Autor Thema: Christoph Hörstel - Deutsche Mitte  (Gelesen 11736 mal)

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Offline DinoVolare

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Re: Christoph Hörstel - Deutsche Mitte
« Antwort #30 am: 29. September 2017, 19:01:03 »
Die heissen aber Nachtwölfe. https://de.wikipedia.org/wiki/Nachtwölfe

Die Grauen Wölfe sind die Nazis aus der Türkei. https://de.wikipedia.org/wiki/Graue_Wölfe
 
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Offline Pantotheus

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Re: Christoph Hörstel - Deutsche Mitte
« Antwort #31 am: 29. September 2017, 19:13:57 »
Ein junger Schweizer hat vor einigen Jahren auf Fratzenbuch die Forderung aufgestellt, auf Autobahnen Tempo 140 zuzulassen. Binnen weniger Tage hatte er mehr als 200.000 Likes. Das verleitete ihn dazu, eine eidgenössische Volksinitiative loszutreten, die genau diese Forderung in die Bundesverfassung der Schweiz schreiben sollte. Mit 200.000 Likes schien das ja leicht, denn eine solche Initiative benötigt nur 100.000 Unterschriften.
Der junge Schweizer musste allerdings die Erfahrung machen, dass Likes keine Unterschriften oder gar Stimmen sind. Im Vertrauen auf die Likes unternahm er keine Anstrengungen, im öffentlichen Raum um Unterschriften zu werben. Er dachte, diese kämen gleichsam von selbst. Nach Ablauf der Frist zum Sammeln der nötigen Unterschriften wurden die Sammellisten gar nicht eingereicht, denn das Quorum war so offensichtlich verfehlt worden, dass der Aufwand gar nicht lohnte. Davon abgesehen müssten es natürlich 100.000 Unterschriften von Wahlberechtigten sein, und diese Unterschriften müssten auch noch von den Gemeinden, in denen diese wahlberechtigt sind, mit dem Stimmregister (= Wählerverzeichnis) verglichen und beglaubigt werden.

Weiteren Kommentar spare ich mir.
"Vom Meister lernen heißt verlieren lernen." (hair mess über Peter F., auf Bewährung entlassenen Strafgefangenen )
 
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Offline Landgraf

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Re: Christoph Hörstel - Deutsche Mitte
« Antwort #32 am: 29. September 2017, 19:20:48 »
Die heissen aber Nachtwölfe. https://de.wikipedia.org/wiki/Nachtwölfe

Die Grauen Wölfe sind die Nazis aus der Türkei. https://de.wikipedia.org/wiki/Graue_Wölfe

Danke, Dino Volare. Das hatte ich in der Eile verwechselt. Hier noch mal der Link zu Hörstels Connection mit den Nachtwölfen. Irgendeine "Wahlunterstützung" für die DM ist im Zusammenhang mit Hörstels Krim-Reise jedenfalls anzunehmen.
https://deutsche-mitte.de/deutsche-mitte-gast-krim-bike-show-nachtwoelfe/
2 Dinge sind unendlich: das Universum und die Dummheit der Reichsbürger und Selbstverwalter. Beim Universum bin ich mir aber nicht ganz sicher. (frei nach Einstein)
 

Online Noldor

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Re: Christoph Hörstel - Deutsche Mitte
« Antwort #33 am: 29. September 2017, 19:32:10 »
Ich habe am 24.9. selber 600 Briefwahl-Unterlagen mit ausgezählt. So Leid es mir für den Herrn Hörstel tut: Es waren Kreuze für die absonderlichsten Parteien dabei - aber 0 (in Worten: null) für die DM...

Da hast du natürlich nur die Briefwahl-Unterlagen ohne Deutsche Mitte und AfD erhalten. Die Briefe werden doch vorher akribisch durchleuchtet und 99
Prozent für  die DM und etwa 3/4 für die AfD automatisch ausgeschieden und dem Reisswolf übergeben.

Ohne Aussortierung wären doch mindestens 340 Kreuze für die AfD und 110 für die DM rausgekommen.

Aber das hat man davon wenn man sich so Schlafschafe zum Stimmenzählen einfängt.  ;D
Wenn der Hirntod wirklich ein Zeichen für das Lebensende wäre,
dann müsste man bei uns ganze Bevölkerungsgruppen begraben.

Dieter Nuhr
 
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Re: Christoph Hörstel - Deutsche Mitte
« Antwort #34 am: 29. September 2017, 19:50:52 »
600? Du Glückspilz!

