Autor Thema: Mario Rönsch in Budapest verhaftet  (Gelesen 661 mal)

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Offline Apifera

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Mario Rönsch in Budapest verhaftet
« am: 3. September 2018, 01:03:57 »
Mario Rönsch in Budapest verhaftet

Mario Rönsch soll über einen Online-Shop Deutsche zur Abwehr von Flüchtlingen bewaffnet haben. Nun wurde er in Budapest festgenommen. Berlin. Der deutsche Rechtsextreme und mutmaßliche Betreiber des Online-Waffenshops „Migrantenschreck“, Mario Rönsch, ist in der ungarischen Hauptstadt Budapest gefasst worden. Das bestätigte die Berliner Staatsanwaltschaft am Mittwochmorgen über Twitter. Die Polizei durchsuchte dort Räume. Weitere Informationen […]
Quelle: Mario Rönsch in Budapest verhaftet


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Offline Müll Mann

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Re: Mario Rönsch in Budapest verhaftet
« Antwort #1 am: 26. November 2018, 09:06:00 »
Der Prozess gegen Mario Rönsch beginnt am Donnerstag, den 29.11.2018 um 13:15 im Saal 200 im Kriminalgericht in Berlin-Moabit. Angeklagt sind 193 Waffenverläufe, mit denen 110.00 EUR erbeutet wurden. Weitere Verhandlungstage sind:

Dienstag 4.12.2018 9 Uhr
Freitag 7.12.2018 9 Uhr
Freitag 14.12.2018 9 Uhr
Dienstag 18.12.2018 9 Uhr
 
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Offline Enzo

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Re: Mario Rönsch in Budapest verhaftet
« Antwort #2 am: 26. November 2018, 14:44:46 »
110 EUR erbeutet? Beim verkauf von 193 Waffen? Soll das der Reingewinn sein? Geschäfftsinn hat er dann aber nicht wirklich ...
 
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Offline Rabenaas

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Re: Mario Rönsch in Budapest verhaftet
« Antwort #3 am: 26. November 2018, 14:48:01 »
Hast du nicht richtig gelesen:

Zitat
Angeklagt sind 193 Waffenverläufe, mit denen 110.00 EUR erbeutet wurden.

Wenn mit 193 Waffen 110,00 € erbeutet wurden, hat ein Raubüberfall noch nicht mal einen € gebracht.

Was für Versager müssen diese Käufer sein!
« Letzte Änderung: 26. November 2018, 14:56:22 von Rabenaas »
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!
 

Offline Neubuerger

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Re: Mario Rönsch in Budapest verhaftet
« Antwort #4 am: 26. November 2018, 14:51:28 »
110 EUR erbeutet? Beim verkauf von 193 Waffen? Soll das der Reingewinn sein? Geschäfftsinn hat er dann aber nicht wirklich ...

Nach kurzer Suche komme ich auf eine Summe von "über 100.000 Euro", die gesichert sein soll, also sind hier eher 110.000 Euro gemeint. Und bevor es jemand falsch versteht: Das sind Dezimalpunkte, keine Kommas.
Tuska über den Bezopften: Ich habe jetzt knapp eine Stunde durch. Er springt fröhlich vom RuStag zum Finanzsystem und faselt ohne Punkt und Komma über jede noch so abstruse Verschwörungstheorie.

Diagnose: Rüdiritis im Anfangsstadium.
 
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Offline Pantotheus

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Re: Mario Rönsch in Budapest verhaftet
« Antwort #5 am: 26. November 2018, 15:56:46 »
Leider muss ich zu diesen Zeiten arbeiten.
Das Verfahren gegen den "Migrantenschreck" könnte aber schon witzig werden.
"Vom Meister lernen heißt verlieren lernen." (hair mess über Peter F., Strafgefangenen)
 
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Re: Mario Rönsch in Budapest verhaftet
« Antwort #6 am: 29. November 2018, 09:59:55 »
Es dürften etwas mehr als besagte 110 000€ gewesen sein, einiges davon ist versackt in der Lebensführung vom M. Rönsch und ein Teil dürfte sich noch angelegt in "virtuellen Werten" bei Hetzschreiber J. Elsässer und Kai Homunkulus befinden. Z. T. in teuren Weinen.

Ist halt Schiexxe wenn man sich nicht gegenseitig anzeigen kann wegen kriminell verdientem Geld ;)
LG Miss Marple

Sorry für die wenigen Infos über mich, die letzten Jahre haben mich gelehrt vorsichtig zu sein. Leider :(
 

Online Spielkind

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Re: Mario Rönsch in Budapest verhaftet
« Antwort #7 am: 29. November 2018, 10:32:03 »
@MissMarple , hast du auch irgendwelche Belege für deine Theorien?
 
