Autor Thema: Henry Hafenmayer  (Gelesen 3020 mal)

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Re: Henry Hafenmayer
« Antwort #30 am: 2. September 2019, 12:14:48 »
In Duisburg wurde weiter verhandelt und Hafenmayer ist in voller Fahrt auf dem Mehrtürer-Zug ... Gibt es in der Nähe eigentlich Kolleginnen und Kollegen die mal vorbei schauen können? Schlimm, dass von 22 Zuschauern nur drei nicht zu "deren" Leuten gehören. Das die Rechte da ist ist verständlich, das die NPD ebenfalls anwesend ist sollte für Aufmerksamkeit sorgen. Fehlen nur noch *ida und AfD...
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Re: Henry Hafenmayer
« Antwort #31 am: 2. September 2019, 13:21:39 »
Das besonders widerliche Subjekt wird hoffentlich bald für längere Zeit einfahren.
Ich bremse nicht für Nazis!
 
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Re: Henry Hafenmayer
« Antwort #32 am: 2. September 2019, 14:35:18 »
Das besonders widerliche Subjekt wird hoffentlich bald für längere Zeit einfahren.

Wenn denn dann irgendwann mal ein Urteil rechtskräftig wird, passiert das.
Sebastian Leber über Rüdi: Hoffmanns Beweisführung ist, freundlich ausgedrückt, unorthodox. Es geht in seinen Filmen drunter und drüber wie bei einem Diavortrag, bei dem der Vortragende kurz vor Beginn ausgerutscht ist und alle Dias wild durcheinander auf den Boden flogen.
 
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Re: Henry Hafenmayer
« Antwort #33 am: 11. September 2019, 20:35:57 »
Selbst Henry hält Wilfert für ein wenig neben der Spur (hat er mal in seinem Blog geschrieben, ich habe aber keine Lust das jetzt raus zu suchen). Aber er hat keine Hemmung ihren Hilferuf für Prozessbeobachter für ihre Verhandlung wg. 130 (Überraschung!) zu veröffentlichen. Wundert es jemand, dass sie in diesem Artikel geradezu um den Einzug ins Mehrtürertum bettelt? Wenn ich mir ihre irren Vorstellungen so durch lese denke ich aber dass eher §20/21 StGB drohen. Die Verhandlung ist übrigens wg. Krankheit des Anwalts verschoben:
https://endederluege.blog/2019/09/07/marianne-wilfert-wieder-vor-gericht/
« Letzte Änderung: 11. September 2019, 20:37:57 von Rolly »
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Re: Henry Hafenmayer
« Antwort #34 am: 17. September 2019, 19:17:19 »
Henry hat (wieder einmal) eine absolut verständnisvolle und hoffnungsfrohe Richterin gefunden. Bei dem was er im Gericht abgezogen hat, ist das unbegreiflich. Da muss man sich nicht wundern, wenn Rechtsextremisten, NeoNazis und Holocaustleugner davon ausgehen einen "Freischein" zu haben und "gute Arbeit" zu leisten.

Zitat
Die Freiheitsstrafe fällt am Schluss geringer aus als zuvor: zehn Monate auf Bewährung. „Trotz des Verhaltens in der Hauptverhandlung hoffen wir, dass der Warnschuss ankommt“, erklärt die Richterin die Entscheidung, die Strafe abermals zur Bewährung auszusetzen.


Spoiler
Holocaustleugner inszeniert sich vor Gericht
17. September 2019 um 17:57 Uhr   
 

Ein Rechtsextremer verneint den Massenmord an den Juden, kommt vor Gericht – und macht dort einfach weiter. Das bringt ihm eine Bewährungsstrafe – und einen Ruf als Märtyrer.

Von Dennis Pesch

Eine Menschengruppe steht im Kreis vor Saal 256 des Duisburger Landgerichts. In ihrer Mitte steht Henry Hafenmayer. Der Angeklagte trägt ein weißes Hemd in schwarzer Jeans, seine Gürtelschnalle zeigt die Reichsflagge. Es ist der siebte und letzte Prozesstag seines Berufungsprozesses wegen Holocaustleugnung, angesetzt waren nur zwei. Am Ende hat sich das Verfahren drei Monate lang hingezogen. Die Unterstützer, die Hafenmayer umringen, waren bei allen Terminen dabei. Überwiegend kommen sie aus dem Spektrum der sogenannten Reichsbürger.

