Autor Thema: WikiMANNia  (Gelesen 22205 mal)

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Offline Richard Sharpe

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WikiMANNia
« am: 17. März 2014, 13:52:17 »
Nämlich die Wikimannia, anscheinend von Leuten betrieben, die sich für mehr Rechte für Väter engagieren. Merkwürdigerweiser findet man dort aber auch das übliche Reichsdeppengeschwafel.
Zitat
In Bonn ernannten 1948 ausländische Besatzungsmächte willkürlich ausgewählte Politiker zu parlamentarischen Räten. Diese bastelten am Entwurf eines Grundgesetzes und mit diesen Entwürfen wurden sie 36mal auf den Petersberg zitiert, ins Siebengebirge, wo die Vertreter der drei Westalliierten residierten. Dort haben dann diese Ausländer jedes mal im Entwurf der nichtgewählten parlamentarischen Räte herumredigiert. Dann konstituierte sich der nichtgewählte, sondern von Besatzungs­mächten ernannte Parlamentarische Rat im Bonner Museum König als provisorischer Bundestag und setzte das von ausländischen Besatzungs­mächten redigierte Grundgesetz für die alliierte Besatzungszone, später BRD genannt, in Kraft.... Die Weimarer Verfassung vom 11.08.1919 ist nie völkerrechtlich wirksam aufgehoben oder ersetzt worden. Da das Deutsche Reich mit der Kapitulation der Wehrmacht nicht untergegangen ist, sondern lediglich handlungsunfähig wurde, gilt diese Verfassung weiterhin. ... Es ist allgemein bekannt, dass die "Deutsche Demokratische Republik" untergegangen ist. Ist aber auch bekannt, dass die "Bundes­republik Deutschland" ebenfalls Geschichte ist und zusammen mit dem Territorium der DDR und Berlin mit dem Einigungsvertrag ein neuer Staat "Das vereinte Deutschland" gegründet wurde? Wurden die Bürger der "Bundesrepublik Deutschland" darüber informiert, dass ihr Staatsgebilde aufgelöst wurde? Und wenn das Staatsgebilde BRD aufgelöst wurde, wie kann dann das "Grundgesetz für die Bundesrepublik Deutschland" noch Gültigkeit haben?
http://de.wikimannia.org/BRD_GmbH
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Offline GeneralKapitalo

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Re: WikiMANNia
« Antwort #1 am: 17. März 2014, 14:59:19 »
Zitat
Nämlich die Wikimannia, anscheinend von Leuten betrieben, die sich für mehr Rechte für Väter engagieren. Merkwürdigerweiser findet man dort aber auch das übliche Reichsdeppengeschwafel.

Naja gut, viele von diesen "super Vätern", dafür halten die sich zumindest müssen halt unter BRD-Gerichten leiden, die nehmen ihnen schließlich "grundlos" die Kinder weg.
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Marty McFly

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Re: WikiMANNia
« Antwort #2 am: 17. März 2014, 18:03:59 »
Bei Wikipedia findet man(n) dazu Folgendes:
Zitat von:
http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4nnerrechtsbewegung#M.C3.A4nnerrechtsbewegung_im_deutschsprachigen_Raum
Seit 2001 wurde die Internetseite mit Forum WGvdL (Abkürzung für: Wie viel Gleichberechtigung verträgt das Land?), das Femokratie-Blog und seit 2009 das Wiki Wikimannia von Rainer Hamprecht, der als Rainer auftritt, betrieben. Seine Ehefrau Christine Hamprecht bloggt unter dem Pseudonym Luka oder unter ihrem echten Vornamen Christine. Die Impressen dieser Internetseiten verweisen auf eine Adresse in der Türkei. Als Seitenbetreiber ist Hamprechts Pseudonym Rainer Luka angegeben. Wer sich jedoch seit dem Führungswechsel bei WGvdL im Oktober 2012 hinter dem Pseudonym verbirgt, ist unbekannt. Laut dieStandard.at greift WGvdL auf den Service internationaler Provider zurück, die darauf spezialisiert seien, illegale und strafbare Inhalte zu hosten. Auf diese Weise hätten sich die Betreiber und Benutzer bisher trotz „Verharmlosung des Nationalsozialismus, Urheberrechtsverletzungen, Drohungen, Rassismus, gepaart mit Chauvinismus und Sexismus“ juristischer Verfolgung entziehen können