Aber bei etwa mehr als dem Doppelten und in der Petryhochburg waren das auch maximal eine oder zwei.
D adaistische I lluminatinnen für die E rleuchtung D es A bendlandes

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Re: Christoph Hörstel - Deutsche Mitte
« Antwort #35 am: 29. September 2017, 22:37:33 »
Da hast du natürlich nur die Briefwahl-Unterlagen ohne Deutsche Mitte und AfD erhalten. Die Briefe werden doch vorher akribisch durchleuchtet und 99
Prozent für  die DM und etwa 3/4 für die AfD automatisch ausgeschieden und dem Reisswolf übergeben.

Du hast natürlich völlig Recht. Ich hatte mich schon gewundert, warum in den Tagen vorher jeden zweiten Tag die Firma, die die Reißwölfe im örtlichen Rathaus wartet, da war. Abgesehen von den vielen Säcken mit geshreddertem Papier, wo so viele rote Streifen von Wahlumschlägen drin zu sehen waren. Da waren vermutlich von den örtlichen 10.000 Wahlberechtigten schon 12.000 Umschläge mit Stimmen für die DM dabei. Mindestens!
 ;D
Ich habe mir bereits eine feste Meinung gebildet! Verwirren Sie mich bitte nicht mit Fakten!
 

Offline dtx





Hörstel reitet weiter den Gaul, sich die fehlenden Stimmen für den Parlamentseinzug seiner Partei, die in sechs Bundesländern nicht antrat (Sachsen, Rheinland-Pfalz, Schleswig-Holstein, Sachsen-Anhalt, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern), einklagen zu wollen. Im Übrigen:

Spoiler
Am 30.09.2017 veröffentlicht
1. Europa der Kartelle
Frankreichs Präsident Macron macht es vor - und Merkel gackst es nach: Europa soll - ungeeignet und unvorbereitet wie es ist - über einen zwangsweisen "Einigungsprozess", der nichts Anderes ist als ein Unterjochungsverfahren mit legalem Tarnanstrich, zentralregiert werden. Damit die Menschen noch weniger Einfluss haben als bisher.
Wer nicht dagegenhält, arbeitet der eigenen Versklavung zu!

2. AfD im Bundestag
NIEMAND in der AfD-Führung hatte je vor, etwas für die Mitglieder oder gar die Wähler zu tun. Sie haben nur unterschiedliche Konzepte, wie sie an immer größere Fleischtöpfe kommen könnten. Das Erwachen hat begonnen: Petry und Co. wollen zur Union aufschließen, der Rest splittert sich in Grüppchen auf - und wenn alles ganz gut ginge, gibt es unterschiedliche Gruppen in gewisser Distanz zur Mafia. Wer auf diese Entwicklungen Hoffnung setzt, hat jetzt schon verloren.

3. VW - wie ein Vorzeige-Konzern ruiniert wird
Viele haben es nicht begriffen, auch in diesem Fall kommt unseren Kartellpolitikern die Einsicht zu spät: VW wird attackiert, weil der Konzern die US-Vormachtstellung in dieser Branche ankratzt.

4. Unberechtigte Vorwürfe gegen ALLE Parteien, auch die Deutsche Mitte: Ken Jebsen
Nur ungern widerspreche ich persönlich - aber diesmal war es mir zu "fett": https://www.youtube.com/watch?v=dhatWV4plPs
In eine ähnliche Kerbe schlug schon Andreas Popp, damals habe ich so geantwortet: https://xn--christoph-hrstel-wwb.de/t...

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« Letzte Änderung: 7. Oktober 2017, 23:26:36 von dtx »
Mit jedem Greis, der in Afrika stirbt, verbrennt eine Bibliothek.

Amadou Hampâté Bâ
 
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Also täuscht das oder sind die ganzen Reichsbürger extrem schlechte Verlierer? :facepalm: nungut das liegt vermutlich daran, dass die Alle irgendwie unfähig zu sein scheinen sich eigene Fehler einzugestehen.
Wie auch immer solange er sich mit einer Klage beschäftigt ist das besser als wenn er tatsächlich sinnvolle politische Arbeit betreiben würde!
NWO-Agent auf dem Weg zur uneingeschränkten Weltherrschaft

*mMn - meiner (ganz persönlichen) Meinung nach
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Offline dtx

Die PARTEI und die Freien Wähler erzielten mit 452.922 bzw. 463.052 Zweitstimmen je 1,0%, Hörstel hat dagegen bislang 63.133 - er muß jetzt also nur noch 2.200.000 Stimmen aus dem Hut zaubern. Bei 466.942 ungültigen Zweitstimmen (bundesweit) dürfte das eng werden.
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Amadou Hampâté Bâ
 

