Autor Thema: Pro Chemnitz  (Gelesen 844 mal)

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Pro Chemnitz
« am: 20. April 2020, 19:26:42 »
In Chemnitz dürften heute 15 Nazis auf die Straße gehen, wie zu erwarten kamen mehr und die Stimmung war sehr aufgeheizt.

https://twitter.com/simon_brgr/status/1252270949543620609?s=20
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Offline SchlafSchaf

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Re: Pro Chemnitz
« Antwort #3 am: 10. Juli 2020, 12:38:20 »
Kohlmann will jetzt Bürgermeister von Chemnitz werden.

Spoiler
OB-Kandidat mit rechter Vita
Von Anton Maegerle
10.07.2020 -

Der „Pro Chemnitz“-Frontmann Martin Kohlmann tritt bei der Oberbürgermeisterwahl in der sächsischen Stadt an.

Die selbst ernannte Bürgerbewegung „Pro Chemnitz“ schickt bei der Wahl zum Oberbürgermeister am 20. September in der ehemaligen Karl-Marx-Stadt den 42-jährigen Rechtsanwalt Martin Kohlmann ins Rennen. Kohlmann (Jg. 1977), ist Fraktionsvorsitzender der „Pro Chemnitz“-Stadtratsfraktion. Er tummelt sich seit Jahrzehnten in extrem rechten Zusammenhängen. Zeitweilig war Kohlmann sächsischer Landesvorsitzender und Bundesvorstandsmitglied der Republikaner (REP), die er im Januar 2006 verließ. Als REP-Funktionär organisierte Kohlmann 2004 im Raum Chemnitz ein Konzert mit dem Neonazi-Liedermacher Frank Rennicke.

Im Sommer 2005 sorgte Kohlmann bundesweit für Aufsehen, als es einem von ihm organisierten Bündnis aus REP, Deutscher Sozialer Union (DSU) und Deutscher Partei (DP) gelang, mit 10,28 Prozent in den Chemnitzer Stadtrat einzuziehen. 2006 trat Kohlmann der DSU bei und kandierte 2008 erfolglos im Erzgebirgskreis für seine Partei zum Landrat. Er erhielt 1,2 Prozent der Stimmen.
„Pro Chemnitz“ mit fünf Stadträten vertreten

Anfang 2009 gründete Kohlmann gemeinsam mit Ex-CDU-Mitglied Reinhold Breede die „Bürgerbewegung Pro Chemnitz“. Bei der Kommunalwahl 2009 konnte „Pro Chemnitz“ mit einem Ergebnis von 4,57 Prozent in Fraktionsstärke in den Stadtrat einziehen. 2019 erzielte „Pro Chemnitz“ bei der Wahl 7,67 Prozent der Stimmen und ist seitdem mit den fünf Abgeordneten Kohlmann, Reiner Drechsel, Robert Andres, Karl Kohlmann und Bernd Arnold im Rat der Stadt vertreten. Dem Vorstand von „Pro Chemnitz“ gehören Breede, Kohlmann und Ina Leuoth an.

Für internationale Schlagzeilen sorgte „Pro Chemnitz“ 2018. Die rechtsextreme Vereinigung war Veranstalterin der von rund 6000 Rechten und Rechtsextremen unterschiedlichster Couleur aufgesuchten Demonstration im Zusammenhang mit der tödlichen Messerattacke auf den Deutsch-Kubaner Daniel H. am 27. August 2018. Der Szene-Anwalt Kohlmann, selbst rechtskräftig zu Geldstrafen wegen Steuerhinterziehung und Hausfriedensbruch verurteilt, hat unter anderem den einstigen NPD-Bundesvorsitzenden Günter Deckert, den „Reichsbürger“ Adrian Ursache oder den Galgen-Träger bei der Pegida-Demo verteidigt.

Bei der Oberbürgermeisterwahl in der drittgrößten Großstadt im Freistaat Sachsen am 20. September kann Kohlmann an frühere Zeiten anknüpfen. Bei der OB-Wahl 2013 erzielte er im ersten Durchgang 5,6 Prozent der Stimmen.
[close]
https://www.bnr.de/artikel/aktuelle-meldungen/ob-kandidat-mit-rechter-vita
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Re: Pro Chemnitz
« Antwort #4 am: 7. Oktober 2020, 12:05:46 »
Kohlmann will jetzt Bürgermeister von Chemnitz werden.


