Autor Thema: bruno Freiherr Von Moser  (Gelesen 4562 mal)

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Re: bruno Freiherr Von Moser
« Antwort #30 am: 7. Februar 2017, 18:41:41 »
Ich habe zu Moser einen kurzen Artikel verfasst. Ich muss dort seine Kandidaturen noch weiter beleuchten oder seine Probleme mit den Behörden (siehe Bericht der BZ).

Seht es mir nach, dass das etwas dauert. Die Ansichten dieses Typen einigermassen enzyklopädisch auszudrücken fällt fast so schwer, wie bei Sürmeli. Mein armes Cerebrum.  :seeingstars:

https://wiki.sonnenstaatland.com/wiki/Bruno_Moser
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Re: bruno Freiherr Von Moser
« Antwort #31 am: 7. Februar 2017, 18:53:46 »
@Tuska Danke!

@dtx Die Angabe 3% stammte von der HP der Stadt Biel/Bienne am Wahltag. Sie war sicher gerundet.
Wahlbeteiligungen von unter 50% sind in der Schweiz übrigens nicht ungewöhnlich, sondern die Regel.
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Re: bruno Freiherr Von Moser
« Antwort #32 am: 7. Februar 2017, 20:48:25 »
Nun ja, wenn aber nur ein Drittel der Wahlberechtigten abgestimmt haben, relativieren sich die 3 % entsprechend. Auf der anderen Seite ist es schon interessant, daß dort fast 300 Leute die Arbeit des Gemeindeparlamentes zum Erliegen bringen wollten.
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Re: bruno Freiherr Von Moser
« Antwort #33 am: 8. Februar 2017, 18:43:33 »
In der Stadtratswahl (Stadtrat=Gemeindeparlament) hat seine Liste m. W. keine 3% erhalten. Der Stadtrat von Biel/Bienne umfasst 60 Sitze. Mit 3% Ergebnis hätte es für einen oder gar zwei Sitze gereicht, er ist aber m. W. leer ausgegangen.
Somit kann er auch die Arbeit des Gemeindeparlaments nicht lahmlegen. Abgesehen davon wäre dies auch mit z. B. drei Sitzen nicht möglich.
Das Ergebnis, das er nennt, bezieht sich m. W. auf die Wahl des Stadtpräsidenten, dies ist der Vorsitzende der Stadtregierung (Gemeinderat genannt). Stadtpräsident kann aber nur werden, wer auch Mitglied des fünfköpfigen Gemeinderates ist. Auch dieser wird im Verhältniswahlverfahren vergeben. Dabei wird, so weit mir bekannt, das Verfahren nach Hagenbach-Bischoff angewandt, eine andere methodische Darstellung des Verfahrens nach d'Hondt, das man noch von früheren Bundestagswahlen her kennt und das auch noch in einigen Ländern besteht, so weit ich das überblicke. Dieses Verfahren hat die Eigenschaft, den "vollen Preis" für einen Sitz zu erfordern, was kleine Parteien eher benachteiligt. Mit einem Ergebnis von 3 oder 5, sogar von 10% ist aber kein Sitz im Gemeinderat zu gewinnen. Mit 20% hat man einen Sitz sicher, zu gewinnen ist er auch schon mit 18% oder vielleicht 15%, je nach dem, wie viele Listen angetreten sind und wie sich die Stimmen auf diese verteilen.
Hinzu kommt, dass in der Schweiz exzessiv von Listenverbindungen Gebrauch gemacht wird. Somit standen sich in der Wahl zur Stadtregierung im Wesentlichen zwei Listen gegenüber: die verbundenen Listen der bürgerlichen und der sozialdemokratischen Wahlbündnisse. Ein unabhängiger Dritter hat gegen diese Blöcke kaum eine Chance, da durch die Listenverbindungen auch Reststimmen "weggefressen" werden.
Hätten genügend Leute im ersten Wahlgang für Moser gestimmt, dann hätte eine Situation eintreten können, in der es nicht für eine Mehrheitswahl des Stadtpräsidenten gereich hätte. Dies hätte zu einer Stichwahl geführt, in der aber nur noch die Kandidaten zugelassen gewesen wären, die tatsächlich einen Sitz im Gemeinderat erhalten hatten. Dieses Spiel hatte er ja bereits zur Wahl in den Ständerat gespielt, als alle anderen (aussichtslosen) Kandidaten sich zurückgezogen hatten. Ein zweites Mal wird er dieses Spiel nicht spielen können, da nun das Wahlgesetz entsprechend geändert wird, sodass aussichtslose Kandidaturen nicht mehr zur Stichwahl zugelassen sein werden.
Es mag sein, dass Moser sich damals "wichtig" gefühlt hat. Seine Wichtigkeit hält sich allerdings - objektiv gemessen - in sehr bescheidenem Rahmen. Er merkt es nur nicht.
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Re: bruno Freiherr Von Moser
« Antwort #34 am: 8. Februar 2017, 23:06:18 »
In der Stadtratswahl (Stadtrat=Gemeindeparlament) hat seine Liste m. W. keine 3% erhalten. Der Stadtrat von Biel/Bienne umfasst 60 Sitze. Mit 3% Ergebnis hätte es für einen oder gar zwei Sitze gereicht, er ist aber m. W. leer ausgegangen.
Somit kann er auch die Arbeit des Gemeindeparlaments nicht lahmlegen. Abgesehen davon wäre dies auch mit z. B. drei Sitzen nicht möglich.
...

