Autor Thema: Patriotische Union - Terrorprinz Reuß, Meister Eder, Frau Mahlzahn und Konsorten  (Gelesen 44657 mal)

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Offline nixweiter

https://www.swr.de/swraktuell/baden-wuerttemberg/tuebingen/reichsbuerger-prozess-um-gruppe-reuss-beweise-belasten--angeklagten-soldaten-aus-neustetten-100.html
Zitat
"Gruppe Reuß": Neue Beweise im "Reichsbürger-Prozess" belasten Bundeswehrsoldaten aus Neustetten

Flugrouten zu Bundeswehr-Depots und Befehle für "Heimatschutzkompanien": Landkarten und ein USB-Stick von Soldat Andreas M. aus Neustetten verraten mehr über die Pläne der Gruppe.

Im sogenannten "Reichsbürger"-Prozess am Oberlandesgericht Stuttgart hat am Montag eine Polizeibeamtin als Zeugin ausgesagt. Im Fokus steht an diesem Tag der Angeklagte Andreas M. aus Neustetten (Kreis Tübingen), der zum Zeitpunkt seiner Verhaftung aktiver Soldat der Bundeswehr war. Ihm und den weiteren acht Angeklagten in dem Prozess wird vorgeworfen, Mitglied der "Gruppe Reuß" zu sein und einen politischen Umsturz in Deutschland geplant zu haben.

Wie die Polizistin aussagte, wurden bei einer Wohnungsdurchsuchung bei Andreas M. von Hand beschriftete Landkarten entdeckt. Darauf waren unter anderem Flugrouten, militärische Standorte und Depots der sogenannten "ehemaligen Bundeswehr" eingezeichnet. Andreas M. soll laut Anklage mehrere Standorte der Bundeswehr für die Zwecke der Gruppe ausgekundschaftet haben. Als Soldat beim "Kommando Spezialkräfte" in Calw hatte er zu Militärstandorten Zugang. Außerdem soll er im militärischen Führungsstab der "Gruppe Reuß" die Logistik geleitet haben.

Das verdeutlichen Dokumente, die auf einem USB-Stick bei M. gefunden und nun im Prozess gezeigt wurden. Die meisten Dokumente hat Andreas M. mit seinem Namen und der Bezeichnung "M-Stab Logistik" unterzeichnet. Darunter befanden sich Informationen und Wappen für sogenannte "Heimatschutzkompanien" (HSK).

Diese "Kompanien" sollten nach einem "Tag X" und einem großflächigen zehntägigen Stromausfall für Ordnung sorgen. Die Dokumente enthielten außerdem Anweisungen, wie die "HSK" Personal rekrutieren sollten. Auch gehen daraus die Pläne hervor, dass die "Kompanien" mit Funkgeräten, Waffen und Munition ausgestattet werden sollten.

Eine solche "Heimatschutzkompanie" war laut der Dokumente auch für die Landkreise Freudenstadt und Tübingen geplant. Die Auswertung der Polizistin zeigte: Die Gruppe hatte unter anderem bereits Organigramme und das Design einer Münze für die "HSK" entworfen: Darauf waren die Wappen der beiden Landkreise abgebildet.

Der sogenannte "Reichsbürger"-Prozess am Oberlandesgericht Stuttgart ist eines von drei Verfahren gegen die mutmaßliche Terrorgruppe. Auch an den Oberlandesgerichten Frankfurt und München finden Prozesse statt. Der Prozess in Stuttgart läuft inzwischen seit mehr als anderthalb Jahren.
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Gestern ganz vergessen, wir haben ja länger nichts mehr von ihm gehört:


Zitat
Verteidigung fordert psychiatrisches Gutachten für Heinrich XIII. Reuß

Stand: 04.12.2025, 18:40 Uhr

Von: Pitt von Bebenburg

Der Terrorismus-Prozess gegen die mutmaßliche Umsturzgruppe zieht sich hin. Die Verteidiger wollen nun die Schuldfähigkeit prüfen lassen.

Vor drei Jahren, in den frühen Morgenstunden des 7. Dezember 2022, brach ein Spezialeinsatzkommando der Polizei eine Wohnungstür im Frankfurter Westend auf. Dort nahm sie einen Mann fest, der drei Tage zuvor 71 Jahre alt geworden war und dessen Name seither für die Bedrohung durch antidemokratische Staatsfeinde aus dem verschwörungsideologischen Milieu steht: Heinrich XIII. Prinz Reuß.

