Irgendwie werde ich den Eindruck nicht los, dass rund um die Epstein Files ein Netz von abstrusen Geschichten gesponnen wird
Die Files sind eine Goldgrube für den
Boulevard und unsere
Kundschaft!
Beim RND hat man herausgefunden, die Uni Göttingen hat Geld von Epstein angenommen!

Hochschule kommt in Epstein-Files vor
Jeffrey Epstein: Sexualstraftäter unterstützte Studie unter Beteiligung der Uni Göttingen
Jeffrey Epstein hat offenbar eine Studie finanziert, mit der die Universität Göttingen weltweit in den Schlagzeilen gewesen ist. Das legen E-Mails aus den sogenannten Epstein-Files nahe. Sie zeigen auch, wie der verurteilte Sexualstraftäter renommierte Wissenschaftler um sich scharrte (sic!) ...
https://www.sn-online.de/der-norden/epstein-files-jeffrey-epstein-gab-geld-fuer-eine-knie-studie-der-uni-goettingen-QJLIPKSHYBB5PPCN25QXVQWF4U.htmlKeine Ahnung, ob die Studie jetzt „kontaminiert“ ist und wiederholt werden muß.
Aber die Formulierungskunst läßt uns wissen, „wie der verurteilte Sexualstraftäter renommierte Wissenschaftler um sich scha
rrte“.
(„Non olet!“, sagt Kaiser Titus.)Bei dieser Meldung jubelt die Kundschaft:
Der Zeuge aus Block L: Jeffrey Epstein könnte doch noch am Leben sein
Gerüchte, Epsteins Selbstmord in seiner Zelle sei nur vorgetäuscht, galten bisher als krude Internet-Theorie. Doch nun kam heraus: Einer ihrer Verbreiter war Wächter in Epsteins Gefängnis.
Author - Oliver Weinlein
07.02.2026, 16:00 Uhr
Lange galt er als bloßes Internet-Phantom: ein anonymer Nutzer auf der Plattform 4Chan, der am Morgen des 10. August 2019 – noch bevor die Nachricht von Epsteins Tod die Weltpresse erreichte – behauptete, der Häftling sei „ausgetauscht“ worden..
https://www.sn-online.de/der-norden/epstein-files-jeffrey-epstein-gab-geld-fuer-eine-knie-studie-der-uni-goettingen-QJLIPKSHYBB5PPCN25QXVQWF4U.htmlVermutlich schraubt er mit dem Führer bei VW in Argentinien Autos zusammen.
Oder die beiden sind gemeinsam nach Neuschwabenland.
Das ist aber keine Verschwörung des Boulevard, sondern das ist eine Mischung aus Geldgier („wir müssen was zu Epstein bringen!“) und Dämlichkeit bzw. Unfähigkeit das Wichtige vom Unwichtigen trennen zu können.
Investigativ-Journalisten (also solche, die es wirklich können) kosten Geld und die brauchen Zeit für ihre Recherche.
Da kommt nicht gleich am nächsten Tag was und Sensationelles evtl gar nicht. Oder spät.
Jetzt geht man halt vor wie man immer vorgeht: Man sucht zuerst Namen der A-Promis, dann der B-Promis … (Wahnsinns-Meldung: „XYZ kommt in den Epstei-Files vor!“ Aha).
Dann sucht man nach Ortschaften in der Gegend („Auch Berlin wird in den Epstein-Files genannt!“ Brutal, ey!)
Bei der ganzen Wühlerei wird kaum Substantielles zutage kommen, schätze ich.