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Allgemeine Diskussion / Re: Zwangsversteigerung - Haus inkl. Reichsbürger ersteigert
« Letzter Beitrag von califix am 1. Februar 2026, 12:49:07 »
Ich gehe davon aus, dass zur Räumung zunächst der GV klingelt und wenn der nicht reingelassen wird kommt ein Schlosser und evtl. die Polizei dazu, um den Kollegen heraus zu begleiten. Anders sieht es aus, wenn der gewaltsamen Widerstand angekündigt hat oder wegen Gewalt bereits aktenkundig ist.
Die Polizei wird ihm falls erforderlich einen Platzverweis geben und wenn er dem nicht nachkommt ist Handschmuck angesagt.
Ich musste einmal einen zahlungsunwilligen Mieter loswerden. Der hatte mit allen möglichen Winkelzügen versucht, die Räumung zu verhindern. Irgendwann hatte der Elektrizitätsversorger die Abschaltung angekündigt und damit war der Spuk vorüber.
Die Variante (2) ist für den Vorbesitzer sicherlich günstiger, wird Dich aber einiges an Zeit und Mühe kosten, wofür Du kaum eine Entschädigung bekommst. Am Ende steht die teure Entsorgung von viel Sperrmüll an, und die Gegenseite könnte behaupten, das sei alles wertvolles Zeug gewesen.
Variante (1) wäre daher meine Wahl. Sichere Dir dazu den Zugriff auf das bei der Bank oder beim Gericht hinterlegte Geld. Falls der Vorbesitzer Angehörige in der Nähe hat, können die evtl. einen Teil der Sachen verwahren.
Ansonsten sieht so eine Räumung auch nicht viel anders aus, als ein gewöhnlicher Umzug. Da stehen Möbelwagen vor dem Haus, die Möbelpacker bringen die Sachen raus und fahren alles weg. Falls der Vorbesitzer plötzlich Ansprüche stellt, weil seine wertvollen Antiquitäten und unersetzlichen Kunstwerke abhanden gekommen sind, aus dem Zank bist Du raus und für Schäden hat der Möbelspediteur eine Versicherung.
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Die "Sich von der BRD-Lossager" / Re: Jesus Bruder Bauchi - König von sich selbst.
« Letzter Beitrag von Ba_al am 1. Februar 2026, 12:40:09 »
Facebook sieht sich gezwungen die Welt vor Bauchi zu schützen



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Rüdiger Klasen/Rüdiger Hoffmann (staatenlos.info) / Re: Staatenlos.info im Jahr 2026
« Letzter Beitrag von DerDude am 1. Februar 2026, 10:33:37 »
Der aktuelle Staatsrat der DDR:
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Aufklärung tut Not (Gesetzliche Grundlage) / Re: Gutefrage 2026
« Letzter Beitrag von Seb am 1. Februar 2026, 10:25:08 »
Arun hat mal wieder einen neuen Account: alexbishkent
https://www.gutefrage.net/nutzer/alexbishkent

Er möchte mal wieder die deutsche Wirtschaft ankurbeln, indem er Ritter-Sport in Asien kauft.
https://www.gutefrage.net/frage/seid-ihr-auch-im-auslandsurlaub-aktiv-fuer-die-deutsche-wirtschaft
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Allgemeine Diskussion / Re: Zwangsversteigerung - Haus inkl. Reichsbürger ersteigert
« Letzter Beitrag von Fibsmaster am 1. Februar 2026, 10:10:50 »
Hallo zusammen,

Vielen Dank für eure zahlreichen Antworten, Tipps und Meinungen.
Das hat uns wieder interessante Sichtweisen gebracht. Auf Recht bestehen, Distanz wahren, Respekt bewahren und Härten vermeiden find ich besonders gut.

Übrigens werde ich seit vorgestern von ihm regelrecht schwallartig zugeschwemmt mit Nachrichten. Und neben Verschwörungscontent geht er auch auf die Situation ein und versteht glaube ich, dass er ausziehen muss (und denkt dass das Militär ihm dann das Haus wieder gibt und ich schadensersatzpflichtig werde).
Ich habe dann noch einmal geantwortet, dass er sich sehr bald eine Bleibe suchen muss und die Räumung für alle unangenehm wird.

