Autor Thema: Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze  (Gelesen 2051 mal)

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Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze
« am: 6. Mai 2019, 12:16:10 »
Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze - Teil 1
kritisch kommentierte Ausgabe

Schöpfungsgesetze

I.

Franz von Assisi prägte den Satz: „Tantum homo habet de scientia, quantum operatur“
– Soviel hat der Mensch vom Wissen, wie er in die Tat umsetzt.


Besonders prägend kann der Satz in dieser Übersetzung nicht gewesen sein, da er sich so nur sechs Mal bei Google findet. Vier Mal davon beim KRD, einmal bei einer schweizer "Astrologischen Beratung" sowie bei der "Plauderstunde mit dem Mangobaum: Mit Pflanzen reden, aber wie?".
In der richtigen Fassung entstammt der Satz dem "Speculum perfectionis", einem Werk, das knapp einhundert Jahre nach dem Tod von Franz von Assisi veröffentlicht wurde. Ob die Zuschreibung und der Wortlaut richtig sind, ist nicht gesichert. Aber seien wir nicht zu kritisch und nehmen den Gedanken erst einmal an.

Den tatsächlichen Wissensstand eines Menschen erkennt man nicht an seinen verbal nach außen getragenen Inhalten seines Verstandes, sondern in seinen Handlungen, an der Wahrhaftigkeit und Standfestigkeit seines Auftretens, an seiner dienenden Haltung und anderen sittlichen Eigenheiten.

Fitzek interpretiert den Satz sofort allein nach seinem Gusto, konstruiert einen Widerspruch zum Reden und insinuiert ihm angeblich wichtige Eigenschaften wie Wahrhaftigkeit, Standfestigkeit, das Dienen und die Sittlichkeit als Forderungen oder Wünsche von Franz von Assisi. Nichts davon steht in dem Zitat.

Die Beschaffenheit der kollektiven menschlichen Gesellschaft in der Welt zeigt den tatsächlichen Wissensstand der Menschheit als Summe individueller Handlungen auf.

Nun weitet er seine Umdefinition auch noch unzulässig aus: Die Beschaffenheit der Gesellschaft zeigt ihr Wissen als Summe ihrer Handlungen. Was eine ähnlich tautologische Aussage ist wie: Die Grundlage eines festen Fundaments ist eine stabile Basis. Aber es klingt hochtrabend und stammt doch von Franz von Assisi, oder? ;)

Die Gründe für die vielen Herausforderungen, die an die gegenwärtige menschliche Zivilisation gestellt sind, sind die Unkenntnis der wahrhaften Beschaffenheit des Kosmos und seiner schöpferischen Gesetze und die Unkenntnis über die wahre Natur des Menschen. Doch was ist wahr? Was ist die "Wahrheit"? Gibt es "die Wahrheit" oder liegt diese immer, wie viele Menschen meinen, im Auge des Betrachters? Wie nahezu immer irren die vielen Menschen.

Fitzek erklärt von oben herab, dass die Menschen unwissend und dumm sind. Angeblich irren die vielen Menschen "nahezu immer". Obwohl eine Auseinandersetzung mit seinen Behauptungen zeigt, dass er andauernd irrt.

Die Wahrheit ist einzig. Nur die Lüge muss sich in viele Gewänder kleiden und tut dies auch um geglaubt zu werden. "Die Wahrheit macht frei" ist ein bekannter Ausspruch. Die Wahrheit kann jedoch auf verschiedenen Erkenntnisebenen betrachtet werden und so ändert sich der Blick auf die Wahrheit entsprechend dem Erkenntnisstand eines Menschen.

Die Wahrheit ist einzig aber der Blick darauf kann sich verändern? Philosophisch halte ich die These für arg steil und mir schwant schon wer über die einzige Wahrheit entscheidet aber lassen wir uns einstweilen auf dieses Fitzeksche Axiom ein.

Wir wollen dies mit einer Analogie in Bezug auf die (nähere) Geschichte betrachten. Wir könnten über jede Erkenntnisebene der Geschichte oder auch über jedes andere Fachgebiet in jeder Erkenntnisebene ein dickes Buch schreiben, aber das haben auf den verschiedenen unteren Erkenntnisebenen schon viele andere Menschen geleistet.

Die "(nähere)" Geschichte soll wohl die jüngere sein?

Ab gewissen Erkenntnisebenen findet man jedoch in nahezu allen Wissensbereichen keine veröffentlichten Bücher mehr. Da bringen einen nur noch eigene gelebte Erfahrungen hin. Hier also nur eine kurze Zusammenfassung, die aber ausreichend ist, damit der Leser seine Lehren daraus ziehen kann.

Nun folgt also eine Analogie auf einer "höheren Erkenntnisebene", die über das hinausgeht was in veröffentlichten Büchern zu finden ist. Ich bin gespannt aber bleibe wachsam.

Auf der untersten Ebene der Erkenntnis (dem sogenannten Schulwissen) erhält man einen Einblick, wann geschichtliche Ereignisse geschehen sind, wer auf der Bühne der Geschichte stand und was daraus hervorgegangen ist. Man lernt Fakten und Geschichtsdaten in der Schule, ohne die wirklichen Zusammenhänge zu begreifen oder aus der Geschichte lernen zu können. Die allermeisten Menschen bleiben auf dieser Ebene der Wahrheit stehen, da sie sich mit dem gelehrten Schulwissen zufrieden geben, ohne zu der Zeit schon zu begreifen, dass es nur ein Teil der Ereignisse ist, die man ihnen mitgeteilt hat. Der größte Teil fehlt noch. So hat Geschichte keinen Wert für den Schüler, denn er erkennt keine Zusammenhänge und kann als Individuum so kaum etwas daraus lernen um sein persönliches Verhalten zu hinterfragen. So kann in Summe dessen auch zukünftig kollektiv keine neue Gesellschaft hervorgebracht werden. Klar formuliert: Schulwissen ist zielgerichtete Verdummung zur Erhaltung der bestehenden Wohlfühldiktatur die sich als Demokratie tarnt.

Fitzek schreibt hier also, dass die "unterste Ebene der Erkenntnis", das sogenannte Schulwissen "zielgerichtete Verdummung" ist. Fakten und Geschichtsdaten sind also Verdummung. (Was dem im Königreich verbreiteten Unwissen einen ganz neuen Anstrich gibt.) Die "unterste Ebene der Erkenntnis" hat "keinen Wert" und dient nur "zur Erhaltung der bestehenden Wohlfühldiktatur".
Das hat Fitzek so wohl nicht gemeint. Aber ist es nicht merkwürdig, dass er von seiner "höheren Erkenntnisebene" aus so unlogisch oder fehlerhaft argumentiert?

Auf der nächsten Ebene der Erkenntnis liest man sogenannte "Verschwörungsliteratur". Dieses Wort wurde extra von Mitarbeitern der CIA erfunden und zielgerichtet verbreitet, nur um dem schlichten Menschen vom Lesen derartiger Bücher abzuhalten und jeden Autor dieser schon tieferen Wahrheiten diffamieren und lächerlich machen zu können. Jeder, der sich mit derartigen Dingen beschäftigt, sollte fürchten, lächerlich gemacht zu werden oder als einfältig zu gelten. In derartigen Werken, beispielsweise über die Hintergründe des zweiten Weltkrieges, wird der Schuldige dann auch in anderen Ländern gesucht und auch gefunden. Hier wird der Schmutz und die "Kriegsschuld" dann etwas gleichmäßiger auf verschiedene Nationen und Völker verteilt. Aber Nationen bestehen aus Menschen und so erfährt man dann beim noch tieferen Suchen, wer das Geld geliefert hat um die Kriege zu finanzieren und wer die finanziellen Nutznießer der Ereignisse waren. Da kommt man dann auf "die Waffenindustrie", "die Banken", "die Industrie“, die den Wiederaufbau leistet usw.

Die "nächste Ebene der Erkenntnis" scheinen also Bücher aus dem Kopp-Verlag und andere Verschwörungsliteratur zu sein. Deren Wahr- und Weisheiten, insbesondere über die "Hintergründe des zweiten Weltkrieges", sind erwiesenermaßen kaum mehr als eine leicht durchschaubare Flut von dreisten Lügen und wahnhafter Propaganda.
Wohingegen es umfassende historische und wissenschaftlich umfangreich belegte Werke gibt, die sich oft auch sehr kritisch mit den Ursachen und Zusammenhängen unzähliger Aspekte der Geschichte auseinander setzen. Aber die erscheinen nicht im Kopp-Verlag und der angeblich so wissende Fitzek scheint nie solch ein Werk gelesen zu haben.

Der Schulgelehrte bekommt eingeimpft, dass die Menschen, die sich mit derartigen Inhalten beschäftigten, irgendwelche weltfremden "Spinner" oder "Verschwörungstheoretiker" oder "Sektenanhänger" sind. Da der schwache Mensch nicht zu denen gehören will, lehnt er bereits diese Erkenntnisebene ab. Der bis hier her schon Wissende kann ja gern einmal versuchen den streng gläubigen Schulgelehrten von seinen Erkenntnissen zu überzeugen! Meist wird dies schwierig. Natürlich glaubt der nun "Wissende", dass er die Weisheit mit Löffeln gefressen habe und dass sein "besseres" Wissen ihn in die Lage versetzt habe, die Geschichte nun zu verstehen. Für ihn geht es in der Geschichte um Geld. Vielleicht merkt er aber bei weiteren Forschungen irgendwann, wenn er das Geldsystem durchschaut hat, dass Geld nur ein Werkzeug ist, das die Mächtigen mithilfe ihrer privaten Zentralbanken beliebig drucken können und dass dieses Werkzeug nur benutzt wird, um Macht zu erlangen und auszuüben. Die Mächtigen drucken sich das Geld oder sie buchen sich die Guthaben in ihren eigenen Banken einfach zurecht und verteilen damit die Kosten ihrer "Projekte" mithilfe der Inflation auf die Masse der Menschen. Sie schöpfen sich einfach was sie brauchen. Geld ist nur ein Werkzeug von vielen.

Fitzek unterstellt fälschlich, dass Verschwörungstheorien abgelehnt würden, weil "die Mächtigen", die "CIA" und das "Schulwissen" sie ablehnen und verunglimpfen. Dass es zahllose nachprüfbare Widerlegungen solcher Theorien gibt und dass oft genug der gesunde Menschenverstand ausreicht, um die plump-dreisten Lügen zu erkennen ignoriert er einfach.
Und anstatt irgendeines Beweises seiner Behauptungen kommt er dann auftrumpfend mit gloriosen Erkenntnis um die Ecke, dass es oft "in der Geschichte um Geld" geht. Was für eine Enthüllung! Da hat der kleine Peter wohl ausgerechnet im DDR-Unterricht nicht gut aufgepasst als Marx durchgenommen wurde.
Parallel dazu packt Fitzek immer mehr wahnhafte und falsche Behauptungen in seinen Texterguss. Die Zentralbanken sind nicht privat. Die "Mächtigen" können nicht nach Belieben Geld drucken oder sich Guthaben auf den Banken zurecht buchen. Das sind wilde Verschwörungstheorien und barer Unsinn, der von der Wirklichkeit seit Jahrzehnten jeden Tag nachprüfbar widerlegt wird.

Dann, auf der nächsten Ebene der Wahrheit, kommt der Suchende darauf, dass all diese Industrie oder diese Banken im Eigentum einiger weniger Familienclans sind. Im Bereich des Bankensektors heißen diese Rockefeller, Rothschild, Warburg, Lehmann Brothers usw. Im Bereich der Waffen kommt man auf die Familie DuPont und andere. In der Industrie mischen auch die Bankiersfamilien wieder kräftig mit. In der Politik findet man die Familien Bush oder auch Howland, sowie Nachfahren der miteinander verwandten Königshäuser. Im Bereich der Magie und des Priestertums dann eben Cameron, Wilson u.a. Viele dieser Leute haben mehrere Namen und sie arbeiten sogar für verschiedene Geheimdienste, oft auf gegenüberliegend erscheinender Seiten. Sie fügen das große Ganze für die noch weiter hinten stehenden Hintermänner zusammen.

Auch die "nächste Ebene der Wahrheit" ist nur wieder die nächste Ebene von Verschwörungstheorien. Jetzt wird grob vereinfacht und die bisher eher amorph bösen Mächte werden mit Namen ausgeschmückt, die ein taugliches Feindbild abgeben. "Familien-Clans" klingt nach Mafia, Omerta und Unterwelt. Rockefeller, Rothschild etc. sind die schon sprichwörtlichen Synonyme für antisemitisch konnotierte Verschwörungstheorien, die bereits von den Nationalsozialisten kultiviert wurden.
Dass der reichste Rockefeller seinen Nachfahren im Jahr 2017 die im Vergleich zu anderen Milliardären sehr überschaubare Summe von 3,2 Milliarden US-Dollar vermacht hat und dass niemand aus der weitverzweigten Familie Rothschild überhaupt noch Milliardär ist, weiß der angeblich so viel wissende Fitzek natürlich nicht.
So wie es hier auch sehr erstaunt, dass er nur ausländische und insbesondere amerikanische Familien aufzählt, obwohl es gerade in Deutschland eine beachtliche Zahl von Familien gibt, die über milliardenschwere Vermögen und Unternehmen verfügen sowie heute noch erheblichen politischen Einfluss haben. Nur standen die wohl leider nicht in dem Esoterik-Schmöker, dem Fitzek seine angeblich "höhereren Erkenntnisse" entnommen hat.

