Autor Thema: Tesla, SpaceX, Xai, Hyperloop, Neuralink...  (Gelesen 32016 mal)

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Offline califix

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Ich frage mich was eher zusammenbricht - die KI-Blase oder die Musk-Blase
Mit den KI-Rechenzentren im Weltall könnte das ganz schnell gehen. Rechenzentren benötigen nämlich recht spezielle, extrem hoch intergrierte Bausteine und Speicher, der üblicherweise mit Festplatten ausgeführt ist.
Satelliten verwenden dagegen vorzugsweise ICs, die mit relativ großen Strukturbreiten hergestellt werden, damit diese unempfindlicher auf Strahlung reagieren. Festplatten mit großer Kapazität, die für Weltraumeinsatz qualifiziert sind, gibt es bisher nicht. Anordnungen, die in Rechenzentren gängig sind, würden unlösbare thermische Probleme im All bekommen. Bei Speichern gibt es ebenfalls das Problem, dass kleine Strukturen mit hoher Empfindlichkeit gegenüber Strahlung einhergehen und daher fehleranfälig sind.
Nächstes Problem dürfte die Datenanbindung werden, die begrenzte Kapazität begrenzt die Leistung seiner Rechenzentren. Wartung wird das nächste Nadelöhr sein. Fazit: da verspricht jemand etwas, was sich wirtschaftlich nicht so einfach in absehbarer Zeit realisieren lässt.
 

Online desperado

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Auch Elons Barvermögen ist überraschend. Je nach Quelle soll es sich um einen ganz erheblichen Betrag von 30 bis 70 Milliarden Dollar handeln - aber wohlgemerkt minus. Denn wie fast alle Superreichen leidet Elon an ausgeprägter Steuerallergie und müsste beim Verkauf seiner Aktien für den Eigenbedarf zwar niedrige aber trotzdem eben Steuern zahlen. Weswegen Musk seine Aktien behält und sie an Banken verpfândet, die ihm dafür das viele Geld leihen, das er haben möchte. Und da ist bisher (insbesondere auch für X) so einiges zusammen gekommen, was die obige Summe ausmacht. Ein paar hundert Milliönchen hat er gewiss noch auf dem einen oder anderen Konto. Aber sonst steht er halt gewaltig in der Kreide, was aber beim derzeitigen Wert seiner Aktien kein Problem darstellt.

Wenn seine Aktien aber anfangen kräftig abzusaufen werden die Banken flugs auf seiner Matte stehen und Nachschuss für ihre Sicherheiten fordern. Und wenn das Ende der Fahnenstange erreicht wird.....

Danke, das waren die Informationen die ich eigentlich mal suchte.
As usual, I'm writing slowly because I know you can't read fast.

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Offline lobotomized.monkey

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Ich frage mich was eher zusammenbricht - die KI-Blase oder die Musk-Blase
Mit den KI-Rechenzentren im Weltall könnte das ganz schnell gehen. Rechenzentren benötigen nämlich recht spezielle, extrem hoch intergrierte Bausteine und Speicher, der üblicherweise mit Festplatten ausgeführt ist.
Satelliten verwenden dagegen vorzugsweise ICs, die mit relativ großen Strukturbreiten hergestellt werden, damit diese unempfindlicher auf Strahlung reagieren. Festplatten mit großer Kapazität, die für Weltraumeinsatz qualifiziert sind, gibt es bisher nicht. Anordnungen, die in Rechenzentren gängig sind, würden unlösbare thermische Probleme im All bekommen. Bei Speichern gibt es ebenfalls das Problem, dass kleine Strukturen mit hoher Empfindlichkeit gegenüber Strahlung einhergehen und daher fehleranfälig sind.
Nächstes Problem dürfte die Datenanbindung werden, die begrenzte Kapazität begrenzt die Leistung seiner Rechenzentren. Wartung wird das nächste Nadelöhr sein. Fazit: da verspricht jemand etwas, was sich wirtschaftlich nicht so einfach in absehbarer Zeit realisieren lässt.