Die Domain wurde über http://www.privatewhois.net anonym in Panama registriert:
Zitat
Registrant Name:Domain Administrator
Registrant Organization:Fundacion Private Whois
Registrant Street: Attn: wikimannia.org
Registrant City:Panama
Registrant State/Province:
Registrant Postal Code:Zona 15
Registrant Country:PA

Gehostet ist das Wiki wohl in Estland: http://www.utrace.de/?query=http%3A%2F%2Fde.wikimannia.org

Die Postanschrift verweist auf einen türkischen Büroservice, der in den Impressen vieler anderer Schwurbelseiten genannt wird,
vgl. https://www.google.de/#q=Koc+Ofis+Hizmetleri+Holding
 

Offline hair mess

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Re: WikiMANNia
« Antwort #3 am: 17. März 2014, 21:35:53 »
Du bekommst als Vater vor deutschen Gerichten selbst bei dem sogenannten gemeinsamen Sorgerecht gegenüber der Mutter nur in Ausnahmen Recht. Nur das sogenannte gemeinsame Sorgerecht kannst Du erstreiten. Am oft war es das auch. Viele Väter verzweifeln erst an der Situation und danach zweifeln sie am Staat, denn beim Verlieren haben sie oft keine Übung.
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Re: WikiMANNia
« Antwort #4 am: 17. März 2014, 23:50:05 »
@hair: der Retourkutscher merkt an, dass da sogar mehr als nur ein Wort verloren gegangen ist ;)

Und aus praktischer Erfahrung widerspreche ich, dass das gemeinsame Sorgerecht nur "sogenannt" sei. Deutsche Familiengerichte, insbesondere im Westen, sind zwar ein Hort von überholten Wertvorstellungen und nicht geschlechtsneutral aber mit viel Einsatz und Ausdauer sowie Überlegung hat man auch als Mann durchaus Chancen.

Ich hab das (leider!) mehrfach erlebt und war sogar noch in einer schlechten Ausgangslage. Trotzdem habe ich mich in jedem Fall erfolgreich wehren können und das durchgesetzt was mir von Beginn an als sinnvollste Lösung erschien. Da war ich letztlich angenehm positiv überrascht, dass auch Mann das "gemeinsame Sorgerecht" durchaus beim Wort nehmen kann.

In einigen anders gelagerten Fällen, die ich durchaus auch kenne, hat mich immer wieder überrascht wie schnell die Männer fast kampflos die Felder räumen und erst später über die dann entstandene Situation fluchen. Nur "Recht haben" genügt nicht. Man muss seine Rechte auch aktiv ausüben.

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Offline hair mess

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Re: WikiMANNia
« Antwort #5 am: 18. März 2014, 07:02:36 »
Da geb´ ich Dir schon Recht. Es gibt immer einen Weg.
Nur muss man entsprechend des Naturells der Verflossenen und der Unterstützung durch das Jugendamt darauf achten, dass nicht Alles auf das Kind rausgeht und im Endeffekt dieses zu leiden hat. Familienrecht unterscheidet sich nicht nur zwischen Ost und West. Auch ein Nord-Süd Gefälle soll es geben.
Ich hab schon mit mehreren dieser Väter gesprochen, die an der Situation verzweifeln und diese Situation dem Staat anlasten, der sie nicht ausreichend unterstützt, obwohl sie es sind, die den nächsten Weg nicht sehen. Diese Männer haben allesamt ohnehin ein seltsames Verhältnis zu Siegen und Verlieren und Teampflichten und so weiter.
Wer hier (oder in anderen Situationen des Lebens) am Staat verzweifelt erwartet von seinem "Team" die unbedingte Hilfe.
Verantwortung für den selbst verlorenen Kampf wird nicht übernommen. Es besteht die Vorstellung selbst immer alles richtig gemacht zu haben, nur die Pässe des Teams seien nicht gekommen. Man werde gemoppt also wechselt man das Team. Und wenn das nicht funzt, sind wieder die Anderen schuld. Tatsächlich sollte ein Jeder auch mal verlieren können. Ein Teamwechsel ist nicht immer eine Lösung. Vom Bundesbürger zum Reichsdeppen wäre wie ein Wechsel von den Bayern zu einer niedersächsischen Regionalligamannschaft.
Das Familienrecht lässt einen leicht verzweifeln und ist somit ein guter Nährboden Leute mit entsprechendem Naturell anzuziehen. Mehr wollte ich nicht sagen.
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Re: WikiMANNia
« Antwort #6 am: 19. März 2014, 01:05:07 »
Ausgerechnet Oettinger, den ich sonst nun gar nicht leiden mag, hat mal höchst offen beschrieben welche Anstrengung es ihn gekostet hat, von den konservativ tradierten Familienwerten zu einer zeitgemäßeren Anschauung zu kommen. Dass ihm die Vorstellung, dass ein Kind nicht immer seine Mutter um sich habe, früher unvorstellbar und zwingend fatal für das Kind vorgekommen sei. Dass er die Vorstellung ein Kind vor dem Alter von drei oder vier in eine Krippe oder einen Kindergarten zu bringen, früher als Verstoß gegen elementare Menschenrechte empfunden habe.