Hier ein Beispiel zur Verdeutlichung, um die Ausmaße ein wenig zu verstehen:
Der weltgrößte Einzelhändler Wal Mart, gegen den Kaufland, Edeka, Rewe, Lidl, Aldi zusammengenommen immer noch ein Zwerg wäre, ist nur ein ganz kleiner Teil von Procter & Gamble, welcher wiederum der Konzern ist, der nahezu alles herstellt, was in diesen Kaufhallen verkauft wird, etwa von der Zahnpasta, über Baustoffe hin zu Waschmitteln und Kosmetika usw. Procter & Gamble ist seinerseits wieder nur ein ganz kleiner Teil des Rockefeller-Imperiums, zu dem eine der größten Investmentbanken der Welt gehört, die Chase-Manhattan-Bank. Ihr gehören viele weitere Banken und Versicherungen, aber auch Ölgesellschaften wie etwa Esso oder Exxon, sowie Waffenhersteller und auch Flugzeugbauer.
Wenn man weiterforscht, erkennt man vielleicht sogar, dass der scheinbar kapitalistisch ausgerichtete Rockefeller-Clan derjenige war, der vor und in den Zeiten des Kalten Krieges nahezu die gesamte russische Rüstungsindustrie aufgebaut hat, die sogenannten Kamazwerke.


Heilige Einfalt! Walmart Inc. hat 2017 bei einem Umsatz von 500 Milliarden US-Dollar 10 Milliarden Dollar Gewinn gemacht. Procter & Gamble hat einen vergleichbaren Gewinn bei nur 66 Milliarden Umsatz und etwas mehr als der Hälfte der Marktkapitalisierung von Walmart Inc. So ist rein sachlich ausgeschlossen, dass Walmart "nur ein ganz kleiner Teil von Procter & Gamble" ist.
Chase-Manhattan gehört schon seit Jahrzehnten nicht mehr den Rockefellers, sondern wurde von der Chemical Bank übernommen, die dann mit JPMorgan zu JPMorgan Chase fusionierte. Dass die Exxon Mobil Corp. (wie "Esso oder Exxon" richtig heißen) von JPMorgan Chase besessen oder kontrolliert würde, ist ein Ammenmärchen.
Die Kamazwerke in Nabereschnyje Tschelny wurden erst 1969 gegründet, was es unmöglich macht, dass dort "vor ... den Zeiten des Kalten Krieges nahezu die gesamte russische Rüstungsindustrie aufgebaut" wurde. 1969 war der Kalte Krieg schon fast zu Ende. Dass in diesen Werken nur Motoren und LKW herstellt wurden und werden, widerlegt die Behauptung erneut. Dass es zudem keinerlei Anhaltspunkt (oder auch nur einen denkbaren Sinn) für die Beteiligung "der Rockefellers" gibt, überrascht dann auch nicht mehr.
Fitzek plappert und faselt hier nur ungeprüft wüsten Müll nach, der er irgendwo in einer der Müllwüsten eines Esoterik-Schinkens oder einer Verschwörungs-Website vorgefunden hat. Er belegt und beweist nichts. Es werden einfach nur abenteuerlich abwegige Behauptungen aufeinander gestapelt.

Oder man kommt darauf, dass Ho Chi Minh (Vietnam) oder Pol Pot (Kambodscha) oder auch Mao Tse-Tung (China), die alle kommunistische (eigentlich staatskapitalistische) Staaten schufen, an der gleichen Eliteuniversität in Frankreich studierten. Diese Universität ist eine Eliteschmiede, die finanziert wird von eben jenen Familienclans, die nahezu alle miteinander verwandt sind.
Hier lernt man nun sich von den "Seiten" zu trennen und bemerkt, dass hier ein ganz anderes "Spiel" gespielt wird. Man erkennt, dass eine kleine Elite gegen die Massen der Menschen Krieg führt und die verschiedenen Staaten alle nur Feldversuche sind, um herauszufinden, wie sich Menschen in unterschiedlichen Rahmenbedingungen verhalten und beeinflussen lassen.


Wie kommt man darauf? Der intelligente Ho Chi Minh (eigentlich Nguyen Sinh Cung) war von etwa 1917 bis 1922 in Paris und trat der Sozialistischen Partei Frankreichs bei. Er war politisch sehr aktiv aber an keiner Universität eingeschrieben; der eher mäßig begabte Pol Pot (eigentlich Saloth Sar) studierte ab 1949 in Paris Radioelektronik. Er trat der Kommunistischen Partei Frankreichs bei und befasste sich mit so vielen politischen Aktivitäten, dass ihn die Universität 1952 wegen mangelnder Leistungen exmatrikulierte; Mao Tse-tung hat hingegen nie in Frankreich gelebt. Er war nur einmal für ein französisches Studentenprogramm vorgesehen; aber dazu kam es nicht.
Erstaunlich auch, dass Fitzek zwar blendend über diese düstere Eliteuniversität und deren Ziele ("gegen die Massen der Menschen Krieg" zu führen; warum eigentlich?) Bescheid weiß aber nicht einmal in der Lage zu sein scheint, ihren Namen zu nennen.

Wenn der "Verschwörungstheoretiker" bis hierher recherchiert hat, dann glaubt der "Schlauberger" jetzt, dass er am Ende der Erkenntnis angekommen ist. Denn danach gibt es kaum noch weiterführende Literatur oder auch Filme in Internet darüber, die er lesen oder sehen könnte. Aber ganz vereinzelt gibt es sie noch.
Dieses Wissen ist vom Erkenntnisstand des "Normalbürgers" schon so weit weg, dass der sich in der Hinsicht "Wissende" kaum noch mit dem Unwissenden darüber unterhalten kann, ohne zurückgewiesen zu werden. Der "Normalbürger" fühlt sich und sein Wissen dann schon so sehr in Frage gestellt, dass er beginnt sein Wissen, oder seine Unkenntnis, zu verteidigen, denn wer will schon als dumm dastehen. Der "Wissende" wird es bald aufgeben den Unwissenden erreichen zu wollen, wenn dieser nicht will. Jeder braucht eben seine eigene Zeit um mehr zu erkennen.


In klassischer Manier wird hier jede Kritik an den Verschwörungstheorien zu einem Beweis der Theorien umgemünzt. Das sogenannte Wissen ist dem Erkenntnisstand des Normalen so weit überlegen, dass man sich kaum noch mit ihm unterhalten kann. Die oft erlebte Ablehnung, die der wirr-inkonsistent verschrapelten Phantasiewelt entgegen schlägt, beweist ihre Gültigkeit und Realität. Da wird der mentale Abflug in die Gefilde einer wahnhaften Parallelwelt programmiert...

All das Wissen auf den bisherigen Erkenntnisstufen trennt, macht den Menschen Angst, erzeugt meist Hilflosigkeit und das Gefühl unbedeutend zu sein, jedoch nichts daran ändern zu können. Und genau deshalb stört es diese Leute auch nicht so sehr, dass ihr Wissen offenbart wird. Es zementiert ihre Macht dadurch sogar noch fester. Angst lähmt.

Auf nahezu allen Erkenntnisebenen findet man im Internet aufklärerische Filme und unter diesen Filmen zahllose Kommentare Unwissender oder auch (gelegentlich bezahlter) sog. "Trolle". Diese erzeugen beim nicht gefestigten Menschen gezielt Verwirrung und damit Untätigkeit. Auch werden gezielt Desinformationsfilme zur Diskreditierung wahren Wissens erstellt oder um die Wahrheit lächerlich zu machen. So kommt der Mensch nicht in Handlung zur Erschaffung eines neuen und besseren Gesellschaftssystems. Genau diese Untätigkeit wollen die Systemmacher der menschlichen Sklaverei erreichen, denn das Einzige, was das bestehende System und damit ihre Macht in Gefahr bringt, ist, dass es von einer größeren Anzahl kooperativ handelnder Menschen friedlich durch ein besseres und lebensfreundliches Gesamtgemeinschaftssystem ersetzt wird.


Willkommen in der Verschwörungswelt. Die teuflischen Strippenzieher im Hintergrund manipulieren die Wirklichkeit und all ihre willfährigen oder einfach nur dummen Opfer lassen sich zu Handlangern degradieren, die die "wahre Wahrheit" und ihre edlen Protagonisten mit allen Mitteln bekämpfen.
Das "System" dient einer angeblichen und nie genauer erklärten "menschlichen Sklaverei" von der nur eine Handvoll finsterster "Familien-Clans" profitieren, die mit perfider Machtausübung verhindern, dass kooperativ handelnde Menschen friedlich ein lebensfreundliches System erschaffen. Hier wird knallhart unsere existierende und sich konstant weiter entwickelnde Gesellschaft abgelehnt und verurteilt. (Wobei vermerkt sei, dass Fitzek hier selbst deklariert, dass es das "System" schlicht nur durch ein neues System ersetzen will.)
Die Beweise für diese angeblich allumfassende Verschwörung sind nicht mehr als eine Menge heißer Luft von wüst zusammengesponnener Esoterik. Und zu den rundum fehlenden Beweisen gesellt sich der eklatante Mangel an Stringenz und an Logik sowie die völlige Abwesenheit eines gesunden Menschenverstands.
Die "höhere Ebene der Erkenntnisse" eines Peter Fitzeks ist also wahlweise seine eigene ignorant verblendete Weltsicht, die zu keiner kritischen Hinterfragung des Unsinns fähig ist, der nur geglaubt und eben nicht gewusst wird. Oder es ist ein ganz bewusstes Blendwerk, das mit den Zielen von Fitzek alle Realitäten vernebelt und die Weltsicht von Menschen in Widerspruch zu der Wirklichkeit setzt.
Schauen wir doch noch eine Ebene höher. (Wir befinden uns mittlerweile auf der vierten Ebene der Erkenntnis wenn ich nicht verzählt habe und Fitzeks nicht besonders genaue Angaben stimmen.)

Auf der nächsten Ebene der Erkenntnis kommt man dann der Macht und den Werkzeugen zu ihrer Erlangung näher. Hier kommen wir in Bereiche der Erkenntnis, die auf den schon bis hier her gekommenen "wissenden Verschwörungstheoretiker" wiederum so weltfremd erscheinen, wie das schon erkannte "Verschwörungswissen" auf den "schlichten Normalbürger" wirkt. Nur wer ein schon weiter entwickeltes Bewusstsein hat, wird das Folgende auf den nächsten Erkenntnisebenen der Wahrheit auch annehmen und wirklich verstehen können. Hier kommen wir in den Bereich der Magie, die nichts anderes ist, als von der Masse der Menschen noch nicht erklärbare Physik, Psychologie, Mathematik, Biologie. Auf dieser Erkenntnisebene werden dann schon größere Zusammenhänge begriffen, wenn sich der Suchende auch mit vielen anderen Wissensgebieten bis in die Tiefe beschäftigt.

Magie ist nicht anderes als "noch nicht erklärbare Physik, Psychologie, Mathematik, Biologie". Was ich als These durchaus akzeptieren könnte, wenn mir nicht so genau erinnerlich wäre, dass alle Mitglieder von Fitzeks Königreich inklusive ihm selbst immer wieder durch unglaublich inkompetente und schlichtweg unsinnige Ausführungen zu vielen Bereichen der definitiv bekannten und somit erklärbaren Physik, Psychologie, Mathematik und Biologie aufgefallen sind.
Mir drängt sich hier irgendwie doch der Verdacht auf, dass durch die Beschwörung irgendeines nebulösen Meta-Wissens das oft unübersehbare Unwissen verschleiert und damit entschuldbar gemacht werden soll. Und an Beweisen für die neuen Behauptungen gibt es wie gehabt: Null.

Auf dieser Ebene taucht man ein in die Welt der Magier, der "Wunder" und "Mysterien", die für den wirklich Wissenden allesamt keine sind, aber für den bis hierher Gekommenen oft nur unerklärliche Phänomene darstellen. In Bezug auf Geschichte erhält man Antworten auf Fragen wie:
Wer hat beispielsweise Adolf Hitler ausgebildet? Welche hypnotischen Programme wurden mit welchen Programmierungstechniken in sein Bewusstsein gezimmert um ihn mit seinen rhetorischen Anlagen optimal zur Fanatisierung der Massen benutzen zu können? Wie wird der jeweilige "Bühnenpolitiker" in seinem Verhalten kontrolliert? Wie wird er aus dem Verkehr gezogen, sollte er nicht mehr optimal "funktionieren"? Welche Ideologien haben diese Magier? Welchen Gott beten sie an?
Hier kommt man beim Betrachten der Geschichte auf Leute wie Erik Jan Hanussen, der Jude war und eigentlich Hermann Steinschneider hieß und Adolf Hitler, einem Halbjuden, das Reden „lehrte". Man kommt auch darauf, dass Hitler in der Psychiatrie in Pasewalk mithilfe magisch-hypnotischer Techniken Teilpersönlichkeiten implantiert wurden, die mit Codewörtern beliebig aufgerufen werden konnten, sodass sich Hitler immer so verhielt, wie er gerade von den magisch ausgebildeten Hintermännern gebraucht wurde.


Oh my god! Kackbraune Esoterik vom Unfeinsten! Hitler war kein Halbjude! Hanussen war ein okkulter Trickser, Hochstapler und Betrüger, der vermutlich einige der Bücher gut kannte aus denen auch Fitzek "seine" Weisheiten zieht. Er diente sich der NSDAP in Berlin an und unterstützte sie publizistisch sowie mit Geld. Eine nähere Bekanntschaft zu Hitler bestand jedoch nicht, was es unmöglich macht, dass er Hitler das Reden lehrte. Außerdem hatte sich Hitler zu dem Zeitpunkt als er nach Berlin kam längst seinen damals erfolgreichen Redestil angeeignet.
Pasewalk war ein Reserve-Lazarett in dem der durch Senfgas erblindete Hitler gerade einmal vier Wochen verbrachte. Es wäre mit nichts zu erklären und völlig absurd, dass ein damals gänzlich unbekannter verwundeter Soldat dort mit "magisch-hypnotischen Techniken" behandelt worden wäre, die ihn dann 15-25 Jahre später zu dem willenlosen Werkzeug finsterer Hintermänner gemacht hätten. Solche Techniken sind außerdem bis heute zwar ein Stoff für Romane aber keinerlei Realität.
Fitzek bestreitet gern vehement, dass er antisemitische oder faschistische Tendenzen hätte. Was aber nur dann stimmen kann wenn er vollkommen unfähig ist zu erkennen wie diese, eben auch von ihm vertretenen, Verschwörungstheorien den nazistischen Leugnern und Fälschern in die Hände spielen. Etliches davon stammt direkt aus dieser Ecke. Das ist braunesoterische Propaganda von der übelsten Sorte und eine unerträgliche Verdrehung von Tätern und Opfern!