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Offline Reichsschlafschaf

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Re: Mario Rönsch in Budapest verhaftet
« Antwort #8 am: 29. November 2018, 10:55:40 »
Die Lügenpresse hat wieder ein bißchen recherchiert und Verbindungen zum Kopp-Verlag und zu Compact gefunden:

Zitat
"Migrantenschreck"-Prozess
Geld von rechten Verlagen?
Stand: 29.11.2018 00:48 Uhr


Ab heute steht der mutmaßliche Betreiber des Internet-Waffenladens "Migrantenschreck" vor Gericht. Nach Informationen von NDR, WDR und "SZ" soll er Geld vom rechten Kopp-Verlag und vom Magazin Compact erhalten haben.

Von Sebastian Pittelkow, NDR, und Katja Riedel, WDR, und Daniel Mützel

Ende März hatten in Budapest die Handschellen geklickt, wenig später war der Deutsche M. R. aus Ungarn ausgeliefert worden. Der Vorwurf: R. habe von Ungarn aus über seine Internetseite "Migrantenschreck" Waffen an deutsche Kunden verkauft und per Post ausgeliefert. Seitdem sitzt er in Untersuchungshaft in Berlin.

Zum Tatvorwurf schweigt er. Er soll aber die Strafbarkeit nach deutschem Recht infrage gestellt haben. Heute beginnt der Prozess. Die Staatsanwaltschaft wirft dem 35-Jährigen in ihrer Anklage vor, in 193 Fällen illegal mit Waffen im Wert von mehr als 100.000 Euro gehandelt zu haben.

R. lieferte die Waffen demnach an jeden, der bezahlte. Für die Waffen braucht man in Deutschland einen Waffenschein. Ob die Kunden einen besaßen, habe R. laut Staatsanwaltschaft nicht überprüft. Eine Anfrage zu den Vorwürfen beantwortete sein Anwalt nicht.
Spoiler
Stramm rechte Gesinnung
"Migrantenschreck" warb mit stramm rechter Gesinnung und bot Waffen mit Namen wie "Antifaschreck" feil. Zudem pries R. den Waffenbesitz als Menschenrecht an, um sich gegen eine angebliche Bedrohung durch Migranten zu verteidigen. In dem nun beginnenden Prozess in Berlin wird nur ein Teil dessen verhandelt, was die Ermittler im Fall R. zutage gefördert haben.

So werden die mutmaßlich volksverhetzenden Botschaften der ehemals größten deutschen Hetzportale Anonymous.Kollektiv auf Facebook und Anonymousnews.ru nicht zur Anklage kommen - weil diese Vorwürfe nicht Gegenstand des Auslieferungsantrags an Ungarn waren.

Einflussreiche Hetzseiten
Diesbezüglich läuft ein eigenes Ermittlungsverfahren gegen R. und weitere Beschuldigte. Doch gerade zu diesen einflussreichen Hetzseiten lieferten die Ermittlungen offenbar wertvolle neue Spuren. Der Verdacht, dass hinter den Seiten R. stand, hat sich nach Ansicht der Ermittler erhärtet. Er selbst war nach hiesigem Ermittlungsstand Administrator der Facebookseite Anonymous.kollektiv, wie die Staatsanwaltschaft auf Anfrage mitteilte. Außerdem habe er "sich selbst auf seiner Facebook-Seite als Verantwortlicher für diese ausgegeben".

Unter Anonymousnews.ru wurde zu Spenden aufgerufen, und die Ermittler haben Nachrichten gefunden, "die den Eingang von Spenden belegen", wie Staatsanwältin Susan Wettley auf Anfrage mitteilte. Insgesamt spreche für eine Urheberschaft Rs. eine "Zusammenschau vieler Indizien".

Geldflüsse auf ungarisches Konto
Dazu gehören nach Informationen von NDR, WDR und "SZ" auch Geldflüsse von zwei der bekanntesten neurechten Verlage, die auf einem ungarischen Konto von R. gelandet waren: Zwischen Januar und Juli 2016 erhielt R. demnach vom Magazin Compact, hinter dem der rechte Publizist Jürgen Elsässer und Geschäftsführer Kai Homilius stehen, mehr als 70.000 Euro. Für was er das Geld genau erhielt, ist bisher unklar.

R. arbeitete 2015 als freier Mitarbeiter für das Magazin Compact, sei als "Fan" gekommen, hatte vor einiger Zeit ein leitender Angestellter gegenüber der "SZ" behauptet. Dafür habe R. jedoch nur lediglich etwa 1000 Euro monatlich erhalten, hatte es damals geheißen. Eine Anfrage zu dem Fall ließ der Compact-Magazin GmbH unbeantwortet.