Drei Jahre später, an seinem 74. Geburtstag, sitzt Reuß in dunkelblauem Anzug als Angeklagter in einer Leichtbauhalle im Frankfurter Stadtteil Sossenheim, die für das Oberlandesgericht gebaut wurde, um diesen Mammutprozess führen zu können – einen der größten Terrorismus-Prozesse in der bundesdeutschen Justizgeschichte. Seine erwachsene Tochter, die mit Trisomie 21 geboren wurde und seinerzeit die Erstürmung der Wohnung miterlebte, ist mit ihrer Mutter am Geburtstag von Reuß in den Saal gekommen, um den Vater zu sehen.
Spoiler
Reuß rührt sich nicht, als an diesem Tag seine eigenen Verteidiger fordern, er müsse psychiatrisch untersucht werden. Damit solle festgestellt werden, ob eine eingeschränkte Schuldfähigkeit vorliege – oder zumindest damals vorgelegen hat, als die Gruppe das Ende der Bundesrepublik herbeisehnte und sich darauf vorbereitete.

„Dass die Angeklagten heute nicht für verrückt gehalten werden wollen, liegt auf der Hand“, sagt Reuß-Anwalt Hans-Otto Sieg. Gleichwohl müsse geprüft werden, ob bei ihnen im Zuge der Corona-Einschränkungen und der Gruppendynamik die „Realitätsprüfungsmechanismen“ versagt hätten. Die Anklage gehe schließlich davon aus, dass die Angeklagten „von Verschwörungstheorien besessen“ gewesen seien, also ein „Wahn im psychiatrischen Sinne“ vorliege. Andere Angeklagte ziehen nach – auch ihre Verteidigungen fordern die psychiatrische Überprüfung ihrer Mandanten und Mandantinnen.

Insgesamt 25 Personen sitzen in dem Komplex auf den Anklagebänken der Oberlandesgerichte in Frankfurt, Stuttgart und München. Die Bundesanwaltschaft wirft ihnen vor, eine terroristische Vereinigung gebildet zu haben, um die verfassungsmäßige Ordnung der Bundesrepublik Deutschland zu beseitigen. Dafür sollen sie Waffen gesammelt, paramilitärische Einheiten geplant und den Bundestag ausgespäht haben. Die prominenteste Beschuldigte ist Birgit Malsack-Winkemann, die in Berlin als Richterin tätig war und von 2017 bis 2021 für die AfD im Bundestag saß.

Sie weist am Donnerstag vor Gericht darauf hin, dass sie sich schon im September 2022 mit Führungsfiguren der Gruppe überworfen habe – insbesondere mit Rüdiger von Pescatore, dem ehemaligen Kommandeur eines Fallschirmjägerbataillons der Bundeswehr. Er war aus Sicht der Anklagebehörde der militärische Chef der Gruppe Reuß. In den Monaten vor den Festnahmen stieß aber seine Behauptung auf zunehmende Skepsis, dass er mit einer angeblichen „Allianz“ aus dem Ausland in Kontakt stehe, die den Tag für den Umsturz vorgeben würde.

Malsack-Winkemann nahm für sich in Anspruch, sich von diesem Teil der Gruppe losgesagt zu haben und danach von ihr gemieden worden zu sein. Sie sei, jedenfalls zu diesem Zeitpunkt, drei Monate vor ihrer Festnahme, keine Führungsfigur der Gruppe, sondern „außen vor“ gewesen.

Ursprünglich standen 26 Personen vor den drei Gerichten, aber eine Angeklagte ist verstorben – die Astrologin Hildegard Leiding, die im engen Austausch mit Malsack-Winkemann stand und laut Bundesanwaltschaft in einer Putschisten-Regierung für „Spiritualität“ vorgesehen war.

Zwei Angeklagte, Wolfram S. und Vitalia B., kamen vor kur㈠zem wieder auf freien Fuß, nachdem sie nahezu drei Jahre lang in Untersuchungshaft gesessen hatten. Wolfram S. aus der Nähe von Karlsruhe, der laut Anklage der IT-Chef der Gruppe gewesen sein soll, hatte beteuert, dass ihm die Ideologie der Gruppe unbekannt gewesen sei. Die aus Russland stammende Vitalia B., Ex-Lebensgefährtin von Heinrich XIII. Prinz Reuß, ist nicht wegen Mitgliedschaft, sondern nur wegen Unterstützung der Gruppe angeklagt. Eine weitere Untersuchungshaft wäre nach Auffassung des Gerichts unverhältnismäßig.

