Autor Thema: Martin Sellner - eine Rarität  (Gelesen 158373 mal)

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Offline kairo

Re: Martin Sellner - eine Rarität
« Antwort #1470 am: 11. Januar 2025, 22:26:40 »
Ohne Österreich hätte es auch den Deutschen Krieg nicht gegeben.

Die drei Schlesischen Kriege hätte es ohne Österreich auch nicht gegeben, und den Bayerischen Erbfolgekrieg auch nicht.
 
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Re: Martin Sellner - eine Rarität
« Antwort #1472 am: 21. Januar 2025, 14:39:44 »
Leider Bezahlschranke. Ich verstehe nicht so ganz: wirft er Correctiv vor, den Holocaust verharmlost zu haben? So steht es da jedenfalls.
«Die Dummheit hat aufgehört, sich zu schämen»
 
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Re: Martin Sellner - eine Rarität
« Antwort #1473 am: 21. Januar 2025, 14:50:29 »
Es wird Zeit, dass mal jemand die ganzen Medien verklagt, die mit der Aussicht auf den Artikel Cookies anfragen, aber dann nix liefern.
soɥdʎsıs sǝp soɥʇʎɯ ɹǝp 'snɯɐɔ ʇɹǝqlɐ –
˙uǝllǝʇsɹoʌ uǝɥɔsuǝɯ uǝɥɔılʞɔülƃ uǝuıǝ slɐ soɥdʎsıs sun uǝssüɯ ɹıʍ ˙uǝllüɟnzsnɐ zɹǝɥuǝɥɔsuǝɯ uıǝ ƃɐɯɹǝʌ lǝɟdıƃ uǝƃǝƃ ɟdɯɐʞ ɹǝp

P.S.: Cantor became famous by proving it can't be done.
 

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Re: Martin Sellner - eine Rarität
« Antwort #1474 am: 7. Februar 2025, 12:53:56 »
Erik Ahrens stänkert gegen Sellner.

Der würde die Kohle die ihm die Paytr♥♥♥en zukommen lassen nutzen, um den Lebenswandel seiner Frau zu finanzieren
https://x.com/antifaschaktiv/status/1887798614509912530
An Rüdiger Hoffmann: Der Faschist sagt immer, da ist der Faschist  (in Anlehnung an die Signatur des geschätzten MitAgenten Schnabelgroß)

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Re: Martin Sellner - eine Rarität
« Antwort #1475 am: 7. Februar 2025, 18:34:15 »
Off-Topic:
"Paytr♥♥♥en"? Paydrioten ist eingängiger, ich hab ne neue Bezeichnung für ♥♥♥en, danke :salut:
As usual, I'm writing slowly because I know you can't read fast.

(Radar writting a letter to his Mom an me, writting Comments for our Customers)
 
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Offline SchlafSchaf

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Re: Martin Sellner - eine Rarität
« Antwort #1476 am: 28. Februar 2025, 11:37:30 »
Der Sellner wollte gestern in Berlin ein Auftritt durchführen

Anmietung und falschem Namen, das ganze Progrmm - raus kam es trotzdem und der Empfang für Sellner war dann eher "hitzig"

https://x.com/IbDoku/status/1895220834626871324
https://x.com/glr_berlin/status/1895172747015397548
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Re: Martin Sellner - eine Rarität
« Antwort #1477 am: 28. Februar 2025, 12:47:19 »
Erik Ahrens stänkert gegen Sellner.

Der würde die Kohle die ihm die Paytr♥♥♥en zukommen lassen nutzen, um den Lebenswandel seiner Frau zu finanzieren
https://x.com/antifaschaktiv/status/1887798614509912530

Dieser ominöse Beef zwischen Ahrens und Kubitschek ist jetzt auch bei Spiegel Online gelandet. In dem Kloster, zu dem Kubitschek immer gepilgert ist, ist er jetzt wohl jedenfalls nicht mehr willkommen.


