Autor Thema: Presseschnipsel - Rechtsextremismus  (Gelesen 185391 mal)

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Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2205 am: 26. Februar 2026, 18:46:25 »
Falls wer einen Bahnhof sucht:


Zitat
Dschungelkönigin besitzt ehemaliges Bahnhofsgebäude – jetzt wird es zwangsversteigert

Stand: 26.02.2026, 15:59 Uhr

Von: Aylin Rauh

Dieser Dschungelcamp-Star steckt tief in der Krise: Ein Termin im Mai könnte der Ballermann-Sängerin ihr geliebtes Zuhause kosten.

Leipzig – Sie erlebt gerade eine ihrer schwersten Phasen. Wie nun bekannt wurde, wird die Immobilie der Ballermann-Sängerin Melanie Müller (37) im Leipziger Stadtteil Wahren zwangsversteigert. Der Termin vor dem Amtsgericht Leipzig ist bereits fix: Am 7. Mai um 13 Uhr soll das Objekt unter den Hammer kommen.

Bei dem Gebäude handelt es sich um kein gewöhnliches Haus: Melanie Müller residiert in einem, mutmaßlich 1902 erbauten, ehemaligen Bahnhofsgebäude – einem architektonischen Unikat, wie rtl.de berichtet. Im Jahr 2020 wurde die Immobilie umfangreich modernisiert. Die Gesamtmietfläche beläuft sich laut einem Gutachten auf rund 595 Quadratmeter, darunter eine Gewerbeeinheit im Erdgeschoss sowie eine großzügige Wohnung über zwei Etagen mit allein etwa 360 Quadratmetern. Der Marktwert wird auf 800.000 Euro geschätzt.
Spoiler
Melanie Müllers Schulden belasten das Bahnhofsgebäude bis zur Zwangsversteigerung
Der Hintergrund der Zwangsversteigerung ist offenbar eine massive Schuldenlast. Mitte Januar sprach Melanie Müller vor Gericht offen über ihre finanzielle Situation: Der Boulevardzeitung Bild zufolge lag der Rückstand beim Finanzamt zu diesem Zeitpunkt bei 150.000 Euro – hinzu kamen weitere rund 41.000 Euro bei anderen Gläubigern. Das sächsische Zwangsversteigerungsportal ZV Sachsen listet den Termin unter dem Aktenzeichen 485 K 39/24 – für alle einsehbar.

Für Melanie Müller, die 2014 als Siegerin aus dem RTL-Dschungelcamp hervorging und seither vor allem als Ballermann-Sängerin bekannt ist, reiht sich die drohende Zwangsversteigerung in eine Serie von Rückschlägen ein. Das Landgericht Leipzig hatte sie im Januar wegen Hitlergruß-Vorwürfen sowie wegen Drogenbesitzes zu einer Geldstrafe von 3.500 Euro verurteilt. Gegen dieses Urteil legte sie Revision ein.

Stand jetzt hat sich Melanie Müller zu der Zwangsversteigerung nicht geäußert. Doch sie ist nicht die einzige aus dem Dschungel-Kosmos, die für Furore sorgt. Auch der neue Dschungelkönig Gil Ofarim (43) ist in aller Munde – und bekam im TV sein Fett weg. Verwendete Quellen: rtl.de, bild.de, zvsachsen.de
[close]
https://www.tz.de/stars/haus-ex-dschungelkoenigin-zwangsversteigert-leipzig-melanie-mueller-ibes-schulden-zr-94188491.html


Der Führersonderzug ist allerdings abgefahren ...
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Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2206 am: 26. Februar 2026, 19:20:06 »
Legen wir alle unser letztes Demogeld zusammen, kaufen den Bahnhof und machen eine linke Begegnungsstätte draus. Das freut die Nazis sicher  ;D

Jetzte verstehe ich auch warum Frau Müller immer nur Bahnhof verstanden hat... SCRN  ;D
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Offline desperado

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Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2207 am: 26. Februar 2026, 19:30:02 »
Ob wir hier eine Reichsbürger-Karriere in der Entstehung beobachten dürfen? :think:
As usual, I'm writing slowly because I know you can't read fast.