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Wir das zwar alle nicht erleben, aber ich bin mir sicher, die RD‘s sind auch schlechte Gewinner


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"Sekretärin, Die hat dat ja wahrscheinlich jelernt" Majo Romanowski (Orga-Spenden-Krössus) äußert sich wohlwollend über die Unterschrift von Frau Staatssekretärin Huml, MdL
 
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Offline Gutemine

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Re: Christoph Hörstel - Deutsche Mitte
« Antwort #41 am: 31. Oktober 2017, 18:57:49 »
Auf der Homepage der DM https://deutsche-mitte.de/bv/ ist es noch nicht verkündet.

Zitat
Bundesvorsitzender
Christoph Hörstel

Stv. Bundesvorsitzender (seit 30.10.2017 vakant)

Generalsekretär (seit 30.10.2017 vakant)

Generalsekretär IT
Norman Golisz

Bundesschatzmeister
Johannes Gerhard Madsen

Beisitzer
Pavel Prochazka

Beisitzer
Heiko Harmsen

Beisitzerin
Agnes Mzyk

Beisitzer
Thomas Nieder-Kassebaum

Beisitzer
Peter Oberhofer

Beisitzer
Dieter Wolter

Beisitzer
Lars Hübner

Dafür aber die gestrige Demission seines Stellvertreters und Generalsekretärs, die Posten sind seit gestern vakant. Herrlich, wie sich unser Klientel immer wieder bestätigt, auch dann wenn sie sich zu einer Reichsdeppenpartei zusammen schließen. Keinerlei (Zahlungs-) Moral und folglich keine Ahnung von Buchführung :naughty: .
« Letzte Änderung: 31. Oktober 2017, 19:00:01 von Staatstragender »
Will nicht heim ins Reich!
 

Offline dtx

Re: Christoph Hörstel - Deutsche Mitte
« Antwort #42 am: 31. Oktober 2017, 20:27:14 »
Solange man dort der Meinung ist, daß sich Hörstel mittels Rück- und Austritt erfolgreich strafrechtlichen (?) Ermittlungen  entziehen konnte, ist denen nicht zu helfen. Es dürfte eher so sein, daß die Truppe keinerlei Ahnung von ihren Finanzen hat und der StA demzufolge außer drögen Behauptungen nichts liefern kann. Und das reicht eben nicht aus, um dem Ex-Chef und dem "Bundesschatzmeister" am Zeuge zu flicken.
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Amadou Hampâté Bâ
 

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Re: Christoph Hörstel - Deutsche Mitte
« Antwort #43 am: 31. Oktober 2017, 23:04:46 »
Auf der DM-Homepage steht immer noch nix, aber der Supertruther Ingo Trost verhöhnt den Reichsdepp Christoph Hörstel  :dance: . Das könnte Trosts erster seriöser Beitrag sein  ;D .

https://k-networld.de/2017/10/31/christoph-hoerstel-verlaesst-seine-selbst-gegruendete-partei-deutsche-mitte/

Zitat
Christoph Hörstel verlässt seine selbst gegründete Partei Deutsche Mitte

Posted on31. Oktober 2017Autor Ingo Trost3 Kommentare

Christoph Hörstel – Quelle und gehostet auf der Webseite deutsche-mitte.de

Halte Euch jetzt fest…. Und wieder sind alle Anderen schuld dran. Wie immer bei Christoph Hörstel, der durch seine Lebensart die Ethik und Moral, die seine selbst gegründete Partei Deutsche Mitte vertritt in Frage stellt. Aber lest selbst was er dazu in seinem neusten Newsletter schreibt (Rot und Kursiv bedeutet, dass ich meinen Senf unbedingt dazugeben musste):

Rücktritt und Austritt von Christoph Hörstel!

Liebe Mitglieder der Deutschen Mitte, (bin ich nicht, aber ich bekomme trotz alledem alle wichtigen, oder wie in diesem Fall, lustigen Infos zugetragen)

Samhain ist das germanische Fest zum Abschied von der Sonne und zur inneren Einkehr. Die christliche Kirche hat daraus Allerseelen und Allerheiligen gemacht, beide Ansätze bleiben wichtig. (Was hat das mit der Deutschen Mitte zu tun? Keine andere Einleitung gefunden?)

