Der Dresden-Schlonz ist schnell zusammengefasst, auch wenn N.N. seinen Videounfall auf Spielfilmlänge gestreckt hat. Es sind die üblichen Zutaten der Geschichtsvergessenen: die undemokratische Polizei, die durch ihre Anwesenheit das Erscheinen der echten und allerechten Dt. verhindert, "deswegen kann man das hier als reine Schikanierungsmaßnahme sehen," die Gegendemonstranten sind mal wieder nur "abartig," linke Kommunisten etc., Geschwafel von 250.000 Toten, mindestens, ungesühnten alliierten Kriegsverbrechen, "kein einziges Verbrechen wurde jemals geahndet, verhandelt, wurde besprochen" vermengt mit der laukalten abgestandenen Luft aus Nerlings Mützenuntersetzer.
N.N. rotzt nur ein kurzes In- und Outro hin, simuliert ein Gespräch mit dem "Ehrenarier" Kane Maximus und beschränkt sich ansonsten darauf mit wackliger Kamera die Pseudoreden abzufilmen. Es gibt viel intellektuelles Prekariat zu sehen, das sich, von der Polizei schön und konsequent eingehegt, bei kommoden -10° vor dem Bahnhof die Beine in den Bauch stehen darf und dabei unmotiviert Fahnen schwenkt.