(Radar writting a letter to his Mom an me, writting Comments for our Customers)
 
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Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2208 am: 28. Februar 2026, 15:59:02 »
 Der Zug ist abgefahren.  ;D
Es ist hinlänglich belegt. GeHAARPt euch wohl!
 
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Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2209 am: 28. Februar 2026, 19:23:44 »
Reichsbürger - Zug um Zug
Fällt Dir nur Unsinn ein und immer,
erzähle nichts, sonst wird es schlimmer.
 
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Offline Reichsschlafschaf

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Kenny und Jerome, klingt jetzt nicht soo biodeutsch. Das war früher alles ordentlicher, so irgendwie Hans und Franz mäßiger.

Jerome ist griechisch (Hieronymus), also althochdeutsch. Lenny dagegen ist so verhunzt, dass man noch nicht mal den Ursprung feststellen kann.

Einen Teil ihres Lebens haben sie sich jedenfalls wohl tatsächlich verhunzt:


Zitat
Demonstration vor dem Gerichtssaal
Rechtsradikale Anschlagspläne aufgedeckt: Brandenburger stehen in Hamburg vor Gericht

In Hamburg hat der Prozess gegen Mitglieder der rechtsextremen Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“ begonnen. Auch zwei Brandenburger wurden festgenommen. Die Anklage wirft ihnen versuchten Mord und Anschläge auf Asylheime vor.

MAZonline/dpa
05.03.2026, 15:02 Uhr
 
Hamburg. Vor dem Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Hamburg hat am Donnerstag (5. März) der Prozess gegen sieben mutmaßliche Mitglieder beziehungsweise einen Unterstützer der rechtsextremen Terrorgruppe „Letzte Verteidigungswelle“ begonnen.

Zwei Brandenburger unter den Angeklagten
Sie sind jung, radikal und laut Anklage Terroristen: Der Generalbundesanwalt wirft ihnen unter anderem versuchten Mord, Verabredung zum Mord, Brandstiftung und gefährliche Körperverletzung vor.

Der Auftakt verzögerte sich um gut eine halbe Stunde, da die strengen Sicherheitskontrollen am Eingang des Gerichtsgebäudes viel Zeit in Anspruch nahmen.
Spoiler
Ermittler rückten in Altdöbern und Großräschen an
Im Mai vergangenen Jahres hatte die Bundesanwaltschaft nach einer Razzia fünf mutmaßliche Mitglieder oder Unterstützer in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen festnehmen lassen. In Brandenburg rückten die Ermittler wohl in Altdöbern und Großräschen (Oberspreewald-Lausitz) an.

Die bei ihrer Festnahme noch teils minderjährigen Angeklagten – darunter die beiden Brandenburger Jerome M. und Lenny M. – müssen sich jetzt in Hamburg verantworten. Verhandelt wird nach Jugendgerichtsgesetz.

Mitglieder haben „völkisch-nationalistische“ Gesinnung
Laut Anklage hat die Gruppe Brand- und Sprengstoffanschläge auf Asylbewerberheime und linke Einrichtungen verübt und geplant.

Ihre Mitglieder seien einer „völkisch-nationalistischen“ Gesinnung gefolgt und hätten sich als „letzte Instanz zur Verteidigung der deutschen Traditionen, der Kultur und der deutschen Nation“, sagte Stefan Biehl, der in dem Prozess vor dem Staatsschutzsenat des Hanseatischen Oberlandesgerichts in Hamburg die Generalbundesanwaltschaft vertrat.

