erhalten.

Zitat
ENTSCHULDIGUNG Eine Entschuldigung von dem Hotel habe er bislang nicht erhalten. »Mein Management hat nur eine E-Mail bekommen, dass man sich mal austauschen wollen würde, mal reden. Aber ich habe weder eine Stellungnahme bekommen zu diesem Fall, ich habe keine Entschuldigung bekommen, gar nichts!«
https://www.juedische-allgemeine.de/politik/nach-antisemitismus-vorwurf-gil-ofarim-und-zentralrat-kritisieren-hotel/

Sicherlich sollte man auch hören, was der Mitarbeiter "Herr W." dazu sagt. Doch dem "Pack den Stern weg", wird nicht widersprochen.

Gutes und professionelles Management sieht anders aus und diesen Schuh muss sich die Leitung des Westin in Leipzig nun einmal anziehen.
"Ich bin fassungslos" Dennis Mascarenas
 
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Offline Reichsschlafschaf

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Re: Presseschnipsel
« Antwort #9466 am: 6. Oktober 2021, 12:14:06 »
Er kommt jetzt auch noch:


Zitat
LEIPZIG
06.10.2021 11:42 Uhr

Nach Ofarim-Vorwurf: Hotel-Mitarbeiter wehrt sich

Musiker Gil Ofarim soll im Westin Leipzig vom Personal angefeindet worden sein. Ein Beschuldigter sieht das völlig anders - und stellt Anzeige.

Leipzig. Im Zusammenhang mit den Antisemitismus-Vorwürfen in einem Leipziger Hotel hat der beschuldigte Mitarbeiter jetzt Anzeige wegen Verleumdung gestellt. Der Mann schildere den Vorfall mit dem Künstler Gil Ofarim "deutlich abweichend von den Auslassungen des Musikers", sagte Polizeisprecher Olaf Hoppe am Mittwoch.

Der Hotelangestellte habe zudem noch eine zweite Anzeige wegen Bedrohung gestellt, weil sich Menschen in den sozialen Netzwerken völlig entfesselt gegenüber dem Hotelpersonal geäußert hätten. Außerdem sei bei der Polizei eine Online-Anzeige eines unbeteiligten Dritten wegen Volksverhetzung eingegangen.

https://www.saechsische.de/leipzig/westin-leipzig-juedischer-musik-star-hotel-angefeindet-mitarbeiter-beurlaubt-demo-5539210-plus.html

https://www.lvz.de/Leipzig/Lokales/Antisemitismus-Vorwurf-in-Leipzig-Mitarbeiter-des-Westin-Hotels-stellt-Anzeige-gegen-Gil-Ofarim-wegen-Verleumdung
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Offline Grashalm

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Re: Presseschnipsel
« Antwort #9467 am: 6. Oktober 2021, 12:22:46 »
Na da bin ich ja mal gespannt, was da rauskommt.
Vom SchlafSchaf gefressen.
 
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Offline SchlafSchaf

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Re: Presseschnipsel
« Antwort #9468 am: 6. Oktober 2021, 12:45:10 »
Na da bin ich ja mal gespannt, was da rauskommt.

Und bis dahin sollte man auch sehr zurückhaltend mit Verurteilungen sein.
Ich heisse eine solche Aussage weder gut noch sage ich das Gil lügt
Hier steht momentan aber noch Aussage gegen Aussage
Das das Hotel sich auch nicht sofort äussert sondern erst mal recherchieren will was da passiert ist, ist genauso nachvollziehbar

Zitat
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Manchmal erst einmal durchatmen und checken was passiert ist anstatt gleich auf Zinne zu gehen
An Rüdiger Hoffmann: Der Faschist sagt immer, da ist der Faschist  (in Anlehnung an die Signatur des geschätzten MitAgenten Schnabelgroß)

Wir kamen
Wir sahen
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Offline Knallfrosch

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Re: Presseschnipsel
« Antwort #9469 am: 6. Oktober 2021, 13:07:09 »
Hier die noblen Chemiker:
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Offline DinoVolare

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Re: Presseschnipsel
« Antwort #9470 am: 6. Oktober 2021, 13:17:28 »
Zitat
Das das Hotel sich auch nicht sofort äussert sondern erst mal recherchieren will was da passiert ist, ist genauso nachvollziehbar

