Autor Thema: Warum PIF die Treue halten?  (Gelesen 1648 mal)

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Offline Maklas

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Warum PIF die Treue halten?
« am: 31. August 2015, 16:34:02 »
Eine Frage geht mir gerade nicht aus dem Kopf.
Nach all den gescheiterten Projekten, Rückschlägen, der Beräumung sowie der bitteren Situation, von der Hand in den Mund leben zu müssen, warum halten einige der Königspudel ihrem Imperator Antisemituriar immer noch die Treue?

Sicher, es steht seit fast drei Jahren das Versprechen im Raum, die große Freiheit abseits der BRD Diktatur genießen zu dürfen.
Doch was ist davon nüchtern übrig geblieben? Auch zu Hochzeiten gab es eine karg eingerichtete Bude, 300 Euro sowie ein paar Gutscheine für den Esoladen pro Monat. Im Gegenzug Fronarbeit für ihre Majestät, versteht sich. Jeder Hartzer in der Bundesrepublik darf mehr einstreichen (ziemlich genau 100 € mehr), muss weniger Frondienst leisten und wird nicht von einem Sonderkommando bestürmt.
Ja sicher, teilweise sind da Gestalten mit dabei, die weder die Fähigkeiten noch die Ausbildung haben, um in der BRD überhaupt eine halbwegs gesicherte Existenz aufzubauen. Doch das schaffen die Jungs auch im KRD nicht. Im Gegenteil, ein Teil der Projekte ist ja nicht an der Idee, sondern an der Umsetzung gescheitert.
Aber schau ich mir z.B. die Jungs vom Staatspropagandadienst an, dafür dass es Autodidakten sind, muss man deren Videos durchaus anerkennen. Mit der gleichen Motivation hätte man sich in der BRD nach einer Ausbildung durchaus eine bürgerliche Existenz in dem Irgendwas-Mit-Medien-Segment aufbauen können. Ohne einen König, der einem die Kippe aus dem Mund verbietet oder einen Auffordert, um wie viel Uhr man am Lagerfeuer zu sein hat. Mit einem Einkommen weit über der Königsgabe und allen damit verbundenen Freiheiten (Urlaub, eigene Wohnung, eigenes KFZ, von mir aus eigener Schrebergarten sowie Ökowaschmaschine).
Materiell sehe ich keinen Grund, nicht vor Peter zu fliehen.

Ideell war da sicher mal irgendwas vorhanden. Selbst wenn man nicht wahr haben will, dass die BRD da halt einfach nicht mitspielt und das ganze "weil es legal ist"-Geschwätz niemanden beeindruckt, bleibt ein weiteres Problem: Die heillose Verwirrung Peters in spirituellen Fragen. Neben dem abendländischen Gott hatten wir da doch auch die Interdimensionalen, den Erwarteten, Geisterbeschwörungen, Pentagramme, den Mann mit dem schlechten Karma und so weiter, und so fort. Das kann doch kein wacher Geist alles noch für voll nehmen, der ganze Quatsch widerspricht sich da. Dazu kommt noch, dass die Prophezeiungen des königlichen Propheten halt einfach nicht eingetreten sind. Hm, also auch hier seh ich keinen Grund.
Ist es vielleicht die Gruppe? Sicher, Freunde sind was Schönes, Lagerfeuer auch. Aber wer zusammen alles bespricht, kann auch zusammen abhauen. Kann so schwer nicht sein, auf den Gedanken zu kommen. Seh ich also auch keine Veranlassung, weiter das Königszepter zu lutschen.

