Autor Thema: OPPT - das vorerst letzte Kapitel  (Gelesen 6160 mal)

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Offline Gelehrsamer

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Re: OPPT - das vorerst letzte Kapitel
« Antwort #60 am: 9. September 2018, 16:40:17 »
Laut https://www.youtube.com/watch?v=u-WtuW-2en8 hat Randall Keith Beane 155 Monate Gefängnis, 5 Jahre "supervised release" (ugf. "Bewährung") sowie eine Geldstrafe ("fines") von 553.749,99, wenn ich das amerikanische Englisch richtig verstehe. Dazu kommt die Pflicht zur Rückerstattung der durch Betrug erlangten 1,5 Mio.

Unklarheit am Rande: 12 Jahre und 9 Monat werden übersetzt mit 155 Monaten. In meiner Rechnung sind das zwei Monate zuviel.
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Offline Pantotheus

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Re: OPPT - das vorerst letzte Kapitel
« Antwort #61 am: 9. September 2018, 16:59:41 »
Wozu gibt es court Reporters?

Das ganze Verfahren gegen Beane kann hier https://www.courtlistener.com/docket/6127746/united-states-v-beane/?page=1 und hier https://www.courtlistener.com/docket/6127746/united-states-v-beane/?page=2 verfolgt werden.
Die Festsetzung der Strafe findet sich hier: https://www.courtlistener.com/recap/gov.uscourts.tned.82729/gov.uscourts.tned.82729.225.0.pdf
Und hier https://www.courtlistener.com/recap/gov.uscourts.tned.82729/gov.uscourts.tned.82729.230.0.pdf die "Notic of Appeal".
Die 155 Monate plus 5 Jahre "supervised release" sind also amtlich.
Die Sekundärquelle erzählt halt Unsinn, deshalb greift man ja auch gern auf Primärquellen zurück, wenn man wissenschaftlich arbeiten gelernt hat.
"Vom Meister lernen heißt verlieren lernen." (hair mess über Peter F., auf Bewährung entlassenen Strafgefangenen )
 
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Offline Noldor

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Re: OPPT - das vorerst letzte Kapitel
« Antwort #62 am: 9. September 2018, 17:19:39 »
Da heisst also, dass der Beane nach seinem langjährigen Knastaufenthalt sich wirklich 5 Jahre lang gesetzeskonform verhalten muss sonst:

Zitat
During federal supervised release, a probation officer supervises the convict. A former prisoner who violates the conditions of supervised release may be sent back to prison, potentially to remain there until the end of the supervised release term.

https://www.nolo.com/legal-encyclopedia/what-federal-supervised-release.html

Nur wenn die Quelle glaubwürdig ist
« Letzte Änderung: 9. September 2018, 17:21:35 von Noldor »
Wenn der Hirntod wirklich ein Zeichen für das Lebensende wäre,
dann müsste man bei uns ganze Bevölkerungsgruppen begraben.

Dieter Nuhr
 
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Online Neubuerger

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Re: OPPT - das vorerst letzte Kapitel
« Antwort #63 am: 9. September 2018, 17:34:52 »
Die 155 Monate plus 5 Jahre "supervised release" sind also amtlich.

Wow, das ist ganz schön viel Holz. Und im amerikanischen Strafvollzug definitiv kein Spaß.
Aber: Selber schuld.
Sebastian Leber über Rüdi: Hoffmanns Beweisführung ist, freundlich ausgedrückt, unorthodox. Es geht in seinen Filmen drunter und drüber wie bei einem Diavortrag, bei dem der Vortragende kurz vor Beginn ausgerutscht ist und alle Dias wild durcheinander auf den Boden flogen.
 
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Offline Sandmännchen

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Re: OPPT - das vorerst letzte Kapitel
« Antwort #64 am: 9. September 2018, 18:43:05 »
Haltet ihr das Strafmaß für angemessen? Auf mich wirkt das erst mal völlig durchgeknallt, ich habe mich aber nur wenig mit diesem Fall beschäftigt.
soɥdʎsıs sǝp soɥʇʎɯ ɹǝp 'snɯɐɔ ʇɹǝqlɐ –
˙uǝllǝʇsɹoʌ uǝɥɔsuǝɯ uǝɥɔılʞɔülƃ uǝuıǝ slɐ soɥdʎsıs sun uǝssüɯ ɹıʍ ˙uǝllüɟnzsnɐ zɹǝɥuǝɥɔsuǝɯ uıǝ ƃɐɯɹǝʌ lǝɟdıƃ uǝƃǝƃ ɟdɯɐʞ ɹǝp
 

Offline kairo

Re: OPPT - das vorerst letzte Kapitel
« Antwort #65 am: 9. September 2018, 18:54:41 »
Haltet ihr das Strafmaß für angemessen? Auf mich wirkt das erst mal völlig durchgeknallt, ich habe mich aber nur wenig mit diesem Fall beschäftigt.

Wenn's um Dollars geht, ist Uncle Sam recht humorlos.
 