Im Grunde betreibt Fitzek fortlaufend das Spiel die Techniken übler Täuschung und des bewussten Betrugs, die er andauernd dem "System" unterstellt, selbst anzuwenden und seine Zuhörer oder Leser mit einer nicht enden wollenden Suada von falschen, unmaßgeblichen und irreführenden Behauptungen zu erschlagen, bis sich niemand mehr seinen nicht enden wollenden Einflüsterungen widersetzt.

Nun kann man sich auch weiter mit den Ideologien dieser Magier und mit ihren Werken beschäftigen. Des Weiteren findet man Menschen wie Albert Pike, Aleister Crowley oder auch Helena Petrovna Blavatsky, Eugen Grosche (Gregor A. Gregorius) und viele andere, die bekannt sind, weil sie brauchbare magische und andere Schriften verfassten. Viele einflussreiche Magier haben jedoch keine Schriften verfasst. Man stößt auch auf Logen wie den Orden der Goldenen Dämmerung, den Ordo Templi Orients und viele weitere weitestgehend unbekannte Geheimgesellschaften wie der Thule Orden, die Herren vom Schwarzen Stein und weitere in immer tieferen Einweihungskreisen.

Tiefe Erkenntnis über diese Dinge und das Denken und die Erkenntnisse dieser Gruppierungen kann man nur erlangen, wenn man Teil dieser Gruppierungen ist und zu den innersten Kreisen gehört oder gehörte. Selbst dann, wenn man Menschen, die in satanischen Kreisen miss- und gebraucht wurden, deprogrammiert oder wenn man direkt an den Schöpfer angeschlossen ist und aus der buddhischen Ebene (eine Ebene der dreieinigen Seelenwesenheit) direktes Wissen erhalten kann, ist es noch abenteuerlich, darüber wahrhafte Erkenntnisse zu erlangen. In diese Bereiche eintauchend, kommt man in einen Sumpf aus Andersartigkeit, für den Halbwissenden nicht nachvollziehbare aber bestehende Tatsachen wie Satanismus in Verbindung mit Menschenopfern, rituellem Missbrauch, Moonchildprogrammierungen und Dämonenbeschwörungen. All das ist für den Nichtmagier absoluter Unsinn und nur ein Aberglaube einiger weniger Irrer.


Fitzek rührt und verquickt allen möglichen und unmöglichen esoterischen Unsinn in einen Topf blühenden Blödsinns. Seine "kurze" Zusammenfassung, die ausreichend sein soll, "damit der Leser seine Lehren daraus ziehen kann" mutiert spätestens hier zu esoterischem Kauderwelsch. Wie kann man "direkt an den Schöpfer angeschlossen" sein? Welcher Schöpfer überhaupt? Von dem war bisher nie die Rede. Was ist die "buddhistische Ebene" und wie kann man daraus "direktes Wissen" erhalten? Was ist "eine Ebene der dreieinigen Seelenwesenheit"? Seit wann sind "Moonchildprogrammierungen" und "Dämonenbeschwörungen" "bestehende Tatsachen"? Wer hat das eigentlich nachgewiesen?
Ich gebe zu, dass ich die Bücher des Wahns kenne in denen mit diesen Begriffen hantiert wird; ich weiß auch einiges über die Orden und die sogenannten Magier von denen er so allwissend raunt. Aber dass er aus so viel hanebüchenen Glauben seine simpel-abstruse Weltsicht zusammen dengelt, macht es nicht besser. Wollte er mit diesem Text nicht eigentlich die Schöpfungsgesetze so einfach erklären, dass sie jeder verstehen kann?

Ernsthaft zitierbar ist hier vermutlich nur noch die aus dem Kontext gerissene Stelle: Das ist "nur ein Aberglaube einiger weniger Irrer."

An dieser Stelle kommt man auf ziemlich unbekannte aber umso einflussreichere Menschen wie Franz Hartmann, der viele Bücher verfasste. Seine tiefergehenden magischen Werke sind natürlich in den Einträgen der (un-)“freien Enzyklopädie Wikipedia“, die sich um "Die schwarze und die weiße Magie" und andere magische Gebiete drehen, nicht aufgeführt. Oder man liest in "Das schwarze Reich" von Carmin etwas über magische Logen und den Geopolitiker Karl Haushofer.
Man erfährt etwas über Friedrich Hielscher, Theodor Reuß, Theodor Heuss und viele weitere Menschen, die einen immensen Einfluss auf die Geschichte hatten, ohne dass es unbedingt in den Schulbüchern oder den oberflächlichen "verschwörungstheoretischen" Büchern zu finden ist. Liest man dann die Werke dieser Systemmacher und der Magier, die die Banker und Bühnenpolitiker kontrollieren, kommt man zum Satanismus und Werken wie dem "Liber AL vel Legis" oder "Magick" von Crowley, oder zu guten und weniger guten magischen Lehrbüchern und zu Werken über Evokation. Über gute Beziehungen oder diverse "Zufälle" gelangt man auch an viele weitere Schriften, die nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Dann erkennt man, dass der Ausspruch, Satan sei der Herr der Welt, mehr Gehalt hat, als der schlichte Mensch wahrhaben will.
Diese Satanisten regieren mithilfe ihres Wissens und ihrer verliehenen Macht gegenwärtig die Welt. Sie erhalten diese einerseits von all den Menschen, die in den von ihnen geschaffenen Systemen des Geldes, der Wirtschaft, der Gesundheit, der Rente, der Steuern und so weiter ihre Kraft zur Erhaltung des Sklavensystems durch Mitarbeit und die Teilhabe daran hergeben. Zudem erhalten sie Macht und Wissen von den hinter der materiellen Welt operierenden höherdimensionalen oder "außerirdischen" Wesenheiten, die diese Magier in ihren schwarzen Messen mithilfe von Evokation materialisieren oder auch nur herbeiholen und diese anbeten. In diesen Bereichen des Wissens wird alles geheim gehalten. Jeder Ausscherende wird getötet. Diese Gruppierungen sind so gut organisiert, dass es ihnen bis heute gelungen ist, weitgehend unbekannt und ungesehen zu wirken. Ihre Macht reicht weiter als die eines Bankers oder Industriellen. Sie benutzen jene Banker, Industrielle, Richter und Politiker für ihre Ziele. Die in diesen Kreisen verkehrenden Richter, Staatsanwälte, Polizeichefs, Medienmogule, Industrielle, Banker, Anwälte, Politiker und auch andere Berufsgruppen in Machtpositionen werden von den Priestern der "schwarzen Künste" kontrolliert. Diese wiederum werden von den angerufenen Wesenheiten kontrolliert. Aus diesem Grund kommen diese Dinge auch kaum ans Licht.


Für die Insider lässt er hier (wie schon zuvor) durchschimmern, dass er sich eigentlich prächtig mit dem esoterischen Satanismus auskennt und alle einschlägigen Bücher gelesen hat. Wer weiß an welchen Riten er sich da noch versucht hat? Da mögen nun jene schaudern, die an so etwas glauben, und hoffen, dass Fitzek, der Gute, natürlich zu den weißen Magiern zählt.
Ansonsten ist es nur wieder das Wahngebilde einer Weltverschwörung, die alle Bereiche umfasst und alle Menschen, die sich dieser Gefahr nicht bewusst sind, in ihrem "Sklavensystem" ausbeuten soll.

Nur gelegentlich gelingt es "Opfern" sich zu offenbaren. Dann kommen Fälle wie der "Sachsensumpf" oder der Fall „Dutroux" kurz in die Medien, ohne aber die wahren Hintergründe zu beleuchten oder beleuchten zu können. Gelegentlich berichten auch Jugendliche oder junge Menschen von satanischen Messen und ihrem in diesen Messen erfahrenen Missbrauch. Dies jedoch nur wenn es ihnen gelang sie zu überleben und ihnen zu entkommen. So kommt Derartiges langsam ans Licht, wirkt auf den einfachen Menschen jedoch völlig abwegig und abstrus. Nur der in diesem Bereich Erfahrene und Wissende, der neutral ist oder der "weißen Seite" angehört, kann hier helfen, Opfer deprogrammieren, Schäden beheben, künstliche Mauern im Bewusstsein der Opfer einreißen oder auflösen und tiefere Erkenntnisse über Hintergründe erlangen. Er kann diese Menschen wieder frei machen von ihren Traumata. Er hat alles Wissen und die Macht dazu sich selbst zu schützen, jeden magischen Angriff abzuwehren und gelassen zu bleiben.

Wie bei Fitzek üblich kann er nicht aus eigenen Erfahrungen schöpfen. Die Medien beleuchten die "wahren Hintergründe" nicht; Fitzek aber auch nicht. "So kommt Derartiges langsam ans Licht" aber Fitzek kann nicht einen Fall beschreiben. Die der "weißen Seite" angehören, können "helfen, Opfer deprogrammieren, Schäden beheben". Von so etwas berichtet Fitzek nicht. Außer den Stichworten und den angeblich Schuldigen weiß er nichts.

Dann, irgendwann danach, kommt man darauf, dass es bei den Machern der menschlichen Gesellschaft und ihrem Glauben eigentlich immer um Religion und um die Erfüllung von Prophezeiungen geht und dass die Chabad, eine jüdisch-messianische Endzeitsekte um Rabbi Lubavitch, jedes Jahr mit Milliardenbeträgen versucht, die Welt dem Harmagedon näherzubringen. Sie glauben nämlich, dass erst danach ihr Erlöser kommen oder sich zeigen wird. Dies muss jedoch nicht unbedingt so sein.

Rabbi Lubavitch (eigentlich Menachem Mendel Schneerson) ist zwar schon vor mehr als zwanzig Jahren gestorben und hat nie auch nur ansatzweise über Milliarden verfügen können aber was kümmert das einen Fitzek wenn er das doch so in einem Buch gelesen hat. Über Juden hetzen geht immer; da mögen sie noch so lange tot sein.

Ob nun Christus, der Madi, der dritte Sargon oder der Schilo, wie der erwartete Weltenlehrer in verschiedenen Kulturen nur verschieden genannt wird, offen erscheint, um die menschliche Gesellschaft friedlich zu wandeln und in ein Goldenes Zeitalter zu führen oder ob dieser erst nach dem Harmagedon erscheint und wirken kann, liegt am Zustand der kollektiven Menschheit als Summe individueller Entscheidungen. Dabei ist die Wechselwirkung mit dem noch unerkannten Weltenlehrer besonders wichtig. Die Wichtigkeit ergibt sich aus der Tatsache, dass die Entscheidungen, die sein Umfeld trifft, auf seine Entscheidungen und Taten Auswirkung haben und damit weiterreichend sind als irgendwelche andere Entscheidungen.

Worauf sich nun endlich der lang "erwartete Weltenlehrer" aus dem ganzen Geschwurbel heraus schält; ob nun "Christus, der Madi, der dritte Sargon oder der Schilo". Wer hätte wohl vergessen, dass Fitzek sich unter den zahllosen selbst verliehenen Titeln auch den des "Schilo" angeeignet hat.

Aber, einen Moment! Sollte hier nicht eigentlich eine leicht verständlich kurze Zusammenfassung über die "höheren Erkenntnisebenen" vorgetragen werden? Bisher fand ich das aber nicht hoch, sondern höchstens steil. Und statt "leicht verständlich" wirkte es eher wie für den leichten Verstand eines Leichtgläubigen zurecht gelegt.

Auf der nächsten Erkenntnisebene gibt es zwar noch (geschichtliche) Literatur, diese wird jedoch in den Bereich der Fabeln verbannt. Erich von Däniken oder auch William Bramley und viele andere sind hier bekannte Autoren.

Oh nein! Die nächste und damit wohlgemerkt höchste Erkenntnisebene soll sich ausgerechnet auf dem Niveau eines Erich von Dänikens bewegen? Den kenne ich persönlich. Aber ich halte überhaupt nichts von ihm. Wie furchtbar enttäuschend. Im Vergleich bietet William Bramley mit Hirnriss-Knüllern wie "Jesus Goes to Hollywood" zwar noch mehr unfreiwillige Komik als Däniken aber keinerlei Gran mehr Gehalt. Das darf doch einfach nicht wahr sein...