Bei Zwangsversteigerungen wird übrigens die Grundschuld im Grundbuch (= gesamter ursprünglicher Kreditbetrag) vollständig an die Bank ausgezahlt. Was auch der wesentliche Teil unseres Gebots ist, das "verteilt" wurde. Da das Haus etwas mehr als 20 Jahre schon abbezahlt wird, gehe ich davon aus, dass die Bank ihm einen knapp 6-stelligen Betrag auszahlen muss. Und ich denke die sind verpflichtet alles zumutbare zu tun, dass er das Geld erhält.
In der Theorie könnte er sich mit dem und dem vom Gericht verwahrten Geld eine Einzimmerwohnung in der Region kaufen. Aber dazu müsste er die Realität annehmen.

Noch eine Frage in die Runde:
Wir haben bei der Räumung  zwei Varianten.
1. Klassische Räumung mit Polizei, Schlosser, GV, Spedition. Wir kriegen das Haus besenrein und GV verwahrt den Kram und muss den bei Nicht Abholung verwerten.
Das wird je nach Einsatzstärke der Polizei irgendwo zwischen 10 und 20k Euro liegen.

2. Das Berliner Modell ohne Spedition. Wir müssten einen Monat den Hausrat verwahren und bei Bedarf herausgeben und ihn danach verkaufen und die Erlöse übergeben.
Kostet ca. 10 - 15k weniger. Je nachdem, welcher Batzen auf Polizei entfällt.

(1) Ist deutlich teurer. Weniger Zeitaufwand, weniger Nerven, weniger Kontakt. Es ist neben den höheren Kosten halt auch brutaler, provozierender und die Räumung an sich vermutlich ein recht langwieriges, tagesfüllendes Spektakel. Da kennt uns dann auch jeden Fall das ganze Dorf. Zumal die Polizei ja vermutlich anwesend sein muss, solange die Spedition tätig ist.

Hat jemand von euch damit Erfahrung bzw. bereits so einer Räumung mit Polizeieinsatz beigewohnt?
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Ist die Dame im Stream eigentlich diejenige, die nach Martinas Meinung den Hutmops verführt und verdorben hat?

Ne, die saß immer ein wenig abseits, außer einmal auf der Bank mit Pralinen. Außerdem hat sie Geld, darum für den Präsidenten interessant. Schaue dir mal die Hintergründe im Livestream an, da können wir uns vom "kargen Lohn" der geliebten Staatsführung doch einen Tick mehr Luxus leisten.

Im Anhang das Transkript des Monologs des großartigsten Präsidenten aller Zeiten, auch wenn von der Welt bisher ignoriert.
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Allgemeine Diskussion / Re: Wer heilt, hat Recht? Homöopathie?
« Letzter Beitrag von theodoravontane am 1. Februar 2026, 04:05:58 »
Zu der Zeit gab es an der Donau auch noch Not-Tabakklistiere, um Ertrunkene rektal wiederzubeleben.

Das Zitat im Artikel finde ich richtig passend.

Zitat
Es war keine Verzweiflungstat. Beim Heilen geht es immer auch um Glauben. Und in diesem Fall hatten die Menschen mehr Vertrauen in die Heiligen als in die Medizin.
Philippe Wanner – Historiker am Pharmaziemuseum Basel
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Allgemeine Diskussion / Re: Zwangsversteigerung - Haus inkl. Reichsbürger ersteigert
« Letzter Beitrag von Rechtsfinder am 1. Februar 2026, 03:09:12 »
Wenn da wirklich Geld da ist, dann hast Du sogar eine weitere Möglichkeit, Dich schadlos zu halten.
Du kannst ihn ja zivilrechtlich verklagen, dem Zwangsversteigerungverfahren nicht zuwider zu handeln und ihm analog eines Abmahnverfahrens pro Tag Zuwiderhandlung einen hohen Betrag in Rechnung stellen, den Du dann auch aus dem hinterlegten Betrag holen könntest.
Ob er Deine Post annimmt ist auch hier irrelevant.
Ich bin ja kein Experte, aber das klingt für mich eher umständlich.

