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Der Faschist braucht Geld Geld Geld
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Aufdringliches Betteln

Aufdringliches Betteln bezeichnet eine Form des Bettelns, bei der das Betteln, also das Bitten um eine Gabe nicht passiv – etwa durch Präsentation eines Behältnisses, Handaufhalten – oder aktiv – durch dezentes Ansprechen mit der Bitte um eine Gabe – erfolgt, sondern aufdringlich durch Lästigfallen (Anfassen, Einreden, Verfolgen, in den Weg stellen) bis hin zu Handgreiflichkeiten betrieben wird, also eine Gabe quasi „erpresst“ werden soll.

In Deutschland kann aufdringliches Betteln den Tatbestand der „Belästigung der Allgemeinheit“ als Ordnungswidrigkeit geahndet werden (§ 118 OWiG).

(1) Ordnungswidrig handelt, wer eine grob ungehörige Handlung vornimmt, die geeignet ist, die Allgemeinheit zu belästigen oder zu gefährden und die öffentliche Ordnung zu beeinträchtigen.
(2) Die Ordnungswidrigkeit kann mit einer Geldbuße geahndet werden, wenn die Handlung nicht nach anderen Vorschriften geahndet werden kann.
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https://de.wikipedia.org/wiki/Aufdringliches_Betteln
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Zitat
Ihre Bilder, die sie auch zeigt, sind m. E. höchstens mittelmäßig.

Da stand wohl ein gewisser Postkartenmaler aus Österreich Pate.

Zitat
Sie hat einen Doktortitel, deshalb dürfen die sie doch gar nicht ablehnen, wenn sie im Bioladen an der Kasse arbeiten will.

Doch! Wenn man zu blöd ist einen Scanner u/o eine Registrierkasse zu bedienen, dann dürfen die das schon.  :naughty:


Mal langsam begreifen, dass Du dringend therapeutische Hilfe brauchst, Tina. Sonst verbringst Du spätestens übernächstes Weihnachten unter einer Brücke oder auf dem Friedhof. Plöhde Q!
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Ich bin gerade dabei, werde es aber auch nicht bis zum Schluss durchhalten. Das ist eigentlich nur todtraurig. Sie verliest ihre Lebensläufe mit all ihren Brüchen und hält dazu diverse Zeugnisse in die Kamera. Der erste ist der offizielle Teil, den sie auch zu Bewerbungen benutzt. Nach einem etwas holprigen, aber durchaus hoffnungsvollen Start mit Abitur, Studium, Diplom, Forschung im Ausland und Dissertation geht es eigentlich nur bergab. Diverse Fortbildungen, die eigentlich auch etwas hätten bringen könnten, aber nicht haben, dann die Galerie, die sie von einem bekannten Künstler übernommen hat, über Nachhhilfeunterricht zur Entenanbeterin. Sie hat wohl Dutzende Bewerbungen für alles Mögliche geschrieben, kam aber nie wirklich unter. (Bei Bewerbungen ein Pamphlet mitzuschicken, in dem man sich über die Ungerechtigkeit des Arbeitsmarktes beschwert, ist dabei nicht wirklich hilfreich. :facepalm:) Der zweite Teil ist dann der, den sie nicht bei den neuen Bewerbungen mitschickt. Das ist der staatendoofe Widerstandskampf und ihre Auseinandersetzungen mit dem Süstem.

Was mich wirklich erschüttert, ist Morlocks gnadenlose und verzweifelte Selbstüberschätzung. Sie hatte mal in der Fortbildung C++ und auf dem Zeugnis sogar eine gute Note, weiß aber offensichtlich nicht, was sie da getan hat. Wirtschaftswissenschaften findet sie doof, weil sie da eine 4 hatte, also ist das sowieso keine Wissenschaft. Das Gutachten über ihre Qualität als Malerin hat sie selbst geschrieben, und ihr Künstlermentor hat den Wisch unterschrieben. Ihre Bilder, die sie auch zeigt, sind m. E. höchstens mittelmäßig. Sie hat zwei Gedichte geschreiben, das macht sie zur Lyrikerin. Ihre Auftritte beim Erpel und in Hamburg befähigen sie, sich Satirikerin zu nennen. Sie hat einen Doktortitel, deshalb dürfen die sie doch gar nicht ablehnen, wenn sie im Bioladen an der Kasse arbeiten will.

