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Aus Zeitgründen kann ich das Video jetzt nicht zusammenfassen

Schnelldurchlauf:
Er faselt ewig über Seerecht, die Weimarer Verfassung und das russische Zarenreich.
Rüdis Urkunden sind Betrug, denn wenn man sich bei den Alliierten entnazifizieren könnte, gäbe es in USA, F, GB und RUS ja eine offizielle Stelle, an die man sich wenden könne. Gibt es aber nicht. Außerdem ist Rüdi ein Hochverräter, weil man zu seinen Watschelveranstaltungen keine schwarz-weiß-roten Fahnen mitführen darf.
Dann folgt noch ein Rundumschlag gegen alle anderen Reisdeppen, wie Werding, VV, KRD usw.
Alles Betrüger, außer Fränkie!
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Fundsachen (Repertorium des Wahns) / Re: hartgeld.com
« Letzter Beitrag von Verborgene Elite am Heute um 10:55 »
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2020-02-16:
Auch die Hinrichtung der Hochverräter an den Islam und fremde Mächte ist nicht mehr aufzuhalten. Spätestens Ende März kommt deren Abholung. Ich denke aber schon früher. Soweit es mich betrifft, haben sie die Wahl zwischen der Erhängung am Gefängnishof oder der öffentlichen Nackt-Keuzigung vor der Landespolizeidirektion Wien auf der Ringstrasse. Falls man das beinflussen kann. Ich hoffe, falls ich tätige Reue sehe, dass ich was machen kann. Euer Lohnsklaven-Gehalt, um eure Kredite zu bezahlen bekommt ihr noch maximal ein Mal.WE.

Erhängung oder Nacktkreuzigung? Hat sich Eichi im Suff verschrieben und wollte eigentlich "Nackterhängung" schreiben oder gibt es jetzt tatsächlich auch eine Hinrichtungsmethode, bei der man angezogen bleiben darf?  :o
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Beim Mario bekommt die Bezeichnung "schonend gegart" eine völlig neue Bedeutung, da er die Kochplatte auf "Blitzkrieg" einstellt. Ich habe gestern für den Hund, dem das Heck explodiert ist, eine Morosche Karottensuppe 90 Minuten lang geköchelt. Da fiel mir der Vergleich zu Marios Suppe auf. Die Zubereitung erfolgt nicht nach Dr Moro, das ist Kochen nach Dr Moreau.
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Politik / Re: Thüringer Verhältnisse und ungelöste Probleme
« Letzter Beitrag von Tuska am Heute um 10:43 »
Off-Topic:
Schlage ich beim nächsten LPT mal vor. Einen Sozialisten zum MP wählen, damit man a bisserl mehr Stühle behält. Lel.
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Politik / Re: Thüringer Verhältnisse und ungelöste Probleme
« Letzter Beitrag von SchlafSchaf am Heute um 10:40 »
SPIEGEL ONLINE meldet, daß Lieberknecht nicht mehr zur Verfügung steht. Ramelows Lösung hätte sie mitgemacht, aber zu einer längeren Amtszeit wie von ihrer eigenen Partei ist sie nicht bereit.

Die CDU in Thüringen schafft sich ab.

Wenn die Umfragen eintreten, halbiert sich die CDU im Landtag, kein Wunder das da einige kein Bock auf vorzeitige Wahlen haben. Vielleicht sollte die Partei doch noch mal über die Option Ramelow nachdenken
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Die "Sich von der BRD-Lossager" / Re: Detlev Hegeler - Firma Wake News TV
« Letzter Beitrag von Helvetia am Heute um 10:36 »
Es ist nicht ad hominem, sondern eine schlichte Tatsache, dass ich ebendiesen Michael, als ich bei Gericht ein paar Stühle entfernt in derselben Reihe sass, für eine verwahrloste Frau hielt.
Dass das wohl der gewesen sein muss, fiel mir erst im Nachhinein auf.
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Wie kann man nur eine eigene Meinung haben und die auch noch selbständig der Öffentlichkeit mitteilen!


