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Autor Thema: Die VT der Corona-Virus-Ungläubigen  (Gelesen 1809039 mal)

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Re: Die VT der Corona-Virus-Ungläubigen
« Antwort #16815 am: 12. März 2026, 10:29:52 »
Weil es auch mir Covid-19 zu tun hat:

Zitat
Masernschutzgesetz
Hunderte Kilometer für einen gefälschten Impfpass

26. Februar 2026, 6:00 Uhr||

Seit 2020 müssen alle Kinder, die in die Schule oder die Kita gehen, zwei Masernimpfungen nachweisen. Doch impfskeptische Ärzte- und Eltern-Netzwerke unterlaufen dieses Gesetz. Und die Gesundheitsämter werden von der Politik ausgebremst.

Von Christina Berndt, Markus Grill, Timo Robben und Mandy Sarti

Am Anfang fand Matthias Hartig vor allem die Bescheinigungen seltsam. Doch dann fielen ihm auch die ungewöhnlichen Impfpässe auf, die manche Eltern dabeihatten. Hartig ist Kinderarzt in Vilsbiburg, einer 12 000-Einwohner-Stadt in Niederbayern mit hübschem Stadttor und bunten Häusern. Vier Kinderärzte in zwei Praxen gibt es hier, beide am zentralen Stadtplatz gelegen. Doch die seltsamen Impfpässe und Impfunfähigkeitsatteste, die Hartig bei den Kindern in seiner Praxis sah, hatte kein Kinderarzt ausgestellt. Sondern Volkhard P., ein Internist und Allgemeinmediziner aus der Nähe, der für seine Impfskepsis bekannt ist.

Hartig überraschte es daher nicht, dass P. Kindern bescheinigte, sie könnten nicht geimpft werden, obwohl aus seiner Sicht keine Indikation dafür vorlag. Nur in seltenen Einzelfällen können Kinder tatsächlich nicht gegen die Masern geimpft werden, etwa wenn sie allergisch gegen einen Inhaltsstoff sind oder ein stark geschwächtes Immunsystem haben. „Es gibt ganz wenige Kontraindikationen für diese Impfung“, sagt Hartig, der sich im weißen Polo-Shirt mit dem Frosch-Logo seiner „Frosch-Praxis“ darauf in seiner Mittagspause Zeit für ein Gespräch nimmt. „Ich habe in 26 Jahren vielleicht zwei oder drei Impfunfähigkeitsatteste ausgestellt.“

Doch zuletzt gab es nicht nur jede Menge Atteste von Volkhard P. Mehrere Dutzend Kinder hatten plötzlich auch Impfpässe von P., obwohl die Eltern zuvor jedwede Impfung vehement abgelehnt hatten. Darin: nur die zwei Masernimpfungen, die seit 2020 für alle Kinder vorgeschrieben sind, wenn sie eine Kita oder Schule besuchen und die Krankheit noch nicht hatten. „Es hat mich gewundert, weil der Kollege für mich als jemand bekannt war, der Impfungen ablehnt“, sagt Hartig.

„Sie waren doch immer gegen Impfungen“, sagte er dann manchmal erstaunt zu den Eltern. „Und jetzt waren Sie mit Ihrem Kind bei Dr. P.?“ Ja, sagten die Eltern dann, P. sei bekannt dafür, dass er so besonders sanft impfe. Bei ihm würde es fast keine Impfreaktionen oder Nebenwirkungen geben.
Spoiler
Das kam nicht nur Matthias Hartig komisch vor. Im vergangenen Jahr wurden auch Mitarbeitende von Gesundheitsämtern in den Landkreisen rund um P.s Praxis hellhörig. In großer Zahl sahen sie Impfunfähigkeitsatteste, die der Allgemeinarzt ausgestellt hatte. Und wenn sie die Atteste nicht akzeptierten, weil es keinen medizinischen Grund für die Impfunfähigkeit gab, legten viele Eltern kurz darauf einen Impfpass vor. Ein Verdacht tat sich auf: Hatte P. womöglich gar nicht geimpft und trotzdem Impfpässe ausgestellt? Brachten Eltern ihre Kinder deshalb zu ihm? Manche Familien fuhren Hunderte Kilometer zu diesem Arzt.

