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Allgemeine Diskussion / Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Letzter Beitrag von Schattendiplomat am 27. Januar 2026, 11:56:12 »
(...)
Auch in Bezug auf Zusammenarbeit und "Manpower" kann man da noch einiges lernen:

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:clap:

Bitte entschuldige, aber ich sehe in dem Video Nichts was mich beeindruckt, sondern einen sehr teuren und ineffizienten Ansatz - bei dem ich mich unweigerlich frage warum man die Scheune nicht gleich dort platziert hat, wo man sie benötigt.
Auch verschweigt das Video eindeutig die enormen Zeiten für Vor- und Nachbereitung.
Allein diese Balken um die Scheue zu transportieren muss man anbringen und wieder abbauen, danach dürften sie vermutlich noch als Feuerholz dienen können.

Von diversen Risken, wie die Verletzungsgefahr, die das Ganze mit sich bringt fange ich erst gar nicht an.
Ich sichere mir das Video aber mal, ist ein gutes Beispiel für Projektmanagement-Schulungen, nach dem Motto "finde den Fehler"
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Allgemeine Diskussion / Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Letzter Beitrag von Reichskasper Adulf Titler am 27. Januar 2026, 11:35:48 »
Ahja, aber geteerte Wege sind dann doch gottgewollt.
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Allgemeine Diskussion / Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Letzter Beitrag von Mabuse0.2 am 27. Januar 2026, 11:18:22 »
Zitat
Alleine diese beiden Maßnahmen würden die Welt ein Stückchen besser machen.

Auch in Bezug auf Zusammenarbeit und "Manpower" kann man da noch einiges lernen:



 :clap:

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Fundsachen (Repertorium des Wahns) / Re: Facebook-Fundstücke
« Letzter Beitrag von Reichskasper Adulf Titler am 27. Januar 2026, 11:08:24 »
Verzögern, verhindern, verzögern ...

Es ist so ermüdend. Und dann? Dann kommt eine Strafe, die der arrogante Ignorant Suckerberg aus der Portokasse zahlt.
Gähn ...
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Aufklärung tut Not (Gesetzliche Grundlage) / Re: Gutefrage 2026
« Letzter Beitrag von Seb am 27. Januar 2026, 10:44:47 »
WaSeHu erklärt, was die CDU als Partei ist. Den in meinem Augen schönsten Satz habe ich markiert  :facepalm::
Zitat
Eigentlich regiert uns nur rot. Die Union ist nur der Steigbügelhalter der SPD. Da ruft man sich den Wahlkampf der Union zurück in Erinnerung und muss feststellen, es müsste eigentlich schwarz-blau regieren. Aber die Union ist nun mal die Union und macht was die Union immer macht. Rechts blinken und links abbiegen. Die Union ist die Organisation der Linken, die den tumben Pöbel mit rechten Positionen ruhig stellt, damit marxistische Agenda umgesetzt werden kann. Mir ist es völlig unbegreiflich wie einer immer wieder Union wählt und sagt „jetzt aber wirklich, dieses Mal machen sie ernst". Das ist, als ob dich deine Ehefrau schon fünf mal betrogen hätte und du denkst, dass ihre Ausflüchte beim sechsten Mal „diesmal" ernst gemeint sind.
https://www.gutefrage.net/frage/findet-ihr-es-unfair-dass-uns-schwarz-rot-regiert#answer-619234272
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Fundsachen (Repertorium des Wahns) / Re: Facebook-Fundstücke
« Letzter Beitrag von Reichsschlafschaf am 27. Januar 2026, 10:35:17 »
Weniger Fundstücke, mehr FB bzw Meta:


Zitat
Meta ignoriert Transparenzvorgaben

Foto: Unsplash

Leicht wahrnehmbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar: So müssen etwa Social-Media-Plattformen offenlegen, nach welchen Kriterien sie Inhalte auswählen, anzeigen und sortieren. Auch der Einsatz von Algorithmen muss verständlich erklärt werden. Das schreibt der Medienstaatsvertrag vor. Weil Facebook sich nicht daran hielt, griff die Medienaufsicht ein. Doch gegen die Beanstandung klagt der Meta-Konzern. Vor Gericht geht es um grundsätzliche Rechtsfragen.