Was hab ich übersehen? 
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Offline simplicius simplicissimus

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Re: Warum PIF die Treue halten?
« Antwort #1 am: 31. August 2015, 16:50:22 »
Mal abgesehen davon, dass es einigen Spaß machen könnte, am Königszepter zu lutschen, gab es doch schon einige Stellungnahmen von Psychologen zu diesem Phänomen.
Zusammengefasst haben sie sich von der "alten Welt" losgesagt uns der Krankenhausverein ist ihr Lebensmittelpunkt. Dies wird dadurch verstärkt, dass der Krasse sie ja auch täglich mit seinen Visionen bearbeitet und auf sich eingeschworen hat. Das über Jahre hinweg. Sie sehen nichts anderes und haben Angst vor der Welt da draußen, ohne jede soziale Bindung. Und Angst hält die Herde zusammen...
Wenn ich einen Altstoffhandel eröffne, betreibe ich dann automatisch eine Engel-Akzeptanzstelle?
 

Offline SanktHubertus

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Re: Warum PIF die Treue halten?
« Antwort #2 am: 31. August 2015, 17:14:33 »
@Maklas
Wenn Du mal versuchst, die Dir bekannte Realität durch die KRD-Brille  8) zu betrachten, dann ergibt sich folgendes, verschobenes Weltbild:
Der Staat (BRiD) ist schuld. Dieser Staat hat die Menschen zu Marionetten und Schlafschafen mutieren lassen. Wir im KRD haben das verstanden und wollen euch helfen, aufzuwachen, aufzubegehren. Dagegen hat die BRiD natürlich etwas, also spielt sie ihre Macht aus und hält uns an der kurzen Leine. Aber mit PIF am Steuer wird unser Boot nicht sinken – wir halten zusammen und retten euch.

Mit Vernunft oder gar Logik hat das soviel zu tun, wie eine Weinbergschnecke mit der Formel 1.
In der Selbstsuggestion für etwas unerreichbares und irreales verantwortlich zu sein (die Rettung der Menschheit) lässt es sich eben prima die tatsächliche Verantwortung ignorieren – die für das eigene Leben und seine nächsten Mitmenschen (Verwandte, Partner, Freunde und Kollegen). Solange ich mit dem Finger auf irgendwen oder -was zeigen kann (hier: die pöhse BRiD GmbH), das Schuld an der vermeintlichen Misere ist, kann ich wunderbar die absurdesten Alternativen anbieten und mich als Messias darstellen. Ist ziemlich simpel, funktioniert aber offenbar nach wie vor.
Diese ganze braune Brut, die ihren dumpfen Parolen hinterherhechelt, macht da technisch gesehen keinen Unterschied. Manche Menschen folgen lieber Ideologien (und ♥♥♥en), als selbst Verantwortung zu übernehmen. Manche sind wohl schlicht auch unfähig, Verantwortung für sich zu übernehmen - und froh, wenn das ein PiffPaff-König für sie tut (auch wenn er das garnicht kann).
« Letzte Änderung: 31. August 2015, 17:18:09 von SanktHubertus »
 

Offline echt?

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Re: Warum PIF die Treue halten?
« Antwort #3 am: 31. August 2015, 17:47:17 »
Sekte halt!
Ich bremse nicht für Nazis!
 
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Offline Maklas

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Re: Warum PIF die Treue halten?
« Antwort #4 am: 31. August 2015, 18:01:36 »
@SanktHubertus Für eine gewisse Zeit mag dieses Weltverbessern funktionieren. Dazu braucht man aber Erfolge. Und sind wir ehrlich, das ganze Projekt KRD ist schon lange und weit über deinen Zenit. Die Mitglieder sind weniger geworden, die Spendenbettelei wird immer zentraler in alle Medien eingebettet und auch dämliche Miniprojekte wie die Anzahlung für das lumpige Aufschwurbelkraftwerk zusammen zu kriegen scheitern. Und nun hockt man in der kalten und unbeleuchteten Bude, darf den Generator nur bei besonderen Anlässen starten und sieht dem König beim Urlaub machen zu.
Vielleicht bin ich immer noch zu optimistisch im Glauben an die menschliche Vernunft, aber da muss doch auch dem Dümmsten klar werden, die Idee war vielleicht ganz nett, aber es will halt nicht funktionieren. Und drüben in der bitterbösen BRD winkt das schöne Leben der Schafschafe doch bei jedem Besuch in der Innenstadt zu einem rüber. Wer wird da nicht nachdenklich?  :scratch:
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Offline hotztheplotz

