Autor Thema: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion  (Gelesen 12077 mal)

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Offline Sgt. Prepper

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Die IA (Identitäre Aktion) fordert einen Friedensvertrag für Deutschland (1), laut ID (Infidels Deutschland) ist die BRD nicht Deutschland (2).
Es ist schwer zu beurteilen, ob die wirklich an den Reichsdeppenkram glauben oder versuchen, auch den letzten Bekloppten auf ihre Demos zu ziehen.  Evtl. ist der Konkurrenzdruck am äußersten rechten Rand auch gerade sehr groß. Allerdings macht der Spruch „Die BRD ist nicht Deutschland!“ für Apologeten des kleinen Annektors aus dem größten Flächenstaat der Welt durchaus Sinn, für diese Pappenheimer ist ja auch die Frage der ehemaligen Ostgebiete immer noch ungelöst (womit sich auch eine rasche Ratifizierung irgendeines Friedensvertrages bei einer herbeifantasierten Machtübernahme dieser Knallchargen erledigt hätte – wobei, Verträge sind zum brechen da, hat der Kleine aus dem Kreml ja erfolgreich vorgemacht).
Die IA ist eine von Melanie Dittmer gegründete Abspaltung von der Identitären Bewegung, die wiederum mit Dittmer und der IA nichts zu tun haben will. Dieses Distanzierungsmimikry gehört wohl mittlerweile zum guten Ton, keiner hat mehr mit irgendwem und irgendwas zu tun. Die Facebookseite der Identitären Bewegung Ellwangen hat derweil prominent einen Link zur BA... (3).

Bei ID findet sich der übliche rechtsextreme Kram, getarnt als Ethnopluralismus und Islamablehnung, die Themen Flüchtlinge und Zuwanderung werden munter vermengt. Die 66 Thesen, die von einer ominösen „AUKIGDA“ mit Bitte der Weiterverbreitung „überreicht“ wurden habe ich bisher nur überflogen. Grundsätzliche Sachen, denen jeder vernünftige Mensch zustimmt, werden mit rechtsextremem Müll wie der „Zerstörung bzw. Verdrängung der deutschen Ethnie durch unkontrollierte Masseneinwanderung und Vermehrung von im Sinne unserer Wirtschaft unqualifizierten Zuwanderern auf Kosten der von der einheimischen Bevölkerung oft unter Verzicht auf eigene Kinder aufgebauten Sozialsysteme“ vermengt. Aus den FAQ: „Es zählt nicht, ob jemand „rechts“ ist, sondern ob man recht hat. Dem Anspruch der >Verteidigung des Eigenen<, der Bejahung der instinktiven menschlichen Empfindung und dem Mißtrauen gegenüber der Erzwingung von künstlicher Vereinheitlichung, werden die meisten von uns folgen können.  Instinktive menschliche Empfindung. Endlich mal eine neue, kreative Umschreibung für gesundes Volksempfinden. Für eine höhere Andockdichte bei der esotherischen Fraktion würde ich aber noch das Wörtchen „natürlich“ einfügen.
Womit ich zum letzten Punkt komme, die Andockversuche an andere Bewegungen (5). Es ist nicht so klar ersichtlich, ob die Damen und Herren sich auf der Antipelzdemo zu erkennen gegeben haben und ob die Veranstalter wissen, wer da so wohlwollend über ihr Engagement berichtet. Aber es zeigt sehr gut die Strategie auf, sich an alle möglichen gesellschaftskritischen Bewegungen ranzuwanzen.
Der Herr aus dem Impressum dürfte wohl dieser (4) Herr Borgmann sein. Ex-Pro-NRW wie Dittmer.

Wie ich über den ganzen Kram gestolpert bin? Nach diesem (6) Artikel des Kölner Stadtanzeigers über die Messerkampf trainierende Melanie Dittmer hab ich einfach mal wieder ihren Namen gegoogelt. Und dann trifft man auf Seiten, die über den „Widerstandsparagraphen“ im Grundgesetz sinnieren (7) und auf solche (8} feuchten Träume von senilen Bürgerkriegsherbeisehnern.


