Autor Thema: Querdenken  (Gelesen 1328228 mal)

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Offline Schattendiplomat

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Re: Querdenken
« Antwort #15315 am: 3. April 2025, 13:07:48 »
Das mit dem Impfblocker klappt super, nicht!
Der gute Squishy Nobones hat das Leid dieser Abzocker über 2 Teile dokumentiert: https://www.youtube.com/watch?v=8D3EwO-6haM / https://www.youtube.com/watch?v=sU5cJGKVT5M
Der dort beschriebene Fall ist einer von 4 Fällen die ich kenne, bei denen der "Impfblocker" nicht funktioniert hat, eher im Gegenteil.

Ich wundere mich wie man ob dieser "Erfolgsgeschichten" noch immer daran glauben kann und dann noch guten Gewissens irgendwelche infantilen Werbevideos dazu produzieren kann.
Von wegen "Impft euch ins Knie", ihr schiesst euch mit dem Impfblocker selbst ins Knie, liebe Denkverweigerer.
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Re: Querdenken
« Antwort #15316 am: 4. April 2025, 12:43:47 »
Aufarbeitung geht weiter und ins Ausland flüchten muss nicht unbedingt helfen

Zitat
Falsche Corona-Impfungen? Flüchtiger Arzt in Südamerika gefasst

Ein Arzt aus Wemding soll Patienten - entgegen ihrem Wunsch - nur zum Schein gegen Corona geimpft haben. Vor der Verhandlung verschwand er, wurde mit internationalem Haftbefehl gesucht. Nach fast zwei Jahren wurde er nun in Paraguay festgenommen.
Mit internationalem Haftbefehl wurde nach ihm gesucht, jetzt hat das Mutmaßen ein Ende: Fast zwei Jahre nach seinem Verschwinden ist der ehemalige Hausarzt wieder aufgetaucht, der Patienten die Corona-Impfung vorenthalten und sie nur zum Schein geimpft haben soll. Nicht etwa in einem Bunker in der Schweiz oder in Schweden, wie es in Wemding im Donau-Ries manche nach seinem Verschwinden vermutet hatten, sondern im südamerikanischen Paraguay. Wie ein Sprecher des Augsburger Landgerichts dem BR bestätigte, ist der inzwischen 75-Jährige dort festgenommen worden.
Scheinimpfung für Patienten

Seine Patienten kamen zu dem Mediziner, um sich gegen Corona impfen zu lassen. Doch gespritzt habe der Mediziner ihnen den Impfstoff nicht, so der Vorwurf der Staatsanwaltschaft. Stattdessen soll er ihn zwar mit der Spritze aufgezogen, den Inhalt dann aber entleert haben, etwa in einen Wattebausch. Die Nadel habe er aber tatsächlich ins Gesäß gestochen, so die Anklage. Nach eigenen Angaben sind die Patienten in dem Glauben nach Hause gegangen, geimpft zu sein.

Mehr als 170 Patienten sind laut Anklage von der Fake-Impfung des Mannes betroffen. Diese vermeintlichen Leistungen soll der Angeklagte trotzdem gegenüber der Kassenärztlichen Vereinigung Bayern abgerechnet haben und die Impfung im Impfpass eingetragen haben.

Impfgegnern wiederum habe er einen Impfnachweis in den Pass geschrieben, ohne sie wirklich zu impfen, sodass sie von weither gekommen seien, um sich den wichtigen Eintrag abzuholen, wie Augenzeugen den Behörden berichtet hatten.
Angeklagter verschwand vor der Verhandlung

Die Generalstaatsanwaltschaft Nürnberg, Bayerische Zentralstelle zur Bekämpfung von Betrug und Korruption im Gesundheitswesen, hatte den Fall übernommen. Sie wirft dem Angeklagten vorsätzliche Körperverletzung, Betrug und wissentliche unrichtige Dokumentation von Schutzimpfungen gegen das Coronavirus vor. Der Arzt erhielt ein vorläufiges Berufsverbot.

Doch zu einer Verhandlung kam es nie. Polizei, Richter, Anwälte und Presse: Alle waren zum Prozessauftakt am 20. Juni 2023 ans Landgericht Augsburg gekommen - außer dem Angeklagten. Von ihm fehlte seither jede Spur.
Gericht wartet auf Auslieferung

"Wir kümmern uns um ihn, sobald er wieder im Land ist", so ein Sprecher des Landgerichts Augsburg. Wann der mutmaßliche Täter an Deutschland ausgeliefert werden könnte, sei allerdings noch unklar.

https://www.br.de/nachrichten/bayern/falsche-corona-impfungen-fluechtiger-arzt-in-suedamerika-gefasst,UhJ8tVi
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Re: Querdenken
« Antwort #15317 am: 4. April 2025, 14:55:21 »
Der gute Squishy Nobones hat das Leid dieser Abzocker über 2 Teile dokumentiert: https://www.youtube.com/watch?v=8D3EwO-6haM / https://www.youtube.com/watch?v=sU5cJGKVT5M