„Pädo-Hunting“ und Videos von Anschlägen im Internet
Außerdem sollen sie laut Anklage sogenanntes „Pädo-Hunting“ – also Jagd auf Menschen, die sie für Pädophile hielten – gemacht haben. Videos von ihren Taten hätten sie dann auf Social-Media-Plattformen wie TikTok gepostet und so um neue Mitglieder geworben, sagte Biehl.

Organisiert habe sich die Gruppe mit „Gauleitern“ und „Propagandaminister“ nach nationalsozialistischem Vorbild. Auch ihr Logo habe sich an dem der Waffen-SS orientiert.

Anschläge auf linkes Kulturzentrum und Asylheim
Bei einem Brandanschlag auf ein Kulturhaus im brandenburgischen Altdöbern waren im Oktober 2024 die dort lebenden Menschen laut Anklage nur durch Zufall nicht verletzt worden. Das Haus brannte vollständig aus. Der Sachschaden wurde mit einer halben Million Euro beziffert.

Bei einem Anschlag auf eine Asylbewerberunterkunft im thüringischen Schmölln sollen zwei Mitglieder der Gruppe im Januar vergangenen Jahres vergeblich versucht haben, das Gebäude mittels Pyrotechnik in Brand zu setzen. An der Unterkunft sollen sie aber unter anderem Hakenkreuze und Slogans wie „Ausländer raus“ hinterlassen haben.

Zudem sollen drei Mitglieder der Gruppe einen Brandanschlag auf eine Asylbewerberunterkunft im brandenburgischen Senftenberg mittels Kugelbomben geplant haben, der aber offenbar aufgrund von Hinweisen eines Reporterteams von „Stern“ und RTL verhindert werden konnte. Laut Anklage gab es dabei den festen Vorsatz, das Menschen sterben sollten.

Öffentlichkeit bis zum Urteil vom Prozess ausgeschlossen
Besonders sei das junge Alter der Angeklagten, die zur Tatzeit zwischen 14 und 21 Jahre alt gewesen seien, sagte Biehl. Er sprach von einem Phänomen, das in letzter Zeit häufiger zu beobachten sei.

Aufgrund des Alters der Angeklagten – vier sind nach wie vor minderjährig – wurde die Öffentlichkeit nach der Anklageverlesung bis zur Urteilsverkündung von der Verhandlung ausgeschlossen. Teils waren die Eltern der Beschuldigten zum Prozess erschienen.

Angeklagter verdeckt Gesicht hinter „ACAB“-Hefter
Auf dem Schnellhefter eines 19-Jährigen, der wie die übrigen Angeklagten vor Beginn des Prozesses sein Gesicht vor den Kameras verbarg, waren die Worte „Drecksstaat“ und „ACAB“ (All Cops Are Bastards) zu lesen.

Bis auf den 15-Jährigen, gegen den der Haftbefehl zwischenzeitlich aufgehoben worden war, befinden sich alle Angeklagten noch in Untersuchungshaft.

Antifa demonstriert vor Gerichtssaal gegen rechten Terror
Vor dem Gerichtssaal demonstrierten Mitglieder der Antifa. Auf einem Banner stand: „Den rechten Terror stoppen. Das Problem heißt Rassismus.“

MAZ
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https://www.maz-online.de/brandenburg/letzte-verteidigungswelle-angeklagte-aus-brandenburg-im-prozess-gegen-rechte-terrorgruppe-in-hamburg-3DXVQENDARCW7O4JNUMKE3VXYI.html
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Zitat
Uni Köln verhindert Werbeveranstaltung für „Kufiyas in Buchenwald“
6. März 2026 | Stefan Laurin

Morgen sollte im Hörsaal VI der Universität Köln eine Werbeveranstaltung für eine am 11. und 12. April im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald geplante Demonstration für das Recht, die KZ-Gedenkstätte auch mit der Kufiya, dem Hasslappen der Palästinenser, besuchen zu können, stattfinden. Auch in Köln soll mobilisiert werden. Ein Zentrum hat eine geplante Veranstaltung bereits abgesagt, als es erfuhr, worum es geht. Nun ist der Plan, den Hörsaal VI der Universität Köln zu nutzen, gescheitert. Auf Anfrage dieses Blogs teilte die Hochschule mit, sie habe gestern davon erfahren, dass eine für diesen Ort angemeldete Veranstaltung nicht dem erklärten Zweck diene, sondern für „Kufiyas in Buchenwald“ werben solle. Die Nutzung des Raum sei daraufhin zurückgezogen worden.

