Autor Thema: Donalds Antrittsrede  (Gelesen 70145 mal)

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Offline Grashalm

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Re: Donalds Antrittsrede
« Antwort #1995 am: Gestern um 05:59 »
Also, wenn ich solche und ähnliche Meldungen lese, kann ich zumindest nachvollziehen, warum manche Trump für einen Spion halten.
 
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Offline Reichsschlafschaf

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Re: Donalds Antrittsrede
« Antwort #1996 am: Gestern um 08:28 »
Bei den Hinrichtungen stockt's auch schon wieder.
Immer diese Juristen ...  ???


Zitat
TODESSTRAFE
US-Richterin blockiert erste Hinrichtung auf Bundesebene seit 17 Jahren
Vier geplante Exekutionen sind auf Anweisung der Richterin verschoben worden

13. Juli 2020, 18:22
Spoiler
Eine Richterin hat am Montag die ersten Hinrichtungen in den USA auf Bundesebene seit 17 Jahren ausgesetzt. Tanya Chutkan wies das Justizministerium an, vier geplante Exekutionen zu verschieben. Die erste davon sollte weniger als sieben Stunden später stattfinden.

Chutkan, Richterin am Oberlandesgericht für den District of Columbia, argumentiert, dass den Todeskandidaten durch das 2019 eingeführte Hinrichtungsverfahren mit nur einer Giftspritze statt des bisher verwendeten Medikamentencocktails "extreme Schmerzen" drohen. Die Verurteilten fordern, dass ihnen zusätzlich zur tödlichen Dosis des Opiats Pentobarbital ein starkes Schmerzmittel wie Morphin verabreicht wird.

Um diese Hinrichtung ist ein juristischer Streit entbrannt. Ein Bundesberufungsgericht erlaubte zunächst am Sonntag die für Montag angesetzte Exekution des verurteilten Mörders Daniel Lewis Lee und kippte damit einen kurz zuvor von einem anderen Gericht verhängten Stopp.

Exekutionen auf Bundesebene selten

Lee war dem Bericht zufolge wegen Mordes an einem Ehepaar und dessen achtjähriger Tochter zum Tod verurteilt worden. Er sollte per Giftspritze hingerichtet werden. Chutkan erklärte nun, dass Klagen gegen die Hinrichtungsart mit einer Giftmischung Aussicht auf Erfolg hätten. Den wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge dürfte diese bei den Verurteilten "extreme Schmerzen und unnötiges Leid" verursachen. Das könne gegen das in der Verfassung verankerte Verbot "grausamer und ungewöhnlicher" Strafen verstoßen. Das Justizminister kündigte dagegen Berufung an.

Die Regierung von Präsident Donald Trump hatte einige Monate nach dessen Amtseinführung damit begonnen, das unter seinem Vorgänger Barack Obama faktisch eingeführte Moratorium für Hinrichtungen auf Bundesebene aufzuheben. In den USA entscheiden die einzelnen Bundesstaaten darüber, ob die Todesstrafe in ihrer Rechtsprechung angewandt wird. Exekutionen auf Bundesebene sind im Vergleich dazu selten: Seit 1963 wurden drei Urteile vollstreckt, zuletzt 2003.

Gegenwärtig sitzen 62 Häftlinge in den Todeszellen des Bundes in der Haftanstalt Terre Haute. Zwar steigt in den USA der Anteil der Menschen, die die Todesstrafe ablehnen. Eine Umfrage des Pew-Instituts fand 2018 jedoch eine Zustimmung von 54 Prozent der US-Bürger bei Mordfällen. (red, APA, 13.7.2020)
[close]
https://www.derstandard.de/story/2000118676260/erste-hinrichtung-auf-us-bundesebene-seit-17-jahren-doch-erlaubt
Merke: Es genügt natürlich nicht, dämlich zu sein. Es soll schon auch jeder davon wissen!
 
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Offline SchlafSchaf

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Re: Donalds Antrittsrede
« Antwort #1997 am: Gestern um 09:44 »
Bei den Hinrichtungen stockt's auch schon wieder.
Immer diese Juristen ...  ???


Zitat
TODESSTRAFE
US-Richterin blockiert erste Hinrichtung auf Bundesebene seit 17 Jahren
Vier geplante Exekutionen sind auf Anweisung der Richterin verschoben worden

13. Juli 2020, 18:22
Spoiler
Eine Richterin hat am Montag die ersten Hinrichtungen in den USA auf Bundesebene seit 17 Jahren ausgesetzt. Tanya Chutkan wies das Justizministerium an, vier geplante Exekutionen zu verschieben. Die erste davon sollte weniger als sieben Stunden später stattfinden.