In der Raumfahrt wurde lange Zeit der RAD750 32-Bit-Prozessor verbaut, entspricht ungefähr einem Pentium 2. Technik von vor ca. 30 Jahren, seit 2015 gibt es den 64-Bit Nachfolger RAD5500 (in verschiedenen Ausführungen, den RAD5545 mit vier Kernen, 5,6GOPS und 3.7GFLOPS), dafür schluckt das Ding aber mehr als der RAD750. Der RAD5545 dürfte ein wenig unterhalb einem Intel i5 Core aus 2014 angesiedelt sein.
Auch beim Speicher wird es eng, denn schließlich hat Airbus gerade ein Problem gefixt, bei dem kosmische Strahlung den Speicher in einem Steuerungscomputer veränderte. Und Rechenzentren brauchen halt ein wenig mehr Arbeitsspeicher.

Also: Die Technik gibt es noch nicht, die Datenanbindung wurde schon angesprochen und die Energiequellen gibt es noch nicht. Musk verspricht erneut mehr als Luftschlösser und die Ankündigungen müssen immer größer werden, damit man die alten Ankündigungen (Autopilot, Besiedlung des Mars, Hyperloop etc.) schnell vergisst.



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Offline Neubuerger

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In der Raumfahrt wurde lange Zeit der RAD750 32-Bit-Prozessor verbaut, entspricht ungefähr einem Pentium 2. Technik von vor ca. 30 Jahren, seit 2015 gibt es den 64-Bit Nachfolger RAD5500 (in verschiedenen Ausführungen, den RAD5545 mit vier Kernen, 5,6GOPS und 3.7GFLOPS), dafür schluckt das Ding aber mehr als der RAD750. Der RAD5545 dürfte ein wenig unterhalb einem Intel i5 Core aus 2014 angesiedelt sein.
Auch beim Speicher wird es eng, denn schließlich hat Airbus gerade ein Problem gefixt, bei dem kosmische Strahlung den Speicher in einem Steuerungscomputer veränderte. Und Rechenzentren brauchen halt ein wenig mehr Arbeitsspeicher.

Wenn du "KI"-Rechenzentren betreiben willst, brauchst du brutal Rechenleistung. Das was von Nvidia kommt, ist meines Wissens in 4nm Technik hergestellt, das hält im Weltall nicht mal bis zum nächsten Sonnensturm. Spätestens der killt aber die Bauteile.
Sebastian Leber über Rüdi: Hoffmanns Beweisführung ist, freundlich ausgedrückt, unorthodox. Es geht in seinen Filmen drunter und drüber wie bei einem Diavortrag, bei dem der Vortragende kurz vor Beginn ausgerutscht ist und alle Dias wild durcheinander auf den Boden flogen.
 
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Rechenzentren im Orbit sind illusorisch, weil sie an etliche physikalische Grenzen stoßen, nicht einen ernsthaften Vorteil bieten und zwangsläufig unwirtschaftlich sind. Das ist noch nicht mal Vaporware, sondern einfach nur Bullshit.

In ähnlicher Irrationalität hat Tesla jetzt außerdem laut getutet, dass sie in den USA eine Produktion von Solarzellen mit 100 GW jährlich aufziehen wollen. Sehr realistisch, wo in den USA bisher insgesamt Zellen von 3-4 GW hergestellt werden.

Und sich quasi parallel selbst dementierend hat eine andere Tesla-Sparte mitgeteilt, dass ihre Produktion von Solar-Modulen sehr gut angelaufen ist und sie jetzt davon ausgehen, dass sie binnen einiger Jahre den Ausstoß auf - Hurra, Hurra - 300 MW werden steigern kônnen. Womit dann immerhin 0,3% der 100 GW erreicht wären.
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Offline lordescobar

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Wenn du "KI"-Rechenzentren betreiben willst, brauchst du brutal Rechenleistung. Das was von Nvidia kommt, ist meines Wissens in 4nm Technik hergestellt, das hält im Weltall nicht mal bis zum nächsten Sonnensturm. Spätestens der killt aber die Bauteile.