(1) http://infidels-deutschland.de/
(2)

https://www.facebook.com/Identitaer/posts/899431323437405
(3) https://www.facebook.com/BewegungEllwangen?fref=nf
(4) http://www.aktive-patrioten.de/
     https://www.lotta-magazin.de/tag/frank-borgmann
(5) http://infidels-deutschland.de/ausseneinsaetze/duesseldorf/antipelzdemo-07-02-2015/
(6) http://www.ksta.de/politik/-rechtsextreme-sote-ueben-kampf-mit-messern,15187246,32191918.html
(7) http://www.aktive-patrioten.de/pranger/
(8} http://infidels-deutschland.de/category/russland/

Noch mehr „Widerstand“: http://infidels-deutschland.de/2015/07/02/staatsschutz-ermittelt-gegen-widerstaendler/
Artikel zu ID: http://www.netz-gegen-nazis.de/artikel/infidels-deutschland-unverhohlener-islam-hass-im-internet-und-auf-der-stra%C3%9Fe-10454
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Offline Nestor

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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #1 am: 26. Oktober 2015, 01:24:57 »
Viel deppischer an den Identitären finde ich den Glauben an "den großen Austausch", eine Art Plan, gesteuert von Wirtschaft, Politik und großen Mächten im Hintergrund, der die ganze Bevölkerung Deutschlands austauschen soll. Die sind von unserer Kundschaft nicht all zu weit entfernt, was Wahnvorstellungen angeht.
 

Offline dtx

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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #2 am: 12. August 2016, 18:52:46 »
http://www.gmx.net/magazine/politik/verfassungsschutz-bundesamt-beobachtet-identitaere-31802176

Zitat
"Wir sehen bei der 'Identitären Bewegung' Anhaltspunkte für Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung", sagte Verfassungsschutzchef Hans-Georg Maaßen der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Insbesondere in der Anti-Asyl-Agitation im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise habe sich eine weitere Radikalisierung gezeigt. "So werden Zuwanderer islamischen Glaubens oder aus dem Nahen Osten in extremistischer Weise diffamiert. Deshalb beobachten wir die Bewegung nun auch."
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Offline dieda

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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #3 am: 4. September 2016, 12:40:20 »
Man findet überraschenderweise jetzt doch rechtsextremistische Strukturen in Sachsen:
http://www.mdr.de/sachsen/rechte-strukturen-in-sachsen-100.html

Zitat
In Sachsen sind derzeit etwa 40 Mitglieder der rechtsextremen "Identitären Bewegung" in fünf Ortsgruppen aktiv. Das bestätigte Sachsens Innenminister Markus Ulbig in einer Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Linken-Fraktion im Landtag. Seit Jahresbeginn seien fast 50 Einzelaktionen erfasst worden, allein 15 im Juni und Juli. Schwerpunkt sei Dresden. 

Interessant auch ein Teil der Kommentare: sind natürlich gleich alles ganz phöse "Linksextreme", die sich lediglich fragen, was da eigentlich so los ist, oder die Rechtsextreme nicht mögen, ohne ansatzweise auf den Gedanken zu kommen, irgendwelche Autos anzuzünden oder Wände zu beschmieren...  :facepalm:
« Letzte Änderung: 4. September 2016, 12:44:49 von dieda »
D adaistische  I lluminatinnen  für die  E rleuchtung  D es  A bendlandes
 

Offline dtx

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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #4 am: 25. Juli 2017, 20:06:16 »
https://www.gmx.net/magazine/politik/fluechtlingskrise-in-europa/identitaere-fluechtlinge-schweizer-ex-soldat-schiff-koordinieren-32443042

Zitat
Die "Identitäre Bewegung" will Flüchtlinge von Europa fernhalten. Dafür haben die Rechtsextremen ein Schiff im Mittelmeer gechartert. Ein Schweizer Ex-Soldat soll dabei eine wichtige Rolle spielen - und als Koordinator auf dem Schiff fungieren.

Spoiler
Die rechte "Identitäre Bewegung" will Migranten vor der Küste Libyens abfangen und sie zurück nach Afrika bringen. Für diese Anti-Flüchtlingsaktion haben die Rechtsextremen ein Schiff mit dem Namen "C-Star" gechartert. Dieses wird laut einem Bericht des "SonntagsBlick" von dem Schweizer Jean-David Cattin koordiniert. Er soll die Mission "Defend Europe" vorbereitet haben. Auch Geldspenden aus der Schweiz sollen geflossen sein.

