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Bewegungen / Re: Thomas Brauner (Ex-Busfahrer) und Björn Winter ("Banane")
« Letzter Beitrag von Ba_al am 3. März 2026, 22:35:50 »
Jetzt kommt KlimperArne. Die Justizrevolution ist nicht mehr aufzuhalten




https://t.me/pianoacrosstheworld/4671
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Fundsachen (Repertorium des Wahns) / Re: Presseschnipsel - Reichsbürger
« Letzter Beitrag von kairo am 3. März 2026, 22:31:03 »
Anscheinend schon:

https://thueringen.de/dpa-meldungen/reichsbuerger-prozess-maenner-muessen-lange-ins-gefaengnis-409365
Da müssen die Angeklagten aber auf den Richter einen ausgesprochen miesen Eindruck gemacht haben. Obwohl natürlich Richter, Staatsanwälte und Verteidiger alle in einem Boot sitzen, nämlich in unserem, das wissen wir ja. Aber meist versuchen sie doch, zumindest den Schein des Rechts zu wahren.
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Österreich / Re: Reaktion der Behörden/Gerichte - Österreich Edition
« Letzter Beitrag von Feiertag am 3. März 2026, 22:27:37 »
Wie aus dem Lehrbuch.
Tirolerin weigert sich das Schiff zu betreten, nachdem sie aufgrund einer Strafe wg. Schnellfahrens (Schätze mal so €30-40) die Behörden „zu einer unwiderruflichen und absoluten Zustimmung zu einem privaten und kommerziellen Pfandrecht von 700.000 Euro“ aufgerufen hat.  :facepalm:

Zitat
Prozess in Innsbruck
Wutbürgerin droht BH nach Moped-Strafe für Tochter
Tirol
03.03.2026 19:00

Eine 58-jährige Tirolerin musste sich vor Gericht in Innsbruck wegen eines skurrilen Schreibens an eine Bezirkshauptmannschaft verantworten, in dem sie ein Pfandrecht von 700.000 Euro forderte. Nach anfänglichem Widerstand und bizarrem Verhalten vor Gericht kam die Frau schlussendlich mit einem blauen Auge davon.

Eigentlich hätte die Angeklagte am Innsbrucker Landesgericht vor Richter Norbert Hofer Platz nehmen sollen – doch sie weigerte sich. „Ich werde das Schiff nicht betreten“, kündigte die 58-Jährige zu Beginn des Prozesses an und blieb während der Verhandlung demonstrativ bei der Tür stehen. Auch bei Fragen zu ihrer Person schwieg sie eisern. „Ich möchte nicht mit dem im Personenstandsregister eingetragenen Vornamen angesprochen werden“, erklärte sie dem Richter. Dieser ging auf ihren Wunsch nicht ein.


Spoiler
Zitat
BH-Sachbearbeiterin mit Pfandrecht gedroht
Geduldig erläuterte er ihr auf Nachfragen den Straftatbestand aus Oktober 2024, der zur Anklage geführt hatte. Nachdem ihre Tochter mit dem Moped zu schnell unterwegs gewesen war und dafür eine Strafverfügung erhalten hatte, forderte die Angeklagte in einem Schreiben eine Sachbearbeiterin der BH Imst „zu einer unwiderruflichen und absoluten Zustimmung zu einem privaten und kommerziellen Pfandrecht von 700.000 Euro“ auf.
Mut für eine persönliche Entschuldigung fehlte
„Ich habe das Schreiben im Zorn und nach diversen Ärgernissen über das System verfasst“, rechtfertigte sich die Tirolerin. „Ich weiß mittlerweile aber, dass die Herrschaften bei der BH nichts dafür können.“ Sie habe sich bereits per E-Mail entschuldigt und eine persönliche Entschuldigung solle noch folgen. „Bisher haben mir der Mut und die Zeit dafür gefehlt“, gab sie zu Protokoll.

Am Ende kam die Frau mit einer Diversion davon. In den nächsten zwei Jahren darf sie sich nichts mehr zuschulden kommen lassen.
[close]

https://www.krone.at/4064863
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Bewegungen / Re: Querdenken
« Letzter Beitrag von klingsor3 am 3. März 2026, 22:08:24 »
RTL-Doku über eine "Querdenkerschule" im Erzgebirge.

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Fundsachen (Repertorium des Wahns) / Re: Presseschnipsel - Reichsbürger
« Letzter Beitrag von kairo am 3. März 2026, 21:48:59 »
Zitat
Nach Hunderten Drohbriefen: Haft für mutmaßliche Reichsbürger gefordert
Das Urteil wird Anfang März erwartet.


Ist das nun schon das Urteil? Wohl kaum, denn nur selten folgt das Gericht genau dem Antrag der Staatsanwaltschaft.
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Fundsachen (Repertorium des Wahns) / Re: Presseschnipsel - Reichsbürger
« Letzter Beitrag von Knallfrosch am 3. März 2026, 20:08:33 »
Ja, das ist dann mal ein sehr löbliches Urteil! Hoffen wir, dass der BGH das hält.
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Fundsachen (Repertorium des Wahns) / Re: Presseschnipsel - Reichsbürger
« Letzter Beitrag von Reichsschlafschaf am 3. März 2026, 19:23:05 »
Hoffentlich gibt es mal mehr als "du du du"

Wer mögen die beiden wohl sein?