„Bei mehr als 80 Familien stand die Kripo vor der Haustür und hat das Impfbuch einkassiert“
Wer versucht, Volkhard P. heute in seiner Praxis anzutreffen, steht vor verschlossenen Türen. P. wurde im Sommer 2025 „wegen Impfbetrugs“ verhaftet, ein vorläufiges Berufsverbot wurde verhängt. Der Vorwurf: „Verdacht des Ausstellens unrichtiger Gesundheitszeugnisse sowie des gewerbsmäßigen Abrechnungsbetrugs.“

Sie gehe davon aus, dass der Arzt 1290 Impfungen nicht erbracht, aber mit den Krankenkassen abgerechnet habe, teilte die bei der Nürnberger Generalstaatsanwaltschaft angesiedelte Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen im Juli 2025 (ZKG) mit. So soll seit August 2022 ein Schaden von knapp 20 000 Euro entstanden sein. Nicht eingerechnet: der mögliche Schaden an der Gesundheit von Menschen, die anders als es das Masernschutzgesetz vorsieht, eben nicht vor der gefährlichen Infektionskrankheit geschützt werden.

Die Masern sind hochansteckend und nehmen mitunter einen schweren Verlauf. Es kann zu lebensbedrohlichen Entzündungen von Lunge und Gehirn kommen. In seltenen Fällen entsteht auch Jahre nach der Infektion noch die gefürchtete Gehirnentzündung SSPE, die immer tödlich verläuft. So gibt es weltweit jedes Jahr mehrere Tausend Todesfälle durch Masern. Auch in Deutschland kommt es immer wieder zu lokalen Ausbrüchen. 2025 gab es drei Fälle auf eine Million Einwohner, 2024 waren es acht; und jedes Jahr sterben nach Daten des Statistischen Bundesamtes bundesweit zwischen drei und sieben Menschen an Masern. Am stärksten gefährdet sind die Kleinsten, weil eine Impfung erst im Alter von neun Monaten möglich ist. Aber auch bei Erwachsenen kann die Krankheit einen ernsten Verlauf nehmen. Im Jahr 2019 starb eine fünffache Mutter in Hildesheim. Alle ihre Kinder waren ungeimpft.

Volkhard P. ist nach monatelanger Untersuchungshaft inzwischen wieder auf freiem Fuß. Der Haftbefehl wurde unter Auflagen ausgesetzt, teilt die Staatsanwaltschaft auf Anfrage mit, die Ermittlungen dauerten noch mindestens bis Mitte Mai an. Unweit seiner Praxis trifft ein Rechercheteam von NDR, WDR und Süddeutscher Zeitung den Arzt in seinem Wohnhaus an. Auf die Ermittlungen angesprochen, sagt er, er wisse gar nicht genau, was die Staatsanwaltschaft ihm überhaupt vorwerfe. Er sei nur Arzt und Wissenschaftler. Weitere Fragen will er nicht beantworten.

P.s Verhaftung hat im Landkreis Landshut für Aufsehen gesorgt – nicht nur unter den Ärzten. „Bei mehr als 80 Familien stand die Kripo vor der Haustür und hat das Impfbuch einkassiert“, erzählt Matthias Hartig in seiner verwinkelten Frosch-Praxis, ein Stethoskop um den Hals. Manche Eltern kamen daraufhin mit ihren Kindern zu ihm. Sie wollten eine „weitere Masernimpfung“, wie sie sagten. Doch Hartig erklärte ihnen, dass er nur impfen könne, wenn die bisherigen Impfungen nicht angeschlagen hätten. Dazu müsse er Blut abnehmen und den Titer bestimmen, also die enthaltene Menge an Antikörpern gegen Masernviren. Manche Eltern willigten ein. Das Ergebnis war eindeutig: „In allen Fällen gab es keine Antikörper“, sagt Hartig.

Das deckt sich nach Informationen von NDR, WDR und SZ auch mit den Überprüfungen durch Gesundheitsämter. In Regensburg waren zwei Elternpaare von P.s Patienten mit der Blutprobe einverstanden – auch hier stellte sich heraus, dass die angeblich geimpften Kinder keinen Masernschutz hatten. Im Gesundheitsamt Straubing sind demnach ebenfalls alle Kontrollen negativ gewesen.

