Vielleicht erwarte ich ja auch zuviel, mir fehlt in dem Artikel die Rolle von Youtube, Instagram und/oder Facebook. Dort wird von entsprechenden Protagonisten verbreitet, das "Tumore dein Freund sind", "Krebs nicht so schlimm ist" oder "Chemos dich töten". Und das mit Erlaubnis, mindestens aber wohlwollender Duldung durch die Betreiber (Google, Meta, etc). Ansonsten würde es ja keine "Gegenbewegung" von Ärzten/Fachleuten/interessiert und gebildeten Laien geben die versuchen, dagegen "anzukämpfen".
Aber wie beim Rassismus, Faschismus, Antisemitismus, etc. ist das ein Kampf gegen Windmühlen. Melden? Kennen wir doch alle, die automatischen Meldeprozesse sind bestenfalls ambitioniert. Da gibt es zwar Meldegründe, oftmals ist aber der Passende nicht dabei. Und das, obwohl es kein seltener, sondern im Gegenteil ein häufiger Meldegrund ist. Und eine freigeschriebene Meldung? Klar doch, sicher.
Solange die asozialen Medien Geld damit verdienen, solange interessierte Gruppen eine stärkere Überwachung und Reglementierung der asozialen Medien als Zensur betrachten und damit ihre Politik betreiben, solange wird man das Problem nicht in den Griff bekommen. Und wer es fordert wird halt als "Antidemokrat" und Diktator von morgen gebranntmarkt.
Wie mehr als einmal geschrieben, das ganze Konstrukt "Internet und Informationsfreiheit" wurde von politische Anbeginn falsch aufgezogen. Und bis heute haben die Verantwortlichen entweder keine Ahnung oder stehen unter dem Einfluß der BigTec-Lobbyisten.