Der Ex-Soldat war kürzlich im sizilianischen Catania als Sprecher der "Identitären" aufgetreten. Der 32 Jahre alte Genfer war als Oberleutnant in der Schweizer Armee tätig. "Der Mann wurde 2012 aufgrund von Artikel 113 des Militärgesetzes suspendiert", sagte Armeesprecher Daniel Reist zu "20min".

Vor wenigen Tagen wurde die "C-Star" von ägyptischen Behörden am Sueskanal aufgehalten. Verschiedene Medien berichteten, dass das Schiff zum Ankern gezwungen worden war, weil der Kapitän erforderliche Papiere nicht vorlegen habe können.
"Es war eine reine Routinekontrolle", erklärte dagegen Daniel Fiß von der "Identitären Bewegung" am Freitag. Berichte, die "C-Star" habe bewaffnete Einheiten an Bord, wies er als Gerüchte zurück. Man gehe davon aus, die Fahrt nach Sizilien demnächst fortsetzen zu können.

Die "Identitären", die in Deutschland und Österreich vom Verfassungsschutz beobachtet werden und sich gegen vermeintliche Überfremdung wenden, beteiligen sich wie andere Rechts-Aktivisten aus Österreich, Frankreich und Italien an dem Projekt "Defend Europe". Die Mission wolle "Europa (...) verteidigen" und gegen die "Schlepperschiffe vermeintlich "humanitärer" NGOs an der italienischen Küste vorgehen", heißt es vonseiten der Gruppe.

Im Mittelmeer sind um die zehn Hilfsorganisationen im Einsatz, die Migranten aus Seenot retten. Für rechte Aktivisten sind die privaten Retter seit langem ein Feindbild. (rs)
Mit Material der dpa.
[close]


https://www.gmx.net/magazine/politik/fluechtlingskrise-in-europa/schiff-ziel-rechte-europa-verteidigen-32444856

Zitat
Sie machen Hilfsorganisationen für das Sterben im Mittelmeer verantwortlich und fühlen sich berufen, die Migration nach Europa zu stoppen: Rechtsextreme wollen Geflüchtete mit einem Schiff zurück nach Libyen bringen. Dabei könnten sie selbst zu Rettern werden.

Spoiler
Auf der Echtzeitkarte der Schiffsbewegungen im Mittelmeer ist die "C-Star" nur ein Pfeil von vielen. Doch der kleine Pfeil wird derzeit mit großer Sorge beobachtet. Ein Dutzend junger Rechter will vor der Küste Libyens "Europa verteidigen" und Flüchtlinge, die sich auf das Meer hinausgetraut haben, zurück in das Bürgerkriegsland bringen. Hinter der Mission steht die rechtsextreme "Identitäre Bewegung".

Von Libyen aus brechen die meisten Menschen in seeuntüchtigen Booten auf. Auf dem Seeweg erreichten seit Jahresbeginn schon mehr als 112.000 Menschen die Küsten Europas.
Die Aktion "Defend Europe" richtet sich nicht nur gezielt gegen diese Migranten, sondern auch gegen Hilfsorganisationen, die die Menschen im Mittelmeer aus Seenot retten und an Land bringen. Die "Identitäre Bewegung" inszeniert sich jung und modern. Deutsche Verfassungsschützer haben sie seit 2016 im Visier.

In Deutschland ist die Gruppierung mit französischen Wurzeln seit 2012 aktiv und macht immer wieder mit Aktionen von sich reden. Im vergangenen Sommer besetzte sie das Brandenburger Tor und enthüllte am Wahrzeichen der Hauptstadt Banner mit der Aufschrift: "Sichere Grenzen - Sichere Zukunft". Im Mai wollten Aktivisten ins Bundesjustizministerium eindringen.
Die rechtsradikale Bewegung wendet sich gegen "Multikulti-Wahn", "unkontrollierte Massenzuwanderung" und den "Verlust der eigenen Identität". Dem Verfassungsschutz zufolge lassen die "Identitären" "Bestrebungen gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung" erkennen. Im Zusammenhang mit der Flüchtlingskrise habe sich die Bewegung zunehmend radikalisiert.