Eine Kufiya zu tragen ist in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald nicht grundsätzlich verboten, stellt die KZ-Gedenkstätte auf ihrer Homepage klar. Im April vergangenen Jahres bei der Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Befreiung sei allerdings einer Aktivistin, die ihre Kufiya nicht ablegen wollte, der Zutritt zu der Veranstaltung verwehrt worden, „weil sie nicht bereit war, ihre Kufiya abzulegen, welche sie nach eigenen Angaben anlässlich des Jahrestages explizit als politisches Statement einsetzen wollte.“ Kurzum: Demonstrationen gegen Israel wollte die Gedenkstätte nicht zulassen.

Für das Recht, Israelhass auch in Buchenwald demonstrativ ausleben zu können, soll nun am 11. und 12. April in Buchenwald rund um die Gedenkfeier demonstriert werden. Die Begründung: Deutschlands erneute Beteiligung an einem Völkermord soll durch die Einschränkung antiisraelischen Aktivismus ideologisch gerechtfertigt werden – „und das an einem Ort, an dem vor 81 Jahren noch Völkermord begangen wurde.“ Thüringens Antisemitismusbeauftragter Michael Panse fand zu den Plänen klare Worte. „Es sei eine »geschmacklose Verdrehung der Tatsachen«, der israelischen Regierung ausgerechnet in Buchenwald eine faschistische Grundhaltung vorzuwerfen, sagte Panse. Das von dem Bündnis »Kufiyas in Buchenwald« vorgebrachte Argument, die Gedenkstättenleitung in Weimar missachte den Geist des Schwurs von Buchenwald durch ihre israelfreundliche Haltung, sei »geschichtsvergessen«. »Es ist nicht hinnehmbar, die israelische Politik in Gaza auf eine Stufe mit den Verbrechen der Nationalsozialisten gegenüber dem jüdischen Volk gleichzusetzen«, sagte Panse“, zitiert ihn die Jüdische Allgemeine.
https://www.ruhrbarone.de/uni-koeln-verhindert-werbeveranstaltung-fuer-kufiyas-in-buchenwald/256156/
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Offline A.R.Schkrampe

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Uni Köln verhindert Werbeveranstaltung für „Kufiyas in Buchenwald“
6. März 2026 | Stefan Laurin
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Morgen sollte im Hörsaal VI der Universität Köln eine Werbeveranstaltung für eine am 11. und 12. April im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald geplante Demonstration für das Recht, die KZ-Gedenkstätte auch mit der Kufiya, dem Hasslappen der Palästinenser, besuchen zu können, stattfinden. Auch in Köln soll mobilisiert werden. Ein Zentrum hat eine geplante Veranstaltung bereits abgesagt, als es erfuhr, worum es geht. Nun ist der Plan, den Hörsaal VI der Universität Köln zu nutzen, gescheitert. Auf Anfrage dieses Blogs teilte die Hochschule mit, sie habe gestern davon erfahren, dass eine für diesen Ort angemeldete Veranstaltung nicht dem erklärten Zweck diene, sondern für „Kufiyas in Buchenwald“ werben solle. Die Nutzung des Raum sei daraufhin zurückgezogen worden.