Diese Gelegenheit möchte ich nutzen, um allen Mitgliedern der Deutschen Mitte zu danken für ihren teilweise sehr großen Einsatz für die Ziele der Deutschen Mitte. (Teilweise? Also gibt es gute und auch schlechte Teile in der Partei?) Dieser Einsatz hat eine neue politische Realität in Deutschland geschaffen, war und bleibt selbstverständlich nicht vergeblich. (Ja sicher, eine Partei, die noch nicht einmal die 5% Hürde in den Bundestagswahlen erreicht hatte, wird selbstverständlich die politische Realität im Land verändert haben, Ironie aus.) Das System ist aufgewacht darüber; wir sind zu groß, um komplett unterhalb des Radarschirms weiterfliegen zu können, das wird an vielen Stellen und für viele spürbar. (Ich spüre es schon förmlich wie ein Jucken am Hintern.)

Gleichzeitig haben die Anstrengung und der schwierige Weg durch diese Zeit auch Kritik hervorgebracht. Kritik ist wichtig, weil sie zu Verbesserungen beiträgt. In der Deutschen Mitte jedoch gibt es eine Negativ-Spirale.
– Der Bundesvorsitzende wurde gegen seinen Willen von manchen auf einen Sockel gehoben, was niemandem guttut, dabei geben sich manche selbst auf; jetzt kommt die Rückabwicklung, die ebenfalls das selbständige Denken behindern kann. (Amen)
– Viele stecken Emotionen in die Politik – dabei gehören die nicht dorthin, sondern zu unseren menschlichen (Ver)Bindungen: Politik erfordert Integrität, Fleiß, Arbeit und Nachdenken. (Eine Partei, die Ethik und Moral als Grundpfeiler der selbigen anpreist und im gleichen Atemzug die Emotionen verdammt, kann nicht mehr alle Tassen im Schrank haben)
– Eine nicht geringe Anzahl ist in persönlichen Schwierigkeiten oder denen der eigenen Herkunftsfamilie steckengeblieben (Herkunftsfamilie? Ist da genetisch irgendetwas nicht in Ordnung? Was will er einem damit sagen?) – und beanspruchen von einer Gruppe Mitwirkung an Lösungen privater Bedürfnisse, die nur das Individuum selbst erbringen kann. Persönliche Befindlichkeiten oder Frustration sind KEINE gemeinschaftliche Aufgabe. (Macht mit, arbeitet fleißig und haltet Eure persönlichen Probleme bei Euch. Ihr habt zu funktionieren und die Klappe zu halten!?)

500-700 Mitglieder zahlen keine Beiträge, mehrere hundert stehen nicht auf dem Boden von Satzung und/oder Programm, manche von ihnen haben einfach keine Lust mehr, sich daran zu halten. (Als Parteivorsitzender und Gründer hat man eine gewisse Vorbildfunktion. Führung durch Vorbild. Oder um es mit anderen Worten zu sagen: Man erntet, was man säht! Außerdem kann man sich ja auch nicht von allen nicht zahlenden Mitgliedern verabschieden, denn dann ist die Partei fast ohne Mitglieder. Also behält man diese um etwas darzustellen, was man im Grunde genommen gar nicht ist.) Die Deutsche Mitte ist ein Reparaturfall, keine Frage. Mitten unter den Gutgläubigen und Ehrlichen sitzen ein paar, die wollen auch zerstören was da gewachsen ist. (Ganz seine Zielgruppe: Gutgläubige. Schön, dass er noch die Fähigkeiten der Selbstreflexion beherrscht! Aber der beste Witz ist, dass man Politiker als “Ehrlich” bezeichnet. Vor allem dann nicht, wenn der Parteivorsitzende alles andere ist, aber nicht ehrlich, wenn man sich mal so die Berichterstattung über ihn durchliest.) Wir leben ja nicht in einer Welt, die mit vernünftigen, klärenden Gesprächen zu retten ist; wir leben in einem Kampf um unser System. Wer sich politisch betätigt, begibt sich in die Kampfzone, in der kriminelle Kräfte seit Jahrhunderten die Fäden ziehen – immer enger. Eine Organisation mit einem bekannten und starken Chef ist eine stehende Einladung, das unabdingbar nötige wechselseitige Vertrauen zu stören, wenn man die Organisation schwächen will. (Klopft sich gerade selbst derbe auf die Schultern und denkt wahrlich von sich selbst eine gewisse Stärke zu besitzen.)

