Autor Thema: Presseschnipsel - Rechtsextremismus  (Gelesen 228953 mal)

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Offline Frau Venus

Da fragt man sich ja schon, ob der Börsenverein des deutschen Buchhandels nicht im Vorfeld der erfolgten Förderung mal eine Prüfung des Machwerks vorgenommen hat. Allein bei dem Buchtitel sollten schon sämtliche Alarmglocken läuten.
 :facepalm:
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Offline Rabenaas

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Wer weiß, unter welchem Arbeitstitel das vor der Veröffentlichung lief.
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!
 
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Offline kairo

Wer weiß, unter welchem Arbeitstitel das vor der Veröffentlichung lief.

Vielleicht "Dein Kampf" oder so ähnlich.
 
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Offline Frau Venus

Der Verurteilte hat sich nicht entblödet, den Link zu dem Strafprozess auf seinem eigenen Facebook Account öffentlich zu posten (nachdem er dort schon kürzlich im Vorfeld seinen Verhandlungstermin herausposaunt hat).  :facepalm:

https://www.merkur.de/lokales/ebersberg/ebersberg-ort28611/facebook-hetzer-erhaelt-gefaengnisstrafe-holocaust-vergleich-war-zu-extrem-93150862.html?fbclid=IwZXh0bgNhZW0CMTEAAR2AgrWS6Wjwkq20zHfEicGMY9cXuPWBmqBVKyC6M1bJYqFo7KfJ7YcKJog_aem_DIDLOdEqQWTVYRPCfrjahg
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Offline Froschkönig

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Man muss doch erklären, warum man zehn Monate nichts postet!
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Offline Rabenaas

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Kann weg
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Offline Reichsschlafschaf

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Sooo ...  :)

https://forum.sonnenstaatland.com/index.php?topic=27.msg442965#msg442965


Zitat
Vorwurf: fremdenfeindliche und rechtsextreme Äußerungen

Gericht bestätigt: Lehrerin aus Landau soll Beamtenstatus verlieren

Stand 25.6.2024, 12:01 Uhr

Eine Lehrerin aus Landau, die wegen rechtsextremer Äußerungen den Schuldienst verlassen und ihren Beamtenstatus verlieren soll, ist mit ihrer Berufung vor dem Oberverwaltungsgericht in Koblenz gescheitert.

Ein Sprecher des Oberverwaltungsgerichts (OVG) bestätigte dem SWR, dass die Richter der Berufung der Förderschullehrerin eine Absage erteilen werden. Wie sie ihr Urteil begründen, dazu soll erst in einigen Tagen eine ausführliche schriftliche Erklärung vorliegen.

Lehrerin hatte Ergebnis des OVG-Verfahrens zuerst publik gemacht
Laut Sprecher hatte das Gericht das Ergebnis des Verfahrens bisher nur den Prozessbeteiligten mitgeteilt. Diese eigentlich interne Information hatte die Lehrerin, die in Landau unterrichtet hatte, offenbar an ein Nachrichtenportal weitergegeben. Dieses stellt die Frau als "Streiterin für diejenigen, die ihre Stimme verloren haben" dar und als Opfer einer "politisch motivierten Rechtsprechung und Gesinnungsjustiz".

Verhandlung vor dem OVG: Mitschnitte der Beamtin angehört
In der Berufungsverhandlung vor dem OVG Anfang Juni wurden Mitschnitte mehrerer Reden der Lehrerin gezeigt, die sie auf Demonstrationen in Kandel (Kreis Germersheim), Solingen, Berlin und Landau gehalten hatte. Darin hatte die Frau unter anderem geflüchtete Menschen als potentielle Straftäter dargestellt, der damaligen Regierung eine "Herrschaft des Unrechts" vorgeworfen und sie mit dem Nazi-Regime unter Adolf Hitler verglichen.

Das Verwaltungsgericht Trier hatte in erster Instanz im Sommer 2023 entschieden, die Förderschullehrerin aus dem Schul- und Beamtendienst zu entfernen, weil sie sich seit März 2018 bei mehreren Demonstrationen und im Internet fremdenfeindlich und rechtsextremistisch geäußert haben soll.

Sendung vom
Di., 25.6.2024 10:00 Uhr, SWR4 am Vormittag, SWR4
https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/ludwigshafen/oberverwaltungsgericht-bestaetigt-ehemalige-lehrerin-aus-landau-verliert-wegen-rechtsextremistischer-aussagen-beamtenstatus-100.html


Nicht drängeln!

Jeder kommt dran!  :)
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Offline SchlafSchaf

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Toller Stadtrat...

Zitat
Rechtsextreme Prügelattacken: Urteil gegen Max und Moritz Schreiber!