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Re: Warum PIF die Treue halten?
« Antwort #5 am: 31. August 2015, 18:30:04 »
Für mich ist das recht einfach.
Am Anfang war da die Idee. Dann kam die Gemeinschaft und nun ist es die Kameradschaft und die Angst "was mache ich dann?". Mich wundert es deshalb nicht, dass die weiblichen Akteure zuerst ausgeschieden sind.

Was Kameradschaft bedeutet können imo aber nur derjenige nachvollziehen, die das selbst mal erlebt hat. Je kleiner die Gruppe, desto stärker ist auch das Zusammengehörigkeitsgefühl.

Was die externen Mitläufer angeht so sind das imo einfach verblendete Leute. Man muss nur mal in neuem KRD-Forum schauen. Da fragt doch einer allen ernstes das man doch mit der "KRD-Stiftung" xy machen könnte. Das die Konten und sonst auch alles andere nicht mehr existieren rafft dort keiner.
 

Offline dieda

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Re: Warum PIF die Treue halten?
« Antwort #6 am: 31. August 2015, 19:43:43 »
Was erschwert den Ausstieg aus einer Sekte?

Kurzfassung:

- Glaube
- Loyalität
- Autorität
- Gruppendruck
- soziale Isolation
- Angst
- Scham
- Schuldgefühle
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Offline Decimus

Re: Warum PIF die Treue halten?
« Antwort #7 am: 31. August 2015, 22:22:08 »
Sekten werden ja schon lange von der Sozialpsychologie erforscht. Auch Weltuntergangssekten gehen selbst nach einer missglückten Prophezeiung nicht zwangsläufig unter (siehe https://en.wikipedia.org/wiki/When_Prophecy_Fails ).

Im Zweifelsfall bringt man sein eigenes Kind um, wenn der Guru seine "Medizin" lebt: http://www.sueddeutsche.de/bayern/bgh-urteil-guru-von-lonnerstadt-muss-drei-jahre-in-haft-1.2594459

Zum Glück gibt es im KRD keine Kinder.
 

Offline Lisa

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Re: Warum PIF die Treue halten?
« Antwort #8 am: 31. August 2015, 23:04:46 »
Die, die jetzt noch da sind, zählen wahrscheinlich zu jenen, die einen gesucht (und gefunden) haben, der ihnen sagt, wo es lang geht. Alle, die einen eigenen Weg im Kopf hatten, sind schon weg.
Laden Sie hier die Konvention von Montevideo herunter:
 

Offline Leela Sunkiller

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Warum PIF die Treue halten?
« Antwort #9 am: 31. August 2015, 23:07:28 »
Der "harte Kern", der jetzt noch dort vergammelt, sind alles Mittäter. Einige Zeit gut vom abgezockten Geld anderer gelebt, sich im Umfeld des Zopfes privilegiert gefühlt und das und noch viel mehr will man wieder erreichen.
Dazu noch eine Prise Stolz und Trotz, nicht aufgeben wollen was man so lange verteidigt hat, die Dummheit, sich von Fitzek weiter belügen zu lassen dass es aufwärts geht und dass irgendwann alle hohe Positionen im fitzekschen Luftschloss bekleiden werden.

Aus dem Jungen, der gerade mal Grundwehrdienst geleistet hat, wird ein "Medienteam";
Das Mädel, was sonstwo mit kaffeekochen und kopieren anfängt, leitet plötzlich eine ".ank" oder eine "Gesundheitskasse";
Typen mit null Charisma sollen plötzlich Bürgermeister in völlig fremden Städten werden.