Die Begleitmusik ist ganz unangenehm: Während die Menschen aufwachen, wächst draußen die Crash- und Kriegsgefahr, sehr lange kann es nicht mehr dauern. Dieser organisierten Kriminalität können nur bestens organisierte Kräfte Widerstand entgegensetzen, das haben die meisten verstanden. Problem: Die Deutsche Mitte ist nicht bestens organisiert. (War sie als Neue Mitte schon nicht und dann einfach das Dingen neu aufzuziehen und nichts dazugelernt zu haben, hat auch nicht besonders geholfen.) Etwa 500-1.000 Mitglieder zu verabschieden, ist eine überfällige Riesenleistung, die ich der DM nicht mehr zutraue. Es würde auch ein gewaltiger Streit losbrechen, welche gehen müssten. Und dann müsste ja auch die Satzung so geändert werden, dass Missstände wie die jetzigen weitgehend ausgeschlossen werden können. Wie lange wollen wir uns darüber streiten? Eventuell ZERstreiten?

Mein Fehler: Es ist mir nicht gelungen zu vermitteln, dass ALLE erforderlichen Leistungen gemeinsame Aufgabe sind. Ich bin zu Unrecht davon ausgegangen, dass die Partei ihre eigene Schwäche anerkennt – und gemeinschaftlich trägt, bis sie überwunden ist. (Einer von sehr Vielen!)
Kurz vor dem Schulungstermin für die Schatzmeister am 9. November brodelt eine Diskussion um die Rechenschaftsberichte, die nicht nur mir komplett unverständlich ist: Schließlich versetzen wir uns ja gerade in die Lage, die Grundlagen dieser Berichte zu erstellen. Jetzt müssen die ausstehenden 50.000 Buchungen ins Datev-System eingegeben werden! Manche schwadronieren lieber, teilen wilde Beschuldigungen aus; verständlich, das geht ja auch leichter… (Beschuldigungen, die evtl. der Wahrheit entsprechen könnten und aufzeigen, was mit den Geldern wirklich gemacht wurde? Sich z.B. einen VW Phaeton zu kaufen inkl. einem Chauffeur? Wozu? Um Ethik und Moral zu verkaufen? Um was her zu machen? Reicht es nicht mehr für vernünftige Grundsätze einzustehen und muss man sich dann selbst noch die Rosinen aus dem Kuchen picken um toll dazustehen?)

Unter diesen Umständen ergibt sich die klare Frage: Ist es ratsam, viel Kraft und Zeit in die überfällige Reparatur zu stecken – oder soll die Kraft schneller und wesentlich besser gegründet in eine Art Auffang-Gruppe gehen, deren deutlich verbessertes Regelwerk die Erfahrungen der letzten vier Jahre widerspiegelt? (Soll bestimmt so viel heißen wie, lasst uns alle zahlenden Mitglieder schnappen und eine Gruppierung aufmachen, in der ich weiterhin die Kohle abzapfen kann und die “Gutgläubigen und Zahlenden” weiterhin verarschen kann!? Hier in der Partei wird mir die Luft zu dünn!?)

Die Deutsche Mitte bleibt von Spenden abhängig, gerade wegen der schlechten Zahlungsmoral zu vieler Mitglieder, 40.000 Euro fehlen. (Ich suche gerade Taschentücher, denn jetzt wird hier ordentlich auf die Tränendrüse gedrückt!) Der letzte Lastschriftdurchgang ergab, sicherlich auch wegen der inneren Unruhe in der Partei, die nahezu öffentlich in sozialen Medien oder über wachsende Mail-Verteiler ausgetragen wird, zu zahlreichen Lastschriftrückgaben; das war vorhersehbar, hat aber die Akteure nicht zum Einlenken bewegt, manchmal auch deshalb nicht, weil das Nachdenken vor der Aktion gefehlt hat. (Die bösen Anderen wieder!)

In dieser Lage und im gegenwärtigen DM-System kann ich, darf ich, nicht mehr guten Gewissens für die Deutsche Mitte um Spenden bitten. Und wenn ich das nicht mehr kann, MUSS ich zurücktreten. (Das nennt sich in diesem Falle nicht Rücktritt, sondern Flucht vor selbst produzierten Problemen, mit der Aussicht auf neue Geldquellen!?)