Die genannten Video gehören zu einem Dreiteiler. Hier noch das dritte Video:

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Re: Querdenken
« Antwort #15318 am: 4. April 2025, 16:00:27 »

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Re: Querdenken
« Antwort #15319 am: 8. April 2025, 09:38:14 »
Das Haintzelmännchen radikalisiert sich auch immer mehr, mMn

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Re: Querdenken
« Antwort #15320 am: 8. April 2025, 13:01:55 »
Er setzt noch einen drauf

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Re: Querdenken
« Antwort #15321 am: 8. April 2025, 13:11:42 »
Haintzl egal beurteilt solche Fälle eben nicht von Rechts wegen, sondern von rechts. Ganz weit rechts.
«Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie ich auf diesem verdammten Planeten inmitten all des Bösen und der Ungerechtigkeit gelandet bin...»
 
(Ukrainischer Helfer, der Kriegstote sucht um sie zu bergen, damit ihre Familien sie bestatten können)
 
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Offline SchlafSchaf

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Re: Querdenken
« Antwort #15322 am: 9. April 2025, 14:53:08 »
Die SZ:


Zitat
Prozess gegen Impfgegner

Wer ist schuld am Suizid von Dr. Kellermayr?
26. März 2025, 15:49 Uhr


Spoiler
Die Ärztin Lisa-Maria Kellermayr nahm sich nach Anfeindungen während der Corona-Zeit das Leben. Ein 61-jähriger Mann aus Starnberg steht nun vor Gericht, weil er die Ärztin in Hassmails bedroht haben soll.

Von Verena Mayer, Wels

Roman M. huscht mit Wollmütze und Sonnenbrille den Flur zum Gerichtssaal entlang. Als wolle er nicht erkannt und erst gar nicht gesehen werden. So wie während der Tat, für die er sich im Landesgericht Wels verantworten muss. Aus der Deckung des Internets heraus verschickte Roman M. Anfang 2022 sehr viele Nachrichten. An den Gesundheitsminister und den bayerischen Ministerpräsidenten, an Politiker und Ärzte. Der Inhalt war immer derselbe: Als Impfgegner war Roman M. wütend über die Corona-Impfkampagne und kurzfristige Pläne der Politik, eine Impfpflicht einzuführen. „Wir beobachten Sie“, schrieb er etwa, „und werden Kreaturen wie Sie vor ein Volkstribunal bringen.“

Auch die österreichische Hausärztin Lisa-Maria Kellermayr erhielt eine Mail von ihm. Kellermayr hatte sich damals auf Twitter kritisch über Gegner der Corona-Maßnahmen geäußert, die bei einer Demo ein Krankenhaus umstellt hatten. Wie viele andere Ärzte und Virologinnen, die während der Corona-Pandemie an die Öffentlichkeit gegangen waren, erhielt sie danach über Monate Hassnachrichten und Drohmails. Die psychische Belastung für Lisa-Maria Kellermayr war so groß, dass sie sich im Sommer 2022 das Leben nahm. Sie wurde 36 Jahre alt.

Ihr Tod schlug enorme Wellen. Er gilt bis heute nicht nur als Fallbeispiel dafür, welche Folgen Hass im Netz besonders für Frauen haben kann, sondern auch dafür, wie überfordert die Behörden mit dem Phänomen sind. Kellermayr wandte sich an die Polizei und später auch an die Politik, um auf ihre Lage aufmerksam zu machen und Schutz zu bekommen, vergeblich. Ein Polizeisprecher sagte, Kellermayr wolle sich nur profilieren und „über die Medien das eigene Fortkommen“ befördern. Die Ärztekammer teilte ihr, wie ein Zeuge vor Gericht erzählt, mit: „Sollten Sie nicht mehr können, werden wir die Praxis sicher bald nachbesetzen.“

„Claas, der Killer“ drohte ihr, sie in ihrer Praxis umzubringen
Kellermayr beauftragte einen privaten Sicherheitsdienst, richtete in ihrer Praxis einen Panikraum ein und erstattete gegen die Absender der Hassnachrichten Anzeige. Sicher fühlte sie sich dennoch nicht, was auch daran lag, dass der Strom der anonymen Drohungen nicht abriss. Besonders die Mails eines Schreibers, der sich „Claas, der Killer“ nannte, setzten ihr zu. Er schrieb ihr, er sei bewaffnet, und drohte ihr, sie in ihrer Praxis aufzusuchen und vor den Augen ihrer Mitarbeiterinnen umzubringen.