In der Raumfahrt wurde lange Zeit der RAD750 32-Bit-Prozessor verbaut, entspricht ungefähr einem Pentium 2. Technik von vor ca. 30 Jahren, seit 2015 gibt es den 64-Bit Nachfolger RAD5500 (in verschiedenen Ausführungen, den RAD5545 mit vier Kernen, 5,6GOPS und 3.7GFLOPS), dafür schluckt das Ding aber mehr als der RAD750. Der RAD5545 dürfte ein wenig unterhalb einem Intel i5 Core aus 2014 angesiedelt sein.
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Also: Die Technik gibt es noch nicht, die Datenanbindung wurde schon angesprochen und die Energiequellen gibt es noch nicht. Musk verspricht erneut mehr als Luftschlösser und die Ankündigungen müssen immer größer werden, damit man die alten Ankündigungen (Autopilot, Besiedlung des Mars, Hyperloop etc.) schnell vergisst.


Mit den KI-Rechenzentren im Weltall könnte das ganz schnell gehen. Rechenzentren benötigen nämlich recht spezielle, extrem hoch intergrierte Bausteine und Speicher, der üblicherweise mit Festplatten ausgeführt ist.
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Von der Technik her ist das gar nicht mal so utopisch. Man experimentiert jetzt schon seit ca. 10-15 Jahren mit normaler Consumer-Hardware im All und es hat sich eigendlich in allen Fällen gezeigt, dass solche Hardware allen Unkenrufen zum trotz doch viel besser funktioniert als man bisher gedacht hat.

Vor allem die Spaceborne-Experimente (siehe hier und hier) haben gezeigt, dass High-Performance Computing inkl GPUs im erdnahen Orbit (wo doch noch ein gewisser Schutz durch das Erdmagnetfeld gegeben ist) von technischer Seite aus durchaus realistisch machbar ist.

Ökonomisch machen Elons Pläne zwar gar keinen Sinn. Aber vielleicht geht es ihm um was ganz anderes, nämlich einen quasi rechtsfreien Raum zu schaffen, wo ihm keine Regierung reinreden kann. Schließlich hat er es ja nicht so mit Regulierungen und staatlicher Aufsicht und bis sich die Regierungen der Welt darauf geeinigt haben, wie sie mit so einer Situation umgehen, kann er ungestört seine Dinge durchziehen.
 
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Offline Leonidas

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Ökonomisch machen Elons Pläne zwar gar keinen Sinn. Aber vielleicht geht es ihm um was ganz anderes, nämlich einen quasi rechtsfreien Raum zu schaffen, wo ihm keine Regierung reinreden kann. Schließlich hat er es ja nicht so mit Regulierungen und staatlicher Aufsicht und bis sich die Regierungen der Welt darauf geeinigt haben, wie sie mit so einer Situation umgehen, kann er ungestört seine Dinge durchziehen.

Nehmen wir einmal an, dass Elon Musk oder jemand  anderes es tatschlich schaffen würde, sich einen rechtsfreien Raum zu schaffen, beispielsweise auf einer Station in der Erdumlaufbahn, dem Mond, Mars oder einen erdnahen Asteroiden.

Das könnte theoretisch funktionieren, wenn er autark wäre und keine relevanten Geschäftsbeziehungen mit der Erde mehr haben würde.

Der rechtsfreie Raum ist für ihn sofort ein Nachteil, wenn er Produkte oder Dienstleistungen auf der Erde anbieten würde. Wie will er vom rechtsfreien Raum aus Patente, Schutzrechte oder übliche Gepflogenheiten im Geschäftsverkehr durchsetzen?

Off-Topic:
Okay, mit der EU ging das natürlich schon. Brüssel würde sofort sämtliche  Bürokraten aktivieren, um für diesen Fall ein gigantisches Regelwerk zu schaffen, vor dem sch selbst die Vogonen in Ehrfurcht verneigen würden.  ;D
Es genügt nicht, sich keine Gedanken zu machen. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
 
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Wenn es um Rechtsfreiheit ginge könnte er seine Rechenzentren außerhalb der Hoheitsgrenzen in internationalem Gewässer versenken. Viel preiswerter und die Kühlung ist dann auch kein Problem mehr.