Fitzek spielt mit jedem, verspricht jedem die erwünschte Zukunft, mit Geld, Macht und Erfolg. Und sie alle sind so gierig wie auch verblendet, dass keiner mehr die Realität wahrnimmt. Jeder spielt Fitzeks Spiel mit, versucht andere in ihr Verderben zu locken, damit sie weiter profitieren können.

Die glauben dass sie sich selbst die Treue halten.

So jedenfalls meine Meinung und mein Eindruck, den ich schon etwas länger habe.
"Das ist alles legal, sonst säße ich schon längst im Knast!" Peter Fitzek, rechtskräftig verurteilt und eingeknastet.
 

Offline A.R.Schkrampe

Re: Warum PIF die Treue halten?
« Antwort #10 am: 31. August 2015, 23:30:51 »
@Maklas
Wenn Du mal versuchst, die Dir bekannte Realität durch die KRD-Brille  8) zu betrachten, dann ergibt sich folgendes, verschobenes Weltbild:
Der Staat (BRiD) ist schuld. Dieser Staat hat die Menschen zu Marionetten und Schlafschafen mutieren lassen. Wir im KRD haben das verstanden und wollen euch helfen, aufzuwachen, aufzubegehren. Dagegen hat die BRiD natürlich etwas, also spielt sie ihre Macht aus und hält uns an der kurzen Leine. Aber mit PIF am Steuer wird unser Boot nicht sinken – wir halten zusammen und retten euch.
Mit Vernunft oder gar Logik hat das soviel zu tun, wie eine Weinbergschnecke mit der Formel 1.
In der Selbstsuggestion für etwas unerreichbares und irreales verantwortlich zu sein (die Rettung der Menschheit) lässt es sich eben prima die tatsächliche Verantwortung ignorieren – die für das eigene Leben und seine nächsten Mitmenschen (Verwandte, Partner, Freunde und Kollegen). Solange ich mit dem Finger auf irgendwen oder -was zeigen kann (hier: die pöhse BRiD GmbH), das Schuld an der vermeintlichen Misere ist, kann ich wunderbar die absurdesten Alternativen anbieten und mich als Messias darstellen. Ist ziemlich simpel, funktioniert aber offenbar nach wie vor.
Diese ganze braune Brut, die ihren dumpfen Parolen hinterherhechelt, macht da technisch gesehen keinen Unterschied. Manche Menschen folgen lieber Ideologien (und ♥♥♥en), als selbst Verantwortung zu übernehmen. Manche sind wohl schlicht auch unfähig, Verantwortung für sich zu übernehmen - und froh, wenn das ein PiffPaff-König für sie tut (auch wenn er das garnicht kann).

Hmm, ich habe da eher Sekten wie z.B. die Jehovas im Sinne, weniger die Nazis.

@SanktHubertus Für eine gewisse Zeit mag dieses Weltverbessern funktionieren. Dazu braucht man aber Erfolge. Und sind wir ehrlich, das ganze Projekt KRD ist schon lange und weit über deinen Zenit. Die Mitglieder sind weniger geworden, die Spendenbettelei wird immer zentraler in alle Medien eingebettet und auch dämliche Miniprojekte wie die Anzahlung für das lumpige Aufschwurbelkraftwerk zusammen zu kriegen scheitern. Und nun hockt man in der kalten und unbeleuchteten Bude, darf den Generator nur bei besonderen Anlässen starten und sieht dem König beim Urlaub machen zu.
Vielleicht bin ich immer noch zu optimistisch im Glauben an die menschliche Vernunft, aber da muss doch auch dem Dümmsten klar werden, die Idee war vielleicht ganz nett, aber es will halt nicht funktionieren. Und drüben in der bitterbösen BRD winkt das schöne Leben der Schafschafe doch bei jedem Besuch in der Innenstadt zu einem rüber. Wer wird da nicht nachdenklich?  :scratch:

@Maklas: nicht unbedingt. Denk an die Jehovas. Oder an ihn hier: https://de.wikipedia.org/wiki/Mitt_Romney , der zugegeben hat, daß seine Missionstätigkeit in Frankreich völlig erfolglos geblieben war. Er engagiert sich trotzdem weiterhin dort.