Die Aktion "Defend Europe", die in sozialen Medien mehrsprachig und von bekannten Gesichtern der internationalen Neuen Rechten wie der US-Autorin und Youtuberin Brittany Pettibone promotet wird, nimmt im Mittelmeer so langsam Gestalt an.
Die gecharterte, 40 Meter lange "C-Star" mit Platz für 100 bis 200 Menschen steuert - nach einigen Tagen Kontrollstopp vor dem Sueskanal - in Richtung Sizilien, Ziel ist die Hafenstadt Catania. Am Dienstag verortete "Marine Traffic" sie an der östlichen Küste Zyperns.
"Diese "Mission" scheint den einzigen Zweck zu haben, Konflikte anzustacheln", sagt der Bürgermeister Catanias, Enzo Bianco. Er droht den rechten Aktivisten damit, das Anlegen des Schiffes zu verhindern.
Von einer Verteidigung Europas zu sprechen sei "demagogisch".
"Diese Aktion ist ein neuer Versuch von braunen Menschenfeinden, in die Schlagzeilen zu kommen", sagt Ulla Jelpke, Innenexpertin der Linksfraktion im Deutschen Bundestag. Es sei Ausdruck "größter Menschenverachtung, wenn diese Neofaschisten zur Jagd auf Flüchtlinge aufrufen".

Wesentlich gefährlicher als die Rechtsaktivisten seien jedoch "bewaffnete Söldner", die im Namen der libyschen Küstenwache Flüchtlinge zurück nach Libyen und dort in Gefangenenlager für Migranten bringen. Menschenrechtsorganisationen warnen immer wieder, dass dort menschenunwürdige Zustände herrschen und die Migranten zurück in einen Strudel von Gewalt und Folter geraten.
Aus Sicht der rechten Aktivisten sind nicht sie die Unruhestifter. Ihr Feindbild sind die Hilfsorganisationen, die - wie die italienische Küstenwache, Handelsschiffe oder Schiffe der EU-Mission Sophia - Migranten retten und nach Italien an Land bringen. Sie seien diejenigen, die für die Tausenden Ertrunkenen im Mittelmeer verantwortlich seien, heißt es auf der Internetseite von "Defend Europe".
Die privaten Seenotretter seien "Kriminelle", die nicht davor zurückschreckten mit Menschenschmugglern zusammenzuarbeiten. Den Vorwurf findet man längst nicht mehr nur im rechtsextremen Spektrum. Ein sizilianischer Staatsanwalt brachte ihn im April ebenfalls hervor - ohne Beweise vorzubringen.

Die Aktivisten von "Defend Europe" könnten bei ihrer Aktion allerdings auch selbst zu Flüchtlingsrettern werden - denn wer auf See in Lebensgefahr gerät, muss in Sicherheit und an den nächstgelegenen sicheren Hafen gebracht werden. Die Seenotrettungsleitstelle in Rom, die für das gesamte Mittelmeer zuständig ist und alle Rettungseinsätze koordiniert, könnte auch die "C-Star" anweisen, eine Rettung auszuführen.
Wenn nötig, werde man sich auch an Rettungseinsätzen beteiligen, sagt der Co-Vorsitzende der "Identitären" in Deutschland, Daniel Fiß. Und was, wenn sie angewiesen werden, die Menschen nach Europa zu bringen? "Dann müssen wir uns an das Seerecht halten", sagt Fiß. Bisher hätten sie mit der Rettungsleitstelle aber noch keinen Kontakt gehabt, sondern nur mit der libyschen Küstenwache.

Die Aktivisten von "Defend Europe" wollen mindestens bis Mitte August im Mittelmeer bleiben. © dpa
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@Helvetia
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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #5 am: 26. Juli 2017, 09:15:11 »
Dass diese Bootsaktion im Mittelmeer tatsächlich umgesetzt werden kann und solche Aufmerksamkeit erzeugt, daran sind mMn* aktuell durchaus Hilfsorganisationen mitschuld die es doch etwas übertreiben.