Faktisch-praktischer könnte er mit seinem Geld auch ein paar Inseln oder gleich ganze Kleinststaaten erwerben, wo das kühlende Meer, die energiespendende Sonne und eine handzahme Verwaltung das Nonplusultra für die Errichtung autarker, preiswert betriebener und möglichst unabhängiger Rechenzentren bereit stellen. Machen das nicht schon einige?

Spoiler
Und nun raten wir mal wo der Sonnenstaatland-Server gehostet wird. ;)
[close]

Aber Elon ist halt nicht Daniel Düsentrieb, sondern eher der Uri Geller der Technologiebranche. Die Steilheit seiner Thesen muss zu der Erwartungshaltung der Investoren passen, die in ihren Kinder- und Jugendjahren von Raumschiff Enterprise begeistert waren:
Große gewaltige Technik, die mit wissenschaftlich klingenden Phrasen feilgeboten wird. Im Weltall, wo unbegrenzte Energie vorhanden ist (faktisch nô); wo man leicht kühlen kann, weil es so kalt ist (äh, gar nicht); wo Chips in der Kälte viel schneller laufen (siehe zuvor und eh nur theoretisch); wo alle Probleme so leicht zu lösen sind wie in einer Folge Star Trek (sic). Das ist der neue heiße Scheiß und wer jetzt nicht dabei ist.....

Schon komisch, dass der reichste Mann der Welt andauernd nach Leuten sucht, die ihm Geld geben.
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Produktion von Solar-Modulen
Das dürfte den Fossil-Freunden des energiebewussteten aller Präsidenten aber gar nicht gefallen, dass schon wieder ein Spinner umweltfreundlich Energie erzeugen will, die Wüsten verschandelt und die gute saubere amerikanische Kohle verschmäht.
 
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Offline lobotomized.monkey

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Schon komisch, dass der reichste Mann der Welt andauernd nach Leuten sucht, die ihm Geld geben.
Wenn er das Geld gäbe, dann wäre er nicht der reichste Mann auf der Welt. Daher nimmt er lieber.
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Wenn er das Geld gäbe, dann wäre er nicht der reichste Mann auf der Welt. Daher nimmt er lieber.

Ich schrieb es schon mal, meine ich: Ein ehemaliger Chef hat mal gesagt, bevor er sein eigenes Geld anfasst, leiht er es sich. Wenn er sein Vermögen nimmt, bringt es keine Zinsen oder Dividenden mehr, nimmt er das Geld von der Bank zahlt er kaum Zinsen. Ok, das waren andere Zeiten, als man wirklich kaum Kreditzinsen gezahlt hat …
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Schon komisch, dass der reichste Mann der Welt andauernd nach Leuten sucht, die ihm Geld geben.
Wenn er das Geld gäbe, dann wäre er nicht der reichste Mann auf der Welt. Daher nimmt er lieber.
Er müsste nur eine liebliche Bezeichnung für das geliehene Geld finden, irgendwas, das gut klingt und Vertrauen erweckt. Muss nachdenken ... ja, ich hab's: Sondervermögen  ;D



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Das mit den Rechenzentren sehe ich noch nicht. Was mich da so verwundert, ist das Kühlungsproblem. Klar ist es im Weltraum, wenn man nicht "in der Sonne steht", kalt, aber was nicht heißt, dass Wärme (Energie) im Vakuum abgeleitet wird? Oder habe ich da ein Verständnisproblem mit der Thermodynamik?

Elon hat derweil mal richtig auf die Ka***.

https://www.forschung-und-wissen.de/nachrichten/astronomie/spacex-plant-eine-million-satelliten-als-ki-rechenzentren-im-weltraum-133710915

Zitat
SpaceX plant eine Million Satelliten als KI-Rechenzentren im Weltraum

Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) haben einen hohen Strom- und Wasserbedarf. SpaceX möchte deshalb ein Rechenzentrum aus einer Million Satelliten in den niedrigen Erdorbit verlagern.

