Autor Thema: Freistaat Preussen  (Gelesen 39544 mal)

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Re: Freistaat Preussen
« Antwort #420 am: 28. November 2018, 10:46:39 »
Da wollte wieder einmal einer vom "Freistaat Preussen" nicht vor Gericht erscheinen. Falls Johann Ach nicht mehr sitzt, könnte es der sein.

Ich verstehe das nicht. Auch Reichsbürger müssten doch kapieren können, das dieser Staat ihnen deutlich überlegen ist und erheblich mehr Mittel hat. Oder haben die noch nicht ausreichend in Haft gesessen?
Tuska über den Bezopften: Ich habe jetzt knapp eine Stunde durch. Er springt fröhlich vom RuStag zum Finanzsystem und faselt ohne Punkt und Komma über jede noch so abstruse Verschwörungstheorie.

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Re: Freistaat Preussen
« Antwort #421 am: 28. November 2018, 11:03:33 »
Ich verstehe das nicht. Auch Reichsbürger müssten doch kapieren können, das dieser Staat ihnen deutlich überlegen ist und erheblich mehr Mittel hat.

Hier unterliegst Du m.M.n. in dreierlei Hinsicht einem Irrtum!

1. Bedürfte es zu dieser Erkenntnis einer minimalen Denkleistung. RD wird man aber genau deshalb, weil man diese Denkleistung nicht erbringen kann.

2. Der liberale demokratische Rechtsstaat ist nicht darauf angewiesen, ständig Präsenz und Gewaltbereitschaft zu zeigen. Sondern nur, wenn es wirklich darauf ankommt. Es gibt aber Menschen, die nur für wirklich halten, was sie sehen. Bei denen haben Gewaltherrscher wie Putin oder Orban gute Chancen.

3. Schon die Nazis waren ernsthaft (!) der Meinung, das bessere und stärkere Wollen des arischen Menschen könne die - eigentlich zahlenmäßig überlegenen - Waffen des Gegners aufwiegen und sogar besiegen. Das ist ein Anteil von Irrationalität am Nationalsozialismus, der oft übersehen wird. Man merkt das an deren Diskussionen in der Blase wie z.B.: "Du hast das gut begründet, jetzt muß der Gerichtsvollzieher Dir recht geben!"
Einen Dreck muß der in der Wirklichkeit. Und tut es auch nicht. Oder der Richter. Oder der Staatsanwalt.
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Re: Freistaat Preussen
« Antwort #422 am: 28. November 2018, 11:10:21 »
Hier unterliegst Du m.M.n. in dreierlei Hinsicht einem Irrtum!

Ich weiss das schon, ich beschäftige mich lange genug mit sowas. Aber ich denke dazu vermutlich zu rational ;)
Aber danke für die Punkte, das ist eine nette Sammlung schön zusammengefasst.
Tuska über den Bezopften: Ich habe jetzt knapp eine Stunde durch. Er springt fröhlich vom RuStag zum Finanzsystem und faselt ohne Punkt und Komma über jede noch so abstruse Verschwörungstheorie.

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Re: Freistaat Preussen
« Antwort #423 am: 28. November 2018, 11:15:18 »
Aber danke für die Punkte ...