Auf AIS-Karten (LINK) kann man schön beobachten, dass einige Hilfsorganisationen ihre Routen das letzte Jahr immer näher an die libyische Küste gelegt haben um Flüchtlinge möglichst schnell aufnehmen zu können (hellblaue Gefährte einfach mal durchklicken in googlen). Ich bezweifle zwar, dass man hier mit Schleppern zusammenarbeitet aber es begünstigt deren Geschäfte zumindest. Das schlägt sich auch in den Berichten der Seenotretter nieder. So hat sich Ausrüstung und Versorgung der Schlepperboote deutlich verschlechtert je näher die Routen der Hilfsorganisationen an die libyische Küste gingen.
Anfang letzten Jahres wurde auf den meisten Booten zumindest noch ausreichend Wasser, Benzin und ein Satelittentelefon (zum Rufen der Seenotrettung) den Flüchtlingen mitgegeben. Aktuell ist man oft froh mehr als eine Leuchtfackel und genügend Benzin um die libyischen Hoheitgewässer zu verlassen findet.

Selbige Informationen schaffen es auch immer öfters in die seriösere Presse. Da muss es nicht wundern wenn die europäische Kommision sowie Italien mit entsprechenden Verhaltensregeln und Einlaufverboten reagiert. Ich kann durchaus verstehen, dass man möglichst wenige Menschen ertrinken lassen möchte, aber hier muss man sich fragen ab wann man Schlepper übermäßig begünstigt. Nicht zu helfen nur weil jemand anders mit der Not der Menschen Geld verdient und diese dadurch er in (hier) Seenot geraten ist zwar kein Argument, dass man nicht helfen soll. Aber einige Hilfsorganisationen haben hier mMn*  ein bisschen den Bogen überspannt und machen es den Schleppern doch etwas zu einfach.

Hierdurch kann man druchaus einen Zulauf zu Ideen wie sie die Identitären haben beobachten. Ich selbst habe da einen Fall in meinem Umfeld der eigentlich nicht gegen Flüchtlinge ist, aber durch das Verhalten der Hilfsorganisationen sich gerade doch etwas in die Richtung bewegt, bei der solche Aktionen wie die der Identitären befürwortet werden ohne selbst deren exakten Ideen zu vertreten.
Aktuell liegt die C-Star (Schiff der Identitären) zum Glück primär in einem Hafen auf Zypern und bewegt sich von dort nicht groß weiter (LINK für jene die sie beobachten möchten).

Edit: Eine kleine Ergänzung, da ich das wohl nicht klar genug zum Ausdruck brachte - ich bin natürlich (allein schon als Mitglied der DLRG das früher auch Wachdienste zu See machte) auch nicht dafür Menschen ertrinken zu lassen obiger kritischer Text dient nur dazu zu beleuchten warum hier durchaus ein Zulauf wahrzunehmen ist.
Tatsächlich halte ich es persönlich für sinnvoll zusätzlich zu den üblichen Seenotrettern auch private Hilfsdienste einzusetzten. Nur sollten diese mMn tatsächlich über Themen wie sinnvolle Hilfeleistungsradien, Reaktionszeiten und öffentliches Auftreten nachdenken.

Zudem kämpfen manche der kleineren und mittleren Organisationen regelrecht darum wer am meisten Flüchtlinge rettet. Das ist mMn* nicht im Sinne der Idee selbst und sorgt eben für jene Presse welche den Ideen u.a. der Identitären unnötigen Vorschub verpasst.
Retten ist immer gut nur muss man einfach alles was man tut mit Verantwortungs- und Feingefühl machen und daran fehlt es einigen der dort aktiven Flüchtlinghelfer mMn. Man sieht durchaus einen gewissen Unterschied im Verhalten zwischen "Lainen" und "Profis". Ein Beispiel sind die "Ärzte ohne Grenzen" die seit Jahren mit bis zu 3 Schiffen hier aktiv sind, hier hält man sich durchaus in einem Radius auf um Flüchtlinge in Seenot rechtzeitig zu erreichen aber ohne den Vorwurf zu riskieren man fange diese möglichst früh ab. Diese Vorwürfe kamen erst auf als sich immer mehr "Lainen" ohne Ausbildung und Erfahrung mitmischten.

