Die AfD wird in SA versuchen bestehende Strukturen abzubauen. Die "Verschlankung" wird zunächst keine größeren, unmittelbaren Auswirkungen haben, sondern sich erst später auswirken. Sollte man aus irgendeinem nachvollziehbaren Grund in SA mit den Ergebnissen der Regierung unzufrieden sein und dann im nächsten Durchgang mal wieder mehrheitlich die "Altparteien" wählen, dann dürfen diese wieder aufräumen.
Das dauert natürlich länger als der Abbau und dann wird sich die AfD breitbeinig hinstellen und mit den Finger auf die unfähigen Altparteien zeigen. Das wird sich beim Folg verfangen und schon gibt es wieder eine stabile AfD-Mehrheit. Die vorherige Entkopplung der Wähler von den "System"medien ist da meiner Meinung nach die notwendige Grundlage, um sich informativ abzuschotten. Das ist bei der AfD schon alles vorbereitet und wurde auch praktiziert.
Bei den Hochschulen werden wir sehen, wie private Institutionen, z. B. von einem Thiel oder Musk gefördert, entstehen und eine passende Ausbildung kreieren. Ob diese eine Akkreditierung bekommen, vermag ich nicht zu sagen, jedoch dürfte man davon ausgehen, dass eben parallele Strukturen aufgebaut werden. Geld ist ausreichend vorhanden, die Landesregierung darf nur nicht regulierend eingreifen.
Mein Fazit: Die demokratischen Parteien haben nicht erkannt, dass Demokratie nur im Vorfeld ausreichend wehrhaft ist. Ist sie erst einmal ausgehöhlt, dann greifen die Mechanismen nicht mehr effektiv und ein Rückkehrprozess könnte zu lange dauern.
Als halber Biologe würde ich sagen: Der Kipppunkt ist überschritten worden, das System ist gekippt und strukturiert sich neu.