Da stellt sich mir die Frage, ob man in der Schweiz das parlamentarische Instrument des Filibusters kennt. Wie wir beispielsweise von Rüde und Fitzek wissen, haben ihre Einlassungen ja denselben Charakter und dieselbe Zielsetzung.
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Re: bruno Freiherr Von Moser
« Antwort #35 am: 9. Februar 2017, 14:55:39 »
@dtx Filibustern kann man vergessen. Die Schweizer sind eher ein wortkarges Volk. Unvergessen bleibt ja, was der Richter Moser, Bruno an den Kopf warf, als er während eines Verfahrens zu schwadronieren anfing: "Heb d' Schnure!" (nur ungefähr übersetzt: "Halt die Klappe!") Als er weiter schwadronieren wollte, kam dann die KaPo (=Kantonspolizei) und beförderte ihn einfach vor die Tür.
In den Parlamenten gibt es die segensreiche Einrichtung der Redezeitbeschränkung. Das dürfte es auch im Stadtrat von Biel/Bienne geben. Dieser Inhalt kann nur von registrierten Benutzern gesehen werden. Bitte anmelden oder registrieren.
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Re: bruno Freiherr Von Moser
« Antwort #37 am: 29. April 2017, 10:40:36 »
Hatten wir diese Meldung schon?

http://www.derbund.ch/bern/kanton/afdspitzenkandidatin-alice-weidel-lebt-in-biel/story/17278284
Spoiler
AfD-Spitzenkandidatin Alice Weidel lebt in Biel

Nicht mal die Nachbarn wussten, dass die «nette Dame» aus der Wohnung nebenan den Bundestagswahlkampf der rechtsnationalen Alternative für Deutschland (AfD) anführt.

Sie soll ihrer Partei Alternative für Deutschland (AfD) im kommenden Herbst den Weg in den Bundestag weisen: die Ökonomin Alice Weidel. Am letzten Wochenende wurde die 38-Jährige am Parteitag in Köln zur Spitzenkandidatin gekürt. In den bisher erschienenen Medienberichten über Weidel wird jeweils Überlingen am deutschen Bodenseeufer als ihr Wohnort genannt.