Ich fand das beeindruckend ehrlich und er hatte damit aus meiner Sicht eine gute Beschreibung dessen gefunden was im Ost-West- und Nord-Süd-Gefälle festzustellen ist. Und weil Gerichte nun immer dazu tendieren der gesellschaftlichen Realität mit etlichen Jahren Verzögerung zu folgen, ist mancherorts sicher noch ein vorvorgestriges Familienbild auf der Tagesordnung.

Übrigens schreibt es sich "mobben" und "Mobbing" von "the mob" (der Pöbel). Zu meiner nicht geringen Überraschung soll es im Deutschen zwar mittlerweile auch irgendwo das Wort "moppen" geben. Aber das stammt von "to mop" und bedeutet Aufwischen (vergl. Wischmopp). Finde aber eigentlich beides ziemlich denglisch.
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Offline hair mess

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Re: WikiMANNia
« Antwort #7 am: 19. März 2014, 22:46:48 »
Mir gefällt dennoch meine Verballhornung mit dem Moppen ganz gut, und ist das nicht eine Art des Aufwischens, was da passiert?
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Offline GeneralKapitalo

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Re: WikiMANNia
« Antwort #8 am: 10. August 2016, 21:17:41 »
Die WikiMannia hat mitterweile (obwohl der Artikel "BRD-GmbH" unverändert weiter existiert) einen deutlich skeptischen Artikel zum Thema Reichsideologie, in dem auch mehrfach auf "unser" Wiki verlinkt wird. Andere Artikel bleiben aber weiterhin der bekannten VT-schiene treu.

Da Fragt man sich doch, war das etwa einer unserer Agenten?   :think:
« Letzte Änderung: 10. August 2016, 21:23:04 von GeneralKapitalo »
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WikiMANNia

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Re: WikiMANNia
« Antwort #9 am: 21. Oktober 2016, 05:21:57 »
Die WikiMANNia-Redaktion hat dieses undurchsichtige Thema noch nicht durchgearbeitet. Wie immer ist zu berücksichtigen, dass WikiMANNia eine Material­sammlung ist, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit beansprucht. Das Lemma führt nur auf, in welchem Kontext "BRD GmbH" verwendet wird. Die Material­sammlung ist weder eine Tatsachenbehauptung noch ist es als eine Meinungsäußerung der WikiMANNia-Redaktion misszuverstehen. WikiMANNia-Redaktion hat dazu gar keine Meinung. Bislang ist uns nur klar, dass es sich bei "BRD GmbH" um einen politischen Kampfbegriff handelt und von Kreisen verwendet wird, die in irgendeiner Weise mit gewissen politischen Gegebenheiten unzufrieden sind. Die ganze Aufregung darüber erschließt sich uns ebenfalls (noch) nicht. "Reichsdepp" und "Reichsdeppenforum" jedenfalls scheinen uns auch politische Kampfbegriffe zu sein, die darüber hinaus auch mit einem gewollt beleidigenden Charakter in Richtung des Andersdenkenden aufgeladen ist. Beleidigungen und/oder Herabsetzungen des politisch Andersdenkenden sind uns fremd. Darüber hinaus ist irren menschlich, auch und gerade im politischen Bereich. Uns sind sowohl so genannte "Reichsbürger" als auch diejenigen, welche den Ausdruck "Reichsdepp" verwenden, gleichermaßen suspekt.
Die WikiMANNia-Redaktion nimmt dabei für keine der beiden Seiten Partei. Wir werden lediglich unsere Material­sammlung schrittweise erweitern, um unseren Lesern einen Einstieg in das undurchsichtige Gestrüpp zu erleichtern. Dies tun wir allerdings mit sehr niedriger Priorität, weil es ziemlich weit außerhalb unserer Kernthemen liegt.