Eine Kufiya zu tragen ist in der KZ-Gedenkstätte Buchenwald nicht grundsätzlich verboten, stellt die KZ-Gedenkstätte auf ihrer Homepage klar. Im April vergangenen Jahres bei der Gedenkfeier zum 80. Jahrestag der Befreiung sei allerdings einer Aktivistin, die ihre Kufiya nicht ablegen wollte, der Zutritt zu der Veranstaltung verwehrt worden, „weil sie nicht bereit war, ihre Kufiya abzulegen, welche sie nach eigenen Angaben anlässlich des Jahrestages explizit als politisches Statement einsetzen wollte.“ Kurzum: Demonstrationen gegen Israel wollte die Gedenkstätte nicht zulassen.

Für das Recht, Israelhass auch in Buchenwald demonstrativ ausleben zu können, soll nun am 11. und 12. April in Buchenwald rund um die Gedenkfeier demonstriert werden. Die Begründung: Deutschlands erneute Beteiligung an einem Völkermord soll durch die Einschränkung antiisraelischen Aktivismus ideologisch gerechtfertigt werden – „und das an einem Ort, an dem vor 81 Jahren noch Völkermord begangen wurde.“ Thüringens Antisemitismusbeauftragter Michael Panse fand zu den Plänen klare Worte. „Es sei eine »geschmacklose Verdrehung der Tatsachen«, der israelischen Regierung ausgerechnet in Buchenwald eine faschistische Grundhaltung vorzuwerfen, sagte Panse. Das von dem Bündnis »Kufiyas in Buchenwald« vorgebrachte Argument, die Gedenkstättenleitung in Weimar missachte den Geist des Schwurs von Buchenwald durch ihre israelfreundliche Haltung, sei »geschichtsvergessen«. »Es ist nicht hinnehmbar, die israelische Politik in Gaza auf eine Stufe mit den Verbrechen der Nationalsozialisten gegenüber dem jüdischen Volk gleichzusetzen«, sagte Panse“, zitiert ihn die Jüdische Allgemeine.
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https://www.ruhrbarone.de/uni-koeln-verhindert-werbeveranstaltung-fuer-kufiyas-in-buchenwald/256156/[/spoiler]

"Hasslappen" steht im Text - bei uns hieß die Kufiya damals, Anfang/Mitte der 80er, als sie schon einmal Mode-Accessoire war (meist bei Anarchos, seltener bei Friedensbewegten) "Terroristentischdecke"
 
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Offline Morris

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Wie nannten den karierten Lappen - Mitte der Siebziger - Pferdedecke, da war das Ding auch kurz mal IN.
Wir nannten die Dinger in den 70-er Jahren "Palästinenser-Feudel".

War ein "must have" in bestimmten Kreisen. Neben dem obligatorischen Che-Guevara-Poster. dem alten 2-CV und Joan Baez Songs.
Man hat alles vereinnahmt, was irgendwie revolutionär war.  ;D
Es genügt nicht, sich keine Gedanken zu machen. Man muss auch unfähig sein, sie auszudrücken.
 
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Wer sich politisch nicht engagiert, hilft im Grunde jenen, die das Gegenteil von dem wollen, was man selber für wichtig und richtig hält. (Alain Berset)
Die Demokratie ist so viel wert wie diejenigen, die in ihrem Namen sprechen. (Robert Schuman)

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Wundert jetzt nicht so.

Schon in den 80ern hat es geheißen „20% ‘Bodensatz’ hat jede Bevölkerung!“.

Sie dürfen halt keinen größeren Einfluß kriegen.
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Wie nannten den karierten Lappen - Mitte der Siebziger - Pferdedecke, da war das Ding auch kurz mal IN.
Wir nannten die Dinger in den 70-er Jahren "Palästinenser-Feudel".