Man erfährt, dass die Menschheit von Außerirdischen beeinflusst wird und dass sie schon oft und lange auf der Erde waren und noch sind. Man liest Behauptungen, die aussagen, dass Regierungen in geheimer Weise mit diesen Außerirdischen zusammenarbeiten und sogar Technologien von ihnen erhalten.
Auch hier gibt es beide Seiten der Polarität in ihrem Wirken. Mithilfe von Filmen und Serien wird die Menschheit auf diese Dinge vorbereitet. In sogenannten Science-Fiction-Filmen werden Dinge und Technologien gezeigt, die es im Geheimen schon lange gibt, die jedoch nicht für die Masse bestimmt sind. Viel zu weit weg ist all dies für den einfachen Menschen in seiner Welt. Aufgrund des freien Willens kann ja jeder glauben was immer er will. Menschen dieser Erkenntnisebene und die, welche in diesen Bereichen tätig sind, wissen schon mehr als die meisten Menschen sich je erträumt hätten. Aber auch sie wissen nur wieder einen Teil der Wahrheit. Nicht alle dieser Wesenheiten sind ehrlich und gut in ihrer Gesinnung. Sie geben oft nur Wissen weiter, was ihnen hilft aber nicht der Menschheit. Irgendwann wird der Mensch merken, dass zum Beispiel Klonen langfristig zu Unfruchtbarkeit führt, die Lebenskraft schwächt und dass Zeugung und Geburt eine spezielle Funktion haben. Auch die ätherischen "Helfer", die mithilfe ihrer Technologie in Verbindung mit ihrem schon weiter entwickelten Bewusstsein hier auftauchen und verschwinden können, werden erkennen und haben auch schon teilweise erkannt, dass all ihre Taten und all die Forschung mit der menschlichen Spezies Verantwortung mit sich bringt und dass man seinen Lektionen nicht ausweichen kann, egal wer man ist oder woher man kommt.
Irgendwann erkennen vielleicht auch die ängstlichen Militärs geheimer Bereiche, dass diese mächtigen und technologisch weit fortgeschritteneren Zivilisationen hier nicht machen können was sie wollen. Könnten sie das, hätten sie die Erde schon lange eingenommen und sich geholt was sie verlangen. Denn noch eine Erkenntnisebene später überblickt man das gesamte Spiel des Lebens und hat seine trennende Einstellung schon längst verloren. Man hat dann vielleicht die Aufgabe, die Durchsetzung, Überwachung und Einhaltung der Schöpfungsgesetze in diesem Kosmos mit zu gewährleisten, wenn man die Reife und Macht dazu hat. Macht ist Verantwortung und somit eine der höchsten Formen der Verantwortung, die man von der lichtzugewandten Seite nur erhält, wenn man neutral handelnd dem Schöpfer und der Menschheit konstruktiv dient und mit der Macht umzugehen in der Lage ist ohne selbst von der dunklen Seite verführt werden zu können.


Laber, Rhabarber und Sülz. Etwas Space-Opera wie bei Scientology hat Fitzek also auch noch in seinem Esoterik-Bauchladen. Ich habe den starken Verdacht, dass ich auf einer noch höheren Erkenntnisebene gleich George Lucas und Darth Vader begegnen werde.

Von der dunklen Seite erhält man Macht, wenn die Persönlichkeit "ihre Seele verkauft" hat. Was genau das bedeutet, ist hier nicht Thema. Natürlich kann man sich auch durch verschiedene Wege und Lehren Wissen und Fähigkeiten selbst erarbeiten. Was man dann mit diesen hervorbringt, entscheidet über das erfahrene persönliche Glück und die späteren Aufgaben.

Sic! Jetzt fehlt nur noch Meister Joghurt. Also, ich meine, der Weltenlehrer...

All das wird der Weltenlehrer wissen und durch Erfahrung kennen müssen, wenn dieser in seiner Inkarnation als ein (neutrales) Wesen, das die Aufsicht über all diese Dinge im Kosmos inne hat, die Rolle des Weltenlehrers leisten will. Wer sich dahinter verbirgt, offenbaren wir hier weiter unten im Text.
An seinen Früchten wird sichtbar sein, wer der wahrhafte neue Weltenlehrer ist und wer es nicht ist. Behaupten, der neue Christus zu sein, das tun und werden noch viele.
Es geht darum, dass im neuen Zeitalter die schöpferische Ordnung wiederhergestellt wird, die Machtverhältnisse verkehrt werden, sodass ein "tausendjähriges Reich" des Friedens und des Wohlstandes Realität werden kann. So steht es geschrieben. Die menschlichen Macher der menschlichen Gesellschaft glauben fest daran und so wirkt sich deren Glaube auf die gesamte Menschheit aus.


Als Spoiler könnte man jetzt verraten wer wohl "die Rolle des Weltenlehrers" leisten will. Er dürfte einen näselnd-sächsischen Dialekt haben und soll in Nudersdorf aufgewachsen sein.

Aber dieser gesamte pompöse Unsinn soll eine "höhere Ebene der Erkenntnis" darstellen? Damit will Fitzek uns im Ernst die gebenedeite Weisheit seiner Schöpfungsgesetze offenbaren?

Es ist zum Mäusemelken. Was für ein Reinfall. Fehlt nur noch der Abspann vom ersten Teil der "Horror Holy Schöpfungsgesetze".

Da es Uns gegenwärtig um die (kollektive) Durchsetzung der Schöpfungsordnung, nicht der Neuen Weltordnung, in dieser Welt geht, bemühen Wir Uns darum, mithilfe des „Königreiches Deutschland“ ein Vorreiter für die Welt der Zukunft zu sein.
Im "Königreich Deutschland" ist der Staat Ausdruck der Schöpfungsordnung. Er ist damit das Werkzeug zur Schaffung der göttlichen Ordnung in der Welt genannt "Erde". Seine Aufgabe ist es, den Menschen auf den Weg zur Selbst-Erkenntnis zu führen und ihm seine Rolle im Kosmos bewusst zu machen.

Artikel 15 Absatz 1 der Verfassung des Königreiches Deutschland lautet:
"Das Königreich Deutschland ist eine Staatsform, die sich an den ewig gültigen Schöpfungsgesetzen ausrichtet und ihr Staatswesen in dieser Form zum Ausdruck bringt."


Na prima. Bisher hat Fitzek noch kein einziges Schöpfungsgesetz erklärt aber nun fabuliert er schon von der ganzen Schöpfungsordnung und dekretiert seinen Staat zum Ausdruck dieser Ordnung. Wobei er prompt noch sein häufiges (nur manchmal vergessenes) Markenzeichen aus der Tasche zieht: den Plural Majestatis.

Viele Menschen fragen Uns, als den Schöpfer dieses Staates und als Staatsoberhaupt des Königreiches Deutschland, wie diese Schöpfungsgesetze lauten und wie ein Staat organisiert sein muss, der sich an den ewig gültigen Schöpfungsgesetzen ausrichtet. Nun, Wir wollen all diese Fragen in voller Klarheit beantworten, denn Klarheit braucht es dringend in dieser Welt.

Na endlich. Klarheit! Butter bei die Fische!

Wir geben euch Antworten in der sogenannten Pluralis-Majestatis-Form. Wir sind als Staatsoberhaupt doch der verkörperte Ausdruck eines kollektiven Willens der Bürger des Königreiches Deutschland, ihr Diener und sein Werkzeug.

Wenn der "Diener" und das "Werkzeug" so hochherrschaftlich angeredet werden muss.

Die Menschheit als Kollektiv ist durch die Summe der zahlreichen individuellen egoistischen Wahlentscheidungen an einen Punkt angekommen, an dem ihr kollektives Überleben in Gesamtzahl gefährdet ist. Die immer verstärkter auftretenden zivilisatorischen Probleme, als auch die massiven Umweltprobleme sind immer unübersehbarer. Die Regierungen der Staaten scheinen aus der Geschichte jedoch keine Lehren zu ziehen. Wie könnten sie auch? Sie befolgen nur Befehle ihrer dunklen Herren und die verfolgen ganz eigene Ziele mit ihrer "Neuen Weltordnung".

Ja ja. Alles ganz schlimm und falsch. Wissen wir schon.

Ein Willen zur Umkehr von diesem selbstzerstörerischen Weg ist jedoch bereits im Denken vieler Menschen vorhanden. Dies macht Uns Hoffnung und es bereitet den Boden für eine mögliche friedliche Veränderung der menschlichen Zivilisation zu einer völlig neuen, in diesem Zeitalter noch nie da gewesenen freiheitlichen globalen Gesellschaftsform, als ein möglicher Gegenentwurf zur "Neuen Weltordnung" der satanisch ausgerichteten globalen Elite.

Jetzt hör aber mal. Hatten wir das nicht schon?

Was bisher fehlte, ist eine vorgelebte, ganzheitliche, global tragfähige und umsetzbare Alternative zur bestehenden gesellschaftlichen Ordnung des Raubtierkapitalismus. Es braucht eine auf Kooperation aufbauende umsetzungsfähige "göttliche Ordnung", in der es keine Verlierer gibt. Die Schaffung dieser gesellschaftlichen Alternative und ihre flächendeckende Verbreitung und Umsetzung zu fördern, darin sehen Wir Unsere Aufgabe. Wir begreifen Uns als ein Kind des Schöpfers. "Wisst ihr nicht, dass ihr alle Kinder Gottes seid?" ist ein bekannter Ausspruch. Wir selbst schöpfen all Unsere Kraft und Macht, all Unser Wissen und Unsere Liebe nur aus Ihm und Wir stellen all diese Gaben in Seinen Dienst für Unsere Aufgabe der Erneuerung der Welt, so ER will. Wir erbringen diesen Dienst an der Menschheit und Unserem Vater in Demut und Liebe, bei Achtung seiner Gesetze und dem freien Willen, den Er der Menschheit gegeben hat.

Toll. Könnten wir jetzt trotzdem bitte mal langsam zum Dienst der Darbietung der Schöpfungsgesetze kommen?

Die Verfassung des Königreiches Deutschland ist von Ihm durch Uns als sein Werkzeug in dieser Welt geschaffen. Sie ist in Recht gegossener Ausdruck Seiner Schöpfungsordnung. Das Königreich ist damit eine Theokratie, eine Gottesherrschaft. Wir bringen damit seine Ordnung in diese Welt und übergeben Sie in eure verantwortlichen Hände.

Ich bitte händeringend darum (und ignoriere mal das Plädoyer für einen Gottesstaat).

Viele Menschen kennen die Gesetze der schöpferischen Ordnung nicht und wissen nicht, wie ein Leben ausgerichtet an der Ordnung der Natur gelebt werden könne. Wir möchten mit diesem Werk beginnen, euch einen Einblick in Unser Wissen, in Unsere Denkweisen und Handlungsmotivationen zu geben und euch auch einen Einblick in eine mögliche Zukunft gewähren. Diese mögliche Zukunft kann Wirklichkeit werden, wenn ihr sie mit Uns gemeinsam umsetzen wollt, denn die Umsetzung liegt wiederum in kollektiver Verantwortung.

Ja. Ja. Ja. Können wir jetzt bitte mit dem Werk beginnen!

Bevor Wir euch diese Zukunft jedoch bildhaft machen können, möchten Wir euch vor Augen führen, warum sie jetzt nicht da ist und was zu beachten ist um dieses hohe Ziel zu erreichen. Wir empfehlen euch, diese Abhandlung mehrfach zu lesen und auch intensiv darüber nachzudenken, den Inhalt zu erfühlen oder auch darüber zu meditieren. Ganz wie es euch individuell beliebt.

Äh... was für eine eiskalte Dusche!

Aber der Empfehlung kann ich mich nur anschließen. Denkt über die tiefen Weisheiten und die Ziele dieser höheren Erkenntnisebenen nach und erfühlt ihren Inhalt.

The Holy Horror Schöpfungsgesetze - Fortsetzung folgt
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Offline Evil Dude

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Re: Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze
« Antwort #1 am: 6. Mai 2019, 13:35:14 »
Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze - Teil 1
Den tatsächlichen Wissensstand eines Menschen erkennt man nicht an seinen den verbal nach außen getragenen Inhalten seines Verstandes, sondern in seinen Handlungen, an der Wahrhaftigkeit und Standfestigkeit seines Auftretens, an seiner dienenden Haltung und anderen sittlichen Eigenheiten.
Nach dem Satz ist man doch eigentlich bereits fertig!

- Handlungen: Selbstsüchtig, kriminell und gewalttätig

- Wahrhaftigkeit: bestenfalls in nicht erkennbaren Ansätzen vorhanden, dafür Fähigkeit zu (Selbst-)Täuschung und (Selbst-)Betrug äußerst ausgeprägt vorhanden

- Standfestigkeit: Sofern er Schwächeren gegenübersteht oder die Situation kontrollieren kann ausreichend, sofern das nicht der Fall ist, überwiegen "Fluchtreflexe", z. B. wenn das SEK anrückt oder er den Verlauf der Diskussion nicht dirigieren kann (siehe auch Verhalten im Teamspeak)

- dienende Haltung: Erschöpft sich darin, diese von andern zu fordern oder zu erzwingen und über die Tatsache, daß er dies "tun muß" zu jammern, also nicht vorhanden

- sittliche Eigenheiten: nur vorhanden, wenn man die Silbe "un" dem Begriff voranstellt (P.S.: Damit das einen Sinn ergibt, sollte das eigentlich "Eigenschaften" statt "Eigenheiten" heißen, da "Eigenheiten" meiner Meinung nach eher als "Merkwürdigkeiten" verstanden wird.)

Fazit:
"ER" scheitert bereits an den eigenen (verlogenen) Ansprüchen in "fitzekalischem" Ausmaß!
« Letzte Änderung: 6. Mai 2019, 13:38:04 von Evil Dude »
Zyniker, der - Schuft, dessen mangelhafte Wahrnehmung Dinge sieht, wie sie sind, statt wie sie sein sollten.
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Offline hair mess

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Re: Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze
« Antwort #2 am: 6. Mai 2019, 14:24:12 »
Schon einen Ausflug Peters in die Welt der Erkenntnisphilosophie halte ich für gewagt.

Schoepfungsgesetze, das geht gar nicht.
Merkt er auch selbst, gibt es nur nicht zu.
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Re: Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze
« Antwort #3 am: 6. Mai 2019, 16:19:49 »
Sorry, bin bei dem Schulwissen ausgestiegen. Mehr wollte/brauchte ich nicht mehr zu lesen. Danke für Deine Arbeit.

Beim Überfliegen der Thesen habe ich den Eindruck gewonnen, dass diese dazu dienen, Fitzeks Versagen zu kaschieren. Nur im Rahmen solcher Thesen kann er sich positiv auf Kosten der Anderen, die dann wirklich etwas leisten müssen, definieren.

Daher: @Fitzek, du bleibst ein armseliger Versager. Auch wenn ich selbst schuld bin, dass ich das so sehe.
 