Volkhard P. ist bei Weitem nicht der einzige Arzt, dem solche Vorwürfe gemacht werden. Landauf, landab gibt es Ermittlungen gegen Medizinerinnen und Mediziner, manchen wurde bereits die Approbation entzogen. Unterstützer rufen im Internet zu Solidaritätszahlungen für diese Ärzte auf, die „sich schützend vor ihre Patienten gestellt“ hätten. Das Interesse an ihnen ist groß.

Auch Anna Ostermeier hat intensiv nach einem Arzt gesucht, der ihr eine Impfunfähigkeitsbescheinigung für ihre dreijährige Tochter ausstellen würde, die demnächst in den Kindergarten gehen soll. Das Rechercheteam trifft die 39-jährige Landwirtin, eine fröhliche Frau im hellgrünen Cordhemd, an einem Dienstag in der Praxis von Andreas Sönnichsen in Salzburg an. Der hagere Mediziner empfängt in einem kargen Besprechungszimmer. Hier steht außer einem Schreibtisch und einem schmalen Regal zwar auch eine Liege, aber der Raum wirkt nicht so, als ob die Behandlung hier häufig über Gespräche und das Ausfüllen von Dokumenten hinausginge. Das Regal ist fast leer.

Mehr als zweieinhalb Stunden ist Anna Ostermeier von ihrem Hof in der Nähe von Augsburg zu Sönnichsen gefahren, um sich dort eine Impfunfähigkeitsbescheinigung für ihre Tochter zu holen. Eine einstündige Beratung habe es gegeben, sagt der Arzt, vor der Begegnung in Salzburg auch noch ein Ferngespräch. Am Ende bekommt Ostermeier das ersehnte Papier.

Der Bitte um die Bescheinigung komme er bei jedem Kind nach, erzählt Sönnichsen freimütig. Seine Begründung: Weil es in Deutschland nur wenige Maserninfektionen gebe, seien die Risiken einer Impfnebenwirkung höher als die Risiken der Krankheit. Somit liege für jedes Kind eine „relative Kontraindikation“ vor. Ob er solche Bescheinigungen auch in Deutschland ausstellen würde? „Nein, würde ich nicht machen“, sagt Sönnichsen, selbst Deutscher. „In Deutschland wird man sofort strafrechtlich verfolgt.“ In Österreich, wo es keine Masernimpfpflicht gibt, habe er nur Probleme mit der Ärztekammer, die seit Jahren versuche, ihm „was anzuhängen“.

Anna Ostermeier ist überglücklich, als sie Sönnichsens Praxis mit der Bescheinigung verlässt. Sie fällt dem Arzt vor Dankbarkeit um den Hals, dabei hat sie ihn an diesem Tag zum ersten Mal getroffen. „Ich wäre überall hingefahren“, sagt sie, „mir ist das Risiko einer Impfnebenwirkung einfach zu hoch.“

Sie selbst habe nach einer Impfung vor vielen Jahren einen hartnäckigen Hautausschlag bekommen; ihre Tante nach einer Hepatitis-Impfung sogar Multiple Sklerose (MS). Dass die Befürchtung, durch eine Impfung könne eine Multiple Sklerose entstehen, längst in umfassenden Studien wissenschaftlich widerlegt ist, hat Sönnichsen ihr in dem langen Aufklärungsgespräch nicht gesagt. Der Zusammenhang sei „weder widerlegt noch belegt“, behauptet er anschließend im Gespräch mit den Reportern. Während der langen Beratung scheint er die Ängste der Patienten eher zu bestätigen als abzumildern. Und er lässt sich das gut bezahlen. Für jede halbe Stunde kassiert der Arzt nach eigenen Angaben 120 Euro. So kommen leicht 300 Euro zusammen.