Ah, Du bist ein Systemling und verstehst das nicht!
Wenn bei den Altparteien was ist, dann darf die afd darüber natürlich öffentlich plärren und krakeelen! Wenn aber bei der afd was ist, dann ist das natürlich eine Einmischung in die Inneren Angelegenheiten und illegal!^^


Hier ist auch noch so ein Hirnakrobat:


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Der OB-Kandidat der AfD kam als Flüchtling nach Deutschland

An der Fach- und Berufsoberschule hat Andreas Jurca das Abitur gemacht. Mit der Schule verbindet er positive Erinnerungen – und das Wissen, wie marode manche Schulgebäude sind.

Die Familie hat deutsche Wurzeln, gehörte zur Minderheit der Banater Berglanddeutschen. Andreas Jurca war damals vier Jahre alt. Knapp ein Jahr lang lebte die Familie in einem Asylheim in Kirchdorf an der Iller, auf engstem Raum. Er teilte sich ein Bett mit der Schwester. Der Großvater, erinnert er sich, schlief in einem Sessel, weil es nicht genug Betten gab. Beschwert habe sich deshalb aber niemand, sagt Jurca. „Und man hat sich geschämt, dass man nicht gleich etwas arbeiten konnte.

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Er kam als Flüchtling. Zur Wendezeit packte die Familie Jurca in Rumänien ihre Koffer und reiste nach Deutschland. Die Familie hat deutsche Wurzeln, gehörte zur Minderheit der Banater Berglanddeutschen. Andreas Jurca war damals vier Jahre alt. Knapp ein Jahr lang lebte die Familie in einem Asylheim in Kirchdorf an der Iller, auf engstem Raum. Er teilte sich ein Bett mit der Schwester. Der Großvater, erinnert er sich, schlief in einem Sessel, weil es nicht genug Betten gab. Beschwert habe sich deshalb aber niemand, sagt Jurca. „Und man hat sich geschämt, dass man nicht gleich etwas arbeiten konnte.

Jurca, 32, trägt graues Sakko, helles Hemd und, worauf heute sogar viele CSUler verzichten, eine Krawatte. Das passt, denn er sieht sich selbst als „konservativ“. Seine Partei, die AfD", sieht er in der Tradition der „alten CDU. Als Politiker noch Krawatte trugen. Und als auf Plakaten der Union noch Sätze standen wie „Schein-Asylanten konsequent abschieben“. Jurca ist Oberbürgermeister-Kandidat der AfD. Über Kurt Gribl, der in den vergangenen zwölf Jahren an der Spitze der Stadt stand, sagt Jurca: „Er ist ein guter Repräsentant der Stadt, aber er macht Schulden, weil er versucht, es allen recht zu machen. Und er biedert sich bei den Linken an.“ Jurca meint damit unter anderem Gribls Auftritt bei der Demonstration gegen den AfD-Parteitag in Augsburg im Jahr 2018.

Augsburger OB-Kandidat: Früher wählte der AfD-Mann CSU und FDP. Zur AfD kam Andreas Jurca zur Zeit der Euro-Finanzkrise. Die Rettung Griechenlands vor der Pleite wurde von Kanzlerin Merkel damals als „alternativlos“ bezeichnet. Für Jurca, bis dato machte er bei Wahlen sein Kreuz bei CSU oder FDP, war das unverständlich. Die Politiker hätten ursprünglich versprochen, dass Deutschland nicht die Schulden anderer Länder zahlen müsse, sagt er. Für ihn sei das Verhalten derBundesregierung schon bei der Griechenland-Rettung Wort- und Rechtsbruch gewesen, nicht erst bei der Flüchtlingskrise. Jurca fand es gut, dass Bernd Lucke damals widersprach und wurde deshalb Mitglied in der noch jungen „Alternative für Deutschland

Eigentlich, sagt er, habe er nicht vorgehabt, in der Politik aktiv zu werden. Er sah sich als einfaches Mitglied. Doch sein Interesse war geweckt. Und so besuchte er 2017 eine Versammlung der Augsburger AfD. Dort wurde er, weil es an Bewerbern fehlte, von den Anwesenden überredet, sich als stellvertretender Schatzmeister zu engagieren. Von da an ging es schnell. Schon 2018 war er Landtagskandidat im Augsburg Westen, nach der Wahl wurde er Mitarbeiter des Augsburger AfD-Abgeordneten Markus Bayerbach. Nach einem persönlichen Zerwürfnis mit Bayerbach arbeitet er inzwischen nicht mehr für ihn, sondern ist parlamentarischer Referent der AfD-Landtagsfraktion. Er muss die Arbeit in der Fraktion mit koordinieren und ist unter anderem dafür zuständig, dass Anträge und Initiativen im Parlament richtig eingereicht werden