Der Gemäldeauftrag ist übrigens ein Erpelportrait. Wer bestellt und bezahlt so etwas? Und wie wird das Ergebnis aussehen?

Tante Edith hat mal nach ihrem Malermentor Arwed Balcke geschaut, von dem sie ja einige Gemälde verkaufen möchte, um an bedruckte Baumwolle zu kommen. In einem etwas älteren Video hatte sie mal ein Bild gezeigt, bei dem ich dachte, dass sie vielleicht doch etwas kann. Aber das Bild ist von ihm, nicht von ihr.
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Facelift / Re: Maik Geikler
« Letzter Beitrag von Gast aus dem Off am Heute um 00:49 »
Lässt sich die Tussi vom Gaukler nur poppen oder verdient die auch noch was dabei?
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Tja Tina, was soll man dazu sagen?
Brennste Strom, musste zahlen. Brennste Gas, musste zahlen. Brennste Öl, musste zahlen. Brennste Holz, musste zahlen.
Brennste selba, haste Ruh.
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Zitat
Genauso wohl ein Monat lang kein Donnerstags-Geblöcke...oder ??

Donnerstagsgeblöke geht. immer. Wenn sich schon kein richtiger Wandercircus nach Wittenburg verirrt, soll "das Volk" wohl wenigstens vom Entenzirkus belustigt werden.  Dass das Wittenburger Volk von dieser Entscheidung seiner Ordnungsbehörden nicht besonders angetan ist, scheint den Ordnungsbehörden des Landkreises Ludwigslust-Parchim am Allerwertesten vorbeizugehen. Hauptsache Feierabend!
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Fast 2 Stunden Morlock  :o
Hab mir jetzt nur die ersten 5 Minuten gegeben - dem Titel nach sucht sie ein Job
Fast wäre ihr der Strom abgestellt worden, sie konnte gerade noch aus einer Voraszahlung für ein Gemäldeauftrag die "Betrugsrechnung" bezhalten.
Trotz Einspruch, Widerspruch etc  musste sie zahlen, auch der Anwalt konnte nix machen
Das übliche Lamento das sie zersetzt wurde, unter anderem von uns

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Bewegungen / Re: Querdenken
« Letzter Beitrag von Gelehrsamer am Gestern um 22:59 »
Da wir gerade so einen schönen Grundkurs im Allgemeinen Verwaltungsrecht machen, seien die Ausführungen des geschätzten Kollegen @Rechtsfinder noch um einen verwaltungsprozessualen Aspekt ergänzt:

Wie @Rechtsfinder schon angemerkt hat, wird ein Verwaltungsakt - unabhängig von der Diskussion um den exakten Rechtscharakter von Nebenbestimmungen packe ich da jetzt mal die „Auflage“ zur Vereinfachung mit dazu - mit seiner Bekanntgabe wirksam (§ 43 Abs. 1 VwVfG). Das bedeutet, dass er ab diesem Moment zu beachten ist. Der / die einzelne Bedienstete der Polizei kann daher davon ausgehen, dass die Auflagen(n) von den Demonstrierenden einzuhalten sind, wobei egal ist, ob diese später womöglich als rechtswidrig beurteilt werden. Vor Ort „beweisen“ muss die Polizei gar nichts (selbst wenn sie - wie zB in Niedersachsen - zugleich Versammlungsbehörde ist).