Es bleibt die Frage, ob es schlau war, impfskeptische Eltern mit einem Gesetz unter Druck zu setzen
Doch Eltern wie Anna Ostermeier ist es das wert. Sie fühlen sich durch das Masernschutzgesetz in die Ecke gedrängt, versuchen eine Lösung zu finden. So bleibt die Frage, ob es klug war, Eltern, die ihre Kinder partout nicht impfen lassen wollen, mit dem Gesetz so unter Druck zu setzen. Das kritisiert auch Kinderarzt Hartig aus Vilsbiburg: „Es gibt Familien, die sich das Hirn und das Herz zermartern, weil sie glauben, dass sie ihrem Kind mit der Impfung schaden“, sagt er. „Das sind zum Teil existenzielle Nöte.“

Dabei seien die Risiken gerade bei der Masernimpfung minimal und der Nutzen ein lebenslanger Schutz. Hartig ist zwar selbst der Naturheilkunde und Homöopathie zugetan, wo sich viele Impfskeptiker finden, aber er sei ein „überzeugter Impfarzt“, wie er sagt. „Der Gedanke, durch Impfen zu schützen, trägt mich.“ Zwingen würde er Eltern jedoch nicht. „Ich empfehle und kläre auf, aber ich lasse die Leute ihren eigenen Weg gehen.“

Denn der Druck schürt den Widerstand. Impfgegner haben sich, auch infolge der Corona-Pandemie, radikalisiert, es gibt Telegram-Gruppen mit 80 000 Mitgliedern, in denen mit Kommentaren wie „Ungeimpfte Kinder sind gesünder“ oder „Masernschutzimpfung: Es geht nicht um die Gesundheit, es geht um Macht und Geld“ Stimmung gegen die Impfung gemacht wird. Zugleich haben sich die Impfquoten seit dem Masernschutzgesetz kaum erhöht. Zwar stiegen die Impfzahlen in manchen Bundesländern an, doch insgesamt liegt die Quote deutschlandweit bei Zweijährigen immer noch bei nur 78 Prozent und bei Sechsjährigen bei 92 Prozent. Das ist um einiges entfernt von den 95 Prozent, die einen Herdenschutz auch für all jene bedeuten würden, die sich aus gesundheitlichen Gründen wirklich nicht impfen lassen können oder weil sie noch zu klein sind. Und angesichts von gefälschten Impfpässen ist ohnehin fraglich, ob die Impfquoten überhaupt der Realität entsprechen. Auch dies ist eine Nebenwirkung des neuen Gesetzes.

Das Masernschutzgesetz gibt den Gesundheitsämtern kaum Handhabe
In manchen Gesundheitsämtern regt sich deshalb Widerstand, zumal die Impfbetrügereien offenbar zunehmen. Es haben sich ganze Netzwerke von Ärzten gebildet, die gute Geschäfte mit den Ängsten von Eltern vor der Masernimpfung machen und diese noch anheizen. Manche dieser Ärzte, wie Andreas Sönnichsen, sind Teil eines noch viel größeren und mächtigeren Netzwerks – der Anti-Impf-Kampagne „Children’s Health Defense“ von US-Gesundheitsminister Robert F. Kennedy Jr., die Impfskeptizismus weltweit befördert.

Auch gibt es kommerzielle Plattformen, die Eltern unter Slogans wie „Impf dich ins Knie!“ gegen Geld dabei helfen, an der Masernimpfung ihrer Kinder vorbeizukommen. Impfgegner „fänden immer neue Wege, Impfungen zu verzögern oder zu umgehen“, stellte auch das Robert-Koch-Institut im vergangenen Jahr in einer Evaluation fest, für die Gesundheitsämter befragt wurden.

Manche Gesundheitsämter akzeptieren deshalb Impfunfähigkeitsatteste ohne medizinische Untersuchung und Angabe von Gründen, wie sie Andreas Sönnichsen ausstellt, nicht mehr. Der Leiter des Gesundheitsamtes Regensburg, Bernhard Edenharter, sagt: „Bei solchen generellen Impfunfähigkeitsbescheinigungen werden wir grundsätzlich hellhörig.“ Zwischen 100 und 150 solcher Atteste landen jedes Jahr allein in Edenharters Amt.