Chutkan, Richterin am Oberlandesgericht für den District of Columbia, argumentiert, dass den Todeskandidaten durch das 2019 eingeführte Hinrichtungsverfahren mit nur einer Giftspritze statt des bisher verwendeten Medikamentencocktails "extreme Schmerzen" drohen. Die Verurteilten fordern, dass ihnen zusätzlich zur tödlichen Dosis des Opiats Pentobarbital ein starkes Schmerzmittel wie Morphin verabreicht wird.

Um diese Hinrichtung ist ein juristischer Streit entbrannt. Ein Bundesberufungsgericht erlaubte zunächst am Sonntag die für Montag angesetzte Exekution des verurteilten Mörders Daniel Lewis Lee und kippte damit einen kurz zuvor von einem anderen Gericht verhängten Stopp.

Exekutionen auf Bundesebene selten

Lee war dem Bericht zufolge wegen Mordes an einem Ehepaar und dessen achtjähriger Tochter zum Tod verurteilt worden. Er sollte per Giftspritze hingerichtet werden. Chutkan erklärte nun, dass Klagen gegen die Hinrichtungsart mit einer Giftmischung Aussicht auf Erfolg hätten. Den wissenschaftlichen Erkenntnissen zufolge dürfte diese bei den Verurteilten "extreme Schmerzen und unnötiges Leid" verursachen. Das könne gegen das in der Verfassung verankerte Verbot "grausamer und ungewöhnlicher" Strafen verstoßen. Das Justizminister kündigte dagegen Berufung an.

Die Regierung von Präsident Donald Trump hatte einige Monate nach dessen Amtseinführung damit begonnen, das unter seinem Vorgänger Barack Obama faktisch eingeführte Moratorium für Hinrichtungen auf Bundesebene aufzuheben. In den USA entscheiden die einzelnen Bundesstaaten darüber, ob die Todesstrafe in ihrer Rechtsprechung angewandt wird. Exekutionen auf Bundesebene sind im Vergleich dazu selten: Seit 1963 wurden drei Urteile vollstreckt, zuletzt 2003.

Gegenwärtig sitzen 62 Häftlinge in den Todeszellen des Bundes in der Haftanstalt Terre Haute. Zwar steigt in den USA der Anteil der Menschen, die die Todesstrafe ablehnen. Eine Umfrage des Pew-Instituts fand 2018 jedoch eine Zustimmung von 54 Prozent der US-Bürger bei Mordfällen. (red, APA, 13.7.2020)
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https://www.derstandard.de/story/2000118676260/erste-hinrichtung-auf-us-bundesebene-seit-17-jahren-doch-erlaubt

Eine der Hinrichtungen wurde doch durchgeführt nachdem diese von einem anderen Gericht zugelassen wurde. Besonders perfide dabei, Angehörige der Opfer hatten plädiert in lebenslang umzuwandeln

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/todesstrafe-in-den-usa-erste-hinrichtung-seit-fast-20-jahren-auf-bundesebene-vollstreckt-a-de7fea77-c45a-4fec-912d-2b73b675c52b
Ich kam
Ich sah
Ich vergaß was ich wollte
 
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Offline Reichsschlafschaf

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Re: Donalds Antrittsrede
« Antwort #1998 am: Gestern um 09:49 »
Eine der Hinrichtungen wurde doch durchgeführt


Hatte ich noch gar nicht gesehen, Danke!


Das war absehbar:

Zitat
Trump stellt Corona-Experten kalt
Die Demontage des Dr. Fauci

Lange war Anthony Fauci die amerikanische Stimme der Vernunft in der Coronakrise. Doch nun ist der Immunologe aus dem Rampenlicht verschwunden. Abserviert - weil er die Agenda des US-Präsidenten Trump stört.
Von Marc Pitzke, New York
15.07.2020, 07.34 Uhr
Spoiler
Wo ist Dr. Anthony Fauci? Diese Frage kam erstmals im März auf. Damals kehrte der US-Chefimmunologe, der Amerika als Stimme der Vernunft durch die noch neue Coronakrise steuerte, nach kurzer Auszeit schnell wieder ins Rampenlicht zurück. Es war, als atme die Nation auf.

Vier Monate später rasseln die USA jetzt in eine noch viel schlimmere Viruskatastrophe. Auch diesmal ist Fauci wieder verschollen - aber er bleibt es diesmal, abserviert und kaltgestellt von US-Präsident Donald Trump.