"Als kommissarischer SHAEF-Souverän in staatlicher Selbstverwaltung ist es meine heilige Pflicht, die Menschenrechte der BRiD-Insassen gemäß der Haager Landkriegsordnung gegen die Wortmarke-Schergen der EU-SSR und der NWO GmbH zu verteidigen - so wahr mir Putin und die Bereinigungsgesetze helfen!"
 
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Re: Martin Sellner - eine Rarität
« Antwort #1478 am: 4. März 2025, 12:31:08 »
Da sind wieder die richtigen beieinand:  :(


Zitat
Foto von Personalausweis
Mannheim: Im Netz wurde ein Unbeteiligter gejagt


Von Lars Wienand
Aktualisiert am 04.03.2025 - 07:48 Uhr

Ein 40-jähriger Deutscher fährt in Mannheim mit dem Auto in eine Menschengruppe. Im Netz tauchen anschließend Fotos von Personalausweis und Führerschein eines Unbeteiligten auf.

Ein 33-Jähriger aus Heidelberg stand am Montag fälschlich am Pranger, bei der tödlichen Fahrt durch die Mannheimer Innenstadt am Steuer gesessen zu haben. Eine 83-jährige Frau und ein 54-jähriger Mann wurden dort tödlich verletzt, als ein Autofahrer mit hohem Tempo Menschen anfuhr. Elf weitere Personen wurden zum Teil schwer verletzt. In Postings in den sozialen Netzwerken wurde daraufhin ein Mann als der Fahrer dargestellt, obwohl er nichts mit der Tat zu tun hatte.

Die falsche Information zum angeblichen Fahrer wurde auch noch verbreitet, nachdem die Polizei mehr zur tatsächlichen Identität Fahrers preisgegeben hatte: Es handelte sich um einen 40-jährigen Deutschen aus Ludwigshafen.

Bereits kurz nach der Tat war im Netz eine angebliche interne Mitteilung des Polizeipräsidiums Mannheim von 12:38 Uhr aufgetaucht zum "Amoklauf" eines Mannes mit Bart und "dunklem Hauttyp". Wenig später kursierte dann auch ein Foto, das den Personalausweis und den Führerschein des angeblich Gesuchten zeigte. Sowohl das Passfoto wie auch die Daten auf der Vorderseite waren dabei zunächst nicht unkenntlich gemacht. Die Personalien sind die eines Mannes mit einem im Libanon verbreiteten Nachnamen. Den Papieren zufolge ist er Deutscher und auch in Heidelberg geboren. Und er hat nichts mit der Tat zu tun.

Quelle des Bildes unklar
Die Pressestelle der Polizei konnte zunächst nicht sagen, ob es einen Kontakt zu dem Mann gab, der als angeblicher Täter im Netz präsentiert wurde. Ein Sprecher sagte t-online, die Polizei habe schnell Kenntnis gehabt von dem Foto. Er konnte jedoch zunächst nicht sagen, aus welcher Quelle das Bild stammte und ob vielleicht zunächst auch nach dieser Person gesucht worden sei.

Wenn ein Schutz der betroffenen Person für notwendig gehalten werde, weil Name und Foto verbreitet würden, erfolgten Maßnahmen dafür aber in der Regel schnell. In dem Fall wäre das sogar noch einfacher gewesen: Heidelberg, wo der fälschlich beschuldigte Mann wohnt, gehört zur Zuständigkeit des Polizeipräsidiums Mannheim.

Auf X hatte das Foto offenbar zuerst ein Account verbreitet, der erst am Montag angelegt und später wieder gelöscht wurde. Als der Account wieder verschwunden war, zog das Foto aber bereits Kreise und diente AfD-nahen Accounts als ein weiterer Beleg für die Gefahren von Migration. Der reichweitenstarke YouTuber Oliver Haas alias "Oli redet" behauptete dann sogar, der Name auf dem Ausweis sei ihm "von der Polizei zugespielt" worden.