Ich bin daher der Überzeugung, dass es vielen kleinen und jungen Hilfsorganisationen durchaus an Ausbildung sowie Sachverstand fehlt um eine vernüftige Rettungsaktion dauerhaft zu betrieben ohne, dass die Politik eingreifen muss. Das wiederum stört die größeren Organisationen bei der Arbeit, so können manche kleineren Hilfsorganisationen nichtmal "gerettete" Flüchtlinge ordentlich Erstversorgen und sind hier u.a. auf Kreuzer der Seenotrettung oder von Profis wie "Ärzte ohne Grenzen" angewiesen oder man ist nicht mit den gesetzlichen Regelungen vertraut und setzt Flüchtlinge einfach irgendwo ab.
Ein klassischer Fall von "gut gemeint aber nicht über die Folgen nachgedacht" und nur weil jemand etwas gutes tun will heisst das mMn* nicht, dass man das nicht kritisch hinterfragen darf!
« Letzte Änderung: 26. Juli 2017, 10:02:02 von Schattendiplomat »
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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #6 am: 26. Juli 2017, 09:31:29 »
Die C STAR hat heute nacht von DJibouti auf M o n g o lei umgeflaggt, warum auch immer.

Ansonsten kann es ja wohl kein Argument sien, dass Hilfsorganisationen nicht helfen sollen, wiel dadurch Kriminelle unterstützt werden. Die gleiche Diskussion gibt es in den USA schon seit Jahrzehnten betreffend der Mexikaner die durch die Wüste wandern. Da ist auch das Argumentm dass denen kein Wasser gegeben werden soll, weil sonst Schlepper unterstützt werdne würden. Von dort stammt übrigens auch die Idee, die Hilfsorganisationen zu behindern. In Arizona gibt es auch eine "Bürgerwehr", die es sich zur aufgabe gemacht hat, Mexikanern beim Verdursten in der Wüste zu helfen.

Italien kann ich komplett verstehen, es ist eine Schande, dass die übrigen EU-Länder, allen voran die osteuropäischen, Italien bei der Bewältigung der Menschenmassen alleine lassen.
 

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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #7 am: 26. Juli 2017, 10:25:22 »
@MüllMann - über das Umflaggen würde ich mir keine Gedanken machen, ich tippe eher das kommt vom Redner dem das Schiff gehört. Die Identären haben es nämlich zum Glück nicht wie geplant geschafft ein Schiff zu kaufen (da hat man vermutlich schlicht die Kosten dafür unterschätzt) sondern nur Eines gechartert. Umflaggen ist bei Schiffen gar nicht so unübliche wie man denken sollte.

Zwar haben die Identitären ein 42 jahre altes Schiff gechartert, aber auch das ist kein so hohes Alter wie man denken sollte die Aquarius (LINK) die aktuelle u.a. im Auftrag der "Ärzte ohne Grenzen" unterwegs ist ist nur 2 Jahre jünger und langsamer. Auch von den Bildern her scheint das Schiff der Identitären duchaus für Rettungsoperationen (und somit auch für Störoperationen) durchaus geeignet zu sein. Das kann man leider nicht von allen Schiffen anderer kleiner und neuerer Hilfsorganisationen sagen, was so gesehen echt traurig ist.
Sprich da hat jemand durchaus mit etwas Sachverstand das Schiff ausgewählt. Ich hoffe einfach, dass man sich trotz großer Worte dann doch nicht soviel traut zu tun - immerhin kann man sich hier nach Seerecht (endlich gilt es mal) durchaus Einiges mehr an Ärger einfangen als wenn man an Land Aktionen für Flüchtlinge stört. Zieht man das falsch auf ist das Schiff schnell beschlagnahmt - was einem echt teuer kommen kann v.a. wenn man das Schiff gechartert hat, ich hoffe einfach der Kaptain ist ungeschickt genug, dass das schnell passiert.
« Letzte Änderung: 26. Juli 2017, 11:44:05 von Schattendiplomat »
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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #8 am: 26. Juli 2017, 13:09:20 »
Hat sich erst einmal ausverteidigt für die IBster.  :dance:

http://blogyy.net/2017/07/26/defend-europe-cest-fini/

Wenn ich das mit meinen 3 Brocken Französisch richtig verstehe, dann wurde das Schiff in Zypern festgesetzt. Die tamilische Besatzung hat um Asyl gebeten und der Kapitän wurde wegen Menschenhandels verhaftet, weil er von den Matrosen Geld genommen hat um sie aufs Schiff zu lassen.

Die Kämpfer gegen Menschenschmuggel sind jetzt also selbst wegen Menschenschmuggel dran. Ein weiterer Fall von IBsterblockade.  :facepalm:
 
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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #9 am: 26. Juli 2017, 13:22:46 »
Ich vermute mal das ist die Folge der Kontrolle am Suezkanal (ARTIKEL).