Fauci ist aus den Pressekonferenzen der Coronavirus-Taskforce verschwunden, die ohnehin nur noch selten tagt. Hinter den Kulissen ist sein Einfluss ebenfalls geschrumpft: Nach Informationen der "Washington Post" wurde Fauci schon lange nicht mehr ins Oval Office gebeten und sprach das letzte Mal Anfang Juni mit Trump persönlich - vor sechs Wochen.

Auch TV-Interviews werden ihm immer seltener genehmigt. Faucis Auftritte, heißt es dazu im Weißen Haus, seien "nicht hilfreich". "Face the Nation", die sonntägliche CBS-Politshow, bettelt seit drei Monaten vergeblich um ein Fauci-Interview.

Das deckt sich mit dem Amtsantritt des neuen Vizegesundheitsministers Michael Caputo, der solche Anfragen koordiniert. Seit Mitte April forciert der wegen seiner Verschwörungstheorien und früheren Moskau-Connections kontroverse Ex-Wahlkampfberater eine einheitliche Corona-Message, die Trumps politischer Wahlkampf-Agenda nicht widerspricht.

Dieser Agenda steht Fauci im Wege. Der langjährige Chef der US-Forschungsbehörde NIAID und legendäre Aidskrieger erklärt die Coronakrise mit unbequemen Fakten und Brooklyner Humor. Doch die Wahrheit ist in Washington nicht länger erwünscht.

Dabei wird die Corona-Lage in den USA gerade jeden Tag schlimmer. Allein Florida, dessen Trump-affiner Gouverneur Ron DeSantis bis kürzlich eine verheerende Augen-zu-und-durch-Strategie fuhr, meldete am Dienstag 9261 neue Infektionen. Zum Vergleich: In Deutschland waren es, bei fast viermal so vielen Einwohnern, im selben Zeitraum 412.

In 41 der 50 Bundesstaaten gehen die Zahlen aufwärts. Zugleich werden die USA zum internationalen Paria: Aus Angst vor Corona haben viele Länder Einreisesperren gegen Besucher aus den USA verhängt.

Die Ursachen für das Desaster: Inkompetenz, Ideologie und Versagen der politischen Führung. Schon im April hatte Trump gefordert, die US-Staaten im Corona-Lockdown zu "befreien", um die Wirtschaft - und seine Wahlchancen - zu retten. Die republikanischen Regionen gehorchten blind und nahmen ihre Auflagen viel zu früh zurück. Im Süden und Südwesten explodierten die Zahlen - und reißen nun den Rest des Landes mit.
[close]
https://www.spiegel.de/politik/ausland/anthony-fauci-wie-der-us-immunologe-von-donald-trump-kaltgestellt-wird-a-1779eb6f-82cd-4228-990a-0d173ab5e9e8

https://www.washingtonpost.com/politics/2020/07/11/fauci-trump-coronavirus/
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Re: Donalds Antrittsrede
« Antwort #1999 am: Gestern um 17:10 »
Nachdem das Gemaule über Fauci aber gar nicht gut ankam, hat Trump ihn öffentlich gelobt und ihm dann wieder einen Maulkorb umgehängt. Sie haben aber eine prima neue Idee für die Corona-Bekämpfung:

Zitat
Hospital data on coronavirus patients will now be rerouted to the Trump administration instead of first being sent to the US Centers for Disease Control and Prevention, the Department of Health and Human Services confirmed to CNN on Tuesday.

Das elementar notwendige Berichtswesen über die Lage in Krankenhäusern inkl. Fallzahlen wird also ausgerechnet jetzt umgestellt und das CDC darf dann mal schauen wann es welche Daten wie weiter übermittelt bekommt. Big rocketman hat es so gewollt. Kannste dir nicht ausdenken.
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Offline Reichsschlafschaf

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Re: Donalds Antrittsrede
« Antwort #2000 am: Gestern um 19:23 »
 :whistle:


Zitat
Vorteile von Masken
Wie zwei Friseure Corona-Übertragungen verhinderten

In einem Friseursalon in den USA schnitten zwei mit Corona infizierte Mitarbeiter ihren Kunden noch tagelang die Haare - ohne dass es zu Übertragungen kam. Die Behörden haben den Fall rekonstruiert.

15.07.2020, 18.22 Uhr
Spoiler
Wer in den USA einen soliden und günstigen Haarschnitt benötigt, der geht zu Great Clips. Die Friseurkette verspricht nicht die Exklusivität und den Glamour von teuren Salons - man braucht nicht einmal einen Termin. Aber vielleicht ist die Geschichte der mehr als 4400 Great Clips-Läden in Nordamerika gerade deshalb eine Erfolgsgeschichte. Sogar in der Coronakrise, in der es Friseursalons während des Lockdowns überall schwer hatten, liefert Great Clips positive Nachrichten.