In erster Instanz war der 46-Jährige 2017 vom Amtsgericht in Oberhausen zu einem Jahr Haft auf Bewährung verurteilt worden, wegen vier Fällen von Volksverhetzung – genauer gesagt: der Leugnung des Holocaust. Im November 2015 und im Februar 2016 hatte er zwei offene Briefe an Hunderte staatliche Stellen, die rumänische Botschaft und ein Pressebüro geschickt. Die Briefe veröffentlichte er auf seiner Website mit dem Titel „Ende der Lüge“. Und Hafenmayer macht weiter – selbst im Gerichtssaal. Sein Fall zeigt, wie Rechtsextreme sich mit den Mitteln der Strafprozessordnung eine Bühne verschaffen können.

Hitler-Reden auf CD

Mit seinen Briefen hatte Hafenmayer CDs verschickt, auf denen den Holocaust leugnende Videos enthalten waren, unter anderem ein Interview mit der Leugnerin Ursula Haverbeck. Dem ersten Brief hängte er zudem 13 Reden von Adolf Hitler als Audiodateien an. Weil er den Massenmord an den Juden als „Lüge“ bezeichnete, eröffnete die Staatsanwaltschaft zwei Verfahren. Zwei weitere Anklagepunkte kamen nach Veröffentlichung der Briefe auf der Homepage hinzu.

Gegen das Urteil legten sowohl Hafenmayer als auch die Staatsanwaltschaft Berufung ein. Als dann im Juli dieses Jahres die Neuauflage des Prozesses begann, legte der Verurteilte richtig los. Zwei Anträge zur Einstellung des Verfahrens und drei Anträge zur Einberufung von Sachverständigen für Zeitgeschichte, Biologie und Judaistik stellte Hafenmayer. Immer verbunden mit teils über 50 Seiten langen antisemitischen Tiraden, in denen er den Holocaust infrage stellte. „Es ist der Versuch, das Berufungsverfahren als Schauprozess gegen sogenannte wahre Volksgenossen zu inszenieren“, sagt ein Sprecher der Initiative gegen Rechts Oberhausen, die beide Prozesse dokumentiert hat.
Der Leugner will Märtyrer sein

Hafenmayer hingegen sieht sich in einer Rolle als Aufklärer. Seine Anträge sind in Wirklichkeit Vorträge. Er nennt Juden die „Lenker der Weltgeschichte“. Durch die Einberufung des Sachverständigen für Biologie will er beweisen, dass der Begriff „Parasit“ eine naturwissenschaftlich korrekte Bezeichnung für Juden sei.

Dass jeder seiner Anträge abgelehnt wird, ist für ihn zweitrangig. Er will Märtyrer und Systemkritiker sein, ein Lautsprecher der Holocaustleugner. Wenn er umringt ist von seinen Unterstützern, zeigt das, dass er diese Rolle für sie erfüllt. Die Kammer lässt ihn die sieben Prozesstage gewähren. Die Mimik der Richterin und der Schöffen drückt zeitweise Ekel aus. Einfach stoppen konnten sie den Angeklagten dennoch nicht. „Anträge müssen vollständig verlesen werden, um im Prozess behandelt werden zu können“, sagt eine Sprecherin des Landgerichts. Nahe liegt, dass die Kammer kein Risiko eingehen wollte, dass das Urteil in einer Revision kassiert wird.

Beide Prozesse gegen Hafenmayer waren auch Orte, an denen sich Neonazis vernetzen. Beim ersten Verfahren besuchten ihn die Holocaustleugner Gerhard Ittner und Sylvia Stolz. Beide sitzen mittlerweile in Haft, der Angeklagte zitierte sie in der Berufungsverhandlung mehrfach. Beim sechsten Prozesstag besuchten ihn Sascha Krolzig und Michael Brück, Führungskader der Partei Die Rechte. Hafenmayers Verteidiger André Pickert, Haus- und Hofanwalt von Die Rechte, nannte das in seinem Plädoyer ein „bürgerliches Umfeld“.
Vernichtungsfantasien vor Gericht

Zur eigentlichen Verhandlungssache, den offenen Briefen und der Veröffentlichung im Netz, machte Hafenmayer keine Angaben. Aus einem einfachen Grund: Von welchem Ort aus er die Briefe auf der Website veröffentlicht hat, konnte das Gericht nicht ermitteln. Damit war nicht sicher, dass die Holocaustleugnung auf dem Boden des deutschen Strafgesetzbuchs stattgefunden hatte. Zwei der vier Verfahren wurden deshalb eingestellt. Ein Kriminalhauptkommissar erklärte dem Gericht schriftlich, dass die IP-Adressen aus Datenschutzgründen gelöscht worden seien. Das kritisiert die Initiative gegen Rechts: „Für eine Staatsschutz-Abteilung ist das eigentlich ungewöhnlich.“

Die Freiheitsstrafe fällt am Schluss geringer aus als zuvor: zehn Monate auf Bewährung. „Trotz des Verhaltens in der Hauptverhandlung hoffen wir, dass der Warnschuss ankommt“, erklärt die Richterin die Entscheidung, die Strafe abermals zur Bewährung auszusetzen.