Bitte sehr!  ;)
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Re: Freistaat Preussen
« Antwort #424 am: 28. November 2018, 11:33:05 »
3. Schon die Nazis waren ernsthaft (!) der Meinung, das bessere und stärkere Wollen des arischen Menschen könne die - eigentlich zahlenmäßig überlegenen - Waffen des Gegners aufwiegen und sogar besiegen. Das ist ein Anteil von Irrationalität am Nationalsozialismus, der oft übersehen wird. Man merkt das an deren Diskussionen in der Blase wie z.B.: "Du hast das gut begründet, jetzt muß der Gerichtsvollzieher Dir recht geben!"
Einen Dreck muß der in der Wirklichkeit. Und tut es auch nicht. Oder der Richter. Oder der Staatsanwalt.
Ja, der Voluntarismus des NS-Regimes und seiner Ideologen ist, m. W., durchaus bekannt und erforscht worden. Man darf etwa auch an Schlagworte wie "Triumph des Willens" erinnern oder daran, dass führende NS-Bonzen noch in den Tagen vor dem Zusammenbruch glaubten, Fronten durch eine Anstrengung des Willens, durch ein Hochhalten der "Kampfmoral" und entsprechende soldatische Leistungen stabilisieren zu können. Ausdruck davon war u. a. die "Standgerichtsverordnung", die "fliegende Standgerichte" einführte, mit deren Hilfe eben gerade diese "Willensanstrengung" erzwungen werden sollte.
Bei den RD, durchaus aber schon Hitler selbst, hat dieser Voluntarismus allerdings etwas Kindisches. Es kommt einem so vor wie das Kind, das einen Blödsinn angestellt hat und (berechtigt) eine Strafe erwartet, aber sich in eine Ecke zurückgezogen und vor sich von Wand zu Wand einen Strich auf den Boden gemalt hat. Zur Mutter sagt es nun: "Diese Linie darfst du nicht übertreten." (Wer denkt, das sei gar dick aufgetragen, sehe sich einmal Bilder des ehemaligen Anwesens von W. Plan an.)
RDtum besteht ja im Kern aus der Absicht, Anderen, namentlich Vertretern des Staates, den eigenen Willen aufzwingen zu wollen. Das hat teilweise etwas Magisches, etwa wenn bestimmte "Formeln" gesprochen oder geschrieben werden sollen, um eine bestimmte Rechtswirkung zu "erzwingen" (so etwa deutlich bei CPHs "Affidavits"), oft genug aber auch etwas ausgesprochen Kindisches. Das Pippi-Langstrumpf-Motto: "Ich mache mir die Welt, wie sie mir gefällt", passt da bestens.
Nur merken Kinder irgendwann im Laufe ihrer Entwicklung, dass die Welt sich nicht "machen lässt", sich nicht ihnen anpasst, sondern dass sie sich der Welt anpassen müssen und dass sie diese immer nur punktuell gestalten und verändern können. Bei RD sieht es eher danach aus, dass sie entweder nie erwachsen wurden (so bei einigen der noch verbliebenen KRDler zu vermuten) oder einen Rückfall in kindliches Denken erlitten haben.
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Re: Freistaat Preussen
« Antwort #425 am: 28. November 2018, 11:39:59 »
Männer werden bekanntlich nie erwachsen. Wie ändern uns überhaupt nicht.

Frauen haben nur später mehr Geduld mit uns!
Was waren die letzten Worte des russischen Dichters Majakowski vor seinem Selbstmord 1930? "Genossen, bitte nicht schiessen!"
 
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Re: Freistaat Preussen
« Antwort #426 am: 28. November 2018, 11:43:33 »
Das hat teilweise etwas Magisches, etwa wenn bestimmte "Formeln" gesprochen oder geschrieben werden sollen, um eine bestimmte Rechtswirkung zu "erzwingen" (so etwa deutlich bei CPHs "Affidavits"), oft genug aber auch etwas ausgesprochen Kindisches.

Durchaus!

