Wie die Staatsanwaltschaft vor einem Jahr bei der Urteilsverkündung mitteilte, wird die Ärztin der Reichsbürgerszene zugeordnet. Sie habe sich selbst als Angehörige des "Indigenen Volkes der Germaniten" bezeichnet. Während der Corona-Pandemie hatte sie Patientinnen und Patienten pauschal bescheinigt, dass sie aus gesundheitlichen Gründen keinen Mund-Nasenschutz tragen können oder nicht geimpft werden dürfen.
Die Hausärztin erstellte bis Anfang 2022 die Bescheinigungen ohne vorherige medizinische Untersuchung der Patienten vom heimischen Computer aus. Ab Herbst 2021 ist sie zudem quer durch Deutschland gefahren, um Atteste bei Sammelterminen auszustellen. Dabei soll sie bei manchen Terminen teilweise mehr als 250 Menschen falsche Atteste ausgestellt haben.
https://www.mdr.de/nachrichten/sachsen/leipzig/leipzig-leipzig-land/corona-aerztin-falsche-atteste-urteil-100.htmlIch dachte ich erwähne das noch einmal. Nur der Vollständigkeit halber.
und ihnen nach erfolgter körperlicher Untersuchung, ausführlicher Anamnese und Dokumentation Maskenbefreiungs- und Impfbefreiungs-Atteste ausgestellt
Ich sehe da einen gewissen Widerspruch, Bei einer halben Stunde sind das 125 Stunden am Stück, bei 20 Minuten ( quasi unmöglich, wenn man die Patienten nicht kennt und keinerlei Einblick in die vorherige Krankengeschichte hat) immer noch 83 Stunden Arbeit, am Stück.
Entweder es lag ein Riss im Raum-Zeit Kontinuum vor, oder es wird gelogen, dass sich die Balken biegen.