Mit freundlichen Grüßen,
die WikiMANNia-Redaktion
 

Offline Happy Hater

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Re: WikiMANNia
« Antwort #10 am: 21. Oktober 2016, 09:15:19 »
Die WikiMANNia-Redaktion hat dieses undurchsichtige Thema noch nicht durchgearbeitet.

Das Thema ist überhaupt nicht "undurchsichtig". Die Verschwörungstheorie, dass der Staat BRD eine "GmbH" wäre, ist ganz offensichtlich falsch, was jedem geistig nicht komplett zurückgebliebenen Menschen eigentlich nach weniger als einer Minute Nachdenken klar sein sollte.

Wie immer ist zu berücksichtigen, dass WikiMANNia eine Material­sammlung ist, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit beansprucht. Das Lemma führt nur auf, in welchem Kontext "BRD GmbH" verwendet wird. Die Material­sammlung ist weder eine Tatsachenbehauptung noch ist es als eine Meinungsäußerung der WikiMANNia-Redaktion misszuverstehen.

Die Wikimannia ist eine komplett nutzlose "Materialsammlung", wenn jeder Reichsdepp seine wirren Ideen dort einstellen kann. Eine "Materialsammlung" die derartigen Blödsinn enthält wird nie jemand der bei Verstand ist Ernst nehmen.


WikiMANNia-Redaktion hat dazu gar keine Meinung.

Das ist schlecht, denn das wäre wohl die Aufgabe einer Redaktion. Wenn man sich bei einem Thema nicht auskennt, sollte man als Plattform auch dazu nichts veröffentlichen.


Bislang ist uns nur klar, dass es sich bei "BRD GmbH" um einen politischen Kampfbegriff handelt und von Kreisen verwendet wird, die in irgendeiner Weise mit gewissen politischen Gegebenheiten unzufrieden sind. Die ganze Aufregung darüber erschließt sich uns ebenfalls (noch) nicht. "Reichsdepp" und "Reichsdeppenforum" jedenfalls scheinen uns auch politische Kampfbegriffe zu sein, die darüber hinaus auch mit einem gewollt beleidigenden Charakter in Richtung des Andersdenkenden aufgeladen ist. Beleidigungen und/oder Herabsetzungen des politisch Andersdenkenden sind uns fremd.

Schön für euch, die Verbreitung von Verschwörungstheorien und Reichsdeppenideologie scheint euch allerdings nicht fremd zu sein.


Darüber hinaus ist irren menschlich, auch und gerade im politischen Bereich.

In diesem Forum und bei diesem Thema geht es primär um rechtliche Themen. Und während das Sonnenstaatland durch seine User einiges an juristischer Expertise aufweisen kann, haben die Reichsdeppen mit Masse Jura auf der youtube-Universität studiert.


Uns sind sowohl so genannte "Reichsbürger" als auch diejenigen, welche den Ausdruck "Reichsdepp" verwenden, gleichermaßen suspekt.

Was nur wieder zeigt, dass ihr tatsächlich keine Ahnung vom Thema habt.

Die WikiMANNia-Redaktion nimmt dabei für keine der beiden Seiten Partei. Wir werden lediglich unsere Material­sammlung schrittweise erweitern, um unseren Lesern einen Einstieg in das undurchsichtige Gestrüpp zu erleichtern. Dies tun wir allerdings mit sehr niedriger Priorität, weil es ziemlich weit außerhalb unserer Kernthemen liegt.