In Bayern, Baden-Württemberg und Thüringen haben sich daher Mitarbeiter von 40 Gesundheitsämtern zu einem „Netzwerk Masernschutz“ zusammengeschlossen. Sie tauschen sich über juristische Möglichkeiten aus und über Ärzte, die ihnen auffallen. Auf einer internen Liste, die NDR, WDR und SZ vorliegt, stehen mittlerweile 27 Ärzte, welche die Mitglieder des Netzwerks Masernschutz verdächtigen, falsche Atteste oder sogar gefälschte Impfpässe auszustellen. Doch beweisen können sie das nicht ohne Hilfe der Staatsanwaltschaft. Denn Blut abnehmen und somit prüfen, ob die Kinder überhaupt geimpft wurden, dürfen die Gesundheitsämter nicht. Das Masernschutzgesetz gibt ihnen kaum Handhabe. Sie dürfen lediglich bei verdächtigen Impfunfähigkeitsattesten eine Nachuntersuchung anordnen.

Viele Staatsanwaltschaften haben jedoch kein Aufklärungsinteresse, mitunter nicht einmal die Politik. In Bayern hat das Gesundheitsministerium jüngst sogar die Gesundheitsämter zurückgepfiffen, wie eine interne Mail zeigt, die SZ, NDR und WDR vorliegt. Die Ämter sollten die Impfpässe nur noch „zur Kenntnis nehmen“, heißt es darin. Diese zu kontrollieren, sei die Aufgabe der Schulen und Kitas. Ein Interview möchte die bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Judith Gerlach (CSU), dazu nicht geben. Schriftlich teilt eine Sprecherin mit: „Die Kontrolle der Masern-Impfnachweise erfolgt auch künftig – wie gesetzlich vorgesehen – primär durch die Leiterinnen und Leiter der jeweiligen Einrichtungen.“

Die sind damit allerdings in der Regel überfordert, zumal impfskeptische Eltern in manchen Foren gelernt haben, wie sie Schulen etwa mit Verweis auf die Datenschutzgrundverordnung unter Druck setzen können. Freuen können sich somit vor allem Ärzte wie Andreas Sönnichsen. Seine Atteste würden in Deutschland von Kindergärten und Schulen „problemlos anerkannt“, sagt er. Nur bei den Gesundheitsämtern sei es nicht so einfach. Da gebe es widerspenstige Sachbearbeiter.
[close]
https://www.sueddeutsche.de/gesundheit/masernschutzgesetz-betrug-gefaelschte-impfpaesse-li.3372884


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Re: Die VT der Corona-Virus-Ungläubigen
« Antwort #16816 am: 12. März 2026, 11:44:08 »
Das alte Lied – Zurückziehen staatlicher Stellen auf bequeme Positionen, Interessenlosigkeit bei StA.

Und die Leiterinnen und Leiter von Kitas und Schulen sollen prüfen ob Impfpässe gefälscht und Eintragungen plausibel sind.

So wird das nix.
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Re: Die VT der Corona-Virus-Ungläubigen
« Antwort #16817 am: 12. März 2026, 14:13:59 »
Und die Leiterinnen und Leiter von Kitas und Schulen sollen prüfen ob Impfpässe gefälscht und Eintragungen plausibel sind.
Klar, weil die ja sowohl die Fachkompetenz als auch die technischen Möglichkeiten besitzen.
 
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Re: Die VT der Corona-Virus-Ungläubigen
« Antwort #16818 am: 12. März 2026, 17:51:18 »
Und die Leiterinnen und Leiter von Kitas und Schulen sollen prüfen ob Impfpässe gefälscht und Eintragungen plausibel sind.
Klar, weil die ja sowohl die Fachkompetenz als auch die technischen Möglichkeiten besitzen.


Da geht halt schonmal jeder, der mit einem Impfunfähigkeitsattest daherkommt, zum Amtsarzt.

Bis zum Ergebnis kein KiTa- oder Schulbesuch.