Das Foto wurde am Montag auch weiterhin geteilt mit, der Behauptung, die Presse lüge oder verschweige wichtige Details, wenn sie von einem "deutschen Tatverdächtigen" schreibe. Damit wurde einem zu Unrecht Verdächtigten, der in Deutschland geboren ist und einen deutschen Personalausweis hat, allein wegen seines Namens abgesprochen, Deutscher zu sein. Auch international zog die Behauptung Kreise, ein Faktenchecker von BBC stellte am Abend auch die Falschbehauptung klar.
Spoiler
Inzwischen ist bekannt, dass die Polizei den 40-jährigen gelernten Landschaftsgärtner Alexander S. in der Nähe des Rheins, knapp einen Kilometer entfernt von der Fußgängerzone, in Gewahrsam nehmen konnte. "Tatsächlich ein Bio-Deutscher", stellte der Rechtsextremist Martin Sellner fest, Identifikationsfigur der "Identitären Szene".

Sellner hatte zuvor behauptet, die Ethnie der Terroristen sei doch von der ersten Sekunde an klar und die Polizei lasse bewusst Raum für Spekulationen. Der neu gewählte AfD-Bundestagsabgeordnete Maximilian Kellner kaufte sich auf X sogar zwei Stunden nach der Tat einen "sponsored Post", einen Tweet, der als Anzeige massenhaft Nutzern angezeigt wird. Er kommentierte dabei ein Video aus Mannheim damit, er werde niemals akzeptieren, "dass das jetzt Alltag sein soll". In einer anderen Anzeige aus dem Umfeld einer Agentur, die für die AfD im Bundestagswahlkampf tätig war, hieß es sogar: "Die Schuldigen an Mannheim sitzen in Berlin."

Der Todesfahrer Alexander S. wurde laut Staatsanwaltschaft "vor Jahren" wegen Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe verurteilt und nach einem Beitrag mit Hassrede 2018 zu einer Geldstrafe. Es sei unklar, ob dem Posting rechte Gesinnung oder schlicht Dummheit zugrunde gelegen habe, hieß es seitens der Ermittler. Zumindest hatte Alexander S. aber auch an Heiligabend 2020 ein Video geteilt und gelobt, in dem ein Street-Art-Künstler Hakenkreuze übersprühte.

Die Ermittler gehen bisher auch nicht von einem politischen Motiv bei der Todesfahrt aus. Es gibt Hinweise auf eine psychische Erkrankung bei Alexander S. Bei der Festnahme schoss er sich offenbar mit einer Schreckschusswaffe in den Mund und verletzte sich dabei erheblich. Die Polizei erklärte, er habe noch nicht vernommen werden können. Sein Zustand sei aber stabil.

Die Ermittlungen zu dem Täter und seinem möglichen Motiv stehen nun im Vordergrund. In einer Pressekonferenz am Abend erklärte LKA-Präsident Andreas Stenger, es würden aber auch unter Hochdruck Beiträge im Netz gesichert. Allgemein zu Desinformation und Verhöhnung von Opfern erklärte er: "Wir gehen diesen Dingen konsequent nach und ziehen die zur Verantwortung, die das tun." Es sei erstaunlich, wie sich Desinformation und Fake News in solchen Lagen entwickelten.
[close]
https://www.t-online.de/nachrichten/panorama/kriminalitaet/id_100619730/mannheim-unbeteiligter-wurde-als-fahrer-im-netz-praesentiert.html
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

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Re: Martin Sellner - eine Rarität
« Antwort #1479 am: 4. März 2025, 12:39:46 »
Der reichweitenstarke YouTuber Oliver Haas alias "Oli redet" behauptete dann sogar, der Name auf dem Ausweis sei ihm "von der Polizei zugespielt" worden.

Hier sollte eigentlich die Strafverfolgung ansetzen, so dass es beim Oli hinterher auch wirklich weh tut.
Es ist ja hier vorsaẗzlich und grob fahrlässig falsche Information verbreitet worden.
Und das in doppelter Hinsicht. DIe Information an sich und dann noch, dass sie angeblich von der Polizei zugespielt wurde.
« Letzte Änderung: 4. März 2025, 12:43:48 von Ba_al »
 
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Offline kairo

Re: Martin Sellner - eine Rarität
« Antwort #1480 am: 4. März 2025, 17:02:38 »
Zitat
]Inzwischen ist bekannt, dass die Polizei den 40-jährigen gelernten Landschaftsgärtner Alexander S. ... in Gewahrsam nehmen konnte.

