Jetzt hat sich klein Walter doch so sehr auf den morgigen Freitag gefreut. Der Brexit findet statt, der Tempelberg stürzt ein, die Moslems und Schwarzen greifen an, in New York wird eine Atombombe gezündet, es sei denn, Trump verbietet das vorher, Walter wird endlich geadelt und kann die Früchte seines heldenhaften Kampfs für Kaiser und Vaterland genießen.
Und jetzt das: Der Brexit wird verschoben

vielleicht sogar an die Fertigstellung des BER gekoppelt oder wenn Schalke Deutscher Meister wird.
Ja, mein Gott, hat denn niemand den Eichelburg gefragt, ob er damit einverstanden ist? Oder den Kaiser? Oder einen der zahlreichen Freiherren, Prinzen oder Grafen, die es hier gibt? Auch der Papst, Putin oder Trump wurden nicht konsultiert.
Also so wird das nix. Hat denn niemand Mitleid mit dem armen Eichelburg? Der tagein-tagaus vor seinem PC hockt und dessen einziger Lichtblick der lebensgefährliche Einkauf bei Billa (wegen der vielen Moslems auf der Straße

) und die gelegentliche Durchsuchung seiner Wohnung und die Beschlagnahme seines Krempels sind.
Dabei wäre der Walter doch mit so wenig zufrieden. Ein klitzekleiner Palast mit ein paar Hektar Land, 3 Dutzend Bedienstete, Tempo-Taschentücher und persönliches Viagra mit der Grafenkrone darauf, im Keller ein großes Becken mit lauter Krügerrand zum Baden, ein Rolls mit Schofför, Peter Frühwald als Majordomus, die Fazekas als Empfangsdame und nie wieder zwischen all den blutrünstigen Moslems zu Billa und dort an der Kasse anstehen. Hach, wär das schön ...