Ein Ende der Verfahren ist jedoch nicht abzusehen. Die Gerichte mühen sich durch die Verlesung von Chats und E-Mails und hören Zeuginnen und Zeugen. In Frankfurt hat das Gericht bisher Termine bis Anfang Juli 2026 festgesetzt, doch das wird kaum reichen. In München geht die Planung sogar schon bis Januar 2027.

Reuß-Anwalt Roman von Alvensleben spricht bei den Motiven von „Verschwörungsnarrativen, wo man sich heute nur an den Kopf greifen kann“. Als wäre es ein Prozess gegen Spinner, die sich vergaloppiert haben. Von rechtsextrem motivierten Straftaten ist in dem Prozess bisher nicht die Rede – dabei sind Verknüpfungen in die rechtsextreme Szene offenkundig, nicht nur wegen der Anklage gegen Malsack-Winkemann. Der Angeklagte Peter Wörner etwa, ehemals Soldat beim Kommando Spezialkräfte, betrieb später einen Onlineshop für Militaria – der nach einem Bericht des Bayerischen Rundfunks von einem NPD-Funktionär mit den Worten beworben wurde, „„Kamerad“ Wörner gebe „auf viele Dinge noch Nazi-Rabatt!“.

Die Ermittlungen in dem Komplex gehen weiter. Im August meldete das bayerische Landeskriminalamt, dass es gegen weitere sechs Beschuldigte ermittle und drei davon verhaftet habe. Sie sollen mit anderen Beschuldigten einen Angriff auf den Bundestag vorbereitet zu haben – mit Schießübungen auf einer Anlage bei Bayreuth im April 2022. Ob sie angeklagt werden, steht noch nicht fest.
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https://www.fr.de/frankfurt/westend-ort904351/verteidigung-fordert-psychiatrisches-gutachten-fuer-heinrich-xiii-reuss-94069595.html
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

„Wenn die verdorbenen Leute sich zusammentun und dadurch eine Macht werden, dann müssen die anständigen Leute nur das gleiche tun. So einfach ist das. (Leo Tolstoi, Krieg und Frieden)
 
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Offline Seb

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Prinz Reuß: „Ich bin kein Terrorist“
Mehr als eineinhalb Jahre dauert der Reichsbürgerprozess in Frankfurt inzwischen. Nun äußert sich zum ersten Mal Heinrich XIII. Prinz Reuß konkret zu den Vorwürfen.

Es ist nicht das erste Mal, dass Heinrich XIII. Prinz Reuß auf dem Zeugenstuhl Platz nimmt. In dem Prozess am Frankfurter Oberlandesgericht, der im Mai 2024 begonnen hat, hatte er bereits „zur Person“ ausgesagt. Im Juni vergangenen Jahres schilderte er da seine Familiengeschichte.  Wer ihn dabei erlebt hat, sah einen Mann, dem es an diesem Tag schwerfiel, zu sprechen. Unter Tränen und mit brüchiger, fast heiserer Stimme trug er vor, was er sich zuvor auf einem Zettel notiert hatte.
Mehr als eineinhalb Jahre später fällt es dem Vierundsiebzigjährigen immer noch schwer, vor dem Gericht auszusagen. Bereits nach einem Satz bricht ihm die Stimme, immer wieder muss er Pausen machen, wenn er spricht. „Ich weiß nicht, was das soll mit dieser Emotionalität“, sagt er nach wenigen Sätzen. „Das ist mir selbst fremd.“
Schniefend und teilweise unter Tränen äußert sich der Mann, der als zentrale Figur in diesem Prozess gilt, an diesem Mittwochvormittag zum ersten Mal öffentlich zu den Anklagevorwürfen. „Ich habe nie davon gesprochen, das Reichstagsgebäude oder den Bundestag zu erstürmen“, sagt Prinz Reuß. Im Gegenteil: Ein solches Vorhaben hätte er damals für „♥♥♥isch“ gehalten.