War ein "must have" in bestimmten Kreisen. Neben dem obligatorischen Che-Guevara-Poster. dem alten 2-CV und Joan Baez Songs.
Man hat alles vereinnahmt, was irgendwie revolutionär war.  ;D

Auch auf die Gefahr hin, eine ins Leere führende linguistische Grundsatzdisskussion loszutreten (in meinem Autoforum eskaliert jedes Mal die Berlinerfrage) - das muß in einer dialektverseu..ääh..betroffenen Ecke gewesen sein - im sprachlichen Quasireinraum Calenberger Land, in dem ich aufwuchs, war der Ausdruck "Feudel" unbekannt.
 
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Im Hessischen ist der Begriff bekannt, umgangssprachlich ist aber der "Budzlabbe" (Putzlappen) üblich. Will man noch weiter abwerten, dann wird das ein "Deggslabbe" (Dreckslappen, Putztuch für groben Schmutz)
 
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Offline Reichsschlafschaf

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Re: Presseschnipsel - Rechtsextremismus
« Antwort #2219 am: 10. März 2026, 19:32:17 »
Hach, den gibt's ja auch noch:


Zitat
Wahlniederlage
„Vielleicht inzwischen falsch in meinem Land“: Ex-AfD-Chef Meuthen zieht sich aus Politik zurück

Von 2015 bis 2022 war Jörg Meuthen einer der AfD-Parteivorsitzenden. Dann brach er mit der Partei. Jetzt verkündet er seinen endgültigen Rückzug.

Author - Eva Maria Braungart

10.03.2026 , 18:11 Uhr

Der frühere Bundessprecher der AfD, Jörg Meuthen, hat offenbar seinen Rückzug aus der Politik angekündigt. Wie die Bild-Zeitung berichtete, ist der Grund dafür die Landtagswahl in Baden-Württemberg am vergangenen Sonntag.

Meuthen war von 2015 bis zu seinem Austritt aus der Partei im Jahr 2022 war er einer von zwei Bundessprechern der AfD. Anschließend trat der in die Werteunion ein.

AfD erlangte Wahlerfolg in Baden-Württemberg
Die Werteunion kam bei der Landtagswahl nur auf 0,2 Prozent der Stimmen. Gegenüber der Bild-Zeitung sagte Meuthen: „Dieses Wahlergebnis war eine wirklich heftige Enttäuschung.“ Aus der aktiven Politik wolle er sich jetzt zurückziehen. „Ich gebe alle Parteifunktionen auf, bleibe nur einfaches Parteimitglied. Ich bin bereits als Vize-Landesvorsitzender zurückgetreten.“ Weiter sagte er: „Ich bin mit meiner tief freiheitlichen Überzeugung vielleicht inzwischen falsch in meinem Land. Das muss ich als Demokrat respektieren. Es gibt glücklicherweise auch ein Leben außerhalb der Politik.“

Die AfD wurde bei der Landtagswahl mit 18,8 Prozent drittstärkste Kraft in Baden-Württemberg. Die Partei konnte ihr Ergebnis von der Wahl 2021 fast verdoppeln und gewann 9,1 Prozentpunkte hinzu.

Seine Mandatsniederlegung und den Austritt aus der AfD begründete er damit, dass er den Machtkampf mit dem formal aufgelösten rechtsextremen Flügel um die Ausrichtung der AfD verloren habe.

Meuthen kritisierte damals, die AfD habe sich weit nach rechts entwickelt und stehe in weiten Teilen nicht länger auf dem Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung. Im September 2024 trat er der Werteunion bei und gehört zu deren stellvertretenden Vorsitzenden. Die Werteunion beanspruchte für sich, den „konservativen Markenkern“ der CDU und CSU zu vertreten, gehörte jedoch nicht zur Union. Durch den Übertritt des ehemaligen AfD-Abgeordneten Dirk Spaniel war die Werteunion zeitweise im 20. Deutschen Bundestag vertreten.
https://www.berliner-zeitung.de/news/joerg-meuthen-ex-afd-chef-zieht-sich-aus-politik-zurueck-li.10023751


0,2% ist doch ein schöner Erfolg?  :biggrin:
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