Na also, wieder mal ein Ausländer. Die Griechen sind keinen Strich besser.
 
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Re: Martin Sellner - eine Rarität
« Antwort #1481 am: 4. März 2025, 17:26:16 »
Hier sollte eigentlich die Strafverfolgung ansetzen, so dass es beim Oli hinterher auch wirklich weh tut.



Ja, hoffentlich steigt ihm die Justiz so richtig auf die Füße!  >:(






Zitat
Fake News zu Mannheim:
„2 bis 3 abgestochen … total krank!“

Von Kira Kramer
04.03.2025, 15:29

„Das ist nicht nur einer“: Während der Amokfahrt von Mannheim verbreiten sich über Whatsapp gefälschte Sprachnachrichten und andere Fake News. Es wird vor vielen Tätern mit Waffen gewarnt, die auch in einem Shoppingcenter unterwegs sein sollen.
Spoiler
Es ist 14 Minuten nach 12 Uhr am Montagmittag, als der 40 Jahre alte Deutsche Alexander S. seine Amokfahrt in der Mannheimer Innenstadt beginnt. Von da an dauert es noch gut 20 Minuten, bis die Polizei eine erste Pressemitteilung herausgibt, in der es heißt, dass ein Polizeieinsatz stattfinde, zu dem auch Rettungskräfte unterwegs seien. Weitere 15 Minuten vergehen, bis die Polizei Mannheim auf ihrem X-Account die Bürger der Stadt auffordert, die „Innenstadt zu vermeiden und großräumig zu umfahren“. Es sei eine „polizeiliche Einsatzlage“ im Gange. Zeitgleich ploppen auf den Handys vieler Menschen die ersten Eilmeldungen auf: Ein Auto ist in Mannheim in den Fasnachtsumzug gefahren. Es ist fast 13 Uhr.

Zu diesem Zeitpunkt ist noch wenig klar. Weder die Identität des Amokfahrers, noch, ob es Mittäter gibt, und auch nicht, wie viele Menschen dem Angriff zum Opfer fielen. Doch in den sozialen Medien ist sich zu diesem Zeitpunkt schon die Maschinerie des digitalen Grauens in Gang: Unmittelbar nach dem Angriff kursieren die ersten Fakes und Falschmeldungen. Vielfach geteilt wird eine gefälschte Polizeimeldung, die vor 13 Uhr von einem „AMOK-Lauf“ in der Mannheimer Innenstadt warnt. Sie enthält auch ein Täterprofil „170 cm, Bart, schwarze Jacke, dunkler Hauttyp, vermutlich mit Schusswaffe bewaffnet“, hinzu kommt das angebliche Kfz-Kennzeichen des Amokfahrers.

Angeblich habe der Täter dunkle Haut
Auf X, Threads und Tiktok verbreitet sich die Falschinformation mit der gefälschten Polizeimeldung rasend schnell. Es wäre leicht nachzuvollziehen gewesen, ob diese echt ist. Im Presseportal der baden-württembergischen Polizei laufen die offiziellen Meldungen ein, darauf weist auch die Mannheimer Polizei auf X hin. Dort folgt die nächste Meldung um 14.07 Uhr, die darüber informiert, dass ein Auto in eine Personengruppe gefahren sei. Ein Tatverdächtiger sei ermittelt, weitere gesicherte Informationen lägen noch nicht vor. Zum Täter kein Wort. Doch für viele steht im Netz zu diesem Zeitpunkt bereits fest, dass es sich um einen migrantischen Täter handeln muss – „dunkler Hauttyp“ das hätte schließlich die Polizei mitgeteilt. Die falsche Meldung wurde Tausende Male abgerufen, hundertfach geteilt.

