Autor Thema: Gutefrage 2026  (Gelesen 14426 mal)

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Offline Rolly

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Re: Gutefrage 2026
« Antwort #225 am: 24. April 2026, 15:41:37 »
Gerade beim Thema "Rasse", "Abstammung", etc. verweise ich gerne auf die altbekannte Stelle aus "Des Teufels General", Stichwort "vom rheinischen Adel". Denn DE ist eben nicht "groß, blond, blauäugig, germanisch".
Hier der betreffende Text: https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerm%C3%BChle_Europas

Der Franz oder wer auch immer hinter dem Account steckt möchte bei der Religion seiner Heimat bleiben...

https://www.gutefrage.net/frage/wieso-glauben-juden-und-christen-und-moslems-noch-an-den-gott-jahwe#answer-626953522

Und der bekannte Boulevardmedienverächter DerRoll hat ein Thema

https://www.gutefrage.net/diskussion/nius-beim-luegen-ertappt-und-verurteilt

Kennt eigentlich jemand den Link zu den ursprünglichen Fragen zum Nius Artikel?
« Letzte Änderung: 24. April 2026, 16:20:21 von Rolly »
Da kann man doch sagen: "Beim SSL haben wir etwas gelernt!"
https://www.youtube.com/watch?v=WrJPEqOWB48
 
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Re: Gutefrage 2026
« Antwort #226 am: 24. April 2026, 20:26:57 »
Gerade beim Thema "Rasse", "Abstammung", etc. verweise ich gerne auf die altbekannte Stelle aus "Des Teufels General", Stichwort "vom rheinischen Adel". Denn DE ist eben nicht "groß, blond, blauäugig, germanisch".
Hier der betreffende Text: https://de.wikipedia.org/wiki/V%C3%B6lkerm%C3%BChle_Europas

An der Stelle möchte ich, wie ich es schon mehrfach getan habe, auf ein Video zu mehr als 2000 Jahren Kultur- und Wanderungsgeschichte verweisen.


Edit reicht den Link nach. Gnarf!

« Letzte Änderung: 24. April 2026, 20:32:27 von theodoravontane »
"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte, würde ich die gleichen Fehler wieder machen, aber ein bisschen früher anfangen, damit ich mehr davon habe."

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Re: Gutefrage 2026
« Antwort #227 am: 24. April 2026, 21:41:35 »
Atomos310 fragt:
Zitat
Gebiet für einen Staat kaufen?
Wenn ich auch ein stück Land kaufe, dann ist das Grundstück ein Privatgrundstück. Doch ist es weiterhin Teil des jeweiligen Staates. Also kann man nirgendwo einen Staat gründen, weil schon jeder Teil der Welt von irgendwem beansprucht wird. Aber Gebiete können an andere Staaten verkauft werden. Kann ich also einfach einen Staat gründen der nicht existiert und dann zur Anerkennung ein Stück Land bsw. Eine Insel kaufen um eben Anerkennung zu bekommen ?
https://www.gutefrage.net/frage/gebiet-fuer-einen-staat-kaufen



Es gibt mal wieder jemand, der Fragen zu irgendwelchen rechtsextremen Parteien hat. Wer jetzt denkt, das gab's doch schon mal, stimmt: Der24222
https://www.gutefrage.net/nutzer/Der24222



Thegayest frag, warum es in deutschen Schulen so viele Ausländer gibt.
https://www.gutefrage.net/frage/warum-haben-deutsche-schulen-mehr-auslaender
Unter einem Kommentar labbert er, dass es besser gewesen wäre wenn "Künstler" ah gewonnen hätte. Unter https://www.gutefrage.net/frage/warum-haben-deutsche-schulen-mehr-auslaender#answer-627007627
« Letzte Änderung: 24. April 2026, 21:53:53 von Seb »
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Re: Gutefrage 2026
« Antwort #228 am: 25. April 2026, 00:05:35 »
Thegayest frag, warum es in deutschen Schulen so viele Ausländer gibt.