Von Emma Schwarze, Erik Töpfer

Dresden - Kaum zum neuen Heidenauer Stadtrat gewählt, schon muss Neonazi Max Schreiber (37) von den Freien Sachsen vor den Richter. Gefährliche Körperverletzung, Volksverhetzung und Nötigung sind nur einige der Vorwürfe in den zwei Anklagen. Gemeinsam mit seinem Bruder Moritz (34) steht der 37-Jährige deshalb seit rund zwei Wochen vor dem Dresdner Amtsgericht. Heute gab es ein Urteil.

Max (37) in Gelb und Moritz (34) in Karo vor Stadtrat und Anwalt Jens Lorek (59) sowie Freie-Sachsen-Gründer und Anwalt Martin Kohlmann (46).  © Rechtsextreme Prügelattacken: Urteil gegen Max und Moritz Schreiber!

Insgesamt werden Max Schreiber acht Delikte zu Last gelegt, die meisten im Zusammenhang mit corona- und asylkritischen Demos, die der Gerüstbauer seit rund zwei Jahren regelmäßig in Heidenau und Dresden organisiert.

Max und Moritz sollen laut Staatsanwaltschaft im Juni 2023 auf der Pirnaer Landstraße einen Rollerfahrer (25) nach einem "Streit über eine Verkehrssituation" ins Gesicht und auf den Oberkörper geschlagen haben, sodass dieser einen Bänderriss in der Schulter erlitt. Zudem zerstörten sie den 390 Euro teuren Roller.

Der zweite Fall ereignete sich im Februar 2022, als die Angeklagten bei einer Demo eine Gruppe an Journalisten angegriffen haben sollen. Ein Mittäter wurde dafür erst vor wenigen Wochen wegen Nötigung verurteilt.
Die restlichen Anklagepunkte - etwa Volksverhetzung und Verstöße gegen das Versammlungsgesetz - betreffen Max Schreiber allein. Die Staatsanwaltschaft forderte mindestens ein Jahr und vier Monate auf Bewährung.
Max und Moritz Schreiber: Neonazi-Brüder bekommen Bewährungsstrafen

Letztlich wurde der 37-Jährige wegen Nötigung, gefährlicher Körperverletzung, versuchter Sachbeschädigung, Amtsanmaßung und unangemeldeten Demos zu einem Jahr und zwei Monaten verurteilt. Die Strafe wurde auf zwei Jahre Bewährung ausgesetzt.

Sein Bruder Moritz bekam wegen wegen Nötigung, gefährlicher Körperverletzung, und versuchter Sachbeschädigung insgesamt 10 Monate Haft, die ebenfalls auf zwei Jahre Bewährung ausgesetzt wurden. Das Duo muss die Gerichtskosten tragen, kann aber gegen das Urteil noch Berufung einlegen.

https://www.tag24.de/justiz/gerichtsprozesse-dresden/rechtsextreme-pruegelattacken-urteil-gegen-max-und-moritz-schreiber-3217830-3229208

Das hat schon was von SA-Methoden
https://x.com/vuecritique/status/1504533617531408384
An Rüdiger Hoffmann: Der Faschist sagt immer, da ist der Faschist  (in Anlehnung an die Signatur des geschätzten MitAgenten Schnabelgroß)

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Offline Gerntroll

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https://www.zeit.de/news/2024-06/27/staatsanwalt-fordert-zwei-jahre-haft-fuer-sven-liebich

Liebich droht ein Schlusswort von über 10 Stunden an. Das wird das Gericht sicher einschüchtern.
Ich liebe Sarkasmus. Es ist wie jemandem die Tastatur in die Fresse zu hauen, nur mit Worten.
 
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Offline Anmaron

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Was gibts denn so viel zu sagen, oder zu reden, auch wenn dann nicht viel gesagt ist?
Wer sich politisch nicht engagiert, hilft im Grunde jenen, die das Gegenteil von dem wollen, was man selber für wichtig und richtig hält. (Alain Berset)
Die Demokratie ist so viel wert wie diejenigen, die in ihrem Namen sprechen. (Robert Schuman)

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Offline Reichsschlafschaf

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Rassistische Parolen zu Lied „L'amour toujours“: Notbremsung

Stand: 24.06.2024, 16:33 Uhr

Ein Gruppe Zugpassagiere soll während einer Bahnfahrt in Oberbayern nachts das Lied „L'amour toujours“ angestimmt und dazu rechtsradikale Parolen gerufen haben. Drei Fahrgäste hätten sich ihnen entgegengestellt, teilte die Bundespolizei am Montag mit. Ein Zugbegleiter informierte wegen des Vorfalls in der Nacht zum Samstag am Bahnhof Traunstein die Bundespolizei.

Traunstein - Beamte hätten daraufhin 13 tatverdächtige deutsche Staatsangehörige im Alter zwischen 14 und 29 Jahren angetroffen, die überwiegend aus Hessen und Baden-Württemberg stammen, hieß es. Die Gruppe soll während der Bahnfahrt zwischen Übersee und Traunstein zudem zwei indischen Reisegästen gegenüber aggressiv aufgetreten sein und ihnen Gewalt angedroht haben.