Es folgen zwei Stunden der Ungewissheit für die Menschen in Mannheim, bevor die Polizei um 16.19 Uhr Entwarnung gibt: Es gebe keine Hinweise auf einen zweiten Täter und es bestehe keine Gefahr mehr für die Bevölkerung. In diesen zwei Stunden verlagert sich der Sturm aus Fake News von den sozialen Netzwerken hinein in Messengerdienste. Während viele Menschen vor ihren Smartphones sitzen und auf neue Erkenntnisse, Meldungen von Freunden und Angehörigen warten, die am Rosenmontag in der Innenstadt unterwegs waren, werden Sprachnachrichten herumgeschickt, die vorgeben, von Menschen zu stammen, die am Tatort sind.

„Der rennt jetzt gerade hier rum mit ’ner Waffe und schießt die Leute ab“, sagt eine Frauenstimme. Sie berichtet, sie befinde sich vor Ort, habe sich in ihr Auto gerettet. „Oh Gott, die Polizei hat gerade gesagt: Alle rein, alle rein, der rennt hier wie verrückt überall mit ’ner Waffe rum und schießt durch die Gegend.“ Doch was die vermeintliche Frau berichtet, geschieht in Mannheims Innenstadt nicht. In einer weiteren Sprachnachricht ist ein junger Mann zu hören: „Also das sind anscheinend mehrere, weil irgendwie in Ludwigshafen auf dem Rathausplatz wurden drei Leute erstochen. In Jungbusch sind zwei Leute, die rumballern, in Neckarau soll auch irgendwas sein. Dann gibt es den, der nur gefahren ist. Das ist auf jeden Fall ’ne ganze Truppe. Das ist nicht nur einer.“
[close]
Zitat
„Da wird rumgeschossen“
In einer weiteren Sprachnachricht sagt eine Frau, die Täter seien nach Ludwigshafen geflüchtet, in die Rhein-Galerie, „und da wird rumgeschossen“. Das Shoppingcenter ist vor allem bei jungen Leuten beliebt. Die Stimmen klingen aufgebracht, täuschend echt, haben zum Teil Mannheimer Akzent. Ob sie KI-erzeugt sind oder von echten Menschen eingesprochen, lässt sich kaum ausmachen. Sicher ist, dass das, was sie berichten, nicht der Realität entspricht. Auf Google gehen dennoch an die Hundert Suchanfragen ein: „Rhein-Galerie Ludwigshafen Anschlag“. Noch mehr wird auf Tiktok danach gesucht, dem Dienst, den junge Menschen mittlerweile häufiger nutzen.

Hinzu kommen bei Whatsapp Textnachrichten, die angeblich von Menschen, die vor Ort sind, stammen. Jemand verschickt vermeintliche „Live Infos“: Es sei eine Gruppe von 5-8 Tätern in der Rhein-Galerie. „Haben da 2-3 abgestochen … Alte Feuerwehrwache … Total krank!“ Eine andere Nachricht behauptet Ähnliches: Darin wird versichert, ein Freund habe „Rücksprache gehalten mit den Behörden“, die bestätigten angeblich offiziell, dass es sich um 5-8 Täter handle.
Spoiler
„Einer der gefassten Täter hat die Aussage getroffen, dass heute Mannheim ‚auseinander genommen‘ wird“, heißt es darin weiter. Zudem die Aufforderung, man solle nicht die Wohnungen verlassen in Ludwigshafen, Heidelberg, Mannheim und Umgebung. Auch Bilder werden verschickt. Eines zeigt angeblich einen Attentäter mit einem Gewehr, der in Ludwigshafen auf dem Rathaus-Center steht. Er ist bloß schemenhaft zu erkennen. Mit der Whatsapp-Malfunktion grün umkringelt.