„Claas“ wurde trotz längerer Ermittlungen in Österreich und Deutschland nicht ausfindig gemacht. Der Account, von dem die Mails stammten, war im Darknet angelegt worden und konnte keiner Person zweifelsfrei zugeordnet werden. Sehr wohl ausgeforscht werden konnte Roman M., 61, selbstständiger Unternehmer aus Starnberg. Der Mann, der sich in seinen Mails an Kellermayr als Mitarbeiter einer Menschenrechtsorganisation ausgab und schrieb, er werde sie „verfolgen, bis Sie auf die Anklagebank kommen“. Die Staatsanwaltschaft Wels hat ihn wegen gefährlicher Drohung angeklagt. Es gebe, so der Staatsanwalt, eine „hohe Wahrscheinlichkeit“, dass Roman M.s Nachrichten „Mitursache“ für den Tod von Lisa-Maria Kellermayr waren.
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Spoiler
Am Landesgericht in Wels geht es um die Jahre der Pandemie, eine Zeit, in der der Diskurs dermaßen aufgeheizt war, dass etwa ein Ärztekollege eine E-Mail an Lisa-Maria Kellermayr schrieb und sie unter Klarnamen als „abartige Corona-Drecksau“ beschimpfte. Das ist es auch, was Roman M. über sein dreiköpfiges Verteidigerteam zu Protokoll gibt: Er habe seine Mails „so scharf und direkt“ geschrieben, wie es dem „gesellschaftlichen Klima damals entsprach“.

Vor allem aber geht es vor Gericht um die Fragen: Trägt jemand die Verantwortung für den Suizid der Ärztin? Und wenn ja, ist diese Person Roman M.?

„Ich bin nicht derjenige, den man gesucht hat, sondern der, den man gefunden hat.“
Roman M. ist ein sportlicher Mann in Jeans und Lederjacke, der vor Gericht einen gutbürgerlichen Eindruck macht. Sagen will er nichts, lässt seine Verteidigerin aber erklären: Kellermayrs Tod sei für ihn „eine Tragödie, die mich nicht kaltlässt“. Er verstehe, dass man jemanden suche, der Schuld an ihrem Tod hat. Aber das sei er nicht. „Ich bin nicht derjenige, den man gesucht hat, sondern der, den man gefunden hat.“

Am ersten Prozesstag am Mittwoch schält sich heraus, wie komplex die Gemengelage ist. Kellermayr war, wie vor Gericht aus einem Arztbrief hervorgeht, seit langer Zeit suizidal. Im Laufe ihres Lebens hatte sie mehrere Suizidversuche unternommen und nahm Medikamente gegen Depressionen. Ihr Vater erzählt, dass die psychischen Probleme mit dem 14. Lebensjahr begannen und es während und nach dem Medizinstudium immer wieder Phasen gab, in denen seine Tochter „sehr belastet“ war.

Die Corona-Zeit war für Kellermayr dann wie für viele Ärzte äußerst aufreibend. Sie testete und behandelte Infizierte, impfte gegen Corona, informierte in den sozialen Medien über die Krankheit und die Impfung, gab Experteninterviews. In ihrem Fall kamen aber noch die massiven Anfeindungen hinzu. Ein Kollege, der sie manchmal in der Praxis vertrat, erzählt, wie hochgerüstet die Hausarztpraxis war. Es gab Videokameras, man musste durch eine Schleuse, an deren Ende ein Sicherheitsmann alle kontrollierte. Die Maßnahmen hätten Kellermayr 100 000 Euro gekostet, sagt der Arzt, als Grund für den Aufwand habe seine Kollegin „die Angst vor den E-Mails, die sie bekam“, angegeben.

Roman M. sagt, er habe sich damals als Aktivist gesehen und unzähligen Leuten geschrieben. Niemand habe auf seine Nachrichten geantwortet – bis auf Lisa-Maria Kellermayr. Tatsächlich entspann sich ein längerer E-Mail-Wechsel zwischen ihm und der Ärztin. Kellermayr drohte ihm rechtliche Schritte an, nannte ihn „Cov♥♥♥en“. Er nannte sie „Lügnerin“, schickte Links zu extrem rechten Portalen und kündigte an, sie wegen Volksverhetzung anzuzeigen, weil sie „über Impfgegner hergezogen“ sei. Er habe dabei jedoch nie den Eindruck gehabt, dass die Ärztin sich vor ihm gefürchtet habe, so Roman M. Auch habe sie ihm nie zu verstehen gegeben, dass sie den Mail-Wechsel beenden wolle. Die Polizei hielt später in ihrem Bericht fest, die Kommunikation zwischen M. und Kellermayr sei von „gegenseitiger Feindseligkeit“ geprägt gewesen.

