Autor Thema: Patriotische Union - Terrorprinz Reuß, Meister Eder, Frau Mahlzahn und Konsorten  (Gelesen 50086 mal)

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Das ZDF lässt den Junior zu Wort kommen.

Zitat
Sohn von Prinz Reuß:"Mein Vater ist kein Terrorist. Er wollte Thüringen zurück"

|

Vom Schloss auf die Anklagebank: Prinz Reuß hat sich im Kampf um enteignete Besitztümer radikalisiert. Sein Sohn schildert im ZDF-Interview, wie es so weit kommen konnte.

https://www.zdfheute.de/politik/deutschland/reichsbuerger-prinz-reuss-sohn-interview-100.html?utm_source=firefox-newtab-de-de

Ähm, mal so 'ne Anmerkung. Thüringen war in 8 Fürstentümer geteilt. Das Fürstentum Reuß ist davon eins der kleineren, dass sich auch noch in einzelne Teile zersplittert war. Also von "Thüringen zurück haben wollen" kann auf keinen Fall die Rede sein. Das ganze Fürstentum hatte etwa einen Umfang 10% Thüringens. Die Nebenlinie Reuß-Köstritz zu dem unser Heinrich gehört ist der letzte traurige Rest. Enteignet wurden sie von den Russen, deshalb bekamen sie nichts zurück. Da helfen die Verschwörungstheorien zur Nichtexistenz der BRD überhaupt nichts.
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@Lonovis  Du immer mit deinen Fakten, die braucht der Prinz gar nicht. Er hat doch längst seine eigenen  ;D

Jetzt Mal ernsthaft: Wenn er wirklich sein Leben lag dafür kämpft , "seine Besitztümer" zurückzuklagen und daran scheitert kann ich verstehen, dass er vielleicht anfällig ist in Verschwörungserzählungen abzurutzschen und plötzlich "sein Thüringen" zurückfordert. Das rechtfertiget auf keinen Fall einen Umsturzversuch, zeigt aber ein Mal mehr, wie Menschen egal welcher Herkunft zu Reichsbürgern werden können.
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Jetzt Mal ernsthaft: Wenn er wirklich sein Leben lag dafür kämpft , "seine Besitztümer" zurückzuklagen und daran scheitert kann ich verstehen, dass er vielleicht anfällig ist in Verschwörungserzählungen abzurutzschen und plötzlich "sein Thüringen" zurückfordert. Das rechtfertiget auf keinen Fall einen Umsturzversuch, zeigt aber ein Mal mehr, wie Menschen egal welcher Herkunft zu Reichsbürgern werden können.

Mal abgesehen davon, dass die Zeit der Monarchie in Deutschland bereits 1918 endete und es da auch "nicht zurück gibt". Von der Enteignung später mal ganz abgesehen. In welcher Welt leben solche Leute eigentlich?
Sebastian Leber über Rüdi: Hoffmanns Beweisführung ist, freundlich ausgedrückt, unorthodox. Es geht in seinen Filmen drunter und drüber wie bei einem Diavortrag, bei dem der Vortragende kurz vor Beginn ausgerutscht ist und alle Dias wild durcheinander auf den Boden flogen.
 
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Offline kairo

Zitat
Sohn von Prinz Reuß:"Mein Vater ist kein Terrorist. Er wollte Thüringen zurück"

Das macht es auch nicht besser.

StGB §82 Abs. 1:

Zitat
(1) Wer es unternimmt, mit Gewalt oder durch Drohung mit Gewalt
1.     das Gebiet eines Landes ganz oder zum Teil einem anderen Land der Bundesrepublik Deutschland einzuverleiben oder einen Teil eines Landes von diesem abzutrennen oder
2.     die auf der Verfassung eines Landes beruhende verfassungsmäßige Ordnung zu ändern,
wird mit Freiheitsstrafe von einem Jahr bis zu zehn Jahren bestraft.

