Dann denke ich mir ganz unschuldig, möglicherweise war er ja als Student schon schwierig, und man hat ihn einfach weggelobt. Das wäre nicht richtig, aber sehr verständlich …
Querulatorische Studenten bringen üblicherweise nicht die Leistungen, die es für einen Studienabschluss braucht. Die muss man nicht wegloben, die fallen einfach durch. Dann treten die noch zu den Wiederholungsprüfungen an (oder halt auch nicht mehr) und sind dann irgendwann weg. Von daher scheint Haintz zumindest mittelmässige Leistungen gebracht zu haben, die ihn zu einem Studienabschluß geführt haben.
Ich habe mir gerade mal seinen Lebenslauf auf seiner
Kanzleiwebseite angeschaut, das sieht erstmal nach einem normalen juristischen Lebenslauf aus. Erstes und zweites Staatsexamen, dann Stationen in zwei Kanzleien.
Privat / Ausbildung
Geboren in Heidenheim an der Brenz
Studium der Rechtswissenschaft in Erlangen und Heidelberg
Erstes juristisches Staatsexamen (2013)
Zweites juristisches Staatsexamen (2016)
Beruflicher Werdegang
Rechtsanwalt bei Prof. Dr. Baumann + Partner mbB
in Aalen (05/2016 – 10/2019)
Rechtsanwalt bei webis legal GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft in Geislingen an der Steige (11/2019 – 10/2020)
Rechtsanwalt und geschäftsführender Gesellschafter webis legal GmbH Rechtsanwaltsgesellschaft in Geislingen an der Steige (01/2020 – 10/2020)
Rechtsanwalt und geschäftsführender Gesellschafter Haintz legal Rechtsanwalts-GmbH (Seit 11/2020)
Er scheint erst mit Corona falsch abgebogen zu sein, sonst wäre er vermutlich auch nicht durch das Referendariat gekommen.