„Es ging nur um die Rettung von Kindern“
Vieles, was die Anklage ihm vorwirft, leugnet Prinz Reuß oder relativiert es. In seiner Einlassung zeichnet er das Bild eines alleinerziehenden Vaters, der auf eine Verschwörungsgeschichte hereingefallen ist, weil es in ihr um Kinder ging. Er habe immer in den sozialen Medien von sogenannten DUMBS (Deep Underground Military Bases) gelesen, in denen angeblich Kinder gefangen gehalten und missbraucht werden. Diese Annahme ist Teil von Verschwörungstheorien, wonach es einen weltweit operierenden Pädophilenring gibt, dem auch Prominente und Politiker angehören.
Es sei richtig, dass er zwei Brüdern aus der Schweiz 50.000 Euro gegeben habe, sagt Prinz Reuß. Anders als die Bundesanwaltschaft behauptet, sei dieses Geld aber für den Kampf gegen den vermeintlichen Pädophilenring gedacht gewesen – und nicht für einen gewaltsamen Umsturz. „Es ging nur um die Rettung von Kindern, nichts anderes war kommuniziert.“
Wie bereits die Mitangeklagte Birgit Malsack-Winkemann sagte, soll daneben der Glaube an eine vermeintliche Erdallianz für ihn eine zentrale Rolle gespielt haben. Prinz Reuß habe geglaubt, dass diese Allianz einen Umsturz herbeiführe und die Rechtsverhältnisse in Deutschland danach neu gestaltet hätten werden müssen. Eine genaue Vorstellung davon, was ein solches Eingreifen bedeutet hätte und wie die Verhältnisse in Deutschland danach ausgesehen hätten, habe er nicht gehabt. „Ich räume ein, dass es realitätsfern war, an sowas überhaupt zu denken.“ Dass diese Allianz nicht existiert, sei ihm bereits vor seiner Festnahme klar geworden.
Es war aber nicht nur der Kampf gegen die DUMBS, die Prinz Reuß dazu gebracht haben sollen, auf ein Eingreifen der Allianz zu hoffen. Seit dem Mauerfall im Jahr 1989 hatte er nach eigenen Angaben versucht, frühere Besitztümer seiner Familie zurückzuerlangen. Er habe nicht an eine Souveränität Deutschlands geglaubt. Ein Reichsbürger zu sein, bestreitet er jedoch.

Erster Kontakt zu Mitangeklagtem im Oktober 2021
In seiner Aussage wird deutlich, dass er glaubte, dass eine Neuordnung der Verhältnisse in Deutschland ihm dies erleichtert hätte. Prinz Reuß hebt hervor, dass es ihm dabei immer um einen friedlichen Weg gegangen sei. Mehrfach sagt er an diesem Tag, dass er Gewalt ablehne. „Ich bin kein Terrorist, ich war kein Terrorist und ich werde auch kein Terrorist werden.“
Seine Suche nach dieser ominösen Allianz soll auch ausschlaggebend für den Erstkontakt zu den Mitangeklagten gewesen sein. Am 18. Oktober 2021 sei er „bei einem geschäftlichen Termin“ – die Anklage geht von einem Reichsbürgertreffen aus – von einem Mann angesprochen worden, der in der Reichsbürgerszene bekannt ist. Dieser habe ihm von einem hohen Militärangehörigen erzählt, der eine Verbindung zur Allianz habe und der in der Stadt sei. Aus Neugier habe er einem Treffen zugestimmt.
Der Mann sei dann mit ihm in eine Gartenkolonie nahe Dresden gefahren. Dort habe sich der ebenfalls angeklagte Maximilian Eder als die ihm angekündigte Person herausgestellt. „So saß ich einem Militär von Rang gegenüber, der mit mir über pädophilen Missbrauch in Untergrundbasen sprach.“ Danach habe es mehrere Treffen, auch mit weiteren Personen und Mitangeklagten, gegeben, bei denen über die DUMBS und die Allianz gesprochen worden sei.
Prinz Reuß beendet seine Einlassung an diesem Tag mit den Worten „Ende des Kapitels“. Nach Aussage seines Verteidigers, Roman von Alvensleben, will er sich in den nächsten Wochen unter anderem zu den Ratstreffen und dazu, „wie er in diese Situation hineingeraten ist“, äußern.
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/reichsbuerger-prozess-prinz-reuss-streitet-umsturz-plaene-ab-accg-200343741.html
Niemand sollte diskreditiert werden, weil er anderer Meinung ist. Aber wer Blödsinn erzählt, hat kein Recht darauf, ernst genommen zu werden.
 

Offline desperado

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Ich lese da iwie nur "mimimi" in der Hoffnung, das Gericht sei so naiv darauf reinzufallen. Schon peinlich....
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Online Rabenaas

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Sei nicht so zynisch. Es ging doch nur um die unschuldigen Kindlein in unseren Tunneln!
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!
 
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Offline Schattendiplomat

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Was ein Schmierentheater, zumindest liest es sich so.