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Re: Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze
« Antwort #4 am: 6. Mai 2019, 18:37:14 »
Sind die wenigen Wissenden - einschließlich seiner Majestät - denn dann nicht selbst eine Elite  :scratch: ? Da kann man dem König ja nur wünschen, dass da nicht auch der Wissende von Eichelburg dabei ist, der ihn immer mit zuverlässigen Systemwechselterminen versorgt  :facepalm: .

Vielen Dank @BlueOcean für die Analyse.

Off-Topic:
Ich muss zugeben, dass ich vor rund 30 Jahren Bücher vom Däniken gelesen hatte. Fand ich "Erinnerungen an die Zukunft" als Bibelinterpretation noch spannend, so empfand ich "Beweise" schon eher als Jammerbuch gegen die wissenschaftliche Fachliteratur zum Thema Außerirdische. Besonders Professor Hoimar von Ditfurth hatte in "Querschnitte" seine Theorien auseinandergenommen.

« Letzte Änderung: 6. Mai 2019, 18:38:56 von Staatstragender »
Will nicht heim ins Reich!
 
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Re: Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze
« Antwort #5 am: 6. Mai 2019, 22:14:33 »
Wenn mann nicht seine narzistische Grundstruktur kennt, könnt man ja fast begeistert sein, wie der immer weiter Dünnsülze labern kann.
Als Narziss begeistert er sich schon in Gedanken daran, wie doch in seiner Vorstellung andere von dem Gesülze begeistert sein werden.
Bevor er gar keine Beachtung bekommt, setzt er sich lieber an den Computer und salbt ein paar SSLern die Ohren voll.
Auch das kommt nur von seiner Struktur her.
Was ihn an seinen paar Hanseln am meisten nervt, ist mehr, dass sie auch keine 7-24 begeistert sein oder huldigen können, als, dass sie unfähig sind einen Staat nach seiner Idee aufzubauen.
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Re: Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze
« Antwort #6 am: 6. Mai 2019, 23:51:23 »
Zitat
Procter & Gamble ist seinerseits wieder nur ein ganz kleiner Teil des Rockefeller-Imperiums,
In meinem Depot befinden tatsächlich sich ein paar P&G-Aktien. Also bin ich Rockefeller!  :dance:
 
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Re: Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze
« Antwort #7 am: 7. Mai 2019, 07:35:30 »
Was ihn an seinen paar Hanseln am meisten nervt, ist mehr, dass sie auch keine 7-24 begeistert sein oder huldigen können, als, dass sie unfähig sind einen Staat nach seiner Idee aufzubauen.
Tja jeder Staat ist halt nur so gut wie sein Oberhaupt. Da der Schilo halt nur durchschnittlich intelligent ist, wird das KRD halt nie die Stufe 99 der Schöpfungsgesetze erreichen!  ;D
Das kann doch nicht dein Ernst sein, das kann doch keiner Ernst mein'
Hauch mich Mal an Ich wäre wirklich überrascht, hättest du nicht vom Schnaps genascht
Ich riech es bis hierher: Du stinkst nach Haschisch und Likör
 
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Re: Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze
« Antwort #8 am: 7. Mai 2019, 10:32:47 »
Meine Fresse, ich habe mich doch noch an die 77 Thesen herangetastet, habe aber doch irgendwann aufgehört. Ich vermute, dass die Zusammenfassung:

"Ich bin eurer Guru, tanzt nach meiner Pfeife, arbeitet für mich, huldigt mich und wenn ihr das nicht wollt, dann seid ihr doof und ich will nicht mit euch spielen."

lautet.

Außer Selbstüberschätzung hat er wohl nicht viel im Leben.
 
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Re: Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze
« Antwort #9 am: 7. Mai 2019, 20:17:34 »
und das sind diese "Schöpfungsgrundsätze" die man unter anderem in der Mathematik und der Physik wiederfindet und die laut PETER alleiniger Inhalt des Unterrichtsstoffes der NeuDeutschen Schule sind?
"Schokohala - Das hilft gegen Vampire, Reptiloiden und Dämonenvorstufen!"
 
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Re: Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze
« Antwort #10 am: 7. Mai 2019, 20:44:09 »
Noch nicht. Die kommen aber bald. Ich breche mir nur an seiner Überlänge, die reziprok zum Inhalt ist, die Finger ab...
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Re: Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze
« Antwort #11 am: 8. Mai 2019, 10:55:20 »
Das Fitze mit diesem erhahahahabenen Wissen noch unter den Lebenden weilt und uns damit noch quält, wundert mich sehr. Wo sind die dunklen Mächte, wenn man sie mal braucht. Aber so wird ein Steinschlag an der Autoscheibe zum Mordkomplott gegen den größten Allwissenden ever.
 
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Re: Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze
« Antwort #12 am: 8. Mai 2019, 11:55:22 »
Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze - Teil 2
kritisch kommentierte Ausgabe

Schöpfungsgesetze

II.

Nur ein Staat, der beachtet was der Mensch tatsächlich ist, welche Aufgaben er hat, was hier auf dieser Erde Ziel und Zweck seines Daseins ist und der die Schöpfungsgesetze achtet, kann in seiner ausgestalteten Weise Dauerhaftigkeit erreichen. Nichtbeachtung all dieser Gegebenheiten fördert Leid und Zersetzung und letztendlich Zerstörung. Da die Menschen sich ihre Ordnung selbst schaffen (auch wenn es kein Staat ist), offenbart die Ausgestaltung der Ordnung, auf welchem Entwicklungsstand sich die Menschheit kollektiv befindet und auch welchen Entwicklungsstand ihre Macher haben. Die gegenwärtigen Macher geben ihr Bestes und probieren schon seit langer Zeit mit den verschiedenen Gesellschaftsformen in den unterschiedlichen Nationen aus, wie sich Menschen am besten entwickeln können, um dem Gesetz der Entwicklung (ein hier noch genauer zu betrachtendes Schöpfungsgesetz) folgen zu können. Sie bewerten nicht und begreifen, dass es den Tod nicht wirklich gibt und sie haben deshalb auch keine Skrupel sein Eintreten zu fördern. Sie fördern beide Seiten der Polarität (auch ein Schöpfungsgesetz) und sie leisten gute Arbeit dabei, die Polarität in dieser Dualität weiter zu fördern. Jeder kann heute wählen wie er denken, fühlen und handeln möchte. Jeder Mensch kann frei wählen welche Ideen und Glaubensüberzeugungen er annehmen möchte und aus welchen Emotionen und Motivationen heraus er handelt. Es ist sogar möglich, den größten Unfug zu wählen und gegen die Schöpfungsordnung zu handeln.
Die Polaritäten verstärken sich gerade noch und das wiederum hat mit einer bestimmten Zeitqualität und einem bestimmten Rhythmus oder Zyklus (wieder ein Schöpfungsgesetz) zu tun. Schon bald wird sich zeigen, wohin das führen wird.


Der selbst erklärte "Weltenlehrer" offenbart hier seine pädagogischen Fähigkeiten indem er den Leser nun mit den Titeln von vier bzw. drei Schöpfungsgesetzen bewirft aber keines davon erklärt, sondern damit nur wunderlich apodiktische und natürlich nicht belegte oder auch nur glaubhaft gemachte Behauptungen über menschliche Gesellschaften aufstellt. Man kann nur über Aussagen staunen wie diese: "[Die gegenwärtigen Macher] bewerten nicht und begreifen, dass es den Tod nicht wirklich gibt und sie haben deshalb auch keine Skrupel sein Eintreten zu fördern."
Zu einem wird da also behauptet, dass es den Tod nicht gäbe (?) und zum anderen sollen die "gegenwärtigen Macher" keine Skrupel haben, das "Eintreten" des Tods "zu fördern." Was im eklatanten Widerspruch zu allen mir bekannten Rechten, Konventionen und Gesetzen steht, die doch auch von den "gegenwärtigen Machern" aufgestellt wurden.

Die Verfassung des Königreiches Deutschland ist ein Ausdruck dafür, was erforderlich ist, um das in vielen Prophezeiungen erwähnte sogenannte "Goldene Zeitalter" physische Realität werden zu lassen. In diesem hat der Mensch gelernt das viele Leid und den Existenzkampf hinter sich zu lassen und auf eine für ihn viel angenehmere Weise zu lernen. Die Verfassung des Königreiches Deutschland ist eine Grundlage für diese Zukunft, denn der Staat Königreich Deutschland ist gemäß seiner Verfassung der Garant der Schöpfungsordnung. Was ist nun genau darunter zu verstehen? Die Schöpfung wird vom Schöpfer durch ewige allgemein gültige Gesetze, die Schöpfungsgesetze, erhalten. Damit sind nicht die Schwerkraft, die Gesetze der Thermodynamik, die Energieerhaltungssätze oder andere rein physikalisch erscheinende "Gesetze" gemeint. Wir meinen damit unwandelbare Gesetzmäßigkeiten, die auf alles in diesem Kosmos anwendbar sind und die für alle gültig sind, für das Atom, die Pflanze, das Tier, den Menschen, andere Wesen, den Erzengel und so weiter.

Die Verfassung des sogenannten "Königreiches Deutschland" ist größtenteils eine Kopie des Grundgesetzes. Es wurden nur im Widerspruch zu den Kernelementen des Grundgesetzes zentrale demokratische Rechte beschnitten und ein weitgehend totalitärer Herrscher auf Lebenszeit über erheblich geschwächten Regierungsinstanzen installiert.
Die geschichtliche Erfahrung der Menschheit lehrt, dass Diktaturen nie in ein "Goldenes Zeitalter" führen und eine Erklärung wie sich so etwas aus einer "Schöpfungsordnung" ableiten lässt, ist hier auch nicht zu erkennen.

Solange der Mensch diese unwandelbaren Gesetze nicht kennt, sie versteht und sie auf sein Leben anwendet, solange wird er im Dunkeln tappen, individuelles und kollektives Leid gigantischen Ausmaßes erschaffen müssen und individuell und kollektiv nicht zur Ruhe kommen. Zu dauerhafter innerer Ruhe kommt der Mensch, wenn er diese unwandelbaren Gesetze verstanden hat, sie achtet und konsequent danach lebt. Er ist dann in seiner Mitte und in innerer Ruhe, schaut mit Freude und Abstand auf die umgebenden Ereignisse und ist über jede Wandlung in seinem Leben erfreut, begreift sie als Wachstumschance und begibt sich mit Lust und freudiger Erregung, mit Gespanntheit und in vertrauensvoller Erwartung in ein neues Abenteuer von dem er weiß, der Schöpfer hat dies aufgrund der Reife des Menschen und aufgrund SEINES Wunsches mithilfe seiner ewigen Gesetze in das individuelle Leben gebracht, allein zum Zwecke des Wachstums. Alles im Leben hat einen Wert, hat ein Ziel und einen Zweck und ordnet sich diesem unter.

Da fragt man sich bloß wie die Menschheit abertausende von Jahren ohne die genialen Schöpfungsgesetze eines Fitzek hat überstehen können. Aber hurra, na endlich! Schwurbel incoming:

Wobei Wir beim ersten unwandelbaren Schöpfungsgesetz sind, dem Gesetz der Entwicklung.

Alles im Kosmos (griechisch: Ordnung) unterliegt diesem Gesetz. Das Leben hat den Zweck der Entwicklung. Der schon entwickelte innere Kern lechzt danach, sich auf jeder Ebene zu vervollkommnen. Das Ziel ist es, dem Schöpfer gleich, sich seiner eigenen Schöpfung (die eigenen Lebensumstände) voll bewusst zu werden und dafür vollumfänglich Verantwortung zu übernehmen. Das könnt ihr schon in der Bibel nachlesen. "Gott erschuf den Menschen nach seinem Ebenbilde".
Mensch zu sein bedeutet also, voll bewusster und selbstverantwortlicher Schöpfer der eigenen Realität zu sein, sich als Teil eines größeren Ganzen zu begreifen und das Beste zu tun, diesem Ganzen entsprechend der Schöpfungsordnung zu dienen. Fragt euch einmal, ob Körperzellen alle Egoisten sein könnten, ohne die Integrität des Körpers zu gefährden. Sie dienen alle dem Ganzen. Sie dienen der Erhaltung des "Gefäßes", das ihr in dieser Ebene des Seins nutzt, um euch schöpferisch in Seinem Rahmen auszudrücken.


Finde den Unterschied zwischen "Gott erschuf den Menschen nach seinem Ebenbilde." und "Das Ziel ist es, dem Schöpfer gleich zu werden." und Fitzeks fundamentaler Fehler sowie seine Maßlosigkeit wird offenbar. Es ist schon absurd, dass Fitzek sein Ziel, Gott gleich zu sein, mit einem Bibelspruch zu begründen versucht. Denn so eine Vorstellung ist jedem Christen eine Lästerung Gottes und wird in der Bibel, beginnend mit den ersten beiden der zehn Gebote, immer wieder vehement verdammt. Wie kann man nur derart fatal irren?
Aber halten wir dennoch fest, dass Fitzek erstes Schöpfungsgesetz also besagt, dass alles Leben im Kosmos das Ziel haben soll, sich zu entwickeln und dem Schöpfer gleich zu werden, in vollem Bewusstsein und bei voller Verantwortung.

