???Ich glaube nicht, dass die BaFin das Schloss für die Pudel versteigert. Das ist m.E. eine andere Insolvenz.
Wenn ich mich richtig erinnere, sollten ja bei Bärwalde die Anhänger nur (!) direkt an den Verkäufer, einen ehemaligen Bauunternehmer aus Bautzen, zahlen.
Das haben die Verwirrten dann wohl auch reichlich getan, jedenfalls verkündete "Notar" Peter irgendwann eine "Eigentumsübertragung", was aber ohne Grundbucheintragung gar nicht möglich ist, heißt im Umkehrschluss, eine stattliche Summe x musste bis dato schon direkt an den Verkäufer bezahlt worden sein.
Ich vermute, das schaurige Spiel ganz ohne Grundbuch mit den Pudeln ist nicht mangels Strohmann, sondern vielleicht genau deswegen durchgezogen worden, weil zu dem Zeitpunkt schon einige Gläubigereinträge im Grundbuch von Bärwalde standen, zum Beispiel einige Versorger oder noch wahrscheinlicher das FA, das Schloss zu dem Zeitpunkt quasi unverkäuflich war und die Pudel- Show lediglich eine eh schon anstehende Zwangsversteigerung unter Wert spektakulär verzögern sollte.
Also Projekt Zeit gewinnen und maximal finanziell rausschlagen und nach der letzten Razzia schauen ja die Anleger eh komplett in die Röhre und auf Peter wartet gerade anderweitig eine Weile Kost und Logis for free.
Der Kaufpreis dürfte also dann so eine Art gemeine und nur das Veräuferwohl fördernde Schenkung gewesen sein, eine warme Dusche für notleidende Spezel und Unternehmer. Ich halte den Verkäufer leider nicht für so unschuldig und naiv, wie er öffentlich tut oder oder so bescheuert, wie KRD- "Projektmanager" Benjamin, der in Bärwalde viel Lebenszeit und Lehrgeld verpulvert hat.
Vermutlich wurden, während die Pudel ihre Show abzogen und etwas entkernt haben, still und heimlich an anderem Ort mit Pudelgeld unbekannte Krater gestopft und das Schloss geht jetzt lastenfrei auf den Markt.
Auch das Dach wurde ja mal von einem Leipziger Unternehmer mit gewissen "Verdachtsmomenten" kurz vor einer größeren Festivität repariert, vllt. ausnahmsweise sogar fachgerecht und finanziell war das Ganze ebenso undurchsichtig, wie die große Dachsanierung bei der Krönungshalle. Sowas wertet das ohnehin schwer verkäufliche Objekt ja noch etwas auf.
Apropos Krönungshalle, bei den undurchsichtigen Wittenberg-Deals sind z.B. einige dubiose Figuren im engeren Umkreis des Königs ihre seinerzeit stattlichen Finanzamtsschulden auf wundersame Weise los geworden, wie auch immer.
By the way: Ginzels letztes Lebenszeichen stammt übrigens noch von Ende Januar, da wird noch ein Onlineseminar mit ihm angekündigt.