Man ist auch absolut sprachlos ob seiner schwachsinnigen Feststellungen. Wenn ein Haus saniert und dabei "entkernt" bzw. das gesamte Innenleben renoviert wird, dann wird es "seelen- und geschichtslos" gemacht.
Rüdiger meint also, man lebt besser ohne fließend Wasser, Kanalisation und Elektrizität. Von ein paar anderen Annehmlichkeiten mal gar nicht zu reden.
Genauso schwachsinnig seine Ausführungen zum Abriss und Neubau. Gut, da gibt es sicher auch Spekulanten. Allerdings hat die DDR ja äußerst erfolgreich über Jahrzehnte alles so verfallen lassen, dass jegliche Baustubstanz einfach am A**** und eine Sanierung nicht nur wirtschaftlicher Unsinn, sondern eben auch unmöglich ist.
Seine Schlußfolgerung ist auch der Hammer: Das passiert alles, weil die Menschen nicht frei sind.
Äääähhhmmm...ja, die Menschen sind so frei um entscheiden zu können, dass sie in so heruntergekommenen, versifften Butzen mit Etagenklo, ohne Dusche und mit Räumen in denen kein heutiger Mensch mehr aufrecht stehen kann, eben nicht wohnen/arbeiten/leben wollen.
Früher war das anders. Da waren die Menschen so "frei", dass sie sich oft zu viert, fünft oder mehr ein Bett teilen mussten. Von anderen Unannehmlichkeiten -die vor allem solch ungebildeten Tagdiebe wie Rüdiger betreffen würden- mal gar nicht zu reden.