Man hat von grosser Hand und bis Detail einen Staatsstreich geplant, aber der primäre Anführer sowie Geldgeber will nur einem Verschwörungsmythos aufgesessen sein und es ging ihm am Ende nur um die Kinder. Ist klar!

Hier ging es glasklar um Macht und Einfluss den der Prinz gerne gehabt hätte.
Der hat sich schon als Oberhaupt eines Deutschlandes nach seinem Willen gesehen, inklusiver Nummernschilder, Pässen und Titel wie sie ihm gefallen.
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Offline kairo

Die Versuche des Operettenprinzen, sich herauszureden, sind das beste Argument gegen Erbmonarchien. Was ist, wenn so eine hohle Nuss tatsächlich an die Hebel der Macht kommt? Zwar sieht man ja gerade, dass auch demokratische Strukturen nicht dagegen schützen, aber die Wahrscheinlichkeit ist doch deutlich niedriger.
 
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Offline Helvetia

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Prince Royce hatte die GCCL-Card, die ihn als Inhaber diverser bedeutungsschwangerer Dokumente wie zum Beispiel dem "Bekenntnis zur freiheitlich-demokratischen Grundordnung" ausweist. Insbesondere dieses Dokument beweist, erhaben über jeden Zweifel, dass Prince Royce kein Reichsbürger ist. Er sagt die Wahrheit!

Ich selbst bin im übrigen ebenfalls keine Reichsbürgerin, denn auch an meiner Trophäenwand hängt eine "Freiheitlich-demokratische Grundordnung" vom GCCL  :whistle:
"Ich gebe der ganzen Thematik noch maximal zwei Jahre, dann werden Elemente rechtlich abkassiert, die hätten nie geglaubt, dass das passieren wird." - Carl-Peter Hofmann (2018)
 
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Offline desperado

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Ich glaube ja durchaus, dass nicht alle Verschwörer in ihrer Verschwörungstheorie so verblödet waren, dass ihnen nicht zwischenzeitlich wieder so ein wenig Hirn nachgewachsen sein könnte.
Es geht aber um die Denke zur Tatzeit - und da wollte er, und nicht nur er, einen Umsturz.
Zu dieser Erkenntnis wird der Richter auch kommen.
Fällt Dir nur Unsinn ein und immer,
erzähle nichts, sonst wird es schlimmer.
 
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Offline Lonovis

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Ich glaube ja durchaus, dass nicht alle Verschwörer in ihrer Verschwörungstheorie so verblödet waren, dass ihnen nicht zwischenzeitlich wieder so ein wenig Hirn nachgewachsen sein könnte.
Es geht aber um die Denke zur Tatzeit - und da wollte er, und nicht nur er, einen Umsturz.
Zu dieser Erkenntnis wird der Richter auch kommen.

Innerhalb von 18 Monaten einen klaren Gedanken entwickeln, so richtig, mit logischem Schluss? Du verlangst viel.
Dummheit schützt vor Strafe nicht!

Captain Andra für die USSF
 
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Das ist doch eine einseitige Sicht von dir, nicht wahr? Wären das nicht die Requisiten, die man a) braucht und b) sofort in den Kopf kommt, wenn man Kinder aus Tunneln befreien möchte? In welcher Welt lebst du?
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Wie das mit den hohlen Nüssen ausgehen kann, sieht man vor dem 1. Weltkrieg. Danach waren die Monarchien in Europa erledigt.
Sebastian Leber über Rüdi: Hoffmanns Beweisführung ist, freundlich ausgedrückt, unorthodox. Es geht in seinen Filmen drunter und drüber wie bei einem Diavortrag, bei dem der Vortragende kurz vor Beginn ausgerutscht ist und alle Dias wild durcheinander auf den Boden flogen.
 
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Offline Helvetia

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Sagen wir einfach ergaunert.  8)
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Offline Seb

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Es wird weiter ausgesagt:
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Reichsbürger-Prozess: Prinz Reuß spricht von „unverzeihlichen Sünden“
Die Art, wie die beiden Männer an diesem Mittwoch vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Frankfurt aussagen, könnte kaum unterschiedlicher sein. Direkt zu Beginn der Verhandlung nimmt Heinrich XIII. Prinz Reuß auf dem Zeugenstuhl in der Mitte des Saals Platz. Im dunkelblauen Anzug und weißen Hemd liest er langsam und mit ruhiger Stimme den zweiten Teil seiner Einlassung vor, die in der vergangenen Woche begonnen hat.