Ja nu, hundert Prozent aller Menschen sind eben in fast hundert Prozent aller Länder Ausländer.
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Re: Gutefrage 2026
« Antwort #229 am: 25. April 2026, 11:22:48 »
Ein Nutzer hat mir ein interessantes Interview der umstrittenen Deutsche Wirtschafts Nachrichten mit dem neuen CEO von GuteFrage.net zukommen lassen.

https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/719965/neue-app-gegen-ki-bots-hilfeforum-gutefragenet-setzt-auf-echte-menschen

Das klingt nach großen Problemen und erklärt warum Schwurbler, Staatspropangandisten und Hetzer ihren Status als Community Experte nicht verlieren - wohl aus Angst, dass noch weniger Traffic stattfindet.

Kommentar des Nutzers an mich:
Zitat
gf hat bei mir " fertig"-Ich bin nur noch dabei um mich am Untergang zu ergötzen
Staatsangehörigkeit ist da, wo auf dem Reisepass steht. Heimat ist da, wo der Wohnungsschlüssel passt. Alles andere wäre zu kompliziert.
 
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Offline theodoravontane

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Re: Gutefrage 2026
« Antwort #230 am: 25. April 2026, 17:08:12 »
Das klingt nach großen Problemen und erklärt warum Schwurbler, Staatspropangandisten und Hetzer ihren Status als Community Experte nicht verlieren - wohl aus Angst, dass noch weniger Traffic stattfindet.

Wundert mich jetzt nicht wirklich, wenn man die sehr eindeutigen Bewertungen bei den einschlägigen Portalen sieht, und dass "Hannah von GF" 24/7 damit beschäftigt ist zu erklären, dass so ein bisschen rechts ja so ist, wie ein bisschen schwanger: Gibt es nicht. Auf GF sind immer nur die Allerbestesten der Allerbesten und niemals nie würde irgendwer irgendwas schreiben. Das KANN nicht sein, weil isso und sie wacht persönlich darüber.

GF ist seit Jahren kaputt. Ok, es war nie ganz in Ordnung, aber es geht eben immer noch schlechter, wie man sehr gut beobachten kann.
« Letzte Änderung: 25. April 2026, 18:46:16 von theodoravontane »
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Re: Gutefrage 2026
« Antwort #231 am: 26. April 2026, 09:04:35 »
Atomos310 (siehe 227) hatte eine weitere Frage zur Staatsgründung:
Zitat
Können Staaten ein Grundstück kaufen?
...
https://www.gutefrage.net/frage/koennen-staaten-ein-grundstueck-kaufen

Und wenn man in die Fragenhistorie schaut, findet man noch mehr Fragen zum Thema.
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Re: Gutefrage 2026
« Antwort #232 am: 27. April 2026, 09:39:02 »
" Artikel 19 Grundgesetz ist zu akzeptieren! Da steht, was da steht. Aufgrund dessen sind quasi alle Gesetze ungültig. "
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Offline Seb

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Re: Gutefrage 2026
« Antwort #233 am: 27. April 2026, 09:43:14 »
Stichworte wenig intelligente Fragen: krutzelsagg
https://www.gutefrage.net/nutzer/krutzelsagg/fragen
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Re: Gutefrage 2026
« Antwort #234 am: 27. April 2026, 10:57:00 »
Der Franz stellt mal wieder eine wenig intelligente Frage:

https://www.gutefrage.net/frage/arbeiten-gutefrage-und-sonnenstaatland-jetzt-offiziell-zusammen

... und seine Sockenpuppe schreibt wenig hilfreiche Antworten und Kommentare.
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Re: Gutefrage 2026
« Antwort #235 am: 27. April 2026, 17:47:19 »
Wie konnte das passieren? Wer hat die Pläne wieder mal einfach rum liegen lassen? Und wer darf das jetzt wieder ausbaden?

https://www.gutefrage.net/diskussion/cia-wird-vorgeworfen-den-himmel-mit-giftstoffen-zu-vergiften--akten-enthuellen-geheime-agenda-zur-wetterkontrolle-geoengineering-als-waffe
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Re: Gutefrage 2026
« Antwort #236 am: 29. April 2026, 17:46:24 »
Jocodeuch fragt:
Zitat
Warum ist Europa verpflichtet, den Überschuss aus überbevölkerten Ländern aufzunehmen?
https://www.gutefrage.net/frage/warum-ist-europa-verpflichtet-den-ueberschuss-aus-ueberbevoelkerten-laendern-aufzunehmen


