Autor Thema: Buchidee: Der König ist tot, lang lebe der König!  (Gelesen 672 mal)

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Buchidee: Der König ist tot, lang lebe der König!
« am: 18. Februar 2020, 12:12:29 »
Das war der ganz ursprüngliche Pitch:

"Volker Barkowski hatte das geschafft, wovon Rio Reiser sang: König von Deutschland. Oder genauer gesagt, Oberster Regent des freien Staats Reichsdeutschland, einer Neugründung des unter alliierter Besatzung zusammengebrochenen und nie auferstandenen Staates, dessen Volk nun größtenteils vom Vasallenkonstrukt BRD GmbH verwaltet wurde. Dummerweise hing Barkowski auch weiteren Verschwörungstheorien und alternativmedizinischen Praktiken an, die letztlich dazu führten, dass er an einem eigentlich unproblematischen Hautgeschwür verstarb. Seine selbstgeschriebene Verfassung, mittlerweile in der 93. Version, sah noch immer keine Regelung für Wahlen oder Erbfolge vor, insbesondere da er selbst ehe- und kinderlos geblieben war. Das Dorf Sabschwitz trauert.
Doch wenn der Löwe abtritt, wer reißt sich dann um den Kadaver? Natürlich, die Hyänen, und davon gibt es in seinem Reich etliche: Die Nachfolgefrage zu klären ist das oberste Anliegen der Reichsbürger, die sich aus Nazihooligans, radikalen Preppern, Esoterikern, Ufogläubigen, Alternativphysikern und Schamanen zusammensetzen und ihre Klauen in einen Landstrich mit gut 20.000 Einwohnern geschlagen haben. Außerdem wäre da noch der Safe des verblichenen Regenten, in dem das Vermögen der Reichsbank, die Einlagen hunderter Reichsbürger, und, so munkelt man, etliche Barren Nazigold, liegen sollen.
Und ganz nebenbei drängt auch die realstaatliche Regierung darauf, den Fall Barkowski endlich abzuwickeln. Seinerzeit war die Verwaltung ganz froh, jemanden gefunden zu haben, der das örtliche Jagdschloss im Osterzgebirges für eine symbolische Mark übernahm und mehr schlecht als recht restaurierte. Aber nun sitzt der Bürgermeisterin ein Finanzprüfer im Nacken, der nicht verstehen will, was das zum öffentlichen Vermögen gehörende Gebäude in den Händen von Selbstverwaltern zu suchen hat.
Zu allem Übel fasst auch noch die Rockergang «Blood Angels» in der Region Fuß und hat überhaupt kein Verständnis für Bürgerwehren, Reichspolizisten und die ganze Aufregung um das Schloss, welches sich hervorragend als Hauptquartier für Drogenschmuggel und Prostitution eignen würde.
Und da wären noch die Wismut-Altlasten, die aus einem streng geheimen Versuchsbergwerk stammen und das nahegelegene Erholungsgebiet zu verseuchen drohen. Dies ruft eine Gruppe von Umweltschützern auf den Plan, die überall herumstochern, mühsam gekittete Skandale und Verfahren aufreißen und die Dorfjugend kirre machen."

Ich will die Idee aber verschlanken und verzichte wahrscheinlich auf den Umweltskandal. Protagonist soll ein abgehalfterter Journalist sein, der seine ganz eigene psychiatrische Geschichte mitbringt und sich Wallraff-mäßig in Sabschwitz einschleust. Ziel ist eine Art failed-Heist-Story im Stile von Snatch oder Bube, Dame, König, grAS in Verbindung mit dem Hauptthema "Was ist real und was nicht?", weil der Prota ungefähr zur Hälfte der Geschichte seine Tabletten verliert und in seine eigene Wahnvorstellung (ich dachte an einen Dermatozoenwahn, quasi der Vorgänger der Morgellons-Hysterie) abgleitet.

Ich würde mich über Feedback freuen. Außerdem gern gesehen: Szenen/ wirre Ideen aus der Verschwörerecke, die zur Story passen könnten und über das hinausgehen, was Otto Normalbürger aus der Zeitung kennt. Den Inhalt des Sonnenstaatland-Kompendiums könnt ihr voraussetzen, das Buch "Vorwärts in die Vergangenheit" nehme ich mir gerade vor.

Meine erste Frage wäre: Wie würdet ihr vorgehen, wenn ihr euch in dieser Situation als Reichsbürger einschleusen wolltet? Mein Gedanke war: Dem Journalisten fallen Blankodokumente der Reichsbürger in die Hände, mit denen er vorgibt, der neueste Rekrut von Barkowski zu sein.
 