Aber wenn Geld da ist, dann kann ja auch Miete gezahlt werden. :)

Der erbrechtliche Off-Topic ist ja auch nicht un-interessant, aber eben off-topic. Und sollte dementsprechend in einen eigenen Faden geflochten werden, danke.
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Allgemeine Diskussion / Re: Zwangsversteigerung - Haus inkl. Reichsbürger ersteigert
« Letzter Beitrag von Pirx am 1. Februar 2026, 01:35:38 »
Off-Topic:
Laienidee:

Kann man das Grundstück nicht "zur Aufhebung der Gemeinschaft" versteigern lassen? Dazu muss meines Wissens nach kein anderer Miterbe gefragt werden.
Da kann der 25%-Bescheidwisser dann ja fein mitbieten und all das wertvolle Holz zu seinem Eigen machen. Wenn nicht, ist er seinen Anteil halt los. Er und die anderen drei Eigentümer haben jedenfalls vielleicht noch ein paar Mark Fünfzig unterm Strich in der Kasse. Gutachter und Gebühren fallen allerdings auch an.

 
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Allgemeine Diskussion / Re: Zwangsversteigerung - Haus inkl. Reichsbürger ersteigert
« Letzter Beitrag von Helvetia am 1. Februar 2026, 01:07:14 »
Off-Topic:
Ein wenig OT zur Auflockerung?
Ich habe auch gerade ein "Reichsbürger" Problem. Wir haben in der Familie 25 % Schwurbler. In Zahlen 1 von 4. Dummerweise haben wir noch eine Erbengemeinschaft und es geht um ein Grundstück. Zum Glück ist der Wert ausnehmend gering. Für 3000 m² von denen jeweils die Hälfte Unland und Wald sind, werden allerdings die unterschiedlichsten Werte angenommen.

Marktpreis laut Förster für Wald in der Gegend 120 €/ha. Für unser Stück also 18 €. Geteilt durch 4 sind das 4,50 €.
Laut Finanzamt ist der Bodenrichtwert 0,95 € für Ackerland, was es aber sicher nicht ist, dort wächst nicht mal Gras freiwillig, also 2.850 € /4 712,50 € pro Besitzer als Grundlage für die Besteuerung.
Nur einer ist der Meinung, dass die Bäume mindestens 10.000 € wert sind.

Erstmal hört sich ja Wald gut an. Holz ist ja "teuer", zumindest auf dem Baumarkt. Zumal man das Holz tatsächlich einschlagen könnte. Die Bäume sind vor dem Krieg gepflanzt, dem 1. WK als wir noch einen Kaiser hatten. Allerding kann dort kein Harwester fahren, weil es zu steil ist und der ganze Berg in kleine Parzellen wie unsere geteilt ist. Das bedeutet Handfällung und komplizierter Transport. Dann muss das Holz gesägt werden und dann verkauft. Sägewerke nehmen nichts an, weil sie keine Kapazitäten freihaben. Die ganzen Besitzer müssten zustimmen und es erstmal finanzieren, wegen 1500 m² kommt keine Firma man müsste also alles (ca. 5 ha) fällen. Die Holzpreise sind jedoch so niedrig, dass man also nur verdient, wenn man selber fällt, schneidet und transportiert. Und das auch nur, weil mein Sohn Zimmermann ist und das Holz selbst verwenden könnte. Der Holzhändler würde das auch nicht kaufen, weil er zu viel liegen hat.

Nur einer sieht das anders! Er ist der Meinung, wir wollen ihn enteignen und da stecken ganz andere dahinter. Klar, mein Sohn ist Linker und will sich nur sein Demogeld aufbessern. Das Argument, dass er mit seinen 75 Jahren nicht mehr in den Wald gehen kann, um Holz zu machen, zählt nicht. Er heizt mit Holz und hat auch für 10 Jahre Vorrat gelagert. Und wenn die Russen kommen, um uns zu befreien, werden wir schon sehen, was wir davon haben.

Die Konsequenz wird sein, da wir endlich die Erbegemeinschaft auflösen wollen, dass ich auf das Grundstück verzichte und es dem Land zufällt. Er bekommt es auf jeden Fall nicht.



Sonst schaut euch doch mal im Raum Wittenberg um. Da gibt es doch sicher einen holzverarbeitenden Betrieb mit Säge und Trocknungsregal, der momentanTM keineswegs ausgelastet ist, sondern seit Monaten schmählich brachliegt.
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