Da hat man sich ja mal ein schönes Schiff gechartert!... Eine Mannschaft, welche die internationalen Standarts nicht erfüllt und einen Kapitän der scheinbar Menschenhandel betreibt. Man sollte eben nicht den billigsten Anbieter nehmen, den man findet. ;)
Aber das ist eben nötig, wenn man mit dem Geld haushalten muss.

Damit ist die Aktion wohl erstmal gestorben bevor sie überhaupt starten konnte, denn in Zypern bzw. in Sizilien (danke für den Hinweis @MüllMann) sollten ja die Identitären an Bord kommen - das wird nun wohl Nichts werden. Ich bin mal gespannt wann und wo es diese Aktion in die deutsche Presse schaft! :dance:
« Letzte Änderung: 26. Juli 2017, 13:47:39 von Schattendiplomat »
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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #10 am: 26. Juli 2017, 13:33:28 »
Man sollte eben nicht den billigsten Anbieter nehmen, den man findet. ;)
Aber das ist eben nötig, wenn man mit dem Geld haushalten muss.
Geld war wohl genug da (141.000 US$ laut der Nazi-Barbie bzw 75.000 EUR laut antifaschistischer Recherche aus Frankreich), aber niemand der denen ein Schiff geben wollte.

Zitat
Damit ist die Aktion wohl erstmal gestorben bevor sie überhaupt starten konnte, denn in Zypern sollten ja die Indentitären an Bord kommen
Die wollten erst in Sizilien an Bord gehen, auf Zypern sollte Proviant geladen und getankt werden.
 
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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #11 am: 26. Juli 2017, 13:51:59 »
Mit etwas Glück wären die "Idenditären" bereits an Bord, hätten alle nur Reichsdeppenausweise dabei und würden als staatenlose Flüchtlinge nach Libyen abgeschoben, wo sich ihr "feuchter Traum", gegen Islamisten kämpfen zu dürfen, endlich erfüllen würde!  :whistle:
Zyniker, der - Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung Dinge sieht, wie sie sind, statt wie sie sein sollten.
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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #12 am: 26. Juli 2017, 15:57:06 »
Hier eine Übersetzung des wesentlichen Teils der französischen Quelle:
Zitat
1. Ihr Schiff „C Star“ ist im Hafen von Famagusta auf Zypern festgesetzt.
2. Die Besatzung aus Sri Lanka hat das Schiff verlassen und verlangt internationalen Schutz ebenso wie den Status politischer Flüchtlinge (es handelt sich um Tamilen).
3. Die lankesischen Seeleute versichern, dass sie bezahlen mussten, um auf der „C Star“ zu fahren.
4. Ihr Rechtsbeistand an Ort und Stelle bereitet eine Klage gegen die Verantwortlichen der „C Star“ und von „Defend Europe“ wegen Menschenhandels vor.
5. Der Kapitän und sein Stellvertreter sind durch die nordzypriotische Polizei in Gewahrsam genommen worden.
6. Der schwedische Eigentümer des Schiffes, Tomas Egerstrom, ist gestern bei seiner Ankunft auf dem Flughafen Nikosia-Nord durch unsere Kameraden, die an Ort und Stelle Wache hielten, erkannt worden.
Die faschistische Kreuzfahrt ist beendet.
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Re: Identitäre Bewegung, Infidels Deutschland & Identitäre Aktion
« Antwort #13 am: 26. Juli 2017, 16:10:05 »
Hier eine Übersetzung des wesentlichen Teils der französischen Quelle:
Zitat
1. Ihr Schiff „C Star“ ist im Hafen von Famagusta auf Zypern festgesetzt.
2. Die Besatzung aus Sri Lanka hat das Schiff verlassen und verlangt internationalen Schutz ebenso wie den Status politischer Flüchtlinge (es handelt sich um Tamilen).
3. Die lankesischen Seeleute versichern, dass sie bezahlen mussten, um auf der „C Star“ zu fahren.
4. Ihr Rechtsbeistand an Ort und Stelle bereitet eine Klage gegen die Verantwortlichen der „C Star“ und von „Defend Europe“ wegen Menschenhandels vor.
5. Der Kapitän und sein Stellvertreter sind durch die nordzypriotische Polizei in Gewahrsam genommen worden.
6. Der schwedische Eigentümer des Schiffes, Tomas Egerstrom, ist gestern bei seiner Ankunft auf dem Flughafen Nikosia-Nord durch unsere Kameraden, die an Ort und Stelle Wache hielten, erkannt worden.
Die faschistische Kreuzfahrt ist beendet.