Dabei sah es zunächst gar nicht danach aus: Im Städtchen Springfield im US-Bundesstaat Missouri hatten zwei Friseure mit einer unerkannten Coronainfektion in einem Great Clips-Salon mehr als 140 Kunden die Haare geschnitten. Mitte Mai wurde der Fall bekannt, damals hatten auch US-Medien darüber berichtet.

Als eine der beiden Stylistinnen erste Symptome zeigte, durften die Geschäfte dort gerade wieder öffnen. Weil es in der Region nur sehr wenige Fälle gab, dachte sie nicht an eine Infektion mit Corona und schob Husten und Fieber auf eine normale Erkältung. Einige Tage später zeigte ein Kollege ebenfalls Symptome. Aber beide arbeiteten noch eine Woche weiter und kürzten Haare oder richteten Dauerwellen.

Ein Friseursalon, zwei infizierte Mitarbeiter und ein Handwerk, bei dem man bei seinen Kunden mit den Händen nah am Gesicht wirkt - eine bessere Ausgangslage für die Verbreitung des Virus kann es eigentlich nicht geben. Als der Fall vor einigen Wochen bekannt wurde, erwartete die Gesundheitsbehörde von Springfield-Greene County folgerichtig eine Welle an Infektionen im Ort. Aber glücklicherweise kam es nicht zu einem Superspreader-Event. Die beiden trugen vorsorglich einfache Masken aus Stoff, genau wie es die Stadt Springfield angeordnet hatte. Und auch die Kunden hatten Nase und Mund bedeckt, heißt es in einem Bericht der "New York Times".

Die Gesundheitsexperten der Centers for Disease Control and Prevention haben den Fall ausführlich untersucht und nun einen Bericht vorgelegt. Nachdem die beiden Friseure positiv getestet und in Quarantäne geschickt wurden, ermittelten sie alle 139 Kunden und schickten sie ebenfalls für zwei Wochen in Quarantäne. Keiner berichtete, dass er sich in dieser Zeit krank gefühlt habe. Die Forscher boten den Kunden auch kostenlose Corona-Tests an. Siebenundsechzig ließen sich untersuchen - alle waren negativ. In Interviews erfragten sie zudem, ob die Masken für die Dauer der Behandlung, die mindestens 15 Minuten in Anspruch nahm, vorschriftsmäßig getragen wurden. Das war nahezu immer der Fall. Auch die Kollegen in dem Salon haben sich offenkundig nicht angesteckt.


Die Episode aus Springfield, Missouri zeigt, dass schon einfachste Masken aus Stoff einen schützenden Effekt haben können. Zwar dürften auch andere Faktoren eine Rolle gespielt haben. Aber die "konsequente Umsetzung von Richtlinien zur Gesichtsbedeckung könnten die Ausbreitung von Infektionen in der Allgemeinbevölkerung verringern", heißt es in dem Bericht. Manchen Kunden trugen sogar nur einfache Baumwolltücher, andere schützende medizinische Masken.

Weniger Infektionen durch Masken

Noch immer zweifeln Menschen am Sinn von Masken zur Eindämmung des Coronavirus. Sogar die Weltgesundheitsorganisation (WHO) war lange skeptisch und änderte ihre Postion erst vor wenigen Wochen. Selbstgemachte Masken aus Stoff oder medizinischer Mund-Nasen-Schutz (MNS) seien durchaus empfehlenswert in öffentlichen Verkehrsmitteln, Läden und anderen Einrichtungen, wo ein Abstand von mindestens einem Meter nicht eingehalten werden könne, heißt es in den aktuellen Empfehlungen. Zuletzt deuteten immer mehr Untersuchungen auf einen positiven Effekt hin - zumindest bei richtiger Anwendung.