Dann sind die erst einmal versorgt.
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Re: Die VT der Corona-Virus-Ungläubigen
« Antwort #16819 am: 19. März 2026, 22:22:35 »
Ein weiterer Donnerstag, ein weiterer Ägschberdä

Zitat
Hohe Töne schlägt bereits der von der AfD geladene Experte an, der Toxikologe Helmut Sterz, bis zu seiner Pensionierung 2007 bei Pfizer Deutschland tätig. Der neuartige mRNA-Impfstoff Corminaty von Biontech sei bei weitem nicht intensiv genug getestet worden, die beschleunigte Zulassung sei ein „Menschenversuch“ gewesen, klagt Sterz an. „Diese Studien wären allenfalls für eine Pandemie durch ein Killervirus wie Ebola akzeptabel gewesen“, sagt Sterz. In keinem Fall reichten sie für Vakzine gegen ein Coronavirus, das „im Wesentlichen eine Grippe verursacht.“

Sterz macht die Impfung für die Zunahme von Krebskrankheiten und sogar die stark gesunkene Geburtenrate in Europa verantwortlich, spricht von 60.000 Todesopfern allein durch Impffolgen. Die Technologie müsse „sofort verboten“ werden, fordert Sterz, die Gesundheitsbehörden hätten sich einer „Impftragödie“ schuldig gemacht.

Und natürlich die AfDAP....

Zitat
„Die Bürger haben Ihnen vertraut, als Arzt und als Gesundheitsminister. Jetzt sind sie krank“, klagt die AfD-Abgeordnete Christina Baum an.

Quelle Welt.de

Fazit: Die AfDAP und ihr Ägschbärden können iwie immer nur Kontra und Polemik, die anderen klingen sachlich(er) und (selbst)kritisch. Ich weiß, wem ich da eher zutraue, eine evtl. zukünftige Pandemie zu bewältigen!
« Letzte Änderung: 19. März 2026, 22:32:01 von desperado »
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Re: Die VT der Corona-Virus-Ungläubigen
« Antwort #16820 am: 19. März 2026, 23:57:28 »
Die haben bei Biontech also schon vor 2007 an einem Impfstoff für die Pandemie 2020 gearbeitet und getestet?
Ja, da hat der Sterz wohl Recht, wenn er sagt, dass nicht ausreichend getestet wurde.
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Re: Die VT der Corona-Virus-Ungläubigen
« Antwort #16821 am: 20. März 2026, 06:22:21 »
Hohe Töne schlägt bereits der von der AfD geladene Experte an, der Toxikologe Helmut Sterz, bis zu seiner Pensionierung 2007 bei Pfizer Deutschland tätig.


Janos hat vor ein paar Tagen  erklärt, dass Sterz rein gar nichts mit der Entwicklung von Impfstoffen zu Covid-19 zu tun hatte.

Aber das ist sicher ein völlig unwichtiges Detail? :think:



https://youtu.be/LO8BccuvPv0?list=TLPQMjAwMzIwMjbe7K48C9BXjA



Zitat
Der ‘Pfizer-Cheftoxikologe’ im „Gangster“-Podcast – und 27 falsche Behauptungen @REALTALK-GERMANY

16.03.2026
In diesem Interview „packt“ ein ehemaliger Pfizer-Mitarbeiter als angeblicher Insider über die „Impf-Mafia“ aus – begleitet von zahlreichen bekannten Figuren aus der Querdenker-Szene. Der Titel seines Buches verspricht nichts weniger als den Nachweis, dass uns „Giftstoffe als Heilmittel verkauft“ wurden.
Große Worte. Große Vorwürfe.
Nur: Stimmen diese Behauptungen überhaupt?

In diesem Video schauen wir uns das Interview genauer an und prüfen 27 konkrete Aussagen aus dem Podcast:
– Gab es wirklich „keine Pandemie“?
– Sind PCR-Tests zu 85 % falsch positiv?
– Sind Millionen Menschen durch Impfungen gestorben?
– Verändern mRNA-Impfstoffe das menschliche Erbgut?
– Gibt es wirklich „Turbokrebs“ durch Impfungen?
Viele dieser Behauptungen kursieren seit Jahren in der Szene – und wurden ebenso oft wissenschaftlich widerlegt.
Wir gehen sie Schritt für Schritt durch und ordnen sie anhand der verfügbaren Daten ein.
Denn echte Wissenschaft findet nicht in Podcast-Studios statt, sondern in Studien, Daten und überprüfbaren Fakten.