Er sollte Thüringen mal lieber in Ruhe lassen. Das Fürstentum Reuß/Schleiz/Greiz undwassonstnochalles jüngere/ältere/mittlere/wasauchimmer Linie umfasste zudem nur einen ziemlich kleinen Teil Thüringens, war aber ein besonders schönes Beispiel für den Wahnsinn der Duodez-Fürstentümer, die Deutschland lange Zeit prägten. Das Land Thüringen entstand erst nach dem Ersten Weltkrieg.
 
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Offline Finanzbeamter

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In welcher Welt leben solche Leute eigentlich?
In ihrer eigenen Welt. DAS ist ja das Problem!
« Letzte Änderung: 30. April 2026, 20:16:06 von Finanzbeamter »
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Offline Schattendiplomat

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Sohn von Prinz Reuß:"Mein Vater ist kein Terrorist. Er wollte Thüringen zurück"

Immer wieder beeindruckend, wenn Menschen glauben etwas zu sagen das ihre Argumentation stützt.
Hier hat der Sohn im Grunde offen ausgesprochen, dass sein Vater zumindest ein Staatsfeind ist, möglicherweise ein Faschist da er mit "Thüringen zurück" vermutlich auch einen Herrschaftsanspruch verbindet und auch die Bereitschaft zu gewalttätigen Handlung zur Erlangung von Beidem.

Da wundert es nicht, dass er bei dieser Truppe gelandet ist und eine Verurteilung wäre absolut verdient.
NWO-Agent auf dem Weg zur uneingeschränkten Weltherrschaft

*mMn - meiner (ganz persönlichen) Meinung nach
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Offline Seb

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Zitat
Warum sich der Prozess gegen die Reichsbürger so lange zieht

Vor zwei Jahren hat der Prozess gegen Prinz Reuß und acht weitere Angeklagte in Frankfurt begonnen. Ein Urteil ist noch nicht in Sicht. Das liegt auch am umfangreichen Beweismaterial.

Das Interesse am „größten Terrorprozess aller Zeiten“ hat deutlich abgenommen. Als am 21. Mai 2024 die Hauptverhandlung gegen Heinrich XIII. Prinz Reuß und acht weitere Angeklagte begann, standen schon Stunden zuvor Menschen vor der eigens für den Prozess gebauten Leichtbauhalle des Frankfurter Oberlandesgerichts Schlange.

Die Neugier war groß auf diese Gruppe, der die Bundesanwaltschaft Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und Vorbereitung eines hochverräterischen Unternehmens vorwirft. Versammelt hatten sich Medienvertreter aus der ganzen Welt, bekannte Gesichter der Querdenker-Szene, interessierte Bürger. Jeder Platz im Zuschauerraum war besetzt.

Gut zwei Jahre später hat sich das Bild deutlich verändert. Maximal eine Handvoll Journalisten sitzt noch auf der linken Seite des Raums. Auf der rechten Seite sind es oftmals ein paar Zuschauer mehr, aber meist dieselben Gesichter: Bekannte der Angeklagten, manchmal ein paar Familienangehörige und Anhänger der Querdenker-Szene, einige von ihnen mit T-Shirt, auf denen Sätze wie „Einen Wolf interessiert es nicht, was Schafe von ihm denken“ stehen. Ab und zu verfolgen auch Jurastudenten und Referendare des Gerichts das Geschehen.

Angeklagter in München gesteht
Seit zwei Jahren müssen in dem sogenannten Reichsbürgerprozess alle Beteiligten ihr Durchhaltevermögen unter Beweis stellen. Wochenlang haben sowohl Heinrich XIII. Prinz Reuß, Maximilian Eder als auch Birgit Malsack-Winkemann die Vorwürfe abgestritten. Zumindest für die ersten beiden ist schon angekündigt, dass ihre Einlassung noch nicht abgeschlossen ist. Dass sie sich derart viel Zeit gelassen haben, bedeutet aber nicht, dass auch inhaltlich an jedem Tag viel Neues dazugekommen ist. Stattdessen waren die Tage geprägt von ständigen Wiederholungen und Abschweifungen.