26. Januar 2026 von Volker Nünning

Die Verstöße bei Facebook stellte bereits Anfang Oktober 2024 die zuständige Medienanstalt Hamburg/Schleswig-Holstein (MA HSH) fest. Auf der Plattform gebe es die verlangten Transparenzangaben nicht. Die in Norderstedt ansässige Medienanstalt forderte Facebook in einem Bescheid auf, diese Informationen binnen vier Wochen verfügbar zu machen. Dem kam die Meta-Tochter Facebook jedoch nicht nach.
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Verstoß gegen Medienstaatsvertrag
Über die Meta Platforms Ireland Ltd., angesiedelt in Dublin, wo der US-Konzern seinen Europasitz hat, zog er stattdessen vor das Schleswig-Holsteinische Verwaltungsgericht (VG). Die entsprechenden Regelungen im Medienstaatsvertrag verstießen gegen EU-Recht. Deshalb seien sie nicht anwendbar. Neben einer Klage reichte Meta auch einen Eilantrag ein. Das Ziel: die aufschiebende Wirkung der Klage zu erreichen, um die Umsetzung der Vorgaben der MA HSH bis zu einer endgültigen Gerichtsentscheidung auszusetzen.

Den Eilantrag wies Ende Juni 2025 das VG nach einer Interessenabwägung zurück. Die Meinungsvielfalt und die demokratische Meinungsbildung wiege schwerer als die Belastung für Facebook, die Transparenzpflichten zunächst umzusetzen (Az.: 10 B 185/24). Die Erfolgsaussichten der Klage in der Hauptsache stufte das Gericht als offen ein. Gegen den Beschluss legte Meta beim Schleswig-Holsteinischen Oberverwaltungsgericht (OVG) Beschwerde ein.

Transparenzpflichten verletzt
Auch das OVG bestätigte die Rechtsauffassung der ersten Instanz. Kurz vor Weihnachten 2025 entschied das Gericht ebenfalls zugunsten der Medienaufsicht (Az.: 6 MB 24/25). Der Beschluss ist unanfechtbar, das Eilverfahren somit beendet. Das OVG sah für einen Verstoß von Facebook gegen die Transparenzpflichten im Medienstaatsvertrag „gewichtige Indizien“, wie es mitteilte. So seien die zum Zeitpunkt der Beanstandung die auf Facebook abrufbaren Transparenzinformationen, etwa über das „Transparency Center“, weder leicht wahrnehmbar noch unmittelbar erreichbar gewesen.

Auch das OVG gewichtete das öffentliche Interesse an den geforderten Transparenzangaben höher als die wirtschaftlichen Interessen von Meta: Plattformen wie Facebook würden im Internet immer mehr zu zentralen Gatekeepern. Vor allem der „Newsfeed“ von Facebook sei für die öffentliche Meinungsbildung wichtig. Weil bei der Auswahl der Inhalte Algorithmen eingesetzt würden, seien die Transparenzziele „besonders wichtig“. Es gehe dabei darum, „der Gefahr verengender und verzerrender Inhaltsauswahl zu begegnen, etwa infolge sogenannter ‘Filterblasen’ und ‘Echokammern’“, erklärte das OVG.

Das OVG äußerte sich „zum Spannungsverhältnis zwischen europäischer Binnenmarktoptimierung und nationaler Medienvielfaltssicherung“. Dass aus Sicht von Meta die Regelungen im Medienstaatsvertrag gegen EU-Recht, etwa gegen den Digital Services Act (DSA) und die E‑Commerce-Richtlinie (Herkunftslandprinzip), verstoßen, nennt das Gericht eine „höchst umstrittene und hier entscheidungserhebliche Rechtsfrage“. Dies müsse im gerichtlichen Hauptsacheverfahren geklärt werden.

Nur von dort könne es eine Vorlage an den Europäischen Gerichtshof (EuGH) geben, um Klarheit zu erhalten, so das OVG. In einem ähnlich gelagerten Fall hat das Verwaltungsgericht Berlin im Juli 2025 den Europäischen Gerichtshof eingeschaltet. Bei dem Verwaltungsgericht ist die Klage von Spotify gegen die Medienanstalt Berlin‑Brandenburg (MABB) anhängig. Sie hatte die Transparenzangaben des Streamingdienstes als nicht ausreichend beanstandet und Ergänzungen gefordert.

Meilenstein mit Signalwirkung
Vom Beschluss des OVG zu Facebook zeigte sich Meta enttäuscht, wie eine Sprecherin auf Nachfrage erklärte. Nun wolle man die eigene Position weiter im Hauptsacheverfahren vertreten, dass die Beanstandung der MA HSH gegen EU-Recht verstoße. Eine solche Maßnahme gefährde den digitalen Binnenmarkt und das harmonisierte Regulierungssystem, das ihn stützen sollte.