Geisterfahrer00 antwortet:
Zitat
Weil insgesamt zu wenig Widerstand dagegen leisten bzw. gegen die linken ♥♥♥en, die den Kontinent zerstören. Wenn die restriktive Migrationspolitik demokratisch legitimiert ist, weil CDU und AfD ganz locker ne Koalition machen könnten bringen sie die Demokratie mit ihrer Kartell-Brandmauer um. Man kann sich dagegen nicht wehren.. Europa wird ein shithole.
https://www.gutefrage.net/frage/warum-ist-europa-verpflichtet-den-ueberschuss-aus-ueberbevoelkerten-laendern-aufzunehmen#answer-627387422
« Letzte Änderung: 29. April 2026, 17:50:11 von Seb »
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Re: Gutefrage 2026
« Antwort #237 am: 29. April 2026, 18:37:19 »
Gerade beim Thema "Rasse", "Abstammung", etc. verweise ich gerne auf die altbekannte Stelle aus "Des Teufels General", Stichwort "vom rheinischen Adel". Denn DE ist eben nicht "groß, blond, blauäugig, germanisch".


Durch ein Gebiet in der Mitte Europas zieht nunmal alles mögliche durch.

Dazu ein interessantes Streiflicht in der heutigen linksversifften Süddeutschen:


Zitat
Archäologie
„München ist heute genetisch nur halb so divers wie dieses Kaff im frühen Mittelalter“

29. April 2026, 17:29 Uhr||

Zusammenfassung

Forscher haben Hunderte Genome von Menschen aus frühmittelalterlichen Gräbern in Süddeutschland untersucht. Was waren das für Menschen, aus denen die Bayern hervorgegangen sind?

Von Jakob Wetzel

Joachim Burger erinnert sich gut an den Moment, als die ersten Daten kamen. Der Populationsgenetiker von der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz hatte als Teil eines internationalen, interdisziplinären Teams Skelette aus einem Reihengräberfeld in Altheim untersucht, im heutigen Niederbayern nahe Landshut. Friedhöfe wie dieser entstanden vor mehr als 1500 Jahren, als das weströmische Reich zusammenbrach. Vor Ort höre man deshalb gerne, „da liegen unsere germanischen Vorfahren“, sagt Burger. Doch die Gendaten zeigten: Es war eine wild zusammengewürfelte Gemeinschaft mit Erbgut aus Nord-, West- und Südosteuropa, Asien und Afrika. „München ist heute genetisch nur halb so divers wie dieses Kaff im frühen Mittelalter“, sagt Burger. „Wir haben anfangs überhaupt nicht verstanden, was wir damit anfangen sollten.“

Jetzt, viele Monate und sehr viele weitere genetische Analysen später, hat die Gruppe um Burger eine Erklärung dafür, wer in diesen Reihengräbern liegt. In der Wissenschaftszeitschrift Nature berichtet sie, wer da offenbar aufeinandergetroffen ist – und aus wem dann unter anderem die Bayern hervorgegangen sind.

In der Zeit, in der das weströmische Reich unterging, gab es demnach keine großen Wanderungsbewegungen. Und die Analyse legt nahe: Der Übergang ins frühe Mittelalter war friedlich. Trotz ihrer vielfältigen Herkunft fanden die Menschen zusammen. Burger zufolge teilten sie wohl eine gemeinsame, spätrömische Kultur.
Spoiler
Nicht alles daran ist für Fachleute überraschend. Das überkommene Bild, nach dem am Ende der Antike ganze Völkerscharen in Bewegung waren, um die von den Römern geräumten und nun fast menschenleeren Landstriche Mitteleuropas zu besiedeln, ist längst überholt. Menschen aus dem Norden lebten lange vor Roms Kollaps auf römischem Gebiet. Einige waren etwa als Söldner angeworben und mit Ländereien belohnt worden; andere waren zum Beispiel Landarbeiter auf Gütern römischer Grundbesitzer.