Nicht alle Angeklagten haben bisher in Frankfurt ausgesagt, aber diejenigen, die es getan haben, sagen im Kern das Gleiche: Sie hätten zu keinem Zeitpunkt beabsichtigt, selbst Gewalt auszuüben. Pläne für einen Staatsstreich habe es nie gegeben. Man habe auf eine übernationale Allianz vertraut, die eingreifen und einen Umsturz herbeiführen werde.

Doch im Januar 2026 dann die Wende in München. Denn als Thomas T. seine mehr als 100 Seiten lange Aussage vorliest, klingt das ganz anders. Wie der „Spiegel“ berichtete, sagte T. in einem Geständnis, er habe die Möglichkeit, dass Gewalt angewendet werde, „in gewissem Maße in Kauf genommen“. Thomas T., selbst ernannter Hellseher, gehört zu den Frauen und Männern, die sich seit 2024 vor den Oberlandesgerichten in München und in Stuttgart verantworten müssen.

Ein langwieriges Prozedere
Besonders einen Angeklagten aus dem Frankfurter Prozess belastete er dabei: den ehemaligen KSK-Soldaten und „Survival Trainer“ Peter Wörner. Zu der Anklage hat sich Wörner bisher nicht geäußert; er hob vor allem seine Liebe zu Tieren und Natur hervor. Dass er zumindest eine starke Abneigung gegen den Staat empfindet, war schon vor seiner Verhaftung kein Geheimnis. In einem im Mai 2021 veröffentlichten Youtube-Video sagte er, dass „diese verbrecherische Clique in Bund und Ländern abtreten“ müsse. Es komme etwas „völlig Neues“, voraussichtlich werde ein Rat entstehen, der vom Militär gestützt werde. Inwiefern Wörner – wie Thomas T. behauptet – Gewalt anwenden wollte, muss der Frankfurter Senat aufklären.

Außer der Frage, ob es Pläne für einen gewaltsamen Umsturz gab, muss das Gericht auch für jeden Angeklagten einzeln prüfen, was er genau gewusst hat, respektive wovon er ausgegangen ist und wozu er bereit war. Deshalb werden in mühsamer Weise Chatprotokolle vorgelesen, bei denen zwei Richter jeweils abwechselnd auch das Datum und die Uhrzeit, zu der die Nachricht versandt oder empfangen wurde, vortragen. Das dauert manchmal stundenlang. Überwachte und aufgezeichnete Telefonate werden ebenfalls in voller Länge vor Gericht abgespielt. Hinzu kommen oftmals Anträge der Verteidiger, die sich auf den Inhalt der Beweismittel beziehen.  Ein langwieriges Prozedere für alle Beteiligten.

Bei 600 Seiten Anklageschrift und anfangs rund 270 geladenen Zeugen, von denen nur 22 bisher vernommen wurden, ist zu erwarten, dass dies noch viele weitere Stunden dauert. In München und Stuttgart hat man bereits bis ins Jahr 2028 Termine angesetzt. Auch in Frankfurt ist kein baldiges Ende abzusehen.

Einige Änderungen gibt es aber. So haben mehrere Verteidiger im zweiten Prozessjahr das Mandat niedergelegt. Die größte Neuigkeit aber war, dass im Dezember 2025 die Lebensgefährtin von Reuß, die wegen Unterstützung angeklagt ist, aus der Untersuchungshaft entlassen wurde. Drei Jahre hatte die wegen Unterstützung angeklagte Vitalia B. bis zu diesem Zeitpunkt in Haft verbracht – eine im Vergleich zur erwarteten Strafe unverhältnismäßig lange Zeit, entschied das Gericht und hob den Haftbefehl auf. In München ist die Mitangeklagte Hildegard L. im vergangenen Oktober noch vor Prozessende gestorben.
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/prinz-reuss-warum-sich-der-reichsbuerger-prozess-so-lange-zieht-accg-200822367.html
Niemand sollte diskreditiert werden, weil er anderer Meinung ist. Aber wer Blödsinn erzählt, hat kein Recht darauf, ernst genommen zu werden.
 