Zustimmung. Mich stört allerdings der Wortlaut der Stellungnahme. Gäste müssen nicht integriert, sondern bedient werden. Alle Gäste gleich gut oder schlecht. Zudem ist das Judentum, bzw. steht der Davidstern eben nicht einfach für eine Religion. Das hat - gerade in Deutschland - schon eine etwas umfangreichere Bedeutung, die eben über die bloße Religiosität hinausgeht.
Die Formulierungen zeigen, dass man sich beim Management nicht gerade viel Gedanken gemacht hat, nachdem man ein paar Stunden brauchte, sich überhaupt zu einem Statement durchzuringen. Dass die Formulierung lediglich etwas unglücklich gelungen ist, mag ich nicht so recht glauben. Damit möchte ich nicht ausdrücken, dass dort ausschließlich Antisemiten arbeiten oder Antisemitismus gar seitens des Management gewollt ist, aber man hat sich eben auch keine große Mühe gegeben, das Problem ganz zu erfassen.

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Re: Presseschnipsel
« Antwort #9471 am: 6. Oktober 2021, 13:26:16 »
Zitat
Die Stellungnahme selbst liest sich, als habe man das Problem nicht verstanden
Für mich eher so, als hätte man einen Standard-Sermon auf US-Englisch verfasst und Google übersetzen lassen.
Wer sich politisch nicht engagiert, hilft im Grunde jenen, die das Gegenteil von dem wollen, was man selber für wichtig und richtig hält. (Alain Berset)
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Offline Gerichtsreporter

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Re: Presseschnipsel
« Antwort #9472 am: 6. Oktober 2021, 15:33:36 »
Entweder hat das Westin extremes Pech bei der Auswahl von Mitarbeitenden und Vertragspartnern, oder das Problem liegt doch tiefer.

Homophober Vorfall mit einem Westin Manager

https://www.queer.de/detail.php?article_id=40157

Zitat
Der homophobe Vorfall soll sich am 4. Juni 2020 ereignet haben. Vecchioli, der u.a. Patricia Kelly und Daniele Negro vertritt, habe sich damals im "Westin" über sein Zimmer beschwert. So habe er fremde Haare auf dem Bett gefunden, außerdem sei der Abfluss im Bad verstopft gewesen.

Der Hotelmanager sei schließlich persönlich gekommen und habe "an die Türe gepoltert", so der Musikmanager in einer schriftlichen Stellungnahme. "Als ich öffnete, schaute er mich von oben bis unten an und sagte: 'Wegen dir, du Drecks-Schwuchtel bin ich jetzt hier raufgekommen?'" Der gebürtige Schweizer solle "so schnell wie möglich in das Scheiß-Land zurück reisen", wo er herkomme.

Nach einer Beschwerde beim Hauptsitz der Hotelkette erhielt Vecchioli anstelle der erhofften Entschuldigung ein Hausverbot. "Durch Ihr Verhalten am 4. Juni 2020 gegenüber unseren Mitarbeitern haben Sie den Hotelbetrieb nachhaltig gestört", zitiert RTL aus einem Schreiben an Piero Vecchioli. "Das können wir nicht länger hinnehmen. Wir sehen uns deshalb gezwungen, Ihnen für unser Hotelgebäude […] unbeschränktes Hausverbot zu erteilen."

Nazi Security beauftragt:

https://twitter.com/marcoIsantos/status/1445646586088865805

Zitat
Die Firma "Pro GSL Security" warb gestern Abend auf FB "So mal auf die schnelle das Westin abgesichert". Die Websuche zu dem Secu-Unternehmen führt ziemlich schnell zu einem Beitrag des @AntifaInfoBlatt
 in dem Bezüge zum NSU aufgemacht werden.