Reihengräberfelder sind kein germanischer Kulturimport: Im Norden wurden die Toten meist verbrannt
Bekannt ist auch, dass in Reihengräberfeldern keine homogenen Gruppen von Zuwanderern liegen, wie ursprünglich vermutet. Diese Friedhöfe – mit parallel zueinander bestatteten Körpern, Kopf nach Westen, Blick nach Osten, oft gibt es auch Beigaben – entstanden zwar erst in der Spätantike. Doch Untersuchungen zeigten, dass die Toten unterschiedlicher Herkunft sind. Und weil die Menschen im Norden ihre Toten meist verbrannten, können Reihengräberfelder schwerlich ein germanischer Kulturimport sein. Sie sind eher eine Weiterentwicklung römischer Bräuche.

Doch wenn es keine Zuwanderergruppen waren, wer lag dann in diesen Gräbern? Dieser Frage nähert sich die Gruppe um Burger. Sie hat das Erbgut von 258 Toten aus Reihengräberfeldern an der früheren Nordgrenze des römischen Reiches analysiert, mit Schwerpunkten auf Weilheim und Altheim in Altbayern sowie auf Büttelborn bei Darmstadt in Hessen und Mömlingen in Unterfranken. Das Erbgut von dort verglich die Gruppe mit knapp 2900 weiteren alten und modernen Genomen und wertete alles mit einer statistischen Methode aus, die aus vielen unsicheren Daten brauchbare Angaben generieren soll: Aus archäologischen Befunden, aus Schätzungen des Lebensalters anhand der Knochen, aus Radiokarbon-Datierungen und dem Erbgut ermittelt sie die wahrscheinlichen Geburts- und Sterbedaten von Individuen einer ganzen Gruppe. Darüber hinaus gibt sie Hinweise auf Familienstrukturen.

Diese Methode sei eine tolle Neuerung, sagt der Populationsgenetiker Stephan Schiffels vom Max-Planck-Institut für evolutionäre Anthropologie in Leipzig, der an der Studie nicht beteiligt war. Er habe selbst bereits mit einem ähnlichen Ansatz gearbeitet, aber in kleinerem Maßstab. Der Ansatz sei vielversprechend und die Umsetzung robust.

Bei ihrer Analyse konzentriert sich das Team um Burger auf die Region um Altheim. Dort gab es demnach im frühen fünften Jahrhundert zwei genetisch unterscheidbare Gruppen. In Stützpunkten des römischen Militärs wie dem Kastell Azlburg im heutigen Straubing lebten Menschen aus verschiedensten Grenzregionen des Reiches. In Altheim bei Landshut dagegen lebte eine ländliche Gemeinschaft aus wenigen Dutzend Menschen, die aus dem Norden stammten, aber selbst meist keine Migranten mehr waren: Strontium-Isotopendaten aus ihren Zähnen zufolge waren die meisten in der Region aufgewachsen. Ihre Vorfahren waren in kleinen Gruppen zugewandert; die nähere Verwandtschaft lebte weit entfernt.

Diese Gruppen vermischten sich zunächst nicht – unklar ist, ob sie nicht wollten, oder ob sie wegen römischer Heiratsbeschränkungen nicht durften. Doch ab etwa 470 nach Christus muss die Bevölkerungszahl im ländlichen Altheim gestiegen sein, zumindest wurde das Reihengräberfeld intensiver belegt. Und in den neuen Gräbern lagen nun auch Menschen wie jene aus dem Kastell Azlburg. Burger vermutet, dass die Ordnung zusammenbrach und die Menschen aus den Militärlagern aufs Land zogen, um sich zu ernähren. Sicher ist: Tote beider Gruppen liegen nun friedlich nebeneinander, und die Genome zeigen, dass sich die Gruppen rasch vermischten.

Mit der Zeit sei dann der genetische Einfluss aus dem Norden stärker geworden, vermutlich seien aus der Umgebung weitere Menschen mit entsprechenden Wurzeln dazugestoßen, meint Burger. Bis ins siebte Jahrhundert sei eine Bevölkerung entstanden, die genetisch derjenigen im heutigen Mitteleuropa stark ähnele.