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Re: OPPT - das vorerst letzte Kapitel
« Antwort #66 am: 9. September 2018, 19:01:37 »
Also wenn ich mir den möglichen Strafrahmen ansehe -der wurde ja in einem der Beiträge schon mal dargelegt- finde ich sind die beiden ziemlich gut weggekommen. Vor allem Heather, die ja letztendlich nichts anderes ist wie unser Entenpräsident, nämlich eine "Brandstifterin".

Es wäre schön, wenn auch noch andere -vor allem die, die jetzt versuchen sich als "Köpfe" zu etablieren- ähnlich verurteilt werden würden.

Vergleiche ich die Schadenssummen und die Strafe jetzt mit Madoff, so ist das doch in einer guten Relation.

Ich fände es übrigens auch nicht schlecht, wenn der deutsche Strafrahmen da mehr dem englischen oder amerikanischen angepasst werden würde. Ich halte zwar 100 x Lebenslang (und was es da noch so gibt) schon etwas übertrieben, finde es andererseits aber auch äußerst lasch was der deutsche Gesetzgeber z.B. bei Mord oder Todschlag so "anzubieten" hat.

Ich bin eine absolute Gegnerin der Todesstrafe -um das mal gleich noch zu sagen- bin aber der Meinung, dass 15 Jahre -worauf "lebenslang in vielen Fällen hinausläuft- äußerst milde sind.
 
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Re: OPPT - das vorerst letzte Kapitel
« Antwort #67 am: 9. September 2018, 22:04:38 »
Ich bin eine absolute Gegnerin der Todesstrafe -um das mal gleich noch zu sagen- bin aber der Meinung, dass 15 Jahre -worauf "lebenslang in vielen Fällen hinausläuft- äußerst milde sind.

Nun ja, 100 x lebenslang hat den Vorteil, dass man den Betroffenen 99 Mal folgenlos begnadigen kann. Ansonsten bedeutet "Lebenslang" in Deutschland in der Tat meistens nicht wirklich lebenslang, bedeutet aber nicht, dass eine Regelentlassung nach 15 Jahren erfolgt. Vielmehr kann nach dieser Zeit (bei Feststellung der besonderen Schwere der Schuld nach 20 Jahren) erstmals eine Entlassung auf Bewährung geprüft werden. Die durchschnittliche lebenslängliche Haftdauer bewegt sich daher um die 19 Jahre (und ist in den letzten Jahren leicht gesunken). In Extremfällen kann aber auch deutlich mehr dabei rauskommen. Die RAF-Terroristen B. Mohnhaupt und C. Klar haben zB 24 bzw. 26 Jahre gesessen, der Gladbecker Geiselgangster Degowski 30 Jahre und sein Kumpan Rösner sitzt immer noch. Übrigens ist in diesen Fällen bei der Entlassung auf Bewährung ebenfalls eine 5jährige Bewährungszeit üblich.
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Re: OPPT - das vorerst letzte Kapitel
« Antwort #68 am: 10. September 2018, 01:27:38 »
Wenn's um Dollars geht, ist Uncle Sam recht humorlos.

Was ich nicht falsch finde. Da finde ich weitaus eher die althergebrachte deutsche Laxheit bei Wirtschaftsstraftaten fragwürdig. Wer zig Millionen entwendet, veruntreut oder entzieht, der vernichtet dabei gar nicht selten mehr Existenzen und Familien als manch ein Serienmörder. Trotzdem muss man sich gewaltig anstrengen und noch Pech haben, um wegen so etwas hierzulande tatsächlich ins Gefängnis zu gehen.
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Re: OPPT - das vorerst letzte Kapitel
« Antwort #69 am: 10. September 2018, 07:13:00 »
Trotzdem muss man sich gewaltig anstrengen und noch Pech haben, um wegen so etwas hierzulande tatsächlich ins Gefängnis zu gehen.

Es sei denn, das Opfer ist das Finanzamt. Dann geht es einfacher.
Ich habe mir bereits eine feste Meinung gebildet! Verwirren Sie mich bitte nicht mit Fakten!
 
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Re: OPPT - das vorerst letzte Kapitel
« Antwort #70 am: 12. Oktober 2018, 05:03:55 »
Wenn's um Dollars geht, ist Uncle Sam recht humorlos.

Was ich nicht falsch finde. Da finde ich weitaus eher die althergebrachte deutsche Laxheit bei Wirtschaftsstraftaten fragwürdig. Wer zig Millionen entwendet, veruntreut oder entzieht, der vernichtet dabei gar nicht selten mehr Existenzen und Familien als manch ein Serienmörder. Trotzdem muss man sich gewaltig anstrengen und noch Pech haben, um wegen so etwas hierzulande tatsächlich ins Gefängnis zu gehen.

Stimmt. Bestes Beispiel: S&K
Als die zwei nach der U-Haft wieder draußen waren, haben sie sich nicht etwa in Demut geübt, sondern wie zu ihren besten Zeiten richtig die Sau rausgelassen.
 