Allein schon die Tatsache, dass hier ernsthaft gesagt wird, dass eine Redaktion "für keine der beiden Seiten Partei" ergreift, wenn eine dieser Seiten verschwörungstheoretischen Blödsinn auf deren Wiki-Page absondert, ist komplett absurd.

Natürlich ergreift ihr für die Reichsdeppen Partei, wenn ihr zulässt, dass diese eure "Plattform" zur Verbreitung ihrer kruden Thesen nutzen.

Gerade gestern habe ich im Standard.at Forum einen Disskussionsbeitrag unter einem Artikel zum Thema "Reichsbürger" gelesen, in welchem ein Forenteilnehmer einen Artikel aus Wikimannia zitiert hat, um zu "belegen", dass die Haager Landkriegsordnung den Begriff "Grundgesetz" als "Provisorium" definieren würde.

Das ist natürlich eine dreiste Lüge, die aber tatsächlich genau so in "Wikimannia" zu finden ist:

Zitat von: wikimannia.org
Ein Grundgesetz ist laut geltendem Völkerrecht (Haager Landkriegsordnung, Art. 43 [RGBl. 1910]) ein "Provisorium zur Aufrechterhaltung von Ruhe und Ordnung in einem militärisch besetzten Gebiet für eine bestimmte Zeit".

Quelle: http://de.wikimannia.org/Grundgesetz

Das ist der erste Satz im Artikel über das deutsche Grundgesetz und es schlicht und einfach kompletter Schwachsinn, denn Art. 43 der Haager Landkriegsordnung definiert nicht nur nicht den Begriff "Grundgesetz", der Begriff "Grundgesetz" kommt in der Haager Landkriegsordnung nicht einmal vor.

Im selben Artikel findet sich dann dieser Satz, fett und freistehend:

Zitat von: wikimannia.org
Die Bundesrepublik Deutschland ist also nicht nur kein souveräner Staat, sie ist überhaupt kein Staat, sondern eine Verwaltungseinheit.

Damit ist klar, dass "Wikimannia" eindeutig und unzweifelhaft der "Staatsleugner"-Szene zuzurechnen ist, genauso wie die "Freeman", "Souveräne"
und "Reichsbürger".

Da man auf Wikimannia mehrere derartige Einträge findet, nehme ich dir deine Aussage, die Verbreitung derartiger Spinnereien auf Wikimannia läge nur an der Inkompetenz der Redaktion auch einfache rechtliche Tatsachen zur Kenntnis zu nehmen, nicht ab.

Selbst wenn es tatsächlich nur an geballter Inkompetenz der "Redaktion" im rechtlichen Bereich liegen sollte, dass diese Dinge so auf eurer Plattform stehen, dann tut ihr euch damit keinen Gefallen. Mit den derzeitigen Artikeln dort, mit denen Staatsleugnung betrieben wird, beraubt sich Wikimannia jeder Chance, als "Informationsquelle" ernst genommen zu werden.

Wenn "die Redaktion" nicht in der Lage ist, auf diesem Gebiet ihre redaktionellen Aufgaben zu erfüllen, dann sollte die "Redaktion" diese Artikel schlicht und einfach in Bausch und Bogen löschen. Damit wäre das Problem gelöst.

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Re: WikiMANNia
« Antwort #11 am: 21. Oktober 2016, 10:34:16 »
Der Artikel steht dort seit mindestens zweieinhalb Jahren. Um den Blödsinn zu widerlegen, braucht man nicht mal eine halbe Stunde. Da stellt sich mir die Frage, was diese sogenannte 'Redaktion' macht.
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Re: WikiMANNia
« Antwort #12 am: 21. Oktober 2016, 10:49:45 »
Wie "Redaktion" bei Wikimannia aussieht, erkennt man auf der Diskussionsseite des Artikels "BRD GmbH" recht gut.