Doch wie «Bund»-Recherchen zeigen, steht Weidel der Schweiz noch näher. Die deutsche Spitzenpolitikerin ist nämlich offiziell auch in Biel angemeldet. In einem Mehrfamilienhaus in der Innenstadt zeugt ein entsprechend angeschriebener Briefkasten von ihrer Anwesenheit. Auch ihre Schweizer Lebenspartnerin ist auf dem Türschild vermerkt. Bei einer Nachbarin ist zudem zu erfahren, dass einer ihrer zwei Buben die nahe staatliche Kindertagesstätte besucht – und dort manchmal von Weidel selber abgeholt wird. Sie habe im Übrigen bisher gar nicht gewusst, dass «die nette Dame» eine in Deutschland bekannte Politikerin sei.

Steuerfrage ist ungeklärt

Wie oft Weidel in Biel ist, wo sie Steuern bezahlt und wo sie letztlich ihren Lebensmittelpunkt sieht, ist nicht bekannt. Die AfD-Politikerin wollte sich auf Anfrage des «Bunds» nicht zu ihrer Bieler Wohnung äussern.

Politiker, die zeitweise nicht dort wohnen, wo sie gewählt werden wollen, sorgten zumindest in der Schweiz in der Vergangenheit immer wieder für Kontroversen. So etwa bei den Zürcher Kantonswahlen 2015, als ein CVP-Kandidat aus diesem Grund seinen Wahlkampf abbrach. Oder der Bolliger Ex-Gemeindepräsident Rudolf Burger, der 2013 in seine Gemeinde zurückziehen musste, nachdem sein Wohnortswechsel publik geworden war.

Auch Auslanddeutsche dürfen in den Bundestag

Im Fall von Weidel ist der Wohnort zumindest nach deutschem Recht kein Problem. Wählbar für den Bundestag sind alle volljährigen Deutschen, unabhängig von ihrem Wohnort. Aufwendiger wird es, wenn Weidel wählen will und eventuell sogar keinen Wohnsitz in Deutschland haben sollte. Dann müsste sie wie andere Auslanddeutsche einen Antrag auf Eintragung ins Wählerverzeichnis stellen.

Wie Weidel, die in Deutschland als national argumentierende Politikerin wahrgenommen wird, das Leben in der Schweiz gefällt, ist mangels Auskunftsbereitschaft nicht bekannt. Doch zumindest das politische System passt ihr sehr. Sehr beeindruckt sei sie von den Abstimmungsbüchlein mit allen Informationen sowie Pro- und Kontra-Argumenten, die ihre Partnerin vor den Urnengängen zugesandt bekomme, wie sie einst der «Weltwoche» sagte. In der Wahl des Wohnsitzes von Alice Weidel liegt eine gewisse Ironie. Denn obwohl sie zuletzt ihre öffentliche Islamkritik mehr und mehr verschärfte, wohnt sie – zumindest zeitweise – ausgerechnet in der Schweizer Stadt mit dem höchsten Anteil an Muslimen. (DerBund.ch/Newsnet)

Erstellt: 27.04.2017, 14:15 Uhr
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AfD in Bruno-Moser-Land, warum erstaunt mich das irgendwie nicht?
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Re: bruno Freiherr Von Moser
« Antwort #38 am: 29. April 2017, 11:04:05 »
Ich hatte diese Meldung gestern hier vielleicht am falschen Ort gepostet.  ;D
Wenn der Hirntod wirklich ein Zeichen für das Lebensende wäre,
dann müsste man bei uns ganze Bevölkerungsgruppen begraben.

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Re: bruno Freiherr Von Moser
« Antwort #39 am: 29. April 2017, 11:05:45 »
AfD in Bruno-Moser-Land, warum erstaunt mich das irgendwie nicht?

Wobei sie wohl kaum nach Biel gezogen ist, um sich in des Moser Brunos Glanz zu sonnen!  :D

... Biel gilt doch sonst eher als linke Stadt, oder täuscht mich da meine Erinnerung? Die ganze Westschweiz ist sowieso vergleichsweise eher links.

Wobei man dann auch wieder sagen muss, dass das Links-Rechts-Schema schlecht auf die Reichsdeppen (Schweizer/Ösi-Unterart) passt: Die sind einfach so extrem, dass man gar nicht mehr sagen kann, ob links- oder rechtsextrem. Wüster Antisemitismus paar sich da mit Hipster-Bärten, Veganismus, Bioladen und alternativen Lebensstilen.
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Re: bruno Freiherr Von Moser
« Antwort #40 am: 29. April 2017, 11:39:04 »
@Noldor In den Politik-Bereichen lese ich nicht mit.

