Wenn es um Rechtsfreiheit ginge könnte er seine Rechenzentren außerhalb der Hoheitsgrenzen in internationalem Gewässer versenken. Viel preiswerter und die Kühlung ist dann auch kein Problem mehr.
Faktisch-praktischer könnte er mit seinem Geld auch ein paar Inseln oder gleich ganze Kleinststaaten erwerben, wo das kühlende Meer, die energiespendende Sonne und eine handzahme Verwaltung das Nonplusultra für die Errichtung autarker, preiswert betriebener und möglichst unabhängiger Rechenzentren bereit stellen. Machen das nicht schon einige?
Spoiler
Und nun raten wir mal wo der Sonnenstaatland-Server gehostet wird.

Aber Elon ist halt nicht Daniel Düsentrieb, sondern eher der Uri Geller der Technologiebranche. Die Steilheit seiner Thesen muss zu der Erwartungshaltung der Investoren passen, die in ihren Kinder- und Jugendjahren von Raumschiff Enterprise begeistert waren:
Große gewaltige Technik, die mit wissenschaftlich
klingenden Phrasen feilgeboten wird. Im Weltall, wo unbegrenzte Energie vorhanden ist (faktisch nô); wo man leicht kühlen kann, weil es so kalt ist (äh, gar nicht); wo Chips in der Kälte viel schneller laufen (siehe zuvor und eh nur theoretisch); wo alle Probleme so leicht zu lösen sind wie in einer Folge Star Trek (sic). Das ist der neue heiße Scheiß und wer jetzt nicht dabei ist.....
Schon komisch, dass der reichste Mann der Welt andauernd nach Leuten sucht, die ihm Geld geben.