(Auf den zweiten Link klicken, da Video ist sehr wohl verfügbar)
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Re: Die VT der Corona-Virus-Ungläubigen
« Antwort #16822 am: 20. März 2026, 08:04:53 »
Hohe Töne schlägt bereits der von der AfD geladene Experte an, der Toxikologe Helmut Sterz, bis zu seiner Pensionierung 2007 bei Pfizer Deutschland tätig.

Janos hat vor ein paar Tagen  erklärt, dass Sterz rein gar nichts mit der Entwicklung von Impfstoffen zu Covid-19 zu tun hatte.

Bei der Entwicklung der mRNA Impfstoffe ist Pfizer 2007 auch noch überhaupt nicht beteiligt gewesen sein. Damals waren die Impfstoffe Jahre von der Marktreife entfernt, wir hatten 2020 Glück, dass es dann soweit war. Pfizer war als Industriepartner von Biontech maßgeblich daran beteiligt, die Phase 2 und 3 Studie für die Zulassung durchzuführen, die Produktion hochzuskalieren und ein Vertriebsnetz zu haben. Die hatten das Wissen und die Erfahrung in dem Bereich, das Biontech (damals) nicht hatte. Und sie hatten Geld, das sie auf Probleme werfen konnten, um sie zu lösen.
Sterz hat als "Cheftoxikologe" sicher nie die mRNA-Impfstoffe zu bewerten gehabt, auch deshalb nicht, weil er ab 2007 nicht mehr bei Pfizer war. Das ist einfach ein Wichtigtuer.

Die haben bei Biontech also schon vor 2007 an einem Impfstoff für die Pandemie 2020 gearbeitet und getestet?
Ja, da hat der Sterz wohl Recht, wenn er sagt, dass nicht ausreichend getestet wurde.

Was unsere "Experten" gerne übersehen (oder ignorieren) ist, dass man bei ausreichend politischem Willen und vorhandenem Geld klinische Studien sehr stark beschleunigen kann. Beides war während der Pandemie vorhanden. Dann dauert eine Zulassung eben nicht Jahre, weil die Zulassungsstudie solange braucht, um die nötige Anzahl an Patienten zu rekrutieren, sondern eben Monate. Wenn man dann den Auswertungs- und Bewertungszyklus beschleunigt, indem man Daten sofort bewertet und nicht erst abwartet, bis alles vorhanden ist, hilft das zusätzlich. Ich hatte mit Leuten zu tun, die als klinische Monitore in dieser Studie gearbeitet haben. Da waren 24/7 Leute im Dienst und haben sich sofort um alle auftretenden Probleme gekümmert. Die meinten, das wäre anstrengend gewesen, aber die Arbeitsbedingungen supergut.

« Letzte Änderung: 20. März 2026, 08:08:53 von Neubuerger »
Sebastian Leber über Rüdi: Hoffmanns Beweisführung ist, freundlich ausgedrückt, unorthodox. Es geht in seinen Filmen drunter und drüber wie bei einem Diavortrag, bei dem der Vortragende kurz vor Beginn ausgerutscht ist und alle Dias wild durcheinander auf den Boden flogen.
 
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Re: Die VT der Corona-Virus-Ungläubigen
« Antwort #16823 am: 20. März 2026, 08:56:21 »
Ein weiterer Donnerstag, ein weiterer Ägschberdä
Zitat
Hohe Töne schlägt bereits der von der AfD geladene Experte an, der Toxikologe Helmut Sterz, bis zu seiner Pensionierung 2007 bei Pfizer Deutschland tätig.
Alles klar. Wer behauptet, bei einem privaten Unternehmen, das noch dazu der Ableger eines ausländischen Unternehmens ist, hätten Beamte gearbeitet, der kann sich seine Glaubwürdigkeit im Mond abholen. Oder lief die Kooperation direkt mit Pfizer USA? Dann um so mehr.
 
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Re: Die VT der Corona-Virus-Ungläubigen
« Antwort #16824 am: 20. März 2026, 09:20:15 »
Janos hat vor ein paar Tagen  erklärt, dass Sterz rein gar nichts mit der Entwicklung von Impfstoffen zu Covid-19 zu tun hatte.