Klingt so, als ob die "Aktion" von Fitzek geplant worden wäre! Zumindest fitzte es "ganz prächtig"!  :clap:

Auch die Lügenkresse kommt nicht darum herum darüber zu berichten:

https://kurier.at/chronik/weltchronik/identitaeren-schiff-sitzt-auf-zypern-fest/277.199.272

Spoiler
Das Boot der Rechtsextremen liegt im Hafen von Famagusta. Die tamilische Crew hat um Asyl angesucht. Die Identitären sprechen von "absurden" Vorwürfen.

    Dominik Schreiber
    Michaela Reibenwein

26.07.2017, 14:55
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Die Bootsfahrt der rechten "Identitären" im Mittelmeer, um die Rettung von Flüchtlingen zu verhindern, hat vorerst ein jähes Ende in einem zypriotischen Hafen gefunden. Boots-Überwachungsseiten im Internet zeigen jedenfalls, dass die C-Star derzeit in Famagusta vor Anker liegt. Die rechte Mission "Defend Europe" könnte damit ein Ende gefunden haben. Laut eigenen Angaben wurden mehr als 100.000 Euro gesammelt, um Rettungsaktionen von NGOs zu verhindern. Es sollte als eine Art "Anti-Flüchtlings-Streife" fungieren. Die Schweizer Zeitung Blick nannt es "Schiff der Schande".
Schlepperei und Waffenschmuggel?

Auf linken Internetseiten ist die Rede davon, dass der Kapitän sogar wegen Verdachts der Schlepperei festgenommen worden sein soll. Die Bootscrew - Tamilen aus Sri Lanka - hat offenbar um Asyl in Zypern angesucht. Sie sollen angegeben haben, dass sie für die Fahrt bezahlt haben. Ein offizielle Bestätigung für diese Berichte gibt es vorerst allerdings nicht. Laut lokalen Medien wird dem Schiffseigner außerdem vorgeworfen, im Jahr 2015 Waffen im Wert von zwei Millionen Dollar geschmuggelt zu haben. [Da droht aber allerhand "Ungemach", sollte das zutreffen!]

Die Identitären sagtengegenüber dem KURIER zu dem Vorwurf der Schlepperei: "Das ist absurd." Die Tamilien seien zu Trainingszwecken an Bord gewesen ["um das über Bord werfen von Flüchtlingen zu üben" würde ich ja glauben, aber dass die Nazis aus "Herzensgüte" Tamilen das Kapitänspatent ermöglichen wollen?  :liar:], um eine Kapitänsausbildung zu absolvieren. Das sei ein ganz normaler Vorgang, sie hätten natürlich auch dafür bezahlt. Als sie an Land kamen, um einen Crewwechsel durchzuführen, seien sie von NGOs "massiv gedrängt" worden, einen Asylantrag zu stellen. [ :rofl: Wer hätte auch ahnen können, dass die Dumpfbacken selbst benutzt werden könnten anstatt dass sie Ausländer für ihre Propaganda-Aktion nutzen können!]

Das von den Rechtsextremen gecharterte Schiff war bereits vor einigen Tagen im Suezkanal von ägyptischen Behörden kontrolliert worden sein. Die Identitären sprachen von einer "Routinekontrolle". Dabei wurden aber offenbar keine Auffälligkeiten gefunden.

Die Identitären, die derzeit im sizilianischen Catania sind, warten nun, dass die neue Crew an Bord geht und sie abholt. In Italien waren dagegen bereits Demonstrationen angekündigt. Laut den Identitären ist das Schiff nicht beschlagnahmt, es sei abfahrbereit und hätte bereits wieder Proviant aufgeladen.

Auf dem Twitter-Account der "Defend Europe" genannten Aktion werden Vorfälle mit der "asiatischen Crew" auf Zypern erwähnt.
(KURIER) Erstellt am 26.07.2017, 14:55
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« Letzte Änderung: 26. Juli 2017, 16:23:09 von Evil Dude »
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« Letzte Änderung: 26. Juli 2017, 16:52:17 von Gutemine »
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