Jurca lebt mit seiner Frau und einer zweijährigen Tochter in Pfersee. Er hat auf dem zweiten Bildungsweg Abitur gemacht und ein Chemiestudium abgeschlossen. Weil er für die Chemie aber keine Leidenschaft entwickeln konnte, orientierte er sich nach dem Studium um und begann eine Ausbildung zum Rechtspfleger. Dann aber kam die Chance, im Landtag zu arbeiten, und er gab die Ausbildung auf. Dass er hauptberuflich für die AfD arbeite, mache es ihm leichter, sich politisch zu engagieren, sagt Jurca. Parteikollegen bekämen immer wieder Probleme mit ihrem Arbeitgeber, wenn ihr Einsatz für die AfD bekannt werde.

Jurca weiß, dass er nicht zu den Favoriten für die OB-Wahl zählt. Andererseits hat er bei der Landtagswahl ein zweistelliges Ergebnis eingefahren. Er bekam mit 11,5 Prozent das drittbeste Ergebnis hinter den Kandidaten von CSU und Grünen. Und mit Listenplatz 1 ist ihm ein Platz im neuen Stadtrat fast sicher. Als Oberbürgermeister, sagt er, würde er weniger Geld in die Theatersanierung stecken und mehr in die Schulen. Außerdem würde er Beiräte und Beauftragte für Spezialthemen auf den Prüfstand stellen – und mehr direkte Demokratie bevorzugen. Er bleibt sonst eher vage, mit Verweis darauf, dass ein OB immer auch auf die Machtverhältnisse im Stadtrat angewiesen sei. Im Alleingang könne der Rathaus-Chef nichts gestalten.

Die Staatsanwaltschaft ermittelt und hat seine Wohnung durchsucht
Jurca spricht ruhig. Auch wenn er darauf angesprochen wird, dass die Staatsanwaltschaft gegen ihn ermittelt und Polizisten im Dezember seine Wohnung durchsucht haben.
Es geht darum, dass er unberechtigt Daten vom Dienst-Laptop gelöscht haben soll, als er seine Arbeit für Markus Bayerbach beendete. Und er soll Scherzbilder gespeichert haben, die sich über die NS-Zeit lustig machen. Sollte er solche Bilder weiterverbreitet haben, könnte er sich der Volksverhetzung strafbar gemacht haben. Jurca sagt, er könne den Fall wegen des laufenden Verfahrens nicht kommentieren. Er gehe aber davon aus, die Vorwürfe entkräften zu können.

Lauter wird er im Gespräch nur, wenn man ihm die Frage stellt, ob von der AfD eine Gefahr für die Demokratie ausgehe. Diese Frage sei völlig abwegig, entgegnet er. Keiner in der AfD habe die Absicht, die Demokratie abzuschaffen. Den umstrittenen Thüringer AfD-Chef Björn Höcke, ein Rechtsaußen in der Partei, sieht er als einen der „größten politischen Pioniere“ der Partei. Höcke sei kein Faschist, schreibt Jurca auf Facebook, sondern Patriot. Das Buch, in dem Höcke unter anderem davon schreibt, nach einem Machtwechsel sei auch „wohltemperierte Grausamkeit“ nötig, habe er nicht gelesen, sagt Jurca. Dass er auch die Flüchtlingspolitik der Bundesregierung für komplett falsch hält, daraus macht er keinen Hehl. Es handle sich um eine „Masseneinwanderung in die Sozialsysteme“, sagt er. Im Wahlkampf mache er das aber nicht zum Thema. Auf kommunaler Ebene könne man da nichts machen, man müsse nur mit den Folgen leben.
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https://www.augsburger-allgemeine.de/augsburg/Der-OB-Kandidat-der-AfD-kam-als-Fluechtling-nach-Deutschland-id56799481.html


