Autor Thema: Alexander E. Schröpfer - AKQUISEscout  (Gelesen 75890 mal)

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Offline dtx

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Re: Alexander E. Schröpfer - AKQUISEscout
« Antwort #1470 am: 1. Dezember 2018, 09:22:22 »
Das hatten wir erst vor wenigen Tagen durchgekaut: Droht X mit Selbstmord, um Y zu einem bestimmten Handeln zu bewegen, so ist dies kein "empfindliches Übel", da es ja nicht Y träfe, sondern X. Aus Sicht von Y ist der Selbstmord von X womöglich sogar die angenehmere Entwicklung, als weiterhin einen Querulanten auf dem Halse zu haben, also vielleicht gar nicht so übel.

Soweit richtig, aber bei genauerer Betrachtung könnten sich im Nachgang eines wirklichen Todesfalles - von denen es ja schon genügend gab - doch noch empfindliche Übel ergeben. Man könnte also abseits der offenbaren Kausalitäten als Richter doch, einmal nach der Motivation der Drohnung fragend, zu dem Schluß kommen, daß derjenige ein "empfindliches Übel" ins Feld führen wollte. Und wenn sich denn herausstellt, daß diese Drohung, sofern bis zu Ende gedacht, doch geeignet gewesen wäre, ihren Zweck zu erfüllen ...
Schließlich sind nicht alle Fallmanager solche Drachen, wie mancher es aus der Tatsache schließt, daß die Person anscheinend freiwillig da arbeitet. Vor allem in den sogenannten Optionskommunen ist es gar nicht so selten, daß jemand über ein anderes Amt in den kommunalen Dienst kam und sich später plötzlich via Abordnung im Jobcenter wiederfand. Schließlich wurde die Konstruktion hinreichend häufig auch zu diesem Zweck ins Werk gesetzt.

Im konkreten Fall (falls er denn echt ist) erlischt wohl mit dem Eintritt in eine psychiatrische Einrichtung die Betreuungspflicht des Jobcenters.

Das würde sie tatsächlich, sofern die Unterbringung prognostisch wenigstens sechs Monate andauert (§ 7 Abs 4 Satz 3 Nr. 1 SGB II). Ob es dafür reicht, ist die Frage.

Der Jobcenter-Mitarbeiter darf also froh sein, dass er einen Fall weniger auf dem Tisch hat.

Das macht nichts. Wenn er darob Langeweile hat, kriegt er eben drei neue.

@Pantotheus
« Letzte Änderung: 1. Dezember 2018, 09:41:13 von dtx »
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Re: Alexander E. Schröpfer - AKQUISEscout
« Antwort #1471 am: 1. Dezember 2018, 12:35:58 »
Besonders schön finde ich folgenden Satz in dem Schreiben:

Zitat
(…) bestehen angesichts ihrer Ausführungen auch Zweifel, dass Sie die Schriften in einem Zustand der Geschäftsfähigkeit verfasst haben. [sic!]
(…)

#madeMyDay - so genial, das hört sich ein bisschen nach "was sie schreiben ist so wirr, dass es nur von jemanden im Zustand geistiger Verwirrtheit verfasst worden sein kann." und das trifft ja auch zu.
NWO-Agent auf dem Weg zur uneingeschränkten Weltherrschaft

*mMn - meiner (ganz persönlichen) Meinung nach
**XMV - X(ges)under Menschenverstand