Gab es:

Zitat
Landgericht Mühlhausen
Nach Hunderten Drohbriefen: Haft für mutmaßliche Reichsbürger gefordert
27. Februar 2026, 15:00 Uhr

Zwei mutmaßliche Reichsbürger müssen sich wegen rund 250 Straftaten vor dem Landgericht Mühlhausen verantworten. Sie sollen geschäftsmäßig Behörden und Ämter massiv bedroht und deren Beschäftigte eingeschüchtert haben. Der Staatsanwalt fordert mehrjährige Haftstrafen, die Verteidiger fordern Freispruch für ihre Mandanten.

von MDR THÜRINGEN

Im Prozess gegen zwei mutmaßliche Reichsbürger vor dem Landgericht Mühlhausen haben die Verteidiger Freisprüche beantragt. Bereits vor zehn Tagen hatte die Staatsanwaltschaft hingegen Haftstrafen gefordert. Ein 54 Jahre alter Mann aus Mühlhausen soll fünf Jahre und sieben Monate ins Gefängnis.

Für einen 52-Jährigen aus Erfurt verlangte die Staatsanwaltschaft am 18. Februar vier Jahre und fünf Monate Haft. Beide Männer sollen für die Bildung und die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung verurteilt werden - der 54-Jährige außerdem wegen besonders schwerer Steuerhinterziehung in drei Fällen.
Spoiler
Drohen und einschüchtern: Das Vorgehen der Angeklagten
Laut Anklage soll der 54-Jährige vor fünf Jahren eine kriminelle Vereinigung gegründet haben, um den "Staat lahmzulegen" und sich bei Steuern Sonderrechte zu sichern. Das sei mit allgemeinen Einschüchterungsbriefen losgegangen, sagte Staatsanwalt Benedikt Ballhausen. Später folgten Hunderte Drohschreiben, kombiniert mit Telefonaten und Akteneinsicht sowie in einem Fall eine mit Öl beschmierte Hausfassade eines Finanzbeamten.

Die Angeklagten hätten daraus ein Geschäftsmodell entwickelt und gegen Geld Droh- und Einschüchterungsbriefe für andere verfasst. Zur kriminellen Vereinigung gehören nach Auffassung von Ballhausen insgesamt neun Menschen, unter ihnen mehrere Familienmitglieder des 54-Jährigen.

Verteidiger: Mit Briefen den Lebensunterhalt verdient
Ganz anders als die Staatsanwaltschaft sehen die Verteidiger keine Reichsbürger auf der Anklagebank sitzen. Das seien keine Rädelsführer einer kriminellen Vereinigung. Einer wollte seine Familie und sein Lebenswerk retten.

Der Mitangeklagte habe mit den Schreiben an Behörden, Anträge auf Akteneinsicht und Datenauskunft seinen Lebensunterhalt verdient. Nötiger oder Erpresser seien sie in keinster Weise. Stattdessen hätten sie nur ihre Rechte wahrgenommen.

Die Arbeitsteilung der "Rädelsführer"
Beide vorbestraften Angeklagten hatten im Prozess die Vorwürfe teilweise gestanden, aber den Zusammenschluss zu einer Bande bestritten. Sie seien auch keine Reichsbürger. Laut Staatsanwaltschaft sind bis zur Verhaftung der beiden Angeklagten fast täglich Schreiben verschickt worden. Benedikt Ballhausen nannte die beiden Männer "Rädelsführer".

Innerhalb der Bande seien die Mitglieder arbeitsteilig vorgegangen: Für Mahnungen und Fristen sei akribisch Buch geführt worden. Oberhaupt sei der 54-Jährige gewesen; der Mitangeklagte sei als Bürodienstleister, Verteidiger und als Prokurist aufgetreten. Die kriminelle Vereinigung sei nicht "abstrakt", sondern konkret nachweisbar. In Mitschnitten der Telefonüberwachungen sei zu hören gewesen, wie der 52-Jährige sie alle angefeuert habe.

Ein Verteidiger des 54-Jährigen formulierte keinen Strafantrag. Für seinen Mandanten verlangte er das sofortige Ende der U-Haft. Diese "Wegsperrung" sei unerträglich. Das Urteil wird Anfang März erwartet.
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https://www.mdr.de/nachrichten/thueringen/nord-thueringen/unstrut-hainich/reichsbuerger-prozess-rechtsextremisten-muehlhausen-102.html



Endergebnis:

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Österreich / Re: Martin Sellner - eine Rarität
« Letzter Beitrag von Aloysius am 3. März 2026, 19:22:29 »
Die lassen ihn doch auch nicht rein.

Genau. Da ist dem Buam zum Verhängnis geworden, dass der spätere Neuseeland-Attentäter ihm Geld aufs Konto überwiesen hatte. Die Österreicher haben damals mit großem Besteck seine Wohnung auf links gekrempelt, während die Amis ihn humorlos auf die "Verbindung-zu-Terroristen"-Liste gesetzt haben. Und wie man da wieder herunter kommt weiß niemand. Vermutlich hat Doge die Abteilung, die das gekonnt hätte, aufgelöst. Weswegen sich das Jungchen auch nie bei seinen Schwiegereltern hat vorstellen können.

Da muss man mit dem Don, ideal im Mar-E-Lago, am Tisch sitzen, alternativ bei einem anderen VIP-Fundraiser, und paar Millionen oder mehr zu einer "Trump-Stiftung" stiften, dannsind die wunderbarsten Dinge möglich.

Aber da muss er wohl erstmal auf einen Fundraiser in Quatar oder so auf die Gästeliste kommen, und einen Schwung Millionen zur Verfügung haben
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Haben die Eindringlinge etwa den Papppeter mitgehen lassen?

Den amtierenden Führer des Reiches?
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