Zitat von: Redakteur
WikiMANNia will (und kann) nicht die Welt erklären. WikiMANNia ist eine Sammlung von Fakten. Fakt ist nun mal, dass in Quelle 1 für den Gesellschaftsvertrag das Datum 29.08.1990 genannt wird und in Quelle 2 als Gründungsdatum 19.09.2000 angegeben ist. Ich sehe mich nicht berufen, diesen (tatsächlichen oder scheinbaren) Widerspruch aufzulösen, weil mir dazu das Hintergrundwissen fehlt.
Ich nehme das als eine von vielen Merkwürdigkeit hin, die dieses Land prägen.
http://de.wikimannia.org/Diskussion:BRD_GmbH

Dieser Redakteur ist auch Urheber des Artikels "Grundgesetz".
 
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Re: WikiMANNia
« Antwort #13 am: 21. Oktober 2016, 11:15:34 »
Haha, ich kann gerade nimmer vor Lachen, nachdem ich Folgendes entdeckt habe.

In der Sektion "Netzverweise" zum Artikel "BRD GmbH" in Wikimannia findet sich an dritter Stelle folgender Verweis:

Zitat
USA kündigen Teilverkauf der BRD GmbH an, Der Postillon am 12. November 2015 (Washington mischt die Märkte auf: Die USA planen einen Teilverkauf der BRD GmbH. Das hat US-Präsident Barack Obama heute überraschend bekanntgegeben. Demnach soll die Beteiligung der USA an dem Unternehmen, das nach Ende des Zweiten Weltkriegs von den alliierten Sieger­mächten anstelle eines souveränen Staates gegründet wurde, von derzeit 54 auf 26 Prozent reduziert werden. [...] Unter den einfachen rund 81 Millionen Angestellten der BRD GmbH herrscht nach Bekanntgabe des Anteilsverkaufs Angst vor Personal­kürzungen. Nicht wenige fürchten, dass sie ihren Personal­ausweis verlieren und sich womöglich schon bald Arbeit in einem anderen als Staat getarnten Unternehmen (Putin&Partners, Wein- und Käse­manufaktur Frankreich GmbH, British Surveillance and Monarchy Services Ltd., Schweiz) suchen müssen.)




Dabei wird auf diesen Artikel im Postillon verlinkt: http://www.der-postillon.com/2015/11/beben-der-borse-usa-kundigt-teilverkauf.html

Der letzte Absatz in diesem Artikel:

Zitat
Noch ist unklar, zu wessen Gunsten sich nun die Machtverhältnisse unter den Anlegern der BRD GmbH verschieben. Als mögliche Top-Interessenten gelten China, die Illuminaten, die jüdische Familie Rothschild sowie ein Konsortium in der Antarktis lebender Nazis. Den USA bleibt in jedem Fall eine Sperrminorität.


 ;D

Und, während das Buch "Vorwärts in die Vergangenheit" zumindest verlinkt wird, wird es gleichzeitig in einer Fußnote mit unhaltbaren und infamen Lügen verächtlich gemacht:

Zitat
Das Buch "Vorwärts in die Vergangenheit" bezeichnet Menschen, die sich mit den Themen Souveränität, Volkssouveränität und Demokratie auseinandersetzen, als Reichs­ideologen"", macht sie lächerlich und diffamiert sie als rechtsextrem. Skurrile Argumente von dubiosen Sektierern werden aufgeblasen und gewichtige Einwände werden übergangen, als irrelevant beiseite geschoben oder als lächerlich abgetan. Im "Kompendium" wird beispielsweise behauptet, die Aussage "Das Grundgesetz ist keine Verfassung" sei eine Lüge. Und zum Thema Souveränität wird behauptet: "In einem Völkerbund wie der EU ist es klar, dass ein Land Souveränität abgibt und sich neuen Regeln und Gesetzen unterwirft. Dies bedeutet allerdings im Umkehrschluss nicht, dass Deutschland kein souveräner Staat ist."

Ich glaube die Idee, sich mit den Wikimannia-Verantwortlichen auf irgendeiner rationalen, faktenbasierten Ebene austauschen zu können, hat sich damit vermutlich erledigt.

 
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Re: WikiMANNia
« Antwort #14 am: 21. Oktober 2016, 11:33:48 »
Mit Vernunft kommt man bei dieser Sorte Leuten nicht weiter. Ebenso gut könnte man einem Stein gut zureden, er solle doch bitte ein Stück zur Seite rücken.
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