Ein Ausweisdokument wird geteilt
Das Bild zeigt tatsächlich das halb abgerissene Rathaus-Center in der Mannheimer Nachbarstadt. Das Bild scheint zudem aktuell zu sein, da sich das Rathaus-Center zurzeit im Abriss befindet und den aktuellen Baustand zeigt. Jedoch scheint es sich bei der Person, die über Whatsapp als Attentäter markiert wurde, um einen Bauarbeiter zu handeln. Zu keiner Zeit befand sich der Amokfahrer von Mannheim auf dem Rathaus-Center in Ludwigshafen. Zu keiner Zeit hielten sich bewaffnete Attentäter im Shoppingcenter auf. All das sind Falschinformation, die die verängstigten Menschen vor den Handybildschirmen erreichen, die auf offizielle Nachrichten warteten – und zum Teil davon ausgingen, tatsächlich mit Informationen von der Polizei versorgt zu werden.

Um Punkt 18 Uhr veröffentlicht die Polizei eine weitere Pressemitteilung zusammen mit der Staatsanwaltschaft und dem Landeskriminalamt. Darin berichtet sie nicht nur von dem Tathergang in der Innenstadt, der Zahl der Todesopfer und Verletzten, sondern macht Angaben zum Täter. Die Polizei habe einen „40-jährigen deutschen Tatverdächtigen aus Rheinland-Pfalz“ festgenommen. Doch auch diese Information setzte den Spekulationen und Fake News im Netz kein Ende.

Kurze Zeit darauf verbreitete sich das Foto eines deutschen Personalausweises, der angeblich dem gefassten Täter abgenommen wurde. Hineinmontiert ist das Foto des Ausweisdokuments in einen Screenshot der Nachrichtenseite „Focus Online“. Das Magazin hatte in Wirklichkeit aber nie darüber berichtet. Das Dokument weist einen Mann namens Hajj Ali Ayman aus, geboren in Heidelberg. Ein Deutscher mit Migrationshintergrund – für viele Netzdetektive passt das zur vermeintlichen Täterbeschreibung der Polizei. Doch das Foto des Ausweises zeigt nicht den Täter Alexander S., noch wurde der Ausweis bei der Verhaftung sichergestellt. Es ist ein Fake, der gezeigte Mann hat nichts mit dem Anschlag zu tun.
[close]
Zitat
„Wir werden hier von vorne bis hinten verarscht“
Selbst als der Name des Tatverdächtigen Alexander S. am Montagabend feststeht, werden die Fotos von Aymans Dokumenten weitergeteilt. Warum das Aussehen von Alexander S., von dem mittlerweile Fotos auf Social Media herumgereicht werden, nicht mit der Täterbeschreibung in der ersten Pressemitteilung zusammenpasse, wollen viele wissen – auch unter dem offiziellen Account der Polizei Mannheim. Sie beziehen sich weiterhin auf die falsche Polizeimeldung, die behauptet hatte, der Täter habe einen dunkleren Hauttyp. Aymans Aussehen hingegen passe darauf. „Ich glaube der Lügenpresse kein Wort“, schreibt eine Nutzerin.

Viele weitere Accounts fragen, warum die Polizei nun konträre Informationen herausgebe: zum Aussehen des Täters und zur Anzahl der Bewaffneten in Ludwigshafen. Die tatsächlichen Ermittlungserkenntnisse: ein Täter, Deutscher, ohne scharfe Waffe – das würde dazu einfach nicht passen. „Wir werden hier von vorne bis hinten verarscht.“ Das alles passe nicht zusammen. Dass zahlreiche Social-Media-Nutzer von Anfang an falschen Warnungen aufgesessen sind, scheint vielen immer noch nicht klar zu sein.

Quelle: F.A.Z.
https://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/amokfahrt-in-mannheim-gefaelschte-sprachnachrichten-und-andere-fake-news-110334955.html
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Re: Martin Sellner - eine Rarität
« Antwort #1482 am: 5. März 2025, 12:40:07 »
So schließen sich die Kreise ...





Zitat
05.03.2025 10:30 5.675
Amokfahrer von Mannheim soll Mitglied einer Reichsbürger-Gruppe gewesen sein

Von Malte Kurtz

Mannheim - Der Amokfahrer von Mannheim, Alexander S., soll einer Recherche zufolge Mitglied einer Reichsbürger-Gruppierung gewesen sein.