Offen ist, ob dieses Muster überregional gilt. Man habe sich auf Altheim konzentriert, weil es in anderen Gräberfeldern häufig keine Toten aus der Zeit vor 470 gebe, sagt Burger. „Aber in den anderen Gräberfeldern sehen wir ein ähnliches Ergebnis. Deshalb glauben wir, dass es dort ähnlich gewesen ist.“

Die Menschen lebten monogam, bekamen früh Kinder, arbeiteten viel und starben früh
Aus den Daten leitet das Team um Burger auch ab, wie es den Menschen ergangen ist. Die Kindersterblichkeit war demnach hoch. Die Lebenserwartung lag bei etwa 43 Jahren für Männer und gut 40 Jahren für Frauen; der Unterschied erklärt sich damit, dass viele Frauen im Kindbett starben. „Die Menschen bekamen früh Kinder, arbeiteten viel und starben früh“, fasst Burger zusammen. Vier Fünftel aller Neugeborenen hatten jedoch laut der neuen Studie noch zumindest ein Großelternteil. Später, im Alter von zehn Jahren, hatte jedes vierte Kind mindestens ein Elternteil verloren. 2,5 Prozent waren Vollwaisen.

Diese Angaben wirken sehr exakt, vielleicht zu sehr. Stephan Schiffels sieht sie mit Skepsis. Dafür seien die ermittelten Wahrscheinlichkeiten eigentlich zu unscharf, sagt er. Und er sei sich unsicher, ob man aus ihnen wirklich auf Bevölkerungsanteile schließen könne, sagt er. Im Grunde könne man nur sagen, dass ein zehnjähriges Kind mit 2,5-prozentiger Wahrscheinlichkeit Vollwaise war.

Die Analyse in Nature gibt auch Einblick in das damalige Fortpflanzungsverhalten. Die Menschen lebten demnach monogam. Die Forscher fanden trotz der kleinen Gruppengröße keinen Fall von Inzest. Den Grabpositionen nach zu schließen, wurden Familien mehrheitlich, aber nicht immer über die Manneslinie fortgeführt: Frauen lagen tendenziell bei den Verwandten ihres Partners. Und nach dem Tod eines Partners bekamen die Hinterbliebenen nur selten Kinder mit anderen.

Woher diese Gepflogenheiten stammten, ist schwer zu sagen, denn welche Fortpflanzungssitten einst im Norden herrschten, ist unbekannt. Doch das Modell, das sich in den Gräbern zeigt, passe jedenfalls gut zu Bräuchen aus dem späten römischen Reich, meint Burger. Vielleicht war das ein Erfolgsrezept: Dass die beiden Gruppen so schnell untereinander heirateten, weise darauf hin, dass sie einen kulturellen Hintergrund teilten. Burger mutmaßt: „Dieses verbindende Band kann nur die spätrömische Kultur gewesen sein.“
[close]
https://www.sueddeutsche.de/wissen/archaeologie-muenchen-ist-heute-genetisch-nur-halb-so-divers-wie-dieses-kaff-im-fruehen-mittelalter-li.3475113
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

„Wenn die verdorbenen Leute sich zusammentun und dadurch eine Macht werden, dann müssen die anständigen Leute nur das gleiche tun. So einfach ist das. (Leo Tolstoi, Krieg und Frieden)
 
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Re: Gutefrage 2026
« Antwort #238 am: 3. Mai 2026, 20:47:46 »
Der Franz mal wieder. Und einige übliche Verdächtige springen sofort darauf an. Das ist ja wie 1984°

https://www.gutefrage.net/frage/bis-zu-60000-menschen-an-den-folgen-der-corona-impfung-gestorben-warum-wird-das-unter-den-teppich-gekehrt
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Re: Gutefrage 2026
« Antwort #239 am: 3. Mai 2026, 22:27:24 »
Der24322 (nicht zu verwechseln mit Der24222 oder Schwamm98, unter diesen Namen war er letzten Tagen aktiv) seit heute dabei und hat ganz viele Fragen zur AFD und Höcke. Wahrscheinlich kommt demnächst auch wieder Fragen zur Helferich zu Nius und er beweis wieder, dass er eine links-rechts-Schwäche hat.
https://www.gutefrage.net/nutzer/Der24322
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