Es geht im Leben also nicht um die Anhäufung materieller Güter. Diese sind, wenn man sie erworben hat, dem Zweck zuzuführen und das heißt, sie dort einzusetzen, wo sie am optimalsten der Entwicklung dienen, der eigenen Entwicklung und dann, wenn genug davon da ist, der kollektiven Entwicklung. Geld hat keinen Selbstzweck. Sollte man es als Selbstzweck ansehen, wird es einen Menschen nicht wirklich glücklich machen können, da er das eigentliche Ziel aus den Augen verliert und sich dazu verführen lässt, dieses Gesetz zu vergessen oder es zu ignorieren. So wird er entweder alles verlieren müssen oder leidvoll erfahren, dass er innerlich immer noch einsam, verbittert oder leer ist oder, dass all das Geld oder die Berühmtheit nicht dabei hilft dauerhaft gesund und glücklich zu sein.
Nutzt der Mensch die erworbene aufgespeicherte Energie (Geld) als Gestaltungswerkzeug für den Einsatz seiner eigenen Weiterentwicklung und wenn er als Seele schon weiter in seiner Entwicklung ist, für die Entwicklung einer Gruppe von Menschen, einer Region, einem Land oder gar der Welt, dann wird er sich ganz anders dabei fühlen, dann wird er auch die emotionalen Freuden des Erschaffens sinnhafter Eigenschöpfungen intensiv empfinden. Je mehr seine dienende Haltung gewachsen ist, desto freudiger und losgelöster wird der Mensch sich fühlen. Habt ihr euch schon einmal gefragt, warum reiche Menschen oft auch nicht glücklicher als andere Menschen sind, obwohl sie ja scheinbar alles (materielle) haben? Oft sind sie sogar weniger freudvoll als einfache Menschen mit einem schlichten aber erfüllten Leben. Warum ist das so? Sie haben das eigentliche Ziel aus den Augen verloren und den Sinn des Lebens vergessen. Sie führen ihre, ihnen von Gott gegebenen Ressourcen nicht den dafür bestimmten Zwecken zu. Täten sie das, würden sie echtes Glück fühlen und viel Liebe in ihrem Leben haben.


Ich fasse zusammen: Geld macht nicht glücklich. (Aber diese Weisheit habe ich irgendwo anders auch schon einmal gehört.)

Das heißt nun aber nicht, sich selbst arm zu machen und allem Materiellen zu entsagen, wie es einige Menschen tun. Was könnte man als armer Mensch in dieser materiellen Welt noch wirklich Großartiges bewegen?
Es heißt vielmehr, das für sich Erforderliche zu behalten und Überschüssiges zum Wohle des Gemeinwesens einzusetzen.
Ohne Anschluss an den eigenen inneren Wesenskern entsteht oft nicht die Bewusstheit dieser Tatsache und so wird dauerhaftes Glück nicht möglich. Der konkrete Verstand kann nicht der Schöpfer dauerhaften Glücks sein, es sei denn, er wird in den Dienst gestellt, dem Zweck des Daseins zu folgen und dem Ziel zu dienen.


Arm zu sein ist also auch nicht geil. Also setze deine Ressourcen und dich selbst für andere ein. Setze dir höhere Ziele! Womit wir bei dem wohl größten Allgemeinplatz aller Religionen und nahezu aller Wertesysteme angelangt wären: Tue gutes, auf das dir gut getan wird. Es soll sogar Glückskekse mit solchen Sprüchen geben.

Schauen wir uns einmal die Motivation des Handelns der einzelnen verschiedenen Entwicklungsstufen des Menschen etwas genauer an. "Was treibt einen Menschen an?“ ist die entscheidende Frage. Diese tatsächliche Handlungsweise in dieser Frage entscheidet über sein persönlich erfahrenes Glück. Betrachten wollen wir es hier aus der Sicht des physischen Menschen, der Zeit nacheinander erfährt.

Für Uns ist der Mensch als Monade ein dreieiniger Teil Gottes, der dreieinige Seelen innehat (jeweils bestehend aus Kausalkörper, buddhischem Körper und atmischem Körper und diese möchten sich hier in verschiedenen dreieinigen Verkörperungen als Persönlichkeit (persona-Maske bestehend aus physischem Körper als handelnder Körper auf der physischen Ebene, astralem Körper als Träger der Gefühle und mentalem Körper als Träger der Gedanken) entwickeln. Bewusstsein erschafft Form und die Art der erwählten Gedanken des Individuums werden zu seinem Gefühlsleben und zur persönlichen Realität. Bevor wir Physisches erschaffen, denken und fühlen wir.


Nun haut uns Fitzek ohne genauere Erklärung sein Verständnis von der feinstofflichen Esoterik um die Ohren aber eigentlich sagt er damit nichts.

Schauen wir uns die Entwicklung der Seele im Fleisch etwas genauer an. Das alles und noch viel mehr zu wissen ist unerlässlich für den Schöpfer eines Staates, da der Staat als Werkzeug die Rahmenbedingungen für alle auf diesem Territorium lebenden physischen Wesen setzt.
Zu Beginn der Entwicklung einer in einer Persönlichkeit verkörperten Seele, deren göttlicher Kern geschaffen aus meiner Urform ist, welche direkt aus dem Vater kommt, sind es erst einmal die einfachen Dinge des Lebens, die das Zentrum der Erfahrung bilden. Es geht ums ÜBERleben. Essen und trinken, ein Dach über dem Kopf, Fortpflanzung. Diese Menschen sind oft einfach gestrickte Menschen schlichten Intellektes, gelegentlich auch sehr naturverbunden und nicht gewillt sich höheren Aufgaben zu stellen. Sie führen wichtige einfache Arbeiten aus und ohne sie würde die Menschheit kein so schönes Umfeld haben, weniger Nahrungsmittel oder gar im selbst geschaffenen Unrat leben. Diese sehr wertvollen schlichten Menschen leisten all die Arbeiten, die die mit viel mehr Intellekt beschenkten nicht so dauerhaft leisten könnten oder wollten. Sie erhalten Unsere Dankbarkeit.


Typisch, dass die Seele samt deren göttlichem Kern "direkt aus dem Vater kommt"; Frauen sind bei Fitzek irgendwie immer nur für die Drecksarbeit zuständig oder als Dekoration vorgesehen.

Und ansonsten scheint er hier auch allgemein ein niederes Fussvolk zu beschreiben, das zwar wertvollerweise viele grundsätzlich wichtige Arbeiten bewältigt aber sonst wohl nicht weiter groß zu bedenken ist. "Sie erhalten Unsere Dankbarkeit." Reicht.

Hat die in der Persönlichkeit innewohnende Seele gelernt diese körperlichen Bedürfnisse auf der materiellen Ebene des körperlichen zu meistern, stellt sie sich den nächst höheren Aufgaben. Nun beginnt das Erlernen des Schöpfertums erst richtig. Nun wird begonnen zu erfahren was es heißt, dass Gedanke Realität erschafft. In der Polarität wird über Versuch und Irrtum zahllose Male versucht, Kontrolle im Leben zu erreichen. Motivation ist erst einmal die beim Aufwachsen schon vielfach geschulte Angst. Angst der dreieinigen Persönlichkeit motiviert die hier ins Fleisch inkarnierte dreieinige Seele sehr intensiv sich zu bewegen. Da gibt es die Angst vor Armut und Knappheit, vor Kälte, vor Einsamkeit und Alleinsein, (da dies weniger Überlebenschance bedeutet), vor Liebesentzug und Zurückweisung, vor fehlender Anerkennung und Kontrolle. All diese Dinge und viele mehr bedeuten in dieser Entwicklungsstufe, oft auch noch unbewusst, den scheinbaren Verlust von Sicherheit. Sie treiben die hier auf dieser Ebene noch unbewusste Seele voran dem Gesetz der Entwicklung zu folgen. Wird sie in diesem noch mangelhaften Entwicklungszustand im Schlaraffenland (in einem reichen Elternhaus noch wenig spirituell entwickelter Eltern) geboren, wäre die Motivation dem Ziel zu folgen noch nicht bewusst da und der Zweck der Inkarnation könnte wohl nicht effizient verfolgt werden. Das geschieht auch gelegentlich. Ihr kennt das vielleicht. Kinder, die alles "in den Hintern gesteckt" bekommen und infolge dessen im Leben keine Herausforderungen kannten, kein echtes Durchsetzungsvermögen erlernen konnten und so oft selbst im Leben scheitern. Die Wiederholung dieser Lektion ist dann unumgänglich.

Warum muss man aus so langen Abhandlungen immer erst Fitzeks einzig relevante Aussage destillieren; in diesem Fall: "Angst ... motiviert die ... Seele sich sehr intensiv zu bewegen." Um letztlich zu erkennen, dass er damit nur sagen wollte, dass Angst für viele eine Triebfeder ist.

Der Schöpfer allen Seins und die Seele sind immer um Effizienz bemüht und "vergeuden" keine "Zeit" bei ihren Entwicklungsbemühungen. Die Seele kann so Stärke und Durchhaltevermögen von der inkarnierten Persönlichkeit erhalten, macht die ersten Erfahrungen mit dem Vergleich der inneren und der äußeren Wirklichkeit und die Persönlichkeit gewinnt hier an Bewusstheit.

Der Schöpfer dieses Texts war definitiv nicht um Effizienz (oder Verständlichkeit) bemüht und vergeudet Unmengen an Zeit bei seinen Bemühungen und denen seiner Leser.

Eine Seele, die diese einfachen Aufgaben und Ängste gemeistert hat, wendet sich Schritt für Schritt neuen Ufern zu. Sie sucht nach Herausforderungen mit dem Ziel, ihre Bewusstheit in der physischen Realität zu steigern, in immer größerem Maße tätig werden zu können und einen größeren Beitrag am Vorwärtskommen des Umfeldes zu leisten. So kann die Bewusstheit und damit die Fähigkeit zu Erschaffen erweitert werden. In dieser Entwicklungsphase der Seele begibt sie sich in ein geplantes Leben als Manager, Geschäftsmann/-frau, als Leiter einer Gemeinschaft, als Priester, als bekannter Künstler, als Politiker, Erfinder oder ähnliches. Der Wunsch dahinter ist, Andere oder die Welt zu bewegen und nicht nur sich selbst. Sie ist in der Lage mehr Verantwortung zu übernehmen, erweitert den Wirkkreis und fühlt immer noch, dass dies noch nicht alles ist. Glück ist keine Selbstverständlichkeit und kein Geld der Welt beseitigt den inneren Drang mehr im Außen zu schaffen, da die Bewusstheit oft noch nicht ausreicht, den tatsächlichen Sinn des Lebens zu begreifen und das Ego in den Dienst der Seele und an eine höhere Sache zu stellen.
Aber das ist in der Stufe der Entwicklung auch in Ordnung so. Entsprechend dem Gesetz der Entwicklung und dem Bemühen der Seele um Effizienz, ist der Antrieb stark einen immer größeren, wenn auch oft noch unbewussten Beitrag zur Weiterentwicklung der Seele und der Menschheit zu leisten. Motivation können schon Einsicht, aber auch materielle Gier, Neugier, Gier nach Anerkennung, Gier nach Wertschätzung, Gier nach Sicherheit oder nach Macht und so weiter sein. Es sind die angenommenen und weiterentwickelten Angstprogramme einer schon mäßig entwickelten Seele, die, bemüht um Absicherung, Wertschätzung und Liebe, hochmotiviert bis zum Umfallen arbeitend, sich oft noch im Außen verschleißt und dabei einen schon sehr großen Beitrag leistet, um das Gemeinwesen und die Entwicklung der Menschheit voranzubringen. Diese Seelen haben mit Hilfe ihrer Persönlichkeitsableger jedoch noch viel zu lernen und das müssen sie, wenn sie hier wirklich richtig glücklich werden wollen. Aber nun sind sie schon mit guten konkreten Verstandeskräften ausgestattet, haben eiserne Disziplin gelernt, sind belastbar und haben den Grundstein gelegt um zu dienen.


Hier beschreibt Fitzek also nun wie er sich die Entwicklung eines Menschen vorstellt, der für höhere Aufgaben auserkoren ist. Er nennt Verlockungen und Verirrungen, die sich einem stellen können. Er beschreibt die Schwierigkeiten einen für sich selbst sowie für die Gesellschaft richtigen und guten Weg zu finden. (Und jetzt helfe ich ihm noch, seinen Stuss in prägnanten Worten wirklich allgemeinverständlich zu formulieren.)

Komischerweise bemerkt Fitzek aber nicht, dass er bereits hier dem von ihm postulierten "Gesetz der Entwicklung" zu widersprechen beginnt! Was ist denn bitte mit den oben abgehandelten (mit "Dankbarkeit" abgehakten) Menschen, die "oft einfach gestrickte Menschen schlichten Intellektes" sind und nicht gewillt seien "sich höheren Aufgaben zu stellen"? Die wollen also nicht dem Schöpfer gleich werden? Für die gilt das "Gesetz der Entwicklung" also nicht? Das angeblich unwandelbare erste Schöpfungsgesetz erleidet also schon an dieser Stelle spontanes Existenzversagen. Erbärmlich!

Auf dieser Stufe der Entwicklung beginnt die dreieinige Persönlichkeit, als Ableger der dreieinigen Seele (die Dreieinigkeit ist wieder ein Teil eines Schöpfungsgesetzes), zu begreifen, dass all das egoistische Streben nicht zu dauerhaftem Glück führt. Sie macht nun da weiter, wo sie aufgehört hat und sucht sich das passende Umfeld, um sich auch in der zeitlich "folgenden" Inkarnation wieder ein erweitertes Schöpfertum anzueignen und zu größerer Bewusstheit zu finden. Da finden wir nun sozial denkende, erfolgreiche Unternehmer, die Suppenküchen fördern, große Künstler die sich für karitative Hilfsprogramme oder den Aufbau von Schulen unseres "modernen" Systems in der dritten Welt engagieren oder die ihre Mittel den Stiftungen der Pharmariesen geben, die in der (angeblichen) Krebs- und Aidsforschung arbeiten. Wir finden unter ihnen auch spirituelle Lehrer und Sektengurus, indische Sadhus und andere Mönche, Aussteiger und im verborgen arbeitende Einsiedler. Wir erkennen in ihnen die Suchenden und diejenigen die dienen wollen, aber meist noch nicht die Stufe erreicht haben, sich als vollbewusste Schöpfer ihrer eigenen Realität zu begreifen und sich als angstfreie Diener an Gott wahrzunehmen. Die Bewusstheit reicht noch nicht dafür, sich im Fleisch als Seele hier auf dieser Ebene zu begreifen, sich als Arm Gottes wahrzunehmen, allein dem Zwecke dienlich zu sein, der Entwicklung der Menschheit zu dienen und die eigene Bewusstheit weiter auszudehnen, wiederum um dem Ziel, selbst vollbewusster Schöpfer im Dienste an Allem zu sein, näherzukommen.