Provision erhalten
Auch der Kopp-Verlag zahlte R. zwischen April 2016 und September 2017 offenbar rund 40.000 Euro, wie die Staatsanwaltschaft bestätigt. Hinweise auf eine frühere Unterstützung des Verlages hatte es durch den Betreiber der Seite Anonymousnews.ru selbst gegeben. Nachdem der Kopp-Verlag sein "Partnerprogramm eingestellt" habe, habe man "keine Möglichkeit mehr, Anonymousnews.ru kostendeckend zu betreiben" und brauche deshalb Spenden. Jochen Kopp, Inhaber des rechten Kopp-Verlags, bestätigt auf Anfrage telefonisch, dass R. "die Seite Anonymousnews.ru bei uns im Partnerprogramm angemeldet" hat.

Wenn über R.s Seite Kunden beim Kopp-Verlag Bücher bestellt hätten, "dann hat R. dafür Provision erhalten", sagt Kopp. Dadurch habe "Herr R. einen Umsatz im fünfstelligen Bereich" erzielt. Die Ermittler interessieren sich auch dafür, wohin das Geld geflossen ist, das R. einnahm.

Neben einem Schweizer und zwei ungarischen Konten haben sie auch ein Konto bei der Bitcoin-Plattform Coingate entdeckt. Die Zahlungen aus den Waffenverkäufen, so bestätigt die Staatsanwaltschaft, flossen "nach derzeitigem Kenntnisstand nur auf ungarische Konten".
[close]
https://www.tagesschau.de/inland/migrantenschreck-103.html?fbclid=IwAR1CzQIRrveuuKcxSyTVBH20HA3BJ2dOGWiAj0_FHFa2SAW8zGqyrmF0Xcc
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Re: Mario Rönsch in Budapest verhaftet
« Antwort #9 am: 29. November 2018, 18:44:30 »
Der Vollständigkeit halber: https://motherboard.vice.com/de/article/8xp5xx/mario-roensch-migrantenschreck-festnahme-anonymous-kollektiv-waffenhandel-Prozess

@Spielkind, ich kann leider nicht alles so sagen oder schreiben wir ich gerne möchte, sorry :( Daran haben sehr viele Menschen mit Gewissen Anteil gehabt.
LG Miss Marple

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Re: Mario Rönsch in Budapest verhaftet
« Antwort #10 am: 29. November 2018, 19:01:13 »
Zitat
Der Prozess markiert einen der seltenen Fälle, in denen deutsche Ermittler einen Betreiber rechtsextremer Websites angeklagt haben. Das liegt auch daran, dass die Website von Migrantenschreck mit ihrem zynischen Namen, den Waffenangeboten und den Blogposts extremer war als andere rechte Hetzseiten, die in den vergangenen Jahren gegen Flüchtlinge wetterten.


Hier irrt motherboard!
Die Anklage erfolgte nicht, weil die Seite rechtsextrem ist und auch nicht, weil sie extremer war als andere.
Sondern weil für Frei erwerbbare Waffen eine Maximalenergie (an der Mündung) von 7,5 J erlaubt ist.
Dazu muß so etwas zwingend den BKA vorgelegt werden, das dann dem Stempel "F im Fünfeck" draufhaut.
Den Stempel hätten die Waffen aber niemals bekommen können, da die Mündungsenergie bei 80 J lag (erinnerlich).
Die Waffen wären also höchstens nach amtlichem Voreintrag auf Grüne WBK erwerbbar gewesen.
Beim Import nach Deutschland hat der Käufer dann eine Importgenehmigung vom Zoll vorzulegen.
All' dies ist nicht geschehen.
Daher (völlig zurecht) die Anklage "Illegaler Waffenhandel".
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Re: Mario Rönsch in Budapest verhaftet
« Antwort #11 am: 29. November 2018, 20:04:30 »
Ich  hoffe trotzdem das Compact, Kopp, Eichelburg und Co. zu Sprache kommen, und ihre Rolle als Vorfinanziers.
LG Miss Marple

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Re: Mario Rönsch in Budapest verhaftet
« Antwort #12 am: 5. Dezember 2018, 09:25:33 »
Ganz doof ist er offenbar nicht, er hat immerhin erkannt (bzw. den anwaltlichen Rat angenommen), daß ein Geständnis sich strafmildernd auswirkt.
Ansonsten macht man auf naiv, angeblich seien das in Ungarn Alarm- und Signalgeräte.