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Offline Reichsschlafschaf

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In ihrer eigenen Welt. DAS ist ja das Problem!


Siehe hier:





Zitat
Politik
Der letzte Brief von Michael Fritsch

11. Juni 2026 von Andrea Drescher

Auf Telegram kursiert ein Brief, der von Johannes Heyder in dem inzwischen archivierten Kanal der Unterstützer von Michael Fritsch veröffentlicht wurde. Er ist ein Zeugnis dafür, was „Rechtsstaat“ in Deutschland heute noch bedeutet.

Wer Michael Fritsch nicht kennt: der Ex-Schutzmann mit Herz und Hirn gilt als einer der „Reichsbürger“ und Mitglied der sogenannten „Rollator-Gang“, die in Deutschland angeblich die Regierung „wegputschen“ wollte. Die extreme Dauer der „Untersuchungshaft“ und die bestenfalls mehr als dürftigen Beweise, die gegen ihn und seine Mitangeklagten bis jetzt vorliegen, sprechen eine deutliche Sprache über den Fall, auf den hier aber nicht näher eingegangen werden soll.  Details zur Situation von Michael Fritsch findet man im Artikel von Johannes Heyder.

Das Problem, das in diesem „letzten Brief“ resultiert: jedwede Kommunikation mit Michael führt dazu, dass er nicht aus der Haft entlassen wird. Daher schrieb er nach 1.280 Tagen, das entspricht über 30.700 Stunden verlorener Freiheit in Untersuchungshaft, seinen letzten Brief, mit dem er jegliche Kommunikation nach außen beendet.

Im folgenden werden sein Brief und das Statement des Kanalbetreibers 1:1 weiter gegeben. Möge sich jeder Leser selbst seine Gedanken machen, was man von einem derartigen „Rechtsstaat“ halten kann.
Spoiler
Der Brief

Liebe Herzenschenfamilie,

DIESER KANAL WIRD GESCHLOSSEN!

Mit dieser letzten Nachricht möchte ich mich ganz herzlich bei Ihnen / Euch bedanken und auch erklären WARUM:

Nach nunmehr fast 3½ Jahren Untersuchungshaft stellten meine Anwälte einen Haftprüfungsantrag. Begründet wurde dieser mit der Infragestellung der Verhältnismäßigkeit im Falle einer zu erwartenden Freiheitsstrafe im Fall einer Verurteilung.

Der Antrag wurde mit Beschluss vom OLG Frankfurt am 8. Mai 2026 abgelehnt und die Haftfortdauer angeordnet.

Begründet wurde eine FLUCHTGEFAHR u.a. wie folgt:

„[…] Hochwahrscheinlich keine nennenswerte fluchthemmende Wirkung haben dürfte und ein Untertauchen im In- und Ausland möglich scheint, ergibt sich auch aus dem Umstand, dass der Angeklagte Fritsch weiterhin sein bestehendes Netzwerk Gleichgesinnter, die den Angeklagten zahlreich durch finanzielle Zuwendungen in nicht unerheblicher Höhe unterstützen, pflegt. So unterhält er fortlaufend umfangreich brieflichen Kontakt, aber verbreitet auch Nachrichten […] über Social-Media-Kanäle.“

und weiter heißt es etwas später:

„Inwieweit hier mit einer Abkehr des Angeklagten von der Szene der sog. ‚Coronaleugner‘, ‚Reichsbürger‘ und ‚Selbstverwalter‘ verbunden ist, ist fraglich und bleibt abzuwarten.“

Bei dieser Begründung sehe ich mich in diesem freiheitlich-demokratischen Rechtsstaat und trotz der verfassungsrechtlich garantierten Meinungsfreiheit leider dazu veranlasst, Sie/Euch alle darum zu bitten, jegliche Form der Kontaktaufnahme und auch der finanziellen Unterstützung einzustellen!

