Autor Thema: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion  (Gelesen 23803 mal)

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Offline Schrohm Napoleon

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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #330 am: 24. Februar 2020, 16:34:33 »
Zitat von: Schrohm Napoleon am Heute um 16:14

    Wir Sauerländer nennen das Bundesamt für Verfassungsschutz manchmal auch Bundesverfassungsgericht.

:facepalm:

Wahrscheinlich werden wir Sauerländer deshalb häufiger gefragt, ob wir noch reiten würden... oder schon Kutschen hätten.   :D
Dumme Gedanken hat jeder, aber der Weise verschweigt sie.

Wilhelm Busch
 
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Offline Reichsschlafschaf

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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #331 am: 6. März 2020, 18:16:53 »
Irgendwie hält sich mein Mitleid in Grenzen. In sehr engen Grenzen ...


Zitat

Attacke bei Anti-Flüchtlings-Mission 
Deutsche Rechtsextreme auf Lesbos verprügelt

Von Lars Wienand
06.03.2020, 17:21 Uhr

Sie wollen sich als "Grenzschützer" und Helfer der Einheimischen präsentieren: Eine Gruppe von Rechtsextremen aus Deutschland und Österreich ist nach der Ankunft auf Lesbos verprügelt worden.
Spoiler
Mehrere Mitglieder der Identitären Bewegung und aus ihrem Umfeld sind am Freitag in der Haupteinkaufsstraße der Hafenstadt Mytilini in Lesbos attackiert worden. Ein Augenzeuge berichtete t-online.de, Antifaschisten hätten die aus Deutschland und Österreich angereisten Männer attackiert. Ein Foto zeigt einen blutenden Rechtsextremen mit Kopfverband, daneben den an der Lippe verletzten Identitären-Kader Mario M. aus Halle. M. postete später auch ein Foto, und schrieb, es seien "Antifa-Ratten" auf der Insel.

Seit Tagen präsentieren sich Identitäre und Rechtsextreme aus anderen Gruppen als vermeintliche Unterstützer beim "Grenzschutz" in Griechenland und versuchen den Eindruck zu erwecken, der einheimischen Bevölkerung damit helfen zu wollen. Die Thüringer Landtagsabgeordnete und Rechtsextremismus-Expertin Katharina König-Preuss hatte schon am Mittwoch gefordert, die Ausreise von Neonazis nach Griechenland zu verhindern. Der Grünen-Europaabgeordnete Erik Marquardt, der seit 25. Februar auf Lesbos ist, schrieb am Freitag auf Twitter, es seien "wohl 40 internationale Nazis angekommen, darunter vorbestrafte Gewalttäter." Bei den letzten Übergriffen habe der Polizeinotruf nicht geholfen. "Es drohen folgenlose Hetzjagden."
Gruppe gab sich als Journalisten aus

Die Gruppe in Mytilini erklärte dem Portal "Stonisi.gr" zufolge, sie seien Journalisten und wollten "die griechische Seite" zeigen. Tatsächlich ist der früher bei den Autonomen Nationalisten aktive Mario M. auch für ein rechtes Querfront-Magazin als Autor tätig. M. war Gründer und Kopf der Gruppe "Kontrakultur Halle", eine der wenigen zeitweise erfolgreichen Gruppen der Identitären Bewegung in Deutschland. Auf Fotos ist auch ein österreichisches Mitglied der Identitären zu sehen und ein Mann, bei dem es sich offenbar um einen NPD-Politiker aus Baden-Württemberg handelt.

"Es waren vier Männer von den Identitären", schilderte Metin Kodalak t-online.de, der kurz nach dem Vorfall ein Foto mit dem Text machte und mit anderen Augenzeugen sprach. "Antifa-Leute sind ihnen nachgelaufen, haben sie geschlagen und sind weg." Dabei habe es Rufe gegeben, Nazis seien nicht willkommen.

Aus der Gruppe der Identitären sei zuvor noch gerufen worden, sie gehörten zu keiner NGO. Möglicherweise gingen sie davon aus, sie würden ansonsten aus diesem Grund angegriffen. In den vergangenen Tagen hatte es einige Übergriffe auf Flüchtlingshelfer und Journalisten gegeben.

Unter der lokalen Bevölkerung gibt es erheblichen Unmut über die Zustände und darüber, mit den ankommenden Flüchtlingen weitgehend im Stich gelassen zu werden. Auf der Insel mit knapp 90.000 Einwohnern leben unter unwürdigen Umständen mehr als 20.000 Geflüchtete. Der Tourismus auf der Insel ist zusammengebrochen. "Ich denke aber nicht, dass die Menschen, die hier leben, Nazis beistehen würden", so Kodalak, der nach seinen Worten vor einigen Jahren aus Berlin nach Lesbos gezogen ist.

Bei dem am Kopf verletzten Mann handelt es sich offenbar um einen NPD-Politiker. Der Mann, der als Spitzenkandidat der NPD bei der Kommunalwahl in Mannheim angetreten war, hatte am Donnerstag ein Foto von sich mit dem Text "Auf dem Weg nach Lesbos" bei Telegram gepostet. Eine Antwort der örtlichen NPD dazu steht noch aus.

Dem Portal  "Stonisi.gr" zufolge wurde aus der Gruppe der Neonazis nach dem Überfall auf sie gerufen, man werde tun, was in Kalavryta geschehen sei. Am 13. Dezember 1943 hatten Wehrmachtssoldaten in dem griechischen Dorf Hunderte Zivilisten ermordet.
[close]
https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/krisen/id_87470938/von-identitaerer-bewegung-und-npd-deutsche-neonazis-auf-lesbos-verpruegelt-.html
Merke: Es genügt natürlich nicht, dämlich zu sein. Es soll schon auch jeder davon wissen!
 
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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #332 am: 6. März 2020, 18:45:08 »
Da ich so etwas nicht billigen kann, muß ich es entschieden mißbilligen.

Das fällt mir in diesem Fall aber sehr, sehr schwer...  ::)
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!
 
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Offline Goliath

Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #333 am: 6. März 2020, 18:58:39 »
Die Jungs haben sich den Respekt der griechischen Bevölkerung verdient. Finde ich.
 

Offline BlueOcean

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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #334 am: 6. März 2020, 19:29:49 »
"NPD-Politiker am Kopf verletzt." Nachricht oder Tautologie?

Wobei die sich bei den robusten Linken da unten noch nach der deutschen Wattebausch-Antifa sehnen werden...
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Offline DinoVolare

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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #335 am: 6. März 2020, 19:52:03 »
Die können froh sein, dass sie auf Lesbos gelandet sind. Auf Kreta wären sie erst gar nicht an Land gekommen, bzw wäre es ausserordentlich gefährlich geworden auch nur einen Schritt aus dem Airport zu wagen.

Btw. Irgendwie vermisse ich bei dieser Aktion Henryk Stöckl und seine unaufgeregte, besonnene Art. Ein lebender Schellenmagnet.

Sorry, aber ich finde es durchaus legitim, wenn hier deutsche und österreichische Nazis kassieren und bei den Spezialisten von der „Morgenröte“, empfinde ich ebenfalls wenig Mitleid.

Edit

Offenbar wurde Ignaz Barth, ein Rechtsextremist aus der Schweiz, (https://de.wikipedia.org/wiki/Ignaz_Bearth)  von der türkischen Polizei verhaftet.
So ein Gefängnisaufenthalt in der Türkei zählt jetzt nicht gerade zu den größten Freizeitvergnügen.

« Letzte Änderung: 6. März 2020, 21:53:09 von DinoVolare »
 
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