Andererseits passiert in Deutschland sehr wenig mit Schußwaffen, angesichts der Vielzahl der illegalen sogar erstaunlich wenig.
Das ist meiner Meinung nach ein Ergebnis der liberalen Politik.
Wer Waffen erwerben will, der kann das, wenn er die Voraussetzungen erfüllt.
"Lebenslang weg" wie in den USA gibt es bei uns nicht, jeder kann nach einer Wohlverhaltensphase (5 oder 10 Jahre) wieder legal Waffen erwerben.
So gesehen spricht für mich wiederum nicht viel gegen eine Liberalisierung.
Ja, gut, aber in welcher Richtung?
Man kann doch alles erwerben, was man braucht.
Es gibt zwar ab dem 1. September wieder eine Verschärfung, aber auch da sind 10 Waffen mit erleichtertem Erwerb möglich, wenn man denn Mitglied in einem anerkannten Verband ist.
ich halte nicht viel von scharfen Waffen in Privathaushalten.
Laut Experten ist das die sicherste Art der Aufbewahrung.
Siehe die Aussage von OStA Hofius vor dem Inennausschuß des Bundestages im Mai 2012.
Und wenn man sich mal die Lage direkt nebenan in der Schweiz anschaut, die haben wohl das liberalste Waffenrecht in Europa - und herzlich wenig mit Schußwaffen begangene Delikte.
Das liegt sicher auch im "natürlichen" Umgang begründet.
Am Zürcher Knabenschießen nehmen auch Mädchen mit dem normalen Schweizer Sturmgewehr ab 14 Jahren teil.
Das wiederum liegt an der Schweizer Milizarmee, in jedem Schweizer Haushalt gibt es mindestens ein (ehemaliges) Militärgewehr
Nun haben wir aber keine Milizarmee und die Mehrheit der Wähler ist eher gegen Waffen an sich als dafür.