In Jena, der ersten Stadt in Deutschland, die eine Maskenpflicht einführte, fanden Forscher starke Hinweise darauf, dass konsequent getragene Masken die Covid-19-Fallzahlen tatsächlich reduzieren und eine Schutzwirkung besteht. Nach dem ermutigenden Fall von Springfield können die Menschen also wieder beruhigt zum Friseur gehen, wenn alle eine Maske tragen und umsichtig miteinander umgehen.
joe
[close]
https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/wie-zwei-friseure-corona-uebertragungen-verhinderten-a-d4f95bac-170d-4594-b076-19ad299a580e

https://www.washingtonpost.com/business/2020/06/17/masks-salons-missouri/

https://www.nytimes.com/2020/07/14/health/coronavirus-hair-salon-masks.html

https://www.cdc.gov/mmwr/volumes/69/wr/mm6928e2.htm?s_cid=mm6928e2_w
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Offline dtx

Re: Donalds Antrittsrede
« Antwort #2001 am: Heute um 05:03 »
Donald und seine Sockenpuppen hätten als Friseur die ganze Stadt unter die Erde gebracht:

Zitat
...
    Me in January
    “I disagree with #Fauci”

    Me in March
    “I agree with #Fauci”

    Me in April
    “I disagree with #Fauci”

    Me in May
    “I strongly disagree with #Fauci”

    Me in June
    “I’m not sure #Fauci knows what he’s doing”

    Me today
    “#Fauci is a #DeepState hack!”

    pic.twitter.com/x0mS48wh1M
    — DrScott (@drscott_atlanta) July 8, 2020

...

https://www.fr.de/politik/usa-corona-virus-covid-19-donald-trump-pandemie-test-labor-todesfaelle-90008627.html
« Letzte Änderung: Heute um 05:06 von dtx »
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Re: Donalds Antrittsrede
« Antwort #2002 am: Heute um 09:34 »
Zu wenige Infektionen in Tulsa! Das geht natürlich nicht!^^


Zitat
US-Wahl 2020 USA Donald Trump
Schlechte Umfragewerte: Trump schmeißt Wahlkampfmanager raus

Die Umfragewerte sinken, zur Wahlkampfveranstaltung des Präsidenten kommen immer weniger Menschen.

Das missfällt Donald Trump.

Deswegen zieht er vor der Präsidentschaftswahl Konsequenzen und ersetzt einen relativen Neuling mit einem Polit-Veteranen.
16.07.2020, 6:25 Uhr
Spoiler
Washington. US-Präsident Donald Trump tauscht seinen Wahlkampfmanager aus. "Ich freue mich, zu verkünden, dass Bill Stepien auf den Posten des Trump-Wahlkampfmanagers befördert wurde", schrieb Trump am Mittwochabend (Ortszeit) auf Facebook. Brad Parscale, der die digitale Datenstrategie geleitet habe, werde auf dem Posten bleiben und als leitender Berater für die Kampagne dienen.

Parscale hatte als relativer politischer Anfänger die digitale Kampagne während des Wahlkampfs 2016 geleitet. Unter anderem seiner Hilfe wurde der überraschende Sieg Trumps damals gutgeschrieben. Die Beziehung zwischen beiden war jedoch seit der Wahlkampfveranstaltung kürzlich in Tulsa (Oklahoma) angeschlagen, als nur wenige Zuschauer auftauchten, was Trump erbost hatte. Auch seine Umfragewerte sind während der wirtschaftlichen und gesundheitlichen Krise durch die Coronavirus-Pandemie mit mehr als 135.000 Toten im Vergleich zum voraussichtlichen Kandidaten der Demokraten, Joe Biden, gesunken.

Auch Biden veränderte sein Wahlkampfteam
Stepien ist seit Jahren in der Politik, arbeitete für den früheren Gouverneur von New Jersey, Chris Christie, und war ebenfalls an Trumps vergangenem Wahlkampf beteiligt. Trumps Team für die Wahl am 3. November war bisher von Personalwechseln wie bei der Kampagne in 2016 und seiner Präsidentschaft weitestgehend verschont geblieben.

Auch Biden hatte sein Team inmitten einer katastrophalen Phase seines Wahlkampfes verändert, jedoch deutlich früher. Für ihn bedeuteten diese Schritte echte Umbrüche in der Arbeitsweise seines Teams, was bei Trump nicht zwangsläufig der Fall sein muss.

Biden beförderte Anita Dunn und ließ Wahlkampfmanager Greg Schultz gehen, nachdem er bei der Vorwahl in Iowa auf Platz vier gelandet war und sich ein zweites schlechtes Abschneiden in New Hampshire abzeichnete. Dunn hatte sich Biden zu Beginn seiner Kampagne angeschlossen, nachdem sie als Top-Kommunikationsberaterin für Expräsident Barack Obama gearbeitet hatte.

[close]
https://www.rnd.de/politik/trump-schmeisst-wahlkampfmanager-raus-schlechte-umfragewerte-J6HZI6OJQDD7MEHSS7JL44TH7Q.html#Echobox=1594874277
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