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Offline dolge

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Re: Buchidee: Der König ist tot, lang lebe der König!
« Antwort #1 am: 18. Februar 2020, 16:16:38 »
Ich bin jetzt auf Tobias Ginsburg und seine "Reise ins Reich" gestoßen. Noch mehr Lektüre!  :clap:
 
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Re: Buchidee: Der König ist tot, lang lebe der König!
« Antwort #2 am: 18. Februar 2020, 18:55:25 »
Darin kannst Du vielleicht auch einige Anregungen für Deinen Protagonisten finden.
 
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Offline knautschzone

Re: Buchidee: Der König ist tot, lang lebe der König!
« Antwort #3 am: 18. Februar 2020, 19:10:31 »
Ich bin jetzt auf Tobias Ginsburg und seine "Reise ins Reich" gestoßen. Noch mehr Lektüre!  :clap:

Das ist ein Superbuch. Kann ich jedem empfehlen.
Ich weiß, daß ich nichts weiß. Also erzähl mir nix.
 
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Re: Buchidee: Der König ist tot, lang lebe der König!
« Antwort #4 am: 18. Februar 2020, 21:38:04 »
Willkommen im SSL, ein sehr interessantes Projekt, wenngleich sich mir ein paar Fragen stellen bzw. Anmerkungen nötig scheinen: wenn du, wie ich deine Projektvorstellung deute, allerlei Szenerien in diesem Text unterbringen möchtest, dann läufst die u.U. Gefahr den Fokus zu verlieren bzw. den Text zu zerfasern, was aber natürlich auch durchaus deiner Absicht entsprechen kann, ein gelungenes Bsp. für Mikrogeschichten ist m.E. Frohburg von Guntram Vesper

Bei den gesetzten Referenzen -Snatch etc.- wäre ich vorsichtig, auch wenn ich die Filme ob ihrer Absurdität sehr schätze, dass der Text nicht zur reinen Karrikatur verkommt. Bei meinen Lektüren -egal ob Prosa oder Sachbuch- ist mir die Plausibilität immens wichtig, natürlich immer im Rahmen der behaupteten und inszenierten Fiktionen bzw. der verfolgten Themen bei Sachbüchern.

Zum Realitätsbegriff in der Literatur empfehle ich unbedingt Thomas Pynchon mit Lot 49 und eigentlich das Gesamtwerk des leider fast vergessenen Leo Perutz, insb. St. Petri Schnee.

Meine Vorschläge als Einstieg: ein entfernter Verwandter, dem das Erbe angetragen wird, der aber den Verstorbenen kaum/gar nicht kannte, das würde dann eine -auch nichtjournalistische- Recherche plausibel machen oder ein Zufallsfund von halbverbrannten Unterlagen, entsorgt von einem Gefolgsmann des "Königs" oder ein beläufig geäußerter Nebensatz in einer Provinzsaufrunde mit einem Dorfpolizisten, einem Mitarbeiter des Bürgermeisters z.B.

Verräts du mir bitte noch, welchen Umfang du für dein Projekt angedacht hast, wie weit es gediehen ist, welche Erzählperspektive du installierst und ob du Vorerfahrungen hast?

So oder so, gutes Gelingen!
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Re: Buchidee: Der König ist tot, lang lebe der König!
« Antwort #5 am: 18. Februar 2020, 23:18:24 »
Bissig, sarkastisch, makaber. Der erste Riss gefällt mir schon. Ich bin gespannt. Das Forum in Form eines zeitgenössisch-historischen Romans, prima.

Man kann als Hochstapler rein, als getürkter Bevollmächtigter, der aber trotzdem irgendwie existieren muss, als Grundstückseigentümer "dreinlaufen" oder als fanatischer V-Mann alle an der Nase herumführen, vielleicht auch die Auftraggeber. Oder in der Art von Dürrenmatts Physiker schon vorher an passender Stelle sitzen und auf Kundschaft warten.
« Letzte Änderung: 18. Februar 2020, 23:26:56 von Anmaron »
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Re: Buchidee: Der König ist tot, lang lebe der König!
« Antwort #6 am: 19. Februar 2020, 16:54:57 »
Meine erste Frage wäre: Wie würdet ihr vorgehen, wenn ihr euch in dieser Situation als Reichsbürger einschleusen wolltet? Mein Gedanke war: Dem Journalisten fallen Blankodokumente der Reichsbürger in die Hände, mit denen er vorgibt, der neueste Rekrut von Barkowski zu sein.

Mir gefällt die Idee.