Ein Rechtspfleger, der weiß, was Recht ist …
Zum Theater sollte man wissen, es gab dort einen Investitionsstau so über 40 Jahre hinweg, teils war bis vor kurzem noch die nach dem Krieg eingebaute Technik im Einsatz (der „Führer“ hatte 1937 und 38 Augsburg besucht und die Pläne zum Umbau des Theaters mit einigen „genialen Strichen verbessert“, die Technik ging aber 1944 in‘ Dutt). Söder wandelte das Stadttheater vor zwei Jahren in ein Staatstheater um, der Bayerische Staat gibt das meiste der benötigten 40 Mio €, Augsburg hat nicht mehr viel zu melden. Was passiert, wenn ein afd-Mann Einfluß auf die Kultur nähme, kann man sich ausrechnen (die Ilse Kling aus der Lindenstraße begann hier ihre Karriere, ebenso Harald Schmidt, Wolfgang Sawallisch war mal einige Zeit hier und der Originalklang-Spezialist Bruno Weil GMD, Frauenschwarm Timothy Peach war länger am Theater). Augsburg ist nix Großes, aber hier gibt es ein Brechtfestival und einen Brechtpreis (also linksgrünversifft), weil Brecht hier geboren wurde und sich im Kriegsjahr 1916 mit seinen Lehrern anlegte. Nix Großes, aber oft Sprungbrett.

Der gute Herr ist natürlich kein „Flüchtling“! Als Banater Schwabe Bergfex ist er selbstverständlich ein heimgeholter Superdeutscher!
(Seit einigen Jahren ist das Augsburger Messezentrum jährlicher Treffpunkt der berufsvertriebenen Sudetendeutschen, daher wohl das angesprochene Ergebnis, im Univiertel wohnten Ende der 90er viele Rußlanddeutsche.)
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Fundsachen (Repertorium des Wahns) / Re: Presseschnipsel
« Letzter Beitrag von Gutemine am Heute um 10:21 »
Es gibt Prozesse, bei denen wäre man gerne dabei gewesen...und sei es nur um dem Richter für seine Coolness zu gratulieren.

Hier geht es um einen der auszog um seinen "Reichsausweis", "Reichsführerschein" und "Reichsversicherung" zu verteidigen. Anscheinend steht er aber (zwischenzeitlich?) sogar schon unter Betreuung. Oder ist die "Betreuerin" nur eine Youtube-Juristin?

Leider hat der Richter auch beim Urteil Humor, statt der geforderten 120, gab es von ihm nur 80 Tagessätze á 15 Euro. Natürlich wird dieser aufrechte bayerische Preusse das bis zum allerallerallerallerobersten (Sürmeli/Pöter)Gerichtshof durchziehen.  ;D

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Reichs-Perso: Mann will Urteil gegen Bananen tauschen

Illustre Verhandlung: Mann hatte Bananen dabei, "zum Tauschen". - vor 43 Minuten

NEUMARKT - Unleugbar herrschte im Amtsgericht eine gewisse Vorfreude auf den Auftritt eines 1968 geborenen Mittelfranken, der sich auf die Deutsche Reichsfahne geschrieben hat, dass die Bundesrepublik mit all ihren Behörden und Ämtern für ihn nicht zuständig sei. Dieser Staat ist in seinen Augen nicht rechtens und nur ein Geschäftsmodell.

In den Gängen des ehemaligen Pfalzgrafenschlosses raunte man etwas von "Reichsbürger". Doch diese Bezeichnung verbat sich der Angeklagte. Sie stelle eine Verbindung her zu Nazi-Deutschland und das empfinde er als diskriminierend. Immerhin.

 Angeklagt war der Mann Anfang der Fünfziger wegen eines vorsätzlichen Verstoßes gegen das Haftpflichtgesetz und wegen Urkundenfälschung. Am Vormittag des 26. Oktober vergangenen Jahres war er in der Amberger Straße in Neumarkt von der Polizei angehalten worden.

Er war auf dem Gehsteig auf einem sogenannten Segway unterwegs, das auf eine Höchstgeschwindigkeit von 16 km/h zugelassen ist. Eine dafür notwendige Haftpflichtversicherung hatte er nicht abgeschlossen.

Zahl der identifizierten Reichsbürger in Bayern geht zurück

Als die Polizei ihn um die Personalien bat, zeigte er einen "Personenausweis Deutsches Reich", der optisch sehr an einen Bundespersonalausweis erinnert, tatsächlich zwar alle notwendigen Daten korrekt enthielt, aber mit dem Vorzeigen als angebliches Dokument auch den Tatbestand der Urkundenfälschung erfüllte.