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Re: OPPT - das vorerst letzte Kapitel
« Antwort #71 am: 25. Oktober 2019, 10:30:27 »
 

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Re: OPPT - das vorerst letzte Kapitel
« Antwort #72 am: 25. Oktober 2019, 10:47:41 »
Wenn ich es richtig sehe, dann geht es bei Heather und ihrem Kumpel Beane in die nächste Runde.
Nein, die zweite Runde ist schon vorbei. Dei beiden Blitzbirnen sind in Berufung gegangen mit der Begründung, dass das Gericht der 1. Instanz nicht hätte zulassen dürfe, dass sie sich selbst verteidigen und damit noch tiefer in die Shice geritten haben.

Das Berufungsgericht aber sagt, dass sie sich das selbst ausgesucht haben. Wer sich selbst verteidigt ist nicht an konventionellen Vorgehensweisen und normales Verhalten gebunden, daher hätte das Gericht 1. Instanz ihnen auch keinen Rechtsbeistand aufzwingen müssen. Hat gefitzt.

Wer Zeit hat sollte das Urteil unbedingt lesen, der Richter scheint Spaß gehabt zu haben. Ein paar Zitate:

Zitat
Beane and Tucci-Jarraf responded to their arrests with a flood of frivolous motions. They demanded hearings on their own identities, the identities of the arresting officers, and the identity of the presiding judge. They asserted that United States courts cannot hold anyone “except by their own consent” and that the United States (a tad more plausibly) is a “bankrupt corporation.” R. 61 at 29, 61. They submitted hundreds of pages of pointless Uniform Commercial Code filings, allegedly related to something called “The One People’s Public Trust.” R. 18. They mailed the court an itemized bill seeking payment of over $46 quintillion dollars. On and on it went. Concerned that such conduct might confuse a jury, the judge granted a motion in limine that barred the defendants from raising similar arguments at trial.

Zitat
The defendants did their best. They cross-examined the government’s witnesses, introduced evidence, testified on their own behalf, and used their closing statements to justify their worldview. But their best was not good enough. The jury convicted Beane of bank and wire fraud, 18 U.S.C. §§ 1343, 1344, and both defendants of conspiracy to commit money laundering, id. § 1956(h).

Mein Lieblingssatz:
Zitat
The self-lawyer thus is free to behave as the eccentric his client selected, and that is no concern of the Sixth Amendment.

Zitat
And did the defendant have the mental competence to quarterback his own defense?

Zitat
Beane conceded his relative ignorance of the Rules of Evidence and Rules of Criminal Procedure. Tucci-Jarraf recognized that, despite having gone to law school and been a lawyer at one point, she’d need to “refresh” herself on them as well.

Zitat
Maybe Beane means only to say that he foolishly adopted Tucci-Jarraf’s trial strategy.

Zitat
While they gave plenty of airtime to implausible conspiracy theories, they succeeded in other respects.

Zitat
Sure, experienced counsel would have done a better job.

Zitat
That leaves the main challenge both defendants raise to their self-representation: that their idiosyncratic actions and unconventional beliefs established proof by themselves of unsound mind. But if committing murder does not automatically generate a competency hearing or incompetency finding, we are hard pressed to understand why fantastic financial crimes would automatically do so.

Zitat
The hard fact is that intelligent people, even very intelligent people, can believe baffling things. The same brain that allows them to be very intelligent can, when combined with financial and other stresses, trigger all kinds of irrational behavior. Count Beane and Tucci-Jarraf among that number. Count also the thousands of other straw man conspiracy theory proponents nationwide. These individuals of course are misguided, some dangerously so. But that doesn’t mean they inhabit a “private mental world” wholly divorced from reality. James, 328 F.3d at 955. And it certainly doesn’t shield them from the consequences of their actions.

Zitat
Membership in our democracy, sad to say, does not come with an unlimited trust fund, at least a financial one. But it does come with a view of the dignity of individuals to make weighty decisions for themselves.

Zitat
Exercising these rights sometimes costs individuals more than they ever could stand to gain. But the Constitution lets American citizens learn that lesson the hard way.

Zitat
Tucci-Jarraf separately contests the two-level enhancement she received for using her “special skill” as a lawyer to “significantly facilitate[] the commission or concealment” of a criminal offense. U.S.S.G. § 3B1.3. We see nothing improper about this enhancement, even if this skill did not prove effective at trial.

Zitat
Not quite so, counters Tucci-Jarraf. While she has experience as a practicing lawyer, the documents she produced and the arguments she made were devoid of real law. We agree that the arguments were frivolous, but that reality does not get her off the hook. Tucci-Jarraf’s goal wasn’t to fool a veteran attorney; it was to use legal jargon and official-looking documents to disorient bank and dealership employees.

Ein deutscher Richter würde sich vermutlich einen Befangenheitsantrag einhandeln für solche Kommentare.
« Letzte Änderung: 25. Oktober 2019, 11:32:25 von Gerichtsreporter »