Wie ich reinkommen würde? Internet vorausgesetzt, würde ich anfangen mit möglichst wirren Auftritten in sozialen Medien und dem massenhaften Liken und Verbreiten der entsprechenden Thesen. Die Stichelei gegen die Konkurrenz darf natürlich nicht fehlen. Wenn ich dann eine gewisse Glaubwürdigkeit habe, kommt der nächste Schritt, persönliche Treffen. Dort fabuliere ich dann von genau dem Blödsinn, den sie hören wollen und erkläre mich als Bürgerin des Phantasiegebildes. Dann vielleicht den einen oder anderen Arbeitseinsatz, ein paar kleinere Geldspenden Steuern … immer langsam und behutsam.

Das ist der lange, beschwerliche und teure Weg.
Kürzer: Ich gehe zum Tag der offenen Tür, zahle den Eintritt und lasse mich so lange belabern, bis ich die Staatsbürgerschaft erwerbe.

Ob das eine oder andere funktionieren würde, keine Ahnung. Aber so würde ich es versuchen. Und so schwer kann es auch nicht sein, immerhin haben genug Deppen es geschafft. Und was die können … dumm stellen kann ich mich nämlich auch.
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Re: Buchidee: Der König ist tot, lang lebe der König!
« Antwort #7 am: 19. Februar 2020, 17:01:30 »
Eine Idee, die mir per PM zugetragen wurde, wäre eine Unterhaltung mit jemandem, der schon direkt betroffen bzw. schon unmittelbaren Kontakt zur Szene hatte. Mir geht es nämlich nicht nur darum, Esoteriker, Nazis, Reichsbürger etc. in einen Topf zu werfen oder sie alle wahlweise als Spinner oder gemeingefährliche Quasiterroristen darzustellen. Auch der Umstand, dass man es zum Teil mit psychisch kranken Menschen zu tun hat, mag für groteske Satire taugen, ist aber für Betroffene und Angehörige wohl in erster Linie tragisch. Das ist der Balanceakt, den ich mir vorstelle. Keine Ahnung, ob das unter einen Hut zu bekommen ist.
 
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Re: Buchidee: Der König ist tot, lang lebe der König!
« Antwort #8 am: 19. Februar 2020, 20:04:17 »
@ Dolge

Wenn ich das jetzt richtig verstehe, suchst Du einen "Einstieg". Also eine Eröffnung, wie Dein "Held" in etwas rein stolpert.  Sei es gewollt, ungewollt oder eben eine Mischung von beiden, da er selber "seine eigene psychiatrische Geschichte" mitbringt? Wobei sich durch seine Vorbelastung immer wieder oder mehr, die Realität mit Fiktion vermischt ?
 
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Re: Buchidee: Der König ist tot, lang lebe der König!
« Antwort #9 am: 19. Februar 2020, 20:11:16 »
@DerPöseKinderklau: Ich suche einen Einstieg in die Szene, die ein undercover-Journalist nutzen könnte, um sich bei den Reichsbürgern einzuschleusen. Bisher plane ich, dass er mit einem Rechercheauftrag oder zumindest der Absicht, einen Artikel zum Thema zu schreiben, in das Dorf der Reichsbürger fährt. Da man gern in medias res beginnt, wäre ein Einstieg günstig, bei dem er sofort "mitten drin" ist und nicht erst Wochen lang Kontakte pflegen muss, um als Mitglied der Szene ernst genommen zu werden.

Den Dermatozoenwahn hatte ich ausgesucht, weil das ein sehr anschauliches Beispiel für Wahnvorstellungen ist, denen auch ein normaler Mensch folgen kann. Die Idee bzw. der ganz körperliche Eindruck, dass da Tierchen unter deiner Haut leben, ist für die meisten wahrscheinlich greifbarer als die Wahnideen mancher Verschwörungsideologen. Gleichzeitig bietet so eine Erkrankung dem Protagonisten die Chance, empathisch auf die Reichsbürger zu reagieren, ohne sich deren Ideen zueigen machen zu müssen.
 
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Re: Buchidee: Der König ist tot, lang lebe der König!
« Antwort #10 am: 19. Februar 2020, 20:28:49 »
Du gehst, wie bereits erwähnt, in zu viele verschieden Richtungen und wirst Dich vermutlich verlaufen.