Naturgemäß sah der Angeklagte das anders. Im Falle des Segway brachte er das nicht von der Hand zu weisende Argument vor, dass für E-Bikes auch keine Haftpflichtversicherung nötig seien, obwohl die deutlich schneller fahren dürften.

Das war freilich nur ein Nebenkriegsschauplatz. Als betont höflicher Mensch vermied es der Angeklagte peinlich, dem Gericht so etwas wie Missachtung entgegen zu bringen. Er stellte aber in Abrede, dass Richter Rainer Würth als "Angestellter der Firma Freistaat Bayern" die Legitimität besitze, über ihn als Menschen zu urteilen. Zu Tauschgeschäften sei er gern bereit, sagte er und zog lächelnd zwei Bananen aus der Jackentasche. Würth lehnte dankend ab.

"Bewaffneter Diebstahl" der Polizei

Die Sperenzchen, die der Beschuldigte sich für seinen Auftritt einfallen hatte lassen, waren eher harmloser Natur. Er weigerte sich auch nach Aufforderung seiner Betreuerin, den ihm zugewiesenen Platz einzunehmen und betrat erst nach ausdrücklicher Aufforderung den Gerichtssaal. Die Erlaubnis, sich setzen zu dürfen, schlug er mit "nein danke" aus und blieb während der ganzen Verhandlung stehen.

Das verstand Richter Würth nicht als Affront, auch nicht die Frage nach seinem Dienstausweis und seiner Bestallungsurkunde. Die, so der 51-Jährige, hätten Richter und Staatsanwalt eh nur von der bayerischen Landesbank erhalten. Würth nahm die Einwände ungerührt zur Kenntnis und auch die Rechtsauffassung des Angeklagten, dass das Gericht nicht zuständig sei für ihn.

Der Mittelfranke bestand auf der Gültigkeit des Dokuments, mit dem er sich bei der Polizei ausgewiesen hatte. Gerichtsurteile würden dies angeblich bestätigen. Und er forderte die Herausgabe des Ausweises, der nicht sichergestellt worden, sondern beschlagnahmt worden sei. Man könne auch von "bewaffnetem Diebstahl" durch die Polizei sprechen.

Doch über die Behandlung in der Neumarkter Inspektion beklagte er sich nicht. Im Gegenteil. Die Beamten seien höflich gewesen, einer habe ihn gar zum Bahnhof gefahren, damit er seinen 450-Euro-Job als Fahrdienstleister ausüben habe können.

Für seinen Lebensunterhalt bekommt er noch 350 Euro vom Job-Center, das freilich nach seiner Lesart für ihn nicht zuständig sein dürfte. Thomas Leykam, der Vertreter der Staatsanwaltschaft, war die krude Rechtsauffassung des einschlägig vorbestraften Angeklagten letztendlich herzlich egal. Er forderte für die zwei Delikte eine Geldstrafe von 120 Tagessätzen zu je 15 Euro.

Richter Würth machte es etwas gnädiger und verhängte 80 Tagessätze. Als mildernde Umstände sah er, dass von dem Segway eine eher geringe Gefahr ausging und auf dem falschen Ausweis immerhin die persönlichen Daten stimmten. Erwartungsgemäß nahm der Angeklagte das Urteil nicht an.
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https://www.nordbayern.de/region/neumarkt/reichs-perso-mann-will-urteil-gegen-bananen-tauschen-1.9850248
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Politik / Re: Thüringer Verhältnisse und ungelöste Probleme
« Letzter Beitrag von Rabenaas am Heute um 10:02 »
SPIEGEL ONLINE meldet, daß Lieberknecht nicht mehr zur Verfügung steht. Ramelows Lösung hätte sie mitgemacht, aber zu einer längeren Amtszeit wie von ihrer eigenen Partei ist sie nicht bereit.

Die CDU in Thüringen schafft sich ab.
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Fundsachen (Repertorium des Wahns) / Re: hartgeld.com
« Letzter Beitrag von Rabenaas am Heute um 09:59 »
Apropos Nacktkreuzigungen: na gut, meinen eleganten Lendenschurz habe ich schon abgeschrieben. Aber was ist mit der Dornenkrone?!
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