Dazu gehört auch, eine Ecke des Gelben Briefes abzuschneiden, damit etwas fünf Ecken hat und somit ungültig ist (verweisen auf die angebliche "five Corner rule" macht es nicht besser), das Sich-Nicht-Hinsetzen-Wollen bei Gericht, das Darauf-Beharren, der Stempel müsse in einem bestimmten Winkel stehen, die magische Wirkung von Großbuchstaben, "blaue fließende Tinte" und einiges mehr.
Das Zusammentragen dieser Elemente könnte ich mir als schöne volkskundliche Arbeit vorstellen. Nicht weniges dürfte aus der Weißen Magie bekannt sein.  Mit Her- und Ableitungen natürlich, denn etliches hat den Charakter von Zwangshandlungen.
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Re: Freistaat Preussen
« Antwort #427 am: 28. November 2018, 11:59:14 »
[...] denn etliches hat den Charakter von Zwangshandlungen.
Zwischen vielen religiösen Praktiken und den Symptomen einer Zwangserkrankung gibt es auffällige Parallelen. In einem Buch über afrikanischen Religionen beschreibt der Autor einleitend ein Ritual, das Regen hervorrufen sollte. Leider fiel kein Regen. Doch die Priester überprüften den Verlauf des Rituals zum Regenmachen und fanden einen Fehler. Also sollte das Ritual wiederholt werden, dieses Mal aber richtig, d. h. ohne den Fehler. Der Verfasser beschreibt etwas ironisch, wie sich selbst bei ihm eine gewisse Hoffnung und Zuversicht breit gemacht habe. (Die Reaktion erinnert durchaus an manche RD.) Im alten Rom nannte man die Wiederholung eines missratenen religiösen Rituals übrigens "instauratio", und gewisse mehrere Tage dauernde Spiele wurden, nach Auskunft der römischen Historiker, in einem Jahr gleich drei Mal durchgeführt, weil sich bei der ersten und zweiten Durchführung rituelle Fehler ereignet hatten, es also eine "instauratio" der "instauratio" geben musste.
Die Zwangshandlung dient, laut Psychologie, der Abwehr von Ängsten. Bei manchen Zwangshandlungen, etwa dem Händewaschen nach Anfassen von Türklinken, Mülleimern u. dgl., ist dies offenkundig die Abwehr der Angst, sich mit einem Krankheitserreger anzustecken. (Wobei dabei die Grenze zwischen sinnvoller Hygiene und Zwangshandlung durchaus nicht immer klar ist - wer kein Zwangshandler war, wurde es sicher durch die Instruktionen der Hygiene-Unterweisung im Sanitätsdienst des Bevölkerungsschutzes meiner Heimat.) Bei anderen Zwangshandlungen ist dies nicht immer offensichtlich, etwa bei dem Fall eines äthiophischen Mädchens, das Teile von der Lehm-Stroh-Wand seines Zimmers abkratzte und aß, obwohl es wusste, dass diese Handlung unvernünftig und schädlich war. (Der Fall wurde übrigens als "mittelgradige Zwangsstörung" eingestuft!)
Wir dürfen annehmen, dass auch die "Zwangshandlungen" von RD eine Bewältigungsstrategie darstellen und zumindest teilweise der Abwehr von Ängsten dienen. Dass unsere "Kundschaft" durchaus Ängste kennt, ist ja etwa in den Veröffentlichungen des Wiener Weichhirns zu erkennen, nach denen wir von Terroristen umlagert sind, von bösen, satanischen Mächten regiert, versklavt und ausgebeutet werden, dem sicheren Hunger entgegensehen usw. usf. Das sind bei weitem keine Alleinstellungsmerkmale von WE, sondern Satanisten, geheime Zirkel von Pädophilen, Verschwörern, Ausbeutern usw. usf. gehören zum Inventar der meisten RD. Fatzke z. B. hat sein "Reich" als nicht-ausbeuterische Alternative zur BRD verkauft, eine Grundüberzeugung von RD ist, dass wir unter "Besatzung" stünden usw. Der Ängste gibt es also genug, die mit den "Formen des Rechts" bewältigt werden können.
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Re: Freistaat Preussen
« Antwort #428 am: 28. November 2018, 12:34:14 »
Der volkstümliche Bezug ist gar nicht so schlecht, ich sehe da Elemente eines Cargo-Kultes. Feynman prägte darauf aufbauend den Begriff der Cargo-Cult-Science und meinte damit (Geistes-)Wissenschaften, die so tun, als ob sie wissenschaftlich arbeiten würden, aber Rituale allein würden noch kein Ergebnis liefern.

 
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Re: Freistaat Preussen
« Antwort #429 am: 28. November 2018, 17:34:50 »
Zitat
Ich verstehe das nicht. Auch Reichsbürger müssten doch kapieren können, das dieser Staat ihnen deutlich überlegen ist und erheblich mehr Mittel hat. Oder haben die noch nicht ausreichend in Haft gesessen?

Man muss da zwischen den Milieumanagern und den Mitläufern unterscheiden.

Die Mitläufer werden in den Gruppen sehr oft permanent mit Falschinformationen "Fake-News" versorgt, es werden falsche Angaben zur Gruppenstärke gemacht, es wird ein angeblicher Rückhalt von Putin, der UN oder sonst wem vorgespielt, so dass die Leute sich im Recht glauben und sicher fühlen.  Dann werden sie von anderen um Hilfe gebeten, machen mit usw.
Daher ist es wichtig, mit den Mitläufern frühzeitig zu reden, sie darüber genauestens aufzuklären, wie sie von den Anführern der Gruppen an der Nase herumgeführt werden und Hilfeangebote zu ihren Problemen zu machen, statt sie mit Polizei und Verfassungsschutz zu verfolgen.
Gewalt und Repression treibt sie aus Angst nur weiter in die Gruppen.

Ohne Mitläufer wird solche Gruppe schnell ausgetrocknet, dann können die Milieumanager nämlich nicht mehr ihr perfides Spiel mit Menschen in Notlagen spielen.
Alle Erklärungen wie Wahn, Ego, Rituale, Extremisten usw. können zwar vereinzelt auf die Milieumanager angewendet werden, es darf aber nicht jeder Mitläufer gleich so abgestempelt werden, wie es jetzt leider gemacht wird.
Man muss den Mitläufern bei ihren Problemen und Ängsten helfen. Nur so kann es gelingen, die Gruppen aufzulösen und die Milieumanager zu isolieren. 
 