Zu zweiterem Angedickten: wenn das Bewußtsein/der Wahn gefestigt genug ist, funktioniert das nicht. Die systemtreuesten DDR-Rotsocken waren bei Westbesuchen dagegen immun und ebenso kehren Nordkoreaner von Auslandsreisen wieder zurück.


P.S. Die Jehovas haben mir gezeigt, daß es nicht die gefühlten minus 10 Grad, sondern reale laue plus 2 Grad waren, die mir bei einem winterlichen Spaziergang über die Brooklyn-Bridge gefühlt die Klöten haben abfrieren lassen.
 
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Offline Maklas

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Re: Warum PIF die Treue halten?
« Antwort #11 am: 1. September 2015, 00:28:33 »
Ich höre eure Botschaft wohl. Einzig glauben kann ich sie nicht.

Ich erinnere mich noch an ein Dokument, in welchem Peterchen z.B. seinen vorläufigen Rechtsschutz als letzte Hoffnung für die finanzielle Basis umriss. Das ist jetzt für den Arsch.
Zur Zeit bündelt das KRD das bisschen, was noch an Reserven da ist für den Wahlkampf in Bonn. Wenn der in zwei Wochen scheitert, hat sich der nächste "Angriff Steiner" (was für ein treffender Vergleich) in Luft aufgelöst.

Ihr bringt gute Vergleiche zu anderen Gruppierungen. Auch die Ausstiegsschwierigkeit bei Sekten hab ich aufmerksam gelesen und es passt 1:1 auf die Königspudel.
Einzig fehlt mir der Glaube daran, dass ein Mensch wirklich so sehr festgefahren sein kann. Wie viele Niederlagen müssen die paar verbliebenen Mittäter noch erleben, bis sie begreifen, dass jeder weitere Tag unter diesem Mann ihre Lage nur weiter verschlimmert? Wie viele hirnrissige Projekte sollen noch scheitern? Wie gesagt, ich verstehe einfach nicht, dass diese Leute noch da sind und zumindest nach außen hin zu jedem neuen Scheitern Peterchens noch immer Beifall klatschen.
Dennoch danke für eure Antworten, es macht schon Sinn. Ich schlaf mal ne Nacht drüber, vielleicht muss ich mich ja auch einfach nur von meinem eigenen Irrweg befreien - das in jedem Menschen eine gewisse Grundintelligenz vorhanden ist. Seufz. War aber ein schöner Glaube..  :'(
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Offline Der Plöngler

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Re: Warum PIF die Treue halten?
« Antwort #12 am: 1. September 2015, 00:39:18 »
... es macht schon Sinn.
...

Sinn machen kann nur der Amerikaner, und das oft nur mangelhaft.
In Deutschland ergibt sich der Sinn; oder auch nicht.
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Offline Maklas

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Re: Warum PIF die Treue halten?
« Antwort #13 am: 1. September 2015, 00:51:24 »
In Deutschland ergibt sich der Sinn; oder auch nicht.

Ich sprach von Grundintelligenz. Nicht davon, dass jedem angelsächsische Einflüsse verwehrt bleiben - meine eigene Person schon mal gar nicht. Aber auch für ihn gilt: Hüte er sich, sich zum Hüter der deutschen Sprache aufzuspielen. Laut unserer einzig gültigen Verfassung ist der Posten schon von einem anderen besetzt  ;)
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Offline dieda

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Re: Warum PIF die Treue halten?
« Antwort #14 am: 1. September 2015, 08:32:48 »
@Maklas was Du mit "Grundintelligenz" meinst, versucht ja Fitzek genau seinen Pudeln immer gezielt mit seinem "Kampf gegen die Egobefindlichkeiten" in Verbindung mit "verschärftem Morgensport" auszutreiben, natürlich selbiges auch immer nur bei den anderen, nicht bei ihm selbst...