Es ist schon schwer erträglich wie ein rechtskräftig verurteilter Koch, der Hunderten von Menschen viel Geld abgenommen hat, das sie nie wieder gesehen haben, hier abqualifizierende Werturteile über Menschen fällt, die weitaus mehr geschaffen und geleistet haben als er. Und sogar jeder schlichte Arbeiter, der im KRD als "braves Schlafschaf" verlacht werden würde, überbietet an Lebensleistung für seine Familie und unser Gemeinwesen das Negativsaldo eines Fitzek bei weiten.

Eines haben diese Bemühungen gemeinsam. Es sind die Versuche gut zu sein, Verantwortung für die Welt zu übernehmen und selbst dadurch dauerhaft glücklich zu werden. Was diese Persönlichkeiten noch nicht haben, ist wahre Unterscheidungsfähigkeit und eine konsequent dienende Haltung. Ihre Bewusstheit hier auf dieser Ebene ist noch nicht so groß, sich direkt an die hohen Anteile des inneren Selbst und Gottes anzuschließen und direkt das erforderliche Wissen zu erhalten, welches nötig ist, um sich im Alltag konsequent auf den Schöpfer auszurichten, die Schöpfungsgesetze zu leben und alles zu unterlassen, was dem entgegensteht. Hätten sie diese Unterscheidungsfähigkeit, würden sie die Ursache der Suppenküchen beseitigen helfen, würden sie nachhaltige Entwicklungshilfe leisten, würden Forschung fernab der Systeme fördern und ihre Mittel dafür einsetzen neue, unabhängige und freie Systeme aufzubauen die allen Menschen und der Erhaltung der Lebensgrundlage dienen. Oder aber, sie würden sich einen ehrlichen und charismatischen Führer suchen, der das für sie in ihrem Auftrag tut, was sie selbst noch nicht zur Förderung des Gemeinwohls leisten können.

Fitzek ignoriert und verspottet abermals die Wirklichkeit in der viele daran arbeiten "die Ursache der Suppenküchen" zu beseitigen; ganz im Gegensatz zu ihm, der nichts dafür leistet. Außerdem ist nicht zu erkennen, was die fortgesetzten Lästereien über Missstände und andere Personen mit seinem "Schöpfungsgesetz der Entwicklung" zu tun haben.

Hat sich die "kleine Blase" der dreieinigen Persönlichkeit, die Teil der "größeren Blase" der dreieinigen Seele ist, nun vollständig als "größere Blase" Seele erkannt, lebt sie hier in Angstfreiheit als bewusster Schöpfer in den Grenzen, die ihre dreieinige Ursprungsmonade (oft als "Geist" bezeichnet) als "große Blase" in des Schöpfers Reich setzt. Die Persönlichkeit im Fleisch hat nun egoistische Eigeninteressen aufgegeben, begreift sich als Erweiterung ihrer Seele und ist als Diener des Schöpfers ausgestattet mit Unterscheidungsfähigkeit und Weisheit, mit Macht und umfangreichen Aufgaben.

Oh... Das war also nun plötzlich der 'riesengroße Quantensprung' zur entscheidenden "Entwicklungsstufe": Wenn sich die kleine Blase, die Teil der großen Blase ist, vollständig als große Blase erkennt, lebt sie ohne Angst als bewusster Schöpfer in den Grenzen des Reich. Die Persönlichkeit hat Eigeninteressen aufgegeben, begreift sich als Erweiterung der Seele und erhält als Diener des Schöpfers Unterscheidungsfähigkeit, Weisheit, Macht und Aufgaben.

Das ist feinstoffliches Kauderwelsch, dass wohl kaum ernsthaft zu erklären oder nachzuvollziehen ist. Es ist wie bei all den Propheten, die wirre Inhalte predigen: Der Versuch so ein Geschwurbel mit Ockhams Messer zu rasieren, macht Hackepeter aus den Theorien! Was bleibt, ist unqualifizierbares Gewäsch.

Erst in dieser Entwicklungsstufe kann die Seele mit großen Aufgaben umgehen, wird von Macht nicht korrumpiert, richtet sich konsequent auf den Willen des Schöpfers aus, unterlässt es egoistische Ziele zu verfolgen, dient konsequent, immer ihr Bestes gebend, der Fortentwicklung der Menschheit und dem Schöpfer allen Seins, egal was immer das bedeutet und das kann sehr vielseitig sein.

Wie schon vorher mehrfach bemüht Fitzek hier wieder einen nie näher erklärten oder beschriebenen Schöpfer, der über allem zu stehen scheint. Ob das nun der Gott oder ein Gott oder etwas ganz anderes sein soll, ist nicht zu quantifizieren.
Welche Seele aber auf einer so hohen Entwicklungsstufe steht, dass sie mit den wirklich großen Aufgaben umgehen soll, ist hingegen mehr als eindeutig: Fitzek selbst. Der Weltenlehrer. Der Schöpfer. Wer auch sonst?

Der Schöpfer eines Staates, der sich diesem Entwicklungsstreben der sich im Fleisch inkarnierenden Seele bewusst ist, wird Strukturen schaffen, um im Menschen beständige Entwicklung zu fördern. Dabei darf er aber kein Schlaraffenland (übertriebenes Sozialsystem) ohne Anreize zur Selbst-Entwicklung errichten, welches dann nur zu Dekadenz und dem sicheren Untergang der Kultur führen würde. Es ist nötig der Persönlichkeit Herausforderungen des Wachstums zu ermöglichen, ihre Entwicklung zu fördern und die Gesellschaft so aufzubauen, dass dem Gesetz der Entwicklung konsequent Rechnung getragen wird. Eine anders aufgebaute Gesellschaft ist dem Untergang geweiht, da es dem Schöpfungsgesetz der Entwicklung nicht entspricht und das Ziel der menschlichen Entwicklung in der gemäß dem Gesetz von Rhythmus und Zyklus geforderten Zeit nicht gefolgt werden kann oder es gar aus den Augen verloren wird. Krieg und Auflösung des Bestehenden ist die Folge. Würde die vom Schöpfer "geforderte" Zeit (der mathematisch darstellbare angelegte Zyklus) eingehalten werden, müsste es zu derartigen Ereignissen nicht kommen und die Menschheit könnte sich ohne diese leidvollen Erfahrungen friedlich zu ihrem kollektiven Plan transformieren. Die illuminierten Macher der Gesellschaft haben dies jedoch noch nicht erkannt. Sie glauben, dass es die "dumme Masse" nicht wert sei tatsächlich gefördert zu werden. Sie glauben, dass Brot, Spiele und ein Internetzugang eine dauerhafte Möglichkeit der Kontrolle und auch ein ausreichendes Bildungsangebot wären. Und das ist aus ihrem Blickwinkel auch verständlich. Geben sie den gezielt verdummten "Schafen" damit doch alle Angebote, um sich selbst zu fördern. Eine kostenfreie Wohnung, leistungsloses Einkommen, ein Internetanschluss und somit alle Möglichkeiten sich zu bilden und auch genügend Zeit dazu. Was will man aus deren Sicht mehr tun, um auch die schlichtesten Individuen zu fördern? Wir verstehen ihre Haltung sehr gut. Man hält eine informierte Masse von Egoisten nicht für regierbar. Und das ist nicht falsch zu glauben.
Die Menschheit ist an einem gewissen Punkt der Entwicklung angekommen. Ein neuer Zyklus wird bald sichtbar werden. Die Sonne erhellt schon den Horizont für das Goldene Zeitalter. Die Menschen entscheiden durch ihre Tätigkeiten als Individuen, auf welche Weise sich die kollektive Menschheit weiterentwickelt. Das kann friedlich, mit Freude und freiwillig oder durch Krieg, Leid und Zwang geschehen. Entwickeln wird sie sich, denn ein Ausweichen ist nicht möglich.


Es ist nicht nachzuvollziehen warum im "Schöpfungsgesetz der Entwicklung" über den "Schöpfer eines Staates" räsoniert werden muss. Das ist nun sicher nicht das vordringlichste Problem der meisten Menschen, die Fitzek von seiner Schöpfungsordnung überzeugen will. Aber natürlich ist das Fitzeks ureigenstes Problem.
Ein Schlaraffenland will er nicht aufbauen (schließlich kennt er Faulpelze zur Genüge). "Brot, Spiele und ein Internetzugang" sind angeblich der heimtückische Plan des Systems (was ziemlich erstaunt, wo dessen Ziel zuvor laut Fitzek doch immer die Versklavung und Ausbeutung der Menschheit war). Und auch sonst kann Fitzek wieder atemberaubend lange vortragen, was er alles in seinem Staat nicht aufbauen möchte und dabei ständig weglassen, was in dem Staat eigentlich aufgebaut werden soll. Aber dann wird er unvermittelt doch ganz konkret:

Aus dieser Erkenntnis des Gesetzes der Entwicklung folgt die Schaffung der drei Stände im Königreich Deutschland. Denn für den verschiedenen Entwicklungsstand einer Seele in den drei Körpern der Persönlichkeit braucht es einen entsprechenden rechtlichen Rahmen zur Weiterentwicklung der Individualität und die entsprechenden Aufgaben und Möglichkeiten dazu.

Artikel 58 Absatz 1:
"Im Königreich Deutschland werden 3 Stände unterschieden. Jeder hat das Recht, seinen Stand entsprechend der Gesetze zu ändern."


Super Fortschritt! Im Königreich gibt es drei Stände. "Aus dieser Erkenntnis ... folgt die Schaffung der drei Stände" schreibt Fitzek. Was aber war die Erkenntnis? Weil "kein Schlaraffenland" also "drei Stände"? Weil die Sonne sich erhellt "drei Stände"? Weil "Entwickeln wird sie sich" also "drei Stände"? Der Weltenlehrer auf der höchsten Entwicklungsstufe schreibt auf der höchsten Ebene der Erkenntnis wieder solch einen inkohärenten Dummfug.
Einen Grund warum es Stände gibt oder warum es dringend drei sein müssen, nennt er nicht. Ich fasse die Logik dieser Argumentation mal dementsprechend zusammen: "Im Königreich Deutschland gibt es drei Stände. Weil Erkenntnis. Und Schöpfungsgesetz!"

Wir haben nun schon etwas mehr über das Gesetz der Entwicklung beschrieben. Wir beschrieben die Entwicklungsstufen der sich im Fleisch inkarnierenden individuellen Seele, die hier in der materiellen Welt mit Hilfe der verschiedenen dreieinigen Persönlichkeiten (physischer, astraler und mentaler Bewusstseinsträger in einer Einheit) Erfahrungen für sich selbst und ihr erweitertes Wirken innerhalb eines Zyklus sammelt. Wir beschrieben, wie die Seele mit Hilfe der Persönlichkeiten wachsen kann, denn auch sie ist nicht "fertig" und unterliegt genauso dem Gesetz der Entwicklung.
Wir wollen nun das Gesetz der Entwicklung erneut beschreiben, jedoch in Bezug auf das Strebender Seele nach Vermehrung ihrer Selbst und in Bezug auf die kollektive Menschheit. Dabei wird ein weiteres schon erwähntes Schöpfungsgesetz einfließen, das Gesetz von Rhythmus und Zyklus, denn alle diese Gesetze arbeiten immer in ihrer Gesamtheit. Alles Sein und alle Naturgesetze sind Auswirkungen dieser absoluten unwandelbaren Gesetze und so wie alles Sein dem Gesetz der Entwicklung unterliegt, so ist ebenso alles dem Gesetz von Rhythmus und Zyklus unterworfen. Ihr kennt Zyklen wie Tag und Nacht, Monate, Jahreszeiten, Jahre, das Durchlaufen der Tierkreiszeichen alle 12 Jahre, der Inkarnationszyklus und viele mehr. Das alles sind Zyklen, derer sich der Mensch als Persönlichkeit durch Beobachtung bewusst werden kann. Wir betrachten sie hier etwas näher. Es gibt aber auch Zyklen, derer sich die meisten Menschen als Persönlichkeit nicht bewusst sind.


Hier scheint Fitzek kurz mal selbst zu bemerken, dass er sich bei seiner Erklärung des Schöpfungsgesetzes nach sonst wohin vergalloppiert hat und da macht er schnell die Biege das "Gesetz der Entwicklung erneut" zu "beschreiben".
Und nach der Logik sowie der Vernunft scheint sich dann auch die Grammatik zu verabschieden. Aber wenn Fitzek sich in die Gefilde der Naturwissenschaften wagt, wird es erfahrungsgemäß ganz besonders absurd.

Die kleinste Schwingung der Bausteine der dreieinigen Materie (Proton, Elektron, Neutron), der sogenannte Atomspin, der sich in seinem Wert von 0,52732 ausdrückt, ist in seinem Zyklus zu kurz um den meisten Menschen gegenwärtig zu sein. Dabei ist es der kleinste gemeinsame Zyklus der physischen Materie in dieser Schwingung 666, der es erlaubt, die Materie als kohärent und fest erscheinend zu erfahren und dabei in jeder dieser Schwingung die verschiedenen Wahrscheinlichkeiten des Kosmos neu aufzurufen, das Sein zu ändern und alles in einem Augenblick zu verändern, was man sich vorstellen kann. Wer sich dieser Tatsachen bewusst ist und die Kontrolle darüber hat, kann erschaffen, was immer gewünscht ist, wenn es als Wahrscheinlichkeitsangebot von ALLES-WAS-IST angeboten wird und schon existiert. Das beinhaltet viele "Wunder", die nur "erleuchteten Meistern" oder Magiern zugeschrieben werden, wie etwa das Meer beruhigen und das Wetter beeinflussen, Totes wieder zum Leben zu erwecken, Spontanheilungen zu bewirken und so weiter.