Aus dem vorgenannten Grunde werde ich auch keine Briefe mehr beantworten! Weiterhin werde ich veranlassen, dass alle nach der Veröffentlichung dieser Botschaft im Telegram-Kanal auf meinem Haftkonto bei der JVA Weiterstadt / dem VCC Südhessen eingehenden finanziellen Zuwendungen vollständig zurückgebucht werden, auch wenn das mit einem recht hohen bürokratischen Aufwand verbunden sein dürfte..

Mein Wunsch wäre es, dass diese Information als letzte Nachricht im dann geschlossenen Kanal sichtbar bleibt und diese vielleicht auch an weitere Herzensmenschen weitergeleitet wird, damit auch diese sich an die „erforderlichen Bedingungen“ halten:

Bitte behaltet mich in positiver Erinnerung – WIR SEHEN UNS EINES TAGES WIEDER AUF DEN STRASSEN, SCHULTER AN SCHULTER FÜR FRIEDEN, FREIHEIT, WAHRHEIT, GERECHTIGKEIT UND NÄCHSTENLIEBE UND FÜR DEMOKRATIE!

Bevor ich nun „unsichtbar“ werde, möchte ich Ihnen/Euch noch einige Zitate aus meiner mittlerweile beachtlich angewachsenen Sammlung mit auf den Weg geben:

„Durch die Aufspaltung der Wähler in das politische Parteiensystem können wir sie dazu bringen, ihre Energie für Kämpfe aufzubrauchen, für Fragen, die keinerlei Bedeutung haben.“ (Montagu Norman, von 1920–1944 Gouverneur der Bank of England, bei einer Rede vor der Bankiersvereinigung der USA in New York)…

Regierungen mögen Epidemien, genauso wie sie den Krieg mögen. Es ist eine Chance, uns ihren Willen aufzuzwingen und uns alle in Angst und Schrecken zu versetzen, damit wir uns zusammenkauern und das tun, was uns gesagt wird.“ (Dr. Damian Downing, Präsident der Britischen Gesellschaft für ökologische Medizin [Al Jazeera, 2009])

„Du kannst die Verhältnisse nicht ändern, indem du die existierende Realität bekämpfst. Um etwas zu verändern, erschaffe ein neues Modell, das das alte obsolet macht.“ (Buckminster Fuller)

„Die Bürger werden eines Tages nicht nur die Worte und Taten der Politiker zu bereuen haben, sondern auch das furchtbare Schweigen der Mehrheit.“ (Bertolt Brecht)

„Wenn kein Mensch mehr die Wahrheit suchen und verbreiten wird, dann verkommt alles Bestehende auf der Erde, denn nur in der Wahrheit sind Gerechtigkeit, Frieden und Leben.“ (Friedrich von Schiller)

vermutlich wörtlich so geschrieben, Quelle/Zitat unsicher

„Was war Ihre größte Enttäuschung?“ – „Die Erkenntnis, dass auch intelligente Menschen Feiglinge sein können und dass Mut eine viel seltenere Eigenschaft ist als Intelligenz.“ (Julian Assange)

„Sie fürchten die Liebe, weil sie eine Welt schafft, die sie nicht kontrollieren können.“ (George Orwell)

„Glaubt nicht, ihr hättet Millionen Feinde. Ein einziger Feind heißt – Krieg.“ (Erich Kästner)

„Verbunden werden auch die Schwachen mächtig.“ (Friedrich von Schiller)

„Auf einfache Wege schickt man nur die Schwachen.“ (Hermann Hesse)

„Es gibt keinen Weg zum Frieden, Frieden ist der Weg.“ (Mahatma Gandhi)

In diesem Sinne:

FRIEDE SEI MIT EUCH / IHNEN!