Artikel im Antifa Infoblatt
https://www.antifainfoblatt.de/artikel/verschobene-selbstwahrnehmung-bei-rechten-security-firmen

Zitat
Ein Blick auf die von Oliver Riedel und Tobias Brendel betriebene Sicherheitsfirma „PRO-GSL GmbH“ (PG) verdeutlicht dies. Riedel selbst unterhält Kontakte zur „Black Rainbow Security“ und war selbst schon dort beschäftigt. Dass MitarbeiterInnen der PG aus dem Umfeld der BRS rekrutiert werden, wirkt demnach schlüssig. So soll etwa Markus Kottke 2012 bei BRS gearbeitet haben und war spätestens ab 2017 auch für die PG tätig. Bilder der PG, die im Rahmen eines Auftrags auf dem Lindenauer Hafenfest 2017 entstanden, zeigen auch Frank F. als Beschäftigten der Firma. Kottke, als auch Frank F. sind Teil des „Imperium Fight Team“ um Benjamin Brinsa und befanden sich unter den festgesetzten Neonazis im Januar 2016 in Leipzig-Connewitz – gemeinsam mit Tobias Brendel, dem zweiten Geschäftsführer der PG. Brendel, Frank F. und der Neo­nazi-­Hooligan Riccardo Sturm waren schon im April 2015 Teil einer bedrohlich wirkenden Gruppe am Rande eines Aufmarsches von „LEGIDA“, während Oliver Riedel auf dem Aufmarsch als Ordner tätig war.



Auszug aus dem Unternehmensregister:
Zitat
pro-gsl gmbh, Leipzig, Große Fleischergasse 4, 04109 Leipzig.Gesellschaft mit beschränkter Haftung. Gesellschaftsvertrag vom 22.04.2009. Geschäftsanschrift: Große Fleischergasse 4, 04109 Leipzig. Gegenstand des Unternehmens: Verwaltung und Bewirtschaftung von Gebäuden, Anlagen und Einrichtungen und damit im Zusammenhang stehende Ver- und Entsorgungsdienstleistungen, Transport-, Reinigungs-, Pflege-, Planungs- und Beratungsleistungen und Sicherheitsdienstleistungen nach § 34 a GewO. Stammkapital: 25.000,00 EUR. Ist nur ein Geschäftsführer bestellt, so vertritt er die Gesellschaft allein. Sind mehrere Geschäftsführer bestellt, so wird die Gesellschaft durch zwei Geschäftsführer oder durch einen Geschäftsführer gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Geschäftsführer: Brendel, Tobias, Leipzig, *11.08.1976, einzelvertretungsberechtigt; mit der Befugnis, im Namen der Gesellschaft mit sich im eigenen Namen oder als Vertreter eines Dritten Rechtsgeschäfte abzuschließen.

Liste der Täter vom Überfall auf Connewitz
https://le1101.noblogs.org/post/2017/01/11/19-tobias-brendel/

 :think:
« Letzte Änderung: 6. Oktober 2021, 15:40:35 von Gerichtsreporter »
Frei nach Loriot: Ein Leben ohne Hut-Mops ist möglich - aber sinnlos.
 
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Re: Presseschnipsel
« Antwort #9473 am: 6. Oktober 2021, 19:04:40 »
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

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Re: Presseschnipsel
« Antwort #9474 am: 6. Oktober 2021, 21:07:17 »
Gut so!  :clap:


Zitat
MITTWOCH, 06. OKTOBER 2021
Der Tag

Hassparolen gegen Juden skandiert - Mann muss mehrere Jahre in Haft

Ein Mann ruft Hassparolen gegen jüdische Menschen - und muss dafür und wegen weiterer Delikte jetzt für mehrere Jahre ins Gefängnis. Der verurteilte 30-jährige Mann hatte vor knapp fünf Monaten an einer antisemitischen Demo vor der Gelsenkirchener Synagoge teilgenommen - der Demonstrationszug von rund 180 Menschen hatte bundesweit Entsetzen ausgelöst. Das Amtsgericht Gelsenkirchen verhängte eine Gesamtstrafe von drei Jahren und neun Monaten Haft ohne Bewährung gegen den vorbestraften Mann wegen Volksverhetzung sowie weiterer Vergehen, unter anderem Fahren ohne Führerschein und Betrugs. Das sagte ein Gerichtssprecher. Der Richter habe bei der Urteilsverkündung klare Worte gefunden und von einer "verabscheuenswürdigen Tat" gesprochen, sagte der Direktor des Amtsgerichts, die "Angst und Schrecken" in der jüdischen Gemeinde verbreitet habe. Die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde in Gelsenkirchen, Judith Neuwald-Tasbach, sagte, das Urteil sei ein wichtiges Zeichen, zumal zahlreiche Betroffene seit dem Vorfall unter Angststörungen litten.