Aber Impfungen sind doch Gift und er Toxikologe (im Selbstversuch?)! :oldtimer:
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Re: Die VT der Corona-Virus-Ungläubigen
« Antwort #16825 am: 20. März 2026, 11:47:27 »
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Der Titel seines Buches verspricht nichts weniger als den Nachweis, dass uns „Giftstoffe als Heilmittel verkauft“ wurden.
Wer hätte das gedacht. Alle Medikamente sind giftig, in falscher Dosierung.
 
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Re: Die VT der Corona-Virus-Ungläubigen
« Antwort #16826 am: 20. März 2026, 14:51:12 »
Wenn der Kollege bereis 2007 aus dem Arbeitsverhältnis ausgeschieden ist, dann ist sein Fachwissen 5 Jahre später bereits so weit hintendran, dass er nicht problemlos in den alten Job zurückkehren könnte. Das ist nun mal so, als Rentner muss man das akzeptieren. Das bedeutet ja nicht, dass man dumm geworden ist, aber man ist mit den neuesten Entwicklungen nicht vertraut und sollte daher auch nicht versuchen, den Leuten aus der Forschung und Entwicklung ihren Job zu erklären.
 
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Offline Schattendiplomat

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Re: Die VT der Corona-Virus-Ungläubigen
« Antwort #16827 am: 20. März 2026, 15:18:15 »
(...)
Was unsere "Experten" gerne übersehen (oder ignorieren) ist, dass man bei ausreichend politischem Willen und vorhandenem Geld klinische Studien sehr stark beschleunigen kann. Beides war während der Pandemie vorhanden. (...)

Du versuchst gerade extrem unflexiblen Menschen zu erklären wie ein dynamisches System sich flexibel auf die Umgebungsbedingungen anpasst.
Das sind Menschen, die es nicht ertragen konnten ein paar Monate eine Maske zu tragen und ihre Freizeitaktivitäten einzuschränken.

Für diese Menschen muss Alles fixiert sein, damit sie bereit sind es zu erfassen.
Da hat man einmal gehört "Impfstoffe werden ein Jahrzehnt getestet bis sie sicher einsatzfähig sind" und dann ist das für diese Menschen in Stein gemeißelt.
Dass sich die Technologie aber auch das Wissen weiterentwickelt womit solche Aussagen obsolet werden kann man kaum erfassen.
Wenn du dann noch einbringst, dass in einer Pandemie auf einmal Gelder und ein potentieller Markt Prozesse beschleunigen können, sind die Synapsen endgültig wegen Überlastung durchgebrannt.

Den Sterz setze ich mal auf die Liste gekränkter "wäre-gern-Experten" der sich gerade wichtigtun will, für die dicke Kohle ist er nur etwas spät, aber gut so wird wenigsten das Ego gefüttert.
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Re: Die VT der Corona-Virus-Ungläubigen
« Antwort #16828 am: 20. März 2026, 22:20:01 »
Dödel: “Der Impfstoff ist viel zu gering erforscht und die Wirkung kann in der Kürze der Zeit gar nicht nachgewiesen werden.”

Auch Dödel: “Krebs, Kindersterblichkeit, Cholera, hohe Gaspreise, …. alles von der Impfung. Das zeigen die Daten und Studien!”
 
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Re: Die VT der Corona-Virus-Ungläubigen
« Antwort #16829 am: 21. März 2026, 00:17:26 »
Außerdem hat der Dödel Bakschisch dem Sterz schon vor längerer Zeit widersprochen als er in einer Sendung eines dieser Beklopptensender fabulierte, dass nur deshalb nicht so viele Geimpfte gestorben sind, weil die Spike-Proteine durch das Glas der Ampulle und dann durch das Papier um die Ampulle diffundiert sind und daher die Impfdosen unwirksam waren.

Irgendwo auf Youtube findet sich das Video.

Diese Hornochsen sollten sich wirklich mal besser absprechen.
«Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie ich auf diesem verdammten Planeten inmitten all des Bösen und der Ungerechtigkeit gelandet bin...»
 
(Ukrainischer Helfer, der Kriegstote sucht um sie zu bergen, damit ihre Familien sie bestatten können)
 
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