Michael Fritsch
Ex-Schutzmann mit Herz und Hirn
Weiterstadt, den 25. Mai 2026
Die Erklärung des Kanalbetreibers

Der Fall Michael Fritsch: Wenn Solidarität zur Gefahr wird – Wie das System kriminalisiert

Bereits vor längerer Zeit habe ich in diesem Artikel beschrieben, warum ich den Fall Michael Fritsch als Beispiel dafür sehe, wie ein System Menschen kriminalisieren kann:

Michael Fritsch und ich kannten uns lange bevor er bei der Basis aktiv wurde.

Wir lernten uns über das FWO-Konzept kennen. Er besuchte mich, wir diskutierten stundenlang über friedlichen Wandel, Basisdemokratie, Recht, Freiheit und die Frage, wie man eine bessere Gesellschaft aufbauen kann. In Berlin standen wir zusammen auf der Bühne 😎

Michael war kein geborener Basisdemokrat. Er war zutiefst Polizist. Ein Mensch mit einem ausgeprägten Gerechtigkeitsempfinden. Er hoffte, innerhalb des Systems etwas verändern zu können. Diese Hoffnung wurde enttäuscht.

Seit dem 07.12.2022 sitzt Michael nun in Untersuchungshaft.

Heute sind das 1.280 Tage.

Das entspricht über 30.700 Stunden verlorener Freiheit.

Zudem wurde Michael nicht nur seiner Freiheit beraubt. Er wurde belogen, betrogen, ausgebeutet, enteignet und beklaut. Die Folgen reichen weit über die Haft hinaus und betreffen sein gesamtes Leben.

Dieses Unrecht brachte mich dazu, trotz der Erkenntnisse, die ich bereits in meinem früheren Artikel beschrieben hatte, meine Unterstützung fortzusetzen. Zudem war alles mit Michael abgesprochen.

Mir/uns war bewusst, dass dies Risiken mit sich bringen könnte. Was ich jedoch nicht erkannt habe, war, wie weitreichend die Auswirkungen tatsächlich werden würden und wie groß die Unterstützung werden würde, die dadurch ausgelöst wurde.

Für diese Unterstützung bin ich zutiefst dankbar. Gleichzeitig bedaure ich heute zutiefst, dass ich aus den Erkenntnissen meines eigenen Artikels nicht früher die notwendigen Konsequenzen gezogen habe.

Natürlich folge ich seinen Wünschen und stelle den aktiven Betrieb dieses Kanals ein.

Der Kanal bleibt als Archiv bestehen.

Ich werde jegliche Brücken zu Michael abbrechen. Ich werde keinen Kontakt mehr zu ihm halten, nicht mehr über ihn schreiben, ihn weder unterstützen noch Fragen zu ihm beantworten.

Diese Entscheidung bedeutet nicht, dass ich meine grundsätzliche Kritik aufgebe. Im Gegenteil: Ich bin weiterhin überzeugt, dass das bestehende System Menschen kriminalisiert und dass wir neue Wege schaffen müssen. Die einzige Möglichkeit, die ich derzeit sehe, um Michael langfristig zu rehabilitieren und ähnliche Entwicklungen künftig zu verhindern, liegt im FWO-Konzept. Deshalb werde ich diesen Weg weiterverfolgen.

Wenn meine Solidarität, meine Veröffentlichungen oder mein Engagement auch nur einen kleinen Beitrag dazu geleistet haben sollten, seine Situation zu verschlechtern, dann bedaure ich das zutiefst.

Michael bleibt mein Freund.

Er ist in meinen Gedanken.

Ich wünsche ihm Kraft, Gesundheit und dass er eines Tages wieder in Freiheit leben kann.

Johannes Heyder @ZielFWO
[close]
https://tkp.at/2026/06/11/der-letzte-brief-von-michael-fritsch/

Der erwähnte Kanal:
https://t.me/mFritschPolGefangener


Puhhh ...   :facepalm:


Ob Erich Kästner sich da gerne vereinnahme ließe ...?
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

„Wenn die verdorbenen Leute sich zusammentun und dadurch eine Macht werden, dann müssen die anständigen Leute nur das gleiche tun. So einfach ist das. (Leo Tolstoi, Krieg und Frieden)
 
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