« Antwort #2415 am: 28. Juni 2026, 21:30:32 »
Was ist denn los?
Warum klappt's denn nicht mit den Machtübernahmen?
Und dann ausgerechnet in Graz ...

https://wahlen.saalekreis.de/de/aktuelles-details/landratswahl-28062026-stichwahl-vorlaeufiges-wahlergebnis.htmlStichwahl
Nach AfD-Vorsprung: CDU-Kandidat Sven Czekalla gewinnt Landratswahl im Saalekreis
Nach dem ersten Wahlgang lag die AfD noch vorn. In der Stichwahl setzte sich nun der CDU-Kandidat Sven Czekalla durch.
Sven Versteegen
28.06.2026, 20:49 Uhr
Der CDU-Politiker Sven Czekalla wird neuer Landrat des Saalekreises. Er setzte sich am Sonntag in der Stichwahl gegen AfD-Kandidat Uwe Arendt durch. Nach dem vorläufigen Ergebnis kam Czekalla auf 54,34 Prozent der Stimmen. Arendt erreichte 45,66 Prozent. Damit wird es im Saalekreis keinen ersten AfD-Landrat in Sachsen-Anhalt geben.
Spoiler
Der neu gewählte Landrat wertete das Ergebnis als Signal über den Saalekreis hinaus. Die Stichwahl sei „schon eine kleine Landtagswahl“ gewesen, sagte Czekalla dieser Zeitung. Der Saalekreis sei der wirtschaftlich stärkste Landkreis Sachsen-Anhalts. Das Ergebnis zeige, „dass hier ein Ulrich Siegmund mit seiner AfD nicht die absolute Mehrheit holen wird“, sagte Czekalla mit Blick auf die Landtagswahl am 6. September.
Unterstützung anderer Parteien „mit ausschlaggebend“
Als Grund für die Wende nach dem ersten Wahlgang nannte Czekalla zwei Faktoren. Die parteiübergreifende Unterstützung sei „mit ausschlaggebend“ gewesen. Zugleich habe die CDU den Wahlkampf bewusst auf seine Person ausgerichtet, auf seine Kenntnisse, Fähigkeiten und Erfahrungen.
Vor der Stichwahl hatte Czekalla breite Unterstützung erhalten. Hinter dem CDU-Kandidaten standen neben der CDU auch SPD, FDP und eine unabhängige Wählergruppe. Grüne und Linke gaben vor der Stichwahl ebenfalls Wahlempfehlungen für Czekalla ab. Arendt trat mit der Unterstützung seiner Partei an.
Arendt hatte den ersten Wahlgang Anfang Juni noch klar gewonnen. Damals kam der AfD-Kandidat auf rund 43 Prozent der Stimmen, Czekalla auf knapp 37 Prozent. Weil keiner der vier Bewerber die absolute Mehrheit erreichte, war die Stichwahl nötig geworden. Linke-Kandidatin Kerstin Eisenreich und der parteilose Bewerber Lars Zaruba waren ausgeschieden. Die Wahlbeteiligung hatte im ersten Wahlgang bei circa 49 Prozent gelegen.
Nach Angaben des Saalekreises waren am heutigen Abend alle 201 Wahlbezirke ausgezählt. Insgesamt wurden 68.681 Stimmen abgegeben, davon waren 650 ungültig. Czekalla erhielt 36.970 Stimmen, Arendt 31.061 Stimmen.
Als erste Aufgaben im Amt nannte Czekalla eine stärkere Einbindung des nördlichen Saalekreises, die Aufstellung des Haushalts für 2027 sowie Personalgewinnung und Digitalisierung in der Kreisverwaltung. In den nächsten fünf Jahren scheide altersbedingt rund ein Viertel der Mitarbeiter aus, sagte Czekalla. Sein Landtagsmandat endet nach seinen Angaben im Oktober, das Amt als Landrat beginnt im November.
CDU sieht Signalwirkung für Landtagswahl
CDU-Landesgeneralsekretär Mario Karschunke sprach nach der Stichwahl ebenfalls von einer Signalwirkung für die kommende Landtagswahl. „Das eine sind die Umfragen, das andere sind die Ergebnisse“, sagte Karschunke dieser Zeitung. In Umfragen liegt die AfD in Sachsen-Anhalt derzeit mit mehr als 40 Prozent deutlich vor der CDU, die bei rund 25 Prozent steht. Die AfD habe aber „in diesem Land keine absolute Mehrheit“ und werde „in diesem Land nicht regieren können“.