Die Medienanstalt sieht in der OVG-Entscheidung einen „wichtigen Meilenstein mit Signalwirkung“, erklärte MA-HSH-Direktorin Eva-Maria Sommer: Meta müsse seine Transparenzangaben vorläufig anpassen. So werde, bis es die Entscheidung in der Hauptsache gebe, „dem öffentlichen Interesse an klaren Einblicken in die algorithmische Kuratierung der Inhalte Rechnung getragen“. Auf Nachfrage erklärte die Medienanstalt, dass Facebook die Transparenzvorgaben bislang nicht umgesetzt habe. Mit Meta stehe man dazu in Kontakt.

Der Eindruck der MA HSH sei, Meta versuche, „eine Entscheidung zu verzögern, um das zugehörige Hauptsacheverfahren abzuwarten“. Man setze sich für eine zeitnahe Umsetzung ein. Sollte Meta dies weiterhin verweigern oder verzögern, werde „die MA HSH entsprechend der gesetzlichen Vorgaben Maßnahmen ergreifen, um die Transparenzvorgaben durchzusetzen“. Nicht näher dazu äußern wollte sich die Medienanstalt, welche Maßnahmen dies dann konkret wären. Auf Fragen, ob und wann Meta die Transparenzangaben bei Facebook nachbessern will, antwortete die Meta-Sprecherin nicht.
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https://mmm.verdi.de/aktuelle-meldungen/meta-setzt-transparezvorgaben-nicht-um-106115
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Aufklärung tut Not (Gesetzliche Grundlage) / Re: GEZ/Rundfunkgebühren
« Letzter Beitrag von Reichsschlafschaf am 27. Januar 2026, 10:22:16 »
Zitat
Gerade noch rechtzeitig
Nach Monaten der Blockade: MDR durchschlägt den gordischen Knoten
     
MDR © MDR/Martin Jehnichen
Boris Lochthofen wird Super-Programmdirektor des MDR. Die Personalie kommt gerade noch rechtzeitig, der Sender steht 2026 vor großen Herausforderungen. Den Worst Case hat Intendant Ralf Ludwig nun aber erst einmal abgewendet.

von Timo Niemeier
am 26.01.2026 - 16:30 Uhr

Hinter dem MDR liegt ein Jahr voller Ungewissheit. Schon länger ist bekannt, dass Intendant Ralf Ludwig die bislang weitgehend unabhängig voneinander agierenden Programmdirektionen in Leipzig und Halle zusammenlegen will. Ein erster Versuch, Jana Brandt als Chefin des zusammengelegten Bereichs zu installieren, scheiterte im Februar 2025 jedoch am Widerstand des Rundfunkrats. Oder um es genauer zu sagen: An der fehlenden Zweidrittel-Mehrheit. Zwar sprach sich eine Mehrheit der Mitglieder des Gremiums für die Personalie aus, das reichte aber nicht.
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Die gescheiterte Wahl von Jana Brandt erschütterte den MDR damals bis ins Mark, denn die Personalie galt vielen im Haus als logische Konsequenz. Brandt agierte schon damals als Programmdirektorin in Halle und war auch kommissarisch für Leipzig verantwortlich. Als dann aber später deutlich wurde, dass Ludwig mit seinem Vorschlag auch weiterhin keine Zweidrittel-Mehrheit im Rundfunkrat erhalten würde, schwenkte er um. Die Stelle wurde öffentlich ausgeschrieben, parallel dazu wurde die Zusammenlegung der Direktionen vorangetrieben.

Und tatsächlich ist in den zurückliegenden Monaten etwas vorangegangen. Eine eingesetzte Projektgruppe mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus beiden Programmdirektionen hat ihre Arbeit aufgenommen und kann auch bereits erste Ergebnisse vorweisen. So steht mittlerweile fest, dass es künftig vier Hauptredaktionen in der zusammengelegten Programmdirektion geben wird. Das ist eine Halbierung gegenüber dem aktuellen Stand. Nun wird es darum gehen zu klären, wie genau diese Redaktionen ausgestaltet werden.

In dieser Frage wird dann wohl auch Boris Lochthofen mitreden. Der Journalist und Medienmanager ist am Montag zum neuen Chef der zusammengelegten Programmdirektion gewählt worden - und anders als noch 2025 blieb ein Eklat im Rundfunkrat aus. Er wird sein Amt zwar erst zum 1. April antreten, aber es ist davon auszugehen, dass er in die wichtigsten Entwicklungen schon jetzt eingebunden wird.