Quelle: ntv.de
https://www.n-tv.de/der_tag/Hassparolen-gegen-Juden-skandiert-Mann-muss-mehrere-Jahre-in-Haft-article22850903.html

Wieder mal kein Unbekannter für die Gerichte.
_____________________________





Zum Bild des Demonstranten mit der Flagge Israels: Das wundert mich!

Was hat hier die Flagge Israels zu suchen?
Ofarim ist doch Deutscher?

Ja, sein Vater war Israeli. Aber die Diskriminierung (ich unterstelle jetzt einmal die Wahrhaftigkeit der Aussage Ofarims) galt doch einem Deutschen?

Ein Deutscher wie ich (mit deutschem Paß), geboren in München wie ich, nur etwas später.

Meine Vermutung ist: Hier haben selbst die Gutwilligen noch nicht verstanden, daß diese Diskriminierung einem Deutschen galt und somit allen Deutschen.

Genauso wie die Diskriminierungen der Nazis 1933 nicht in erster Linie Juden galt, sondern Deutschen, die zufällig mosaischen Glauben hatten.

Das haben nicht gleich alle kapiert, man war froh Katholik zu sein oder Protestant oder Atheist, Hauptsache kein Jude.

Es hat dann nicht lange gedauert, bis es dann tatsächlich jeden treffen konnte.

Demos gegen Diskriminierung: gut. Demos für das Existenzrecht Israels: Auch gut.

Aber ich fürchte, hier wird Ofarim zu einem Israeli gemacht (wenn auch möglicherweise aus hehren Absichten) und somit zu einem Nichtdeutschen.
Was er nicht ist

Insofern finde ich auch die Bildauswahl der Redaktionen nicht glücklich, da hier der Fokus in eine Richtung verschoben wird, in welche die Sache nicht gehört.
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Re: Presseschnipsel
« Antwort #9475 am: 7. Oktober 2021, 07:48:26 »
Wenn Deutsche ihre Solidarität zeigen wollen, sind sie halt oft sehr ungeschickt:




Es ist alles bestens in Brownunder:

Zitat
Antisemitismus-Eklat um Gil Ofarim 

"Westin Leipzig" engagierte offenbar Security aus der rechten Szene
06.10.2021, 18:50 Uhr

Das Hotel "Westin Leipzig" bemüht sich nach dem Antisemitismus-Skandal um Gil Ofarim um ein positiveres Image. Doch um das Haus bei einer Demo abzusichern, beauftragte man eine einschlägig bekannte Firma.

Nach dem Davidstern-Eklat um Gil Ofarim haben am Dienstagabend Hunderte Menschen vor dem "Westin Leipzig" gegen Antisemitismus demonstriert. Vor dem Hotel waren Mitarbeiter der Leipziger Sicherheitsfirma "Pro GSL" postiert. "Heute mal auf die Schnelle das 'Westin' abgesichert", brüstet sich das Unternehmen bei Facebook. Doch dieses Engagement wirft nun Fragen auf.

Denn "Pro GSL" ist ein Unternehmen, das von Personen geleitet wird, die tief in der rechten Szene verankert sind. Einer ihrer Geschäftsführer, Tobias B., war im Januar 2016 beim sogenannten "Sturm auf Connewitz" dabei. Damals fielen rund 250 Neonazis in den als linksalternativ bekannten Leipziger Stadtteil ein, zertrümmerten mit Äxten, Latten und Eisenstangen Scheiben, zündeten einen Sprengsatz in einem Dönerimbiss, demolierten 19 Autos, verwüsteten Geschäfte und bedrohten und verletzten Menschen.

Gericht verurteile Geschäftsführer wegen "Sturm auf Connewitz"
Er habe den Linken zeigen wollen, "dass Connewitz nicht nur ihnen gehört", sagte B. später vor Gericht. Dort behauptete er, bloß dabei gewesen zu sein, ohne selbst zuzuschlagen. Im März 2021 wurde er zu elf Monaten Bewährung und 2.500 Euro Geldstrafe verurteilt.