Aber das dahinter steckende Menschenbild ist das eigentlich Erschreckende und leider nicht so neu bzw. selten. Um zu verstehen, wo da der wesentliche Unterschied zum freiheitlich- demokratischen Menschenbild auf Grundlage christlicher Werte liegt, muss man erst mal den scheinbar simplen Satz: "Liebe Deinen Nächsten, wie Dich selbst" im Kern verstanden haben und wissen, dass der wirklich schwerere Part nämlich erst im zweiten Teil des Satzes beginnt.

Genau hier setzt (bewußt oder unbewußt- keine Ahnung) Fitzeks Demagogie mit seinem verqueren "Kampf den Egobefindlichkeiten" in Verbindung mit Misserfolgen und sozialer Isolation seiner Adeppen an, denn ist der Selbstwert und die Selbstachtung erst mal richtig im Keller, können die damit verbundenen negativen Gefühle (Selbsthass) leicht und gezielt wieder auf einen äußeren "Feind" bzw. Ersatzschuldigen projiziert werden, den es dann mit allen Mittel und unter der Regie eines großen "Führers" zu "vernichten" gilt. Genau das hatte Hannah Ahrendt schon so treffend auch in Bezug auf die Schoah herausgearbeitet.

Und genau dieses selbstverachtende und damit menschenverachtende Menschenbild ist nämlich im Kern bei allen religiösen Fanatikern vorhanden und endet bisweilen in der absurden Todesverachtung derjenigen, die sich für ein vermeintlich "großes Ziel" sogar selbst in die Luft sprengen. Man könnte dabei fast auch von einer Art "Selbstentfaltung" sprechen, wenn das jetzt nicht im Blick auf die ganzen unschuldigen Opfer so äußerst geschmacklos wäre. Aber mir geht es um das dahinter steckende psychologische Prinzip.

Denn auch Fitzeks Pudel betreiben in gewisser Weise sozialen Selbstmord und nennen es noch dämlicherweise "Selbstentfaltung" und nicht zu vergessen: Fitzeks Ideologie um seine Person als angeblichen "Schilo" hat nämlich auch schon quasireligiösen Charakter mit einem Führerkult, also einem mal wieder mit göttlicher Kraft "die böse Welt vernichtenden" "Messias". Da auszusteigen ist nicht nur schwer, die eigentliche Frage stellt sich für mich eher, warum das für manche Menschen immer wieder, oder eben schon wieder (!) eine so übergroße Anziehungskraft hat.

Leela hat übrigens noch einen ganz, ganz wichtigen Aspekt angesprochen, den Fizek offensichtlich auch gezielt einsetzt hat:  Abhängigkeit durch Mittäterschaft.

Bestes Beispiel ist die arme Manuela, die er sogar, als der hehre Schilo selbst in der Predullie geraten war, auch noch, und das ist eigentlich typisch für einen echten Psychopathen, ganz eiskalt abserviert hatte. Da hat sogar echte OK noch mehr Ganovenehre, wobei die weniger aus echter "Nächstenliebe" sondern aus ganz pragmatischem Schutz des eigenen "Geschäftsmodells"! Aber gerade in Sachen Manuela entfaltete der Krasse schon einmal seine wahre "Größe"...

Nur dass aber genau dieser feige und niederträchtige Umgang seiner Impertinenz mit seinen angestifteten Mittätern vor dem eigentlich nur "bösen BRiD Schein- Gericht" für die verbliebenen Pudel noch immer nicht der ultimative "Weckruf" war, kriege ich auch echt nicht mehr in die Birne...
« Letzte Änderung: 1. September 2015, 09:29:10 von dieda »
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Tolereranzparadoxon: "Denn wenn wir die uneingeschränkte Toleranz sogar auf die Intoleranten ausdehnen, (...) dann werden die Toleranten vernichtet werden und die Toleranz mit ihnen.“ Karl Popper
 
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