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Re: Freistaat Preussen
« Antwort #430 am: 28. November 2018, 17:56:41 »
Auch wenn ich dir in vielem zustimme, @Danny black, ist die Quintessenz aus dem von dir gesagten, nur teilweise richtig.
Erfahrungsgemäß gehört schon eine gewisse Persönlichketsstruktur dazu, bei einem dieser Modelle zum Mitläufer zu werden. Das ist so ähnlich, wie mit Sekten, warum gehen 95% der Menschen an den Zeugen Jehovas vorbei, aber 5% bleiben stehen, davon geht nochmal ein kleiner Teil mit, von denen dann ein kleiner Teil bleibt? So ähnlich ist es auch bei den Reichsdeppen, jeden Tag platzen Finanzierungen, werden Menschen zwangsgeräumt oder bekommen Bußgeldbescheide, die werden aber nicht alle zu Reichsdeppen. Jeder normale Mensch hört das, googelt und tut es als das ab, was es ist, querulatorischer, gefährlicher Unsinn. Nur ein kleiner Teil lässt sich davon beeindrucken, eben weil es ihrer Persönlichkeitsstruktur entspricht. Fast jeder unserer Kunden hat in seiner Vorreichsbürgerzeit schon entsprechende Probleme gehabt.

Und zu den von dir genannten Hilfsangeboten, das sehr, sehr schwierig werden, wenn sie das erste Mal auffällig werden, sind sie meist schon zu tief im Wahn, als dass sie noch zu erreichen wären. Da hilft dann keine Aufklärung mehr, weil ist ja nur vom System gesteuert, man ist ja der einzige, der die Wahrheit blickt unter lauter Blinden. Und gerade was, die klassischen Einstiegsgründe betrifft, ich glaube in keinem Land gibt es mehr Hilfsangebote, was drohende Insolvenz oder Probleme mit GEZ und Bußgeldern betrifft, als in Deutschland. Aber dazu braucht man etwas, was unseren Kunden komplett abgeht, nämlich die Einsicht in eigenes Fehlverhalten, den Willen, den Hintern hoch zu kriegen und selbst tätig zu werden.

Es mag Ausnahmen geben, du bist sicherlich eine davon, worauf du mit Fug und Recht stolz sein kannst, aussteigen ist deutlich schwerer als einsteigen! Leider sind es eben Ausnahmen. Ich denke, auf die anderen trifft es zum überwiegenden Teil zu.
« Letzte Änderung: 28. November 2018, 18:12:56 von Spielkind »
 
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Re: Freistaat Preussen
« Antwort #431 am: 28. November 2018, 18:22:35 »
So einfach ist das leider nicht. Viele der Menschen wurden weit über die Belastungsgrenze beansprucht, sind in einer ausweglosen Situation, dann kommt jemand und sagt, hier ist die ultimative Lösung, mach mit und du bist alle Probleme los. Dann greifen die Menschen nach dem vermeintlich rettenden Strohhalm. Klassische Betrugsmasche der Milieumanager.  Das ist heute sicherlich schwieriger, als 2010-2013, da es jetzt mehr Infos im Netz gibt.  Aber es ist bei den meisten Infos nur von Reichsbürgern die Rede der Begriff wird aber von den Gruppen nicht verwendet.
Problematisch ist das besonders auf Dörfern. Da hält eine Gruppe ein Seminar ab, verängstigt die Menschen mit irgendwelchen Theorien, die beantragen dann aus Angst reihenweise den "gelben Schein", dann werden sie plötzlich vom Staatsschutz verfolgt, was dazu führt, dass die Menschen durch die nun noch größere Angst in die Gruppe getrieben werden.
So geschehen in Bolsterlang.



 
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Re: Freistaat Preussen
« Antwort #432 am: 28. November 2018, 18:27:53 »
Daher ist es wichtig, mit den Mitläufern frühzeitig zu reden, sie darüber genauestens aufzuklären, wie sie von den Anführern der Gruppen an der Nase herumgeführt werden und Hilfeangebote zu ihren Problemen zu machen, statt sie mit Polizei und Verfassungsschutz zu verfolgen.
Ich habe ja damals mit Dir geredet, stundenlang am Telefon. Aber Du warst schon zu tief drin.
 
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