@Helvetia Biel/Bienne ist politisch nach Auskunft meiner Quelle ein besonderes Biotop. Erstens nimmt es innerhalb des Kantons Bern eine Sonderstellung ein, da die politischen Hauptkräfte nicht die SVP und die SP sind, sondern SP und FDP. Die SVP spielt nur eine Nebenrolle. Zweitens gibt es fast alle Parteien doppelt, nämlich einmal als deutschsprachige, einmal als französischsprachige Partei, deren inhaltliche Ausrichtungen jeweils nicht völlig gleich sind. Drittens gibt es dort auch eine rechte Randkultur, die vergleichsweise stark ist und der linken Randkultur entgegen steht, die dort auch blüht.
Dass sich die politischen Ränder bisweilen berühren, ist nichts Besonderes, sondern wohl überall auf der Welt zu beobachten. (Den merkwürdigen Schwenk eines Horst Mahler von den Landsmannschaften zur RAF und dann nach ganz rechts findet man auch anderswo, Mussolini hat mal als Mitläufer der Sozialisten begonnen, dann aber den Faschismus begründet. In der denkwürdigen Reichstagssitzung vom 12. September 1932 haben Göring und Torgler bestens zusammen gearbeitet, um der Regierung Papen das Misstrauen auszusprechen, bevor diese das Auflösungsdekret für den Reichstag vorlegen konnte. Kurz: Links und Rechts treffen sich schon mal in der Ablehnung des beiden verhassten "Systems".) Was insbesondere den rechten Rand betrifft, so gab es in Biel/Bienne lange eine Regierungsbeteiligung der "Freiheitspartei", ehemals "Autopartei". Nach deren Ableben haben sich neue stramm rechte Gruppen gebildet, die zwar nicht mehr in der Regierung, aber immerhin im Parlament sitzen, u. d. die "Eidgenossen", deren Kern - man höre und staune! - aus Mitarbeitern des TCS-Prüfzentrums für Automobile besteht.
Nach Ansicht mancher Einwohner, sagt meine Quelle, bestehe das Problem in einer zu "laschen" Politik, die auf "Duldung", "Beschwichtigung" und "Deeskalation" bestehe, wo man besser einschreiten sollte. In deren Schutz gediehen eben zur Linken wie zur Rechten merkwürdige Pflänzchen. Nun gut, das sind politische und persönliche Meinungen, die ich lieber mal unkommentiert einfach stehen lasse.
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Re: bruno Freiherr Von Moser
« Antwort #41 am: 8. Mai 2017, 09:24:03 »
Es gärt in "Bruno-Feiherr-von-Moser-Land": https://secure.avaaz.org/de/petition/Sympathisantinnen_und_Sympathisanten_sympathisantes_Biel_schweigt_nicht_Bienne_ne_se_tait_pas/?tHbFdhb
Wer Lust hat, darf das gerne in einen Polit-Thread kopieren/verschieben.
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Re: bruno Freiherr Von Moser
« Antwort #42 am: 15. Juni 2017, 22:21:21 »
Vom Moser Bruno hört man in letzter Zeit auch nichts... fast wie vom Erdboden verschluckt, der Gute...  :think: naja, aber es sind ja auch gerade keine Wahlen  ;D
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Re: bruno Freiherr Von Moser
« Antwort #43 am: 15. Juni 2017, 22:34:51 »
Moser Bruno* ist schon länger still. Mal schauen, was meine Kontakte sagen.

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Offline mork77

Re: bruno Freiherr Von Moser
« Antwort #44 am: 16. Juni 2017, 09:48:22 »
-edit-

Was waren die letzten Worte des russischen Dichters Majakowski vor seinem Selbstmord 1930? "Genossen, bitte nicht schiessen!"