Er wurde behandelt und als wär er nicht schon genug arm dran, hat ihn noch jemand verprügelt, weil er versucht hat, einen augenscheinlich Wohnsitzlosen zu verteidigen, der von dem nachherigen Angreifer bedroht wurde.
Man hört doch deutlich, dass eine Person sagt "Wir können sie ins …-Krankenhaus bringen". Er sagt ebenso deutlich, dass er das Blut halt selbst abkratzt, nur um sich später zu beschweren, dass man ihn nicht verarztet hätte. Was hat er denn erwartet? Dass Notarzt, Besatzung des RTW oder Polizei ihn vor Ort waschen und pampern? Er hat Blut im Gesicht, ja. Aber es sind keine blutenden Wunden zu sehen. Ja meine Güte, wenn man ihm sagt, dass man ihn ins Krankenhaus bringt und er lehnt das ab, um statt dessen die Polizei zu belästigen - meine Fresse, was erwartet er?
Ok, er ist sicher krank und bräuchte dringend Hilfe, aber wenn er das einfach verweigert, ist das eben auch schwer.
Und wenn ich sehe, wie er mit dem Fläschchen Jägermeister hantiert, dessen Inhalt halb auf den Boden und den Tisch läuft, dann ist das nicht nur seinen Verbänden an den Händen geschuldet - von denen ich übrigens auch nicht weiß, wieso er die hat. Schwere Verbrennungen, "Haut abgezogen", aber dann ein paar Stunden später wieder vor der Kamera?
Ich glaube, da war einfach ein bisschen mehr Jägermeister im Spiel, so fahrig wie er agiert. Ja, auch das, der Alkoholismus, ist eine Erkrankung und es soll kein Vorwurf sein.
Aber ernsthaft, gibt es niemanden, der ihn so weit mag, da mal was anzuleiern? Klar, wird er wieder ablehnen, so wie er das beim Angebot der Rettungssanitäterin/Notärztin gemacht hat. Aber zumindest mal als Versuch, zu helfen.
Und als er dann im Bus sitzt und nölt "und dann fährst Du im Bus nach Hause. Das ist Deutschland. Das ist Deutschland, Freunde …", da möchte ich brechen gehen. Ja, das ist Deutschland. Man hat Dir Hilfe angeboten, Du hast sie abgelehnt. Und wenn Du aktiv die Hilfsangebote ablehnst und stattdessen lieber querulierst, dann musst Du eben schauen, wie Du nach Hause kommst.