Plichta hilf! Denn bei dem selbsternannten Universalgenie Peter Plichta hat Fitzek seine mathematischen Weisheiten abgekupfert. Plichta hat eine Formel zur Erzeugung von Primzahlen entwickelt, die aber dummerweise bei Zahlen versagt, die mehr als zwei Stellen haben; was ihn nicht davon abgehalten hat, ein Buch über diese Entdeckung zu schreiben, das von der Fachwelt seit Jahren konsequent totgeschwiegen wird, weil es so derart bahnbrechend ist.

Der Spin ist keine Schwingung, sondern ein Drehimpuls. Der kleinste Spin ist der eines Bosons und beträgt 0. Materie ist nicht dreieinig (was immer das sein soll) und ihre kleinsten Bausteine sind Fermionen. Dem Elektron wäre noch das Neutrino und die sechs Quarks hinzuzufügen. Proton und Neutron sind zusammengesetzte Teilchen, die aus Quarks und Gluonen bestehen. Außerdem gibt es noch die jeweiligen Anti-Teilchen.
Den obskuren  Wert von 0,52732 habe ich übrigens trotz erschöpfender Suche außer bei Pflichta nirgendwo finden können. Über die Sinnhaftigkeit einer teilweise heraus gegriffenen dezimalen Zahlenkette lässt sich ohnehin länger streiten aber bei Fitzek ist sie anscheinend das Fundament des gesamten Kosmos.

Und so kann man anscheinend auch ohne jeden Nachweis an so wunderliche Dinge glauben wie die Wetterbeeinflussung von Magiern, die Wiedererweckung von Toten und was weiß ich nicht noch alles...

Auch der Rest der physisch materiellen Schöpfung der drei Aggregatzustände fest, flüssig und gasförmig unterliegt dem gleichen Rhythmus, denn das Gesetz der Entsprechung sagt aus: "Das was unten ist, ist gleich dem was oben ist und das was oben ist, ist gleich dem was unten ist um zu vollenden das Wunderwerk des EINEN". Auch dies ist also ein solches sogenanntes hermetisches Gesetz. Menschen beispielsweise sind in diesem Gefüge des Lebens genauso eingebunden wie die Erde, der Mond, die Sonne und die Galaxie.

Dummerweise hat die Physik aber noch weitere Aggregatzustände wie das Plasma gefunden, so dass Fitzeks These, dass alles irgendwie "dreieinig" wäre, wieder in sich zusammenbricht. Aber geht es noch dümmer? Klar:

Das Gefüge des Lebens lässt sich mit Mathematik beschreiben und dabei rechnen wir genauso im Dezimalsystem wie der Schöpfer allen Seins. Aus diesem Grunde haben wir als seine Ebenbilder auch 10 Finger.

Umgekehrt ist der Schuh! Nur weil wir Menschen zehn Finger haben, rechnen wir im Dezimalsystem. Aus der Sicht der Naturwissenschaft ist das nicht so vorteilhaft, weswegen in etlichen Bereichen auch andere Zahlensysteme verwendet werden.
Nur ein rein auf sich selbst zentrierter bornierter Ignorant wie Fitzek ist so dümmlich aus der Tatsache, dass er zehn Finger hat, abzuleiten, dass der große Schöpfer allen Seins auch zehn Finger haben muss und daher so rechnet wie wir es tun. Er schafft Gott nach seinem Bild.

(In "Macht der Gedanken" hat Fitzek übrigens auch noch eine prima Erklärung warum wir zehn Finger haben. Weil wir aus Wasser bestehen. Und Wasser besteht aus Wasserstoff und Sauerstoff. Wasserstoff ist das erste Element im Periodensystem und Sauerstoff ist das achte. Wasser ist H2O, also zwei Atome Wasserstoff und ein Atom Sauerstoff. Also zwei mal das Erste und einmal das Achte. Zwei mal eins und einmal acht. Ergibt zehn. Zehn! "Also genau so viel wie wir Finger haben. Ist das etwa ein Zufall?" ;D )

Ein paar Beispiele:
Der natürliche Regelrhythmus der Frau beträgt im Mittel 27,3 Tage,


Falsch! Der Durchschnitt liegt etwas über 28 Tage.

die Zeit von der Empfängnis bis zur natürlichen Geburt beträgt 273 Tage,

Falsch! Der Durchschnitt liegt bei 268 Tage.

die Zeit die der Mond einmal um die Erde braucht liegt bei 27,32 Tagen,

Einmal nahe dran. Der 'siderische Mondumlauf' beträgt 27,32166 Tage.

die Beschleunigung des Mondes um die Erde hat den Wert von 0,2732 cm/s2,

Falsch! 0,002725 m/s2 ist richtig.

der reziproke Wert des Mondumlaufes, also 1/27,32 = 0,0366 (365,24 ist der genaue Umlauf der Erde um die Sonne),

Interessant! Bei "Macht der Gedanken" behauptet Fitzek noch, dass der Umlauf der Erde um die Sonne 366 Tage betragen würde, was besser zu seiner Rechnung passt. Im KRD-Forum hatte ich dann darauf hingewiesen, dass der am nächsten liegende 'siderische Erdumlauf' 365,256366 Tage beträgt. Und nun schreibt er selbst 365,24.

der reziproke Wert von 1/0,0366 ist wieder der Wert von 27,32

Zu schön! Diese Null-Weisheit lebt also auch noch! Ist es nicht eine geniale Entdeckung, dass aus 1 / 27,32 = 0.0366 tatsächlich 1 / 0.0366 = 27,32 folgt? Der Kehrwert des Kehrwertes ist der Ausgangswert. Eine weitere epochale Entdeckung des großen Zahlenkünstlers und Schöpfungsgesetzschöpfers.

Das Größenverhältnis der stehenden Erde zum Mond = 1 zu 0,2732

Leider nein! 3476km / 12756,3km = 0,2724928075

Das Verhältnis des Flächeninhaltes eines Kreises und der überstehenden Ecken eines ihn gleich groß umschließendes Quadrates ist 1 zu 0,2732.

Aber nur knapp. (4 - Pi) / Pi = 0,2732395447

Beispiele dafür gibt es noch viele.

Nicht so viele aber sie sollten nicht vergessen werden! In "Macht der Gedanken" hat Fitzek außerdem noch folgendes behauptet:

"Der absolute Nullpunkt liegt bei -273,2 Celsius."

Falsch! -273,15 Celsius sind richtig.

"Die Temperatur der Hintergrundstrahlung beträgt 2,732 Grad."

Falsch! 2,725 (± 0,002) Kelvin sind richtig.

Aus diesem Grunde wurden viele bekannte Menschen wie Newton, Einstein, Planck, Pythagoras und Kepler durch ihre Beobachtungen der Natur zu Gott-gläubigen Menschen, wenn sie es nicht schon vorher waren. Sie erkannten durch die Betrachtung der Natur das unwandelbare Wirken des Schöpfers.

Da fasse ich doch einmal die Zahlen zusammen, die so viele Hochgelehrte angeblich vom "unwandelbaren Wirken des Schöpfers" überzeugt haben: 0,52732; 28 d ; 268 d; 27,32166 d; 0,002725 m/s2; 365,256366 d; 0,2724928075; 0,2732395447; -273,15 C°; 2,725 K. Wer würde darin nicht das göttliche Wirken erkennen?

Fitzek ist eine wissenschaftliche Niete, die im heiligen Ernst auch schon behauptet hat, dass die Lichtgeschwindigkeit in Wirklichkeit 300.000 km/s betragen würde; die Erdbeschleunigung würde 10 m/s2 betragen; die Gravitationskonstante wäre 0,666 (ist das nicht satanisch?) und die Dichte des Wasser "daher" genau 1,0 kg/l.

Aber selbst wenn Fitzeks Zahlen richtig wären bleibt die Frage, was dann daraus folgen würde und was es beweist. Es wäre eine Menge ähnlicher Zahlen an erstaunlich unterschiedlichen Stellen. Erstaunlich aber mehr nicht. Selbst wenn die richtigen Zahlen der Wissenschaft Fehler wären und die von Fitzek aus dem Hut gezauberten Zahlen stimmen, müsste mitnichten die Naturwissenschaft umgeschrieben werden. Ein paar physikalische Gesetze würden komplizierter werden und es würde hier und da vielleicht Widersprüche geben, die dann zu lösen wären.

Und wenn Plichta doch alle Primzahlen erzeugen könnte bekäme er den Nobelpreis und die Mathematiker würden sich freuen. Sonst würde sich nicht viel ändern. Der Beweis für irgendein Schöpfungsgesetz wäre das alles aber nicht!

Wir könnten hier noch viele weitere Beispiele für das Wirken von Zyklen und die hinter der materiellen Erscheinungsformen stehende Mathematik anführen. Es geht hier aber nur darum zu erkennen, dass der Kosmos eben kein Zufallsprodukt eines toten Universums ist, welches sich nach vorherrschender "wissenschaftlicher" Meinung von selbst aus dem Nichts erschaffen haben soll.

Dass Fitzek die vorherrschende wissenschaftliche Meinung falsch versteht, überrascht nicht sehr. Aber dass er hellerlicht davon überzeugt zu sein scheint, dass eine Handvoll bunter übereinstimmender Zahlen ausreichen würde, um die Fundamente der Physik und der Naturwissenschaften einzureissen, beweist nur wieder, dass er von richtiger Wissenschaft, auf gut Deutsch gesagt, nicht die Bohne versteht.
Vermutlich unterliegt er schlicht dem Trugschluss, dass Wissenschaftler ihre Erkenntnisse - so wie er - einfach aus ihren Fingern saugen und sonst nur noch darauf achten, dass ihre Behauptungen bei dem jeweiligen Publikum ankommen.

Die meisten der Wissenschaftler glauben diesen Unsinn jedoch selbst nicht. Aber: "Dessen Geld ich bekomme, dessen Lied singe ich" glaubt wohl die noch mäßig entwickelte Seele, sich selbst verkaufend, ohne Konsequenzen leben zu können. Es fehlt noch Urvertrauen und Angstfreiheit, Bewusstheit und Rückgrat, um für die eigene Wahrheit einzustehen.

Etliche Millionen von Wissenschaftler auf der gesamten Welt aus den unterschiedlichsten Kulturkreisen vertreten also nahezu alle einen "Unsinn", den sie selbst nicht glauben? Sie alle wagen es nicht "für die eigene Wahrheit einzustehen", obwohl ihnen doch für solch epochale Entdeckungen Nobelpreise und der ewig währende Ruhm in der Menschheitsgeschichte gewiss wären. Diese These macht keinerlei Sinn.

Das ist wieder nur eine widersinnige Verschwörungstheorie, die finstere Feinde beschwört, um von der Brüchigkeit der Fitzekschen Theorien abzulenken. Fitzek wollte in diesem Passus eigentlich das "Gesetz der Entwicklung" erneut beschreiben. Hat er das? Haben seine windigen Zahlenspielereien und das primitive Wissenschafts-Bashing irgendetwas mit dem Schöpfungsgesetz der Entwicklung zu tun? Mitnichten.

Wenn diese unwandelbaren Gesetze aber bekannt sind, wie kann sich der Mensch anmaßen, die Gesetze des Seins zu missachten und sein Ego übermäßig zu betonen? Wie kann er das Umfeld außer Acht lassen und nicht erst an das Große Ganze denken? Wie kann sein Ego vergessen, dass er sich einzufügen hat? Das kann nicht lange gutgehen und muss immer wieder aufgelöst oder gerade gerückt werden.

Fitzek sollte eher mal dringend darüber nachdenken, ob nicht gerade er "sein Ego übermäßig" betont. Wie glaubwürdig ist so ein hochherrschaftlicher Zampano, der in jedem Absatz seines Texts mehr Behauptungen aufstellt und weniger Beweise liefert als in fast jeder anderen Publikation seit der Erfindung des Buchdrucks.

Dieser, man kann es nicht anders nennen, langatmige Strutz war also Fitzeks umfassende 'Erklärung' von dem ersten Schöpfungsgesetz, dem "Gesetz der Entwicklung". Den gesamten Sums hätte man mit Leichtigkeit auf einen Absatz eindampfen können, denn die wesentliche Aussage war eigentlich nur, dass Leben sich entwickelt und sich entwickeln soll. Dass man zu einem Schöpfer werden will und soll, gilt zwar grundsätzlich für alle aber letztlich ist doch nur Fitzek dazu in der Lage, den anderen den Weg in das "Goldene Zeitalter" zu weisen. Wissenschaft ist Quatsch, Drei ist wichtig und 2732. Also weiter im Text.

The Holy Horror Schöpfungsgesetze - Fortsetzung folgt
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Re: Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze
« Antwort #13 am: 8. Mai 2019, 12:15:30 »
Geile Zahlenmystik!

Nimm irgendwelche Werte und Verhältnisse, runde sie und dann sage das ist "Physik durch wollen". Dabei ist die einzige göttliche Zahl 42! Steht schon in der Bibel 6 x 6 + 6.

#MussManWissen
 
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Offline Wildente

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Re: Fitzeks Holy Horror Schöpfungsgesetze
« Antwort #14 am: 8. Mai 2019, 12:51:04 »
Dabei ist doch alles überall drin.

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Tante Edith ist sich ziemlich sicher, dass sie den meisten Blödsinn (gerade den mathematisch-physikalischen) schon anderso gesehen hat. Das ist Peterchen mitnichten von seinem Schöpferpapa geflüstert worden, das hat er sich aus diversen Büchern und Foren zusammengeklaubt.
« Letzte Änderung: 8. Mai 2019, 13:01:37 von Wildente »
Wir Reichsbürger erklären hiermit einstimmig,
daß es uns nicht gibt, und zeichnen hochachtungsvoll:
Die vereinigten Reichsbürger der Erde. -
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