Drei Deutsche im Alter zwischen 20 und 38 Jahren hätten sich der Gruppe entgegengestellt. Der 38-Jährige habe aufgrund der „bedrohlichen Stimmung“ die Notbremse betätigt, woraufhin der Zug in Traunstein stoppte, teilte die Polizei mit.

Die Gruppe durfte nicht mit dem Zug weiterfahren. Drei der Verdächtigen seien bereits früher mit Gewaltdelikten in Erscheinung getreten. Die Staatsanwaltschaft Traunstein und die Bundespolizei ermitteln den Angaben nach wegen des Verdachts der Volksverhetzung, der Beleidigung und der Bedrohung. dpa
https://www.tz.de/welt/rassistische-parolen-zu-lied-amour-toujours-notbremsung-zr-93148470.html
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Lagebericht zu Sicherheitsbehörden

Mehr als 350 mutmaßliche Verfassungsfeinde im Dienst
1. Juli 2024, 16:23 Uhr

Die Sicherheitsbehörden zählen mehr Rechtsextremisten, Reichsbürger und radikale Querdenker in ihren Reihen als vor zwei Jahren. Eine Gesetzesänderung soll helfen, sie schneller loszuwerden.

Von Christoph Koopmann

In den Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern sind 364 Menschen beschäftigt, bei denen der Verfassungsschutz Anhaltspunkte für eine extrem rechte oder verschwörungsideologische Gesinnung sieht. Die meisten von ihnen (289) sind mutmaßliche Rechtsextremisten, 39 gelten als „Reichsbürger“, 18 als radikale Querdenker. Das geht aus einem neuen Lagebericht des Bundesamtes für Verfassungsschutz (BfV) hervor, den die Behörde am Montag veröffentlichte. Bei der vorherigen Erhebung vor zwei Jahren hatte das BfV noch 327 mutmaßliche rechte Verfassungsfeinde im Visier.

„Extremisten haben in Sicherheitsbehörden nichts zu suchen“, sagt Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zur Vorstellung des Berichts. Jeder Fall sei einer zu viel: „Die Integrität der Sicherheitsbehörden ist unbedingt zu schützen.“ Untersucht wurden für das Lagebild Meldungen von der Bundespolizei, dem Bundeskriminalamt, dem Zoll und der Bundestagspolizei. Dazu kommen der Bundesnachrichtendienst, das BfV, der Militärische Abschirmdienst, die Bundeswehr insgesamt, ebenso wie die Landesverfassungsschutzämter und die Länderpolizeien – also jede und jeder, der in den operativen Behörden für die Sicherheit der Bundesrepublik sorgen soll, insgesamt knapp 690 000 Menschen.

Besonders häufig waren einschlägige Chats, rechtsradikale Gesänge oder Symbole
Erfasst sind in dem Lagebild alle Fälle aus diesen Behörden, zu denen zwischen Mitte 2021 und Ende 2022 dienst- oder arbeitsrechtliche Maßnahmen wegen (Rechts-)Extremismusverdachts eingeleitet wurden – 739 an der Zahl. Bei knapp 500 davon stellten die Verfassungsschutzämter und der MAD – die ohnehin für die Sicherheitsüberprüfung von Beamten in kritischen Bereichen zuständig sind – schlussendlich keine konkreten Anhaltspunkte für Verfassungsfeindlichkeit fest.

Besonders häufig waren unter den Vorfällen, die eine Prüfung zur Folge hatten, einschlägige Chats respektive Social-Media-Posts, rechtsradikale Gesänge oder Symbole, entsprechende Beleidigungen oder Kontakte zu extremistischen Organisationen. Die meisten der 364 Fälle von Extremismus gab es in der Bundeswehr, nämlich 146. Gegen die im Bericht gezählten mutmaßliche Extremisten wurden insgesamt 435 Disziplinar- oder arbeitsrechtliche verfahren angestrengt, gegen manche Personen also gleich mehrere.

Etwa die Hälfte der im aktuellen Bericht aufgeführten Personalien sind Altfälle, die schon beim letzten Mal erfasst worden waren. Noch immer dauert es häufig Jahre, bis Beamte, obwohl sie als gesicherte Extremisten gelten, aus dem Staatsdienst entfernt sind. Deshalb hat die Bundesregierung das Disziplinarrecht verschärft, die Reform ist seit April dieses Jahres in Kraft. Seitdem können Behörden verbeamtete Extremisten per Verwaltungsakt aus dem Dienst entfernen, es braucht keine Disziplinarklage beim Verwaltungsgericht mehr.
https://www.sueddeutsche.de/politik/rechtsextreme-polizei-bundeswehr-verfassungsschutz-sicherheitsbehoerden-lux.JeUfAvqZ5sKb1oHofr47P7
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)

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Offline Frau Venus



Ist da nicht der Sproß der Besetzerin vom "Bulls Eye" dabei ... Leon irgendwas?
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