Der andere "Pro GSL"-Geschäftsführer, Oliver R., war unter anderem Ordner bei Veranstaltungen des Leipziger Pegida-Ablegers Legida. Zudem sind viele weitere Verbindungen von B. und R. ins militante Neonazimilieu dokumentiert.

Und: Als sich im November 2016 eine Antifa-Demo gegen "Pro GSL" richtete, skandierten Augenzeugen zufolge gewaltbereite Neonazis auf dem Dach der Firma "NSU! NSU!" Pikant: Im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages war "Pro GSL" in jenem Jahr auch Thema. Ein Zeuge hatte damals den Kontakt eines der Geschäftsführer zu einer Schlüsselfigur im Umfeld der rechtsterroristischen Gruppe thematisiert.

Verwendete Quellen:
Eigene Recherche
Facebook-Seite von "Pro GSL"
Twitter-Account @1101Prozess: Dokumentation der Prozesse zum "Sturm auf Connewitz"
https://www.t-online.de/region/leipzig/news/id_90927260/nach-antisemitismus-skandal-hotel-engagierte-offenbar-security-aus-rechter-szene.html


Alles normal, ne?





 :facepalm:
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Re: Presseschnipsel
« Antwort #9476 am: 7. Oktober 2021, 11:23:06 »
Heute beginnt die Hauptverhandlung gegen den inzwischen 100-jährigen:


Zitat
Prozess gegen ehemaligen KZ-Wachmann beginnt
Stand: 06:32 Uhr

Einem ehemaligen SS-Wachmann des Konzentrationslagers Sachsenhausen wird jetzt der Prozess gemacht. Dazu werden zahlreiche Beobachter und Nebenkläger aus dem In- und Ausland in Brandenburg/Havel erwartet.

Brandenburg/Havel (dpa) - Mehr als 75 Jahre nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs muss sich von diesem Donnerstag an ein ehemaliger SS-Wachmann wegen Beihilfe zum Mord verantworten. Der 100-Jährige soll laut Anklage während seiner Zeit im Konzentrationslager Sachsenhausen nördlich von Berlin von 1942 bis 1945 wissentlich und willentlich Hilfe zur grausamen und heimtückischen Ermordung von Tausenden Lagerinsassen geleistet haben. Angeklagt sind 3518 Fälle.

In dem Lager waren von 1936 bis zum Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 mehr als 200 000 Menschen inhaftiert. Zehntausende Häftlinge kamen durch Hunger, Krankheiten, Zwangsarbeit, medizinische Versuche und Misshandlungen ums Leben oder wurden Opfer von systematischen Vernichtungsaktionen der SS.

Der Prozess vor dem Landgericht Neuruppin findet unter strengen Sicherheitsvorkehrungen in der Sporthalle des Gefängnisses in Brandenburg/Havel statt. Das Schwurgericht hatte die Verhandlung aus organisatorischen Gründen in die Halle verlegt, die außerhalb des Gefängnis-Geländes liegt.

Nach der Anordnung des Vorsitzenden Richters sollen Justizwachtmeister mit einer Einsatzreserve den Prozess sichern. Zusätzlich könnten Polizeikräfte eingesetzt werden. Alle Teilnehmer müssen eine Sicherheitsschleuse passieren und werden durchsucht. Die Mitnahme von Computern und Handys in den Sitzungssaal ist für Besucher und Journalisten verboten. Für den Prozess haben sich zahlreiche Pressevertreter aus dem In- und Ausland akkreditiert.

Am ersten von insgesamt 22 Prozesstagen, die sich bis in den Januar hinein ziehen, soll laut Gericht zunächst nur die Anklage verlesen werden. Eventuell gebe es weitere Anträge der 15 Nebenkläger - darunter sind auch Überlebende des Konzentrationslagers. Zeugen sind bislang erst für spätere Termine geladen.

Der Nebenkläger-Anwalt Thomas Walther hatte im Vorfeld des Prozesses erklärt, die deutsche Justiz habe die Aufarbeitung der NS-Verbrechen jahrzehntelang vernachlässigt. «Ich halte es für einen großen Fehler der Justiz in den vergangenen Jahrzehnten, dass der Tatbestand der Beihilfe nicht verfolgt wurde», sagte er. Für die Nebenkläger sei das Verfahren ungemein bedeutsam. «Sie werden dort gehört werden und das ist bislang nicht genug geschehen.»