Wir alle haben eine schwierige Zeit durchlebt, manche haben bereits einsame Entschlüsse gefasst. Meinen Entschluss habe ich mit mehreren Mitgliedern besprochen: Hiermit erkläre ich meinen sofort wirksamen Rücktritt als Bundesvorsitzender und meinen Austritt aus der Deutschen Mitte. (Auch hier in der Vorbildfunktion absolut versagt! Aber dass verwundert nach all dem Mist den er angeblich verzapft hatte nun auch nicht mehr besonders.)
Ein Nachfolger kann zunächst interimistisch und geheim aus den Reihen der verbliebenen Vorstände und Beisitzer gewählt werden, dann muss ein Bundesparteitag einberufen werden – nach geheimer Wahl der Delegierten auf den Landesparteitagen. (Bla, bla, bla, macht doch was ihr wollt, denn es geht mir ab jetzt eh am Allerwertesten vorbei!?)
Damit ist kein Einsatz für die Deutsche Mitte vergeblich geleistet worden. Der Name der Organisation ist weit weniger erheblich – als: Wie wirksam ist die Leistung – und wie viel Aussicht auf Erfolg hat sie?
Selbstverständlich werde ich Arbeit und Politik der Deutschen Mitte künftig überhaupt nicht kritisieren oder kommentieren, auch dann nicht, wenn meine Arbeit oder Person aus diesem Kreis attackiert werden – mit Ausnahme von rechtsverletzenden Verleumdungen. (Schon einmal im Vorfeld klar gemacht, dass man gut aufpassen sollte was man jetzt dazu sagt oder schreibt, denn er setzt sofort seine Anwälte darauf an um auch hier wieder eine Möglichkeit einzuräumen, durch Schadensersatzansprüche an Geld zu kommen.!?Zumindest lässt es einen das Schlussfolgern.)  Klar: Unsere Gegner sitzen ganz woanders. (Wessen Gegner? Der von der Partei, das was davon jetzt noch übrig ist, oder die Gegener von Christoph Hörstel, die er nun zu Gegener der Deutschen Mitte gemacht hat?)

Die neuen Erreichbarkeiten:
www.neuemitte.org
Kontakt: [email protected]

Für Mitglieder der Deutschen Mitte wird es eine feste und unverrückbare Übergangsfrist von 14 Tagen nach Versand dieses Schreibens geben: Wer sich später anmeldet, kann nicht mehr in die Neue Mitte aufgenommen werden.
Jedes Mitglied benötigt drei Bürgen, die für die gesamte Mitgliedschaft verantwortlich bleiben – und im Fall von Streitigkeiten vom Schiedsgericht gehört werden müssen. Wir wachsen also nur noch kontrolliert. (Er verlässt die Partei und spricht wieder von Wir?) Jedes Mitglied muss zusätzlich eine Schweigeerklärung unterschreiben, ausdrücklich auch für soziale Medien. (Gut das ich kein Mitglied bin!)
Die Bewegung Neue Mitte steht künftig auf drei Beinen: Partei, „Wächter“ und Stiftung.

Von Herzen wünsche ich, dass alle Leser dieser Zeilen ihre guten Hoffnungen, Wünsche und Ziele verwirklichen können und erfüllt sehen.

Alles Gute – wo immer Sie sind.

Mit besten Grüßen

Christoph R. Hörstel

Hörstel hat seine neue Seite http://www.neuemitte.org/ schon mit einer "Grundinformation" gefüllt, die deutlich macht wer das Sagen hat: Er, und er nimmt auch nicht Jeden auf, auch nicht von der DM  :snooty:
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Offline dtx

Re: Christoph Hörstel - Deutsche Mitte
« Antwort #44 am: 1. November 2017, 01:21:52 »
Also zumindest Hörstel himself scheint versucht gewesen zu sein, seine persönlichen Probleme mittels der Deutschen Mitte zu lösen. Daran, daß es in dem Laden außer ihm auch noch viele andere arme Schlucker gibt und die Parteifinanzen es nicht hergeben, die alle auf die Gehaltsliste zu setzen, damit sie ihn in Ruhe lassen, macht er nun sein Scheitern fest.

Was das wohl mit der Tatsache zu tun hat, daß Sonneborn mit seiner Spaßpartei das Siebenfache an Stimmen einfuhr und daß für Hörstels Einzug ins Parlament gar das Fünfunddreißigfache nötig gewesen wäre? Nun, das letzte Hörstel-Gewächs hat sich auf Dauer untauglich als das erwiesen, was es wohl sein sollte: ein Hörstel-Wahl- und Versorgungsverein. Also muß ein neues her. Nur läßt sich dieses hehre Parteiziel mit der Devise "Maul halten und zahlen" noch sehr viel weniger erreichen. Vor allem nicht auf einem Gaul, den man schon früher totgeritten hat ...
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Amadou Hampâté Bâ
 
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