Nicht, dass ich Fachmann wäre. Aber Ställe und Scheunen würden doch eher neugebaut, als dass man sie saniert.
Wenn ich spekulieren müsste, würde ich tippen, dass der rote Stall (nennen wir ihn als Hommage an PIFelchens Rinderzucht den roten Ochsen) neueren Datums ist, während das flache, braune Gebäude in der Mitte des untersten Bildes nach Vorwende-, wenn nicht gar Vorkriegsarchitektur aussieht. Nennen wir dieses doch zur besseren Unterscheidung die Wolfs- äääähhh, pardon: Pudelschanze. Vermutlich ist dieses Gemäuer so massiv, dass es auch noch in 1.000 Jahren steht, wenn allenfalls noch ein paar auf irgendeinem Speicher vergessenen B-Movie-VHS-Kassetten vom Wirken des Karatekochvideothekarjeansladenbetreibertätowierertingeltangelladenbesitzerführerscheinbeantragersundfrauenschlägers sowie seiner nun verbotenen Reichsbürgergruppierung "Königreich Deutschland" zeugen.
Insgesamt sehe ich bei den Gebäuden keine Zeichen für Pudelleben, eher die gewöhnliche Abnutzung von Wirtschaftsgebäuden eines landwirtschaftlichen Betriebs.
Was mich an den Bildern so richtig freut, ist etwas anderes: Offenbar hat es der Alteigentümer auch nach nun schon fast einem Jahr nicht geschafft, sein Gehöft wenigstens im Eilrechtsschutz aus den Klauen der BRiD-Diktatur loszureißen. Was ein weiteres Sargnägelchen für künftige royale Wiederbelebungsversuche sein dürfte. Wer den Pudeln ein Heim für ihren neuen "Staat" bietet, riskiert, ebendieses an den richtigen Staat zu verlieren, sollte dieser zu dem Schluss kommen, dass damit eine verbotene verfassungsfeindliche Vereinigung gefördert wird. Und irgendetwas sagt mir, dass mögliche Sachverhalte dem BMI nicht verborgen bleiben werden.