Doppelstrukturen abbauen
Der gesamte Prozess der Zusammenlegung befindet sich ohnehin noch eher am Anfang als am Ende. So geht man im MDR davon aus, dass die Fusion der beiden Programmdirektionen erst im Jahr 2028 abgeschlossen sein wird. Neben Wirtschaftsplänen und anderen Prozessen, die zusammengeführt und harmonisiert werden müssen, wird es Lochthofen vor allem schaffen müssen, einen Gemeinschaftsgeist in den bislang unabhängigen Direktionen zu schaffen. 

Das dürfte gar nicht so leicht sein, wenn man weiß, dass die beiden Programmdirektionen bislang zwar beide unter dem Dach des MDR agiert haben, in der Vergangenheit aber durchaus auch schon in unterschiedliche Richtungen marschiert sind. Neben der kleineren Führungsstruktur in den Hauptredaktionen wird es außerdem darum gehen, bestehende Doppelstrukturen abzubauen. Nur ein kleines Beispiel, das zeigt, wo möglicherweise Gesprächsbedarf besteht: Der MDR ist aktuell an drei jungen Recherche-Formaten beteiligt. Das sogenannte "Team Recherche" und "exactly" sind redaktionell in der Programmdirektion Leipzig angedockt, "Y Kollektiv" dagegen in Halle. Hier besteht wohl Optimierungsbedarf.

Bei der Zusammenführung der beiden Programmdirektionen hat es zuletzt jedenfalls nicht geholfen, dass Jana Brandt vor einem Jahr vor dem Rundfunkrat durchgefallen war. In Leipzig hat im Sommer 2025 Torsten Peuker kommissarisch die Leitung übernommen. Brandt war noch bis Mitte Januar in Halle zuständig, dort hat seither Christina Herßebroick kommissarisch das Sagen. Diese Aufstellung sorgt schon qua Definition nicht dafür, dass die Bereiche zusammenwachsen - trotz der eingesetzten Projektgruppe.

Landtagswahl voraus
Dass der MDR und seine Gremien nun den gordischen Knoten durchschlagen haben, könnte aber gerade noch rechtzeitig kommen. In Sachsen-Anhalt wird im September ein neuer Landtag gewählt - das wird auch für den MDR zu einer Bewährungsprobe. Erst einmal wird es darum gehen, in gewohntem Umfang und Qualität über die Wahl zu berichten. Das geht einfacher, wenn Kompetenzen und Verantwortlichkeiten klar benannt sind.

Sollte die AfD im Bundesland tatsächlich die Mehrheit erreichen und sogar den Ministerpräsidenten stellen, stellen sich für den MDR aber noch ganz andere Fragen. Die Rechtspopulisten haben bereits angekündigt, den MDR-Staatsvertrag kündigen zu wollen. Was das für den Sender und die ARD im Gesamten bedeutet, ist bislang allenfalls theoretisch durchgespielt worden. Die nun erfolgte Zustimmung zur Personalie Lochthofen sorgt zumindest für ein Stückchen weniger Angriffsfläche, wobei die Rechtspopulisten sicher noch andere angebliche Skandale oder Fehler finden werden, an denen man sich aufhängen wird. Und sei es nur der Rundfunkbeitrag, der angeblich zu hoch ist.

Fest steht: 2026 ist für den MDR ein entscheidendes Jahr. Sowohl inhaltlich in der Berichterstattung mit dem Höhepunkt der Wahl in Sachsen-Anhalt. Und andererseits auch in der strukturellen Neuaufstellung des Hauses. Die historisch gewachsene Aufstellung mit zwei Programmdirektionen hat sich überlebt, nun gilt es, die Zusammenführung so effizient wie möglich zu managen. Hinzu kommt die nach wie vor nicht erfolgte Erhöhung des Rundfunkbeitrags, die den MDR härter trifft als andere ARD-Anstalten.
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https://www.dwdl.de/magazin/105313/nach_monaten_der_blockade_mdr_durchschlaegt_den_gordischen_knoten/


Na, ja, ob da jetzt gleich der Gordische Knoten durchschlagen wurde ...
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Tatsächlich nur in Deutschland. Der Rest hat gar keine Luft.
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Ich spiel mal den Spielverderber: Was ist denn die Quelle für seine Aussage?
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Allgemeine Diskussion / Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Letzter Beitrag von Schattendiplomat am 27. Januar 2026, 09:17:08 »
(...)
Da hat der Markus natürlich vollkommen recht!
(...)

Jeder kann in einem gewissen Rahmen so leben, wie er will.
Soll Markus doch gleich damit anfangen und einen Lebensstil wie die Amisch führen.
Dann kann er zumindest keinen Müll mehr ins Internet schreiben.
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