Czekalla folgt nun auf den parteilosen Amtsinhaber Hartmut Handschak, der nach einer Amtszeit nicht erneut kandidiert hatte. Der neue Landrat soll sein Amt zum 1. November antreten. Er wird damit der dritte Landrat in der Geschichte des Saalekreises nach Frank Bannert (CDU) und Handschak.
https://www.berliner-zeitung.de/article/nach-afd-vorsprung-cdu-kandidat-sven-czekalla-gewinnt-landratswahl-im-saalekreis-10143956 Zweitgrößte Stadt Österreichs Kommunisten gewinnen Wahl in Graz
In der zweitgrößten Stadt Österreichs bleiben die Kommunisten an der Macht. Die KPÖ baute bei der Gemeinderatswahl ihren Vorsprung noch einmal aus. Entgegen dem Bundestrend landete die rechte FPÖ nur auf dem vierten Platz.
28.06.2026, 20.44 Uhr
Die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) hat die Gemeinderatswahl in Graz klar gewonnen und ihre Position als stärkste Kraft ausgebaut. Laut einer Hochrechnung vom Sonntagabend erhielt die Partei mehr als 36 Prozent der Stimmen und verbesserte sich damit deutlich im Vergleich zur Wahl 2021.
Spoiler
Die kommunistische Bürgermeisterin Elke Kahr regiert Österreichs zweitgrößte Stadt seit 2021 in einer Koalition mit Grünen und Sozialdemokraten. Mit dem aktuellen Wahlergebnis bestätigt sich so erneut eine politische Besonderheit in Österreich.
Während die KPÖ in Graz dominiert, spielt die auf Bundesebene in Umfragen stärkste Partei, die rechtspopulistische FPÖ, bei der Kommunalwahl nur eine Nebenrolle und landet nach vorläufigem Ergebnis auf dem vierten Platz.
Zweitstärkste Kraft wurde die konservative ÖVP, gefolgt von den Grünen. Die Sozialdemokraten fielen auf Rang fünf zurück.
Koalitionsfrage ist offen
Ob die bisherige Stadtregierung aus KPÖ und Grünen ohne die SPÖ fortgesetzt werden kann, ist nach dem Wahlsieg der Kommunisten noch unklar. Nach der Wahl zeichnet sich jedoch ab, dass eine Koalition von KPÖ und Grünen rechnerisch auch ohne die Sozialdemokraten möglich wäre.
Die Kommunistische Partei Österreichs (KPÖ) hat die Gemeinderatswahl in Graz klar gewonnen und ihre Position als stärkste Kraft ausgebaut. Laut einer Hochrechnung vom Sonntagabend erhielt die Partei mehr als 36 Prozent der Stimmen und verbesserte sich damit deutlich im Vergleich zur Wahl 2021.
Die kommunistische Bürgermeisterin Elke Kahr regiert Österreichs zweitgrößte Stadt seit 2021 in einer Koalition mit Grünen und Sozialdemokraten. Mit dem aktuellen Wahlergebnis bestätigt sich so erneut eine politische Besonderheit in Österreich.
Während die KPÖ in Graz dominiert, spielt die auf Bundesebene in Umfragen stärkste Partei, die rechtspopulistische FPÖ, bei der Kommunalwahl nur eine Nebenrolle und landet nach vorläufigem Ergebnis auf dem vierten Platz.
Zweitstärkste Kraft wurde die konservative ÖVP, gefolgt von den Grünen. Die Sozialdemokraten fielen auf Rang fünf zurück.
Koalitionsfrage ist offen
Ob die bisherige Stadtregierung aus KPÖ und Grünen ohne die SPÖ fortgesetzt werden kann, ist nach dem Wahlsieg der Kommunisten noch unklar. Nach der Wahl zeichnet sich jedoch ab, dass eine Koalition von KPÖ und Grünen rechnerisch auch ohne die Sozialdemokraten möglich wäre.
https://www.spiegel.de/ausland/oesterreich-kpoe-siegt-in-graz-fpoe-faellt-auf-den-vierten-platz-zurueck-a-25e67733-f8f2-45e8-bf50-8b7dc76eb607
„Nur weil es Fakt ist, muß es noch lange nicht stimmen!“ (Nadine)
„Wenn die verdorbenen Leute sich zusammentun und dadurch eine Macht werden, dann müssen die anständigen Leute nur das gleiche tun. So einfach ist das. (Leo Tolstoi, Krieg und Frieden)
Folgende Mitglieder bedankten sich: desperado, Lonovis