Allerdings kann man die Pflicht zur Beachtung einer Regelung durch einen Rechtsbehelf (in Abhängigkeit von Materie und Landesrecht Widerspruch oder Klage) „aushebeln“, denn ein Rechtsbehelf entfaltet grundsätzlich aufschiebende Wirkung. Das bedeutet, dass der Verwaltungsakt zunächst unbeachtet gelassen werden darf. Um das zu vermeiden, gibt es Fälle, in denen der Verwaltungsakt ausnahmsweise „sofort vollziehbar“ ist, dann entfällt dieser Suspensiveffekt. Neben dem von @Rechtsfinder genannten Beispiel (Staat kriegt Geld, § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 1 VwGO) sind dies insbesondere Fälle, in denen die Verwaltung dies aufgrund der Dringlichkeit der Sachlage ausdrücklich anordnet (§ 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 VwGO). Das ist bei Auflagenbescheiden im Versammlungsrecht typischerweise der Fall. Selbst wenn kurz vor der Demo schnell noch eine Klage „abgeworfen“ wird, hilft das den Veranstaltern daher nicht. Sie müssten dann zusätzlich die „Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung der Klage“ beantragen (§ 80 Abs. 5 Satz 1 VwGO). Diese Folge tritt dann aber erst ein, wenn das Verwaltungsgericht sie ausdrücklich ausspricht.

Fazit Teil 1: Der Polizei vor Ort muss die Rechtmäßigkeit von Auflagen nicht prüfen, sie darf sie durchsetzen.

Ein weiterer Fall des Fehlens einer aufschiebenden Wirkung sind „unaufschiebbare Anordnungen und Maßnahmen von Polizeivollzugsbeamten“ (§ 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 2 VwGO). Die Auflösung einer Demo sowie deren Vollzug dienende Maßnahmen (zB ein „Platzverweis“) sind daher ebenfalls zunächst zu befolgen - völlig unabhängig von ihrer Rechtmäßigkeit. Darüber kann später im Wege der von @Rechtsfinder beschriebenen „Fortsetzungsfeststellungsklage“ gestritten werden. Hier gibt es allerdings noch eine kleine Besonderheit: Die Nichtbefolgung einer Auflösungsverfügung ist grundsätzlich eine Ordnungswidrigkeit. Sofern die Auflösungsverfügung rechtswidrig war, steht dies aber der Ahndung der Nichtbefolgung trotz der grundsätzlichen Befolgungspflicht nach einer älteren Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts entgegen.

Fazit Teil 2: Die Polizei muss zwar eine Auflösungsverfügung ggf. vor Gericht rechtfertigen. Sofern diese ergeht, muss diese aber ebenfalls erst einmal befolgt werden.

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Bewegungen / Re: Querdenken
« Letzter Beitrag von Rechtsfinder am Gestern um 22:24 »
Off-Topic:
Ob  Nachvollziehbarkeit und Verständlichkeit Ausslusskriterien der Juristerei sind, das zu beurteilen überlasse ich dann doch wieder eher Leuten wie Dir.
Hierzu verweise ich an kundigere Stellen: https://www.lto.de/recht/feuilleton/f/roland-schimmel-juristendeutsch-jura-sprache-rechtssprache-how-to-rezension/
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Bewegungen / Re: Querdenken
« Letzter Beitrag von theodoravontane am Gestern um 21:57 »
Falls ich doch mal Jura studieren sollte, weiß ich ja jetzt, wen ich bei Verwaltungsrecht fragen kann.
Besser nicht. Da bin ich eher durchschnittlich. ;)

Naja, für Laien wie mich liest sich das, was Du schreibst aber durchaus nachvollziehbar und verständlich. Ob  Nachvollziehbarkeit und Verständlichkeit Ausslusskriterien der Juristerei sind, das zu beurteilen überlasse ich dann doch wieder eher Leuten wie Dir. Die nachvollziehbar und verständlich erklären, warum sie gerade das sind oder eben nicht.

Danke!
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