Es klappt nicht alles im Leben:


Zitat
Ehemaliger OB-Kandidat Kohlmann wegen Volksverhetzung verurteilt
Erschienen am 07.10.2020

Verden/Chemnitz. Wegen Volksverhetzung ist der Chemnitzer Rechtsanwalt und Mitbegründer der in Teilen rechtsextremen Vereinigung Pro Chemnitz, Martin Kohlmann, vom Verdener Amtsgericht (Niedersachsen) zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Laut Anklageschrift der Staatsanwaltschaft Verden soll der Jurist am 3. September 2018 als Verteidiger eines ehemaligen Verdener NPD-Stadtrates in einem Antrag die Behauptung aufgestellt haben, dass sich auf dem Gebiet des Großdeutschen Reiches keine Gaskammern befunden hätten, berichtet die Verdener-Aller-Zeitung. Eine solche Aussage eines Rechtsanwaltes in einer öffentlichen Hauptverhandlung "kann, darf und soll unser Rechtsstaat nicht tolerieren", sagte die Staatsanwältin vor Gericht.

Kohlmann, der als Kandidat von Pro Chemnitz zur Oberbürgermeisterwahl angetreten war und vor dem zweiten Urnengang zurückgezogen hatte, wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 2100 Euro verurteilt. Er habe sich mit dem Stellen des Antrags der Volksverhetzung in der Form des Leugnens des Holocaust schuldig gemacht, heißt es laut der Zeitung in der Urteilsbegründung. Ob er das Urteil akzeptieren werde, wolle er noch überlegen, habe Kohlmann nach der Verhandlung gesagt, so das Blatt. (hfn)
https://www.freiepresse.de/ehemaliger-ob-kandidat-kohlmann-wegen-volksverhetzung-verurteilt-artikel11134001

Edith sagt: 70 Tagessätze hat's gegeben.

Kuscheljustiz!   :(
« Letzte Änderung: 7. Oktober 2020, 12:15:39 von Reichsschlafschaf »
Merke: Es genügt natürlich nicht, dämlich zu sein. Es soll schon auch jeder davon wissen!
 
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Re: Pro Chemnitz
« Antwort #5 am: 7. Oktober 2020, 12:41:00 »
70 TS a 30€?
Scheint kein erfolgreicher Anwalt zu sein
« Letzte Änderung: 7. Oktober 2020, 13:22:21 von SchlafSchaf »
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Re: Pro Chemnitz
« Antwort #6 am: 7. Oktober 2020, 13:19:53 »
Wie kommt man bei einem Anwalt auf eine Tagessatzhöhe von 30 Euronen?

Da ist man wirklich sprachlos. Ich ganz persönlich würde das ja als "Gefälligkeitsurteil" bezeichen.
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Offline dtx

Re: Pro Chemnitz
« Antwort #7 am: 7. Oktober 2020, 13:35:54 »
Zum einen hätte der Inhaber einer gut laufenden Anwaltskanzlei per se wenig Freiräume für (und vielleicht auch wenig Interesse an) ausufernder politischer Betätigung. Zum anderen verteidigt Kohlmann sinnigerweise Flüchtlinge gegen die Interessen seiner Gesinnungsgenossen, was die freilich nicht anhebt. Reich wird man in solchen Bereichen zwar nicht, aber mehr als 30 Euro pro Tag  müssen schon drin sein. Wenn nicht, dann sollte er sich bei der City-Post als Zusteller bewerben: https://www.cp-postdienst.de/der-city-post-verbund/offene-stellen/ Das kann er frühmorgens erledigen und kriegt da immerhin Mindestlohn.
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Re: Pro Chemnitz
« Antwort #8 am: 7. Oktober 2020, 15:08:52 »
Zur Erinnerung: Kohlmann war nicht nur bei Adrian Ursache und Peter Fitzek als Verteidiger aktiv:
https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=5548.msg176560#msg176560

Er ist auch im Rechtsterrorprozess gegen die Mitglieder der "Gruppe Freital" mit bemerkenswert markigen Sprüchen aufgefallen:
https://www.dnn.de/Thema/Specials/Prozess-Gruppe-Freital/Empoerung-ueber-Verteidiger-Plaedoyer-im-Freital-Prozess
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Re: Pro Chemnitz
« Antwort #9 am: 7. Oktober 2020, 16:24:39 »
Och, das ist doch schon mal ein Anfang!
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