Zuvor hatte der Angeklagte dem Gericht für den Fall gedroht, dass der Nationalsozialismus wieder eingeführt wird: „Es wird viele Prozesse in diesem anständigen Staat geben, weil es eine Menge aufzuarbeiten gibt“, sagte er in seinem Schlusswort. Über seine Vorstellung der Zukunft ließ er keine Zweifel aufkommen: „Die Unruhe, die in den Völkern gärt, wird zur Endlösung der Judenfrage führen.“

Nun werden wahrscheinlich weitere Verfahren auf Hafenmayer zukommen. Die Staatsanwaltschaft kündigte Ermittlungen wegen seiner Äußerungen vor Gericht an. Dem Holocaustleugner winkt erneut ein großer Auftritt.
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https://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2019/09/17/holocaustleugner-inszeniert-sich-vor-gericht_29011
 
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Re: Henry Hafenmayer
« Antwort #35 am: 17. September 2019, 19:29:09 »
Zwei Monate Abzug für die Verfahrensdauer kommt schon hin. Der hat ja noch mehr in der Pipeline, bei Haverbeck und Mahler hat es ja auch etwas gedauert bis die Bewährung entfiel.
 
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Re: Henry Hafenmayer
« Antwort #36 am: 17. September 2019, 21:14:00 »
Henry hat (wieder einmal) eine absolut verständnisvolle und hoffnungsfrohe Richterin gefunden. Bei dem was er im Gericht abgezogen hat, ist das unbegreiflich. Da muss man sich nicht wundern, wenn Rechtsextremisten, NeoNazis und Holocaustleugner davon ausgehen einen "Freischein" zu haben und "gute Arbeit" zu leisten.

WTF? Irgendwie verstehen es manche Richter nicht, Hafenmeyer ist nun wirklich kein Beispiel mehr für einen Bewährungsfall, wo ein "Warnschuss" wirkt. Das merkt man doch schon an seinem Verhalten im Verfahren.
Er will aber in Revision gehen, da besteht also Hoffnung, das es die nächste Instanz anders sieht.
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Re: Henry Hafenmayer
« Antwort #37 am: 17. September 2019, 21:26:35 »
Er will aber in Revision gehen, da besteht also Hoffnung, das es die nächste Instanz anders sieht.
Nein. Bei Rechtsmitteln des Angeklagten gilt ein Verschlechterungsverbot: § 358 Abs. 2 Satz 1 StPO. Im Gegenteil, je länger sich die Sache hinhzieht umso höher wird der Abzug für die Verfahrensdauer.


« Letzte Änderung: 17. September 2019, 21:29:32 von Gerichtsreporter »
 
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Re: Henry Hafenmayer
« Antwort #38 am: 17. September 2019, 23:08:41 »
Nein. Bei Rechtsmitteln des Angeklagten gilt ein Verschlechterungsverbot: § 358 Abs. 2 Satz 1 StPO. Im Gegenteil, je länger sich die Sache hinhzieht umso höher wird der Abzug für die Verfahrensdauer.

Hmpf. Kann die Staatsanwaltschaft nicht auch Rechtsmittel einlegen?
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Re: Henry Hafenmayer
« Antwort #39 am: 18. September 2019, 18:13:29 »
Henry erzählt von seinem letzten Prozesstag, kündigt einen längeren Bericht an und veröffentlicht vorab schon mal sein Schlußwort incl. einem offenen Brief als Anhang. In letzterem zitiert er allen ernstes ausführlich aus den "Protkollen der Weisen von Zion"  :facepalm:.
https://endederluege.blog/2019/09/16/der-letzte-tag-7-in-duisburg/

Dazu findet sich auf seiner Seite auch neues von Mahler.

Nebenbei für die Rechtsgelehrten unter uns: Ist der widerliche Comic in den Kommentaren (von einem User namens Salu) §130-fähig?
« Letzte Änderung: 18. September 2019, 18:15:45 von Rolly »
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Re: Henry Hafenmayer
« Antwort #40 am: 19. September 2019, 09:05:43 »
Nebenbei für die Rechtsgelehrten unter uns: Ist der widerliche Comic in den Kommentaren (von einem User namens Salu) §130-fähig?