© dpa-infocom, dpa:211006-99-499830/5

https://www.welt.de/regionales/berlin/article234238968/Prozess-gegen-ehemaligen-KZ-Wachmann-beginnt.html

An Aussagen zu diesem Komplex ist seit dem letzten Mal einiges dazugekommen, weshalb ich den Aspekt der Abschreckung (man kann eben auch 76 Jahre später noch drankommen) für unsere Kundschaft durchaus für wichtig halte. Wie man an den erschreckten Reaktionen sieht. Urteile sollen ja nach den Vorstellungen unserer Kundschaft möglichst hart ausfallen.


Spoiler
Die Aussagen, bei denen einem zum Teil übel wird:

„Ich denke, es sollte nicht mehr angesprochen werden, es ist schon lange her“  Tolles Rezept zur Verdrängung!

„Hauptsache Steuergelder werden nach Jahrzehnten verschwendet! Wo war die Justiz eigentlich in z.B den 60er, 70er, usw.? Braucht wieder jemand Arbeit, Aufmerksamkeit/Ego-Bestätigung und Geld …“ (und immer wieder das Geld ...)

„Horsti…. Ich sag dir mal eins hättest du in der Zeit gelebt wärst du der erste Mitläufer gewesen …“ (aha, die Hellseher-Fraktion. Mildert ihr Schuld um keinen Deut.)

„Andere Zeiten andere Befehle. Und wer Befehle ausführt darf nicht verurteilt werden“ (aha, wieder mal Mord auf Befehl ist ok)


„Statt sich um die wahren Verbrechen zu kümmern, machen die hier die älteren Leute noch kranker als sie eh schon sind....“  Mord ist kein wahres Verbrechen, interessant!

„Oder hat er nur nach damaligen gültigem Recht gehandelt?“  Wirklich? Nicht einmal die Nazis haben es gewagt, Mord und die Beihilfe dazu straffrei zu stellen. Der „Naziparagraph“ 211 gilt ja immer noch teilweise.

„Einfach nur lächerlich, was damals war ist schrecklich keine Frage aber muss ja auch mal gut sein.“ Ja, nee is klar. Mord ist irgendwann „gut“.

„Nebenbei - auch das trägt sicher gut zur Akzeptanz der AfD bei. Aber immer raus mit der AfD-Werbung..…“ Gerichtsurteile sollten sich also  nach nach der afd richten. Auch interessant.

„Hauptsache die Vergewaltiger, Kinderschänder, Mörder...egal welcher Herkunft laufen noch frei draußen rum. Aber mit alten Leuten kann mans ja machen. Was für eine drecks Justiz, schämt euch.
Spätestens seit dem lächerlichen Zwischenfall in Dresden, als die Profis der (Bundes)Polizei den sicher im Grünen Straßenbahngleisbett geparkt haben 😂🤣weiß man ja woran man ist“.
Ja, genau, Mörder. Es geht doch hier um Mord. Genau DARUM kümmert man sich doch?

„Vermisse hier die Untersuchung von 100erten Militärinterventionen der USA  Wo es schlussendlich immer um Bodenschätze bzw. Einfluss ging. Mit bestimmt mehreren Millionen Toten und Leid und Elend für die Zivilbevölkerung.“  ???   :scratch:

„Warum werden die Wärter aus den damaligen Stasigefängnissen, Jugendwerkhöfen, Psychiatrien, Mauerschützen oder überhaupt Grenzsoldaten (auch wenn sie nicht schossen, sie waren dabei), diese ganzen Stasibediensteten , Polizisten und die kleinen IM‘s nicht angeklagt und verurteilt ? Was ist los, die haben genauso einem Unrechtsstaat, System gedient, in dem Menschen für eine andere Meinung ermordet und unter Folter für sehr viele Jahre weggesperrt wurden (bis 1984 gab es die Todesstrafe und der letzte Henker lebt auch noch in Freiheit). Familien die wegen einer nicht linientreuen Meinung auseinandergerissen wurden, die Kinder in Heime gesteckt und dann in linientreue, zeugungsfähige Familien (meistens Parteigenossen) gegeben wurden.
WAS IST DARAN ANDERS ? WAREN DIESE OPFER KEINE MENSCHEN, DENEN GERECHTIGKEIT WIDERFAHREN SOLLTE ?  NACH DER WENDE BIS HEUTE, SASSEN ALTE GENOSSEN (ich nenne sie Verbrecher) WIEDER IN Ämtern. WARUM KLAGT DIE NIEMAND AN, SOLLTE NICHT GLEICHES RECHT FÜR ALLE GELTEN ? Warum werden die Wärter aus den damaligen Stasigefängnissen, Jugendwerkhöfen, Psychiatrien, Mauerschützen oder überhaupt Grenzsoldaten (auch wenn sie nicht schossen, sie waren dabei), diese ganzen Stasibediensteten , Polizisten und die kleinen IM‘s nicht angeklagt und verurteilt ? Was ist los, die haben genauso einem Unrechtsstaat, System gedient, in dem Menschen für eine andere Meinung ermordet und unter Folter für sehr viele Jahre weggesperrt wurden (bis 1984 gab es die Todesstrafe und der letzte Henker lebt auch noch in Freiheit). Familien die wegen einer nicht linientreuen Meinung auseinandergerissen wurden, die Kinder in Heime gesteckt und dann in linientreue, zeugungsfähige Familien (meistens Parteigenossen) gegeben wurden.
WAS IST DARAN ANDERS ? WAREN DIESE OPFER KEINE MENSCHEN, DENEN GERECHTIGKEIT WIDERFAHREN SOLLTE ?  NACH DER WENDE BIS HEUTE, SASSEN ALTE GENOSSEN (ich nenne sie Verbrecher) WIEDER IN Ämtern. WARUM KLAGT DIE NIEMAND AN, SOLLTE NICHT GLEICHES RECHT FÜR ALLE GELTEN ? “ 

Weil nicht alles gleich Mord ist vielleicht?
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„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

„Wenn die verdorbenen Leute sich zusammentun und dadurch eine Macht werden, dann müssen die anständigen Leute nur das gleiche tun. So einfach ist das. (Leo Tolstoi, Krieg und Frieden)
 
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Offline Neubuerger

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Re: Presseschnipsel
« Antwort #9477 am: 7. Oktober 2021, 13:12:31 »
SS-Siggi (Siegfried Borchardt) ist nach Angaben im Netz in der Nacht zum 3. Oktober 2021 nach kurzem Krankenhausaufenthalt verstorben. Siehe dazu hier, auf dem Tablet kann ich leider keine Bilder einfügen: https://twitter.com/flugschulee/status/1444689979528056841?s=21

Als ich die Meldung gelesen habe, dachte ich noch, dass das nächste was kommt, ein Spendenaufruf für die Bestattungskosten ist. Dazu gibt es jetzt einen Moneypool (so lange es die noch gibt) und weil das so gut lief, hat man gleich mal die Spendensumme von 10.000 Euro auf 20.000 Euro verdoppelt. Konnte ja keiner damit rechnen, dass eine Beerdigung soo teuer ist, da zockt ganz sicher niemals nie nicht jemand andere Nazis ab. [Quelle]

Sebastian Leber über Rüdi: Hoffmanns Beweisführung ist, freundlich ausgedrückt, unorthodox. Es geht in seinen Filmen drunter und drüber wie bei einem Diavortrag, bei dem der Vortragende kurz vor Beginn ausgerutscht ist und alle Dias wild durcheinander auf den Boden flogen.
 
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Offline Anmaron

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Re: Presseschnipsel
« Antwort #9478 am: 7. Oktober 2021, 13:47:45 »
Wenn Deutsche ihre Solidarität zeigen wollen, sind sie halt oft sehr ungeschickt
Das kann man nicht besser beschreiben. Und hier eine sehr schöne Darstellung davon!
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Die Demokratie ist so viel wert wie diejenigen, die in ihrem Namen sprechen. (Robert Schuman)

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Re: Presseschnipsel
« Antwort #9479 am: 7. Oktober 2021, 14:42:45 »
Unter echter deutscher Eiche macht es der Nazi doch nicht. Sowas kostet. Und den Reichsadler muss ja auch noch jemand schmieden.
«Die Dummheit hat aufgehört, sich zu schämen»
 
(Psychiaterin und Gerichtsgutachterin Heidi Kastner)
 
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