Der Name des Täters tauche in den Unterlagen der Gruppierung "Ring Bund" auf, wie aus einer Recherche der antifaschistischen Plattform "EXIF" vom Dienstag hervorgeht.

Beim "Ring Bund" handle es sich demnach um eine 2016 von Neonazis gegründete Reichsbürger-Organisation mit Verbindungen zu einem Waffenhandelsring, der 2020 in Bayern aufgeflogen war.

Alexander S. soll um das Jahr 2018 Teil der Organisation gewesen sein. Welche Rolle er innerhalb der Strukturen gespielt hat und wie lange er Mitglied war, geht nicht aus der Recherche hervor.

Gesichert sei dagegen, dass der 40-Jährige "Zugang zur Kommunikationsstruktur" des "Ring Bund" gehabt habe. Es wird auf die Kontaktliste eines der Anführer verwiesen, der den Täter von Mannheim damals unter dem Spitznamen "Alex" samt der Personennummer "000415" eingetragen haben soll. Beide hätten sich auch persönlich gekannt.

Zudem werden Fotos aus dem Jahr 2018 gezeigt, die den 40-Jährigen bei einer von der NPD (heute "Die Heimat") organisierten Demonstration in Berlin zeigen sollen.

Anschlag in Mannheim: "Politische Tatmotivation auszuschließen, ist fatal"

Baden-Württembergs Innenminister Thomas Strobl (64, CDU) hatte kurz nach der Todesfahrt erklärt, dass es keine Hinweise auf einen extremistischen Hintergrund gebe.

Für die Autoren sei dies angesichts ihrer Recherche nicht nachvollziehbar: "Zum jetzigen Zeitpunkt eine politische Tatmotivation in Mannheim auszuschließen ist fatal. Der Täter scheint mindestens bis ins Jahr 2018 ideologisch gefestigt gewesen zu sein."

Der "Ring Bund" vertrete in seinen Leitlinien unter anderem ein antisemitisches Weltbild und spreche von einer "weltweit beherrschenden Hochfinanz", die sämtliche Regierungen kontrolliere - eine in der rechten Szene weit verbreitete Verschwörungstheorie über das Judentum. Die Gruppierung strebe zudem eine Überwindung des bestehenden Systems an.

Alexander S. war am Montag mit einem Ford Fiesta durch die Mannheimer Innenstadt gerast und tötete dabei zwei Menschen. Elf weitere wurden im Zuge der Amokfahrt verletzt. Die Ermittler gehen bisher von einer psychischen Erkrankung des Täters aus.

Titelfoto: Bildmontage: Boris Roessler/dpa, Facebook
https://www.tag24.de/nachrichten/regionales/baden-wuerttemberg/amokfahrer-von-mannheim-soll-mitglied-einer-reichsbuerger-gruppe-gewesen-sein-3365242

https://www.n-tv.de/panorama/Hatte-Mannheimer-Taeter-Verbindungen-zu-Rechtsextremen-article25607626.html
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Re: Martin Sellner - eine Rarität
« Antwort #1483 am: 5. März 2025, 13:09:49 »
Oh shit, jetzt müssen sich die rechten Arschgeigen und Hetzer was Neues ausdenken. Sicher ist alles nur ein Fake unserer pösen Regierung und die Opfer waren Schauspieler.
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« Antwort #1484 am: 5. März 2025, 15:23:55 »
„Das ist nicht nur einer“: Während der Amokfahrt von Mannheim verbreiten sich über Whatsapp gefälschte Sprachnachrichten und andere Fake News. Es wird vor vielen Tätern mit Waffen gewarnt, die auch in einem Shoppingcenter unterwegs sein sollen.

Wenn ich den Text lese, dann habe ich das Gefühl das so 1:1 auch bei Magdeburg bei der Südfrucht und/oder bei Bumsi gelesen zu haben.

 
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