Ich würde es anders aufbauen. Dein geschlagener Journalist, der selber psychische Probleme hat, sucht die Ruhe. Es verschlägt ihn in ein Dorf, warum auch immer. Wie man weiß, in Dörfern "wird Geschichte geschrieben". Dabei stelle ich mir die Szene vor, wie er in die örtliche Dorfkneipe geht und auf diese eine Stammtisch-Runde aufmerksam wird. Eine Versammlung von Gestalten, in einer Atmosphäre wie aus einem Film wo Stimmen sagen "geh nicht bei Vollmond ins Moor".  Argwöhnisch und abweisend, was aber auch sein Interesse weckt. Da er diese Gastwirtschaft als einzigen Anlaufpunkt in dem Dorf öfters besucht, kommt er auch mit den Gestalten ins Gespräch. Hier könnten verschiedenste Verschwörungs-Theorien, gepaart mit politischen Ausrichtungen und wirren Thesen durch diese Personen vertreten werden. Das weckt (nicht nur) sein journalistisches Interesse.
 
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Re: Buchidee: Der König ist tot, lang lebe der König!
« Antwort #11 am: 19. Februar 2020, 20:33:32 »
@DerPöseKinderklau: Ich suche einen Einstieg in die Szene, die ein undercover-Journalist nutzen könnte, um sich bei den Reichsbürgern einzuschleusen. Bisher plane ich, dass er mit einem Rechercheauftrag oder zumindest der Absicht, einen Artikel zum Thema zu schreiben, in das Dorf der Reichsbürger fährt. Da man gern in medias res beginnt, wäre ein Einstieg günstig, bei dem er sofort "mitten drin" ist und nicht erst Wochen lang Kontakte pflegen muss, um als Mitglied der Szene ernst genommen zu werden.

Dann würde ich ungewollt empfehlen.

Jemand aus seiner Selbsthilfegruppe (o.ä) erzählt ihm von einem tollen Projekt. Dort wird auch eine alternative Krankenkasse aufgebaut, die nicht bei jedem Besuch beim Heilpraktiker (die sind eh viel qualifizierter als die doofen Schulmediziner) rumzickt.
Diese Germanische Heilfürsorge ist aber halt dummerweise nur für "Staatsangehörige".

Schneller Einstieg, weil er Hilfe abseits der ausgetreteten Pfade der "Schulmedizin" sucht oder sie sich zumnidest erhofft/versprechen lässt.

Nur so als Schnellschuss.
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Re: Buchidee: Der König ist tot, lang lebe der König!
« Antwort #12 am: 20. Februar 2020, 03:36:31 »
@dolge
Du könntest natürlich auch anfangen mit der Geschichte von "König Arm dran oder ab", dessen Geschichte der Journalist auf den Grund gehen will und der dann ein Dorf voller Verrückter mit ihrem "König Arm ab" vorfindet und weiterrecherchiert bzw. in diese "preussische Gemeinde" eintaucht.

Du kennst die Geschichte von "König Arm ab" nicht?
(Wobei dieser König zwischenzeitlich von "König" Maik Geikler abgelöst wurde. :D Auch den und seinen Irrsinn findest Du hier im Forum  ;D )

Das ist der Anfang...mehr oder weniger:


https://www.facebook.com/Sonnenstaatland/videos/1025912954131336/


https://www.facebook.com/Sonnenstaatland/videos/vl.665541963621261/1025912954131336/?type=1[facebook]https://www.facebook.com/Sonnenstaatland/videos/1317834254939203/

https://www.facebook.com/Sonnenstaatland/photos/a.388332987889339/1210942872295009/?type=3[/facebook]


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https://www.facebook.com/Sonnenstaatland/posts/1306178436104785


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Hier im Forum solltest Du nach "König Stefan", "Germanitien/JOH", "Gabriel" aka "Ulrich (von) Schulz", " "Maras Welt" oder "Diplomat" suchen. Auch bei Stefan Weinmann, dem Winzer, dürftest Du etwas finden.  ;)

Das wäre dann fast eine Geschichte die das Leben schrieb.  ::)
« Letzte Änderung: 20. Februar 2020, 03:41:39 von Gutemine »
 
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Re: Buchidee: Der König ist tot, lang lebe der König!
« Antwort #13 am: 20. Februar 2020, 09:02:56 »
Das wäre dann fast eine Geschichte die das Leben schrieb.

O ja. Mein Großvater pflegte zu sagen: Man kann gar nicht so verrückt denken, wie es im Leben wirklich kommt.
 
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Re: Buchidee: Der König ist tot, lang lebe der König!
« Antwort #14 am: 20. Februar 2020, 09:05:43 »
Man könnte auch einfach eine Biographie von Peter Fitzek schreiben. Allemal absurd genug, da muß man sich gar nichts mehr ausdenken!
Das wird man ja wohl noch sagen dürfen!
 
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