Zitat
„Migrantenschreck“ Waffenlieferant tief in rechtsextremistischer Szene verwurzelt
Von
digas-129456896_ Katrin Bischoff
 04.12.18, 16:51 Uhr

Die Werbung, mit der Mario R. in seinem Onlineshop „Migrantenschreck“ seine Waffen anpries, sagt viel über die Einstellung des 35-jährigen Angeklagten. Mario R. steht derzeit wegen illegalen Waffenhandels vor Gericht, er ist geständig. Mario R. soll tief in der rechtsextremistischen Szene verwurzelt sein.

An diesem Dienstag werden vor Gericht die Werbeslogans verlesen. Die Mündungsenergie von „60 Joule schrecken jeden Asylforderer“, ist auf der Seite des Onlineshops über die Waffe „Migrantenschreck MS 60“ zu lesen. „Migrantenschreck Lady“ wird als Waffe für die moderne Frau angepriesen. Sie „passt in jede Handtasche“ und sei ein „treuer Begleiter auf Großveranstaltungen“.

Über die „Antifaschreck AS 125“ ist zu lesen: „Wurde Ihnen schon einmal ein Auto angezündet? Oder wurden Sie in der Fußgängerzone von ungewaschenen und rotzfrechen Antifanten belästigt?“ Dann solle man seinem Ärger Luft machen und die Waffe als „Meinungsverstärker“ nutzen. Die Lieferung erfolge „ohne ärgerlichen Papierkram. Einfach, schnell, diskret“.
Spoiler
Waffen als Alarm- und Signalgeräte gehandelt
Die Angaben, laut Staatsanwältin Hassverbreitung gegen Völkergruppen, spielen vor Gericht jedoch keine Rolle. Mario R. muss sich in diesem Verfahren nicht wegen Volksverhetzung verantworten. Denn den Onlineshop betrieb er im Jahr 2016 von Ungarn aus. Und dort sind derartige Aussagen nicht strafbar.

Mario R. soll seine im Angebot stehenden Waffen an 193 Kunden in Deutschland versandt haben, wo die mit Hartgummigeschossen ausgestatteten Waffen genehmigungspflichtig sind. Käufer waren Ärzte, mehrere Lokalpolitiker der AfD, Fleischer, Handwerker und sogar ein ehemaliger Richter eines Oberlandesgerichts. Der Angeklagte gibt an diesem zweiten Verhandlungstag den Handel unumwunden zu. Es habe sich bei den Waffen aus ungarischer Sicht um Alarm- und Signalgeräte gehandelt, die dort nicht verboten seien, erklärt er.

Verkauf nach Deutschland nicht strafbar
Er sei 2015 auch nicht – wie behauptet – untergetaucht, sondern aus familiären Gründen nach Ungarn ausgewandert. Und er sei, bevor er dort den Onlineshop eröffnete, beraten worden. Ein Anwalt habe ihm erklärt, dass die Waffen in Ungarn nicht verboten seien. Auch der Verkauf nach Deutschland sei nicht strafbar. „Ich bin davon ausgegangen, mich an das geltende Recht gehalten zu haben“, sagt Mario R.

Laut Staatsanwaltschaft hätte sich Mario R. eine Erlaubnis für die Einfuhr der Waffen nach Deutschland holen müssen. Das Delikt des illegalen Waffenhandels sei „mit der Grenzüberschreitung“ der Lieferungen vollendet worden.

Der Prozess wird fortgesetzt.
[close]
https://www.berliner-zeitung.de/berlin/polizei/-migrantenschreck--waffenlieferant-tief-in-rechtsextremistischer-szene-verwurzelt-31693352?fbclid=IwAR3I1u3kQNA4sXW_FGmR4__a44ciQD8ZChrFUKa6KPWq0zUHDz_C7Z1wZIU
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Re: Mario Rönsch in Budapest verhaftet
« Antwort #13 am: 5. Dezember 2018, 11:12:19 »
Ja da hat er nicht weit genug gedacht. Nach ungarischem Recht der Export nach Deutschland nicht verboten - und der Import nach deutschem Recht braucht er aus familiären Ungarngründen nicht beachten. Pech gehabt, Menschenschreck.
Wer sich politisch nicht engagiert, hilft im Grunde jenen, die das Gegenteil von dem wollen, was man selber für wichtig und richtig hält. (Alain Berset)
Die Demokratie ist so viel wert wie diejenigen, die in ihrem Namen sprechen. (Robert Schuman)

Anmaron, M. Sc. univ. Universität Youtübingen
 

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Re: Mario Rönsch in Budapest verhaftet
« Antwort #14 am: 5. Dezember 2018, 14:50:50 »
Auch der Verkauf nach Deutschland sei nicht strafbar.
War das der gleiche Anwalt, der dem Zopfkönig  gesagt hat, dass er ohne Fahrerlaubnis fahren darf?
 
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