Die Verteidigung glaubt, dass M.s Äußerungen von der Meinungsfreiheit gedeckt gewesen seien. So habe das Landgericht München, das den Fall ebenfalls behandelt hatte, 2023 festgestellt, dass mit „Tribunal“ auch ein rechtmäßiges Gericht gemeint gewesen sein könnte. Vor allem aber habe Roman M. aus dem Mail-Wechsel mit Kellermayr nicht erkennen können, dass sie sich von ihm bedroht fühle – genau das aber sei die Voraussetzung, um ihn für ihren Tod mitverantwortlich zu machen. Der Prozess wird am Donnerstag fortgesetzt.

Anmerkung der Redaktion: Wir berichten in der Regel nicht über Selbsttötungen. Grund dafür ist die hohe Nachahmerquote nach jeder Berichterstattung über Suizide. Wenn Sie sich selbst betroffen fühlen von Suizidgedanken, kontaktieren Sie bitte umgehend die Telefonseelsorge ( www.telefonseelsorge.de ). Unter der kostenlosen Hotline 0800-1110111 oder 0800-1110222 erhalten Sie Hilfe von Beratern, die schon in vielen Fällen Auswege aus schwierigen Situationen aufzeigen konnten.
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https://www.sueddeutsche.de/panorama/lisa-maria-kellermayr-aerztin-suizid-impfgegner-prozess-li.3224453[/spoiler]

Die Drecksblase wird jubeln, ich hoffe die StA geht in Berufung

Zitat
Mann aus Bayern nach Tod von Ärztin Kellermayr freigesprochen
Eine österreichische Ärztin setzte sich während der Coronapandemie für den Impfschutz ein. Aus Sicht der Ankläger trugen Hassnachrichten eines 61-jährigen Deutschen zu ihrem Suizid bei. Das Gericht sieht das anders.

https://www.spiegel.de/panorama/justiz/lisa-maria-kellermayr-oesterreich-mann-aus-bayern-nach-tod-von-aerztin-freigesprochen-a-e4793a6c-b0af-4dd0-b106-7de5e0fd29fe
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Re: Querdenken
« Antwort #15323 am: 9. April 2025, 15:39:47 »
Das Problem mit der Kausalität… schließlich konnte das Opfer nicht mehr zu der Frage aussagen, ob auch die Nachrichten des Angeklagten für ihren Suizid ursächlich waren.
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!
 
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Offline Sandmännchen

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Re: Querdenken
« Antwort #15324 am: 9. April 2025, 19:02:19 »
Gibt's da keinen anderen in Frage kommenden Tatbestand?
soɥdʎsıs sǝp soɥʇʎɯ ɹǝp 'snɯɐɔ ʇɹǝqlɐ –
˙uǝllǝʇsɹoʌ uǝɥɔsuǝɯ uǝɥɔılʞɔülƃ uǝuıǝ slɐ soɥdʎsıs sun uǝssüɯ ɹıʍ ˙uǝllüɟnzsnɐ zɹǝɥuǝɥɔsuǝɯ uıǝ ƃɐɯɹǝʌ lǝɟdıƃ uǝƃǝƃ ɟdɯɐʞ ɹǝp

P.S.: Cantor became famous by proving it can't be done.
 
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Re: Querdenken
« Antwort #15325 am: 9. April 2025, 19:27:26 »
Da muss ich passen - ich kenne weder die Nachrichten noch das österreichische StGB.
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!
 
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Offline physik durch wollen

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Re: Querdenken
« Antwort #15327 am: 11. April 2025, 10:33:36 »
Der Schauprozeß gegen Fuellmich zieht sich wahrscheinlich bis zum St.-Nimmerleins-Tag.

In dem Verfahren 5 KLs 18/23 wurden weitere Fortsetzungstermine anberaumt auf:

- Donnerstag, 17.04.2025

- Mittwoch, 23.04.2025

- Freitag, 25.04.2025

- Mittwoch, 30.04.2025

- Freitag, 16.05.2025

- Dienstag, 10.06.2025,

jeweils 09:15 Uhr, Saal lt. Aushang.

Interessant, die Anwälte verbreiten andere Termine: Mo 14.04.; Die 15.04.; Do 24.04.; Die 29.04.
Ich weiß, daß ich nichts weiß. Also erzähl mir nix.
 
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Re: Querdenken
« Antwort #15328 am: 11. April 2025, 13:52:04 »
Das sind Querdenken-Anwälte.
«Ehrlich gesagt, weiß ich nicht, wie ich auf diesem verdammten Planeten inmitten all des Bösen und der Ungerechtigkeit gelandet bin...»
 
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Offline Gerntroll

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Re: Querdenken
« Antwort #15329 am: 11. April 2025, 13:56:52 »
Alternative Termine?
Ich liebe Sarkasmus. Es ist wie jemandem die Tastatur in die Fresse zu hauen, nur mit Worten.
 
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