Hawthorne (U.S.A.). Rechenzentren für Künstliche Intelligenz (KI) werden in den kommenden Jahrzehnten zu einer deutlichen Zunahme des Strombedarfs führen. Google, Meta, Amazon und andere große Rechenzentrumsbetreiber fordern deshalb eine Verdreifachung der Kernkraft bis 2050. Google hat zudem kürzlich angekündigt, bis 2027 ein KI-Rechenzentrum im Weltraum zu bauen, das die dort permanent vorhandene Solarenergie nutzen soll.

Spoiler
SpaceX, das Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, hat nun einen Antrag eingereicht, laut dem es ebenfalls ein KI-Rechenzentrum im Weltraum installieren möchte. Das Rechenzentrum soll aus einer Million Satelliten bestehen, die sich im niedrigen Erdorbit befinden und miteinander über ein laserbasiertes Kommunikationssystem verbunden sind. Die Energie soll über integrierte Solarmodule gewonnen werden.
Menschheit als Kardashev-II-Zivilisation

Laut SpaceX würde die Satellitenkonstellation mit ihrem bisher unerreichten Ausmaß dafür sorgen, dass die Menschheit sich zu einer Kardashev-II-Zivilisation entwickelt. Aktuell befinden sich laut der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) „nur“ 15.000 Satelliten in der Erdumlaufbahn, von denen über 9.600 zum Starlinknetz gehören, das von SpaceX betrieben wird. Das neue Projekt würde also, selbst wenn nur ein kleiner Teil der geplanten Satelliten tatsächlich im Erdorbit platziert wird, die Zahl der bisher existierenden Satelliten vervielfachen.

Die Astronomie sieht das Projekt deshalb kritisch, weil die hohe Anzahl an Satelliten zunehmend die Beobachtung des Weltraums erschwert. Außerdem kommt es durch die bereits existierenden Satelliten immer öfter zu Beinahekollisionen und immer mehr Weltraumschrott, der die Raumfahrt zunehmend erschwert.
Wasser- und Stromverbrauch von Rechenzentren auf der Erde

SpaceX argumentiert hingegen damit, dass das KI-Rechenzentrum im Weltraum den oft als zu hoch kritisierten Wasser- und Stromverbrauch von Rechenzentren auf der Erde reduzieren kann. Ob das Rechenzentrum tatsächlich genehmigt wird, muss die FCC noch in ihrem komplexen Prüfprozess entscheiden. Die tatsächliche Umsetzung im geplanten Ausmaß ist angesichts der hohen Satellitenanzahl aber ohnehin fraglich.
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Dummheit schützt vor Strafe nicht!

Captain Andra für die USSF
 
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Offline nixweiter

Klar ist es im Weltraum, wenn man nicht "in der Sonne steht", kalt, aber was nicht heißt, dass Wärme (Energie) im Vakuum abgeleitet wird? Oder habe ich da ein Verständnisproblem mit der Thermodynamik?

Nein, hast du nicht. Auf der Kugel blasen wir da einfach ordentliche Mengen Luft durch, dann passt das. Vakuum heißt das sich der Wärmeaustausch allein auf Wärmestrahlung beschränkt. Keine Kühlung durch Zirkulation oder Übertragung.

Bekanntermaßen musste das SpaceShuttle im Orbit immer die Ladeklappen offen lassen. Zur Kühlung...
Leistung lag bei ~24,000 BTU/h. Für ein modernes Rack voll Serverhardware bräuchte man ca. 4 davon.
« Letzte Änderung: 8. Februar 2026, 18:12:12 von nixweiter »
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Offline kairo

Das eigentliche Problem dürfte nicht die Wärme sein, sondern das Wasser. Man muss es ja in einem absolut dichten System bewahren, weil es sonst im Vakuum sofort kristallisieren würde, und dann ist die thermische Leitfähigkeit futsch. Die vermutlich recht massiven Wände eines solchen Systems wären aber auch nicht gerade gut als Wärmetauscher.
 
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