Meines Erachtens : JA!
 
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Re: Henry Hafenmayer
« Antwort #41 am: 20. November 2019, 06:06:10 »
Hafenmayer hat erneut eine Haftstrafe bekommen, diesmal ohne Bewährung. Aber er wird das wohl durch sämtliche Instanzen ziehen, wie ich vermute.
Spoiler
Haftstrafe für antijüdischen Hetzer
19.11.2019 -

Oberhausen – Das Amtsgericht Oberhausen hat den Holocaust-Leugner Henry Hafenmayer am Montag erneut wegen antisemitischer Aussagen verurteilt.

Das Landgericht Duisburg hatte den Oberhausener vor wenigen Wochen erst wegen Volksverhetzung zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. (bnr.de berichtete) Wie Hafenmayer nun auf seiner Homepage mitteilt, hat das Amtsgericht ihn wegen zweier antijüdischer Aussagen im Internet erneut verurteilt, diesmal jedoch ohne Bewährung. Das Urteil ist demnach noch nicht rechtskräftig, man werde dagegen rechtlich vorgehen, so der Rechtsextremist.

Angeklagt waren laut Anklageschrift insgesamt sechs Taten, begangen zwischen Juli 2017 und September 2018. Verurteilt wurde Hafenmayer am Ende in dem für seine Verhältnisse relativ kurzen Prozess lediglich in zwei Fällen. Die Gesamtstrafe lautete nach Angaben des Verurteilten auf ein Jahr Haft ohne Bewährung. Hafenmayer hatte laut Anklageschrift im Juli 2017 in einem Posting bei Facebook unter anderem angedeutet, dass der Holocaust ein „Jahrhundertbetrug“, die „heimtückische Vermischung von Fakten und Fiktion“ und ein „Propagandaschwindel von weltweitem Ausmaß“ sei.

Der zweite Anklagepunkt, für den der 47-Jährige nach eigenen Angaben verurteilt wurde, bezog sich auf einen Eintrag auf einer Webseite und ein via Internet verbreitetes Video. Dort soll Hafenmayer laut Anklageschrift als „Moderator“ in einem Clip eine als antisemitisch interpretierte Grafik gezeigt haben und eine Videoportal „Judentube“ bezeichnet haben. Den Ermittlungen vorangegangen war unter anderem eine Hausdurchsuchung bei dem Holocaust-Leugner. (mik)
[close]
https://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/haftstrafe-f-r-antij-dischen-hetzer

Ich hänge seinen Prozessbericht, sowie eine "Verteidigung" für Brandner und Gedeon mal als Screen an.
 
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Re: Henry Hafenmayer
« Antwort #42 am: 20. November 2019, 10:38:25 »
Ist ein Antisemit namens Gedeon (= Gideon, spielt eine Rolle in der Bibel im Buch der Richter) nicht ein inhaltlicher oder logischer oder was auch immer Widerspruch?
 
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Re: Henry Hafenmayer
« Antwort #43 am: 20. November 2019, 14:32:31 »
Ist ein Antisemit namens Gedeon (= Gideon, spielt eine Rolle in der Bibel im Buch der Richter) nicht ein inhaltlicher oder logischer oder was auch immer Widerspruch?

Ist einer, der den "fremdländischen Ausländer" bereits im Nachnamen trägt und aber Bücher schreibt wie "Deutschland schafft sich ab", nicht auch ein Widerspruch?
Ich glaube, den Namen muss ich hier nicht nennen.

Oder Leute, die vor nicht langer Zeit erst aus dem Ausland zugezogen sind und jetzt bei den Blau-Dunkelbraunen Karriere machen, indem sie so tun, als würden sie sich um Deutschland Sorgen machen - und gleichzeitig nicht davor zurückschrecken, von Flüchtlingen z.B. aus Syrien zu verlangen, wieder zurückzugehen und in ihrem eigenen Land Ordnung zu schaffen?
Ich habe mir bereits eine feste Meinung gebildet! Verwirren Sie mich bitte nicht mit Fakten!
 
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Re: Henry Hafenmayer
« Antwort #44 am: 20. November 2019, 15:24:53 »
Freund Henry soll angeblich an der Klopperei auf dem Bonner Hbf nach der Rheinwiesen-Demo beteiligt gewesen sein:
http://remagen.blogsport.de/2019/11/18/pm-bewaffnete-neonazis-greifen-antifaschistinnen-am-bonner-hbf-an-polizei-versagt-desastroes/#fn1574030045300n
 
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