Einiges, was er vorträgt, ist eine reine Wiederholung, etwa wenn er hervorhebt, keinen gewaltsamen Sturm auf das Reichstagsgebäude geplant zu haben. Was in der Einlassung des Vierundsiebzigjährigen aber zum ersten Mal ausgesprochen wird: Die sogenannte Erdallianz, ein vermeintlicher Geheimbund, an den die Gruppe geglaubt hat, habe er als eine Bedrohung angesehen.

Zuvor war in diesem Prozess immer wieder die Rede davon, dass man keinen gewaltsamen Umsturz geplant habe. Auf eine grundlegende Veränderung der staatlichen Ordnung habe man schon gehofft – durchgreifen sollte aber die „Allianz“. Prinz Reuß sagt nun: „Ich empfand die Erdallianz und ihr Vorhaben als reine Bedrohung für die Struktur der Bundesrepublik.“ Er habe aber Kontakt zu ihr haben wollen, um sicherzugehen, dass seine bisherigen Restitutionsbemühungen nicht umsonst waren.

Reuß fühlt sich von Telegram und Co. indoktriniert
Immer wieder habe er in sozialen Medien davon gelesen, wie dieser ominöse Geheimbund „mit uns unbekannten Waffen“ Einfluss auf die Regierung Deutschlands nehmen wolle. Er habe befürchtet, dass eine Diktatur errichtet werde. Er, als Privatperson, hätte jedoch nichts tun können.

„Desinformationsterrorismus“ – so bezeichnet er die Flut an Meldungen über angebliche Pläne der Allianz in Telegramkanälen heute. Dass er diese unkritisch übernommen habe, seien „unverzeihliche Sünden“. Man könne auf die Idee kommen, dass jahrelange Desinformation und Indoktrination als Waffe eingesetzt werden. „Ich frage mich, wer hat ein Interesse daran?“ Eine Antwort auf diese Frage gibt Prinz Reuß nicht.

Rund eineinhalb Stunden redet Prinz Reuß an diesem Tag. Dann nimmt nach einer kurzen Unterbrechung ein weiterer Angeklagter auf dem Zeugenstuhl Platz: Maximilian Eder, in weinrotem Anzug und rosafarbenem Hemd, äußert sich abermals zu der Anklage. Er bekräftigt Prinz Reuß' Aussage, dass es nie um einen Sturm auf den Bundestag gegangen sei. Eder zufolge ging es allein um „die Aufklärung satanisch ritueller Pädophilie“ und eine Finanzierung dieses Vorhabens.

Immer wieder wird Eder aufbrausend und lauter. Zum Beispiel dann, wenn er über die Corona-Maßnahmen spricht oder wenn er Vorwürfe gegen den früheren Bundesgesundheitsminister Jens Spahn im Zusammenhang mit der sogenannten Masken-Affäre erhebt.

E-Mails, die Eder im Oktober 2022 geschrieben hat und die an diesem Verhandlungstag ebenfalls besprochen werden, legen nahe, dass Eder häufiger zur Emotionalität neigt. So schreibt er in den Nachrichten, die an zahlreiche Empfänger gleichzeitig gingen – unter anderem an CSU-Politiker Markus Söder und Hubert Aiwanger (Freie Wähler) –, im letzten Absatz direkt an den CDU-Politiker Jens Spahn: „Die Zeit des Verzeihens ist schon lange vorbei – game over. Jetzt naht die Zeit des Auf- und Abrechnens.“

Auf seine Wortwahl vom Vorsitzenden Richter, Jürgen Bonk, angesprochen, sagt Eder: „Ich habe einen Mordsgrant gehabt.“ Seine Aussagen seien seiner Meinung nach aber von der Meinungsfreiheit gedeckt gewesen.
https://www.msn.com/de-de/nachrichten/other/reichsb%C3%BCrger-prozess-prinz-reu%C3%9F-spricht-von-unverzeihlichen-s%C3%BCnden/ar-AA1SxfXU

Artikel stammt aus der FAZ, hinter Bezahlschranke:
https://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/reichsbuerger-prozess-prinz-reuss-sieht-sich-als-opfer-von-desinformationen-200366204.html
« Letzte Änderung: 17. Dezember 2025, 16:52:09 von Seb »
Niemand sollte diskreditiert werden, weil er anderer Meinung ist. Aber wer Blödsinn erzählt, hat kein Recht darauf, ernst genommen zu werden.
 
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